CH399581A - Verfahren zur Herstellung eines lamellierten Eisenkernes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines lamellierten Eisenkernes

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CH399581A
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CH
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core
sheets
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CH1374460A
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Inventor
Marcinkowski Horst
Hoppe Guenter
Original Assignee
Transform Roentgen Matern Veb
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • H01F27/2455Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented using bent laminations
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung    eines   lamellierten Eisenkernes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines lamellierten Eisenkernes für elektrische Apparate in    Radialschichtung,   bei welchem die einzelnen Bleche unter der Einwirkung von äusseren auf den Kernumfang wirkenden Kräften    evolventen-      förmig   gebogen werden. 



  Bei der Konstruktion von Kernen magnetischer Kreise, z. B. von    Transformatoren   oder    Drosseln,   ist man stets bestrebt, den Querschnitt dieser Kerne möglichst an die Kreisform anzupassen, weil mit einer hohen Ausnutzung des    Kernkreisquerschnittes   eine Senkung der baulichen Abmessungen und eine höhere Wirtschaftlichkeit hinsichtlich des Materialaufwandes einhergeht. 



  Zur Lösung dieses    Problemes   sind eine Reihe von Konstruktionen bekannt geworden. 



  Bei der heute in grossem Umfange angewandten parallelen Schichtung der Bleche sucht man das Problem dadurch zu lösen, dass man Bleche mit abnehmender Breite verwendet, deren Aussenkanten auf dem gedachten Kernkreis liegen. Da aber eine kontinuierliche Abnahme der Blechbreite aus fertigungstechnischen Gründen undurchführbar ist, muss man die Abnahme der Blechbreite stufenförmig vornehmen, was naturgemäss zu einer unvollständigen Ausnutzung des Kernkreises führt. 



  Ein anderer Weg zur Lösung des gestellten    Pro-      blemes   führt über die Anwendung radial geschichteter Kerne. Hier zeigt sich aber wiederum als    unvorteil-      h--iit,   dass Bleche mit unterschiedlicher Breite benötigt werden, die in nach aussen zunehmender Anzahl anzuordnen sind. Diese Schwierigkeit lässt sich aber dadurch ausschalten, dass man die Bleche evolventen-    förmig   biegt und sie sodann zu einem Kern mit kreisförmigem Querschnitt zusammenfügt. Durch diese Massnahme wird es nun zwar nicht mehr nötig, Bleche unterschiedlicher Breite für einen Kern herzustellen; allerdings besteht jetzt die Notwendigkeit, jedes einzelne Blech vor dem Einschichten zu biegen.

   Das Herstellen der Bleche in der endgültigen Form macht aber besonders bei der Anwendung von    warmge-      walzten   Blechen besonderen Schwierigkeiten, da die Bleche sehr hart sind und sich einer dauernden Verformung durch Biegen widersetzen. 



  Ein weiteres bekannt gewordenes Verfahren, das sich ebenfalls auf die Herstellung von    radialgeblech-      ten   Kernen mit    evolventenförmig   gebogenen Blechen bezieht, beruht darauf, nur teilweise    vorgebogene   Bleche radial zu schichten und diese sodann unter der Einwirkung von aussen    angreifender   Zwingen in ihre endgültige Form zu biegen. 



  Die im Folgenden beschriebene Erfindung ermöglicht eine Verbesserung dieses Verfahrens und ist dadurch gekennzeichnet, dass um den aus radialgeschichteten Blechen bestehenden Kern, in dessen    Inneres   ein wellenförmiges Maschinenelement eingebracht wurde,    Spannmittel   angeordnet werden, die auf den Kern von aussen einwirkende Kräfte erzeugen und dass unter der Einwirkung der Spannmittel auf den Kern das wellenförmige Maschinenelement gedreht wird. 



  Bei Anwendung des    erfindungsgemässen   Verfahrens besteht keine zwingende Notwendigkeit mehr, die einzelnen Bleche    vorzubiegen,   da durch das Zusammenwirken von aussen auf den Kern wirkender    Kräfte   und dem Verschieben der inneren Kanten 

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 der Bleche diese ohne jede    Vorbearbeitung   sich in die gewünschte Form legen. Will man aber trotzdem, vor allem bei Kernen grösseren Querschnittes, eine Vereinfachung der Bearbeitung des geschichteten Kernes durch    Vorverformung   der einzuschichtenden Bleche erreichen, so genügt jetzt schon eine so geringe    Vorverformung,   wie sie schon bei der gleichzeitigen Verformung von mehreren Blechen erreichbar ist. 



  Durch das beschriebene Verfahren wird es möglich, den Arbeitsaufwand für das    Vorbiegen   der Bleche ganz in Wegfall zu bringen oder mindestens extrem einzuschränken. 



  Bei Kernen mit grossem    Kernkreisdurchmesser   ist es bekannt, zwei oder mehrere    radialgeschichtete   Kerne, die die Form eines kreisringförmigen Zylinders haben, so konzentrisch ineinander zu stecken, dass nunmehr ein Kern mit dem gewünschten Kernkreisdurchmesser entsteht. Diese Ausbildungsform hat besonders dann Bedeutung, wenn die zur Verfügung stehenden Blechbreiten nicht mehr ausreichen, einen Kern mit dem gewünschten    Kernkreisdurchmesser   herzustellen. 



  In solchen Fällen kann der bereits gepresste und fertig verformte Kern mit dem kleinsten Durchmesser die Funktion des wellenförmigen Maschinenelementes übernehmen, so dass nach Bearbeitung des zweiten Kernes mit kreisringförmigem Querschnitt der fertige Kern zur Verfügung steht, und das mit Schwierigkeiten verbundene    Ineinanderstecken   der Kerne entfallen kann. Ausserdem benötigt man bei diesem Verfahren für den zweiten Kern mit kreisringförmigem Querschnitt kein zweites wellenförmiges Maschinenelement. 



  Um nun dafür Sorge zu tragen, dass der Kern seine ihm gegebene Form behält, ist es zweckmässig, ihn in bekannter Weise zu glühen. Damit tritt eine Entspannung der einzelnen    evolventenförmig   gebogenen Bleche ein. Gleichzeitig werden aber auch die vormals vorhandenen magnetischen Eigenschaften des    Transformatorenbleches,   die durch die Bearbeitung verschlechtert wurden, wieder herbeigeführt. 



  Dieses Verfahren bietet vor allem bei der Anwendung von kornorientierten Blechen Vorteile. Es ist aber gleichzeitig mit einem grossen technologischen Aufwand verbunden. 



  Viel günstiger erscheint deshalb das folgende beispielsweise Verfahren. 



  Nachdem der Kern auf seinen    Sollkreisdurch-      messer   verformt wurde, wird er auch im Betrieb unter dem erforderlichen äusseren Druck gehalten. Dies kann im wesentlichen auf drei Arten erfolgen: Man kann die der Pressung des Kernes dienenden Mittel so ausbilden, dass sie am Kern verbleiben können.    Voraussetzung   dazu ist, dass sie den Kernkreisdurchmesser nicht oder nicht wesentlich    erhöh-      ren.   Das kann man z. B. durch Anwendung von gegen den Kern isolierten Spannbändern aus Stahlfolien erreichen. Geringe    Einschnürungen   am Aussendurchmesser des Kernes können dazu dienen, die Be-    einflussung   des effektiven Kerndurchmessers überhaupt zu verhindern. 



  Ein anderer Weg, der sich zur Lösung der beschriebenen Aufgabe eignet, besteht darin, dass nach der Verformung des Kernes solche Spannmittel nachträglich aufgebracht werden, die den durch die    Press-      mittel   erzeugten Druck übernehmen. 



  Es versteht sich von selbst, dass die der Pressung    -      die::enden   Mittel keine geschlossene elektrische Windung bilden dürfen. Man vermeidet dies zweckmässigerweise dadurch, dass man ein Zwischenstück vorsieht, an dem die beiden Enden des um den Kern geschlungenen Bandes angreifen und indem man das Zwischenstück aus Isoliermaterial fertigt, bzw. zwischen    Zwischeastück   und dem Band    Isolier-      beilagen   anbringt. 



     His   besonders vorteilhaft erscheint aber der dritte im folgenden beschriebene Weg. Er besteht darin,    dass   die den Kern umschliessende Wicklung bzw. das Wicklungsrohr den durch die Pressmittel erzeugten Druck übernimmt. Nach der Verformung des Kernes aus seinem    Sollkreisdurchmesser   wird gemäss diesem Vorschlag die Wicklung aufgebracht und mit dem Kern verkeilt. Nun können die Pressmittel entfernt werden, so    dass   die Spule bzw. ihr Wickelrohr den Druck übernimmt. 



  Die beigefügten Figuren zeigen im Prinzip eine beispielsweise Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie ein Ausführungsbeispiel eines gemäss dem Verfahren hergestellten Erzeugnisses. 



  In    Fig.   1 ist mit 1 das Fundament bezeichnet, welches auch gleichzeitig das Antriebsmittel, z. B. ein Schneckengetriebe für das wellenförmige Bauteil 2 aufnehmen kann. Über das wellenförmige Bauteil 2 ist eine Buchse 3 geschoben, die vor allem die leichte Entfernung des fertigen verformten Kernschenkels ermöglichen soll. Um diese Buchse sind die einzelnen Bleche 4 des    Transformatorschenkels   gestapelt, die von Pressmitteln 5 zusammengehalten werden. 



  In    Fig.   2 sind die gleichen Bauelemente mit gleichen Ziffern bezeichnet. Aus der    Fig.   2 erkennt    maii,   dass die Pressmittel 5 (hier Pressbänder) über ein Distanzstück 6 zusammengezogen werden können. Damit erhöht sich der Druck in radialer Richtung auf die einzelnen Schenkelbleche und führt bei Drehung des wellenförmigen Bauteiles 2 zur Biegung der Bleche. Damit sich die Pressmittel und mit ihnen der äussere Teil der Bleche nicht    mitdrehen   kann, werden die Pressmittel an nicht dargestellten Bauteilen verankert. 



  In    Fig.   3 ist ein Kern gezeigt, wie er gemäss Anspruch 2 hergestellt worden ist. Um das wellenförmige Bauteil 1 sind hier zunächst die Kernbleche 7 angeordnet und gebogen worden. Anschliessend daran wurden die Bleche 8 radial um den bereits gefertigten Kern angeordnet, etwa derart wie es    Fig.   2 erkennen lässt. Im Anschluss daran wurden nun auch die Bleche 8 durch Drehung der Teile 1 und 7 gebogen. Der Kern mit dem kleineren Durchmesser übernimmt 

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 damit die Funktion des wellenförmigen Elementes 2 und der Buchse 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines lamellierten Eisenkernes für elektrische Apparate in Radialblechung, z. B. Transformatoren, bei welchem die einzelnen Bleche unter der Einwirkung von äusseren auf den Kernumfang wirkenden Kräften evolventenförmig gebogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass um den aus radialgeschichtsten Blechen bestehenden Kern, in dessen Inneres ein wellenförmiges Maschinenelement eingebracht wurde, Spannmittel angeordnet werden, die auf den Kern von aussen einwirkende Kräfte erzeugen, und dass unter der Einwirkung der Spannmittel auf den Kern das wellenförmige Maschinenelement gedreht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass bei einem Kern aus mehreren koaxial ineinander angeordneten Teilen der Kern mit dem kleineren Durchmesser die Funktion des wellenförmigen Maschinenelementes übernimmt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhaltung der durch die Press- mittel herbeigeführten Form Spannbänder vorgesehen sind. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhaltung der durch die Press- mittel erzeugten Form die Wicklung oder das Wickelrohr der Wicklung dient. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die radial geschichteten Bleche vor der Schichtung vorgebogen werden.
CH1374460A 1960-04-11 1960-12-08 Verfahren zur Herstellung eines lamellierten Eisenkernes CH399581A (de)

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