CH400066A - Werkzeug zur Bearbeitung von Metall - Google Patents

Werkzeug zur Bearbeitung von Metall

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CH400066A
CH400066A CH257262A CH257262A CH400066A CH 400066 A CH400066 A CH 400066A CH 257262 A CH257262 A CH 257262A CH 257262 A CH257262 A CH 257262A CH 400066 A CH400066 A CH 400066A
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CH
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machining
outer frame
tool
frame
ring
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CH257262A
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English (en)
Inventor
Donald Dilling Elmer
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Titanium Metals Corp
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    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Werkzeug    zur Bearbeitung von     Metall       Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Bearbei  tung von Metall, und zwar ein     Werkzeug    für die  Metallbearbeitung, die unter dem Begriff Fliessver  formung     (flowturning)        bekannt    ist.  



  Das     erfindungsgemässe        Metallbearbeitungswerk-          zeug    mit einem festen Teil und mit einem relativ zu  dem festen Teil drehbar gelagerten Teil     für    die Fliess  verformungsbearbeitung eines Werkstücks in einer  Drehbank ist dadurch     gekennzeichnet,    dass der dreh  bar angeordnete Teil einen inneren     Rahmen        aufweist,     der verstellbar angeordnet und in dem fest angeord  neten Teil befestigt ist, und dass     dieser    drehbare Teil  einen äusseren Rahmen und einen     Bearbeitungsring,

       der sich frei in dem     inneren    Rahmen drehen     kann,     aufweist, wobei der innere Rand des Bearbeitungs  rings geeignet ist, ein Werkstück zu     verformen,    gegen  das die Kante während der Relativdrehung des Werk  zeugs zu dem Werkstück gedrückt wird.  



  Anhand der Figuren wird die     Erfindung    bei  spielsweise näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht eines     Metallbear-          beitungswerkzeugs.     



       Fig.    2 zeigt eineu     Schnitt    durch das Werkzeug  längs der Linie 2-2 in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch das Werk,  zeug längs der     Linie        3-3    in     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt eine abgeänderte     Ausführungsform     des in     Fig.    1     dargestellten    Werkzeugs.  



       Fig.    5 zeigt einen Schnitt durch das in     Fig.    4  dargestellte Werkzeug längs der Linie 5-5.  



       Fig.    6 zeigt das in     Fig.    4     dargestellte    Werkzeug  in Tätigkeit, wobei es verwendet wird, um     ein        röhren,          förmiges    Werkstück in ein     längsgestrecktes    Rohr mit  geringerer     Wandstärke    zu     verformen.     



       Fig.    7 zeigt im     einzelnen    eine Schnittansicht der  Stelle des in     Fig.    6     dargestellten    Werkzeugs, wobei  das Rohrstück durch das Werkzeug     hindurchgeführt       und seine     Wandstärke    verringert wird.  



  In den     Fig.    1, 2 und 3 ist ein Werkzeug 9     dar-          gestellt,    das einen äusseren Rahmen 11 von im all  gemeinen rechteckiger Form mit Enden 12 und  Seiten 14 aufweist. In dem äusseren Rahmen 11  sind parallel zu den Seiten desselben     verschiebbar     innere Rahmen 16     angeordnet.    Die     verschiebliche     Anordnung der inneren Rahmen 16 wird durch V  förmige Vorsprünge oder Zungen 18 bewirkt, die in       V-förmige        Parallelrillen    20 in den Innenseiten der  Seitenteile 14 des äusseren Rahmens eingreifen.

   Wie       zu    sehen ist,     sind    die     inneren        Rahmen    16 auf     diese     Weise in einer     seitlichen    Richtung geführt und in  dieser Richtung können sie vermittels Befestigungs  schrauben 22 verstellt werden, welche gegen die     End-          teile    der     inneren    Rahmenstücke 16 drücken und  welche durch die     Endteile    12 des     äusseren        Rahmens,     wie bei 24 angedeutet ist,     hindurchgeschraubt    sind.

    Nachdem die Schrauben 22 so gestellt wurden, dass  die gewünschte Einstellung erhalten ist, können sie  in dieser Stellung durch Kontermuttern 26 arretiert  werden. Die inneren Rahmen 16 sind     mit    Mittel  bohrungen 28 versehen, in denen     Bearbeitungsringe     30 frei drehbar gelagert sind.

   Die inneren Kanten 31  der     Bearbeitungsringe    30 besitzen einen     abgestumpf.          ten    Querschnitt und können, wie dargestellt, ab  gerundet sein, so dass sie für die     Fliessdrehverformung     eines Werkstücks, gegen das sie     während    der Drehung  des Werkzeugs 9 rund um ein ,solches     Werkstück     herum gedrückt werden, geeignet sind: Die freie Dre  hung der Bearbeitungsringe 30 relativ zu den Boh  rungen 28 der inneren Rahmen 16 kann     gewährleistet     werden, indem für jeden Rahmen ein geeignetes La  ger vorgesehen ist, wie z.

   B. ein Kugellager 32, das  einen äusseren Laufring 34,     Lagerkugeln    36 und  einen inneren Laufring 38 aufweist. Die entsprechen  den Dimensionen der Bohrungen 28, der Kugellager      32 und der Bearbeitungsringe 30 können so gewählt  werden, dass die Aussenfläche der äusseren Lauf  ringe 34 im     Passsitz    in den Bohrlöchern 28 und die       Aussenflächen    des Bearbeitungsrings 30     ebenfalls    im       Passsitz        innerhalb    der     inneren        Kugellagerlaufringe    38  sitzen.  



  Bei der in den     Fig.    4 und 5 dargestellten ab  geänderten     Ausführungsform    39 der Erfindung wird  ein     ringförmiger    äusserer Rahmen verwendet, und die  relative Einstellung der Bearbeitungsringe in bezug  aufeinander wird durch zwei     exzentrische    Einrichtun  gen erhalten.

   Bei dieser in den     Fig.    4 und 5     dar-          gestellten    Ausführungsform ist ein starker ringförmi  ger äusserer Rahmen 40     vorgesehen,    der zwei Boh  rungen 42 und 44     aufweist,    die von entgegengesetzten  Seiten des äusseren Rahmens 40 eingebohrt oder auf  andere Weise gebildet sind und die nur teilweise  durch den Rahmen hindurchgeführt sind. Diese bei  den Bohrungen sind exzentrisch zu dem Rahmen 40  angeordnet, und die exzentrischen Mittelpunkte der  Bohrungen 42 und 44 befinden sich einander gegen  über auf dem Durchmesser des äusseren Ringrah  mens. In den Bohrungen 42 und 44 sind innere  Ringrahmen in Form von Ringen 46 angeordnet,  die exzentrische Bohrungen 48 besitzen.

   Die Ring  rahmen 46 können innerhalb der Bohrungen 42 und  44 verdreht werden, um sie in     bestimmten    Stellungen  einzustellen, und wenn sie, wie gewünscht, eingestellt  sind, können sie vermittels     Befestigungseinrichtungen          in    dieser Einstellung arretiert werden. Diese     Befesti-          gungseinrichtungen    sind     beispielsweise    Schrauben  Sätze 50, die in den äusseren Rahmen 40 ein  geschraubt sind.  



  In den Bohrungen 48 der inneren Rahmen     sind     beispielsweise im Pass- oder     Presssitz    Kugellager 52  angeordnet, die aus äusseren Laufringen 54, inneren  Laufringen 56 und     dazwischen    angeordneten Lager  kugeln 58 bestehen. In den inneren Laufringen 56  der Kugellager 52 sind     Bearbeitungsringe    60 an  geordnet, die ebenfalls     im        Press-    oder     Passsitz    geeignet  befestigt sind.

   Die inneren Ränder 61 der Bearbei  tungsringe 60 weisen ebenfalls einen stumpfen Quer  schnitt, teilweise abgeflacht, auf, der geeignet ist,  ein Werkstück, gegen das die     Ringe    gedrückt werden,  während der Drehung des Werkzeugs 39 rund um  dieses Werkstück, unter Fliessverformung zu drehen.  Vorzugsweise sind die inneren Seitenränder der inne  ren     Laufringe    56 abgeschrägt, wie bei 62 angezeigt  ist, um in entsprechende Absätze 64, die von be  nachbarten Rändern der Bearbeitungsringe 60 vor  stehen, einzugreifen.  



  Flache,     ringförmige    Deckscheiben 66 sind vor  gesehen, um die inneren Rahmen 46, die Kugellager  52 und die Bearbeitungsringe 60 in der entsprechend  einjustierten Stellung zu halten. Diese Ringscheiben  sind fest mit den beiden äusseren Seiten des äusseren  Rahmens 40 mittels Bolzen 68 verschraubt.  



  Die     Bearbeitungsringe    60 können in dieselbe Lage  eingestellt und     in    dieser befestigt werden, wie sie  vermittels der Bearbeitungsringe erhalten werden    kann, die in der in den     Fig.    1, 2 und 3 dargestellten  Anordnung verwendet werden.  



  Das beschriebene     Werkzeug        kann    beispielsweise  verwendet werden, um     die    Wandstärke eines relativ  dickwandigen Rohrstücks bei gleichzeitiger Ver  längerung des Rohres zu verringern. Irgendeine ge  eignete Vorrichtung, um der Einrichtung eine dre  hende     Bewegung    um das Werkstück, das auf einem  Dorn befestigt ist, zu verleihen, kann verwendet wer  den.

   Die     Fig.    6 und 7 zeigen ein einfaches und grund  legendes Verfahren unter Verwendung einer Dreh  bank, wobei bemerkt wird, dass für schwere Arbeit,  d. h. eine Bearbeitung von Werkstücken mit grossem  Durchmesser und grossen Wandstärken sowie bei  grossen     Wandstärkeverringerungen    in einem einzigen  Durchgang,     verhältnismässig    schwere und     leistungs-          fähige    Maschinen erforderlich sind, und dass diese  Maschinen von     üblicher    Bauart .sein können oder  solche Maschinen sind, die bereits für diesen Zweck  mit herkömmlichen Werkzeugen verwendet werden.  



  In     Fig.    6 ist eine mehr oder     weniger    konventio  nelle Drehbank dargestellt, die einen Fuss 70 auf  weist, auf dem Führungen 72 angeordnet sind. Am  Ende des Fusses 70 ist ein     Spindelstock    74 an  geordnet, in dem sich ein geeigneter Motor (nicht  dargestellt) befindet oder mit diesem verbunden ist.  Der Motor dreht die Planscheibe 76, mit der bei  spielsweise vermittels eines     Drehbankfutters    78 ein  Werkzeug 39 verbunden ist, das beispielsweise das  in den     Fig.    4 und 5 dargestellte Werkzeug 39 sein  kann.  



  Am anderen Ende der Basis 70 befindet sich  ein Reitstock 80, auf dem ein Spannfutter 82 an  geordnet ist. In dem     Spannfutter    ist das Ende eines  langen     zylindrischen    Dorns 84 fest eingespannt und  gehalten. Das andere Ende des Dorns 84 führt durch  das Werkzeug 39 und eine geeignete Mittelöffnung  in der Planscheibe 76.  



  Auf den Führungen 72 ist ein Support 86 gleitbar  gelagert, der längs der Führungen 72 in     üblicher     Weise durch die Drehung einer Leitspindel 88     vor-          und    zurückgeschoben wird. Die     Leitspindel    wird be  tätigt, indem sie mit der Spindel des     Spindelstocks     in geeigneter Weise gekoppelt ist. Mit dem Support  86 ist ein     Stehlagerblock    90 fest verbunden, indem  ein Ende des Rohrstücks 92 eingespannt ist, wenn  ein solches als Werkstück verwendet wird, und dieses  auf dem Dorn 84 angeordnet ist. Die oberen und  unteren Teile des     Stehlagerblocks    90 sind um ein  Ende des Rohrstücks 92 vermittels Bolzen 94 be  festigt.

   Das andere Ende des Rohrstücks 92 befindet  sich am Eingang des vorderen Bearbeitungsrings in  dem Werkzeug 39.  



  In     Fig.    7 ist die Einstellung der Bearbeitungs  ringe 60 in dem Werkzeug 39 und ihre     Verformungs-          wirkung    dargestellt. Ein Bearbeitungsring, der in die  ser Figur mit 60a bezeichnet ist, wird so eingestellt,  dass     sein    innerer Rand oder der die Verformung be  wirkende Teil 61a mit dem Teil, der sich am näch  sten der Mitte des Werkzeugs befindet, in einem      Abstand von dieser Werkzeugmitte angeordnet ist,  der gleich der Hälfte des äusseren Durchmessers des  Rohres nach der gewünschten vorläufigen     Veringe-          rung    der Wandstärke ist.

   Der andere Bearbeitungs  ring, der mit 60b bezeichnet ist, wird so eingestellt,  dass der Teil seines inneren Randes 61b, der dem  Zentrum des     Werkzeugs    39 am nächsten liegt, im  Abstand von diesem     Zentrum    angeordnet ist, der der  Hälfte des äusseren Rohrdurchmessers entspricht,  welcher der endgültig gewünschte ist. Die vorläufige       Wandstärkenverringerung    soll etwa 1/2 der gesamten  Verringerung betragen. Auch sind die Bearbeitungs  ringe so eingestellt, dass die dem Zentrum des Werk  zeugs am nächsten gelegenen Randteile einander ge  genüber oder so nahe wie     möglich    gegenüber an  geordnet sind, wie mit vernünftigen     Massnahmen    er  reicht werden kann.

      Bei der Einstellung der Bearbeitungsringe, wie  sie eben beschrieben wurde, wird das Rohr 92 in das.  Werkzeug 39 eingeführt, indem der Support 86 dieses  Rohr in Richtung der in     Fig.    7 angedeuteten Pfeile  einschiebt. Gleichzeitig     wird    das Werkzeug 39 um  seine Mitte gedreht und die einander nahe liegenden  Abschnitte der Bearbeitungsringe 60a und 60b     drük-          ken    sich nacheinander in das Metall des Rohres 92  ein, wenn sie sich um dieses herum bewegen. Auf  diese Weise wird das Metall des Rohres 92 zwischen  die Kante des Bearbeitungsrings und den Trägerdorn  gequetscht und die Wandstärke in zwei Bearbeitungs  schritten verringert und gleichzeitig das Rohr ent  sprechend verlängert.

   Wenn     erforderlich,    kann ein  in Längsrichtung wirkender Zug auf das Werkstück  angewandt werden, um die Bearbeitung des Metalls  und die Längsdehnung während der Bearbeitung so  wie die Verringerung der Wandstärke zu fördern.  



  Die Wirkung     des    beschriebenen Werkzeugs ist  von vielen bisher im weitesten Umfang praktisch an  gewandten     Verformungsmassnahmen    verschieden. Es  wird bemerkt, dass das Metall des Werkstücks, wenn  es unter den beschriebenen Bedingungen bearbeitet  wird, veranlasst wird, in einer Richtung     parallel    zu  der Längsachse des Rohres und im     wesentlichen    in  einem rechten Winkel zu der Hauptrichtung,     in    der  der     vermittels    der Bearbeitungsringe ausgeübte Druck       wirkt;

          fliesst.    Dies ist der Fall, weil der Support 86  das Rohr in die Bearbeitungsringe 60a und 60b, wie  in     Fig.    7     dargestellt    ist, hineindrückt und gleichzeitig  diese     Ringe    das Metall zwischen jedem dieser Ringe  und dem Dorn bearbeiten, wenn sie sich um das     rohr-          förmige    Werkstück drehen. Auf diese Weise kann  das Metall nirgendwohin     fliessen    mit Ausnahme unter  den Bearbeitungsringen heraus in Längsrichtung zu  dem     röhrenförmigen    Werkstück.

   Da, der Durchmesser  des bearbeiteten Rohres infolge der Einstellung der  Bearbeitungsringe und schliesslich natürlich durch den  Bearbeitungsring 60b, verringert und begrenzt wird,  wird das verdrängte Metall in die Form eines Rohres  mit der gewünschten     dünneren    Wandstärke und der  entsprechend grösseren     Länge    umgearbeitet.    Die Ausführung, die in den     Fig.    4 und 5 dar  gestellt ist, ist für die Zentrierung und den Antrieb  in einer Drehbank     ähnlichen    Maschine geeignet.

   Das  Werkzeug soll im allgemeinen mit einer Umdrehungs  geschwindigkeit von mehreren Hundert Umdrehun  gen pro Minute gedreht werden und der     Ringrahmen     und die allgemein beschriebene Vorrichtung kann  leicht ausgewuchtet werden und ist für diese Art der  Verwendung     geeignet.    Das Einspannen des Endes  des     Rohres    92 in den Support vermittels der Be  festigungseinrichtung 90 gewährleistet, dass das Rohr  selbst sich nicht     mitdreht    und gleichzeitig     kann    dieses  mit der erforderlichen     Geschwindigkeit    in die Be  arbeitungsringe hineingeschoben werden.

   Anderseits  kann natürlich auch eine äquivalente Wirkung da  durch erreicht werden, dass das Werkzeug fest ein  gespannt und das Rohr sowie der Dorn, auf dem es  angeordnet ist, gedreht wird. Die in den     Fig.    1, 2  und 3 dargestellte Ausführungsform nach der Erfin  dung ist für einen solchen Anwendungszweck ge  eignet. Sie kann in geeigneter Weise befestigt werden,  während ein geeigneter Mechanismus zum Drehen  und zur Zuführung des Rohres in bekannter Weise  angeordnet sein kann.

   Die     Ausführungsform        des     Werkzeugs, wie sie in den     Fig.    1, 2 und 3 dargestellt  ist, ist etwas einfacher und     billiger    herzustellen als  die in den     Fig.    4 und 5 dargestellte Ausführungs  form, jedoch ist sie nicht so gut zentriert und ist bei  hohen Drehgeschwindigkeiten nicht so brauchbar.  



  Das beschriebene Werkzeug kann mit einem oder  mehreren Bearbeitungsringen versehen sein.     Wenn     nur ein Ring angewandt wird, muss die Träger- und  Antriebskonstruktion     während    der Bearbeitung fest  und starr sein, um dem     einseitig    ausgeübten Druck  Widerstand zu leisten. Die dargestellten Ausführungs  formen, bei denen ein Paar von Bearbeitungsringen  angewandt werden, die sich um die Mitte diametral  einander gegenüber befinden, besitzen den Vorteil,  dass die     Bearbeitungskräfte,    die durch die Bearbei  tungsringe ausgeübt werden, weitgehend ausgewuch  tet sind.

   Es wird darauf hingewiesen, dass, da die  Ringe nicht in derselben Ebene     angeordnet    sind,  diese     Kräfte    nicht genau ausgewuchtet sind. Da das       rohrförmige    Werkstück auf einem starren Dorn an  geordnet ist, und der Abstand zwischen den Be  arbeitungsringen ausreichend klein ist, kann eine     sehr          wirksame    und praktisch genügende Auswuchtung der  Vorrichtung erhalten werden.

   Die Anzahl und die  Einstellung der Bearbeitungsringe wird weitgehend  von der Art des zu bearbeitenden Metalls und dem  Ausmass der erforderlichen     Wandstärkenreduktion          bestimmt.    Die Reduktionen der Wandstärken können  bei weichen und dehnfähigen Metallen, wie z: B.  Kupfer und Aluminium bis zu 50 % und     mehr    in  einem einzigen Durchgang durch einen einzigen Be  arbeitungsring betragen. Das Mass der Reduktion,  das bei härteren Metallen, wie z.

   B. bei korrosions  beständigem Stahl, . erreichbar ist, ist, wie- erwartet  werden kann,     wesentlich        geringer.    Nachfolgend     wird     ein Beispiel für die möglichen Reduktionen gegeben,      wobei ein Kupferrohr verwendet wurde, das einen       Innendurchmesser    von 19,050 mm (3/4 Inch) und  eine     Wandstärke    von 1,587 mm (0,0625     roch)    besass.

    Dieses     Kupferrohr    wurde als Werkstück verwendet  und mit einem Werkzeug bearbeitet, das im wesent  lichen dem entspricht, welches in den     Fig.    4 und 5  dargestellt ist und das in einer Anlage,     wie    sie in  den     Fig.    6 und 7 gezeigt     wird,    verwendet wurde. Das  Werkzeug wurde mit 250 Umdrehungen pro     Minute     gedreht und das     rohrförmige    Werkstück mit einer  Geschwindigkeit von 0,2 mm (0,008     inch)    pro Um  drehung des     Werkzeugs    vorgeschoben.

   Die     Bearbei-          tungsringe    wurden so eingestellt, dass der erste Ring  eine     Reduktion    von etwa<B>30%</B> bewirkte und eine  Gesamtreduktion von etwa<B>60%</B> nach dem Durch  gang durch den zweiten Ring erhalten wurde. Nach  einem einzigen Durchgang durch das Werkzeug  wurde gefunden, dass die ursprüngliche     Wandstärke     von 1,587 mm (0,0625     inch)    auf 0,635 mm  (0,025     inch)    reduziert wurde. Das entspricht einer       Reduktion    von<B>56%</B> der Wandstärke und einer ent  sprechenden Verlängerung des Rohres. Das reduzierte  Rohr hatte ein gutes äusseres Aussehen.

   Die Reduk  tion wurde     mit    einem Energieaufwand von nur       1i/2    Pferdestärken zum Antrieb des Werkzeugs er  reicht. Titan war etwas     ,schwieriger    zu verformen und       erforderte    einen zweifachen Durchgang, um ein Rohr  mit 31,75 mm (1,25     inch)    Aussendurchmesser und  einer Wandstärke von 2,381 mm (0,094     inch)    zu       reduzieren.    Beim ersten     Durchgang        wurde    die     Stärke     auf 1,499 mm (0,059     roch)    reduziert.

   Das Werkzeug  wurde hierauf neu     eingestellt    und beim     zweiten     Durchgang wurde die     Stärke    auf 1,092 mm, was  einer     Gesamtreduzierung    von 54 % entspricht, redu  ziert.  



  Bei den dargestellten Ausführungsformen sind die  inneren Ränder der Bearbeitungsringe einfach ab  gestumpft dargestellt. Diese abgestumpfte Bearbei  tungskante kann geeignet abgeändert werden, um sie  für besondere     Anwendungszwecke    geeignet zu ma  chen. Die     Bearbeitungskante    kann mehr oder weniger  abgestumpft, gerundet, abgeflacht,     gewinkelt    oder  sogar abgestuft ausgebildet werden, um die ge  wünschte     Fliessverformung    und Verdrehung des Me  talls während des Arbeitsvorganges zu halten.  



  Das     beschriebene    Werkzeug besitzt     eine    Anzahl  einzigartiger Vorteile. Die Bearbeitung des Metalls  mit der inneren Kante eines Ringes     bewirkt    eine       wesentlich    längere Berührungslinie als sie mit der  äusseren Oberfläche eines Rades erhalten werden  kann, wobei sich die     Berührung    fast nur auf einen  Punkt     beschränkt.    Deshalb ist die seitliche Ver  drängung     (bezüglich    des rohrförmigen     Werkstücks)

       eingeschränkter und das Metall     verfliesst    viel     wirk-          samer    in Längsrichtung unter dem     Bearbeitungsring     und     im    rechten     Winkel    zu diesem als bei Verwendung       eines    Rades.

   Weiter ist der bearbeitete Teil der  inneren Kante des     Rings        an    der Kontaktstelle     mit     dem Rohr konkav,     während    die Bearbeitungskante       eines    Rades konvex ist und es wird angenommen,    dass diese Tatsache ebenfalls dazu beiträgt, dass eine       wirksame    Bearbeitung und eine besondere Stabilität  bei der Bearbeitung erhalten wird.  



  Das Werkzeug ist weiter ein kompakter Gegen  stand und der äussere Rahmen enthält die Bearbei  tungsringe und hält sie in der für die     Bearbeitung     bestimmten Stellung. Wenn Bearbeitungsräder ver  wendet werden, müssen     Vorgelegewellen    und andere       Hilfseinrichtungen    und     Kraftübertragungseinrichtun-          gen    verwendet werden und diese müssen einzeln ein  gestellt und     befestigt    werden, um das gewünschte       Teilbearbeitungsergebnis    zu erhalten. Die Einrich  tungen und die gesamte Maschine muss im all  gemeinen schwer und fest sein.

   Die Verwendung von  Bearbeitungsringen nach dieser Erfindung macht es  jedoch möglich, dass die Einrichtungen in einem  festen Rahmen angeordnet sind, in dem sie in ihrer  Stellung arretiert sind, wobei ihre äusseren Flächen  beispielsweise von einem Laufring anstelle einer in  axialer Richtung verlaufenden Welle umgeben sind.  Auf diese Weise ist eine festere Justierung und       Fluchtung    möglich. Das erfindungsgemässe Werkzeug  ist geeignet, um ein dünnwandiges Metallrohr aus  einem Rohr von im     wesentlich    grösserer Wandstärke  und kürzerer Länge zu erhalten.

   Wenn     gewünscht,     kann die Wandstärke des fertigen Rohres über seine  Länge variieren, indem die Einstellung der Bearbei  tungsringe in geeigneter Weise     intermittierend    oder       kontinuierlich    verändert wird. Auf diese Weise kann  der Aussendurchmesser des fertigen Rohres, wenn ge  wünscht, an bestimmten Stellen dicker oder dünner  gemacht werden. Ein Rohrstück mit einer dünneren  Wandstärke in seiner     Mitte        im    Vergleich zu den       Endwandstärken    hat bestimmte konstruktive Vorteile  und solche Rohre können durch geeignete Einstellung  der Bearbeitungsringe erhalten werden, wenn das  Rohrstück bearbeitet wird.

   Durch Verwendung     eines     Doras mit einem Teil mit verringertem Durchmesser  und einer     Bearbeitung    des rohrförmigen Werkstücks  über diesem Teil des Doras mit dem reduzierten  Durchmesser kann mit dem vorliegenden Werkzeug       ebenfalls    eine  Senke  oder ein Rohr mit reduziertem  Innendurchmesser erhalten werden.     Wenn    die Be  arbeitung unter diesen Bedingungen erfolgt, wird     die     Reduktion der Wandstärke im allgemeinen nicht so  gross sein, als wenn     ein    Dorn mit gleichförmigem       Durchmesser        verwendet        wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Metallbearbeitungswerkzeug mit einem festen Teil und mit einem relativ zu dem festen Teil drehbar gelagerten Teil für die Fliessverformungsbearbeitung eines Werkstücks in einer Drehbank, dadurch ge- kennzeichnet, dass der drehbar angeordnete Teil einen inneren Rahmen (16 oder 46) aufweist, der verstell bar angeordnet und in dem fest angeordneten Teil befestigt ist, und dass dieser drehbare Teil einen äusseren Rahmen (11 oder 40) und einen Bearbei tungsring (30 oder 60),
    der sich frei in dem inneren Rahmen drehen kann, aufweist, wobei der innere Rand des Bearbeitungsrings geeignet ist, ein Werk stück zu verformen, gegen das die Kante während der Relativdrehung des Werkzeugs zu dem Werk stück gedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Werkzeug nach Patentanspruch, gekennzeich net durch ein Paar von inneren Rahmen, die par allel zueinander in dem äusseren Rahmen verschieb bar angeordnet sind, durch jeweils einen Bearbei tungsring in jedem dieser inneren Rahmen, und durch Einrichtungen (22, 26 oder 50, 68), um die inneren Rahmen in einer solchen Stellung zueinander zu befestigen, dass die Achsen, um die die Bearbei tungsringe sich drehen, zu beiden Seiten der Achse des Werkstücks angeordnet sind, so dass diese Ringe das Werkstück verformen können. 2.
    Werkzeug nach Unteranspruch 1, gekennzeich net durch einen rechteckigen äusseren Rahmen, der Seitenteile mit parallelen Nuten (20) in deren Innen- flächen besitzt, wobei die zwei inneren Rahmen (16) Zungen (18) aufweisen, die gleitbar in diese Nuten eingreifen. 3. Werkzeug nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen aus einem Schraubensatz (22) bestehen, die durch die Endteile des äusseren Rahmens eingeschraubt sind, und einen Druck auf die Enden der inneren Rah- menteile ausüben, um diese inneren Rahmenteile in der entsprechenden Einstellung relativ zu den äusseren Rahmen zu arretieren. 4.
    Werkzeug nach Unteranspruch 3, gekennzeich- net durch einen ringförnügen äusseren Rahmen (40) mit einer exzentrischen Teilbohrung in jeder seiner beiden Seiten, wobei die exzentrischen Mittelpunkte dieser Teilbohrungen diametral einander gegenüber angeordnet sind, und wobei die inneren Rahmen (46) aus Ringrahmen bestehen,
    von denen jeder eine exzentrische Bohrung besitzt und die Ringrahmen. drehbar verstellbar in diesen Teilbohrungen angeord net sind. 5: Werkzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen einen Schraubensatz (50) aufweisen, der in dem äusseren Rahmen eingeschraubt ist- und gegen die äusseren Ränder der inneren Rahmen drückt, wo durch die inneren Rahmen in der eingestellten Stel lung relativ zu dem äusseren Rahmen befestigt wer den,
    und dass mit Öffnungen versehene Abdeckplat- ten (66) auf den Seiten des äusseren Rahmens be- ferstigt :sind, die die inneren Rahmen und die darin befindlichen Bearbeitungsringe in den Teilbohrungen, die sich in den Seiten des äusseren Rahmens be finden, einschliessen.
CH257262A 1960-12-27 1962-03-02 Werkzeug zur Bearbeitung von Metall CH400066A (de)

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