CH399618A - Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweisszwecke - Google Patents
Gleichstromgenerator, insbesondere für SchweisszweckeInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/10—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compound connection of excitation windings
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Description
Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweisszwecke Es sind Gleichstromgeneratoren, insbesondere für Schweisszwecke, bekannt, bei welchen die Schweiss- stromeinstellung ,durch Verschieben der Hauptbür sten geschieht und zwecks Verbesserung ,der dyna mischen Charakteristik an den ablaufenden Haupt polschuhen in bezug auf die Drehrichtung .der Maschine, Streuzacken vorgesehen .sind.
Diese Streu zacken bzw. magnetischen Shuntwege bewirken näm lich eine Entkopplung zwischen der durch die Wende polwicklung gebildeten feldschwächenden Haupt stromwicklung und den Feldwicklungen auf den Hauptpolen.
Bei Maschinen dieser Art hat es sich aber ge zeigt, dass zur Erreichung eines noch wünschbaren Minimalstromes die Leerlaufspannung ziemlich stark verkleinert worden muss, was andererseits die dyna mischen Eigenschaften der Maschine verschlechtert, so dass zusätzlich ein kleiner Hauptstromwiderstand mit Umschaltlasche vorgesehen werden muss, der die Maschine verteuert.
Gegenstand der Erfindung ist nunmehr ein Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweiss zwecke, mit Fremd- und'/oder Eigenerregung und zusätzlicher Kompoundwicklung, sowie verschieb- baren Kollektorbürsten und an den ablaufenden Hau.ptpolschulhen angebrachten Streuzacken, bei wel chen der Hau:ptstrom@Regulierwiderstand vermieden und gleichzeitig die dynamische Charakteristik der Maschine verbessert wird.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass ein Hauptpol des Generators nur mit einer Hauuptstromwicklung ver sehen, ist, die bei Belastung einen. Fluss erzeugt, der zur Flussrichtung bei Leerlauf entgegengesetzt ge richtet ist.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert, und' zwar ist in Fig. 1 als Ausführungsbei- spiel ein vierpoliger Gleichstromgenerator schema tisch dargestellt.
In der Fig. 1 bedeutet A den Anker des Genera- tors und J das Joch, während P1 P4 die vier Haupt pole und WI-W4 die vier Wendepole .der Maschine sind. An den Hauptpolschulhen sind. im Drehsinn der Maschine ablaufende :einseitige Streuzacken Z ange bracht.
Die Hauptpole Pl-P3 sind mit je einer Er regerwicklung F, welche alle entweder fremd erregt, oder wovon nur zwei fremd (beispielsweise Pol P1 und P3) und die dritte Wicklung ,(Pol P2) eigen er regt sind oder umgekehrt. Ausserdem weisen diese Pole noch eine Hauptstrom-Kompoundwscklung K auf. Dagegen ist der Hauptpol P4 nur mit einer Hauptstromerregerwicklung K4 versehen.
Auf den Wendepolen. Wl-W4 befindet sich die Wendepol wicklung E, die in Abhängigkeit der Bürstenstellung mehr oder weniger feldschwächend wirkt.
Die verschiebbaren Kollektorbürsten der Ma schine sind mit B bezeichnet.
Die Wirkungsweise des Generators ist wie folgt Zunächst sei der statische Betrieb betrachtet. Bei en eingezeichneten Flussrichtungen werden die Hauptpole P'1 bis P3 durch ihre fremd- oder eigen erregten Spulen F zu Nordpolen und der Hauptpol P2 zu einem Südpol.
Alle drei Erregerspulen erzeu gen so die Leerlaufspannung, unterstützt natürlich auch durch den Hauptpol P4, da ein Teil des Leer laufflusses in diesen abgedrängt wird. Zufolge der auf diesem Pol vorhandenen Hauptstromwicklung K4, welche bei Stromdurchgang ein dieser Fluss- richtung entgegengerichtetes Feld erzeugt, wird das resultierende Ankerfeld geschwächt,
so dass durch Wahl der Windungszahl der gewünschte minimale Schweisstrom erreicht werden kann. Unterstützt wird diese Wirkung noch durch :eine entsprechende Lage der verschiebbaren Bürsten B. Die eingezeichnete Bürstenstellung entspricht derjenigen für minimalen Strom. Von dieser Stellung ausgehend kann durch Verschiebung gegen die Drehrichtung bis zu einer gewissen Endlage der Schweisstrom stufenlos einge stellt werden.
Nötigenfalls kann durch Verkleinern der Windungszahl der Wicklung auf Hauptpol P4 mittels einer Anzapfung, der maximale Schweisstrom noch ganz beträchtlich hinaufgetrieben werden, was bei gewissen Anwendungen (z. B. beim sogenannten Are-Air-Verfahren) von Vorteil ist.
Die dynamischen Eigenschaften des Generators beruhen einerseits auf der an sich bekannten Wir kung der Streuzacken und der Verstellung der KoI- lektorbürsten, und andererseits auf dem zusätzlich neu hinzukommenden Einfluss der Hauptstromwick- lung K4 auf den Hauptpol P4. Der von den Haupt polen P1-P3 resultierende Ankerfluss O hat die in .der Fig. 1 eingezeichnete Richtung.
Tritt jetzt eine Stromspitze auf (Zünden oder Tropfenübergang), so entstehen die beiden Gegenfelder 0"1 und 0,s, die aus der Summe der Amperewindungen von Pol P4 und den zwei benachbarten Wendepolen W3 und W4 (gestrichelte Linie) erregt werden. Wie ersichtlich, sind diese beiden Wege von keinen andern Wicklun gen gedämpft, so dass sich die erwähnten. Gegen flüsse sehr rasch, d. h. praktisch in Phase mit der erwähnten Stromänderung, ausbilden können.
Wohl könnte man auf den ersten Blick der Mei nung sein, dass .die Kompoundwicklung K auf den Polen PI-P3 der eben beschriebenen .dynamischen Wirkung entgegengerichtet ist.
Dies ist jedoch nicht der Fall, denn jede von ihr ausgehende Wirkung wird durch die starre Kopplung der danebenliegen- den Feld",-jicklungen F gedämpft und es ist dann so, dass durch das Vorhandensein dieser Kompound- A.mperewin.dungen die Bürsten zur Erreichung eines vorbestimmten Schweisstromes jetzt entsprechend weiter in der Drehrichtung verschoben werden müs sen., wodurch die Dynamik im Gegenteil verbessert wird.
Im allgemeinen ist der Kurvenverlauf des Schein widerstandes, welcher ein Mass für die Güte .der Schweisseigenschaften der Maschine darstellt, inner halb des Schweisstrombereiches I",;". bis I.@,. un gefähr entsprechend der ausgezogenen Kurve der Fig. z. Bei kleinen Strömen ist dieser Widerstand bedeutend höher als bei ,den grossen, was vom schweisstechnischen Standpunkt unbedingt anzustre ben ist. Beim Generator gemäss der Erfindung kann diese Kurve auch in Funktion .der Bürstenstellungen B1 bis B4 aufgetragen werden.
Wählt man nun zum Beispiel drei Bürstenstellungen B1, B2 und B3 und reguliert die dazwischenliegenden Ströme nicht durch Bürstenverschiebung, sondern durch Verändern der Feldstärke der Hauptpole, so sinkt von den Punkten <I>a,</I> b, <I>c</I> ausgehend der Scheinwiderstand nur noch sehr wenig ab (gestrichelte Linien), nämlich nur noch entsprechend der relativ geringen Veränderung der Zeitkonstante in den Erregerwicklungen. Auf diese Art kann also der Scheinwiderstand verbessert wer den ; der Gewinn kommt in den schraffierten Flä chen zum Ausdruck.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweiss- zwecke, mit Fremd- und/oder Eigenerregung und zusätzlicher Kompoundwicklung, mit verschiebbaren Kollektorbürsten und mit an den ablaufenden Haupt polschuhen angebrachten Streuzacken, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Hauptpol des Generators aus- schliesslich mit einer Hau,ptstromwicklung versehen ist, welche bei Belastung einen Fluss erzeugt, der zur Flussrichtung bei Leerlauf entgegengesetzt gerichtet ist. UNTERANSPROCHE 1.Gleichstromgenerator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromeinstellung durch Bürstenverschiebung erfolgt. 2. Schweisstromgenerator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptstromwick- lung mit einer Anzapfung zur Vergrösserung des Schweisstromes versehen ist. 3. Gleichstromgenerator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromregulierung durch einige vorgewählte feste Bürstenstellungen er folgt, wobei der Strom zwischen je zwei Bürsten stellungen stufenlos .durch Verändern der Erreger ströme der Feldwicklungen geregelt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1273662A CH399618A (de) | 1962-10-30 | 1962-10-30 | Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweisszwecke |
| AT860863A AT239365B (de) | 1962-10-30 | 1963-10-28 | Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweißzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1273662A CH399618A (de) | 1962-10-30 | 1962-10-30 | Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweisszwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH399618A true CH399618A (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=4385921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1273662A CH399618A (de) | 1962-10-30 | 1962-10-30 | Gleichstromgenerator, insbesondere für Schweisszwecke |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT239365B (de) |
| CH (1) | CH399618A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19957676C2 (de) * | 1999-11-30 | 2003-04-24 | Schumacher Ralf | Schweißvorrichtung |
-
1962
- 1962-10-30 CH CH1273662A patent/CH399618A/de unknown
-
1963
- 1963-10-28 AT AT860863A patent/AT239365B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19957676C2 (de) * | 1999-11-30 | 2003-04-24 | Schumacher Ralf | Schweißvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT239365B (de) | 1965-04-12 |
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