CH399251A - Dioptervisier - Google Patents

Dioptervisier

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CH399251A
CH399251A CH905862A CH905862A CH399251A CH 399251 A CH399251 A CH 399251A CH 905862 A CH905862 A CH 905862A CH 905862 A CH905862 A CH 905862A CH 399251 A CH399251 A CH 399251A
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CH
Switzerland
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diopter
locking
housing
sight
dependent
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Application number
CH905862A
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English (en)
Inventor
Lienhard Walter
Original Assignee
Lienhard Walter
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/20Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor coarse and fine
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/26Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor screw

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Dioptervisier   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein    Diopter-      visier   mit einer    Dioptervorrichtung,   die gegenüber einem seinerseits quer zur Schussrichtung verschiebbaren Gehäuse zur Anpassung an verschiedene Schussdistanzen höhenverstellbar ist. 



  Um diese Höhenverstellung zu erleichtern, ist    er-      findungsgemäss   vorgesehen, dass zur Höhenverstellung der    Dioptervorrichtung   zwei    unbhängig   voneinander additiv wirkende Gewindetriebe verschiedener Steigung zwischen dem Träger der    Dioptervorrichtung   und dem Gehäuse vorhanden sind. 



  Mit Vorteil ist mindestens dem    Grobgewindetrieb   eine Rastvorrichtung zugeordnet, welche Veränderungen der eingestellten Schiessdistanz um bestimmte Einseitswerte zu fühlen und zu zählen gestattet. 



  Vorzugsweise entsprechen dabei Verdrehungen des    Feingewindetriebes   von Raststellung zu Raststellung desselben einem Bruchteil der Veränderung der Schiessdistanz bei Verdrehung des    Grobgewindetriebes   von Raststellung zu Raststellung. 



  Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen    Diopter-      visiers   ist als vertikaler    Achsialschnitt   in der Zeichnung dargestellt. 



  Auf einer    Schwalbenschwanz-Profilrippe   10 eines    Visierträgers   1, der auf dem Verschlussgehäuse einer Schusswaffe befestigt ist, ist ein Schlittenkörper 2 in bekannter Weise mittels Stellschrauben 21 seitwärts verstellbar geführt. Das    Dioptergehäuse   3 ist auf einem Zapfen 20 des Schlittenkörpers 2 aufgesetzt. Dieses    Dioptergehäuse   3 enthält eine vertikale Zylinderbohrung 31 als Führung für einen Kolben 32. In einer zur Verschiebungsrichtung des Schlittens 2 und zur Achse der Führungsbohrung 31 quer gerichteten Diametralbohrung des Kolbens 32 ist ein Rohr 33 als Träger einer    Diopter-Visiervorrichtung   34 bekannter Ausbildung eingesetzt.

   Eine    Diametralbohrung   37 im Gehäuse 3 gibt dem Rohr 33 den zur Auf- und Abverstel- Jung der    Diopter-Visiervorrichtung   34 notwendigen Raum. 



  Der Kolben 32 trägt in seiner Achsrichtung einen nach oben vorstehenden Zylinderbolzen 35 mit einem    Aussengewindeteil   350 und einem zylindrischen, am Umfang    gerändelten   Kopf 351. Der zylindrische Abschnitt 352 unter dem Kopf hat denselben Durchmesser wieder Kopf 351. 



  Das Aussengewinde 350 des    Bolzens   35 greift in ein entsprechendes Innengewinde 450 eines Drehkörpers 4 ein. 



  Der Drehkörper 4 ist in der Vertikalachse durchbohrt und der obere, weiteste Teil 452 dient zur Führung des zylindrischen    Bolzenteiles   352. Der untere, engste Teil der Bohrung im Drehkörper 4 dient zur Führung des Bolzens 35. Der Umfang des    Bolzenteiles   352 ist in regelmässigen Abständen mit mehreren, beispielsweise fünf Rastnuten 353 versehen. In einer    Radialbohrung   401 des Drehteiles 4 ist eine Madenschraube 402 eingeschraubt. Eine Druckfeder 403 drückt eine Rastkugel 404 an den Umfang des mit Rastnuten 353 versehen    Bolzenteiles   352 an. 



  Es kann also der Kolben 32 durch Drehen des    Bolzenkopfes   351 schrittweise um bestimmte Distanzen AH, die einem durch die Zahl der Rastnuten 353 bestimmten Bruchteil des Steigungswertes der    Ge-      winderverbindung   350-450 entsprechen, verstellt werden, und es können auch Zwischenwerte eingestellt werden. 



  Der Drehkörper 4 weist unter einem am Umfang    gerändelten   Kopfteil 41 einen Zylinderteil 42 von etwas geringerem Durchmesser, darunter ein nach innen abgesetztes Aussengewinde 43 und darunter einen noch einmal nach innen abgesetzten Zylinderhals 44 auf. Die Umfangsfläche des Halsteiles 44 enthält zwei diametral sich gegenüberliegende, in Richtung der Mantellinien    verlaufende   Rastnuten 440. Das 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Aussengewinde 43 ist in ein Innengewinde 36 des Gehäuses 3 eingeschraubt und die Steigung der Gewindeverbindung 43-36 beträgt ein Mehrfaches der Steigung der Gewindeverbindung 350-450 zwischen dem    Bolzen   35 und dem Drehkörper 4.

   Eine in einer    Radialbohrung   301 des    Dioptergehäuses   3 eingeschraubte    Madenschraube   302 wirkt als Abstützung einer Druckfeder 303, die eine Rastkugel 304 gegen den Umfang des mit Rastnuten 440 versehenen Halsteiles 44 des Drehkörpers 4 drückt. 



  Es ist also möglich, durch Verdrehen des Kopfteiles 41 den Drehkörper im    Dioptergehäuse   3 von Raststellung zu Raststellung, den Kolben 32 im Gehäuse 3 um Höhenwerte    GH   von bestimmtem Wert stufenweise zu verstellen. Zur Verhinderung von Spiel dient eine im untersten Teil der Gehäusebohrung 31 eingesetzte Druckfeder 36. 



  Die beiden Gewindeverbindungen 350-450 und 43-36 zwischen dem, den Träger der    Dioptervorrich-      tung   34 bildenden Kolben 32 und dem Gehäuse wirken additiv und können unabhängig voneinander zur Höhenverstellung der    Dioptervorrichtung   betätigt werden, wobei die Gewindeverbindung 43-36 als Grobtrieb und die Gewindeverbindung 450-350 als Feintrieb wirkt. Mit Vorteil wird die Steigung des Grobgewindes so gewählt, beispielsweise 1,5 mm, dass eine voll Umdrehung einer Änderung der Schussdistanz um einen gewünschten Wert von beispielsweise 200 m entspricht. Da am Umfang des Halsteiles 44 zwei Rastnuten angeordnet sind, entspricht eine halbe Drehung des Teiles 4 von einer Raststellung zur nächsten einer    Visierdistanz-Änderung   um 100 m.

   Es ist dann möglich, vom vollständig eingedrehten Zustand des Drehteiles 4 aus durch entsprechend viele halbe Umdrehungen am Kopf 41, die auch bei Dunkelheit gefühlt werden, die    Visierstellung   einer Änderung der    Schuss-      distanzwerten   von 100, 200, 300 usw. m anzupassen. 



  Wenn dann die Steigung der    Feingewindeverbin-      dung   350-450 einen Wert von 
 EMI2.16 
 hat und am Umfang des    Bolzenteiles   352 fünf Rastnuten 353 angeordnet sind, ergibt sich pro Drehung des    Bolzenkopfes   351 um eine Rasteinheit eine    Schuss-      distanzveränderung   von 10 m. Auch diese Stufenverdrehungen können im Dunkeln gefühlt werden. Es ist also dem Schützen möglich, die    Visierstellung   um Feinstufen von 10 m zu ändern. Auch Zwischenwerte lassen sich einstellen, weil ja der Kopf 351 auch auf eine Stellung zwischen zwei Rastnuten 353 eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dioptervisier mit einer Dioptervorrichtung, die gegenüber einem seinerseits quer zur Schussrichtung verschiebbaren Gehäuse zur Anpassung an verschiedene Schussdistanzen höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung der Dioptervorrichtung (34) zwei unabhängig voneinander additiv wirkende Gewindetriebe (350-450 und 43-36) verschiedener Steigung zwischen dem Träger (32-33) der Dioptervorrichtung und dem Gehäuse (3) vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dioptervisier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens dem Grobgewindetrieb (35-45) eine Rastvorrichtung zugeordnet ist, welche Veränderungen der eingestellten Schiessdistanz um bestimmte Einheitswerte zu fühlen und zu zählen gestattet. 2. Dioptervisier nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verdrehungen des Feingewindetriebes von Raststellung zu Raststellung desselben einem Bruchteil der Veränderung der Schiessdistanz bei Verdrehung des Grobgewindetriebes von Raststellung zu Raststellung entsprechen. 3.
    Dioptervisier nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Träger der Dioptervor- richtung (38) bildender Gleitkörper (32) über einen vertikalachsigen Feingewindetrieb (350-450) mit einem koaxialen Drehteil (4) verbunden ist, der seinerseits mit dem koaxialen Gehäuse (3) über seinen Grobge- windetrieb (43-36) verbunden ist. 4. Dioptervisier nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zu den Aussengewinden (350 bzw. 450) ausgebildete und mit diesen starr verbundene Zylinderabschnitte der betreffenden Teile (35 bzw. 4) am Umfang mit in Richtung der Mantellinien verlaufenden Rastnuten (353 bzw. 440) versehen sind, mit denen im andern Gewindetriebteil (4 bzw.
    3) radial gegen Federorgane (403 bzw. 303) verschiebbare Rastkugeln (404 bzw. 304) als Rastvorrichtungen zusammenwirken. 5. Dioptervisier nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (32) der Dioptervor- richtung zur Aufhebung des Spiels in den Gewindetrieben gegenüber dem Gehäuse 3 über eine vorgespannte Feder (36) abgestützt ist.
CH905862A 1962-07-27 1962-07-27 Dioptervisier CH399251A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1843122A3 (de) * 2006-04-07 2009-04-29 SCHMIDT & BENDER GmbH & Co. KG Stellvorrichtung
CN108592701A (zh) * 2018-05-03 2018-09-28 南通广兴气动设备有限公司 一种精粗调节钉
DE102017129682A1 (de) * 2017-12-12 2019-06-13 Leica Camera Ag Verstellturm
US11624586B2 (en) 2017-02-22 2023-04-11 Hensoldt Optronics Gmbh Adjustment apparatus of a reticle device of a telescopic sight

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