CH399841A - Reibrad mit Innen- und Aussenteil - Google Patents
Reibrad mit Innen- und AussenteilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D13/76—Friction clutches specially adapted to incorporate with other transmission parts, i.e. at least one of the clutch parts also having another function, e.g. being the disc of a pulley
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- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
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Description
Reibrad mit Innen- und Aussenteil Die Erfindung bezieht sich auf ein mit einer an getriebenen Welle verbindbares Reibrad. Insbeson dere für Maschinen, die mit den Händen geführt werden (z. B. Motorsägen, Einachspflüge), bei denen deshalb nicht immer die Möglichkeit gegeben ist, mit diesen Händen, die zur Maschinenführung benötigt werden, irgendwelche Anlassschalter zu bedienen.
Es ist 'bekannt, derartige Reibräder -so anzuord nen, dass sie entweder mit Hilfe einer Schwinge oder einer ähnlichen Vorrichtung zum Reibungseingriff gebracht werden, oder dass zwischen Abtriebswelle des Motors und Reibrad eine besondere Trennkupp lung geschaltet ist, z. B. eine Fliehkraftkupplung, die nach Erreichen einer bestimmten Drehzahl der Mo- torabtriebswelle das dauernd in Reibberührung be findliche Reibrad in Umlauf setzt. Beides hat den Nachteil, dass der jeweilige Bauaufwand sehr gross und umfangreich und unter Umständen auch zu schwer wird und damit auch die Handhabung der Maschinen umständlich macht.
Es ist weiter bekannt, das Reibrad, direkt fest auf der Abtriebswelle des Motors anzubringen. Diese Lösung ist zwar sehr einfach, jedoch sehr selten, zu- friedenstellend. Sie hat den grossen Nachteil, dass das Reibrad immer mitläuft und damit ständig im Rei- bungseingriff ist, solange der Antriebsmotor der Maschine eingeschaltet bleibt. Abgesehen von dem dadurch bedingten harten Anfahren der Maschine, bedeutet dies auch einen besonders grossen Verschleiss an der Lauffläche des Reibrades.
Von Nachteil ist weiter, dass zum Abschalten der Maschine gleich zeitig der Motor abgeschaltet werden muss.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird nach, der Erfindung vorgeschlagen, innerhalb des Reibrades zwischen dem Innen- und, dem Aussenteil des Reib rades Kupplungselemente und Lager anzuordnen.
Das Aussenteil des Reibrad#es kann gleichzeitig als Reibbelag der Gegenfläche der Kupplungselemente dienen.
Bei besonders hoher Beanspruchung des Reib ringes durch die Anfahrkupplung besteht die<B>Mög-</B> lichkeit, dass der durch den Druck der Kupplungs backen gefährdete Querschnitt gegen Biegung durch einen in, das Aussenteil des Reibrades eingepressten metallischen Ring versteift wird. Dadurch lässt sich der im Reibrad zur Verfügung stehende Raum besser für die Kupplung ausnutzen, da der gefährdete Quer schnitt dadurch ohne Vergrösserung desselben ver stärkt wird.
Grundsätzlich besteht auch. die Möglichkeit, die Welle so auszubilden, dass der Innenteil mit der Welle einen ganzen, Teil bildet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Axialschnitt durch das Reibrad. Fig. 2 ist ein Teilschnitt durch das Reibrad in der Ebene<B>11-11</B> der Fig. <B>1.</B>
Fig. <B>1</B> zeigt in ihrem oberen Teil einen Schnitt durch. das Reibrad. Auf der Motorabtriebswelle <B>9</B> ist das Innenteil<B>1</B> des Reibrades starr befestigt. über die Lager<B>3</B> trägt dieses Innenteil das Aussenteil 2. Gleichzeitig sind am Innenteil<B>1</B> drei Radialbolzen <B>6</B> mit Hilfe der Sicherungsstifte<B>7</B> befestigt. Die Ra- dialbolzen tragen über die Schraubenfedern<B>8 je</B> eine segraentförmige Kupplungsbacke 4.
Diese Kupp lungsbacken. gehen bei grösser werdender Drehzahl während des Anfahrvorganges gegen den Federdruck nach aussen und legen sich schliesslich von innen an das Reibrad-Aussenteil 2 an und nehmen dieses mit. An der Aussenfläche des Reibrades kann eine be liebige Kraftabnahme vorgesehen sein. Zur Verstär kung des gefährdeten Querschnittes f-f gegen Ver formung ist ein Verstärkungsring<B>5</B> in das Aussenteil des Reibrades eingepresst. Wie aus Fig. <B>1</B> ersichtlich, befindet sich die Kupplung 4 im Bereich des grössten Durchmessers des Reibrades.
Weiterhin ist zur Erzielung einer guten Führung der Kupplungsbacken 4' die Stirnfläche des Innentei les<B>1,</B> das beispielsweise mittels Gewinde auf der Motorabtriebswelle <B>9</B> befestigt ist, mit einem hochge zogenen Ansatz<B>10</B> versehen. Die Schraubenfedern,<B>8</B> sind einerseits gegen<B>je</B> einen Sprengring<B>11</B> der Bol zen<B>6</B> und anderseits gegen einen Bund 12 der Kupp lungsbacken 4' abgestützt.
Ein Vorteil der erfindungsgemässen Konstruktion ergibt sich dadurch, dass für den eigentlichen Reibring kein besonderer Tragkörper bzw. kein besonderes Gehäuse aus Stahl oder sonst einem Metall notwendig wird, wie dies aus Festigkeitsgründen häufig erfor derlich ist, da bei sämtlichen Betriebszuständen der Kupplung, die Lager als Tragkörper für den Reib ring auf der Welle dienen, wobei die Lager gleich zeitig noch die Differenzbewegung zum Innen- und Aussenteil, beispielsweise im Leerlauf, aufnehmen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Ein mit einer angetriebenen Welle verbindbares Reibrad, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Reibrades zwischen dem Innenteil<B>(1)</B> und dem Aussenteil (2) des Reibrades Kupplungselemente (4) sowie Lager<B>(3)</B> angeordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Reibrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das äussere Teil (2) des Reibrades e gleichzeitig als Reibbelag der Geg nfläche der Kupp lungselemente (4) dient. 2.Reibrad nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Druck der Kupplungsbacken gefährdete Ouerschnitt (f-f) gegen Biegung durch eine in das Aussenteil des Reibrades eingepressten metallischen Ring<B>(5)</B> versteift ist. <B>3.</B> Reibrad nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (4) im Bereich des grössten Durchmessers des Reibrades angeordnet sind. 4.Reibrad nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass vor zugsweise -drei radiale Führungsbolzen<B>(6)</B> mittels eines Axialstiftes <B>(7)</B> fest auf dem Innentell <B>(1)</B> ange ordnet sind. <B>5.</B> Reibrad nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ,das Innenteil<B>(1)</B> an seiner Stirnfläche als Führung der Fliehgewichte (4') ausgebildet ist.<B>6.</B> Reibrad nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flichgewichte durch eine um den radialen Bolzen <B>(6)</B> gelegte Feder<B>(8)</B> in ihrer Ruhelage gehalten sind. <B>7.</B> Reibrad nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1-6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil<B>(1)</B> mit der Welle<B>(9)</B> einen ganzen Teil bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0038934 | 1961-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH399841A true CH399841A (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=7268480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH523662A CH399841A (de) | 1961-05-08 | 1962-05-01 | Reibrad mit Innen- und Aussenteil |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH399841A (de) |
| GB (1) | GB978050A (de) |
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1962
- 1962-05-01 CH CH523662A patent/CH399841A/de unknown
- 1962-05-07 GB GB1740262A patent/GB978050A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB978050A (en) | 1964-12-16 |
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