CH400004A - Flaschenkasten - Google Patents
FlaschenkastenInfo
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Description
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Flaschenkasten Die Erfindung betrifft einen Flaschenkasten aus Kunststoff mit in der Längs- oder Querrichtung verlaufenden Versteifungsrippen am Boden.
Flaschenkasten znit Versteifungselementen, z. B. Rippen, an den Seitenwänden und Böden sind bekannt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass ,die bisherigen Anordnungen,der Rippen am Boden dann zu Schwierigkeiten führen, wenn die Kästen, wie es in Brauerei- oder ähnlichen Betrieben üblich ist, auf mit schwachem Gefälle angeordnete Rollen- oder Röllchenbah- nen gesetzt werden.
Solche Bahnen bestehen .aus aneinandergereihten kastenartigen Rahmen, in denen eine Anzahl aufeinanderfolgender Rollen .mit zylin- drischer Aussenfläche oder auch kleinerer, in Abständen voneinander auf Wellen sitzender schmaler scheibenförmiger Röllchen angeordnet sind. Bei solchen Röllchenbahnen pflegt man die einzelnen Röll- chen auf den hintereinanderliegenden Wellen versetzt zueinander anzuordnen. Die .Achsen ,der Rollen oder Röllchenbahnen sind entweder parallel im Fall gerader Strecken, oder auch winklig zueinander angeordnet bei Kurvenstücken.
Es hat .sich nun gezeigt, dass die rasch und meist nicht sehr genau ausgeriehtet.auf die Bahnen gesetzten,Getränkeflaschenkästen darauf leicht hängen bleiben, wenn die Versteifungsprofile und Nuten des Bodens nicht so gestaltet sind, dass ein Hängenbleiben an Eden Röllchen unmöglich wird.
Der erfindungsgemässe Flaschenkasten unterscheidet sich von Iden bekannten Ausführungsformen dadurch, dass die auf -der Unterseite des Bodens nach dem Kasteninnern zu gerichteten Versteifungsrippen mit in ihrer Längsrichtung verlaufenden Nuten. Versen hen sind und dass zwischen 'den Versteifungsrippen nach der Seite oder nach unten gerichtete Kanäle oder Löcher vorgesehen sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel,des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 den Flaschenkasten im Schaubild, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Kastenbodens quer zur Richtung der Versteifungsrippen in grösserem Masstab; wobei zusätzlich ein -Teil einer darwnterliegerrden Röllchenbahn gezeigt ist, Fig. 3 eine Unteransicht des Kastenbodens, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Kasten, während Fig. 5 Einzelheiten ,des unteren Teils des Kastens zeigen.
Mit 1 sind die nach oben .aus dem Boden 8 des Kastens 7 herausragenden Versbeifungsrippen,denen jeweils eine Nut 2 auf der Unterseite des Kastenbodens entspricht, bezeichnet. 3 .sind Röllchen einer Röllchenbahn, die bei der Beförderung der Kästen dienen. Mehrere Röllchen 3 sitzen auf einer Welle 4, von denen eine Anzahl hintereinanderliegend in einem Rahmen .1,2 derart gelagert sind, dass die einzelnen Röllchen 3 versetzt zueinander liegen. Die Breite der Nuten 2 ist stets so bernes.sen, .dass sie etwas kleiner als die Breite der Röllchen 3 ist.
Sind die Röllchen beispielsweise 15 rnm breit, führt man die ,Nut höchstens 10--12 mm breit aus.
Nahe dem Boden des Kastens sind, wie Fig. 1 zeigt, nach den Seiten verlaufende Abflusskanäle 5 vorgesehen, oder der Boden hat nahe den ;Enden der Rippen nach unten gehende Löcher 5a, und zwar jeweils im Bereich der nicht erhabenen Felder 7,wi- schen benachbarten Rippen. Durch diese Kanäle oder Löcher wird etwaige sich am Boden des Kastens an- sammelnde Flüssigkeit nach aussen abgeleitet. Bei Anordnung :der Kanäle 5 rwerden gegebenenfalls an ihrer Unterseite nach aussen :gerichtete kleine Tropf-
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aasen vorgesehen.
Es lässt sich so weitgehend vermeiden, dass die Flüssigkeit aus einem Kasten beim Stapeln in einen darunterstehenden Kasten fliesst.
Mit 6 sind .nach aussen gerichtete Versteifungsrippen bezeichnet, die sich etwas oberhalb des Bodens 8 des Kastens befinden. Der Kasten trägt an seinem oberen Rand einen Randwulst 10, der sich beim Aufeinanderstapeln mehrerer Kästen um den unterhalb der Rippen 6 des darüber stehenden Kastens befindlichen Teil legt. Weiterhin hat der Kasten auf zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden schmale nach unten konisch verlaufende innere Versteifungsrippen 11 und ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass beim Aufeinanderstapeln mehrerer Kästen der Boden des,darüberliegenden Kastens sich auf diesen Versteifungsrippen abstützen kann.
Wie Fig. 3 zeigt, sind die Flächen 13 zwischen den Nuten 2 auf der Unterseite des Bodens 8 geriffelt oder gezahnt, wobei die Riffelung oder Zahnung schräg zur Richtung der Nuten 2 verläuft. Die Unebenheit dieser Flächen 13 kann, auch in anderer Weise, ,z. B. durch Rillen, erstanden sein.
Fig. 5 zeigt, wie die Verstärkungen,der Kastenböden auf den Randflächen 14 seitlich der äussersten Nuten 2 in der Mitte der Kastenstirnseiten unter den Kastenböden,eine flache Höhlung 15 ergeben, an der sich die Schaufel eines Stechkarrens unter den Kastenboden schieben kann. Gegen die Kastenmitte hin verschwindet diese Höhlung, wie die gestrichelte Linie 16 zeigt, wenn der Kasten mit gefüllten Flaschen beschickt ist, und der Kastenboden liegt auf der Förderbahn auf, die, anstatt Rollen hier Kugeln 17 unter einer gelochten Platte 18,enthält.
Als Werkstoff für die Kästen kommt jeder mechanisch genügend feste Kunststoff in Frage, wobei zu berücksichtigen ist, dass in der Praxis sehr oft eine Anzahl mit vollen Flaschen gefüllte Kästen überein- andergestapelt werden, so dass die untersten Kästen einer grossen Druckbelastung .ausgesetzt sind. Als besonders geeignet hat sich Polyäthylen erwiesen. Die Herstellung der Kästen erfolgt vorzugsweise nach dem Spritzgussverfahren, die zudem zweckmässig aussen mit waagrechten Versteifungsrippen an den Seitenwänden, mit abgerundeten Ecken und senkrechten Kanten und Fenstern versehen werden.
Zum Festhalten der Flaschen können vorteilhaft fachwerkartige Einsätze vorgesehen sein.
Beim dargestellten Kasten besteht keine Gefahr des Hängenbleibens, wenn er über Rollen oder Röll- chenbahnen transportiert wird wie auch über Bahnen, die statt Rollen Kugeln oder Walzen enthalten. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Kästen ganze Strecken sicher zu durchlaufen vermögen, auch wenn diese über Kurven führen. Zufolge der gezahnten oder gerillten oder geriffelten Flächen auf der Bodenaussenseite ergibt sich auch eine verbesserte Beförderungsmöglichkeit der Kästen auf schräg nach aufwärts gerichteten Förderbändern, die vielfach aus Kautschuk bestehen und im Betrieb vielfach nass und schlüpfrig sind.
Die Kästen lassen sich beim Übereinanderstapeln auf entsprechend geformte obere Randwülste an den Seitenwänden -des darunterliegenden Kastens setzen. Ebenso günstig wirken sich die senkrechten, .auf der Innenseite der Kastenwände an- beordneten, nach unten etwas konisch verlaufenden Versteifungsrippen aus, die so lang sind, dass sich beim Übereinanderstapeln mehrerer Kästen der Baden ides jeweils (darjüberliegenden Kastens,auf diese Rippen setzt.
Es kann auch vorgesehen sein, dass seitlich von den beiden an den Aussenrändern des Bodens unten vorgesehenen Nuten 2 die nach aussen gelegenen Flächen 10 der Höhe nach verstärkt sind :und um einige mm weiter .nach unten reichen als die übrigen Flächen zwischen den Nuten.
Solche Verstärkungen der Randflächen sind dann zweckmässig, wenn die Kästen .mit den Flaschen streckenweise nicht zum Laufen auf Rollenbahnen o. dgl. bestimmt sind, sondern von sogenannten Stechkarren mit daran befestigten Schaufeln angehoben werden sollen. An den Stirnseiten der Nuten wirken die Seitenwände derart versteifend auf den Boden, dass .sich dort die Schaufeln der Stechkarren unter -den Boden .schieben lassen und der Kasten angehoben werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flaschenkasten aus Kunststoff mit in der Längs- oder Querrichtung verlaufenden Versteifungsrippen am Boden, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Unterseite des Bodens nach dem Kasteninnern zu gerichteten Versteifungsrippen (1) mit in ihrer Längsrichtung verlaufenden Nuten (2) versehen sind und dass zwischen den Versteifungsrippen nach der Seite oder nach unten :gerichtete Kanäle (5) oder Löcher (5a) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Flaschenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Nuten (2) liegende Flächen (13) auf der Unterseite des Kastenbodens unieben sind. 2.Flaschenkasten nach .Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden,(8) des Kastens zusammen mit den anschlies- senden Teilen .der Seitenwände bis auf die Höhe einer nach aussen abstehenden, über den Kastenumfang sich erstreckenden Verstärkungsrippe (6) derart ausgebildet ist, dass sich beim übereinanderstapeln mehrerer Kästen entsprechend geformte obere Randwülste (10) an den Seitenwänden .des darunterliegenden Kastens anlegen können. 3.Flaschenkasten nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht nach unten konisch verlaufende Versteifungsrippen (11) auf der Innenseite -der Seitenwände vorgesehen sind, die solang sind, dass sich beim Übereinanderstapeln mehrerer Kästen der Boden (8) des darüberliegen.den Kastens auf diese Rippen aufsetzt. <Desc/Clms Page number 3> 4. Flaschenkasten nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äussersten Felder (14) seitlich der Randnuten (2) nach unten verstäAt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (3)
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