CH399537A - Schaltungsanordnung zur Anzeige des Sättigungszustandes eines Zählkernes - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anzeige des Sättigungszustandes eines Zählkernes

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CH399537A
CH399537A CH121662A CH121662A CH399537A CH 399537 A CH399537 A CH 399537A CH 121662 A CH121662 A CH 121662A CH 121662 A CH121662 A CH 121662A CH 399537 A CH399537 A CH 399537A
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CH
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pulse
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CH121662A
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English (en)
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Kurt Dipl Ing Strunk
Gerhard Dipl Phys Mueller
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
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Description


  Schaltungsanordnung zur Anzeige des Sättigungszustandes     eines    Zählkernes    Die Erfindung     betrifft    eine Schaltungsanordnung  zur Anzeige des Sättigungszustandes eines Zählker  nes, der mehrere stabile     Magnetisierungszustände    auf  weist und durch Impulse konstanten     Spannungs-Zeit-          Integrals    in die Sättigung gebracht wird. Als Zähl  kerne werden vorwiegend Magnetkerne mit an  nähernd     rechteckförmiger        Hysteresisschleife    verwen  det, die durch die Zählimpulse von einem     Remanenz-          zustand    in den anderen gebracht werden.

   Dabei ist  eine Anzahl von definierten Impulsen, die von einem       Impulsformerkern    geliefert werden, erforderlich. Wer  den Zählschaltungen mit derartigen Zählkernen auf  gebaut,     dann    ist ein Ausgangssignal erforderlich, das  anzeigt, dass der Zählkern seine Endstellung erreicht  hat.  



  Es ist eine Anordnung bekannt, die zwei Wicklun  gen pro Zählkern vorsieht. Die     Magnetisierungswick-          lung    des Zählkernes ist     mit    einem Widerstand in  Reihe geschaltet, und die     Indikatorwicklung    ist mit  einem Kondensator in Reihe geschaltet. Die beiden  Zweige des Zählkernes sind parallel geschaltet und  werden gleichzeitig vom     Impulsformkern    gespeist.  Im ungesättigten Zustand wird der Kern über den  ersten Zweig magnetisiert.

   Dabei wird in der zweiten  Wicklung     zusätzlich    noch eine gegenphasige Span  nung induziert, deren Amplitude annähernd gleich  gross ist, wie die von dem     Impulsformerkern    gelieferte  Eingangsspannung, so dass die Spannungen im In  dikatorzweig sich nahezu aufheben. Der Kondensator  wird daher nicht aufgeladen, und es entsteht kein  Ausgangssignal. Nachdem eine bestimmte     Anzahl    von  Zählimpulsen angelegt worden ist, kommt der Zähl  kern in die Sättigung. Die beiden Wicklungen sind  gegeneinander entkoppelt, und die in den Indikator  zweig induzierte Gegenspannung fällt weg. Der vom       Impulsformerkern    kommende Zählimpuls greift    durch, und der Kondensator wird aufgeladen.

   An  stelle des Kondensators kann auch direkt ein In  dikator eingesetzt werden. An dem Indikator wird  im nichtgesättigten Zustand jedoch stets eine     kleine     Restspannung stehenbleiben. Die Grösse der Rest  spannung ist sehr stark von den Toleranzen der  Bauelemente abhängig. Eine einwandfreie Anzeige  des Sättigungszustandes lässt sich nur bei grosser  zugeführter Leistung erreichen und bei entsprechen  den     Fehlstrombedingungen    für den Indikator.  



  Diesen Nachteil vermeidet eine andere bekannte  Anordnung, die ebenfalls zwei parallel geschaltete  Zweige     aufweist.    In jedem Zweig ist     zusätzlich    ein  Gleichrichter eingesetzt, der     für    die     Zählströme    in       Durchlassrichtung    betrieben wird.

   Die Dimensionie  rung und Einschaltung der beiden Wicklungen des  Zählkernes ist so, dass die induzierte Spannung im       Indikatorkreis    grösser ist als die anliegende     Eingangs-          ,spannung    vom     Impulsformerkern.    Solange der Zähl  kern im nichtgesättigten Zustand ist, ist der Gleich  richter im     Indikatorkreis    stets     gepserrt.        Damit        ist     sichergestellt, dass der     Indikator    vollkommen     stromlos     bleibt und nur dann erregt wird,

   wenn der Zähl  kern gesättigt ist und die Eingangsspannung vom       Impulsformerkern    durchgreift. Diese Anordnung hat  jedoch noch den Nachteil, dass der     Impulsformerkern     so viel Leistung abgeben muss, dass der Indikator an  spricht. Bei einer sehr grossen     Zählrate    des Zähl  kernes ist der     Zählimpuls    entsprechend klein und  kurz, so dass ein empfindlicher, schnell ansprechender  Indikator vorgesehen werden muss.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, eine Indikator  schaltung für einen Zählkern anzugeben, die un  abhängig von der Grösse und Dauer des     Zählimpulses     einen     unempfindlichen    billigen Indikator verwenden  kann.

   Dies     wird    dadurch erreicht, dass zur stufen-      weisen     Magnetisierung    des Zählkernes vorgesehene  Impulse über einen     Impulsformerkern    auf die Reihen  schaltung einer     Zählkernwicklung    und einer     über-          wachungswicklung    eines zusätzlichen     Anzeigekernes     einwirken, dass der     Anzeigekern    erst beim Erreichen  des Sättigungszustandes des Zählkernes ummagneti  siert und danach über eine     Rückstellwicklung    wieder  in die Ausgangslage gebracht wird,

   und dass der  dabei entstehende     Rückstellimpuls    zum Ansprechen       eines    Indikators führt. Die Zurückstellung des An  zeigekernes kann z. B. mit der Rückstellung des       Impulsformerkernes    erfolgen. Aus dem     Impulsfor-          merkern    wird nur die Leistung abgegriffen, die zur       Ummagnetisierung    des     Anzeigekernes    erforderlich ist.

    Im     nichtgesättigten    Zustand des Zählkernes erzeugt  der Zählstrom in der     überwachungswicklung    des An  zeigekernes eine Feldstärke, die nicht zur     Ummagne-          tisierung    des Kernes ausreicht. Dies     lässt    sich durch  entsprechende Dimensionierung der     überwachungs-          wicklung    erreichen. Nach jedem Zählimpuls wird  eine     Rückstellwicklung    des     Anzeigekernes    in ent  gegengesetzter Richtung wie die     überwachungswick-          lung    erregt.

   Der     Rückstellstromkreis    des Anzeige  kernes ist unabhängig von der eigentlichen Zählschal  tung und kann mit einer entsprechenden Zeitkonstan  ten versehen und     leistungsmässig    so ausgelegt sein,  dass der auftretende     Rückstellimpuls        zum    Ansprechen  des Indikators ausreicht. Der Indikator ist dabei z. B.  an die Reihenschaltung der     überwachungswicklung     und einer zusätzlichen     Anzeigewicklung    des Anzeige  kernes angeschaltet.

   Die     Anschaltung    des Indikators  erfolgt nach einer weiteren Ausgestaltung der Er  findung nur dann, wenn der Kontakt geschlossen ist,  . der auch die Zurückstellung des     Impulsformerkernes     einleitet.  



  Die Erfindung wird an Hand der     Fig.    1 und 2  beispielsweise näher     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 eine prinzipielle bekannte Zählschaltung  und       Fig.    2     erfindungsgemäss    ausgebildete Schaltungs  anordnung mit     Anzeigekern    und Indikator.  



  In     Fig.    1 ist eine multistabile Zählschaltung     mit          Impulsformerkern        JK    und Zählkern ZK angegeben.  Beide Kerne sind aus     ferromagnetischem    Material  mit     annähernd        rechteckförmiger        Hysteresisschleife.     Der     Impulsformerkern        JK    wird durch das gleich  zeitige Arbeiten der Kontakte     sv    und     sk    ständig um  magnetisiert.

       Beim    Schliessen der Schalter     sv    und     sk     wird der Kern über die Wicklung     Wv    magnetisiert  und nach dem Öffnen der Kontakte über die Wick  lung W r zurückgestellt. An der Ausgangswicklung       Wa    des     Impulsformerkernes    tritt bei jedem Impuls       (sv    und     sk    geschlossen) ein Ausgangsimpuls mit kon  stantem     Spannungszeitintegral    auf.

   Dieser Impuls ge  langt gleichzeitig auf die     Zählkernwicklung,    deren       Windungszahl    so dimensioniert ist, dass der Zählkern  nach einer ganz bestimmten     Anzahl    derartiger Im  pulse in die     Sättigung    kommt.  



       Fig.    2 zeigt die Einschaltung eines besonderen       Anzeigekernes    AK in die Zählschaltung und     die            Anschaltung    eines unempfindlichen Indikators P. Die  Impulse mit konstantem     Spannungszeitintegral    wer  den auf die Reihenschaltung aus     Zählkernwicklung     ZK und einer     flberwachungswicklung        W1    des An  zeigekernes AK gegeben. Solange der Zählkern sich  im nichtgesättigten Zustand befindet, nimmt der  Zählkern infolge seines grossen Eingangswiderstan  des den     Hauptteil    der Impulsenergie auf.

   Der auch  den     Anzeigekern   <I>AK</I> durchfliessende     Magnetisie-          rungsstrom    reicht nicht aus, um den Kern umzuklap  pen. Hat der Zählkern seine Endstellung erreicht,  dann wird er     niederohmig,    und beim nächsten Impuls  wird die Hauptenergie dem     Anzeigekern    zugeführt,  der daraufhin in die andere Sättigungslage umkippt.  Während dieses Vorganges ,sind die     Rückstellwick-          lung    W2 und die     Anzeigewicklung    W3 durch     sk-Kon-          takte    abgeschaltet.

   Bei der folgenden Zurückstellung  des     Impulsformerkernes        JK    wird die     Rückstellwick-          lung    W2 des     Anzeigekernes    in dem entgegengesetzten  Sinne     erregt.    Der     Anzeigekern    AK wird dadurch  wieder in den Ausgangszustand zurückgestellt. Über  den     sk-Kontakt    wurde inzwischen auch der Indikator  P an die     Anzeigewicklung    W3 und die über  wachungswicklung     W1    angeschaltet. Durch entspre  chende Dimensionierung der Wicklungen des An  zeigekernes steht genügend Energie zur Verfügung,  um auch unempfindliche Indikatoren zu betätigen.

    Die     Rückstellzeit    des     Anzeigekernes    wird so gewählt,  dass der     Rückstellimpuls    lange genug ansteht und der  Indikator sicher ansprechen kann. Wesentlich bei  einer derartigen     Indikatoranschaltung    ist, dass die  Zeitkonstante im     Rückstellkreis    unabhängig von den  Verhältnissen der eigentlichen Zählschaltung gewählt  werden kann. Ein weiterer Vorteil der Anordnung  besteht darin, dass der Zählschaltung nur sehr wenig  Energie zum Umklappen eines unbelasteten Anzeige  kernes entzogen wird, denn während des Zählimpul  ses ist der Indikator P und die     Rückstellwicklung    W2  des     Anzeigekernes    abgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Anzeige des Sättigungs zustandes eines Zählkernes, dadurch gekennzeichnet, dass zur stufenweisen Magnetisierung des Zählkernes vorgesehene Impulse über einen Impulsformerkern (JK) auf die Reihenschaltung einer Zählkernwicklung (ZK) und einer überwachungswicklung (W1) eines zusätzlichen Anzeigekernes (AK) einwirken, dass der Anzeigekern erst beim Erreichen des Sättigungs zustandes des Zählkernes ummagnetisiert und da nach über eine Rückstellwicklung (W2)
    wieder in die Ausgangslage gebracht wird und dass der dabei entstehende Rückstellimpuls zum Ansprechen eines Indikators (P) führt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die überwachungswick- lung (W1) so dimensioniert ist, dass im nichtgesät tigten Zustand des Zählkernes (ZK) die durch einen Zählimpuls erzeugte Feldstärke kleiner und im ge sättigten Zustand grösser ist als die Koerzitivkraft des Anzeigekernes. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen zwei aufeinanderfolgenden Zählimpulsen oder nach jedem Zählimpuls beim Zurückstellen des Im pulsformerkernes die Rückstellwicklung (W2) des Anzeigekernes in entgegengesetzter Richtung wie die Überwachungswicklung (W1) erregt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstellkreis eine Zeitkonstante aufweist, die zum Ansprechen des In dikators (P) ausreicht. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Indikator (P) an die Reihenschaltung der Überwachungswicklung (W1) mit einer zusätzlichen Anzeigewicklung (W3) angeschaltet ist, und dass die Anschaltung über einen Kontakt erfolgt, der bei der Zurückstellung des Impulsformerkernes und Anzeige kernes geschlossen ist.
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