CH399251A - Dioptervisier - Google Patents
DioptervisierInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/06—Rearsights
- F41G1/16—Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
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Dioptervisier Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Diopter- visier mit einer Dioptervorrichtung, die gegenüber einem seinerseits quer zur Schussrichtung verschiebbaren Gehäuse zur Anpassung an verschiedene Schussdistanzen höhenverstellbar ist.
Um diese Höhenverstellung zu erleichtern, ist er- findungsgemäss vorgesehen, dass zur Höhenverstellung der Dioptervorrichtung zwei unbhängig voneinander additiv wirkende Gewindetriebe verschiedener Steigung zwischen dem Träger der Dioptervorrichtung und dem Gehäuse vorhanden sind.
Mit Vorteil ist mindestens dem Grobgewindetrieb eine Rastvorrichtung zugeordnet, welche Veränderungen der eingestellten Schiessdistanz um bestimmte Einseitswerte zu fühlen und zu zählen gestattet.
Vorzugsweise entsprechen dabei Verdrehungen des Feingewindetriebes von Raststellung zu Raststellung desselben einem Bruchteil der Veränderung der Schiessdistanz bei Verdrehung des Grobgewindetriebes von Raststellung zu Raststellung.
Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Diopter- visiers ist als vertikaler Achsialschnitt in der Zeichnung dargestellt.
Auf einer Schwalbenschwanz-Profilrippe 10 eines Visierträgers 1, der auf dem Verschlussgehäuse einer Schusswaffe befestigt ist, ist ein Schlittenkörper 2 in bekannter Weise mittels Stellschrauben 21 seitwärts verstellbar geführt. Das Dioptergehäuse 3 ist auf einem Zapfen 20 des Schlittenkörpers 2 aufgesetzt. Dieses Dioptergehäuse 3 enthält eine vertikale Zylinderbohrung 31 als Führung für einen Kolben 32. In einer zur Verschiebungsrichtung des Schlittens 2 und zur Achse der Führungsbohrung 31 quer gerichteten Diametralbohrung des Kolbens 32 ist ein Rohr 33 als Träger einer Diopter-Visiervorrichtung 34 bekannter Ausbildung eingesetzt.
Eine Diametralbohrung 37 im Gehäuse 3 gibt dem Rohr 33 den zur Auf- und Abverstel- Jung der Diopter-Visiervorrichtung 34 notwendigen Raum.
Der Kolben 32 trägt in seiner Achsrichtung einen nach oben vorstehenden Zylinderbolzen 35 mit einem Aussengewindeteil 350 und einem zylindrischen, am Umfang gerändelten Kopf 351. Der zylindrische Abschnitt 352 unter dem Kopf hat denselben Durchmesser wieder Kopf 351.
Das Aussengewinde 350 des Bolzens 35 greift in ein entsprechendes Innengewinde 450 eines Drehkörpers 4 ein.
Der Drehkörper 4 ist in der Vertikalachse durchbohrt und der obere, weiteste Teil 452 dient zur Führung des zylindrischen Bolzenteiles 352. Der untere, engste Teil der Bohrung im Drehkörper 4 dient zur Führung des Bolzens 35. Der Umfang des Bolzenteiles 352 ist in regelmässigen Abständen mit mehreren, beispielsweise fünf Rastnuten 353 versehen. In einer Radialbohrung 401 des Drehteiles 4 ist eine Madenschraube 402 eingeschraubt. Eine Druckfeder 403 drückt eine Rastkugel 404 an den Umfang des mit Rastnuten 353 versehen Bolzenteiles 352 an.
Es kann also der Kolben 32 durch Drehen des Bolzenkopfes 351 schrittweise um bestimmte Distanzen AH, die einem durch die Zahl der Rastnuten 353 bestimmten Bruchteil des Steigungswertes der Ge- winderverbindung 350-450 entsprechen, verstellt werden, und es können auch Zwischenwerte eingestellt werden.
Der Drehkörper 4 weist unter einem am Umfang gerändelten Kopfteil 41 einen Zylinderteil 42 von etwas geringerem Durchmesser, darunter ein nach innen abgesetztes Aussengewinde 43 und darunter einen noch einmal nach innen abgesetzten Zylinderhals 44 auf. Die Umfangsfläche des Halsteiles 44 enthält zwei diametral sich gegenüberliegende, in Richtung der Mantellinien verlaufende Rastnuten 440. Das
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Aussengewinde 43 ist in ein Innengewinde 36 des Gehäuses 3 eingeschraubt und die Steigung der Gewindeverbindung 43-36 beträgt ein Mehrfaches der Steigung der Gewindeverbindung 350-450 zwischen dem Bolzen 35 und dem Drehkörper 4.
Eine in einer Radialbohrung 301 des Dioptergehäuses 3 eingeschraubte Madenschraube 302 wirkt als Abstützung einer Druckfeder 303, die eine Rastkugel 304 gegen den Umfang des mit Rastnuten 440 versehenen Halsteiles 44 des Drehkörpers 4 drückt.
Es ist also möglich, durch Verdrehen des Kopfteiles 41 den Drehkörper im Dioptergehäuse 3 von Raststellung zu Raststellung, den Kolben 32 im Gehäuse 3 um Höhenwerte GH von bestimmtem Wert stufenweise zu verstellen. Zur Verhinderung von Spiel dient eine im untersten Teil der Gehäusebohrung 31 eingesetzte Druckfeder 36.
Die beiden Gewindeverbindungen 350-450 und 43-36 zwischen dem, den Träger der Dioptervorrich- tung 34 bildenden Kolben 32 und dem Gehäuse wirken additiv und können unabhängig voneinander zur Höhenverstellung der Dioptervorrichtung betätigt werden, wobei die Gewindeverbindung 43-36 als Grobtrieb und die Gewindeverbindung 450-350 als Feintrieb wirkt. Mit Vorteil wird die Steigung des Grobgewindes so gewählt, beispielsweise 1,5 mm, dass eine voll Umdrehung einer Änderung der Schussdistanz um einen gewünschten Wert von beispielsweise 200 m entspricht. Da am Umfang des Halsteiles 44 zwei Rastnuten angeordnet sind, entspricht eine halbe Drehung des Teiles 4 von einer Raststellung zur nächsten einer Visierdistanz-Änderung um 100 m.
Es ist dann möglich, vom vollständig eingedrehten Zustand des Drehteiles 4 aus durch entsprechend viele halbe Umdrehungen am Kopf 41, die auch bei Dunkelheit gefühlt werden, die Visierstellung einer Änderung der Schuss- distanzwerten von 100, 200, 300 usw. m anzupassen.
Wenn dann die Steigung der Feingewindeverbin- dung 350-450 einen Wert von
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hat und am Umfang des Bolzenteiles 352 fünf Rastnuten 353 angeordnet sind, ergibt sich pro Drehung des Bolzenkopfes 351 um eine Rasteinheit eine Schuss- distanzveränderung von 10 m. Auch diese Stufenverdrehungen können im Dunkeln gefühlt werden. Es ist also dem Schützen möglich, die Visierstellung um Feinstufen von 10 m zu ändern. Auch Zwischenwerte lassen sich einstellen, weil ja der Kopf 351 auch auf eine Stellung zwischen zwei Rastnuten 353 eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dioptervisier mit einer Dioptervorrichtung, die gegenüber einem seinerseits quer zur Schussrichtung verschiebbaren Gehäuse zur Anpassung an verschiedene Schussdistanzen höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung der Dioptervorrichtung (34) zwei unabhängig voneinander additiv wirkende Gewindetriebe (350-450 und 43-36) verschiedener Steigung zwischen dem Träger (32-33) der Dioptervorrichtung und dem Gehäuse (3) vorhanden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Dioptervisier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens dem Grobgewindetrieb (35-45) eine Rastvorrichtung zugeordnet ist, welche Veränderungen der eingestellten Schiessdistanz um bestimmte Einheitswerte zu fühlen und zu zählen gestattet. 2. Dioptervisier nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verdrehungen des Feingewindetriebes von Raststellung zu Raststellung desselben einem Bruchteil der Veränderung der Schiessdistanz bei Verdrehung des Grobgewindetriebes von Raststellung zu Raststellung entsprechen. 3.Dioptervisier nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Träger der Dioptervor- richtung (38) bildender Gleitkörper (32) über einen vertikalachsigen Feingewindetrieb (350-450) mit einem koaxialen Drehteil (4) verbunden ist, der seinerseits mit dem koaxialen Gehäuse (3) über seinen Grobge- windetrieb (43-36) verbunden ist. 4. Dioptervisier nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zu den Aussengewinden (350 bzw. 450) ausgebildete und mit diesen starr verbundene Zylinderabschnitte der betreffenden Teile (35 bzw. 4) am Umfang mit in Richtung der Mantellinien verlaufenden Rastnuten (353 bzw. 440) versehen sind, mit denen im andern Gewindetriebteil (4 bzw.3) radial gegen Federorgane (403 bzw. 303) verschiebbare Rastkugeln (404 bzw. 304) als Rastvorrichtungen zusammenwirken. 5. Dioptervisier nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (32) der Dioptervor- richtung zur Aufhebung des Spiels in den Gewindetrieben gegenüber dem Gehäuse 3 über eine vorgespannte Feder (36) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH905862A CH399251A (de) | 1962-07-27 | 1962-07-27 | Dioptervisier |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH905862A CH399251A (de) | 1962-07-27 | 1962-07-27 | Dioptervisier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH399251A true CH399251A (de) | 1966-03-31 |
Family
ID=4347859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH905862A CH399251A (de) | 1962-07-27 | 1962-07-27 | Dioptervisier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH399251A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1843122A3 (de) * | 2006-04-07 | 2009-04-29 | SCHMIDT & BENDER GmbH & Co. KG | Stellvorrichtung |
| CN108592701A (zh) * | 2018-05-03 | 2018-09-28 | 南通广兴气动设备有限公司 | 一种精粗调节钉 |
| DE102017129682A1 (de) * | 2017-12-12 | 2019-06-13 | Leica Camera Ag | Verstellturm |
| US11624586B2 (en) | 2017-02-22 | 2023-04-11 | Hensoldt Optronics Gmbh | Adjustment apparatus of a reticle device of a telescopic sight |
-
1962
- 1962-07-27 CH CH905862A patent/CH399251A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1843122A3 (de) * | 2006-04-07 | 2009-04-29 | SCHMIDT & BENDER GmbH & Co. KG | Stellvorrichtung |
| US11624586B2 (en) | 2017-02-22 | 2023-04-11 | Hensoldt Optronics Gmbh | Adjustment apparatus of a reticle device of a telescopic sight |
| DE102017129682A1 (de) * | 2017-12-12 | 2019-06-13 | Leica Camera Ag | Verstellturm |
| WO2019114872A1 (de) | 2017-12-12 | 2019-06-20 | Leica Camera Ag | Verstellturm |
| CN108592701A (zh) * | 2018-05-03 | 2018-09-28 | 南通广兴气动设备有限公司 | 一种精粗调节钉 |
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