CH399314A - In eine Hochkantförderanlage geschaltete Zwischenstapelvorrichtung zum Ausgleich der Förderleistung an Eingang und Ausgang - Google Patents
In eine Hochkantförderanlage geschaltete Zwischenstapelvorrichtung zum Ausgleich der Förderleistung an Eingang und AusgangInfo
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- B07C1/02—Forming articles into a stream; Arranging articles in a stream, e.g. spacing, orientating
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
In eine Hochkantförderanlage geschaltete Zwischenstapelvorrichtung zum Ausgleich der Förderleistung an Eingang und Ausgang Zwischenstapelvorrichtungen in Verbindung mit Hochkantförderanlagen dienen zum Ausgleich der Förderleistung an deren Eingang und Ausgang.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Führung von An liefereinrichtung oder Abführeinrichtung des Zwi- schenstaplers, der bei bekannten Anordnungen schwenkbar ausgeführt ist, mittels eines Wagens durchzuführen, auf dem sich eine dieser Einrichtun gen befindet und der auf einer geraden Bahn von und gegen .die andere, feststehende Einrichtung bewegt werden kann.
Beide Einrichtungen sind hierbei in jeder Stellung zueinander parallel, was bei schwenk baren Führungen nur schwer und umständlich er reicht werden kann.
Die Verwendung eines Wagens an Stelle einer schwenkbaren Führung wird dadurch ermöglicht, dass bei der auf dem Wagen befindlichen Einrichtung der Zwischenstapelvorrichtung die paral lel laufenden Bänder, zwischen denen das Fördergut gefördert wird und die über Führungsrollen laufen, so geführt werden, dass je zwei Führungsrollen in paral lelen Linien und andere auf einem parallel zu diesen Linien in Richtung gegen den Stapel verschiebbaren Wagen angeordnet sind und die Bänder so geführt werden, dass sie in jeder Stellung des Wagens prak tisch gleiche Länge und gleiche Spannung besitzen.
Bei dieser Zwischenstapelvorrichtung wird der Druck, mit dem die Abführ- und Anliefereinrichtung gegeneinandergeführt werden, durch die Feder oder durch ein Gewicht erzeugt, die bzw. das auf den Wagen einwirkt.
Die Erfindung schafft eine in eine Hochkantför- deranlage geschaltete Zwischenstapeleinrichtung zum Ausgleich der Förderleistung an Eingang und Aus gang, mit von- und gegeneinander mittels Wagens bewegbarer Anliefer- und Abführeinrichtung und mit Führung des Fördergutes durch Bänder, die über Führungsrollen laufen, von denen einige so auf dem Wagen angeordnet sind,
dass die Bänder in jeder Stellung des Wagens praktisch gleiche Länge und gleiche Spannung besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere auf dem Wagen montierte Führungsrollen eine zusätzliche Reibung erhalten, die bei umlaufenden Bändern einen der Umlaufgeschwin digkeit und der Reibung proportionalen Druck des Wagens gegen den Stapel bewirkt.
Zur Erläuterung des Aufbaues der Erfindung und ihrer Wirkungsweise dient die Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau der gesam ten Anlage und Fig. 2 den Steuermechanismus für die Bremse der in ihrer Reibung zu steuernden Führungsrolle.
Die Zuführeinrichtung der Stapelvorrichtung ent hält die Transportbänder 1 und 2, zwischen denen das Fördergut geführt wird. Bei 3 wird dieses Band paar aufeinanderfolgend mit flachen Förderstücken, beispielsweise mit Briefen, beschickt. Das Band 1 wird über Rollen 4, 5 und 6 geführt, dann über die Rolle 7 vom Band 2 weg und über die Rollen 8 und 9 wieder zurückgeführt. Die Rollen 4, 5, 6, 7 und 8 sind auf dem Stapelwagen 10 angeordnet und es ist erkennbar,
dass eine Bewegurig des Stapelwagens 10 parallel zur Verbindungslinie der Achsen der Rolle 9 und 9a möglich ist, ohne dass die Spannung oder die Länge des Bandes verändert werden muss. Das Band 2 läuft ebenfalls über die Rollen 4, 5, 6. Von .dort aus jedoch über die Rollen 14, 15, die unmittel bar am Stapel vorbeiführen und dann über die Rollen 16, 17, 18 und 17a wieder zurück zum Eingang der Fördereinrichtung über die Rollen 19a und 19.
Die Rollen 14, 15, 16, 18 und 17a befinden sich auf dem Wagen 10, so dass sie gegen die Rollen 17 und 19a verschoben werden können.
Die Rolle 5, über die sowohl das Band 1 als auch das Band 2 laufen, wird mit einer Bremse versehen, die so eingestellt ist, dass bei umlaufenden Bändern der Wagen 10 mit ausreichendem Druck gegen den Stapel geführt wird. Die Rolle 18 ist dagegen mit einer einstellbaren Bremse 11 versehen, die über ein Gestänge 12 und 13 von einem Tastblech 20 betätigt wird. Mit 21 ist der Briefstapel bezeichnet, der gegen die Abführeinrichtung drückt.
Diese Abführungein- richtung ist ebenfalls eine Hochkantförderanlage,die mit parallel laufenden Bändern arbeitet. Solche An ordnungen sind bekannt, so dass eine besondere Dar stellung und Beschreibung nicht notwendig ist.
Als Stapelboden dienen drei parallele endlose Bänder 29, 30 und 31, auf denen die gestapelten Sen dungen mit einer Kante stehen. Diese Bänder 29, 30, 31 werden über Rollen geführt, von denen die auf einer Seite befindlichen gemeinsam angetrieben wer den, so dass der Stapel gegen die nicht dargestellte Abführungeinrichtung geführt wird.
Fig. 2 zeigt den Steuermechanismus der Brems vorrichtung 11 an der Rolle 18 in perspektivischer Darstellung. Die Förderstücke, die auf den Stapel 21 gebracht werden sollen, berühren das Tastblech 20 und bewegen dieses entgegengesetzt dem Stapel. Diese Bewegung wird in der gleitend geführten Stange 13 zur Schubbewegung und durch die an dem anderen Ende angreifenden mit der Stange 13 beweg lieh verbundenen und am anderen Ende gelagerten Hebel zur Schwenkbewegung, die dann schliesslich durch einen weiteren Hebel 12 auf die Bremse 11 an der Rolle 18 übertragen wird.
Die Stapeleinrichtung nach der Erfindung arbeitet wie folgt: Der zwischen den Rändern 1 und 2 liegende Brief wird in Richtung zum Stapel 21 gebracht. An der Rolle 7 wird das Band 1 abgelenkt, so dass der Brief nur noch durch das Band 2 geführt wird. Am Stapel 21 herrscht ein gleichmässiger Druck zwischen der Zuführeinrichtung, die auf dem Wagen 10 mon tiert ist, und der ortsfesten Abführeinrichtung, der von der Reibung der Rolle 5 herstammt. Sobald ein Förderstück zwischen das Blech 20 und den Stapel 21 einzudringen versucht,
wird ein zusätzlicher Druck auf den Stapel 21 ausgeübt. Dieser Druckzu- wachs wird auf das Blech 20 übertragen, das über den Mechanismus 12 und 13 mit der Bremsvorrich tung 11 der Rolle 18 verbunden ist. Da an der Rolle 18 das Band entgegengesetzt derjenigen Richtung läuft, die das Band an der Rolle 5 einnimmt, wird durch erhöhte Bremsung der Rolle 18 die Bewegung des Wagens 10 verringert, ganz aufgehoben oder der Wagen entgegengesetzt dem Stapel bewegt. Der Grad dieser Wirkung ist proportional dem Druckzuwachs am Stapel 21.
Der Druck am Stapel 21 wird also ver ringert und das Förderstück kann sich mühelos in den Stapel einfügen. Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den Vor teil, dass der Druck am Stapel entsprechend der Stärke der einzelnen Sendungen verringert wird, so dass bei dicken Förderstücken in gleicher Weise wie auch bei dünnen ein einwandfreies Arbeiten gewähr leistet ist. Wie bereits angedeutet, besitzt die Anord nung nach der Erfindung besondere Bedeutung bei der mechanischen Behandlung von Postsendungen, wie Briefe und Postkarten, da gerade dort sehr unter schiedliche Stärken der einzelnen Förderstücke vor kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH In eine Hochkantförderanlage geschaltete Zwi- schenstapeIvorrichtung zum Ausgleich der Förderlei- stung an Eingang und Ausgang, mit von- und gegen einander mittels Wagens bewegbarer Anliefer- und Abführeinrichtung und mit Führung des Fördergutes durch Bänder, die über Führungsrollen laufen, von denen einige so auf dem Wagen angeordnet sind, dass die Bänder in jeder Stellung des Wagens praktisch gleiche Länge und gleiche Spannung besitzen, da durch gekennzeichnet,dass ein oder mehrere auf dem Wagen montierte Führungsrollen (5, 18) eine zusätzli che Reibung erhalten, die bei umlaufenden Bändern (1, 2) einen .der Umlaufgeschwindigkeit und der Rei bung proportionalen Druck des Wagens gegen den Stapel bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Zwischenstapelvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Reibung an mindestens einer auf dem Wagen (10) montierten Führungsrolle (5, 18) einstellbar ist.2. Zwischenstapelvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzli che Reibung mindestens einer auf dem Wagen (10) montierten Führungsrolle (5) konstant eingestellt ist, während die Reibung einer zweiten Rolle (18) verän derbar ist. 3. Zwischenstapelvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstel lung des Reibungsgrades der auf dem Wagen mon tierten zweiten Führungsrolle (18) vom Druck eines in den Stapel einfahrenden Förderstückes gegen den Stapel (21) gesteuert wird.4. Zwischenstapelvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steue rung über ein Hebelgestänge (12, 13) erfolgt. 5. Zwischenstapelvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit zusätzlicher Reibung versehenen Führungsrollen so auf dem Wagen ange ordnet sind, dass die eine (5) durch die Reibung einen Druck des Wagens (10) gegen den Stapel (21) be wirkt, während die zweite (18) einen diesem Druck entgegenwirkenden Druck erzeugt, und dass die Rei bung der zweiten Rolle (18)von in den Stapel (21) einfahrenden Förderstücken gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST17611A DE1148943B (de) | 1961-03-23 | 1961-03-23 | Vorrichtung zum Druckausgleich zwischen Anliefer- und Abfuehreinrichtung eines Zwischenstaplers in einer Hochkant-foerderanlage fuer flache Sendungen wie Briefe u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH399314A true CH399314A (de) | 1965-09-15 |
Family
ID=7457537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337562A CH399314A (de) | 1961-03-23 | 1962-03-21 | In eine Hochkantförderanlage geschaltete Zwischenstapelvorrichtung zum Ausgleich der Förderleistung an Eingang und Ausgang |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE615458R (de) |
| CH (1) | CH399314A (de) |
| DE (1) | DE1148943B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101290B (de) * | 1959-12-01 | 1961-03-02 | Telefunken Gmbh | Hochkantfoerdereinrichtung fuer Briefe und aehnliche flache Sendungen |
-
1961
- 1961-03-23 DE DEST17611A patent/DE1148943B/de active Pending
-
1962
- 1962-03-21 CH CH337562A patent/CH399314A/de unknown
- 1962-03-23 BE BE615458A patent/BE615458R/fr active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1148943B (de) | 1963-05-16 |
| BE615458R (fr) | 1962-09-24 |
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