CH399380A - Thermoelektrische Zündsicherungsvorrichtung - Google Patents
Thermoelektrische ZündsicherungsvorrichtungInfo
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Description
Thermoelektrische Zündsicherungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine thermoelek- trische Zündsicherungsvorrichtung für gasbeheizte Geräte mit einem Elektromagneten, dessen Anker platte mit einem Stössel verbunden ist, der seinerseits mit ;einem Gasventil in Verbindung steht.
Für den Aufbau und den Betrieb von thermoelek- trischen Zündsicherungen ist das Verwenden von U-Magneten und Topfmagneten bekannt, deren Wick lung vom Thermoelement aus beeinflusst wird. Diese Magnete arbeiten bekanntlich mit einer Ankerplatte zusammen, die mit einem Stössel verbunden ist, der seinerseits mit dem Gasventil in Verbindung steht. Bisher ist die Verbindung zwischen Ankerplatte und Stössel in der Weise hergestellt worden, dass der letz tere in einer Durchbohrung der Ankerplatte durch Einbördeln verankert ist.
Bei Verwendung von Topf magneten ist diese Art der Verbindung zwischen dem Stössel und der gelochten Ankerplatte unerwünscht, weil bei Dauerbeanspruchung eine Verschlechterung der magnetischen Eigenschaften eintritt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gegen über den bekannten Ausführungen günstigere Ver bindung zwischen Stössel und Ankerplatte an thermo- elektrischen Zündsicherungen zu schaffen, wobei die Verbindung zugleich einen geringeren Aufwand er fordern soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäss Erfindung vorgesehen, dass die mit einem Hals-Kopf-Ansatz versehene Ankerplatte mit dem Stösselende, welche eine den Kopfbeil des Ansatzes übergreifende Axial bohrung aufweist, durch Einfügen eines elastischen Puffers in geringem Ausmasse allseitig nachgiebig in der Weise verbunden ist, dass zwischen der Oberseite des Kopfteils des Ansatzes und dem Grund der Boh rung der elastische Puffer eingelegt und das freie Ringrandende des Stössels bis an den Halsteil des An- satzes peripher angebördelt ist.
Vorzugsweise besteht der Puffer aus einem elastischen Kunststoff.
Durch diese elastische Ausbildung der Verbin dung zwischen Stössel und Ankerplatte wird der bei Betätigung des Ventils auf die Ankerplatte einwir kende Schlag gedämpft, so dass die bisher in dieser Richtung auftretenden Mängel behoben sind.
Zweck- mässig ist vor allem, dass eine ungelochte Anker platte zur Verwendung kommt, die im Zusammenwir ken mit einem Topfmagneten praktisch eine Voraus setzung für einen günstigen Magnetfluss bildet, der bei einer thermoelektrischen Zündsicherung eine kürzere Öffnungszeit ermöglicht als bei Verwendung eines U-Magneten. Ausserdem kann die Ankerplatte voll zur Auflage kommen, da die elastische Verbin dung ein gewisses Spiel belässt. Ebenso ist das Ent stehen von Abrieb und dessen Eindringen in den Luftspalt vermieden.
Der Gegenstand der Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert, welche eine teilweise geschnittene Ansicht einer mit einem Stössel verbundenen Ankerplatte zeigt.
In der Zeichnung ist zur Vereinfachung von einer an sich bekannten thermoelektrischen Zündsicherung nur der Magnetkörper 10 eines Topfmagneten im Schnitt ohne Wicklung und ohne deren Verbindung mit dem Thermoelement dargestellt. Am Magnetkör per 10 liegt die Ankerplatte 11 an, welche mit dem Stössel 12 verbunden ist, der seinerseits mit dem Gasventil in Verbindung steht.
Die Verbindung zwi schen der Ankerplatte 11 und dem Stössel 12 ist ge- mäss Erfindung durch Einfügen eines elastischen Puf fers hergestellt, wodurch sich eine in geringem Aus- mass allseitig nachgiebige Verbindung ergibt. Zu diesem Zweck ist eine ungelochte Ankerplatte 11, welche einen günstigen Magnetfluss gewährlei stet, einstückig mit einem Hals-Kopf-Ansatz verse hen, welcher durch den Halsteil 13 und den Kopfteil 14 gebildet ist.
Das untere Ende des Stössels 12 ist mit einer Axialbohrung 15 versehen, welche so tief ausgeführt ist, dass sie mindestens den Kopfteil 14 des Hals-Kopf-Ansatzes an der Ankerplatte 11 über greift. Beim Herstellen der Verbindung zwischen der Ankerplatte 11 und dem Stössel 12 wird auf die Oberseite des Kopfteiles 14 des Hals-Kopf-Ansatzes ein elastischer Puffer 16 aufgelegt, der zusammen mit dem Kopfteil 14 in die Bohrung 15 des Stössels 12 eingeschoben wird. Darauf wird das freie Ringrand ende 17 des Stössels 12 bis an den Halsteil 13 des Hals-Kopf-Ansatzes peripher aasgebördelt.
Auf diese Weise ist zwischen der ungelochten Ankerplatte 11 und dem Stössel 12 eine in geringem Ausmasse nach giebige Verbindung geschaffen, welche,ein Einstellen der Ankerplatte 11 oder des Stössels 12 auf etwaige geringe Lageabweichungen des Magnetkörpers 10 des Topfmagneten oder des mit dem Stössel 12 in Verbindung stehenden Gasventils zulässt. Beim An ziehen der Ankerplatte 11 durch den Topfmagneten und der dabei möglichen Schlageinwirkung bildet der elastische Puffer 16 einen Dämpfer, welcher die Lebensdauer der einzelnen Bauteile günstig beein flusst. Der Puffer 16 besteht vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff.
Eine äquivalente Anpassung von Einzelteilen ist im Rahmen der Erfindung möglich. Ausserdem wäre es denkbar, die Verbindung in Umkehr auszuführen, so dass der Hals-Kopf-Ansatz am Stössel ausgebildet ist, während der den Kopfteil des Hals-Kopf-An- sattes übergreifende Bördelrand aus der Ankerplatte heraus gebildet wird. Auch in diesem Falle kann der elastische Puffer zwischen Stössel und Ankerplatte eingefügt werden, um die erwünschte Nachgiebigkeit der Verbindung zu erreichen.
Eine solche Art der Verbindung erscheint jedoch nicht so günstig wie die nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, weil dabei an der aus verhältnismässig empfindlichem Werkstoff hergestellten Ankerplatte ein Bördelrand gebildet werden muss, der sich auf den Magnetfluss ungünstig auswirken kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Thermoelektrische Zündsicherungsvorrichtung für gasbeheizte Geräte mit einem Elektromagneten, dessen Ankerplatte mit einem Stössel verbunden ist, der seinerseits mit einem Gasventil in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Hals-Kopf-Ansatz (13, 14) versehene Ankerplatte (11) mit dem Stösselende (12), welches eine den Kopfteil (14) des Ansatzes übergreifende Axialboh- rung (15) aufweist, durch Einfügen eines elastischen Puffers (16) in geringem Ausmasse allseitig nachgie big in der Weise verbunden ist, dass zwischen der Oberseite des Kopfteils (14)des Ansatzes und dem Grund der Bohrung (15) der :elastische Puffer (16) eingelegt und das freie Ringrandende (17) des Stös- sels (12) bis an den Halsteil (13) des Ansatzes peri pher aasgebördelt ist. UNTERANSPRUCH Zündsicherungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (16) aus einem elastischen Kunststoff besteht.
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