CH400015A - Beladevorrichtung für Eisenbahnzug mit offenen Wagen - Google Patents
Beladevorrichtung für Eisenbahnzug mit offenen WagenInfo
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Description
Beladevorrichtung für Eisenbahnzug mit offenen Wagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beladevorrichtung für Eisenbahnzug mit offenen Wagen.
Zweck der Erfindung ist es, die Vorrichtung so auszubilden, dass das'konbinuierliche Beladen der offenen Wagen möglich ist. Weiterer Erfindungs- zweck ist es, die Vorrichtung einfach auszubilden. Sie sollte im weiteren betriebssicher arbeiten, mit einem geringen Arbeitsaufwand bedienbar und Sir beliebige LÏngen einstellbar sein, und in zusammengefahrenem Zustand in einem Wagen Platz ben.
Es sind Vorrichtungen zum Beladen von einen Zug bildenden offenen Wagen bekannt, wobei auf den einzelnen Wagen voneinander unabhÏngig angetriebene Bandförderer längsverscbieblich auf mit Rollen versehenen St tzb¯cken ruhen.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass jedesmal ein Bandförderer entfernt werden muss, wenn ein Wagen voll beladen ist und gegebe- nenfalls die von den ganzen Bändern, gebildete Ladestrasse verkürzt werden soll. Hierzu ist ein er heblicher. Arbeitsaufwand erforderlich. Insgesamt ist das zeitweilige Unterbrechen der Beladung unum gänglich.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung sind die einzelnen Bandförderer ineinander teleskopartig verschiebbar und hierzu auf Schienen angeordnet, die sich auf Stützböcken befinden. Der Nachteil dieser Ausführung ist, dass die Unterbringung der Einzel- f¯rderer in einem Wagen schwierig ist und ein Verschieben, zumindest des Anfangs-. und Endbandf¯rderers, während der Benutzung der iFörderstrasse nicht möglich ist.
Aufgabe der Erfmdung ist, diese Nachteile zu vermeiden und die Vorrichtung so auszubilden, dass kontinuierlich während des Aufladens des Fördergutes der Abstand der Abgabestelle vom davorliegen- den Bandförderer stufenlos eingestellt werden kann und damit eine Unterbrechung der Arbeit nicht erfor- derlich ist, wenn die Abgabestelle verändert werden soll. Weitere Aufgabe ist es,'alle benötigten Bandför- derer zum Transport in einem Wagen unterzubrin- gen, der selbst auch in die F¯rderstrasse eingebaut ist,. so dass eine wirtschaftliche Arbeitsweise vorhanden ist.
Die Erfindung besteht darin, dass. die Bandförde- rer auf parallel zu den Wagenlängsachsen verlaufen- den, mittels Rollen verschiebbar gelagerten Schienen verschiebbar sind, durch die ein Gerätawagen, der die ineinandergeschdbenen Bandförderer aufnimmt, mit den anschliessenden Wägern verbindbar ist, so dass die auszufahrenden, in verschiedener Höhe zu den Schienen angeordneten Bandförderer durch Verschieben auf den Schienen in ihrem Abstand vom Geräte- wagen einstellbar sind und das Fördergut von der Aufgabestelle über einen Zusatzbandförderer, einen auf dem Dach des Gerätewagens angeordneten Anfangsbandförderer,
sowie eine Rutsche'auf die auf den Schienen angeordneten Bandförderer und vom Endbandförderer zur Abgabestelle gefördert werden kann, welcher in gleichmässiger Höhe zu den Schienen angeordnet ist und selbst obere Schienen hat.
Nach dieser Ausführung wird also das Fördergut von der Aufgabestelle auf das Dach des Gerätewa- gens gehoben, geht ber diesen hinweg und gelangt dann auf die anschliessenden Bandförderer.
Ein hrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt : Fig.. 1 eine erfindungsgemÏsse Beladevorrichtung mit auf offene Wagen eines Eisenbahnzuges ausgefahrenen Bandförderern in Seitenansicht,
Fig. 2 die Beladevorrichtung nach Flg. l mit im Gerätewagen eingebrachten Bandförderern in Stirnansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen St tzbock,
Fig. 4 einen Schnitt, durch ein Abstandsrollenpaar an der Stelle IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Abstandsrollenpaar an der Stelle V-V der Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein Abstandsstück mit Abstandsrollenpaar an der Stelle VI-VI der Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt, durch.
Vorsprunge zum Arretieren der Bandf¯rderer an der Stelle VII-VII der Fig. 1.
In der Beladevorrichtung gemäss Fig. 1 ist der Gerätewagen 1 gezeichnet, der z. B. zusammen mit einer Gleisbettreinigungsmaschine verwendet werden soll.'Das zu'fördernde Gut gelangt von der Aufgabe- stelle 2, die nicht gezeichnet ist, auf den Zusatzhand- förderer 4 und won dort auf den Anfangsbandförde- rer 3.
Dieser transportiert in Pfeilrichtung 6 und ist über eine Kupplung 5 mit dem Zusatztransportband 4 verbunden. Über eine Rutsche 7 gelangt das För- dergut dann auf die teleskopartig ausfahrbaren Bandförderer 9, 10, 11, 12 und den Endbandf¯rderer 13.
Die Bandförderer 19 bis 13 haben alle eine solche il, ange,, dass sie im Gerätewagen l unte?gebracht werden können. Die Rutsche 7 kann dann in Pfeilrichtung 8 verschwenkt werden, damit die Packlänge des Gerätewagens 1 kleiner wird.
Die Bandförderer sind auf Schienen d4 verschielbbar. Diese Schienen sind durch Kupplungen 24 gelenkig miteinander verbunden. Abstandsrollen 15 befinden sich an den Bandförderern 9 bis 13 und gestatten das Hin-und Herschieben auf den Schienen 14. Dabei ist es durchaus möglich, diese Verschiebung durch Seilzug durch- zuführen, ähnlich-wie beim Ausfahren von Feuer wehrleitern.
Die Schienen 14 ruhen auf den offenen Wagen 17 und dem tGerätewagen l. Der Endbandför- derer 13 ist in Pfeilrichtung 16 verschiebbar, d. h. der Abstand der Abgabestelle von der Aufgabestelle kann damit stufenlos und kontinuierlich während des Betriebes verändert werden. Diese Einstellung der Abgabestelle ist. wichtig, da sich durch die federnden Puffer 18 unter Umständen die Abstände ändern. Die Schienen 14 sind auf Stütztböcken 19 gelagert, auf denen Rollen 20 das leichte Hin-und Herschieben dieser Schienen gestatten. Vorsprünge 21 arretieren die Abgabestelle des einen Bandförderers mit der Aufgabestelle des nächsten.
Der Endbandförderer 13 besitzt obere Schienen 25, auf denen vordere Rollen des Bandförderers 12 rollen, wenn man. ihn in Pfeilrichtung 16 in Bezug auf die Abgabestelle 22 beim Wagen 17 verschiebt. An der Aufgabestelle des Bandförderers 12 sind Ab standsrollen 15 angeordnet, die auf den unteren durchgehenden Schienen 14 laufen.
Ist z. B. der letzte Wagen, der durch den Endför- derer 13 beladen wird, vollgeladen, dann werden die dort vorhandenen unteren Schienen 14 mit den St tz böcken 19 entfernt, z. B. durch seitliches Weglegen.
Gegebenenfalls kann man aber auch die Schienen belassen. Die Bandstrasse wird dann durch einen Seilzugum die Länge des Bandförderers 9 in, den Ge ratewagen l geschoben. Es ist jetzt der Förderer 10 unter der Abgabestelle 22. der Rutsche 7. In dieser Weise geht dann. dle Ver, kürzung des Bandförderer Systems 9 bis 13 weiter, bis sich zuletzt der Bandför- derer 12 unter, der Rutsche 7 befindet und anschlies- send der Endförderer 13. Die Längenänderungen können durch den vorher erwähnten Seilzug von einem Bedienenden vom Gerätewagen 1 aus durchgeführt werden.
Die Unterbringung der Bandförderer in einem Stapel ist in der Fig. 2 dargestellt ; dabei bezeichnen die gleichen Zahlen die gleichen Teile. Es sind noch zusÏtzliche Bandf¯rderer 2, 26, 27, 28, 29, 30 gestapelt. Je nach der Grosse des Gerätewagens 1 können beliebig viele Bandfördererstapel angeordnet sein.
Diese werden durch ein Hebezeug 31 und über eine Gleitschiene 32 in die Mitte des Gerätewagens gebracht und können von dort ausgafahren werden. Die Förderer 12, 13 befinden sich schon in dieser Ausfahrstellung. Die Schienen 14 sind ebenfalls schon in ihren ersten Teilen in Ausfahrstellung. In dem Raum 38 sind dieweiterenSchienenuntergebracht,so dass ein reibungsloses und rasches Ausfahren aller Bandf¯rderer auf einen Eisenbahnzug mit offenen Wagen möglich ist, sofern auf den Wagen schon die Stütz- b¯cke angeordnet sind.
In der Fig. 3 ist ein Stiitzbook 19 vergrössert dargestellt. Dabei sind die Rollen 20 beidseitig angebracht. Eine einsteckbare Querstrebe 34 gewährlei- stet einen beizubshaltenden genauen Spurabstand.
Eine weitere Möglichkeit besteht noch darin, dass durch ein Langloch. 35 und seitliche Führungsrollen 36 der Abstand genau einstellbar ist.
In der Fig. 5 sind die Abstandsrollen des End- bandförderers 13 gezeichnet, an dessen Anfang und d Ende die Führungsrollen 15 eine Führungskante 37 aufweisen. Im weiteren sind auch die oberen Schienen 38 gezeichnet, auf denen dann die vorderen Rollen des Bandförderers 12 laufen. Wie Fig. 4 zeigt, ist das Transportband 39 der Bandförderer in bekannter Weise als Mulde ausgebildet.
Der Bandförderer 12 besitzt ferner die erwähnten Abstandsrollen 15, jedoch ist hier gemäss Fig. 6 ein Abstandsst ck 40 vorhanden, welches genügend freie H¯he gewährleistet, damit der Endförderer 13 einwandfrei unter den Bandförderer 12 gefahren werden kann. Ausnehmungen 41 dienen dazu, die Vorsprünge 21 der dahinterliegenden Förderer einra- sten zu lassen, so dass auf jeden Fall eine sichere Verbindung zwischen den Abgabe- und Aufnahmestellen der einzelnen Bandförderer gewährleistet ist.
Selbstverständlich sind Anschläge vorhanden, die verhindern, dass etwa der Endbandförderer 13 aus dem Bandförderer 12 so weit weggefàhren wird, dass die Abgabestelle 22 nicht mehr das Fördergut auf das Transportbandwerfen könnte.
Als Anwendungsgebiet der Erfindung sind alle Möglichkeiten zu bezeichnen, bei denen man irgend- ein zu förderndes Gut von einer Aufgabestelle auf einen Eisenbabnzug mit offenen Wagen kontinuier- lich laden will, ohne dass die Transportbänder einzeln auf-oder abmontiert werden müssen bzw. ein erhöhter Arbeitsaufwand durch Abladen von Geräte- wagen entstebt, die selbst nicht für den Transport verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beladevorrichtung für Eisenbahnzug mit offenen Wagen, mit einem ISystem von Bandförderern, die. auf Schienen angeordnet in bezug aufeinander teleskop- artig verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandförderer (9 bis 13, 26 bis 30) auf paral lel zu den Wagenlängsachsen verlaufenden, mittels Rollen (20) verschiebbar gelagerten iSchienen (14) verschiebbar.sind, durch die ein GerÏtewagen (1), der die ineinandergeschobenen Bandförderer aufnimmt, mit den anschliessenden Wagen verbindbar ist, so dass die auszufahrenden, in verschiedener Höhe zu den Schienen (14) angeordneten Bandförderer durch Verschieben auf, den Schienen (14) in ihrem Abstand vom Gerätewagen (l) einstellbar sind und das Fördergut von der Aufgabestelle über einen Zusatzbandförderer (4), einen auf dem Dach des GerÏtewagens angeordneten Anfangsbandförderer (3), sowie eine Rutsche (7) auf die auf den Schienen (14) angeordne, ten Bandförderer (9 bis 13, 26 bis 30) und vom Endbandförderer (13) zur Abgabestelle gefördert werden kann,welcher in gleichmässiger Höhe zu den Schienen (14) angeordnet ist und sel, bst obere sSchienen i (25 bzw. 38) hat.UNTERANSFRUCHB 1. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vor dem Endbandf¯rderer (13) liegende Bandf¯rderer an der Abgabestelle (22) vordere Rollen, die auf den oberen Schienen (25) des Endbandförderers (13) laufen, und an der Aufgabestelle Abstandsrollen (15) besitzt, die auf den unteren. Schienen 1 (14) laufen und das Band des F¯rderers parallel zu den Endbandförderer, Schienen aus- richten.2. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Anfangsband- förderer (3) anschliessenden Förderer an der Aufga bestelle Rollen besitzen, die auf den unteren Schienen laufen, und an der Abgabestelle Vorsprünge zur Befestigung auf der Aufgabestelle des nächsten Bandförderers aufweisen.3. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die unteren Schienen aus vorbaubaren Teilstücken von, der LÏnge des Geräte- wagens bestehen,, die zusammen die Gesamtlänge er graben, wobei die Teilstüoke durch Kupplungen zu sammensteokbar sin, d, die eine horizontale Gelenkig- keit zulassen.4. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bandförde- rer des Systems im wesentlichen die. Länge des Gerätewagens besitzen und Aufbockvorrichtungen aufwei- sen, die eins bereinanderstapeln gestatten.5. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Schienen des Gerätewagens in der Längsmitte unten im Gerätewa- gen fest gelagert sind, während die Bandförderer des Systems in nebeneinanderliegenden Stapeln gelagert sind und die Stapel durch Hebezeuge und Gleitschie- nen in die Ausfahrstellung gebracht werden können.6. Beladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anfangsbandförderer eine verstellbare Rutsche zur Aufgabestelle des nächsten Bandförderers nachgeordnet ist.7. Beladavorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Schienen ein nach unten offenes Profil besitzen, in das die auf den Stutzböcken angeordneten Rollen svon unten eingreifen.8. Beiadavorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandförderer eigene Antriebe, aber einen gemeinsamen Schalter mit einer Vorrichtung, z. B. einer Verriegelung, besitzen, die zuerst den End-und zuletzt den Anfangsbandförderer einschaltet und die Abschaltung auch im Störungsfall in umgekehrter Reihenfolgewveranlasst.
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