CH399775A - Verfahren und Einrichtung zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antrieben, insbesondere an Förderantrieben - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antrieben, insbesondere an Förderantrieben

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CH399775A
CH399775A CH1233162A CH1233162A CH399775A CH 399775 A CH399775 A CH 399775A CH 1233162 A CH1233162 A CH 1233162A CH 1233162 A CH1233162 A CH 1233162A CH 399775 A CH399775 A CH 399775A
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Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antrieben, insbesondere an Förderantrieben
Bei allen Antrieben treten ein   Motor-und    ein Belastungsdrehmoment auf, welche bei stationärer Drehzahl entgegengesetzt gleich sind.   Das    Belastungsdrehmoment setzt sich zusammen aus resultierendem Drehmoment der zu fördernden Last, resultierendem Drehmoment linearer Reibungskräfte und Reibungsdrehmomenten von Getrieben und ist eine variable   Grösse.    Man   wtinscht    nun häufig dieses Belastungs- drehmoment zu bestimmben Betriebszeitpunkten zu kennen, z.

   B. bei   Fördermaschinen    zur Steuerung des Bremsvorganges.   Die    Erfindung verfolgt den Zweck   der      Messung des    an Antrieben auftretenden Bela- stungsdrehmomentes.



   Es sind bereits   verschiedene,      diesem    Zwecke   Idie-    nende Verfahren bekannt. Es wird z. B.   die    durch das   Belastungsdrehmoment    verursachte elastische Verformung der Abtriebswelle des Antriebsmotors oder das Reaktionsdrehmoment des Antriebes   gemessen.   



  Diese Messungen geben einen genauen Wert   für    das Belastungsdrehmoment, erfordern jedoch komplizierte und äusserst   aufwendige    Messeinrichtungen.



  Gemäss einem anderen Verfahren, welches jedoch nur bei Gleichstrom-Antrieben angewendet werden kann, wird   bei    konstantem   Motorfeld    der Motorstrom gemessen, wobei dann der Messwert   direkt    ein Mass für das   Relastungsdrehmoment    ist. Bei Drehstromantrieben wird häufig zur Gewinnung eines   Wertes    für das Belastungsdrehmonent eine sogenannte   Schlupf- bzw.    Drehzahlmessung   durchgeführt.   



  Die beiden letztgenannten Verfahren sind empfind-   lich    auf Spannungsschwankungen des Speisenetzes und Erwärmungserscheinungen an den   Antriebsma-    schinen und liefern deshalb nur sehr ungenaue Messwerte.



   Ferner wurde auch schon vorgeschlagen, die Anlaufbeschleunigung des Antrieb es zu messen, welche Messung bei Lastunabhängigkeit des Motor-Anlaufdrehmomentes   ein    Mass für das Belastungsdrehmoment liefert. Die Messung erfolgt mittels eines Tachometerdynamos mit Differenziervorrichtung, welcher teine der Beschleunigung des Antriebes proportionale Spannung liefert. Das Motor-Anlaufdrehmoment ist jedoch meistens   starken      Schwankungen    unterworfen, z. B. infolge Schwankungen   der    Speisespannung und Erwärmung, des   Antriebsmotors.    Ferner kann sich   während    des   Betriebes    das Belastungsdrehmoment   wesentlich    verändern, z.

   B. infolge   änderung    der Reibungskräfte und   Drehmomente,    so dass z. B. für die Steuerung des Bremsvorganges der während des Anlaufvorganes   gemessene    Wert   nicht    mehr stimmt.



   Nach der vorliegenden Erfindung. soll   Idie    Mes  sung    des Belastungsdrehmomentes derart erfolgen, dass das Messergebnis   weder durch    Motordrehmomentschwankungen der Maschine, noch durch   Ände-    rungen der Reibungswerte wesentlich beeinflusst werden kann, sich nicht auf die   Aniaufperiode    der Maschine beschränkt und keine komplizierte und aufwendige Messeinrichtungen   erforderlich      sind   
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Messung des   Belastungsdrehmomentes    an elektrischen Antriebsmaschinen besteht darin,

   dass in   einen    zur Messung vorgesehenen Betriebszeitpunkt   wider    Antriebsmaschine mindestens kurzzeitig das Motordreh  moment      Null    eingestellt wird und   die    an der Antriebsmaschine in Idiesem Betriebszustand   eintrtetende      Beschleunigung    bzw.   Verzögerung,    welche in   Idiesem    Fall direkt ein Mass für das an der Antriebsmaschine angreifende Belastungsdrehmoment ist, gemessen wird.



   Die Einrichtung zur Durchführung des   erfin-     dungsgemässen Verfahrens besteht aus der Kombination   einer      MotordrUhmoment-Abschaltvorrichtung    mit einer   Beschleunigungs- bzw.      Verzögerungs. mess-    einrichtung.



   Zweckmässigerweise kann die Motordrehmoment-Abschaltvorrichtung ein Schütz zur Unterbrechung der Speisung   indes    Antriebsmotors sein. Sie kann jedoch auch aus einer   Kupplung    zur Abtrennung des Antriebsmotors von der   Maschine      b.estehen.   



   Auf beiliegender Zeichnung sind zwei   Aulsfüh-    rungsbeispiele der erfindungsgemässen   Messeinrich-    tung dargestellt.



   Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung Ider   elektrischen    Teile   einer analog    wirkenden Messeinrichtung an einem   Drehstrom-Antr.iebsmotor      eines    Fördermittel Antrieb es,
Fig. 2 ein Schaltschema der zugehörigen Steuerung,
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung der elektrischen Teile einer digital wirkenden Messeinrichtung an einem Drehstrom-Antriebsmotor,
Fig. 4 ein Schaltschema der zugehörigen Steuerung.



   In der Fig. 1 ist mit 1.1 ein   Drehstrom-Antriebs-    motor eines   Fördermfttel-Antriebes    1 bezeichnet, welcher in üblicher Weise über ein Getriebe 1.2, eine Treibscheibe 1.3 und ein Förderseil 1.4 einen auf einer schiefen Ebene 1.5 gleitenden Förderkorb 1.6 antreibt. Mit 1.7 ist ein Ausgleichs. gewicht und mit 1.8 eine variable Last bezeichnet. RST ist das   Dreh-    stromnetz zur Speisung. des Antriebsmotors 1.1, welcher mit diesem über die   Hauptkontakte    2.1 eines   dreipoligen    Schaltschützes 2 in Verbindung steht. Mit 3 ist eine Beschleunigungsmesseinrichtung bezeichnet, welche einen Glcichstrom-Tachodynamo 4, zwei Kondensatoren 5, 6 ein Spannungsanzeigeinstrument 7 und zwei Ruhekontakte   8.1,    9.1 von Relais 8, 9 aufweist.

   Die Welle des Tachodynamos 4 ist mit Ider Welle des Antriebsmotors 1.1 gekuppelt. Es sind ferner   nicht    gezeichnete Drehrichtungsschütze sowie eine Bremseinrichtung vorhanden.



   Im   Schaltschema der    Fig. 2   sind    mit +   und -      die    Klemmen einer Gleichspannungsquelle zur Speisung der Apparate-Spulen bezeichnet. In   parallelen    Stromkreisen dieser Gleichspannungsquelle. sind die Erregerspulen der Relais 8, 9 und des Schaltschützes 2 sowie eines   Abfallverzöberungs-Zsitaelais    10 angeordnet. Das Relais 8 besitzt ausser Idem Ruhekontakt 8.1 noch den Selbsthaltekontakt 8.2, den im Stromkreis des Schützes 2 liegenden Ruhekontakt 8.3 und den Ruhekontakt 8.4 zur Steuerung   indes    Zeitrelais 10.



  Mit 11 ist ein Betätigungskontakt für die Auslösung des Messvorganges und mit 12 ein solcher zur Rückstellung der Einrichtung nach erfolgter Messung in die Ausgangsstellung bezeichnet. Das Relais 9   besitzt    ausser dem Ruhekontakt 9.1 einen dem Kontakt 8.3 parallel geschalteten Arbeitskontakt 9.2. Ferner weist   Tdas    Zeitrelais 10 einen Ruhekontakt 10.1 im Erregerkreis des Relais 9 lauf.



   Die oben beschriebene Messeinrichtung arbeitet wie folgt:
Beim Einschalten der Gleichspannungsquelle wird das Schütz 2 und das Zeitrelais 10 erregt. Mit seinem Kontakt 2.1 schaltet   das    Schütz 2 den Antriebsmotor 1.1 ein. Das Tachodynamo 4 erzeugt eine   der    Drehzahl des Antriebsmotors 1.1 proportionale Gleichspannung. Die Kondensatoren 5 und 6 sind dauernd auf die vom Tachodynamo 4 erzeugte Spannung aufgeladen. Die Spannung am   Anzeigeinstru-    ment 7 ist Null. Soll nun eine Messung des Lastmomentes durch. geführt werden, so wird der Kontakt 1 betätigt. Relais 8 zieht an und macht über die Kontakte 8.2 und 12   Selbsthaltung.    Die Ruhekontakte   8.3,    8.4 öffnen, so dass das Schütz 2 abfällt und das Zeitrelais 10 spannungslos wird.

   Gleichzeitig trennt Kontakt 8.1   Iden      Kondensator    6 vom Tachodynamoausgang, so   dass der    Kondensator 6 auf die   Spannung    vor der Abschaltung geladen bleibt. Beim Abfallen des Schützes 2 wird   durch    dessen Kontakt 2.1 die Speisung, des Antriebsmotors 1.1 unterbrochen, so dass dieser kein Drehmoment mehr   erzeugt.    Auf den Antriebsmotor 1.1 wirkt nun nur noch das reine Belastungsdrehmoment. Sofern dieses verschieden von Null ist, verzögert oder beschleunigt, es den Antriebsmotor 1.1 je nachdem, ob es positiv oder negativ ist.



  Der Kondensator 5 wird dabei durch den Tachodynamo 4 auf einen entsprechenden Wert geladen.



  Nach einer bestimmten Zeit fällt das Zeitrelais 10 ab, wobei sein Kontakt 10.1 das Relais 9 unter Strom setzt. Durch   Idas    Öffnen des Kontaktes 9.1 wird nun auch der Kondensator 5 vom Tachodynamoausgang abgetrennt. Kontakt 9.2 schliesst den Stromkreis des Schützes 2, und der Antriebsmotor 1.1 wird wieder an das Drehstromnetz angeschlossen. Die Beschleunigungsmessung ist nun getätigt. Die am   Anzeigeinstru      dient      7. ablesbare    Spannungsdifferenz der Kondensatoren 5 und 6 ist direkt ein Mass für das   Belastungs-      drehmoment    am Antriebsmotor 1.1. Nach erfolgter Ablesung kann die Einrichtung durch Betätigung des Kontaktes 12   wieder    in   iden    Ausgangszustand rückgeführt werden.

   Dabei ist vorausgesetzt, dass das Anzeige-Instrument 7 sehr hochohmig ist.



   Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 besteht die wieder mit 3 bezeichnete Beschleunigungsmesseinrichtung aus folgenden Teilen: 13 ist ein photoelektrischer   Impulsgeber    üblicher Bauart, welcher mit der Drehzahl   Ides    Antriebsmotors 1.1 proportionaler Folgefrequenz Impulse erzeiugt. Mit 14 und 15 sind zwei Impulszähler bezeichnet, welche über einen Umschaltkontakt 16.1 eines ersten   Zeitrelais    16, einen Arbeitskontakt 17.1 eines zweiten Zeitrelais 17 und einen Ruhekontakt 18.1 eines Relais 18 wahlweise an Iden Impulsgeber 13 anschaltbar sind. 19 ist ein Anzeigenerät, welches die jeweilige Differenz der Zählstellungen   Ider      beiden    Impulszähler 14, 15 anzeigt.

   Ferner sind nicht gezeichnete Mittel vorgesehen, welche   Idafür    sorgen, idass die Impulszähler 14, 15 nach jeder Messung auf Null zurückgestellt werden können.  



   Im Schaltschema, gemäss Fig. 4 sind die Zeitrelais 16 und 17 und die Erregerspulen Ides Schaltschützes 2, Ides Relais 18 und eines Relais 20 eingezeichnet.



  Das Zeitrelais 17 ist für eine kurze und   Idas      Zeitrelais    16 für eine längere Abfallzeit ausgelegt.   Dlas    Schaltschütz 2 besitzt hier ausser dem   dreipoligen      Hauptkontakt    2.1 einen Ruhekontakt 2.2.   Das    Relais 20 weist   einen    Selbsthaltekontakt 20.1 und die Ruhekontakte   20.2,      20.3,    20.4 auf. Mit 21 ist ein Betätigungskontakt für die Auslösung des Messvorganges und mit 22 ein solcher zur Rückstellung der Einrichtung nach erfolgter Messung bezeichnet.   Dlas    Relais 18 besitzt ausser dem Ruhekontakt 18.1 einen Selbsthaltekontakt 18.2 und   einen      Arbeitskontakt    18.3.



  Das Zeitrelais 17 weist ausser dem Arbeitskontakt 17.1 zwei Ruhekontakte   17.2,    17.3 und das Zeitrelais 16 ausser dem Umschaltkontakt 16.1 noch einen Ruhekontakt 16.2 und zwei Arbeitskontakte 16.3 und 16.4 auf.



   Die Arbeitsweise, der letztbeschriebenen   Mess sein    richtung ist folgende: Im Ausgangszustand ist das Schaltschütz 2   erregt    und der Antriebsmotor an das Drchstromnetz angeschlossen. Ferner sind dir Zeitrelais 16, 17 und   Idas    Relais 18 angezogen. Der Antriebsmotor 1.1 dreht und der Impulsgeber 13 erzeugt mit der Drehzahl des Antriebsmotors proportionaler Folgefrequenz Impulse. Kontakt 17.1 ist geschlossen, Kontakt 18.1 geöffnet und der Umschaltkontakt 16.1 liegt lam Eingang Ides Impulszählers 14. Die Impulszähler 14, 15 befinden sich in   Ider      Nullstellung.    Soll nun eine Messung ;des Lastmomentes   durch, geführt    werden, so wird der Kontakt 21 betätigt. Relais 20 zieht an und macht Selbsthaltung.

   Der dabei öffnende Kontakt 20.4 macht   das    Zeitrelais 16 spannungslos.



  Ferner öffnen   die    Kontakte 20.2 und 20.3 und bewirken das Abfallen von Schaltschütz 2 und Relais 18.



  Dadurch wird die Speisung des Antriebsmotors 1.1 unterbrochen, das Zeitrelais 17 abgeschaltet und   Ider    Impulsgeber   13. an      inden    Impulszähler 14 angeschaltet.



  Nach einer bestimmten kurzen Messzeit fällt das Zeitrelais 17 lab und unterbricht mit seinem Kontakt 17.1   die    Verbindung Impulsgeber   13 - Impuiszähier    14. Ferner schaltet der Kontakt 17.3 das Relais 18 wieder ein, welches nun über die Kontakte   18.2,      2.2,    16.4 Selbsthaltung macht und mit seinem Kontakt 18.3 das Zeitrelais 17 wieder erregt. Nach einer bestimmten Zeit fällt das Zeitrelais 16   ab.    Umschaltkontakt 16.1 wird umgelegt an den Eingang des Impulszählers 15. Kontakt 16.4 unterbricht die Selbsthaltung des Relais 18, welches abfällt, mit seinem Kontakt 18.3   Idas      Zeitrelais    17 abschaltet   und    mit seinem Kontakt 18.1 den Impulsgeber 13 an Iden Impulszähler 15 anschaltet.

   Nach Ablauf der am Zeitrelais 17   ein, gestellten    Messzeit fällt   dieses    ab und unterbricht mit dem Kontakt 17.1 die Verbindung Impulsgeber   13 - Impuiszähler    15. Gleichzeitig schliesst Kontakt 17.2 den Erregerkreis des Einschaltschützes 2, wodurch dieser mit Kontakt 2.1 den   Antriebsmotor    wieder an das Drehstromnetz an  schliesst.    Der Messvorgang ist damit beendet. Am   Anzeigegerät    19 ist die Differenz Ider von Iden   beiden    Impulszählen 14, 15 erreichten Zählstellungen ersichtlich, welche Differenz direkt ein Mass für das   , am    Antriebsmotor 1.1 angreifende   Belastungsdreh-    moment ist.

   Durch Betätigung des Kontaktes 22 kann   clie    Messeinrichtung wieder in den Ausgangszustand rückgeführt werden.



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in den Ausführungsbeispielen der Figuren gezeigten Messeinrichtungen und Antriebsmotoren.



   Um die Messeinrichtung der Fig. 1, 2 unabhängig von der Drehrichtung des Antriebsmotors zu machen, kann   z. B. an    Stelle des Gleichstromtachodynamos 4 ein Wechselstromatachodynamo zusammen mit einem Gleichrichter verwendet werden.



   An Stelle   Ides    Schütz 2 können auch die nicht gezeichneten Drehrichtungsschütze für das zur Messung benötigte Abschalten der Motorspeisung verwendet werden.



   Der Messwert der   beschriebenen    Einrichtung kann direkt, als Steuergrösse, z. B. zur Steuerung des Bremsvorganges   Ider    Maschine eingesetzt   werden.   



  Dies ist z. B. dort vorteilhaft, wo es sich um Antriebsmaschinen von Fördereinrichtungen, z. B. Eisenbah- nen, Aufzüge usw., oder von Werkzeugmaschinen handelt,   da    bei Idiesen ein möglichst genaues Anhal  ten an    einem bestimmten Ort der Arbeitsstrecke erforderlich sein kann. Dabei wird der bremseinsatzpunkt oder das   Bremsmoment    in Funktion   Ides    Messwertes, d. h. in Funktion des Belastungsdrehmomentes eingestellt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antriebsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zur Messung vorgese- henen Betriebszeitpunkt Ider Antriebsmaschine min bestens kurzzeitig, das Motordrehmoment Null einge- tellt wird und die an der Antriebsmaschine in diesem Betriebszustand eintretende Beschleunigung bzw.
    Verzögerung, welche in diesen Fall direkt ein Mass für das an Ider Antriebsmaschine angreifende Belastungsdrehmoment ist, gemessen wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Kombination einer MotordrehmomentAbschaltvor- richtung mit einer Bsechleunigungs- bzw. Verzögerungsmesseinrichtung.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beschleunigungsmessung lam Anfang und lam Ende eines vorbestimmten Zeitintervalles die Geschwindigkeit der Antriebsmaschine gemessen wird, die beiden Messwerte in einem Speicherwerk gespeichert werden und in einem Ablesegerät die Differenz der beiden Messwerte gebildet wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Motordrehmoment-Einstell vorrichtung als Schütz zur Unterbrechung der Spei Sung der Antriebsmaschine ausgebildet ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die B eschleunigungsmessvor- richtung aus einem mit der Antriebsmaschine gekuppelten, eine zu deren Drehzahl proportionale Spannung abgebenden Tachodynamo, zwei Speichereinrichtungen in Form von Kondensatoren und einem Anzeigegerät besteht, an welchem, die Differenz der in einer durch ein Zeitrelais gegebenen Zeitspanne lan den Kondensatoren getätigten Speicherungen zweier geschwindigkeitsproportionaler Spannungen ablesbar ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet3 dass die Beschleunigungsmessvor- richtung einen mit der Antriebsmaschine gekuppelten, mit zu deren Drehzahl proportionaler Folgefrequenz Impulse erzeugenden Impulsgeber aufweist und zwei Speichereinrichtungen in Form von Impulszählern von denen jeder erste am Anfang und der zweite am Ende einer durch ein erstes Zeitrelais gegebenen Zeitspanne während einer durch ein zweites Zeitrelais gegebenen Messzeit die Ausgangsimpulse des Impulsgebers zählt und ein Anzeigegerät besitzt, an welchem die Differenz der Zählstellungen der Impulszähler ablesbar ist.
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