CH400029A - Method and device for equalizing tension between several threads to be processed simultaneously - Google Patents

Method and device for equalizing tension between several threads to be processed simultaneously

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Publication number
CH400029A
CH400029A CH64363A CH64363A CH400029A CH 400029 A CH400029 A CH 400029A CH 64363 A CH64363 A CH 64363A CH 64363 A CH64363 A CH 64363A CH 400029 A CH400029 A CH 400029A
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CH
Switzerland
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thread
threads
tension
additional
length
Prior art date
Application number
CH64363A
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German (de)
Inventor
Fuerst Stefan
Original Assignee
Reiners Walter Dr Ing
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  

  <B>Verfahren und</B>     Vorrichtung        zum        Spannungsausgleich          zwischen        mehreren   <B>gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden</B>    Die     Erfindung        betrifft    ein     Verfahren    zum Span  nungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu  verarbeitenden Fäden unterschiedlicher     Lauflängen     zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen,  wobei die Fäden zur Erzeugung einer     vorbestimmten     Spannung gebremst werden, sowie eine     Vorrichtung     zur Durchführung dieses     Verfahrens..     



  Beim gleichzeitigen Verarbeiten von mehreren  Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwischen den  Abzugsstellen und den Lieferstellen sind grosse       Spannungsdifferenzen    bei     sonst    gleichen Bedingungen       festzustellen.    Verschiedene Spannungen     in    den Fäden  wirken sich aber     bekanntlich    bereits am Zettelbaum  bzw. am     Kettbaum    durch     Einschneiden        der        mit     grösserer Spannung aufgewickelten Fäden in die an  deren Fadenlagen aus.

   Darüber hinaus machen sich       verschiedene        Spannungen    in den     Keafäden    nach dem  Verweben durch sogenannte Blenden     unangenehm     bemerkbar. Es konnte festgestellt werden,     dass    die       Spannungsdifferenzen    auf die Einwirkung von ver  schiedenen Luftwiderständen     zurückzuführen    sind.  Der     Luftwiderstand    nimmt     bekanntlich    mit dem  Quadrat der     Geschwindigkeit    zu und     ist    ferner u. a.

    um so     grösser,    je länger der Faden ist, der durch den  Luftraum gezogen wird, und je grösser die Oberflä  chenreibung des Fadens ist.  



       Speziell    beim Verarbeiten, z. B.     Zetteln,    Schären  usw., von     Textilfäden    mit hohen     Geschwindigkeiten     beträgt die Spannungszunahme durch Einwirkung des       Luftwiderstandes    bei demjenigen Faden, der den  längsten Weg von der Lieferstelle, in diesem     Falle     der     Kreuzspule,    zu der Abzugsstelle, in diesem Falle  dem Zettel- bzw.

       Schärbaum,    zu durchlaufen hat,     ein          Mehrfaches    der     Fadenspannung,    welche bei dem  Faden mit dem     kürzesten        Abstand    zwischen Liefer-    stelle und Abzugsstelle gemessen wird. Diese Diffe  renz ist auf die Länge des Zettel- oder     Schärgatters,     welche 15 m und mehr betragen kann, zurückzu  führen, wodurch die einzelnen Fäden verschiedene       Lauflängen    haben.  



  Vorliegende Erfindung     beseitigt    diese Nachteile.  Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde,     dass    die Span  nungsdifferenz proportional dem Unterschied der  Lauflängen der einzelnen Fäden ist, da     sämtliche     Fäden     mit    gleicher     Geschwindigkeit    abgezogen wer  den und praktisch gleiche     Oberfläche    und damit       Rauhigkeit        besitzen.     



  Die Erfindung bezieht sich auf ein     Verfahren     zum     Spannungsausgleich    mehrerer gleichzeitig zu ver  arbeitender Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwi  schen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei  die Fäden     zur    Erzeugung einer vorbestimmten Span  nung gebremst werden.     Erfindungsgemäss    wird auf  die     einzelnen    Fäden oder     einzelnen        Fadengruppen     eine zusätzliche     Bremskraft    zur Wirkung gebracht,  die     umgekehrt    proportional zu dem Unterschied der  Lauflängen ist.

   Es ist aber nicht unbedingt erforder  lich, jeden     einzelnen    Faden     gesondert        in    seiner Span  nung auszugleichen, sondern es können auch meh  rere Fäden     annähernd    gleicher Länge zu     einer    soge  nannten     Fadengruppe        zusammengefasst    werden.

   Die  verschiedenen Spannungen der     Fäden    sollen     also    da  durch     ausgeglichen    werden,     dass    auf jene Fäden oder  Fadengruppen     mit    geringeren Fadenspannungen zu  sätzliche Bremskräfte zur Wirkung     gebracht    werden,  und zwar in dem umgekehrt proportionalen Verhält  nis     ihrer    Spannungszunahme, die durch die     grössere     Lauflänge entsteht. Dabei können die     zusätzlichen     Bremskräfte     hydraulischer,    mechanischer oder elek  trischer Art sein, also beispielsweise aus einem gegen      die Laufrichtung der Fäden wirkenden Luftstrom  bestehen.

   Der     Spannungsausgleich    ist besonders ein  fach herzustellen, wenn auf den Faden oder     die     Fadengruppe mit der grössten Lauflänge keine     zu-          sätzliche        Bremskraft    aufgebracht wird, auf den Faden  oder die     Fadengruppe    mit der     kürzesten    Lauflänge  eine zusätzliche Bremskraft in der Grösse der Span  nungsdifferenz zwischen der Spannung des Fadens       mit    der grössten und dem der kleinsten     Lauflänge.     



  Zur Durchführung des     erfindungsgemässen        Ver-          fahrens        dient        erfindungsgemäss    eine     Vorrichtung,    bei  der Bremsmittel vorgesehen sind, die     umgekehrt    pro  portional zum Unterschied der Lauflängen     beauf-          schlagbar        sind.    Es ist     möglich,    bereits vorhandene  Bremsmittel     zusätzlich    zu     beaufschlagen.    Dies kann       beispielsweise    in der Art erfolgen,

   dass die Erreger  wicklung     eines        elektromagnetischen        Fadenspanners     an eine     elektrische    Spannung angeschlossen wird,  welche sich     zusammensetzt    aus einer für     alle    Fäden  gleichen     Grundspannung    und der dem     Verhältnis    der  Lauflängen entsprechenden     Zusatzspannung.    Aber  auch Bremsmittel verschiedenster anderer Art kön  nen vorgesehen sein, beispielsweise auf die Fäden  gegen ihre Laufrichtung blasende Düsen oder Ma  gnetfeldbremsen, falls die Fäden aus magnetisier  barem Material bestehen oder solches enthalten.

   Da  es jedoch     in    vielen     Fällen        schwierig    ist, die bereits  vorhandenen     Bremsmittel        zusätzlich    zu     beaufschla-          gen,    kann es     vorteilhaft    sein,

   Bremsmittel     zusätzlich     zu den bereits vorhandenen Fadenbremsen     anzuord-          nen.    Auch diese     zusätzlich    angeordneten     Bremsmittel     können wieder der     vorbeschriebenen    verschiedenen  Art     sein.    Besonders einfach     wird    die     Durchführung     der Erfindung, wenn die     Bremsmittel        mechanisch          wirkende    Fadenbremsen     sind.    Es können dies bei  spielsweise Tellerbremsen,

       Umschlingungsbremsen     oder     dergleichen    sein.  



  Aber unabhängig davon, welcher Art die     Brems-          mittel    bzw. die     zusätzlichen        Bremsmittel    sind,     lässt     sich die Erzeugung der     zusätzlichen        Bremskraft    be  sonders einfach dadurch erreichen,     dass    die Brems  kraft der Fadenbremsen     elektrisch        steuerbar    ist.

   Am  oben     erwähnten    Beispiel     eines        elektromagnetisch    be  tätigten     Tellerfadenspanners        erläutert,    würde     dies     bedeuten, dass der     Tellerfadenspanner    an sich     eine     mechanisch wirkende Fadenbremse darstellt, wäh  rend die     Bremskraft        dieser    Fadenbremse     elektro-          magnetisch    erzeugt und elektrisch steuerbar ist.

   Das       zusätzliche    Bremsmittel     kann        in    diesem     Fall    aus einer       zusätzlichen        Erregerwicklung    des Fadenspanners be  stehen, welche umgekehrt     proportional    zu dem Un  terschied der Lauflänge des     diesem    Fadenspanner       zugehörigen    Fadens zu der Lauflänge     des    oder der  benachbarten Fäden erregt wird.  



  Zur verhältnisgleichen elektrischen     Steuerung    der       Bremskräfte    kann ein im Verhältnis der Längenun  terschiede der Fäden aufgeteilter elektrischer     Span-          nungsteiler    dienen.

   Dabei wird dem Elektromagneten  an dem Spanner für den Faden     mit    der kleinsten  Lauflänge jeweils die grösste elektrische     Spannung       und dem Elektromagneten an demjenigen Spanner  für den Faden mit der grössten Lauflänge keine elek  trische Zusatzspannung     zugeführt.    Die dazwischen  liegenden Elektromagnete der     Fadenspanner    erhalten  jeweils eine elektrische     Spannung,    welche dem um  gekehrt proportionalen     Längenverhältnis    entspricht.

    Die am     Spannungsteiler        abzugreifenden        Spannungen     für die einzelnen     Bremskräfte    können     mittels    eines  die Spannung an den Enden des Spannungsteilers  verändernden Reglers veränderbar sein. Ein solcher  die Spannung an den Enden des     Spannungsteilers     verändernder Regler kann sowohl ein Regeltransfor  mator als auch ein     Regelwiderstand    oder dergleichen  sein.  



  Anhand der     Fig.    1 bis 3 sei die     Erfindung    bei  spielsweise erläutert.  



  In     Fig.    1 ist in einem Diagramm die Abhängig  keit der Fadenspannung SF von der Lauflänge 1 dar  gestellt.  



       Fig.    2 zeigt in     schematischer    Ansicht ein     Schär-          gatter,    von oben     gesehen.    Man erkennt die Liefer  stellen der Fäden,     nämlich    die Ablaufspulen     K1,        K2     usw., die     Bremsmittel    für die Fäden,     nämlich        die     Fadenspanner     S1,        S2    usw., sowie die zur Abzugsstelle  also -zum     Schärbaum    B laufenden Fäden     F1,        F2    usw.,

    wobei der Übersichtlichkeit halber nur 6 Ablauf  spulen dargestellt sind.  



  Es ist     ersichtlich,        dass    von der gedachten Linie x       des    dem     Schärbaum    B am nächsten liegenden Faden  spanners     S1    aus bis zum     Schärbaum    die Fadenlänge  für     alle    Fäden gleich     gross    ist, dass aber von der       Linie    x bis zur zweiten     Kreuzspule        K2    eine zusätz  liche Länge     L2,

      bis zur     dritten    Kreuzspule eine     zu-          sätzliche    Länge     L3    usw. entsteht.     Demnach    hat der       äusserste    Faden     F6    mit der     zusätzlichen        Länge    La  vom Spanner     SB    aus bis zur Linie x     die    grösste Länge  in der Luft     zurückzulegen.     



       Fig.    1 zeigt nun die Abhängigkeit der Faden  spannung<I>SF</I> von der Lauflänge 1. Da von der     Linie     x, also von der Höhe des ersten     Fadenspanners        F1          an,    bis zum     Schärbaum    B die Längen sämtlicher  Fäden     F1    bis F, konstant sind, tritt in     diesem    Teil  der Fadenlänge keine     unterschiedliche    Spannung in  den einzelnen Fäden auf,

   so dass der     übersichtlich-          keit    halber     das    Koordinatenkreuz der     Fig.    1 auf     die     Höhe der ersten Ablaufspule     K1    gelegt worden ist.

    Die     aufgetragene    Lauflänge entspricht     somit        lediglich     noch der Lauflänge von der Linie x bis zur Ablauf  spule     K1,        K.,    K3,     K4,        K,    oder     K6.    Wie aus dem       Diagramm    unschwer zu erkennen, ist zunächst die  am Fadenspanner eingestellte     Grundspannung    für  alle Fäden konstant.

   Sie ist im     dargestellten    Beispiel  mit 20g angenommen.     (Die    unterbrochenen Linien  deuten andere     mögliche        Grundspannungen    an.) Die  ser Grundspannung überlagert sich die Fadenspan  nung der einzelnen Fäden, und     zwar    direkt propor  tional zu ihrer     Fadenlänge    zwischen Ablaufspule und  der Linie x. Der Faden F, mit der     zusätzlichen    Länge  La weist also die     grösste        Fadenspannung    auf.

   Dabei  ist die Steilheit der einzelnen     Spannungsgeraden        SF,              Sr,        Sr",        Sr",    im wesentlichen     abhängig    von der Lauf  geschwindigkeit der Fäden und deren Oberflächenbe  schaffenheit, also der     Rauhigkeit    der Fäden. Dem  zufolge     gilt    die Gerade     SF,    für einen Faden geringer       Rauhigkeit    und geringer Geschwindigkeit, während  die Kurve     S1,.4    für einen Faden hoher Geschwindig  keit und hoher     Rauhigkeit    gilt.

   Es ist also deutlich  zu erkennen, dass die     einzelnen    Geraden um so  steiler sind, je rauher der Faden ist und ebenfalls um  so steiler sind, je höher die Geschwindigkeit des  Fadens ist. Beide     zusammen,        Rauhigkeit    und Ge  schwindigkeit, ergeben den Luftwiderstand, welcher  die wesentliche Grösse bei der Erhöhung der Faden  spannung infolge     grösserer        Lauflänge    bewirkt.

   Da  jedoch die einzelnen Fäden     eines        Schärgatters    oder  dergleichen     sämtliche    gleicher Art sind, also die  gleiche     Rauhigkeit    besitzen und auch     mit    gleicher  Geschwindigkeit abgezogen werden, ist für einen  Betriebszustand nur eine einzige dieser Geraden     S1,,1     bis     S1;4    zuständig.

   Die Fadenspannung ist also     tat-          sächlich    direkt     proportional    den     zusätzlichen    Faden  längen     L,    bis     L,    Dabei bleibt diese     Proportionalität     zwischen den Fadenlängen und den Fadenspannungen  auch bei völlig anderen     Rauhigkeiten    und Laufge  schwindigkeiten, also bei völlig anderen Betriebs  zuständen, konstant.

   Es ist also     vorteilhaft,    dem  Faden     F1    eine Zusatzspannung zu erteilen, welche  der aus der     zusätzlichen        Lauflänge        L8    des Fadens     F6     resultierenden Zusatzspannung entspricht. Werden  die übrigen Fadenspannungen in den Fäden     F2    bis     F5     im umgekehrten Verhältnis der     zusätzlichen    Lauf  längen     L,    bis La     mit    einer entsprechenden Zusatz  spannung belastet, so herrschen in     sämtlichen    Fäden  die gleichen Spannungen.  



  In     Fig.    3 ist dargestellt, wie bei der Verwendung  von mechanisch wirkenden     Bremsmitteln,    den elek  tromagnetischen Spannern     S1    bis     Se,    neben der für  alle     Spanner        gleichmässig    mittels der Wicklungen     WI     der Elektromagnete zu erzeugenden     Grundspannung     - von beispielsweise 20 g gemäss     Fig.    1 -     zusätzliche     Fadenspannungen mittels der Wicklungen     W11    der  Elektromagnete an den Spannern erzeugt werden  können.

   Die Wicklungen     W11    der Spanner     S1    bis     S5     sind unter     Zwischenschaltung    der gleich     grossen    Wi  derstände 17 bis 21 an das Stromnetz angeschlossen.  Die Wicklung     W11    des Elektromagneten des Spanners       S,    ist nicht an das     Stromnetz        angeschlossen,    da     dieser     Spanner keine     zusätzliche        Bremskraft    zu erhalten  braucht.

   Dabei     kommen    die     zusätzlichen    Bremskräfte  in einer Grössenordnung zur Wirkung, welche umge  kehrt proportional zu dem Unterschied der Lauf  längen der     entsprechenden    Fäden sind. Die Wicklun  gen     WI    der Elektromagnete der     Spanner        S1    bis     Se     werden von     einer        Stromquelle    10, über     Leitung    11,  regelbaren Widerstand 12, die Anschlüsse 14, 15       gleichmässig    erregt.

   Durch Verstellen des Widerstan  des 12 ist es möglich, die     Bremskraft        sämtlicher          Spanner        S1    bis     S6    zu verstellen, so     dass        alle    Fäden       F1    bis F, eine gleich     grosse        Grundspannung    (z. B.  20 g gemäss     Fig.    1) erhalten.

      Die Wicklung     W11    des     Fadenspanners        S1    erhält  bei der     dargestellten    elektrischen Spannungsvertei  lung eine elektrische Spannung, welche sich aus dem  elektrischen     Spannungsabfall    über den     Widerständen     17 bis 21 ergibt.

   Die Wicklung     W11    des     Spanners        S2     erhält eine elektrische     Spannung,    welche sich aus dem       Spannungsabfall    über den     Widerständen    18 bis 21  ergibt, also     4/5    der elektrischen Spannung, die für den  Spanner     S1    zur     Verfügung    steht. Die Wicklung     W11     des     Spanners        S,    erhält     %    der elektrischen Spannung  usw.

   Die Wicklung     W11    des Spanners     S,    erhält     keine          zusätzliche    elektrische Spannung, so dass die Wick  lung     W11    auch nicht unbedingt     erforderlich    ist. Bei  verschiedenen Geschwindigkeiten und     Garnrauhig-          keiten,    d. h. also bei verschiedenem     Luftwiderstand,     ist der Zentralregler 16 zu verstellen,     mit    welchem  eine Abstimmung der Fadenspannung der Fäden     F1     bis     F6        erzielt    werden kann.

   Dabei wird der     Zentral-          regler    16 entweder selbsttätig oder von Hand auf die  Differenz der     Spannungen    in den Fäden     F1    und     F8          eingestellt.    Es wird somit die Wicklung     W11    des Fa  denspanners     S1    mit einer elektrischen     Spannung    sol  cher Grösse     beaufschlagt,    dass die     Fadenspannung     im Faden     F1    und der Wert der     Differenz    zur Span  nung des     Fadens    F, zunimmt.

       Mit    dem Regler 16  wird also die     Fadenspannung    des kürzesten Fadens       F1    der Spannung des     längsten    Fadens     Fs        angepasst.     Alle dazwischen liegenden Fäden     F2    bis     F5    haben  dann durch die verhältnisgleiche     elektrische    Span  nungsverteilung infolge der Widerstände 17 bis 21  immer die richtigen     Zusatz-Fadenspannungen,    so       dass    die Fadenspannungen aller Fäden     F1    bis     F8     gleich werden.

   Eine     derartige    elektrische Regelung,  welche selbsttätig immer die richtige     Proportionalität     zwischen den     Zusatz-Fadenspannungen    erzeugt, kann  auch bei anderen elektrisch     beaufschlagten    Brems  mitteln durchgeführt werden.



  <B> Method and </B> device for tension compensation between several <B> threads to be processed at the same time </B> The invention relates to a method for tension compensation between several threads of different running lengths to be processed simultaneously between the take-off points and the delivery points, wherein the Threads are braked to generate a predetermined tension, as well as a device for performing this method ..



  When several threads of different running lengths are processed at the same time between the take-off points and the delivery points, large differences in tension can be determined under otherwise identical conditions. However, as is known, different tensions in the threads already have an effect on the warp beam or on the warp beam by cutting the threads wound with greater tension into the thread layers on the other.

   In addition, various tensions in the kea threads after weaving make themselves uncomfortably noticeable through so-called screens. It was found that the voltage differences are due to the effect of various air resistances. As is known, the air resistance increases with the square of the speed and is also u. a.

    the greater the longer the thread that is pulled through the air space and the greater the surface friction of the thread.



       Especially when processing, e.g. B. slips, warping, etc., of textile threads at high speeds, the increase in tension due to the action of air resistance is the thread that takes the longest way from the delivery point, in this case the cheese, to the take-off point, in this case the slip or

       Schärbaum has to go through a multiple of the thread tension, which is measured on the thread with the shortest distance between the delivery point and the take-off point. This difference is due to the length of the slip or open gate, which can be 15 m and more, lead back, whereby the individual threads have different running lengths.



  The present invention overcomes these disadvantages. It is based on the knowledge that the tension difference is proportional to the difference in the running lengths of the individual threads, since all threads are drawn off at the same speed and have practically the same surface and therefore roughness.



  The invention relates to a method for equalizing the tension of several threads to be processed at the same time of different running lengths between the take-off points and the delivery points, the threads being braked to generate a predetermined tension. According to the invention, an additional braking force is applied to the individual threads or individual thread groups, which is inversely proportional to the difference in the running lengths.

   However, it is not absolutely necessary to balance the tension of each individual thread separately, but rather several threads of approximately the same length can be combined into a so-called thread group.

   The different tensions of the threads should therefore be balanced out by applying additional braking forces to those threads or thread groups with lower thread tensions, namely in the inversely proportional ratio of their increase in tension, which is caused by the greater length of the thread. The additional braking forces can be of a hydraulic, mechanical or elec tric type, that is to say, for example, consist of an air flow acting against the running direction of the threads.

   The tension compensation is particularly easy to establish if no additional braking force is applied to the thread or the thread group with the greatest running length, and an additional braking force equal to the size of the tension difference between the tension of the thread or the thread group with the shortest running length Thread with the largest and the smallest running length.



  In order to carry out the method according to the invention, a device is used according to the invention in which braking means are provided which can be applied inversely in proportion to the difference in the running lengths. It is possible to additionally apply braking means that are already present. This can be done, for example, in the manner

   that the exciter winding of an electromagnetic thread tensioner is connected to an electrical voltage, which is composed of a basic tension that is the same for all threads and the additional tension corresponding to the ratio of the run lengths. But braking means of various other types can be provided, for example nozzles or magnetic field brakes blowing onto the threads against their running direction, if the threads are made of magnetizable material or contain such.

   However, since it is difficult in many cases to additionally apply the braking means that are already available, it can be advantageous to

   Arrange braking means in addition to the already existing thread brakes. These additionally arranged braking means can again be of the various types described above. The implementation of the invention is particularly simple if the braking means are mechanically acting thread brakes. This can be for example disc brakes,

       Be loop brakes or the like.



  But regardless of the type of braking means or the additional braking means, the generation of the additional braking force can be achieved particularly simply by the braking force of the thread brakes being electrically controllable.

   Using the above-mentioned example of an electromagnetically operated disc thread tensioner, this would mean that the disc thread tensioner itself is a mechanically acting thread brake, while the braking force of this thread brake is generated electromagnetically and is electrically controllable.

   The additional braking means can in this case be an additional excitation winding of the thread tensioner, which is inversely proportional to the difference between the running length of the thread tensioner associated thread and the running length of the adjacent thread or threads is excited.



  An electrical voltage divider divided in the ratio of the different lengths of the threads can be used for comparatively electrical control of the braking forces.

   The electromagnet on the tensioner for the thread with the smallest running length is supplied with the greatest electrical voltage and the electromagnet on the tensioner for the thread with the largest running length is not supplied with any additional electrical voltage. The electromagnets of the thread tensioners located in between each receive an electrical voltage which corresponds to the inversely proportional length ratio.

    The voltages to be tapped off at the voltage divider for the individual braking forces can be changed by means of a regulator which changes the voltage at the ends of the voltage divider. Such a regulator which changes the voltage at the ends of the voltage divider can be both a regulating transformer and a regulating resistor or the like.



  1 to 3, the invention is explained in example.



  In Fig. 1, the dependence of the thread tension SF on the run length 1 is shown in a diagram.



       2 shows a schematic view of a warping gate, seen from above. You can see the delivery points of the threads, namely the pay-off bobbins K1, K2 etc., the braking means for the threads, namely the thread tensioners S1, S2 etc., as well as the threads F1, F2 etc. running to the take-off point, i.e. to Schärbaum B

    for the sake of clarity, only 6 sequence coils are shown.



  It can be seen that from the imaginary line x of the thread tensioner S1 closest to the warping beam B to the warping beam, the thread length is the same for all threads, but that from the line x to the second cheese K2 an additional length L2,

      an additional length L3 etc. is created up to the third cheese. Accordingly, the outermost thread F6 with the additional length La has to cover the greatest length in the air from the tensioner SB to the line x.



       Fig. 1 now shows the dependence of the thread tension <I> SF </I> on the run length 1. Since the lengths of all threads F1 to F from the line x, i.e. from the height of the first thread tensioner F1, to the warping beam B. , are constant, there is no different tension in the individual threads in this part of the thread length,

   so that, for the sake of clarity, the coordinate system in FIG. 1 has been placed at the level of the first pay-off reel K1.

    The run length plotted therefore only corresponds to the run length from the line x to the run-off coil K1, K., K3, K4, K, or K6. As is easy to see from the diagram, the basic tension set on the thread tensioner is initially constant for all threads.

   In the example shown, it is assumed to be 20g. (The broken lines indicate other possible basic tensions.) This basic tension is superimposed on the thread tension of the individual threads, directly proportional to their thread length between the pay-off bobbin and line x. The thread F with the additional length La therefore has the greatest thread tension.

   The steepness of the individual tension lines SF, Sr, Sr ", Sr", is essentially dependent on the running speed of the threads and their surface quality, ie the roughness of the threads. Accordingly, the straight line SF applies to a thread of low roughness and low speed, while the curve S1, .4 applies to a thread of high speed and high roughness.

   It can thus be clearly seen that the individual straight lines are steeper the rougher the thread is, and the higher the speed of the thread, the steeper they are. Both together, roughness and speed, result in the air resistance, which is the main factor in increasing the thread tension as a result of the greater running length.

   However, since the individual threads of a creel or the like are all of the same type, i.e. have the same roughness and are also drawn off at the same speed, only one of these straight lines S1,, 1 to S1; 4 is responsible for an operating state.

   The thread tension is actually directly proportional to the additional thread lengths L to L. This proportionality between the thread lengths and the thread tensions remains constant even with completely different roughness and running speeds, i.e. completely different operating conditions.

   It is therefore advantageous to give the thread F1 an additional tension which corresponds to the additional tension resulting from the additional running length L8 of the thread F6. If the remaining thread tensions in the threads F2 to F5 are loaded with a corresponding additional tension in the inverse ratio of the additional running lengths L to La, the same tensions prevail in all threads.



  In Fig. 3 it is shown how with the use of mechanically acting braking means, the elec tromagnetic tensioners S1 to Se, in addition to the basic voltage to be generated uniformly for all tensioners by means of the windings WI of the electromagnets - for example 20 g according to FIG. 1 - additional Thread tensions can be generated on the tensioners by means of the windings W11 of the electromagnets.

   The windings W11 of the tensioners S1 to S5 are connected to the power grid with the interposition of the resistors of equal size 17 to 21. The winding W11 of the electromagnet of the tensioner S is not connected to the power supply, since this tensioner does not need any additional braking force.

   The additional braking forces come into effect in an order of magnitude that is inversely proportional to the difference in the running lengths of the corresponding threads. The windings WI of the electromagnets of the tensioners S1 to Se are evenly excited by a power source 10, via line 11, controllable resistor 12, the connections 14, 15.

   By adjusting the resistance of 12, it is possible to adjust the braking force of all tensioners S1 to S6 so that all threads F1 to F receive the same basic tension (e.g. 20 g according to FIG. 1).

      The winding W11 of the thread tensioner S1 receives an electrical voltage in the electrical voltage distribution shown, which results from the electrical voltage drop across the resistors 17 to 21.

   The winding W11 of the tensioner S2 receives an electrical voltage which results from the voltage drop across the resistors 18 to 21, i.e. 4/5 of the electrical voltage that is available for the tensioner S1. The winding W11 of the tensioner S, receives% of the electrical voltage, etc.

   The winding W11 of the tensioner S receives no additional electrical voltage, so that the winding W11 is also not absolutely necessary. At different speeds and yarn roughness, i. H. that is, with different air resistance, the central controller 16 is to be adjusted, with which a coordination of the thread tension of the threads F1 to F6 can be achieved.

   The central controller 16 is set either automatically or manually to the difference between the tensions in the threads F1 and F8. The winding W11 of the thread tensioner S1 is therefore subjected to an electrical voltage of such magnitude that the thread tension in the thread F1 and the value of the difference to the tension of the thread F increases.

       With the regulator 16, the thread tension of the shortest thread F1 is adapted to the tension of the longest thread Fs. All intervening threads F2 to F5 then always have the correct additional thread tensions due to the relative electrical voltage distribution due to the resistors 17 to 21, so that the thread tensions of all threads F1 to F8 are the same.

   Such an electrical control, which always automatically generates the correct proportionality between the additional thread tensions, can also be carried out with other electrically applied braking agents.

 

Claims (1)

PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden unter schiedlicher Lauflängen zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei die Fäden zur Erzeugung einer vorbestimmten Spannung gebremst werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf die einzelnen Fäden oder auf einzelne Fadengruppen eine zusätzliche Bremskraft zur Wirkung gebracht wird, die umge kehrt proportional zu dem Unterschied der Lauf längen ist. PATENT CLAIMS 1. A method of equalizing tension between several threads to be processed at the same time under different running lengths between the take-off points and the delivery points, the threads being braked to generate a predetermined tension, characterized in that an additional braking force is applied to the individual threads or to individual thread groups which is inversely proportional to the difference in barrel lengths. 1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass umgekehrt proportional zum Unterschied der Lauflängen beaufschlagbare Bremsmittel (S1-S,) vor gesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. 1I. Device for carrying out the method according to claim 1, characterized in that braking means (S1-S,) which can be acted upon in inverse proportion to the difference in the running lengths are seen. SUBCLAIMS 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für den Faden oder die Faden gruppe mit der grössten Lauflänge keine zusätzliche Bremskraft aufgebracht wird. Method according to patent claim I, characterized in that no additional braking force is applied for the thread or the thread group with the greatest running length. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel zusätzlich zu den bereits vorhandenen Fadenbremsen angeordnet sind. 3. Vorrichung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel mechanisch wirkende Fadenbremsen sind. 2. Device according to claim II, characterized in that the braking means are arranged in addition to the already existing thread brakes. 3. Device according to claim II, characterized in that the braking means are mechanically acting thread brakes. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremskraft der Fadenbrem sen elektrisch steuerbar ist. 4. Device according to claim II, characterized in that the braking force of the Fadenbrem sen is electrically controllable. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur verhältnisgleichen elektri schen Steuerung der Bremskräfte ein im Verhältnis der Längenunterschiede aufgeteilter elektrischer Span- nungsteiler (17-21) dient. 6. 5. Device according to dependent claim 4, characterized in that an electrical voltage divider (17-21) divided in the ratio of the differences in length is used for the relatively equal electrical control of the braking forces. 6th Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am Spannungsteiler abgreif- bare Spannung mittels eines die Spannung an den Enden des Spannungsteilers veränderbaren Reglers (16) veränderbar ist. Device according to dependent claim 5, characterized in that the voltage which can be tapped off at the voltage divider can be changed by means of a regulator (16) which can be changed at the ends of the voltage divider.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4313578A (en) * 1978-07-27 1982-02-02 Appalachian Electronic Instruments, Inc. Yarn tension control apparatus
EP0319477A1 (en) * 1987-12-03 1989-06-07 Benninger AG Device for compensating the yarn tension in a bobbin creel

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