<B>Verfahren und</B> Vorrichtung zum Spannungsausgleich zwischen mehreren <B>gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden</B> Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Span nungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei die Fäden zur Erzeugung einer vorbestimmten Spannung gebremst werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens..
Beim gleichzeitigen Verarbeiten von mehreren Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen sind grosse Spannungsdifferenzen bei sonst gleichen Bedingungen festzustellen. Verschiedene Spannungen in den Fäden wirken sich aber bekanntlich bereits am Zettelbaum bzw. am Kettbaum durch Einschneiden der mit grösserer Spannung aufgewickelten Fäden in die an deren Fadenlagen aus.
Darüber hinaus machen sich verschiedene Spannungen in den Keafäden nach dem Verweben durch sogenannte Blenden unangenehm bemerkbar. Es konnte festgestellt werden, dass die Spannungsdifferenzen auf die Einwirkung von ver schiedenen Luftwiderständen zurückzuführen sind. Der Luftwiderstand nimmt bekanntlich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu und ist ferner u. a.
um so grösser, je länger der Faden ist, der durch den Luftraum gezogen wird, und je grösser die Oberflä chenreibung des Fadens ist.
Speziell beim Verarbeiten, z. B. Zetteln, Schären usw., von Textilfäden mit hohen Geschwindigkeiten beträgt die Spannungszunahme durch Einwirkung des Luftwiderstandes bei demjenigen Faden, der den längsten Weg von der Lieferstelle, in diesem Falle der Kreuzspule, zu der Abzugsstelle, in diesem Falle dem Zettel- bzw.
Schärbaum, zu durchlaufen hat, ein Mehrfaches der Fadenspannung, welche bei dem Faden mit dem kürzesten Abstand zwischen Liefer- stelle und Abzugsstelle gemessen wird. Diese Diffe renz ist auf die Länge des Zettel- oder Schärgatters, welche 15 m und mehr betragen kann, zurückzu führen, wodurch die einzelnen Fäden verschiedene Lauflängen haben.
Vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Span nungsdifferenz proportional dem Unterschied der Lauflängen der einzelnen Fäden ist, da sämtliche Fäden mit gleicher Geschwindigkeit abgezogen wer den und praktisch gleiche Oberfläche und damit Rauhigkeit besitzen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Spannungsausgleich mehrerer gleichzeitig zu ver arbeitender Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwi schen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei die Fäden zur Erzeugung einer vorbestimmten Span nung gebremst werden. Erfindungsgemäss wird auf die einzelnen Fäden oder einzelnen Fadengruppen eine zusätzliche Bremskraft zur Wirkung gebracht, die umgekehrt proportional zu dem Unterschied der Lauflängen ist.
Es ist aber nicht unbedingt erforder lich, jeden einzelnen Faden gesondert in seiner Span nung auszugleichen, sondern es können auch meh rere Fäden annähernd gleicher Länge zu einer soge nannten Fadengruppe zusammengefasst werden.
Die verschiedenen Spannungen der Fäden sollen also da durch ausgeglichen werden, dass auf jene Fäden oder Fadengruppen mit geringeren Fadenspannungen zu sätzliche Bremskräfte zur Wirkung gebracht werden, und zwar in dem umgekehrt proportionalen Verhält nis ihrer Spannungszunahme, die durch die grössere Lauflänge entsteht. Dabei können die zusätzlichen Bremskräfte hydraulischer, mechanischer oder elek trischer Art sein, also beispielsweise aus einem gegen die Laufrichtung der Fäden wirkenden Luftstrom bestehen.
Der Spannungsausgleich ist besonders ein fach herzustellen, wenn auf den Faden oder die Fadengruppe mit der grössten Lauflänge keine zu- sätzliche Bremskraft aufgebracht wird, auf den Faden oder die Fadengruppe mit der kürzesten Lauflänge eine zusätzliche Bremskraft in der Grösse der Span nungsdifferenz zwischen der Spannung des Fadens mit der grössten und dem der kleinsten Lauflänge.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver- fahrens dient erfindungsgemäss eine Vorrichtung, bei der Bremsmittel vorgesehen sind, die umgekehrt pro portional zum Unterschied der Lauflängen beauf- schlagbar sind. Es ist möglich, bereits vorhandene Bremsmittel zusätzlich zu beaufschlagen. Dies kann beispielsweise in der Art erfolgen,
dass die Erreger wicklung eines elektromagnetischen Fadenspanners an eine elektrische Spannung angeschlossen wird, welche sich zusammensetzt aus einer für alle Fäden gleichen Grundspannung und der dem Verhältnis der Lauflängen entsprechenden Zusatzspannung. Aber auch Bremsmittel verschiedenster anderer Art kön nen vorgesehen sein, beispielsweise auf die Fäden gegen ihre Laufrichtung blasende Düsen oder Ma gnetfeldbremsen, falls die Fäden aus magnetisier barem Material bestehen oder solches enthalten.
Da es jedoch in vielen Fällen schwierig ist, die bereits vorhandenen Bremsmittel zusätzlich zu beaufschla- gen, kann es vorteilhaft sein,
Bremsmittel zusätzlich zu den bereits vorhandenen Fadenbremsen anzuord- nen. Auch diese zusätzlich angeordneten Bremsmittel können wieder der vorbeschriebenen verschiedenen Art sein. Besonders einfach wird die Durchführung der Erfindung, wenn die Bremsmittel mechanisch wirkende Fadenbremsen sind. Es können dies bei spielsweise Tellerbremsen,
Umschlingungsbremsen oder dergleichen sein.
Aber unabhängig davon, welcher Art die Brems- mittel bzw. die zusätzlichen Bremsmittel sind, lässt sich die Erzeugung der zusätzlichen Bremskraft be sonders einfach dadurch erreichen, dass die Brems kraft der Fadenbremsen elektrisch steuerbar ist.
Am oben erwähnten Beispiel eines elektromagnetisch be tätigten Tellerfadenspanners erläutert, würde dies bedeuten, dass der Tellerfadenspanner an sich eine mechanisch wirkende Fadenbremse darstellt, wäh rend die Bremskraft dieser Fadenbremse elektro- magnetisch erzeugt und elektrisch steuerbar ist.
Das zusätzliche Bremsmittel kann in diesem Fall aus einer zusätzlichen Erregerwicklung des Fadenspanners be stehen, welche umgekehrt proportional zu dem Un terschied der Lauflänge des diesem Fadenspanner zugehörigen Fadens zu der Lauflänge des oder der benachbarten Fäden erregt wird.
Zur verhältnisgleichen elektrischen Steuerung der Bremskräfte kann ein im Verhältnis der Längenun terschiede der Fäden aufgeteilter elektrischer Span- nungsteiler dienen.
Dabei wird dem Elektromagneten an dem Spanner für den Faden mit der kleinsten Lauflänge jeweils die grösste elektrische Spannung und dem Elektromagneten an demjenigen Spanner für den Faden mit der grössten Lauflänge keine elek trische Zusatzspannung zugeführt. Die dazwischen liegenden Elektromagnete der Fadenspanner erhalten jeweils eine elektrische Spannung, welche dem um gekehrt proportionalen Längenverhältnis entspricht.
Die am Spannungsteiler abzugreifenden Spannungen für die einzelnen Bremskräfte können mittels eines die Spannung an den Enden des Spannungsteilers verändernden Reglers veränderbar sein. Ein solcher die Spannung an den Enden des Spannungsteilers verändernder Regler kann sowohl ein Regeltransfor mator als auch ein Regelwiderstand oder dergleichen sein.
Anhand der Fig. 1 bis 3 sei die Erfindung bei spielsweise erläutert.
In Fig. 1 ist in einem Diagramm die Abhängig keit der Fadenspannung SF von der Lauflänge 1 dar gestellt.
Fig. 2 zeigt in schematischer Ansicht ein Schär- gatter, von oben gesehen. Man erkennt die Liefer stellen der Fäden, nämlich die Ablaufspulen K1, K2 usw., die Bremsmittel für die Fäden, nämlich die Fadenspanner S1, S2 usw., sowie die zur Abzugsstelle also -zum Schärbaum B laufenden Fäden F1, F2 usw.,
wobei der Übersichtlichkeit halber nur 6 Ablauf spulen dargestellt sind.
Es ist ersichtlich, dass von der gedachten Linie x des dem Schärbaum B am nächsten liegenden Faden spanners S1 aus bis zum Schärbaum die Fadenlänge für alle Fäden gleich gross ist, dass aber von der Linie x bis zur zweiten Kreuzspule K2 eine zusätz liche Länge L2,
bis zur dritten Kreuzspule eine zu- sätzliche Länge L3 usw. entsteht. Demnach hat der äusserste Faden F6 mit der zusätzlichen Länge La vom Spanner SB aus bis zur Linie x die grösste Länge in der Luft zurückzulegen.
Fig. 1 zeigt nun die Abhängigkeit der Faden spannung<I>SF</I> von der Lauflänge 1. Da von der Linie x, also von der Höhe des ersten Fadenspanners F1 an, bis zum Schärbaum B die Längen sämtlicher Fäden F1 bis F, konstant sind, tritt in diesem Teil der Fadenlänge keine unterschiedliche Spannung in den einzelnen Fäden auf,
so dass der übersichtlich- keit halber das Koordinatenkreuz der Fig. 1 auf die Höhe der ersten Ablaufspule K1 gelegt worden ist.
Die aufgetragene Lauflänge entspricht somit lediglich noch der Lauflänge von der Linie x bis zur Ablauf spule K1, K., K3, K4, K, oder K6. Wie aus dem Diagramm unschwer zu erkennen, ist zunächst die am Fadenspanner eingestellte Grundspannung für alle Fäden konstant.
Sie ist im dargestellten Beispiel mit 20g angenommen. (Die unterbrochenen Linien deuten andere mögliche Grundspannungen an.) Die ser Grundspannung überlagert sich die Fadenspan nung der einzelnen Fäden, und zwar direkt propor tional zu ihrer Fadenlänge zwischen Ablaufspule und der Linie x. Der Faden F, mit der zusätzlichen Länge La weist also die grösste Fadenspannung auf.
Dabei ist die Steilheit der einzelnen Spannungsgeraden SF, Sr, Sr", Sr", im wesentlichen abhängig von der Lauf geschwindigkeit der Fäden und deren Oberflächenbe schaffenheit, also der Rauhigkeit der Fäden. Dem zufolge gilt die Gerade SF, für einen Faden geringer Rauhigkeit und geringer Geschwindigkeit, während die Kurve S1,.4 für einen Faden hoher Geschwindig keit und hoher Rauhigkeit gilt.
Es ist also deutlich zu erkennen, dass die einzelnen Geraden um so steiler sind, je rauher der Faden ist und ebenfalls um so steiler sind, je höher die Geschwindigkeit des Fadens ist. Beide zusammen, Rauhigkeit und Ge schwindigkeit, ergeben den Luftwiderstand, welcher die wesentliche Grösse bei der Erhöhung der Faden spannung infolge grösserer Lauflänge bewirkt.
Da jedoch die einzelnen Fäden eines Schärgatters oder dergleichen sämtliche gleicher Art sind, also die gleiche Rauhigkeit besitzen und auch mit gleicher Geschwindigkeit abgezogen werden, ist für einen Betriebszustand nur eine einzige dieser Geraden S1,,1 bis S1;4 zuständig.
Die Fadenspannung ist also tat- sächlich direkt proportional den zusätzlichen Faden längen L, bis L, Dabei bleibt diese Proportionalität zwischen den Fadenlängen und den Fadenspannungen auch bei völlig anderen Rauhigkeiten und Laufge schwindigkeiten, also bei völlig anderen Betriebs zuständen, konstant.
Es ist also vorteilhaft, dem Faden F1 eine Zusatzspannung zu erteilen, welche der aus der zusätzlichen Lauflänge L8 des Fadens F6 resultierenden Zusatzspannung entspricht. Werden die übrigen Fadenspannungen in den Fäden F2 bis F5 im umgekehrten Verhältnis der zusätzlichen Lauf längen L, bis La mit einer entsprechenden Zusatz spannung belastet, so herrschen in sämtlichen Fäden die gleichen Spannungen.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie bei der Verwendung von mechanisch wirkenden Bremsmitteln, den elek tromagnetischen Spannern S1 bis Se, neben der für alle Spanner gleichmässig mittels der Wicklungen WI der Elektromagnete zu erzeugenden Grundspannung - von beispielsweise 20 g gemäss Fig. 1 - zusätzliche Fadenspannungen mittels der Wicklungen W11 der Elektromagnete an den Spannern erzeugt werden können.
Die Wicklungen W11 der Spanner S1 bis S5 sind unter Zwischenschaltung der gleich grossen Wi derstände 17 bis 21 an das Stromnetz angeschlossen. Die Wicklung W11 des Elektromagneten des Spanners S, ist nicht an das Stromnetz angeschlossen, da dieser Spanner keine zusätzliche Bremskraft zu erhalten braucht.
Dabei kommen die zusätzlichen Bremskräfte in einer Grössenordnung zur Wirkung, welche umge kehrt proportional zu dem Unterschied der Lauf längen der entsprechenden Fäden sind. Die Wicklun gen WI der Elektromagnete der Spanner S1 bis Se werden von einer Stromquelle 10, über Leitung 11, regelbaren Widerstand 12, die Anschlüsse 14, 15 gleichmässig erregt.
Durch Verstellen des Widerstan des 12 ist es möglich, die Bremskraft sämtlicher Spanner S1 bis S6 zu verstellen, so dass alle Fäden F1 bis F, eine gleich grosse Grundspannung (z. B. 20 g gemäss Fig. 1) erhalten.
Die Wicklung W11 des Fadenspanners S1 erhält bei der dargestellten elektrischen Spannungsvertei lung eine elektrische Spannung, welche sich aus dem elektrischen Spannungsabfall über den Widerständen 17 bis 21 ergibt.
Die Wicklung W11 des Spanners S2 erhält eine elektrische Spannung, welche sich aus dem Spannungsabfall über den Widerständen 18 bis 21 ergibt, also 4/5 der elektrischen Spannung, die für den Spanner S1 zur Verfügung steht. Die Wicklung W11 des Spanners S, erhält % der elektrischen Spannung usw.
Die Wicklung W11 des Spanners S, erhält keine zusätzliche elektrische Spannung, so dass die Wick lung W11 auch nicht unbedingt erforderlich ist. Bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Garnrauhig- keiten, d. h. also bei verschiedenem Luftwiderstand, ist der Zentralregler 16 zu verstellen, mit welchem eine Abstimmung der Fadenspannung der Fäden F1 bis F6 erzielt werden kann.
Dabei wird der Zentral- regler 16 entweder selbsttätig oder von Hand auf die Differenz der Spannungen in den Fäden F1 und F8 eingestellt. Es wird somit die Wicklung W11 des Fa denspanners S1 mit einer elektrischen Spannung sol cher Grösse beaufschlagt, dass die Fadenspannung im Faden F1 und der Wert der Differenz zur Span nung des Fadens F, zunimmt.
Mit dem Regler 16 wird also die Fadenspannung des kürzesten Fadens F1 der Spannung des längsten Fadens Fs angepasst. Alle dazwischen liegenden Fäden F2 bis F5 haben dann durch die verhältnisgleiche elektrische Span nungsverteilung infolge der Widerstände 17 bis 21 immer die richtigen Zusatz-Fadenspannungen, so dass die Fadenspannungen aller Fäden F1 bis F8 gleich werden.
Eine derartige elektrische Regelung, welche selbsttätig immer die richtige Proportionalität zwischen den Zusatz-Fadenspannungen erzeugt, kann auch bei anderen elektrisch beaufschlagten Brems mitteln durchgeführt werden.
<B> Method and </B> device for tension compensation between several <B> threads to be processed at the same time </B> The invention relates to a method for tension compensation between several threads of different running lengths to be processed simultaneously between the take-off points and the delivery points, wherein the Threads are braked to generate a predetermined tension, as well as a device for performing this method ..
When several threads of different running lengths are processed at the same time between the take-off points and the delivery points, large differences in tension can be determined under otherwise identical conditions. However, as is known, different tensions in the threads already have an effect on the warp beam or on the warp beam by cutting the threads wound with greater tension into the thread layers on the other.
In addition, various tensions in the kea threads after weaving make themselves uncomfortably noticeable through so-called screens. It was found that the voltage differences are due to the effect of various air resistances. As is known, the air resistance increases with the square of the speed and is also u. a.
the greater the longer the thread that is pulled through the air space and the greater the surface friction of the thread.
Especially when processing, e.g. B. slips, warping, etc., of textile threads at high speeds, the increase in tension due to the action of air resistance is the thread that takes the longest way from the delivery point, in this case the cheese, to the take-off point, in this case the slip or
Schärbaum has to go through a multiple of the thread tension, which is measured on the thread with the shortest distance between the delivery point and the take-off point. This difference is due to the length of the slip or open gate, which can be 15 m and more, lead back, whereby the individual threads have different running lengths.
The present invention overcomes these disadvantages. It is based on the knowledge that the tension difference is proportional to the difference in the running lengths of the individual threads, since all threads are drawn off at the same speed and have practically the same surface and therefore roughness.
The invention relates to a method for equalizing the tension of several threads to be processed at the same time of different running lengths between the take-off points and the delivery points, the threads being braked to generate a predetermined tension. According to the invention, an additional braking force is applied to the individual threads or individual thread groups, which is inversely proportional to the difference in the running lengths.
However, it is not absolutely necessary to balance the tension of each individual thread separately, but rather several threads of approximately the same length can be combined into a so-called thread group.
The different tensions of the threads should therefore be balanced out by applying additional braking forces to those threads or thread groups with lower thread tensions, namely in the inversely proportional ratio of their increase in tension, which is caused by the greater length of the thread. The additional braking forces can be of a hydraulic, mechanical or elec tric type, that is to say, for example, consist of an air flow acting against the running direction of the threads.
The tension compensation is particularly easy to establish if no additional braking force is applied to the thread or the thread group with the greatest running length, and an additional braking force equal to the size of the tension difference between the tension of the thread or the thread group with the shortest running length Thread with the largest and the smallest running length.
In order to carry out the method according to the invention, a device is used according to the invention in which braking means are provided which can be applied inversely in proportion to the difference in the running lengths. It is possible to additionally apply braking means that are already present. This can be done, for example, in the manner
that the exciter winding of an electromagnetic thread tensioner is connected to an electrical voltage, which is composed of a basic tension that is the same for all threads and the additional tension corresponding to the ratio of the run lengths. But braking means of various other types can be provided, for example nozzles or magnetic field brakes blowing onto the threads against their running direction, if the threads are made of magnetizable material or contain such.
However, since it is difficult in many cases to additionally apply the braking means that are already available, it can be advantageous to
Arrange braking means in addition to the already existing thread brakes. These additionally arranged braking means can again be of the various types described above. The implementation of the invention is particularly simple if the braking means are mechanically acting thread brakes. This can be for example disc brakes,
Be loop brakes or the like.
But regardless of the type of braking means or the additional braking means, the generation of the additional braking force can be achieved particularly simply by the braking force of the thread brakes being electrically controllable.
Using the above-mentioned example of an electromagnetically operated disc thread tensioner, this would mean that the disc thread tensioner itself is a mechanically acting thread brake, while the braking force of this thread brake is generated electromagnetically and is electrically controllable.
The additional braking means can in this case be an additional excitation winding of the thread tensioner, which is inversely proportional to the difference between the running length of the thread tensioner associated thread and the running length of the adjacent thread or threads is excited.
An electrical voltage divider divided in the ratio of the different lengths of the threads can be used for comparatively electrical control of the braking forces.
The electromagnet on the tensioner for the thread with the smallest running length is supplied with the greatest electrical voltage and the electromagnet on the tensioner for the thread with the largest running length is not supplied with any additional electrical voltage. The electromagnets of the thread tensioners located in between each receive an electrical voltage which corresponds to the inversely proportional length ratio.
The voltages to be tapped off at the voltage divider for the individual braking forces can be changed by means of a regulator which changes the voltage at the ends of the voltage divider. Such a regulator which changes the voltage at the ends of the voltage divider can be both a regulating transformer and a regulating resistor or the like.
1 to 3, the invention is explained in example.
In Fig. 1, the dependence of the thread tension SF on the run length 1 is shown in a diagram.
2 shows a schematic view of a warping gate, seen from above. You can see the delivery points of the threads, namely the pay-off bobbins K1, K2 etc., the braking means for the threads, namely the thread tensioners S1, S2 etc., as well as the threads F1, F2 etc. running to the take-off point, i.e. to Schärbaum B
for the sake of clarity, only 6 sequence coils are shown.
It can be seen that from the imaginary line x of the thread tensioner S1 closest to the warping beam B to the warping beam, the thread length is the same for all threads, but that from the line x to the second cheese K2 an additional length L2,
an additional length L3 etc. is created up to the third cheese. Accordingly, the outermost thread F6 with the additional length La has to cover the greatest length in the air from the tensioner SB to the line x.
Fig. 1 now shows the dependence of the thread tension <I> SF </I> on the run length 1. Since the lengths of all threads F1 to F from the line x, i.e. from the height of the first thread tensioner F1, to the warping beam B. , are constant, there is no different tension in the individual threads in this part of the thread length,
so that, for the sake of clarity, the coordinate system in FIG. 1 has been placed at the level of the first pay-off reel K1.
The run length plotted therefore only corresponds to the run length from the line x to the run-off coil K1, K., K3, K4, K, or K6. As is easy to see from the diagram, the basic tension set on the thread tensioner is initially constant for all threads.
In the example shown, it is assumed to be 20g. (The broken lines indicate other possible basic tensions.) This basic tension is superimposed on the thread tension of the individual threads, directly proportional to their thread length between the pay-off bobbin and line x. The thread F with the additional length La therefore has the greatest thread tension.
The steepness of the individual tension lines SF, Sr, Sr ", Sr", is essentially dependent on the running speed of the threads and their surface quality, ie the roughness of the threads. Accordingly, the straight line SF applies to a thread of low roughness and low speed, while the curve S1, .4 applies to a thread of high speed and high roughness.
It can thus be clearly seen that the individual straight lines are steeper the rougher the thread is, and the higher the speed of the thread, the steeper they are. Both together, roughness and speed, result in the air resistance, which is the main factor in increasing the thread tension as a result of the greater running length.
However, since the individual threads of a creel or the like are all of the same type, i.e. have the same roughness and are also drawn off at the same speed, only one of these straight lines S1,, 1 to S1; 4 is responsible for an operating state.
The thread tension is actually directly proportional to the additional thread lengths L to L. This proportionality between the thread lengths and the thread tensions remains constant even with completely different roughness and running speeds, i.e. completely different operating conditions.
It is therefore advantageous to give the thread F1 an additional tension which corresponds to the additional tension resulting from the additional running length L8 of the thread F6. If the remaining thread tensions in the threads F2 to F5 are loaded with a corresponding additional tension in the inverse ratio of the additional running lengths L to La, the same tensions prevail in all threads.
In Fig. 3 it is shown how with the use of mechanically acting braking means, the elec tromagnetic tensioners S1 to Se, in addition to the basic voltage to be generated uniformly for all tensioners by means of the windings WI of the electromagnets - for example 20 g according to FIG. 1 - additional Thread tensions can be generated on the tensioners by means of the windings W11 of the electromagnets.
The windings W11 of the tensioners S1 to S5 are connected to the power grid with the interposition of the resistors of equal size 17 to 21. The winding W11 of the electromagnet of the tensioner S is not connected to the power supply, since this tensioner does not need any additional braking force.
The additional braking forces come into effect in an order of magnitude that is inversely proportional to the difference in the running lengths of the corresponding threads. The windings WI of the electromagnets of the tensioners S1 to Se are evenly excited by a power source 10, via line 11, controllable resistor 12, the connections 14, 15.
By adjusting the resistance of 12, it is possible to adjust the braking force of all tensioners S1 to S6 so that all threads F1 to F receive the same basic tension (e.g. 20 g according to FIG. 1).
The winding W11 of the thread tensioner S1 receives an electrical voltage in the electrical voltage distribution shown, which results from the electrical voltage drop across the resistors 17 to 21.
The winding W11 of the tensioner S2 receives an electrical voltage which results from the voltage drop across the resistors 18 to 21, i.e. 4/5 of the electrical voltage that is available for the tensioner S1. The winding W11 of the tensioner S, receives% of the electrical voltage, etc.
The winding W11 of the tensioner S receives no additional electrical voltage, so that the winding W11 is also not absolutely necessary. At different speeds and yarn roughness, i. H. that is, with different air resistance, the central controller 16 is to be adjusted, with which a coordination of the thread tension of the threads F1 to F6 can be achieved.
The central controller 16 is set either automatically or manually to the difference between the tensions in the threads F1 and F8. The winding W11 of the thread tensioner S1 is therefore subjected to an electrical voltage of such magnitude that the thread tension in the thread F1 and the value of the difference to the tension of the thread F increases.
With the regulator 16, the thread tension of the shortest thread F1 is adapted to the tension of the longest thread Fs. All intervening threads F2 to F5 then always have the correct additional thread tensions due to the relative electrical voltage distribution due to the resistors 17 to 21, so that the thread tensions of all threads F1 to F8 are the same.
Such an electrical control, which always automatically generates the correct proportionality between the additional thread tensions, can also be carried out with other electrically applied braking agents.