CH399551A - Schaltungsanordnung zur Erfassung und Aufzeichnung von Gebühren und Berechtigungsarten von Fernsprechteilnehmern in Fernsprechselbstanschlussanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erfassung und Aufzeichnung von Gebühren und Berechtigungsarten von Fernsprechteilnehmern in Fernsprechselbstanschlussanlagen

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CH399551A
CH399551A CH902661A CH902661A CH399551A CH 399551 A CH399551 A CH 399551A CH 902661 A CH902661 A CH 902661A CH 902661 A CH902661 A CH 902661A CH 399551 A CH399551 A CH 399551A
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Harry Bray Frederick
Sydney Ridler Desmond
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  Schaltungsanordnung zur Erfassung und Aufzeichnung von Gebühren  und Berechtigungsarten von     Fernsprechteilnehmern    in       Fernsprechselbstanschlussanlagen       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung  zur Erfassung und Aufzeichnung von Gebühren und  Berechtigungsarten von     Fernsprechteilnehmeren    in       Fernsprechselbstanschlussanlagen.    Die verschiedenen  Berechtigungsarten, wie Münzfernsprecher,     Ortsfern-          sprechberechtigung    und andere Berechtigungen müs  sen im allgemeinen für jeden Teilnehmer festgelegt  sein, damit eine einwandfreie Behandlung eines jeden  Anrufes sichergestellt ist.

   Die Information über die  Berechtigungsart wird schon gebraucht, wenn ein An  ruf vorliegt und gewöhnlich fordert das in den her  kömmlichen Fernsprechanlagen vorgesehene Register  diese Information an und sie wird ihm auch zugeleitet.  Dies kann beispielsweise durch Aussenden eines  Signals vom Register zur     Teilnehmeranschlussschal-          tung    und von dieser über eine besondere Leitung       zu    einer gemeinsamen, die Berechtigungsart kenn  zeichnenden Einrichtung geschehen, von der aus ein  die Berechtigungsart der betreffenden Leitung kenn  zeichnendes Rücksignal zum Register übertragen wird.

    In Anlagen, in denen die Steuerung der Schaltvorgänge  mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgt, kann das zum  Register zurückzugebende Signal durch gemeinsame  Eirichtungen gegeben werden, woraus sich höhere  Ersparnisse an Schaltmitteln ergeben, wenn es von  Vorteil ist, in einer gegebenen Zeitspanne immer nur  ein Register allein wirksam werden zu lassen.  



  Die Speicherung von     Gebührenzählerständen    soll  derart erfolgen, dass die Information in einfacher  Weise an eine Zentrale zur selbsttätigen Verrechnung  übertragbar wird; die Feststellung des Vorhandenseins  eines Zählimpulses muss über die Teilnehmeran-         schlussschaltung    erfolgen, um diese mit der     Einrich-          tung    für die Positionsnummer der Teilnehmerleitung  zu verbinden.    Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung lässt  sich so weiter ausbilden, dass diese Forderung mit  Hilfe derselben Leitung von der     Teilnehmeranschluss-          schaltung    erfüllt wird, die auch zur Feststellung der  Berechtigungsart dient.  



  Die     erfindungsgemässe    Schaltung der     Fernsprech-          selbstanschlussanlage    ist dadurch gekennzeichnet, dass  ein Speichermittel für die Aufzeichnung des     Gebüh-          renzählerstandes    für einen jeden von mehreren Teil  nehmern vorgesehen und ein weiteres elektrisches  Speichermittel zur Kennzeichnung der Berechtigungs  art eines jeden derselben Teilnehmer vorgesehen ist  und dass beide Speichermittel für jeden Teilnehmer  durch eine Mehrzahl elektrischer     Impulse    gesteuert  werden, die über eine den beiden Speichermitteln ge  meinsame Leitung übertragen werden.  



  Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung; in     Fig.    1 ist ein Magnetspeicher aus       Ferritkernen    zur Speicherung des Gebührenzähler  standes für 200 Teilnehmer gezeigt; in     Fig.    2 ist  ebenfalls ein aus     Ferritkernen    zusammengesetzter       Magnetkernspeicher    gezeigt, der die Kennzeichnung  der Berechtigungsart für 200 Teilnehmerleitungen be  wirkt;     Fig.    3 zeigt eine     Addiereinrichtung    zur Ver  wendung für 5 Gruppen von je 200 Teilnehmerleitun  gen;

       Fig.    4 zeigt ein Impulsdiagramm der für die  Steuerung der Magnetspeicher und der mit diesen ver  bundenen Kippelemente verwendeten     Impulse.         Es werden in bekannter Weise ausgeführte Magnet  speichermatrizen aus Ringkernen von     Ferrit    in Recht  eckmatrixform verwendet; die Kerne sind von strom  führenden Drähten durchzogen, mit deren Hilfe die       Magnetisierung    der Kerne bewirkt oder festgestellt  wird.

   Jeder Kern weist eine im wesentlichen  rechteckige     Hystereseschleife    auf, so dass ein be  stimmter Kleinstwert an magnetischer Feldstärke zur  Umkehr der     Magnetisierung    aus der einen in die  andere Richtung und wieder zurück im Gegensinne  nötig ist; der Kern verbleibt in dem einen von den  beiden Gegensinne zueinander gerichteten     Magneti-          sierungszuständen,    wenn der     Magnetisierungsstrom     unterbrochen wird.  



  Der     Gebührenzählerstandsspeicher    nach     Fig.    1  weist 200 Kernspalten auf, von denen jede in sechs  Kernen den Gebührenstand eines Teilnehmers  speichert, mit Hilfe der zugeordneten Schaltung kann  jede Spalte in binärer     aufzeichnungsart    für jeden Teil  nehmer einen Gesamtstand von 26 - 1 = 63 Einheiten  als     Zählerstand    speichern.

   Grössere     Gesamtstandswerte     können durch Anordnung einer grösseren Anzahl von  Kernen in einer Spalte und durch Grössenerweiterung  der     Binäraddiereinrichtung    nach     Fig.    3 gespeichert  und ausgewertet werden,     idem    bei Hinzufügen eines  Kernes der speicherbare     Grösstwert    annähernd ver  doppelt wird.  



  In     Fig.    2 ist die Einrichtung zur Kennzeichnung  der Berechtigungsart gezeigt; diese umfasst entweder  eine Spalte, oder, falls erforderlich, eine Gruppe von  Spalten für jede Berechtigungsart. Jede Teilnehmer  leitung in der     Gruppe    von 200 Teilnehmern ist einem  Kern in der Spalte oder in einer der Spalten einer  Gruppe entsprechend ihrer Berechtigungsart zugeord  net. Ein Teilnehmer kann eine oder mehrere Be  rechtigungen haben oder gar keine von allen.  



  Eine Gruppe von 200 Leitungen weist gerade  eine passende Grösse auf, es können aber auch  grössere Gruppen gebildet werden, etwa solche aus  1000 Leitungen, wenn das Rauschen nicht zu stark  wird, wie am Schluss der Beschreibung erläutert wird.  



  In den     Fig.    1 und 2 sind die Kerne als dicke  Schrägstriche eingezeichnet. Durch jeden Kern sind  vier Leitungen gezogen. Die Kerne werden durch       Halbschreibimpulse    nach dem Impulsdiagramm     ge-          mäss        Fig.    4 gesteuert. Der magnetische Zustand eines  markierten Kernes kippt also nur dann in den Gegen  sinn um, wenn zwei gleichsinnige Impulse gleichzeitig  einwirken; ein Impuls allein kann nur eine     vernach-          lässigbar    geringe Änderung des Magnetflusses in  einem Kern bewirken.  



  In dem     Gebührestandspeicher    nach     Fig.    1 ist  eine Leitung P1.. . P200 von einer jeden     Teilnehmer-          anschlussschaltung    durch die sechs Kerne in der ent  sprechenden Spalte gezogen und an Erde gelegt, wenn  keine besonders gekennzeichnete Berechtigungsart vor  liegt. Ist einem     besimmten    Teilnehmeranschluss jedoch  eine bestimmte Berechtigungsart zugeteilt, dann ist  die betreffende Leitung auch noch durch die Kerne  in der     Berechtigungsspeichereinrichtung    nach     Fig.    2    hindurchgezogen und dann erst an Erde gelegt.

   In  dieser Leitung treten für     Gebührenerfassungszwecke          Vorimpulse    T3 und T4 nach     Fig.    4 auf. Eine zweite  Spaltenleitung führt Kippimpulse T3, die den     Vorim-          pulsen    T3 gleichsinnig wirken und mit ihnen zeitlich  zusammenfallen, jedoch von kürzerer Dauer sind als  diese und auf alle 1200 Kerne der Matrix ständig ein  wirken. Die an Erde liegenden Zeilenleitungen OPI<B>...</B>       0P6    sind die Ausgangsleitungen; sie sind für sich  durch alle Spaltenkerne der 200 Spalten gezogen,  die zur selben Binärziffer der in den Spalten ge  speicherten Binärzahlen gehören, und sie gehen zu  der Zusatzeinrichtung nach     Fig.    3.

   Eine zweite Zeilen  leitung, die durch alle zur selben Binärziffer gehören  den Kerne gezogen ist, führt Kippimpulse T4, die  von der Zusatzeinrichtung nach     Fig.    3 kommen und  gleichsinnig mit den     Vorimpulsen    T4 wirken und mit  ihnen zeitlich zusammenfallen, jedoch von kürzerer  Dauer sind als diese.  



  Wie bereits erwähnt, geht eine jede von einem  Teilnehmeranschluss von besonderer Berechtigungsart  ausgehende Leitung nach Durchgang durch die     Ge-          bührenstandsspeicherspalte    in     Fig.    1 durch einen Kern  in der der betreffenden Berechtigungsart entsprechen  den Spalte im Berechtigungsspeicher nach     Fig.    2, in  dem je ein Kern je Teilnehmer und je Berechtigungs  art angeordnet ist. Diese Leitung führt     Vorimpulse          T1    und T2 nach     Fig.    4 zusätzlich zu den oben er  wähnten Zählimpulsen T3 und T4. Die anderen beiden  Leitungen führen bzw.

   Kippimpulse T1 und T2, die  ständig auf alle Berechtigungskerne einwirken und  mit den     Vorimpulsen    gleichsinnig und gleichzeitig  auftreten, jedoch von kürzerer Dauer sind als diese.  



  Es wird nun die Wirkweise der Berechtigungs  kennzeichnung beim Beginn eines Verbindungsauf  baues beschrieben und     nahher    die der Gebührener  fassung und     -aufzeichnung,    wenn eine Verbindung  voll aufgebaut worden ist.    <I>Berechtigung</I>  Wenn beim Abheben eines Teilnehmers ein freies  Register belegt worden ist, dann geht von diesem  Register ein Signal, beispielsweise auf der Leitung     P1     in     Fig.    1 aus, das aus einem     Vorimpuls        TI    besteht,  auf den ein     Vorimpuls    T2 folgt.

   Der     Vorimpuls        T1     wirkt auf alle Kerne des     Gebührenstandsspeichers    in  der betreffenden Spalte ein und ebenso auf die beiden  Berechtigungskerne in     Fig.    2, durch die die Leitung  P1 hindurchgezogen ist, wenn vorausgesetzt wird, dass  dieser     Teilnehmer    ein Münzfernsprecher mit Fernver  kehrssperre ist.

   Gleichzeitig tritt in allen Berechtigungs  kernen ein Kippimpuls T1 auf, so dass in den beiden  oben bezeichneten Berechtigungskernen Koinzidenz  des     Vorimpulses    mit dem Kippimpuls auftritt und  diese beiden Kerne in den anderen     Magnetisierungs-          zustand    kippen, wodurch in den beiden Spaltenleitun  gen     CBl    und     BTl    ein Ausgangsimpuls auftritt.  



  Durch die verstärkten Ausgangsimpulse werden  die Kippschaltungen     CB    und     BT    in den Zustand 1  gekippt; dies erfolgt über ODER-Gatter, an die an-           dere    Kernspalten mit derselben Berechtigungsart ange  schlossen sind. Durch den nachfolgenden     Vorimpuls     T2 wird der durch den     Vorimpuls        T1    bewirkte  Vorbereitungszustand aller     Gebührenzählkerne    wieder  aufgehoben und durch den gleichzeitig in allen     Be-          rechtigungsspeicherkernen    auftretenden Kippimpuls  T2 werden die beiden vorher in den Zustand 1 ge  kippten Kerne wieder in den Zustand 0 zurückgekippt.  



  Die Pause zwischen den beiden Impulsen TI und  T2 muss nur lang genug dauern, um den     Kippschal-          tungen    den Übergang in den anderen Zustand sicher  zu gestatten. Die Ausgänge der Kippschaltungen sind  über alle Teilnehmer mit gleicher Berechtigungsart       vielfachgeschaltet    und mit allen Registern verbunden.  Da bei der gezeigten Anordnung immer nur ein Re  gister in Funktion ist, gelangt das die Berechtigung  kennzeichnende Signal wieder zu demjenigen Register  zurück, das das Anforderungssignal über die Leitung       Pl    ausgesandt hat und es befähigt das Register, den  folgenden Aufbau der Verbindung gemäss der an  gezeigten Berechtigungsart zu steuern.  



  Nach Empfang des Signals schaltet das Register  die Impulse von der Leitung     Pl    und vom Berechti  gungsspeicher ab. Ein     Rückstellimpuls    nach     Fig.    4  kippt dann die Kippschaltungen in dem Berechtigungs  speicher in den Normalzustand zurück, worauf der  Speicher für den nächsten Anruf bereit ist. Es ist  sichergestellt, dass immer nur ein     Berechtigungsaus-          wertevorgang    innerhalb einer Gruppe von 200 Leitun  gen vor sich gehen kann.

   In der gezeigten Anordnung  ist diese Voraussetzung schon dadurch erfüllt, dass  immer nur ein einziges Register in einer gegebenen  kurzen Zeitspanne wirksam ist; in Anordnungen, in  denen mehrere Register gleichzeitig wirksam sein  können, kann jedoch eine Ausführung gemäss der  Erfindung durch geeignete     Sicherungsmassnähmen     erreicht werden, durch die es verhindert wird, dass  mehr als eine Leitung     P1...    in einer hinreichend  kurzen Zeitspanne     Impulse    zugeführt erhält und durch  die erreicht wird, dass immer das richtige Register  ausgewählt wird, das das die Berechtigungsart an  zeigende Signal empfangen soll.

      <I>Zählung</I>  Wenn der Verbindungsaufbau vollständig ausge  führt ist, dann sind beispielsweise über die Leitung       P1    eine Anzahl von     Vorimpulsen    T3 und T4 in  ständigem Wechsel empfangen worden, deren Anzahl  ein Mass für die für die aufgebaute Sprechverbindung  zu entrichtende Gebühr darstellt. Die Kerne in der  entsprechenden Spalte des Gebührenspeichers nach       Fig.    1 befinden sich im Zustand 0 oder 1, derart,  dass dadurch der aufgelaufene     Gebührenzählerstand     in binärer Schreibweise gekennzeichnet ist, wobei der  Kern in der Zeile     R1    der     Fig.    1 die letzte Stellenziffer  enthält. Ist z.

   B. die aufgelaufene Gebühr durch die  Zahl 27 gegeben, in binärer Schreibweise also 010<B>11,</B>  so bedeutet das, dass sich die Kerne     R1,    R2, R4 und  R5 im Zustand 1 und die übrigen im Zustand 0  befinden.    Der erste     Vorimpuls    T3 kennzeichnet alle Kerne  in der Spalte, so dass die Kerne     R1,    R2, R4, R5 im  Zusammenwirken mit dem Kippimpuls T3 in den  Zustand 0 gekippt werden, wobei die übrigen in  diesem Zustand verbleiben. Daher treten in den Lei  tungen OPI,     0P2,        0P4    und     0P5    Ausgangsimpulse auf.  



  In     Fig.    3 sind sechs Kippschaltungen     TGl   <B>...</B>     TG6     gezeigt, von denen jedoch die ebenso wie die     Kipp-          schaltung        TG2    ausgeführten Kippschaltungen     TG3,          TG4    und     TG5    nicht dargestellt sind.

   Die Leitungen  OPI     ...0P6    vom     Zählerstandsspeicher    nach     Fig.    1  her liegen über ODER-Gatter an den     Ausgängen     der Kippschaltungen in deren Zustand 1 an und an  den Ausgängen der Kippschaltungen in deren Zustand  0 liegt über andere ODER-Gatter ein     Rückstellimpuls     nach     Fig.    4 an. Die Leitungen     0P2,        0P3,        0P4    und       0P5    sind nicht dargestellt, entsprechen aber den Lei  tungen     0P1    und     0P6    in     Fig.    3.  



  Die sechs Kippschaltungen bilden zwar keine     Zähl-          kette,    können aber eine bis zu sechsstellige Zahl in  Binärform speichern, wobei die Kippschaltung     TGl     die Ziffer an der niedrigsten Stelle anzeigt. Über die  Gatter     GAl,        GB1,.    . . liegt an beiden Ausgangs  klemmen der Kippschaltungen ein     Addierimpuls          ADD    an.

   Die Kippschaltungen und die Gatter sind  so miteinander verbunden, dass ein     Addierimpuls          ADD    alle Kippschaltungen von der Kippschaltung       TGI    an bis einschliesslich zu derjenigen     Kippschal-          tung,    die sich im Zustand 0 befindet, in den jeweils  anderen Zustand kipp, wodurch die eingespeicherte  Zahl um 1 vermehrt ist. Die Einrichtung nach     Fig.    3  ist für 1000     Teilnehmerleitungen    vorgesehen, d. h.,  gemeinsam für 5 Teilnehmergruppen zu je 200 Leitun  gen. .  



       In    dem oben angegebenen Beispiel     kippen    die auf  den Leitungen OPI,     0P2,        0P4    und     0P5    vom     Zähler-          standsspeicher    her auftretenden Ausgangsimpulse nach  Verstärkung die Kippschaltungen     TGl,        TG2,        TG4     und     TG5    in deren Zustand 1. Die Kippschaltungen  kennzeichnen in dieser Zustandskombination in binärer  Schreibweise nunmehr die Zahl 01110 0, die in de  kadischer Schreibweise der Zahl 28 entspricht.  



  Die Ausgänge der Kippschaltungen im Zustand 1  sind gemäss     Fig.    3 über Verstärker und     Transistor-          Gatterschaltungen    mit den sechs Leitungspaaren  IPI     ...1P6    verbunden, die zu den Kernen in dem       Zählerstandsspeicher    nach     Fig.    1 führen.

   Die Schal  tungsanordnungen für die Leitungen     IP2..    .     IP6    ent  sprechen der für die Leitungen     IP1.    Wenn eine     Kipp-          schaltung,    etwa     TGl,    in den Zustand 1 kippt, dann  wird dadurch über einen Verstärker ein Potential an  die Basiselektrode des Transistors     TS1    angelegt. Da  an der     Kollektorelektrode    des Transistors kein Po  tential anliegt, hat dies keine Wirkung auf die durch  die Übertragung des Gebührenstandes vom Gebühren  standsspeicher     Fig.    1 her hervorgerufenen Ausgangs  impulse der Kippschaltungen.

   Wenn jedoch Ausgangs  signale der Kippschaltungen dann erzeugt werden,  wenn gerade ein     Addierimpuls    auftritt, dann erzeugt  ein über den Transformator     TFl    wirkender Kipp-           impuls    T4, dass in allen sechs     Transistorgatterschal-          tungen    ein Potentialimpuls für alle Transistoren auf  tritt.

   Diejenige     Gatterschaltung,    an deren Transistor  ein von der zugeordneten Kippschaltung hervorgeru  fenes Basispotential anliegt, im Beispiel von der     Kipp-          schaltung        TGl    her, sendet daher zur Zeit des Auf  tretens des Kippimpulses T4 einen Impuls in die  Leitung IPI zu der entsprechenden Kernzeile im     Ge-          bührenstandspeicher.     



  In dem beschriebenen Beispiel treten also Aus  gangsimpulse der Kippschaltungen     TG3,        TG4    und       TG5    auf und es werden dadurch die Kerne in den  Zeilen R3, R4 und R5 im     Gebührenstandspeicher     nach     Fig.    1 markiert. Zugleich tritt an der Leitung       Pl    der     Vorimpuls    T4 auf, so dass die Kerne R3,  R4 und R5 in der ersten Spalte durch die Koinzidenz  der beiden Impulse gekippt werden.

   Ein     Rückstell-          impuls    nach     Fig.    4 kippt nunmehr alle     Kippschaltun-          gen    in     Fig.    3 in den Zustand 0 zurück. Der     Ge-          bührenstandsspeicher    enthält nun die Zahl 28 als  von jetzt an geltenden neuen Gebührenstand in der  ersten Kernspalte aufgezeichnet. Wenn der nächste  Zählimpuls, das sind die Impulse T3 und T4 auftreten,  dann wiederholen sich die beschriebenen Schaltvor  gänge sinngemäss und es wird der neue Gebühren  zählerstand 29 aufgezeichnet.

   Wenn der neue     Gebüh-          renzählerstand    vom     Addierer    empfangen worden und  in der Kernmatrix aufgezeichnet ist, dann ist die  Einrichtung für die Einspeicherung eines Zählimpulses  für eine andere bestehende Verbindung bereit. Selbst  verständlich muss im allgemeinen in der Steuer  schaltung für die     Zählimpulsgabe    dafür gesorgt wer  den, dass innerhalb einer Gruppe von<B>1000</B> Leitungen  immer nur ein Zählimpuls allein auftritt.

   Dies be  deutet, dass der ganze 4 Impulse umfassende Vor  gang nur eine so kurze Zeitspanne in Anspruch  nehmen darf, dass selbst bei der schnellsten vor  kommenden     Zählimpulsfolge    die Zählimpulse aller  in der Gruppe von 1000 Leitungen vorhandenen  Verbindungen     erfasst    werden können. Anderseits  müssen jedoch die Pausen zwischen den vier Im  pulsen lang genug andauern, damit die     Kippschaltun-          gen    und die Kerne vollständig kippen können.  



  Die Schaltvorgänge bei der Auswertung der Be  rechtigungskennzeichnung und die bei der Gebühren  erfassung können ohne gegenseitige Störung über die  selbe Leitung P verlaufen, vorausgesetzt, dass die       Impulse    TI und T2 nicht gleichzeitig mit den Impulsen  T3 und T4 auftreten. Die Impulssequenzen der beiden  Impulsfolgen können daher, falls erwünscht, von  einander recht verschieden sein, vorausgesetzt, dass  die eine ein     ganzzahliges    Vielfaches der anderen ist.  



  Die     Vorimpulse    haben im allgemeinen relativ  langsam ansteigende und abfallende Flanken, weil sie  in der Vermittlungseinrichtung     erzeugt    werden. Sie  werden daher mit etwas längerer Dauer als die ent  sprechenden Kippimpulse     erzeugt,    die nahezu recht  winklige Flanken aufweisen, weil sie am Ort selbst  erzeugt werden und der Zeitpunkt ihres Auftretens  so bestimmt ist, dass sie mit der Mitte der Vor-         impulse    zusammenfallen. Praktisch können die Im  pulse T2 und T4     vorteilhafterweise    langsam an  steigende und abfallende Flanken aufweisen, weil sie  nur dazu dienen, die Kerne     zurückzukippen,    jedoch  nicht zur Erzeugung von Ausgangsimpulsen verwen  det werden.  



  Zur Unterdrückung unerwünschten Rauschens  sind an sich bekannte Anordnungen verwendbar.  Solches kann durch die Wirkung von Halbimpulsen  an den Kernen herrühren, weil die     Hystereseschleife     in der Praxis nicht wirklich genau rechtwinklig ver  läuft. Eine Massnahme besteht darin, die Ausgangs  leitungen wechselweise durch aufeinanderfolgende  Kerne in zueinander entgegengesetztem Richtungssinn  hindurchgezogen werden. Dadurch wird im wesent  lichen das gesamte in der Leitung induzierte Rauschen  gelöscht; ferner kann ein Verstärker verwendet wer  den, der den gewünschten Ausgangsimpuls unabhängig  vom Richtungssinn des Eingangsimpulses abgibt.

   Eine  andere oder allenfalls     zustätzliche    Massnahme ist die  Verwendung eines     Hauptsteuerimpulses,    der die Aus  gangsschaltung des Kernes vermittels eines Gatters  kurz nach Beginn eines Kippimpulses ergänzt, so dass  ein Störimpuls, der vor einem richtigen Ausgangsim  puls auftritt, ganz     untedrückt    oder stark vermindert  wird, wogegen ein richtiger Ausgangsimpuls Durch  gang findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Erfassung und Auf zeichnung von Gebühren und Berechtigungsarten von Fernsprechteilnehmern in Fernsprechselbstanschluss- anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Speicher mittel (R1 ... ) für die Aufzeichnung des Gebühren zählerstandes für einen jeden von mehreren Teil nehmern und ein weiteres elektrisches Speichermittel (Fig. 2) zur Kennzeichnung der Berechtigungsart eines jeden derselben Teilnehmer vorgesehen ist und dass beide Speichermittel für jeden Teilnehmer durch eine Mehrzahl elektrischer Impulse gesteuert werden, die über eine den beiden Speichermitteln gemeinsame Leitung (P1<B>...</B> ) übertragen werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein magnetischer Gebüh- renzählerstandsspeicher in Matrixform vorgesehen ist, dessen in Spalten angeordnete Speicherkerne für die Aufzeichnung des Gebührenzählerstandes je eines Teilnehmers dienen, und dass ein weiterer magneti scher Speicher aus in Matrixform angeordneten Speicherkernen vorgesehen ist, dessen Spalten ver schiedenen Berechtigungsarten der Teilnehmer zuge ordnet sind und die diejenigen Teilnehmerleitungen kennzeichnen, denen die betreffende Berechtigungsart zukommt, dass ferner beide Magnetspeicher für jede Teilnehmerleitung durch elektrische Impulse gesteuert werden, die für jede Teilnehmerleitung auf einer beiden Speichern gemeinsamen Steuerleitung (P1 ...
    ) übertragen werden, und dass ferner Schaltmittel (TG1,. . . , TS1.... ) vorgesehen sind, mittels deren Hilfe der für einen jeden Teilnehmer gesondert Wert des Gebührenzählerstandes um einen bestimmten Betrag vermehrt wird, wenn ein Zähl impuls für eine Verbindung auftritt, an der der be treffende Teilnehmer beteiligt ist. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Vorliegen eines Zählimpulses zur Auslösung des Additionsvorganges dienenden Schaltmittel (TGl,. . . , TS1.... ) für meh rere Gebührenzählerstandsspeicher gemeinsam vorge sehen sind und dass sie aus mehreren bistabilen Speichereinrichtungen (Fig. 3) bestellen, an die der Gebührenzählerstand bei Vorliegen eines Zählim pulses an dem Gebührenzählerstandsspeicher (Fig. 2) übertragen wird,
    und in denen dieser derart über tragene Zählerstand nachfolgend durch einen elek trischen Impuls um einen bestimmten Betrag vermehrt wird, und dass dieser solcherart vergrösserte Ge- bührenzählerstand zu dem Gebührenzählerstands- speicher zurückübertragen wird sowie die bistabilen Speichereinrichtungen in ihren Normalzustand zurück gekippt werden, wobei der Gebührenzählerstands- speicher dann der vergösserten Wert des Gebühren- zählerstandes eithält,
    der zu derjenigen Teilnehmer leitung gehört, auf der der Zählimpuls eingelaufen ist. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, in welcher die einen Speicher bildenden Elemente aus ringförmigen in Spalten und Zeilen angeordneten Kernen aus magnetischem Material bestehen und sich je in einem von zwei möglichen stabilen Zuständen befinden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spalte im ersten Matrixspeicher einem Teilnehmer einer Gruppe von Teilnehmern der Schaltanordnung zuge ordnet ist und für jede Ziffer einer binären Zahl einen Kern aufweist, und dass jede Spalte der zweiten Matrix einer anderen Berechtigungsart der Teilneh mer zugeordnet ist und für jeden diese Berechtigungs art besitzenden Teilnehmer einen Kern aufweist,
    wo bei ein Draht jeder Teilnehmerschaltung durch alle Kerne in beiden Matrizen führt, die der Teilnehmer schaltung zugeordnet sind.
CH902661A 1957-11-08 1961-08-01 Schaltungsanordnung zur Erfassung und Aufzeichnung von Gebühren und Berechtigungsarten von Fernsprechteilnehmern in Fernsprechselbstanschlussanlagen CH399551A (de)

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