CH399389A - Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren - Google Patents
Zwillingsmaschine für die Herstellung von BlechradiatorenInfo
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D53/02—Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren Die Erfindung betrifft eine Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren. Diese Maschine dient dazu, die aneinander anliegenden Naben be nachbarter Radiatorelemente durch Steppnahtschwei- ssung miteinander zu verbinden.
Es ist bekannt, zunächst zwei Blechradiatorele- mente übereinander zu legen, die Paare aneinander anliegender Naben je mittels eines Schweisskopfes, dessen Elektrodenkopf von unten in die Nabenöff- nung hineinragt und rotiert wird, zu verschweissen, die beiden verschweissten Radiatorelemente zu heben und an deren Unterseite ein drittes Radiatorelement zu zuführen, die verschweissten Elemente auf dieses dritte Element abzusenken, dessen Naben an die Naben des unteren der verschweissten Elemente in derselben Weise anzuschweissen, und so fortzufahren,
bis die vorbestimmte Anzahl Elemente zur Bildung eines Radiators zusammengeschweisst ist. Dabei lie gen die Radiatorelemente mit ihren Schmalseiten an senkrechten Führungen und mit einer Längsseite an einem Kipptisch, der beim Schweissen vertikal steht und nach Vollendung eines Radiators zur Entnahme desselben gekippt wird.
Bei bekannten Zwillingsmaschinen dieser Art sind vier vertikale Schweissköpfe, von denen je ein Paar zum Zusammenschweissen der Nabenöffnungen eines Radiators dient, an den Ecken eines Rechtecks an geordnet. Beim Betrieb dieser Maschinen werden die Radiatorelemente ihrer Länge nach in einer Reihe zwischen die Schweisskopfpaare zugeführt und ab wechselnd an das eine und andere dieser Paare wei tergegeben, und die zusammengeschweissten Radia toren werden rechtwinklig zur Zufuhrrichtung der Radiatorelemente nach beiden Seiten weggeführt.
Der Lauf der Werkstücke hat also dort, wo diese durch eine solche Maschine hindurchgeführt werden, eine T-förmige Verzweigung. Das erschwert die Verwen- dung solcher Maschinen in einer Schweissstrasse, weil es komplizierte Greifer und Fördermittel erfordert. Es ist auch für den Platzbedarf ungünstig, dass die geschweissten Radiatoren die Maschine in zwei zu einander entgegengesetzten Richtungen verlassen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile und um darüber hinaus weitere Vorteile zu erzielen, zeichnet sich die erfindungsgemässe Maschine aus durch vier in einer Reihe angeordnete, vertikale Schweissköpfe, von de nen die äusseren unabhängig voneinander in Längs richtung der Reihe verschiebbar sind, voneinander unabhängige Antriebsvorrichtungen für die je aus einem äusseren und dem diesem benachbarten inneren Schweisskopf der Reihe bestehenden Schweisskopf paare und wenigstens einen Kipptisch, der um eine parallel zur Längsrichtung der Reihe liegende Achse schwenkbar ist.
Diese Anordnung ermöglicht es, die Maschine in einer gerade durchgehenden, zweispurigen Schweiss strasse, welche die Reihe der Schweissköpfe recht winklig schneidet, einzusetzen, wobei der Arbeits ablauf auf jeder der beiden Spuren der Schweissstrasse völlig unabhängig vom Arbeitsablauf auf der anderen Spur ist, so dass beispielsweise gleichzeitig Radiatoren zweier verschiedener Grössen geschweisst werden kön nen.
Da die Radiatorelemente nicht in einer gmein- samen Reihe zugeführt und dann auf zwei Arbeits stellen verteilt werden, sind die Greifer und Förder- mittel einfacher, und es kann ohne irgendeine Ände rung der Maschine ohne weiteres eine Maschinen- hälfte beispielsweise für Revisionsarbeiten stillgelegt und die andere Maschinenhälfte gleichzeitig in Be trieb gehalten werden.
Ausserdem ist es möglich, zu nächst nur eine Maschinenhälfte aufzustellen und diese später zur Zwillings-Maschine zu ergänzen, ohne dass irgendwelche Änderungen der bereits auf gestellten Maschinenhälfte nötig sind.
Um das zu ermöglichen, hat eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Zwillingsmaschine zwei von einander unabhängige Maschinengestellhälften, wel che je einen äusseren und dem diesen benachbarten Schweisskopf sowie die zugehörigen Antriebsvorrich tungen und je einen von zwei Kipptischen tragen, die je um eine horizontale Achse schwenkbar sind, wel che in einer Flucht parallel zur Längsrichtung der Reihe liegen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Radia- torelemente nicht in Richtung ihrer Länge, sondern in Richtung ihrer Breite zugeführt werden, wodurch die Förderschrittlänge erheblich herabgesetzt wird, was eine Vereinfachung des Fördermittelantriebs und einen schnelleren Nachschub der Radiatorelemente ermöglicht.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. 1 ein Aufriss und in Fig. 2 ein Grundriss einer Zwillingsmaschine zum Zusammen schweissen von Blechradiatorelementen schematisch dargestellt.
Das Maschinengestell der dargestellten Maschine ist aus zwei in bezug auf die Ebene A-A symmetri schen Hälften 1 und 2 zusammengesetzt. Die Ma schine hat vier in einer Reihe angeordnete, vertikale Schweissköpfe 11, 12, 21, 22. Die inneren Schweiss köpfe 12 und 21 dieser Reihe sind ortsfest, die äusseren 11 und 22 sind in Längsrichtung der Reihe verschiebbar. Dadurch können die beiden Maschinen hälften unabhängig voneinander je einer von zwei verschiedenen Radiatorgrössen angepasst werden.
Jede Maschinenhälfte hat zwei Führungen 13, 14 und 23, 24 für die Schmalseiten der (nicht dargestellten) Radiatorelemente und einen Kipptisch 15, 25, an welchem beim Betrieb der Maschine eine Längs seite der Radiatorelemente anliegt. Die Achsen, 16 und 26, um welche die Kipptische 15 und 25 schwenkbar sind, liegen in einer Flucht parallel zur Längsrichtung der Reihe der Schweissköpfe 11, 12, 21, 22.
Die Kipptische 15 und 25 stehen während des Zusammenschweissens der Radiatorelemente senkrecht und werden nach dem Zusammenschwei ssen eines Radiators (in Fig. 1 nach hinten) umgelegt, so dass dieser in waagrechter Lage weiter gefördert werden kann. Die in Gehäusen 17 und 18 enthalte nen Antriebsvorrichtungen der Schweissköpfe 11 und 12 und eine (nicht dargestellte) Antriebsvorrichtung für den Kipptisch 15 der einen Maschinenhälfte sind unabhängig von den in Gehäusen 27 und 28 unter gebrachten Antriebsvorrichtungen der Schweissköpfe 21 und 22 und einer (nicht dargestellten) Antriebs vorrichtung für den Kipptisch 25 der anderen Ma schinenhälfte.
In Fig. 2 sind die beiden Spuren der Schweiss strasse, auf welchen die Radiatorelemente zugeführt werden, mit Ia und IIa und die beiden ohne Rich tungsänderung anschliessenden Fortsetzungen der Schweissstrasse, auf welchen die zusammengeschweiss ten Radiatoren die Maschine verlassen, mit 1b und IIb bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blech radiatoren, gekennzeichnet durch vier in einer Reihe angeordnete, vertikale Schweissköpfe (11, 12, 21, 22), von denen die äusseren (11, 22) unabhängig von einander in Längsrichtung der Reihe verschiebbar sind, voneinander unabhängige Antriebsvorrichtun gen, für die je aus einem äusseren (11 bzw. 22) und dem diesem benachbarten inneren Schweisskopf (12 bzw. 21) der Reihe bestehenden Schweisskopfpaare und wenigstens einen Kipptisch (15, 25), der um eine parallel zur Längsrichtung der Reihe liegende Achse (16, 26) schwenkbar ist.UNTERANSPRUCH Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei voneinander unabhängige Maschinen- gestellhälften (1, 2), welche je einen äusseren (11 bzw. 22) und dem diesen benachbarten Schweisskopf (12 bzw. 21) sowie die zugehörigen Antriebsvorrichtun gen und je einen von zwei Kipptischen (15, 25) tragen, die je um eine horizontale Achse (16 bzw. 26) schwenkbar sind, welche in einer Flucht parallel zur Längsrichtung der Reihe liegen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH462463A CH399389A (de) | 1963-04-11 | 1963-04-11 | Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren |
| AT921363A AT239629B (de) | 1963-04-11 | 1963-11-18 | Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren |
| BE645976D BE645976A (de) | 1963-04-11 | 1964-04-01 | |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH462463A CH399389A (de) | 1963-04-11 | 1963-04-11 | Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH399389A true CH399389A (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=4279590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH462463A CH399389A (de) | 1963-04-11 | 1963-04-11 | Zwillingsmaschine für die Herstellung von Blechradiatoren |
Country Status (4)
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-
1963
- 1963-04-11 CH CH462463A patent/CH399389A/de unknown
- 1963-11-18 AT AT921363A patent/AT239629B/de active
-
1964
- 1964-04-01 BE BE645976D patent/BE645976A/xx unknown
- 1964-04-10 DK DK180064A patent/DK104131C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE645976A (de) | 1964-07-31 |
| AT239629B (de) | 1965-04-12 |
| DK104131C (da) | 1966-04-12 |
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