CH400266A - Verfahren zur Umwandlung von thermischer Energie in elektrische Energie und umgekehrt und Energieumformer zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung von thermischer Energie in elektrische Energie und umgekehrt und Energieumformer zur Durchführung des Verfahrens

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CH400266A
CH400266A CH695760A CH695760A CH400266A CH 400266 A CH400266 A CH 400266A CH 695760 A CH695760 A CH 695760A CH 695760 A CH695760 A CH 695760A CH 400266 A CH400266 A CH 400266A
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Richard Hoh Siegfried
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  Verfahren zur Umwandlung von thermischer Energie in elektrische Energie  und umgekehrt und     Energieumformer    zur Durchführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Umwandlung von thermischer Energie in elek  trische Energie und umgekehrt, sowie einen Energie  umformer zur Durchführung des Verfahrens.  



  Es ist seit langem     erkannt    worden,     dass    bei der  gegenwärtigen Verbrauchsgeschwindigkeit übliche  Brennstoffe als Energiequellen in einer     verhältnis-          mässig    kurzen Zeit erschöpft sein werden. Die Ent  wicklung von Kernenergiequellen hat das Problem  etwas gemildert, aber trotzdem werden Anstrengun  gen unternommen, um Energiequellen zu verwenden,  die bisher ausser acht gelassen wurden oder infolge  des Fehlens geeigneter Einrichtungen und Verfahren  zur richtigen und wirksamen Ausnützung der Quellen  nicht in Frage kamen. Eine solche     Energiequelle    ist  die Sonne.

   Die ausserordentlich grosse Menge an  verfügbarer Sonnenenergie wird durch die Schätzung  illustriert, dass eine vierzigstündige Sonnenbestrah  lung der Erde gleich ist der Gesamtenergie der Koh  len-, Öl- und Gas-Reserven der Erde, und dass eine  vierzigtägige     Sonnenbestrahlung    der Erde ungefähr  den gesamten Kernenergiereserven der Erde ent  spricht (P.C.Putnam, Energy in the Future, D. Van  Nostrand Co., 1953). Gewisse Anwendungen der  Sonnenenergie sind bereits erfolgt, indem man Re  flektoren verwendete, um die Wärmeenergie zu kon  zentrieren, und in letzter Zeit hat sich die Forschung  und Entwicklung auf Vorrichtungen konzentriert, um  Wärmeenergie in elektrische Energie umzuwandeln.  Unter solchen Vorrichtungen findet man thermoelek  trische, thermionische und photoelektrische Um  former.

   Die letztgenannten scheinen in der Entwick  lung am weitesten vorgeschritten zu sein und haben  gegenwärtig keine Konkurrenz bei der Umwandlung  von Sonnenenergie in elektrische Energie. Thermo  elektrische und thermionische Umformer werden zur    Hauptsache     verfolgt    zur Umwandlung von Wärme  energie z. B. aus Verbrennungsenergie- und Kern  energiequellen.  



  Praktische Umformer für die Sonnenenergie soll  ten in der Lage sein, Energie mit Minimalkosten und  mit einer Leistung pro Gewichtseinheit zu liefern,  welche mit anderen Umformern konkurrenzfähig ist.  Die abgegebene     Leistung    pro Gewichtseinheit ist von  sehr grosser Bedeutung, und zwar hauptsächlich wo       tragbare    Anwendungen in Frage     kommen,        wie    z. B.  in     Raumfahrzeugen.     



  Die vorliegende Erfindung verwendet die Unter  schiede der spezifischen Wärme eines dielektrischen  Energieumformerelementes bei verschiedenen Tem  peraturen desselben. Der thermoelektrische,     thermio-          nische    und photoelektrische     Effekt    sind durchaus.       bekannt,    wie dies aus der     kürzlich    erschienenen Lite  ratur hervorgeht, und     ausserdem    ist ein weiterer  Effekt; der sog.     pyroelektrische    Effekt bereits in einer  Reihe von bekannten Patenten zur Sprache gekom  men.

   In einem dieser Patente wird Wärme einer       pyroelektrischen        kristallinen    Substanz zugeführt, wäh  rend     gleichzeitig    ein polarisierendes oder ionisierendes       Potential    an     die    Klemmen des     Kristalls        angelegt    wird.  Das polarisierende Potential     wird    aus Elementen der  elektromotorischen Reihen gewonnen, welche posi  tive und     negative    Polaritäten aufweisen und parallel  zum Kristall an Punkten     angeschaltet    werden, welche.

    die gleiche Polarität     aufweisen.    Somit wird beim       pyroelektrischen    Effekt Wärme verwendet, um ge  bundene Ladungen zu befreien, welche im freien  Zustand zur weiteren Verwendung in einen äusseren  Kreis geleitet werden. Jedoch     handelt    es sich dabei       lediglich    um die bekannte Erscheinung der Trennung  von Ladungen in     pyroelektrischen    Kristallen bei  Zuführung von     Wärme    an den Kristall.

   Derartige      Vorrichtungen haben     einen        verhältnismässig    kleinen  Wirkungsgrad und die zur Ausnützung des     pyroelek-          trischen    Effektes erforderliche Technik ist zu auf  wendig, um     tragbare        Umformer    zu     schaffen    und ein  relativ hohes Leistung-Gewicht-Verhältnis zu erzie  len. Ausserdem tritt der letztgenannte Effekt nur in  gewissen kristallinen Festkörpern. auf, während sich  die vorliegende     Erfindung    mit festen, flüssigen oder  gasförmigen Dielektrika durchführen lässt.  



  Es ist daher ein Zweck der vorliegenden Erfin  dung, ein Verfahren zur Umwandlung thermischer  Energie in elektrische Energie und umgekehrt mit  Hilfe eines kapazitiven, thermodielektrischen Ele  mentes anzugeben. Dieses Verfahren ist gekennzeich  net durch die Zufuhr elektrischer Energie gegebener  Spannung im genannten Temperaturbereich zum ge  nannten Element, um dessen spezifische Wärme von  einem ersten, dem ungeladenen Element entsprechen  den Wert auf einen zweiten dem geladenen Element  entsprechenden Wert zu ändern; durch das Einwir  kenlassen einer Wärmequelle auf das genannte Ele  ment, um dessen Temperatur im gegebenen Tempe  raturbereich zu ändern, während sein geladener Zu  stand erhalten bleibt;

   durch den Entzug elektrischer  Energie mit einer von der genannten gegebenen Span  nung verschiedenen     Spannung    und im gegebenen  Temperaturbereich aus dem genannten Element, um  die     spezifische    Wärme vom zweiten Wert auf den  ersten Wert zu ändern; und durch die Kühlung des  genannten Elementes, um eine Änderung seiner ther  mischen Energie zu erwirken, wodurch die Tempera  tur des genannten Elementes im gegebenen Tempe  raturbereich geändert wird und das Element im un  geladenen Zustand ist.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der  Schaffung     eines        Energieumformers    zur Durchführung  des genannten Verfahrens. Dieser Umformer ist ge  kennzeichnet durch mindestens ein     thermodielektri-          sches,    kapazitives Element, das seine spezifische  Wärme bei einer ohne Wärmezu- oder abfuhr erfol  genden elektrischen Ladung ändert; durch ein Lade  mittel zur Lieferung elektrischer Energie, welches  Lademittel mit dem Element gekoppelt ist, um ihm  die genannte elektrische Ladung zur Änderung der  spezifischen Wärme zu vermitteln; durch Mittel für  die Wärmezu- oder abfuhr zum und vom genann  ten Element, um dessen thermische     Eigenschaften     wertmässig zu ändern;

   durch eine das Element ther  misch isolierende Umhüllung; durch erste und zweite  Mittel, welche     das    Element mit der     Umhüllung    ther  misch koppeln, bzw. mit einer äusseren Wärmesenke,  zum Zwecke des Wärmeaustausches; durch Entlade  mittel, die mit dem Element gekoppelt sind, um es  ohne Wärmezu- oder abfuhr zu entladen; und da  durch gekennzeichnet, dass das     genannte    Element in  zyklischen Folgen mit dem Lademittel, mit dem  ersten Mittel, mit dem Entlademittel und dem zweiten  Mittel gekoppelt wird.  



  Die Anwendung des Energieumformungsverfah  rens gemäss der vorliegenden Erfindung in Raum-    schiffen erscheint sehr vielversprechend, da ideale  Zustände für die wirksamste Verwendung im Raum  vorhanden sind, und zwar     deshalb,    weil extrem hohe  und tiefe Temperaturen sehr nahe beieinander liegen,  und zwar an der Übergangsstelle von Licht zu Schat  ten. Da es eine einfache Angelegenheit ist, bei einem  auf der Umlaufbahn befindlichen Satelliten z.

   B. eine  Drehbewegung zu erzeugen, ist es     möglich,    einen  Energieumformer dadurch zu betreiben, dass man  die Elemente des Umformers abwechslungsweise der  grossen Strahlungswärme der Sonne während eines  Teiles des Drehzyklus und die gleichen Elemente der  extremen Kälte     des    Aussenraumes während eines  anderen Teils des Drehzyklus aussetzt, wenn sich     die     Elemente im Aussenschatten des     Raumfahrzeuges     befinden. Andere nützliche Anwendung für den     er-          findungsgemässen    Umformer in Raumschiffen sind  durchaus denkbar.

   Unter diesen erscheint die Ver  wendung dieser Umformer in Verbindung mit der  Wärme     erfolgreich,    welche die Abgase der Raketen  enthalten, welche Wärme nun verloren geht. Indem  man derartige Umformerelemente in die Nähe der  Raketenausgangsseite anordnet, ist es möglich,     ver-          hältnismässig    hohe Spannungen zu erhalten, indem  man der Reihe nach eine Anzahl von Umformerele       menten    erwärmt und dadurch einen Verbraucher  speist, welcher nur während der ersten wenigen Mi  nuten nach dem Start der Rakete arbeiten muss. Es  kommen andere Anwendungen auch auf der Erde in  Frage, welche sich als gleich nützlich erweisen, wie  z. B. die Umformung der Verlustwärme in Kernre  aktoren, Automobilmotoren oder der Abwärme von  Fabriken.  



  Nachstehend werden     mehrere    Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    unter     Bezugnahme     auf die Zeichnung näher     beschrieben.     



  Es zeigen:  Die     Fig.    1 eine Kurve der     Dielektrizitätskonstan-          ten        eines        Energieumformerelementes    in Abhängigkeit  der Temperatur bei hohen und niederen Feldstärken;  die     Fig.    2 eine Kurve der totalen Energie in       Abhängigkeit    der Temperatur für ein     Energieum-          formerelement    im ungeladenen und geladenen Zu  stand;

         die        Fig.    3 eine Kurve der     spezifischen    Wärme in       Abhängikeit    der Temperatur für ein     Energieumfor-          merelement    im ungeladenen und geladenen Zustand;  die     Fig.    4 ein Schema der     Grundschaltung,    welche  im Umformer zur Umformung von Energie zwischen  der thermischen und der elektrischen Form verwendet  wird;

    die     Fig.    5 ein Schema, welches den Zustand der  verschiedenen Parameter     des        Umformerelementes    der       Fig.    4     am    Ende jedes     Verfahrensschrittes        anzeigt,     welcher erforderlich ist,     damit    das Element als Um  former zur Umformung von thermischer Energie in       elektrische    Energie     arbeitet;     die     Fig.    6 einen Teil der Kurve der     Fig.    2 in  vergrössertem Massstab, um den Arbeitsbereich des  Umformers deutlicher darzustellen;

        die Fig. 7 einen Teil der Kurve der Fig. 3 in     ver-          grössertem    Massstab, um den Arbeitsbereich des  Umformers besser darzustellen;  die Fig. 8 ein Schema, welches den Zustand der  verschiedenen Parameter des Umformerelementes der  Fig. 4 am Ende jedes Verfahrensschrittes zeigt, wel  cher     erforderlich    ist, damit das genannte Element als  Absorber von Wärmeenergie aus einem geschlosse  nen System arbeitet;  die Fig. 9 einen Teil der Kurve der Fig. 2 in  vergrössertem Massstab zur Darstellung des Arbeits  bereiches des Kühlers;  die Fig. 10 einen Teil der Kurve der Fig. 3 in  vergrössertem Massstab zur Darstellung des Arbeits  bereiches des Kühlers;

    die Fig. 11 eine schematische Darstellung eines  Energieumformers, welcher H2O als Dielektrikum im  Umformerelement verwendet;  die Fig. 12 ein Schema eines Energieumformers  zur Umformung von thermischer Energie in elektri  sche Wechselstromenergie;  die Fig. 13 ein Schema eines Energieumformers  zur Umformung thermischer Energie in einen     drei-          phasigen    Wechselstrom;  die Fig. 14 ein Schema eines Energieumformers  zur Umformung thermischer Energie in einen Wech  selstrom verhältnismässig hoher Frequenz;  die Fig. 15 ein Schema einer Energieumformungs  schaltung zur Umformung thermischer Energie in  einseitig gerichtete elektrische Energie, in welcher  eine anfängliche Ladung über eine Belastung und  über eine Ladequelle in Umlauf gehalten wird, und  zwar ohne Verlust der Leistung der Ladequelle;

    die Fig. 16 ein Schema einer Energieumformungs  schaltung zur Umformung von thermischer Energie  in einseitig gerichtete Energie, welche Schaltung eine  Anzahl Umformerelemente verwendet, welche in ver  schiedenen Zeitpunkten arbeiten können und nach  einer anfänglichen Aufladung keine Batterieleistung  benötigen;  die Fig. 17 eine Boje zur Verwendung von Son  nenenergie, in welcher die Schaltung nach Fig. 15  verwendet werden kann;  die Fig. 18 eine schematische Darstellung eines  Energieumformers zur Erzeugung hochgespannter  einseitig gerichteter elektrischer Energie; und  die Fig. 19 eine schematische Darstellung eines  Energieumformers, welcher thermische Energie zur  Kühlung für einen geschlossenen Raum verwendet.  



  Die Fig. 1 lässt erkennen, dass es für die Zwecke  der Erfindung erwünscht ist, verhältnismässig hohe  Werte der Dielektrizitätskonstanten bei     verhältnis-          mässig    kleinen Temperaturen und verhältnismässig  kleinen Werten der Dielektrizitätskonstanten bei rela  tiv hohen Temperaturen zu haben. Zahlreiche Di  elektrika, wie z. B. ferroelektrische Stoffe, für welche  Bariumtitanat ein geeignetes Beispiel ist, weisen Cha  rakteristiken der eben beschriebenen Art auf. Die  Werte der Dielektrizitätskonstanten gemäss der aus  gezogenen Kurve der Fig. 1 wurden für hohe elek-    trische Feldstärken erhalten, und daher ist auf dieser  Kurve der Spitzenwert der Dielektrizitätskonstanten  bei einer gegebenen Temperatur, welche gewöhnlich  mit Curie-Temperatur (T@) bezeichnet wird, nicht  erkenntlich.

   Der Spitzenwert der Dielektrizitätskon  stanten bei der Curie-Temperatur ergibt sich gewöhn  lich dann, wenn die Werte der     Dielektrizitätskonstan-          ten    bei     verhältnismässig    schwachen Feldstärken auf  genommen werden, und diese entsprechende Kenn  linie ist durch die gestrichelte Kurve der Fig. 1 dar  gestellt. Bei hohen Feldstärken bleibt die Dielektrizi  tätskonstante unterhalb der Curie-Temperatur rela  tiv hoch, und nachdem diese Temperatur erreicht  worden ist, nehmen die Werte der     Dielektrizitätskon-          stanten    nach und nach ab und nähern sich einem  konstanten relativ kleinen Wert bei verhältnismässig  hohen Temperaturen.  



  Aus der Fig. 2 erkennt man, dass im Bereich der  Curie-Temperatur des verwendeten Dielektrikums  sowohl im geladenen wie auch im ungeladenen Zu  stand eine scharfe Zunahme der Energie eintritt. Bei  der genannten Temperatur T@ tritt im Dielektrikum  ein Phasenübergang oder eine Phasenänderung der  molekularen Struktur ein. So tritt in ferroelektrischen  Stoffen, von denen Bariumtitanat ein Vertreter ist,  ein Phasenübergang des Kristallgitters auf, welcher  normalerweise begleitet ist von einer spezifischen  Wärmeanomalie. Die Änderung der Phase in     Barium-          titanat    zeigt sich als Änderung der Kristallgitterstruk  tur von der tetragonalen Form in die kubische Form.

    Die scharfe Zunahme der thermischen Energie bei  der     Curie-Temperatur        T"    wird unterstützt durch einen  Vorgang, der als Zerstörung der spontanen Polari  sation bezeichnet werden     kann,    welche im     dielektri-          schen    Stoff vorhanden ist, bis die     Curie-Temperatur     erreicht ist.

   Somit ist die totale Energie infolge der  Anlegung     thermischer    Energie an das     Dielektrikum     in der     Fig.    2 durch die ausgezogene Kurve dargestellt  und die totale Energie infolge der Anlegung von  Energie von thermischen und elektrischen Quellen  durch die gestrichelte Kurve     dargestellt.    Man     erkennt     somit, dass für irgend eine gegebene Temperatur der  Unterschied zwischen zwei Punkten auf der dem  geladenen Zustand entsprechenden gestrichelten  Kurve und der dem ungeladenen Zustand entspre  chenden ausgezogenen Kurve den Betrag der vor  handenen elektrischen Energie darstellt, welche, wie  später erläutert, den Wert     E,

          =1/2        QV    aufweist, wo  Q die Ladung im Speicherelement und V die Span  nung desselben ist.  



  Die oben erwähnte     spezifische    Wärmeanomalie  ist eindeutig aus der     Fig.    3 ersichtlich. Es ist zu er  wähnen, dass oberhalb der     Curie@Temperatur        T,    der  gegebene     dielektrische    Stoff verschiedene Werte spe  zifischer Wärme bei der gleichen Temperatur für den  geladenen und ungeladenen Zustand zu zeigen     be#          ginnt,    und wegen dieser Eigenschaft kann das als  Kühler ausgebildete Ausführungsbeispiel betrieben  werden.

   Es ist auch     erkenntlich,    dass unterhalb der       Curietemperatur    für     irgend        eine    gegebene Tempera-      tur praktisch kein Unterschied in der spezifischen       Wärme    zwischen dem geladenen und ungeladenen  Zustand vorhanden ist, und ausserdem ist zu erken  nen,     dass    bei einem     Punkt,    welcher weit über der  Curie-Temperatur liegt, die Werte für die spezifische  Wärme im geladenen und ungeladenen Zustand wie  der gleich sind.

   Aus den nachfolgenden Beispielen  und Erläuterungen     erkennt    man, dass der Bereich,  wo das dielektrische Element zwei Werte für die spe  zifische Wärme bei einem gegebenen Temperaturwert  aufweist, der Bereich ist, welcher für das wirksamste  Arbeiten des Umformers verwendet wird.  



  Das Prinzip der Erfindung und die grundlegende  Schaltung eines ferroelektrischen Energieumformers  lässt sich anhand der Fig. 4 verstehen.  



  Die Fig. 4 zeigt ein Energiespeicherelement 1,       welches    aus zwei gegenüberliegenden leitenden Plat  ten 2 und einem zwischen diesen liegenden dielektri  schen Stoff 3 besteht, welcher beispielsweise aus  Bariumtitanat besteht. Eine Quelle 4 elektrischer  Energie, die im vorliegenden Beispiel als Batterie  dargestellt ist, ist mit den Elektroden 2 des Speicher  elementes 1 verbunden, um eine gegebene Ladung  in das Speicherelement zu bringen, und eine     Halte-          Diode    5 mit einer hohen Rückspannung wird ver  wendet, um das Speicherelement 1 auf einem hohen  Spannungspegel zu halten. Eine Zenerdiode 5' oder  ein ähnliches Schaltelement wird in Reihe mit der  Belastung verwendet und verhindert die Entladung  des Elementes 1, solange eine gegebene Spannung  nicht erreicht ist.

   Selbstverständlich ist die Durch  schlagspannung der Diode 5' kleiner als diejenige der  Haltediode 5. Ein Verbraucher 6 ist mit den Elek  troden 2 des Elementes 1 verbunden. Ausserhalb des  Speicherelementes 1 ist eine thermische Energiequelle  7 vorhanden, welche aus irgend einer Wärmequelle,  wie z. B. der Sonne, einer Gasflamme oder natürli  chem Wasserdampf bestehen kann. In der Fig. 4 ist  weiter ein Mittel 8 gezeigt, welches     gestattet,    das  Element 1 der Wärmeenergie der Quelle 7 auszu  setzen, wobei das genannte Mittel im vorliegenden  Falle aus einem mechanischen Schieber 8     besteht,     welcher zwischen der     Wärmequelle    7 und dem Spei  cherelement 1 liegt.

   Der Schieber 8 kann durch den  Handgriff 9 mechanisch betätigt werden, oder durch  irgendwelche andere geeignete elektrische oder me  chanische Mittel.  



  Im Betrieb wird das Speicherelement 1 der Schal  tung der Fig. 4 durch die Batterie 4 und die Halte  diode 5 im geladenen Zustand     gehalten.    Das Element  1 wird bei einer gegebenen Temperatur, welche in  der Fig. 1 mit T@ bezeichnet ist, geladen. Der Punkt  T@ der Fig. 1 ist die Curie-Temperatur, aber unter  Verhältnissen eines Betriebs mit hoher Feldstärke,  kann die Temperatur T@ etwas über oder unterhalb  der Curie-Temperatur liegen, da in diesem Bereich  keine wesentliche Änderung der Werte der Dielektri  zitätskonstanten vorhanden ist. Wenn sich somit das  Element 1 auf der Temperatur T@ befindet, ist seine  Kapazität Cc ein Maximum infolge der hohen Di-    elektrizitätskonstanten Kc, wie sich dies aus der Fig. 1  ergibt. Die elektrische Ladung im Speicherelement 1  ist daher:  Q=Cc.Vc  wo Vc die Spannung der Batterie 4 ist.

   Die im Kon  densator gespeicherte elektrische Energie ist gegeben  durch:  Wc = ¸ Q.Vc  Wenn Wärmeenergie aus der Wärmeenergiequelle  7 an das Energiespeicherelement 1 abgegeben wird,  steigt die Temperatur des Elementes 1 auf eine Tem  peratur Tc' an, und die Dielektrizitätskonstante fällt  auf den Wert Kc' ab, wie dies aus der Fig. 1 hervor  geht. Ein entsprechender Abfall     tritt    im Kondensator  2 auf:  
EMI0004.0013     
    Da die Ladung Q wegen der Haltediode 5 nicht  abnehmen kann, muss ein Anstieg der     Kondensator-          spannung    von     V"    auf     V,'    um     den.    Faktor
EMI0004.0019  
   ein  treten.

   Die     Aufrechterhaltung    der Ladung bedingt,  dass:  
EMI0004.0021     
    Somit ist     die        Kondensatorspannung    durch Er  wärmung des Speicherelementes 1 erhöht worden.  Die erhöhte Spannung des Elementes 1 ist aber       gleichbedeutend    wie eine Erhöhung der     elektrischen          Energie    W um den Faktor
EMI0004.0027  
   da  
EMI0004.0028     
    Die Energiezunahme  
EMI0004.0029     
    ist bedingt durch die Umwandlung von thermodyna  mischer Energie oder     Wärmeenergie    in     elektrische     Energie,

   wie dies aus der     nachfolgenden    Diskussion       ersichtlich    ist.  



  Die gleiche grundlegende Schaltung der     Fig.    4       kann    für den Betrieb des     Energiespeicherelementes    1  als Wärmeabsorber aus einem geschlossenen System  verwendet werden. Der einzige Unterschied besteht       darin,    dass die Quelle 7     thermischer    Energie eine  endliche Wärmequelle ist, wie dies für einen ge  schlossenen Raum zutrifft, welcher abzukühlen ist.

    Aus der Gleichung       He,zz:C.T.M     wo       H,    = der in einem gegebenen Körper enthaltenen       thermischen    Energie      C = der spezifischen Wärme des genannten ge  gebenen Körpers  T = der Temperatur des genannten Körpers  M = der Masse des genannten Körpers ist,  erkennt man, dass, falls die Wärmeenergie des Kör  pers konstant bleibt und die spezifische Wärme zu  nimmt, die Temperatur des Körpers abnehmen muss,  um die Wärmeenergie auf dem gegebenen Wert zu  halten.

   Wenn man die vorgehende Feststellung in  Verbindung mit der Kurve der Fig. 3 betrachtet,  welche die spezifische Wärme in Abhängigkeit der  Temperatur wiedergibt,     erkennt    man, dass durch die  Zuführung elektrischer Energie an das Speicherele  ment 1 die spezifische Wärme des Elementes 1     ver-          grössert    wird (die ausgezogene Kurve entspricht dem  ungeladenen Wert und die gestrichelte Kurve dem  geladenen Wert). Es folgt daher, dass die Temperatur  des Elementes 1 abnehmen muss, falls die thermische  Energie im Speicherelement 1 konstant bleibt. Es ist  noch ein Beitrag an thermischer Energie infolge der  sog. Polarisationswärme vorhanden.

   Die Änderung  der thermischen Energie infolge der Polarisations  wärme ist jedoch     verhältnismässig    klein und erhöht  die genannte thermische Energie nicht merklich.  Infolgedessen ist die Änderung der spezifischen  Wärme gross genug, um einen Temperaturabfall und  nicht eine Temperaturzunahme zu bewirken. Diese  Änderung der spezifischen Wärme zwischen dem  geladenen und ungeladenen Zustand spielt eine wich  tige Rolle beim Betrieb des Energiespeicherelementes  als Absorber von Wärme aus einem     geschlossenen     System.  



  Unter Bezugnahme auf die Fig. 5, 6 und 7 wird  das Betriebsverfahren des Energiespeicherelementes  1 als Umformer gezeigt, und in der Fig. 5 ist der  Zustand der verschiedenen Parameter des Energie  speicherelements 1 am Ende jedes Verfahrensschrittes  angegeben. Der Zustand des Speicherelementes 1  hinsichtlich der totalen Energie und hinsichtlich der  spezifischen Wärme ist in der Fig. 6 bzw. 7 gezeigt,  und zwar am Ende jedes     Verfahrensschrittes,    um  eindeutig den Gewinn an elektrischer Energie und  die Änderung der     spezifischen    Wärme zu zeigen, wenn  sowohl elektrische und thermische Energie dem  Speicherelement 1 zugeführt werden. In der Fig. 5  zeigt der Block d die verschiedenen im Spiel stehen  den Parameter und welches der Zustand dieser Para  meter am Beginn, des Umformungszyklus sein soll.  



  Die Anfangszustände der verschiedenen Para  meter des Elementes 1 sind die folgenden: Die Di  elektrizitätskonstante des Dielektrikums 3, welches  im Element 1 der Fig. 4 verwendet wird, befindet  sich auf einem gegebenen     Wert,    welcher     innerhalb     des verwendeten Temperaturbereiches ein Maximum  sein sollte. Dies entspricht der Kurve der Fig. 1 und  der Theorie, gemäss welcher das Energiespeicherele  ment 1 anfänglich bei einem relativ hohen Wert der  Dielektrizitätskonstanten aufgeladen werden sollte.  Die Fig. 5 zeigt, dass die elektrische Energie Null ist    und die Punkte d in den Fig. 6 und 7 zeigen die  totale Energie bzw. die spezifische Wärme des Spei  cherelementes 1 in ungeladenem Zustand.  



  Der erste Schritt beim Verfahren zur     Umformung     thermischer Energie in elektrische Energie ist in der  Fig. 5 im Block A angegeben. Dieser erste Schritt  besteht wie ersichtlich darin, dem Energiespeicher  element 1 der Fig. 4 elektrische Energie aus der  Batterie 4 bei einem gegebenen Punkt im verwert  baren Temperaturbereich zuzuführen. Diese gegebene  Temperatur, nämlich Td, ist in den Fig. 6 und 7 als  eine Temperatur     dargestellt,    welche etwas oberhalb  der Curie-Temperatur Tc des dielektrischen Materials  liegt. Die gegebene Temperatur kann jedoch gleich  der Curie-Temperatur Tc oder eine Temperatur ober  halb oder unterhalb der Curie-Temperatur des Ener  giespeicherelementes 1 sein.

   Die Temperatur Td  gemäss den Fig. 6 und 7 wurde aus dem Grunde  etwas oberhalb der Curie-Temperatur angenommen,  da bei diesem Punkt die     dielektrische    Konstante ein  Maximum für diesen Zyklus ist, und zwar bei Ver  hältnissen einer hohen Feldstärke, und bei diesem  Punkt eine minimale Temperaturänderung erforder  lich ist, um den     grössten        Gewinn        an        elektrischer     Energie zu erzielen. In der     Fig.    5 ist weiter der Zu  stand der verschiedenen Parameter nach der Zufüh  rung der elektrischen Energie bei einer gegebenen  Temperatur im Block a) gezeigt.

   Wie     erkenntlich,     nehmen die elektrische Energie, die     Spannung    und  die Ladung des Speicherelementes 1 zu, während die  thermische Energie, die     Dielektrizitätskonstante    und  die Kapazität des Speicherelementes 1 konstant  bleiben.  



  In den     Fig.    6 und 7 ist die Temperatur     Td    als  unverändert dargestellt. Die Temperatur hat jedoch  das Bestreben, abzunehmen, wie dies aus der Tat  sache     erkenntlich    ist, dass die spezifische Wärme in  der     Fig.    7 vom Punkt d zum Punkt a) zugenommen  hat. Diese Zunahme der spezifischen Wärme würde  normalerweise eine Abnahme der Temperatur des  Umformers oder des Speicherelementes 1 bedeuten,  aber     für    die vorliegende Erläuterung     wird    angenom  men, dass bei einer Änderung der     spezifischen    Wärme  genügend thermische Energie absorbiert wird, um  das Element 1 auf der Temperatur     Td    Zu halten.

   In  der     Fig.    6 stellt somit die Linie     d-a    die Spitze an  elektrischer Energie dar, welche     zu    der bereits vor  handenen thermischen Energie des     Speicherelementes     1 hinzukommt, und diese     elektrische    Energie ist  gleich:       Wa,        =1@2    Q . V    Unter     Bezugnahme    auf die     Fig.    5 ist der nächste       Verfahrensschritt        im    Block B angegeben.

   Dieser       Schritt        besteht    darin, dass man das Element 1 der  Einwirkung einer Quelle von thermischer     Energie     aussetzt, um     die        thermische    Energie des Elementes  und     damit    die     Dielektrizitätskonstante    und     die    elek  trische Energie des Elementes 1 zu     ändern.    Der  Block b     der        Fig.    5 zeigt den Zustand der     verschiede=         nen Parameter des Speicherelementes 1 nach der eben  erwähnten Erwärmung an.

   Die Temperatur hat auf  einen Wert Tc' zugenommen, wie aus den Fig. 6 und  7 hervorgeht, und die Dielektrizitätskonstante ist     ge-          mäss    der Kurve der Fig. 1 auf einen verhältnismässig  niederen Wert bei der Temperatur Tc' abgefallen. Als  Ergebnis dieser Abnahme der Dielektrizitätskonstan  ten nimmt die Spannung des Elementes zu und daher  auch die elektrische Energie im Speicherelement 1.  Die Ladung ist wegen der Dioden 5 und 5' der Fig. 4  konstant geblieben, während die Spannung des Ele  mentes zugenommen hat. Da thermische Energie dem  Speicherelement 1 hinzugefügt wird, wäre anzuneh  men, dass die thermische Energie zunimmt.

   Die ther  mische Energie steigt tatsächlich, aber nicht im Ver  hältnis der Menge der hinzugefügten thermischen  Energie, d. h. dass dann eine Umformung von Ener  gie zwischen ihrer thermischen und elektrischen  Form stattfindet.  



  Der Mechanismus dieser     Umformung    lässt sich  wie folgt erklären: Ein Teil der zugeführten thermi  schen Energie wird verbraucht, um die ausgerichteten  elektrischen Dipole des verwendeten polaren dielek  trischen Materials in eine gewisse willkürliche Un  ordnung zu bringen. Diese Energie tritt als zusätzliche  elektrische Energie im kapazitiven Speicherelement  1 auf. Das mechanische Äquivalent wäre ein Konden  sator, in welchem ein Teil des Dielektrikums entfernt  würde, zwischen dessen Elektroden ein elektrisches  Feld vorhanden ist. In diesem Falle wie im Falle der  Zuführung thermischer Energie erscheint die ver  brauchte Arbeit als erhöhte Spannung, welche zu  einer erhöhten elektrischen Energie im Kondensator  führt.  



  Die Zunahme der     Spannung    am Ende der Stufe  B ist experimentell nachgewiesen worden. Ein     ferro-          elektrischer    Kondensator von der Art des Elementes  1 der Fig. 4 wurde aus einem dünnen Blatt aus  Barium-Strontium-Titanat hergestellt, dessen Abmes  sungen ungefähr 12,7 X 50,8 X 0,13 mm betrugen  und dessen Curie-Temperatur einen Wert von 35 C  hat. Die Dielektrizitätskonstante K bei geringer Feld  stärke betrug bei diesem Punkt ungefähr 10 000. Der  Kondensator wurde in einer Schaltung von gleicher  Art wie derjenigen der Fig. 4 verwendet, und die an  den Ausgangsklemmen liegende Belastung bestand  aus einem Röhrenvoltmeter. Als Wärmequelle wurde  eine Infrarotlampe verwendet.

   Bei der von Zimmer  temperatur ausgehenden Erwärmung erreichte der  Kondensator zunächst die Curie-Temperatur Tc von  ungefähr 35 C. Dabei zeigt das Voltmeter an dieser  Stelle praktisch die Spannung der Batterie 4 an. Bei  der weiteren Erwärmung stieg die Kondensatorspan  nung über die Spannung der Ladebatterie 4, und bei  einer Temperatur von ungefähr 90 C war die Kon  densatorspannung mehr als verdreifacht. Der Wert  der Dielektrizitätskonstanten war bei einer Tempe  ratur von 90 C auf ungefähr einen Drittel ihres ur  sprünglichen bei 35 C gemessenen Wertes abgesun  ken. Bei der Curie-Temperatur und bei 90 C wurden    Spannungswerte von 76 bzw. 260 Volt erzielt.

   Da  die Energie unter Verhältnissen eines konstanten  Wertes von Q proportional zu den Spannungen bei  den beiden Temperaturen ist, ist der Energiegewinn  proportional zur Spannung bei 90 C dividiert durch  die Spannung bei der Curie-Temperatur, d. h. im  vorliegenden Fall ergibt sich ein Energiegewinn von  3,4. Durch wechselweise Änderung der Temperatur  zwischen den beiden genannten Punkten stieg die  Spannung bei jeder Einwirkung der thermischen  Energie auf das Speicherelement 1 auf den höheren  Spannungswert an.  



  In der Fig. 6 ist dann die totale Energie des  Speicherelementes 1 von a nach b längs der Linie  a-b angestiegen, und in der Fig. 7 hat die spezifische  Wärme von Punkt<I>a</I> längs der Linie     a-b    zum Punkt<I>b</I>  abgenommen. In diesem Zusammenhang ist zu er  wähnen, dass, obwohl gemäss Fig. 7 die spezifische  Wärme abnimmt, es nicht nötig ist, dass die Ände  rung der spezifischen Wärme auf diese Weise erfolgt.  Da die Funktion der spezifischen Wärme die Ablei  tung der Kurven für die totale Energie im geladenen  und ungeladenen Zustand ist, könnte die     spezifische     Wärme zunehmen, abnehmen oder konstant bleiben,  ohne das Arbeiten des Energiespeicherelementes 1  ungünstig zu beeinflussen.  



  Der     nächsteVerfahrensschritt    bei der Umformung  thermischer Energie in elektrische Energie ist im  Block C der     Fig.    5 dargestellt und besteht darin, dem  Speicherelement 1 elektrische Energie zu     entnehmen',     und zwar bei einer     Spannung    und einer     Dielektrizi-          tätskonstanten,    die sich von der     anfänglichen    Span  nung und     Dielektrizitätskonstanten    unterscheiden.  Der Block c) der     Fig.    5 zeigt dann die Zustände der  verschiedenen Parameter nach der     Entnahme    der       elektrischen    Energie aus dem Element 1.

   Im Zusam  menhang     mit    den Kurven der     Fig.    6 und 7 ist zu  erwähnen, dass die Entladung     des        Speicherelementes     1 vom Punkt b auf der dem geladenen Zustand ent  sprechenden Kurve zum     Punkt    c der dem ungelade  nen Zustand entsprechenden Kurve erfolgt, und     dass     die Temperatur während dieses     Vorganges    als auf  dem Wert     T,'    verbleibend angenommen ist.

   Die  Länge der Linie     b-c    zeigt die Menge an     elektrischer     Energie an, die durch Entladung des Speicherele  mentes 1 erhalten wird,     und    diese Länge ist beträcht  lich     grösser    als, die Länge der Linie     d-a,    welche der  elektrischen Energiemenge entspricht, die durch La       dung        des    Elementes 1 aufgemalt     wird.    Der Unter  schied in den Längen der Linien     b-c    und     d-a    ist  somit gleich der     elektrischen    Energiemenge,

   welche  durch Zuführung von thermischer Energie an das       Umformerelement    1     gewonnen    wird.  



  Der     abschliessende    Schritt des     Verfahrens    ist  durch den Block D der     Fig.    5 veranschaulicht und  besteht darin, das Element 1 abzukühlen, um dessen  Temperatur wieder auf die     genannte    gegebene Tem  peratur     zurückzuführen.    Die Abkühlung kann auf  irgend eine     bekannte        Art    vorgenommen werden, aber  das einfachste     Verfahren    zur Abkühlung ist dasjenige      der Fig. 4, wo der mechanische Schieber B dazu ver-  
EMI0007.0001     
  
     Zustand auf den Wert im geladenen. Zustand über-  
EMI0007.0002     
  
       das Element 1 ansteigen darf. Dies ist eine Betrach  tung von praktischer Bedeutung.

   Das hier zu erfül  lende Kriterium besteht darin, dass die thermische  Energie bei einer Temperatur aufgenommen wird,  die niedriger ist     als    die Umgebungstemperatur, und  bei einer Temperatur abgegeben wird, welche höher  als die Umgebungstemperatur ist.  



  Aus der Fig. 10 ist zu erkennen, dass die spezi  fische Wärme vom Punkt ä zum Punkt b' abnimmt.  Es ist nicht nötig, dass die spezifische Wärme auf  diese Weise wirkt, um das Arbeiten des     Speicherelen     mentes als Kühlmittel zu erzielen. So bestimmen die  Neigungen der Kurve der Fig. 9 die Form der Kurve  der Fig. 10. Die Kurve der Fig. 9 ist ihrerseits be  stimmt durch die Kennlinie der Dielektrizitätskon  stanten des besonderen zur Verwendung gelangenden  dielektrischen Materials. Wenn daher die Kennlinien  des verwendeten dielektrischen Materials gesteuert  werden können, wie z. B. durch Einfügung geeigneter  Fremdstoffe in Bariumtitanat, kann die Kennlinie der  totalen Energie gesteuert werden und damit auch die  Kennlinie der spezifischen Wärme.

   Man erkennt  dann, dass es     nebensächlich    ist, ob die spezifische  Wärme zunimmt, abnimmt oder auf dem gleichen       Wert    innerhalb eines gegebenen     Temperaturbereiches     bleibt. Das zu erfüllende Kriterium besteht darin,  dass die Unterschiede der Werte der spezifischen  Wärme über einen gegebenen Temperaturbereich für  den geladenen und ungeladenen Zustand mit abneh  mender Temperatur     zunehmen    sollten.  



  Der Verfahrensschritt C der Fig. 8 ist der  nächste     Schritt    des     Verfahrens    der Verwendung des  Speicherelementes 1 als Kühler, und dieser Schritt  besteht in der Entnahme elektrischer Energie vom  Element 1 bei einer von der genannten gegebenen  Spannung verschiedenen     Spannung        innerhalb    des  genannten gegebenen Temperaturbereiches, um die  spezifische Wärme von einem geladenen Wert auf  einen ungeladenen Wert zu ändern.

   Wie dies in den  Fig. 9 und 10 durch den Punkt c' zum Ausdruck  kommt, hat     als    Ergebnis des     letztgenannten        Schrittes     die elektrische Energie abgenommen, die Temperatur  über die Senkentemperatur zugenommen und die  thermische Energie des Speicherelementes 1 ebenfalls  zugenommen. Die Temperatur am Punkt c' ist nun  höher als die Senkentemperatur, welche Td' war, und  es ist nun möglich, thermische Energie von einem  höheren Temperaturpegel auf einen niedrigeren Tem  peraturpegel mit den Werten Tc' bzw. Td' abzugeben.  Die elektrische Energie in diesem Punkt hat abge  nommen, und zwar wegen der Entladung des Spei  cherelementes 1.

   Jedoch ist die bei der Entladung  verfügbare Energiemenge kleiner als die bei der La  dung des Speicherelementes 1 in Übereinstimmung  mit dem zweiten Gesetz der Thermodynamik aufge  brachte Energie. Der Unterschied der aufgebrachten  elektrischen Energie und der bei der Entladung ver  fügbaren elektrischen Energiemenge ist verbraucht  oder bei der Erhöhung der thermischen Energie des  Speicherelementes 1 umgeformt worden.

   Somit ist    am Ende des Schrittes C mehr thermische Energie  verfügbar als während des Schrittes B' verbraucht  worden ist.     Diese    Zunahme an thermischer Energie  und die gleichzeitige Änderung der spezifischen       Wärme    infolge der Entladung des Speicherelementes  1 wirken im Sinne einer Erhöhung der Temperatur  auf den Wert Tc', welche bedeutend höher sein kann  als die Senkentemperatur Td'.

   Eine Betrachtung der  Fig. 1 an dieser Stelle zeigt, dass die Dielektrizitäts  konstante bei der Temperatur Tc' auf ihren Kleinst  wert abgefallen ist und dass in Übereinstimmung mit  der Änderung der Dielektrizitätskonstanten die elek  trische Energie am Ende des Schrittes B' zugenom  men hat, wobei aber, wie dies die Fig. 8 zeigt, die  elektrische Energiemenge, die am Ende des Schrittes  <B>C</B> erhalten wird, gegenüber der an diesem     Punkt     verfügbaren elektrischen Energie abgenommen hat,  und zwar infolge der Umformung eines Teiles dieser  elektrischen Energie in thermische Energie. Der Ver  fahrensschritt C enthält auch die Abschaltung des  Energiespeicherelementes von dem zu kühlenden  System und den Anschluss an eine Wärmesenke.

   Der  abschliessende Schritt D' besteht in der Kühlung des  Speicherelementes zur Bewirkung einer Änderung  der thermischen Energie des Elementes 1, wodurch  die Temperatur des Elementes 1 innerhalb des ge  nannten gegebenen Temperaturbereiches verändert  wird, wobei das Element 1 im ungeladenen Zustand  verbleibt. Auf     diese    Weise kann dann     die    Kühlung  des Elementes 1 durch Abstrahlung,     Konvektion    und  Leitung an     die    umgebende Atmosphäre erfolgen oder  durch direkte Kühlung mit     bekannten    Kühlflüssig  keiten.

   Am Ende des Schrittes D' sind dann die  verschiedenen im Spiel stehenden Parameter auf die  im Block d' angegebenen     Werte        zurückgekehrt,    und  wie die     Fig.    9 und 10 zeigen, ist die totale Energie  auf dem Punkt<B>d</B> bei der Anfangstemperatur     Tä     gesunken und die spezifische     Wärme    auf den An  fangswert bei der     gleichenTemperatur        zurückgekehrt.     Somit ist ein Zyklus des Betriebes des     Energiespei-          cherelementes    1 als Kühler beendigt.

   Es ist dann  klar, dass es bei mehreren     Durchläufen        des        Ele.          mentes    1 durch den     Arbeitszyklus    in der oben be  schriebenen Weise     möglich    ist, Wärme aus einem  geschlossenen System zu absorbieren und     damit    die  ses System zu kühlen. Diese Kühlung tritt selbstver  ständlich nur ein unter der Voraussetzung, dass     ther-          mische    Energie dem geschlossenen System rascher  entnommen wird, als sie aus anderen Quellen gewon  nen wird.  



  In     Verbindung        mit    dem vorhergehenden Zyklus  ist es von Bedeutung, festzustellen, dass die Ladung  und     Entladung        innerhalb    des Zyklus in     adiabatischer          Weise        erfolgt    sind und nicht durch Ladung und  zwangsweise     Konstanthaltung    der Temperatur, wie  dies im Falle     des    Umformers     zutraf.    Weiter ist an  dieser Stelle die Tatsache von Bedeutung,     dass    der       Energieumformer    1, welcher im Bereich arbeitet,

   wo  die Unterschiede in der spezifischen     Wärme        mit    zu  nehmender Temperatur     zunehmen,    als Energieuni-      former arbeitet, falls das Energiespeicherelement zy  klisch in der folgenden Art betrieben wird. Unter  Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10 sollte der Zyklus  am Punkt e' der Kurve     beginnen.    Durch Zuführung  von Wärme an den Energieumformer 1 wird die  Temperatur vom Wert Te' am Punkt e' auf den Wert  Td' am Punkt d' erhöht. An diesem Punkt wird dem  Energiespeicherelement 1 elektrische Energie zuge  führt, und es wird gestattet, dass sich das Element 1  adiabatisch auflädt, wie dies im Falle des Kühlers  der Fall war, wobei die totale Energie und die spezifi  sche Wärme wie zuvor aus den Fig. 9 und 10 er  sichtlich sind.

   Am Punkt ä hätte dann bei der Ent  ladung des Kondensators die totale Energie und die  spezifische Wärme das Bestreben längs der Linien  a'-d' zu ändern, vorausgesetzt, dass dieser Zyklus  vollständig reversibel ist. Indem man jedoch das Ele  ment zwingt, auf der Temperatur Te' zu bleiben und  die Entladung längs der Linien a'-e' in den Fig. 9  und 10 vor sich gehen lässt, ist es möglich, eine Um  formerwirkung insofern zu erhalten, als am Ausgang  mehr elektrische Energie erhalten wird, als dem  Energiespeicherelement 1 zugeführt wurde. Somit ist  ein Gesamtgewinn an elektrischer Energie zu ver  zeichnen und thermische Energie ist in elektrische  Energie umgesetzt worden.

   Dieser Betrieb ist nicht  beschränkt auf den besonderen in den Fig. 9 und 10  gezeigten Bereich, sondern lässt sich durchführen bei  irgend einem Punkt auf diesen Kurven unter der Vor  aussetzung, dass die Ladung des Energieumformers  1 adiabatisch und die Entladung isothermisch erfolgt.  Es ist selbstverständlich klar, dass die grösste Ände  rung der verfügbaren elektrischen Energie im Be  reich des Knies der Kurve der Fig. 9 erhalten werden  kann.

   Diese Art der Energieumformer ist     verhältnis-          mässig    unwirksam im Vergleich zu dem in Verbin  dung mit der Fig. 5 beschriebenen Verfahren, aber  es ist interessant insofern, als bei der Umkehrung  dieses Zyklus und der isothermischen Aufladung  längs der Linien e'-a' in den Fig. 9 und 10 und der  adiabatischen Entladung längs der Linien a'-d' die  Temperatur des Umformerelementes auf die Tem  peratur des Punktes d' erhöht wird. Daraus ist er  sichtlich, dass mehr thermische Energie verfügbar  ist, als am Beginn dieses Zyklus verfügbar war, und  dass der Umformer 1 bei diesem Arbeitsverfahren  als Wärmepumpe zur Abgabe von thermischer Ener  gie wirkt.

   Es hat somit eine Umformung von Energie  stattgefunden, und dies kommt durch den Umstand  zum Ausdruck, dass am Ausgang eine geringere  elektrische Energie verfügbar ist als dem Element  am Eingang zugeführt wurde.  



  Bisher wurde das im Energieumformer verwen  dete dielektrische Material als festes Material ange  nommen, wie dies z.B. für Bariumtitanat zutrifft. Es  ist bekannt, dass zahlreiche derartige dielektrische  Stoffe vorhanden sind, welche die wünschenswerten  Kennlinien aufweisen, wie dies für Bariumtitanat der  Fall ist. Solche feste Stoffe können ebensogut in den  vorliegend beschriebenen Fällen verwendet werden.    Die in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung  verwendbaren dielektrischen Stoffe sind jedoch nicht  auf feste Dielektrika beschränkt, sondern 'es lassen  sich die Dielektrika in irgend einem Zustand, also  im festen, flüssigen oder dampfförmigen Zustand  verwenden.

   Es lässt sich ein Umformer- oder     Kühl-          Element    entwerfen, welches ein Dielektrikum enthält,  welches zwei seiner drei möglichen Zustände an  nimmt. Ein derartiges Dielektrikum ist z. B. reines  Wasser, H2O, und wenn dieses in seiner flüssigen  Form und seiner Dampfform in Verbindung mit     ka-          pazitiven    Energiespeicherelementen verwendet wird,  lässt sich ein wirksamer     Umformer    von thermischer  Energie in elektrische Energie und wirksamer Ab  sorber für thermische Energie erhalten. Die Fig. 11  zeigt nun eine geschlossene dielektrische Umhüllung  10, welche so bemessen ist, dass, sie beträchtliche  Innendrücke aushalten kann.

   Eine Metallelektrode  11 ist auf der Innenseite der Umhüllung 10 und an  der Basis derselben angeordnet. Die Elektrode 11       kann    aus einem     getrennten    Metallblock bestehen,  welcher an der Bodenfläche der Umhüllung 10 an  liegt, oder es     kann    sich um einen     Metallfilm        handeln,     der durch eine bekannte Technik, z. B. durch     Vaku-          umaufdampfung    aufgebracht ist. Parallel zur Elek  trode 11 und in einem gewissen Abstand von dersel  ben ist eine weitere Elektrode in Form eines Gitters  12 angeordnet, um die Verdampfung des aus H2,O  bestehenden Dielektrikums bei Zuführung thermi  scher Energie zu erleichtern.

   Die Elektroden 11 und  12 bilden dann die Platten eines kapazitiven Ele  mentes 17 von gleicher Art     wie    das in Verbindung  mit der     Fig.    4     beschriebene        Energiespeicherelement     1. Die Leiter 13 und 14 verbinden die Elektroden  11 und 12 durch vakuumdichte Durchgänge 15 mit  einer äusseren Schaltung, welche eine elektrische  Energiequelle 4, eine Haltediode 5 und einen Ver  braucher 6 von gleicher Art wie in der     Fig.    4 auf  weist.

   Die Haltediode 5 verhindert eine schädliche  Rückkopplung     während        des        Kühl-Teils    des nachste  hend zu     beschreibenden    Zyklus.     Parallel    zur Bela  stung 6 ist ein Kondensator 16     geschaltet,    um zu  verhindern, dass sich die Energiequelle 4 dauernd  über die Belastung 6 entlädt.

   Innerhalb der     Dielek-          trischen    Umhüllung 10 ist ein gegebenes Volumen  sehr reinen Wassers,     H20,        vorhanden.    Das gegebene  Wasservolumen genügt, um den Raum zwischen den  Elektroden 11 und 12 vollständig auszufüllen, wo  durch ein     kapazitives    Element vorliegt,     welches    Was  ser im flüssigen Zustand als     Dielektrikum    enthält.  Es ist bekannt, dass reines Wasser in flüssiger Form  eine     Dielektrizitätskonstante    von ungefähr 80 auf  weist.

   Indem man nach der Ladung des auf die vor  genannte Art gebildeten Kondensators     Wasser    aus  dem Raum zwischen den Elektroden 11 und 12 ent  fernt, ist es möglich, einen beträchtlichen     Energie-          gewinn    zu erzielen, indem man lediglich den Zustand  des     Dielektrikums        ändert.    Diese Zustandsänderung  kann dadurch bewirkt werden, dass man den Schie  ber 8 öffnet und dadurch die     dielektrische    Umhüllung      10 der Einwirkung thermischer Energie aus der  Quelle 7 aussetzt.

   Durch Zuführung thermischer  Energie an die Umhüllung 10 wird das zwischen den  Elektroden 11 und 12 vorhandene Wasservolumen  genügend erwärmt, um eine Verdampfung des Was  sers zu bewirken, wobei der Wasserdampf durch die  Gitterelektrode 12 hindurchdringt und die Umhüllung  10 füllt. Durch diese Massnahme tritt die Dielektri  zitätskonstante von Wasserdampf an Stelle der Di  elektrizitätskonstante des zuvor im flüssigen Zustand  vorhandenen Wassers. Wegen des in der Umhüllung  10 erzeugten Druckes zeigt die Kurve für die totale  Energie einen gleichartigen Verlauf wie in Fig. 2, und  zwar sowohl für den geladenen als auch den unge  ladenen Zustand. Für den Betrieb dieser     Vorrichtung     ist es     nicht    nötig, ein geschlossenes System mit dem  in diesem zwangsläufig erzeugten Druck zu verwen  den.

   Die Vorrichtung kann mit einem konstanten  Druck betrieben werden. Die oben stehenden Darle  gungen erfordern eine weniger komplizierte Analyse  und sind daher dem Verständnis zugänglicher.  



  Da Vorrichtungen von der in der Fig. 11 be  schriebenen Art, welche Wasser als Dielektrikum  verwenden, eine bedeutende Energiemenge     für    die  Verdampfungswärme benötigen, liegt der günstigste  Betriebspunkt einer solchen Vorrichtung irgendwo  in der Nähe des Knies der Kurve der Fig. 2. An  dieser Stelle bewirkt eine geringe Änderung der ther  mischen Energie eine Umwandlung des Wassers,  welches sich zwischen den Elektroden 11 und 12 in  einem tropfenförmigen Zustand befindet, in Dampf.  Somit kann eine Verstärkung der ursprünglich dem  Kondensator der Fig. 11 zugeführten elektrischen  Energie erzielt werden, indem man thermische Ener  gie zuführt, um das Dielektrikum zu verdampfen und  dadurch seinen Zustand zu verändern.

   Der erzielte  Gewinn ist proportional zur Differenz zwischen dem  Wert der Dielektrizitätskonstanten im flüssigen Zu  stand und dem Wert der Dielektrizitätskonstanten im  dampfförmigen Zustand. Die vorgenannte Technik  kann. ebensogut mit anderen dielektrischen Stoffen  angewendet werden, welche sich bei Zuführung ther  mischer Energie verdampfen lassen. Zu solchen Di  elektrika gehören gewisse Fluorkohlenwasserstoffe,  Formamide, Cyanwasserstoffsäure, Fluorwasserstoff,  Dimethylsulfat und Ammoniak. Es ist zu erwähnen,       dass    diese     Stoffe    nicht nur     grosse    Änderungen der  Dielektrizitätskonstanten mit der Temperatur zeigen,  sondern auch hohe dielektrische Festigkeiten im  Dampfzustand aufweisen.  



  Die Vorrichtung der Fig. 11 kann ebenso als  Absorber von thermischer Energie betrieben werden,  und     zwar    in annähernd der gleichen Weise, wie dies  in Verbindung mit der Fig. 8 beschrieben wurde. So  nimmt bei Zuführung elektrischer Energie an den  durch die Elektroden 11 und 12 und den dazwischen  liegenden Wasserdampf als Dielektrikum bestehende  Kondensator die spezifische Wärme des Wasser  dampfes zu, und die Temperatur fällt unterhalb die  jenige, bei welcher die Ladung, ursprünglich zuge-    führt wurde. Durch Anschluss dieses Kondensators  an ein zu kühlendes System absorbiert der Konden  sator Wärme, bis die Umgebungstemperatur erreicht  ist. An dieser Stelle wird der Kondensator vom ge  schlossenen System, welches gekühlt wird, abge  schaltet und mit einer Wärmesenke verbunden, die  sich auf der Umgebungstemperatur befindet.

   Der  Kondensator wird dann entladen und die spezifische       Wärme    auf einen ungeladenen     Wert        vermindert    und  die Temperatur auf einen Wert oberhalb der Umge  bungstemperatur erhöht, so dass thermische Energie  bei hoher Temperatur in eine Senke mit geringerer  thermischer Energie entladen werden kann.

   Somit  können in Abhängigkeit der Temperatur, von welcher  aus die Abkühlung zu erfolgen hat, oder in Abhän  gigkeit der Temperatur, die man zum Gewinn von  Energie zu verwenden wünscht, Dielektrika mit ver  schiedenen Verdampfungstemperaturen und verschie  denen Änderungen der Dielektrizitätskonstanten ver  wendet werden, und das Verfahren und die Einrich  tung gemäss der Erfindung lassen sich ebenso bei  Verhältnissen anwenden, wo das Dielektrikum ein  fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff ist oder wo  das Dielektrikum eine Änderung der Phase oder des  Zustandes durchmacht.  



  Die Fig. 12 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung, welches ferroelektrische Kondensatoren  in Verbindung mit einem rotierenden Element ver  wendet, um     thermische        Energie    in elektrische     Wech-          selstromenergie        umzuformen.    In der     Fig.    12 ist ein  Querschnitt eines zylindrischen oder kugelförmigen  Körpers 17 gezeigt, welcher um seine Achse oder  seinen Mittelpunkt 18 rotiert. Der Körper 17 kann  beispielsweise ein Satellit sein, welcher um seine  Achse 18 rotiert,     während    er die Erde umläuft, oder  es kann sich um eine andere     Art    von     Raumschiff     handeln.

   Zwei dünne Blätter aus     ferroelektrischem          Material    19 und 20, die beispielsweise aus kerami  schem     Barium-Titanat    bestehen, sind am oder im  Körper 17 befestigt. Die liegenden     Elektroden    21,  22, 23 und 24 sind ihrerseits     an    den keramischen  Körpern 19 und 20 befestigt, z. B. durch     Vakuum-          Aufdämpfung    aufgebracht. Die Elektroden 22 und  23 sind vom Metallkörper 17 isoliert und bilden die  Ausgangselektroden des     Generators..    Die Belastung  25, die ein Leistungsverbraucher, z.

   B. eine Glüh  lampe, ein     Radioempfänger    oder dergleichen sein  kann, ist mit den Elektroden 22 und 23 verbunden.  Die     ferroelektrischen    Blätter 19 und 20 und die ih  nen zugeordneten     Elektroden    21 und 22 bzw. 23, 24  bilden zwei Kondensatoren, welche nachstehend mit  C3 und C4 bezeichnet sind. Diese Kondensatoren C3  und C4 werden durch eine Batterie 26 und einen  Serienwiderstand 27 im geladenen Zustand gehalten.  Die- Batterie 26 wird nur durch     Isolations-Ableit-          ströme    belastet. Der Widerstand 27 soll     hochohmig     sein,     damit    kein     Ausgangswechselstrom    durch die  Batterie fliesst.

   Ein Ausgangswechselstrom fliesst über  den Widerstand 25, wenn der Körper 17 um seine  Drehachse 18 rotiert, wie     dies    durch den Pfeil in der      Fig. 12 tumn Ausdruck kommt, so dass die Konden  satoren C3 und C4 abwechslungsweise einer     Wärme-          strahlung    28 und einer Wärmesenke ausgesetzt sind,  in welche Senke die in den Kondensatoren C3 und  C4 enthaltene thermische Energie übergeht, und wel  che in der Fig. 12 mit 29 bezeichnet ist.

   Die An  fangsladung der     Kondensatoren    C3 und C4 wird  durch die Batterie 26 geliefert, und ein Teil dieser  Ladung wird durch die Belastung 25 hin und her  verschoben, wenn die Kondensatoren C3 und C4  erwärmt und abgekühlt werden, indem sie abwechs  lungsweise der Quelle 28 ausgesetzt und von dieser  abgeschirmt werden. Es ist zu erwähnen, dass die in  der Belastung     vernichtete    elektrische Energie durch  die Temperaturschwankungen erzeugt wird, denen  die Kondensatoren C3 und. C4 unterworfen sind,., und  nicht von der Rotationsenergie des Körpers 17, wie  das im üblichen elektromagnetischen Generator der  Fall ist.  



  Wenn man nun annimmt, dass, wie in Fig. 1,  die Temperatur zwischen den Werten Tc und Tc'  schwankt, ist es möglich, die Wirkung des     Wechsel-          stromgenerators    der Fig. 12 anzugeben.  



  Im Bereich der Curie-Temperatur Tc nimmt der  Kondensator C4 folgende elektrische Ladung auf:    Qc = Cc. Vc  während Kondensator C3 bei der Temperatur Tc'  die Ladung    Qc = Cc'. Vc    aufnimmt.  Der Unterschied der beiden Ladungen ist  Qc = Qc' = Vc (Cc - Cc').  



  Diese Ladung wird während jedes Temperatur  zyklus zweimal vorwärts und rückwärts durch den       Belastungswiderstand    verschoben, so     dass    sich der  folgende durchschnittliche Strom ergibt:  I=2f(Qc-Qc')=2fVc(Css-Css')  wo f die Frequenz des Temperatur-Zyklus oder die  Frequenz des Wechselstromes ist. Die Spitzenspan  nung bei offenem Stromkreis, d. h. im unbelasteten  Zustand, ergibt sich aus     der    Erwärmung eines     Kon-          densators    von der Temperatur Tc nach Tc'.

   Diese  Spannung ist gleich  
EMI0011.0012     
    Aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt sich,  dass, wenn ein hoher durchschnittlicher Strom erhal  ten werden soll, eine hohe Frequenz f erwünscht ist,  welche     proportional    zur     Anzahl    Umdrehungen des  Körpers 17 ist. Für eine gegebene Wärmequelle 28  und Wärmesenke 29 kann eine Anzahl Drehungen  und damit der Wirkungsgrad der Vorrichtung da  durch erhöht werden, dass man die Wärmekapazität  oder thermische Trägheit der dielektrischen Körper    19 und 20 verkleinert. Es ist erwünscht, dielektrische  Körper zu verwenden, welche so dünn als möglich  sind, als dies mit Rücksicht auf die dielektrische  Festigkeit noch zulässig ist.

   Ein praktisches Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung würde mit Vorteil dünne  Blätter aus ferroelektrischen Stoffen verwenden,  welche durch ein Klebemittel am rotierenden Körper  befestigt sind, welche schlechte Wärmeleiter sind.  Falls die Wärmeübertragung durch Strahlung erfolgt,  sollten die Oberflächen-Elektroden 21 und 24 einen  hohen Absorption-Strahlungs-Koeffizienten aufweisen.  



  Der Ausgangsstrom in der Belastung 25 der Fig.  12 ist nicht in Phase mit der Generatorspannung, da  die Ersatzschaltung des Generators ein Kondensator  ist. Die Generatorspannung und der Belastungsstrom  sind jedoch in Phase, falls die Belastung, eine Induk  tivität ist, welche der folgenden Bedingung gehorcht:  
EMI0011.0015     
    Die vorstehende Bedingung entspricht einem Re  sonanz-Zustand.  



  Die Energie-Absorption einer Widerstandsbela  stung kann vergrössert werden, falls ein spannungs  abhängiges Schaltelement, wie z. B. ein     Thyrit-Wider-          stand    oder eine Gegeneinanderschaltung von Zener  dioden, in Reihe mit der Belastung 25 verwendet  wird. Eine derartige Anordnung gestattet nur dann  das Fliessen eines Stromes, wenn eine Schwellen  spannung (Zenerspannung) überschritten worden ist.  Der Strom wird durch die Belastung nicht sinusförmig  und weist einen zunehmenden quadratischen Mittel  wert auf, obwohl die Frequenz der     Entladungs-Zy-          klen    die gleiche bleibt.  



  Das Prinzip des ferroelektrischen     Wechselstrom-          generators    eignet sich ohne weiteres auch für Mehr  phasensysteme. Die Fig. 13 zeigt ein Beispiel eines       ferroelektrschen        Dreiphasengenerators.    Er unter  scheidet sich vom Generator der     Fig.    12 durch die       Art,    in welcher die     ferroelektrischen    Kondensatoren  angeordnet sind, und durch die Art der Erwärmung  und Kühlung., Der rotierende     Zylinder-Körper    30  weist Öffnungen auf,

   durch welche     Strahlungsener-          gien    32 in das     Innere    des     Körpers    30 gelangen und   die     ferroelektrischen    Kondensatoren<B>33.</B> der Reihe  nach. bei der Drehung des Körpers um die Achse 34       erwärmen    können. Die Widerstände 35 bilden     die>     Belastung.     dieses        Dreiphasengenerators.    Die. Batterie  36 dient, wie. im     Fallei    der     Fig.    12, nur dazu, den  anfänglichen     Ladungszustand    herzustellen.

   Wenn. die  Kondensatoren 33 abwechslungsweise erwärmt und  abgekühlt werden, und     zwar    durch die Strahlung der  thermischen Energie 32 und durch die     Abstrahlung     in die Senke 37, wird die Ladung des. Kondensators  33, welcher gerade unter der Einwirkung der Strah  lung der Quelle 32 steht, durch den     zugeordneten     Belastungswiderstand verschoben und zu.     gleichen     Teilen auf die zwei Kondensatoren<B>33</B> verteilt, welche  nicht direkt durch. die Spannungsenergie aus der      Quelle 32 aufgeheizt werden und sich daher auf  einem tieferen Potential befinden.

   Indem man die  äussere Oberfläche 38 der Kondensatoren 33 so ge  staltet, dass sie stark     reflektieren,        kann    eine Erwär  mung durch Bestrahlung dieser Oberfläche gering  gehalten werden. Die Innenbefestigung der Konden  satoren 33 hat den Vorteil, dass durch die rotations  bewirkte Zentrifugalkraft die Kondensatoren fest  gegen den Körper 30 angepresst werden, so dass hohe  Drehgeschwindigkeiten möglich sind. In der Anord  nung nach Fig. 13 sind die Kondensatoren 33     ausser-          dem    besser gegen Änderungen der Umgebungsver  hältnisse geschützt, und zwar insbesondere, wenn die  Öffnungen 31 beispielsweise mit Glas oder Quarz  bedeckt sind.

   Bei Anwendungen in Satelliten oder  Raumschiffen werden die Kondensatoren 33 somit  gegen Zusammenstösse mit Mikro-Meteorstein ge  schützt. Die Wärmeabstrahlung der Kondensatoren  33 ist jedoch nicht so gut wie im Falle der Fig. 12.  Das Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ist selbstver  ständlich nur ein Vertreter für eine Anwendung der  vorliegenden Erfindung auf Mehrphasensysteme, da  ja Systeme mit sechs oder mehr Phasen leicht ent  worfen werden können. Die Frequenz des Ausgangs  signals von ferroelektrischen Generatoren ist wegen  der Tatsache klein, dass Körper kleiner aber endli  cher Masse dem Temperatur-Zyklus unterworfen  sind.

   Es ist jedoch durch Verwendung von     Frequenz-          Vervielfachern    möglich, höhere Frequenzen zu er  halten, wenn die Frequenz-Vervielfacher in Verbin  dung mit Mehrphasensystemen von der in der Fig. 13  gezeigten Art verwendet werden.  



  Eine Anordnung zur Erzeugung einer höheren  Frequenz ohne Verwendung von     Frequenz-Verviel-          fachern    ist in der Fig. 14 gezeigt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 14 besteht  der gesamte rotierende Körper 40 aus einem geeig  neten ferroelektrischen Stoff wie Barium-Titanat.  Eine Aussenelektrode 41 mit hoher     Absorptions-          oder    Wärmeübertragungseigenschaft bedeckt diesen  Zylinder oder kugelförmigen Körper 40 aus     Barium-          Titanat.    Die Innenelektroden 42 sind über Dioden  43 mit einem Belastungswiderstand 48 verbunden.  Bei der in der Fig. 14 gezeigten Polarität der Dioden  ist es     vorteilhaft,    die Innenelektroden 42 durch die  Ladebatterie 45 positiv aufzuladen, und zwar     erfolgt     diese Aufladung über die Dioden 43, welche im  Zenerbereich arbeiten.

   Selbstverständlich könnten für  den beabsichtigten Zweck auch andere Anordnungen  gewählt werden. Die Spitzenspannungen und die  Batteriespannung liegen über der Zenerspannung der  Dioden 43. Paare von gegenüberliegenden Konden  satoren, bzw. 46 und 47, sind über zwei entgegen  gesetzte Zener-Dioden 43 mit der Belastung 48 ver  bunden. Die Dioden 43 haben die Wirkung, dass sie  eine sonst praktisch sinusförmige Entladung eines  halben Zyklus in einen schmaleren Impuls umformen.  Nach einer Teildrehung des Körpers 40 fliesst ein  Impuls entgegengesetzter Polarität durch die Bela  stung 48. Somit entsteht ein Wechselstrom, dessen    Frequenz N mal der Rotations-Frequenz der ganzen  Anordnung ist, wobei N gleich der Anzahl von     Kon-          densator-Paaren    ist.  



  Falls man ein Ausgangssignal zu erhaltenwünscht,  das sich mehr der Sinusform nähert, können anstelle  der Zener-Dioden Thyrit-Widerstände verwendet  werden, oder auch Gas-Dioden. Im Betrieb ent  spricht die Vorrichtung der Fig. 14 den Vorrich  tungen der Fig. 12 und 13. Thermische Strahlungs  energie 49 fällt auf den Kondensator 46, wodurch  die Temperatur oder die Spannung des     Kondensator-          Elementes    erhöht wird. Der dem     Kondensator    46  gegenüberliegende Kondensator 47 strahlt thermische  Energie 50 ab.

   Als Folge dieser Absorption und Ab  gabe von thermischer Energie wird im Kondensator  46 wegen der Änderung der Dielektrizitätskonstanten       mit    der Temperatur die Spannung erhöht und im  Kondensator 47 gegenüber seinem erwärmten Zu  stand die Spannung erniedrigt. Daher besteht eine       Potentialdifferenz    zwischen den Kondensatoren 46  und 47, und wenn die Spannung des     Kondensators     46 die Durchbruchspannung der Diode 43 so über  trifft, fliesst ein Stromimpuls durch die Belastung 48  und eine zweite Zener-Diode 43, welche die richtige  Durchbruchspannung gegenüber dem Kondensator 46  aufweist.  



  An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass die Ent  ladung zwischen den Kondensatoren 47 und 46 über  die Belastung 48 nur deshalb stattfindet, weil zwi  schen diesen beiden Kondensatoren die richtige Po  tentialdifferenz vorhanden ist, und daher wird der  Stromweg durch den Durchbruch der Zener-Diode  43 beim     vorgenannten        Potential    geöffnet. Die oben  stehenden Darlegungen gehen selbstverständlich von  der Annahme aus, dass sich der Kondensator 46 auf  der höchsten und der Kondensator 47 auf der tief  sten Temperatur befindet. Die Verbindungen zwi  schen diesen Kondensatoren können auf irgend eine  geeignete Art hergestellt werden.  



  Selbstverständlich sind die vorstehend beschrie  benen Ausführungen von     Wechselstromgeneratoren     nur als Beispiele zu werten und berücksichtigen in  keiner Weise alle möglichen Konstruktionen. Die  Wahl des ferroelektrischen Stoffes ist weiterhin ab  hängig von der Anwendung und den verfügbaren  Temperaturunterschieden. Die Curie-Temperaturen  von bekannten ferroelektrischen Stoffen liegen im  Bereich von 15 K für Blei-Niobat, bis 840 K für       Meta-Niobat.        Kalium-Niobat    ist ein weiteres     Tem-          peratur-Material    mit einem     Curie-Punkt    von etwa  700 K.

   Weiter sind auch sogenannte     anti-ferroelek-          trische    Stoffe, wie z. B.     Blei-Zirconat    geeignet, und  zwar wegen ihrer hohen Gradienten der     Dielektrizi-          tätskonstante    in Abhängigkeit der Temperatur in der  Nähe des     Curie-Punktes.    Es ist auch möglich,     ferro-          elektrische        Leistungsgeneratoren    in Temperaturbe  reichen unterhalb des Gefrierpunktes zu betreiben.

    Ein geeigneter Stoff ist das sogenannte     Rochell-Salz,     welches seine     Dielektrizitätskonstante    in einem Ver-      hältnis von 400 zu 1 ändert, wenn die Temperatur  von -20 C auf +80 C übergeht.  



  Leistungsgeneratoren von der Art, wie sie in den  Fig. 12 und 14 gezeigt sind, eignen sich insbesondere  für Anwendungen, wo thermische Energie in grossen  Mengen vorhanden ist, wie dies für die Sonnen  energie zutrifft. Somit ergeben sich günstige Anwen  dungen für thermische Energieumformer in Wüsten  gebieten, wo thermische Energie in Form von Son  nenstrahlung während langer     Zeitperioden    verfügbar  ist, und auf dem Gebiet der Raumschiffahrt, wo       Energieumformer    von geringem Gewicht und relativ  günstigem Wirkungsgrad benötigt werden.  



  Die Fig. 15 zeigt nun eine Umgestaltung der  Schaltung nach Fig. 4, wobei die Notwendigkeit von  Batterieleistung in Fortfall kommt. In der Schaltung  nach Fig. 15 lädt die Batterie 4 das Energiespeicher  element 1 über einen Ladeweg auf, welcher eine  Haltediode 5 enthält. Nach der Zuführung von ther  mischer Energie an das Element 1 wird die Ladung  bei einer höheren Spannung über einen Entladeweg  über die Diode 5 und die Belastung 6 an die Spei  cherbatterie 4 zurückverschoben. Auf diese Weise  wird die elektrische Ladung Q an die Batterie zu  rückgegeben. Die aus der Belastung 6 und den Kon  densator 16 bestehende Kombination muss, vergli  chen mit der Dauer des Temperatur-Zyklus, eine  hohe RC-Zeitkonstante aufweisen.  



  Die Fig. 16 zeigt eine andere Möglichkeit, um die  Verwendung von Batterieleistung zu     vermeiden.    In  dieser Fig. dient die Batterie 51 nur dazu, eine An  zahl parallel geschalteter Umformer-Kondensatoren  52, 53 und 54 in den anfänglichen Ladungszustand  zu versetzen und Ableitungen dieser Kondensatoren  zu kompensieren. In Reihe mit der Batterie 51 ge  langt ein hochohmiger Ladewiderstand 55 zur Ver  wendung, um eine Entladung der Ausgangsströme  durch die Batterie 51 zu vermeiden. Die Umformer  Kondensatoren 52, 53 und 54 werden einem solchen  Temperatur-Zyklus     unterworfen,    dass sie sich in  einem gegebenen Augenblick an verschiedenen Stel  len des Zyklus befinden.

   Wenn angenommen wird,       dass    sich der Kondensator 52 auf einer relativ hohen  Temperatur Tc' und der Kondensator 53 auf einer  relativ tiefen Temperatur Tc befindet, dann findet  eine Entladung     des        Kondensators    52 über die Diode  56 und die Belastung 57 und eine Entladung des  Kondensators 53 und/oder 54 wegen der Potential  differenz statt, welche dank der Temperaturdifferenz  der verschiedenen Kondensatorelemente vorhanden  ist. Beim nächsten Schritt findet eine Entladung des  Kondensators 53 und eine Entladung des     Konden-          sators    52 und/oder 54 statt.

   Die Dioden 58 verhin  dern eine direkte Verteilung der Ladung des sich im  Zustand der Aufladung befindlichen Kondensators  und bewirken, dass die Ladung bei einem Potential  über die Belastung 57 fliesst. Somit wird die totale  Ladung zwischen den Kondensatoren in Umlauf ge  halten, wodurch sich ein Gleichstrom in der Bela  stung 57 ergibt und die Verwendung von Batterielei-    stung nur zur Herstellung des anfänglichen Ladezu  standes und zur Kompensation von Ableitverlusten  benötigt wird.  



  Eine praktische Anwendung eines Energieumfor  mers der anhand der Fig. 16 geschilderten Art liegt  vor bei einem schwimmenden Körper oder     einer    Boje,  wie sie in der Fig. 17 gezeigt ist. Die schwimmende  Boje 60 weist verschiedene Linsen 61 auf, welche  auf der Oberfläche der Boje verteilt sind, um     Sonnen-          Strahlung    62 zu sammeln.

   In den Brennpunktebenen  der Linsen 61 liegen ferroelektrische Kondensatoren  63 und werden abwechslungsweise aufgeheizt, wenn       die    Wellen ein Schwingen oder ein Drehen der Boje       verursachen.    Die nicht gerade einer Erwärmung       unterworfenen    Kondensatoren werden durch     Wärme-          ableitung    an das Wasser gekühlt. Die Boje kann eine  elektronische Ausrüstung, wie z. B. einen Radio  sender oder einen     Sonarsender    tragen und gleich  zeitig speisen.

   Bei dem     Aufbau    der Boje     mit    der in  dieser befindlichen Apparatur ist     selbstverständlich     darauf zu achten, dass der     Schwerpunkt    tief genug  liegt,     so.    dass.     die        mit    den Linsen versehenen Teile  der     Boje        normalerweise    oben liegen. Durch Verwen  dung der Schaltung nach     Fig.    16 in einer Anordnung  gemäss     Fig.    17 ist es möglich, eine relativ hohe Aus  gangsleistung zu erzielen.  



  Es lassen sich     ausserordentlich    hohe Spannungen  erzielen, wenn man mehrere Stufen von     Umformer-          Kondensatoren    derart in Kaskade schaltet, dass die  Ausgangsspannung einer vorangehenden Stufe zur       Aufladung        des        Kondensators    einer nachfolgenden  Stufe verwendet wird.

   Die Anordnung, welche diese       Technik    zur Erzeugung von hohen     Spannungen    ver  wendet, ist in der     Fig.    18     dargestellt.        Diese    zeigt vier  Umformer-Kondensatoren 70, 71, 72 und 73, die an  einem rotierenden     Zylinder    oder     kugelförmigen    Kör  per 74 befestigt sind, welcher selbst     die        gemeinsame     Aussenelektrode für die oben erwähnten Kondensa  toren bildet.

   Der Körper 74 wird an seiner höchsten  Stelle durch eine Quelle 75 erwärmt und auf der       Gegenseite    durch eine     Wärmesenke    76 auf eine     ver-          hältnismässig    tiefe Temperatur abgekühlt.

   In     Betrieb     lädt die Batterie 77 den Kondensator 70 über     einen          hochohmigen    Ladewiderstand 78 auf.     Hierauf    wird  der Körper 74 um 90  gedreht, so     dass    der Konden  sator 70 durch die     Strahlungsenergie    75     erwärmt     wird, so dass die Spannung am Kondensator im Ver  hältnis der durch die Erwärmung     hervorgerufenen          Änderung    der     Dielektrizitätskonstante    erhöht wird.

    An dieser Stelle wird dafür gesorgt,     dass    sich der  Kondensator 70 über     die    Diode 80 in den Konden  sator 71 entlädt. Es ist darauf hinzuweisen, dass     der          Kondensator    71 ein     Dielektrikum        grösserer    Dicke  aufweist als der     Kondensator    70, um wegen der  erhöhten Spannungen einen Durchschlag zu vermei  den und um die     Kapazität    des Kondensators 71 zu       verringern.    Da die in     Umlauf    befindliche Lage kon  stant bleibt, muss bei zunehmender Spannung die  Kapazität     kleiner    werden,

   um die     Spannungszunahme     zu     kompensieren,    und     dies    geschieht eben dadurch,      dass man die Dicke des Dielektrikum beim nachfol  genden Kondensator vergrössert. Wenn der Körper  74 um seine Achse 81 rotiert, wird der Kondensator  71 erwärmt und über eine Diode in den Kondensator  72 entladen, welcher seinerseits erwärmt und in den  Kondensator 73 entladen wird. Bei seiner Erwär  mung wird der Kondensator 73 auf die höchstmög  liche Spannung aufgeladen, und diese Energie wird  über die Belastung 79 entladen, welche aus irgend  einem Verbraucher, beispielsweise einem Teilchen  beschleuniger, bestehen kann.

   Bei dem vorliegenden  Ausführungsbeispiel wird die Anfangsladung durch  die jeweilige Entladung in Umlauf versetzt, so dass  keine Batterieleistung benötigt wird, abgesehen von  der für die Anfangsladung und der Kompensation  von Ladungsverlusten durch     Ableitströme    benötigten  Leistung.  



  Die Fig. 19 zeigt eine weitere praktische Anwen  dung von ferroelektrischen Eneregieumformern, wel  che Barium-Titanat Elemente als Umformer oder  Kühler verwenden. Die Fig. 19 zeigt zwei Bänder 85  und 86, die aus einer     Anzahl    gelenkartig     miteinander     verbundener Glieder 87 bestehen, die in einer gege  benen Richtung durch die Kettenräder 88 bzw. 89  angetrieben werden. Das Band 85 wird durch das  Kettenrad 88 angetrieben, welches seinerseits durch  einen in der Fig. 19 nicht gezeigten Motor angetrie  ben wird. Eine Anzahl kapazitiver ferroelektrischer  Energiespeicher 90 sind mit gegenseitigem Abstand  auf der Oberfläche der Bänder 85 und 86 angeordnet.

    Die Glieder 87 können eine Elektrode, nämlich die  Erdelektrode der Elemente 90 bilden, und in diesem  Fall würden die Elemente 90 dann aus der geerdeten  Elektrode 87, einem Dielektrikum 91 und aus einer  zweiten Elektrode 92 bestehen.     Gemäss    den früheren  Ausführungen wird eine Batterie 93 dazu verwendet,  den Elementen 90 über eine Haltediode 94 eine an  fängliche Ladung zuzuführen, und zwar in dem Au  genblick, wo das Element 90 im Gegenuhrzeigersinn  unter der Bürste 95 durchläuft. Nachdem die Ele  mente 90 an der Bürste 95 vorbeigelaufen sind, wer  den sie einer Strahlungsenergie 96 unterworfen, wel  che beispielsweise von der Sonne herrühren kann,  wodurch die Temperatur der Elemente 90 erhöht  wird und     damit    die Spannung an     diesen    Elementen.  



  Wenn die Elemente 90 um das Leitrad 97 herum  laufen, werden sie über eine Abnahmebürste 98 ent  laden, welche die Entladungsenergie an einen Motor  99 abgibt, welcher mit Gleichstrom arbeitet. Der  Eingangsstrom des Motors 99 kann selbstverständlich  gesiebt werden, damit ein     einigermassen    konstanter  Strom entsteht. Der Motor 99 ist mit dem     Kettenrad     89 gekuppelt, welches das Band 86     antreibt,    auf  welchem die Energiespeicherelemente 90 angeordnet  sind. Die Elemente 90 auf dem Band 86 werden aus  der Batterie 100 oder von der Abnahmebürste 98  über eine Bürste 101 aufgeladen, wodurch die Tem  peratur der Elemente 90 erniedrigt wird, wie dies  vorstehend schon für einen Wärme-Absorber, also  ein geschlossenes System, beschrieben wurde.

   Das im    Uhrzeigersinn drehende Kettenrad 89 führt die Ele  mente 90 in einen geschlossenen Raum 102, der  durch eine Wand 103 begrenzt ist, wobei es sich bei  Raum 102 um irgend einen Raum oder eine Kammer  handeln kann, welche zu kühlen ist. Die Elemente  90, die sich wegen der Ladung auf einer Temperatur  befinden, die kleiner ist als die Umgebungstempera  tur, nehmen aus dem geschlossenen System 102 ther  mische Energie auf. In der Nähe des Leitrades 108  ist die Temperatur der Elemente beinahe oder ganz  auf die Umgebungstemperatur abgesunken, und an  dieser Stelle werden die Elemente über die Bürste  104 in die Belastung 105 entladen.

   Nach dieser Ent  ladung werden die Elemente auf dem Band 86 aus  dem geschlossenen System 102 herausgeführt, und sie  strahlen thermische Energie 106 bei einer höheren  Temperatur als der Umgebungstemperatur ab, und       zwar    in die Umgebung der Atmosphäre 107.  



  Die Belastung 105 könnte     selbstverständlich    eine  Batterie sein, welche     dann    zur Speisung     des    Motors  verwendet werden könnte, welcher das Band 85 an  treibt. Es sind     selbstverständlich    Varianten der An  ordnung nach     Fig.    19     möglich.    So könnte beispiels  weise jedes zweite Element der Elemente 90 auf eine       entgegengesetzte    Polarität aufgeladen werden, indem  man zwei Batterien und zwei Bürsten verwendet.

   Bei  einer über eine einzige Bürste erfolgenden Entladung       könnte    somit dem     Band    85 ein Wechselstrom ent  nommen werden, dessen Frequenz durch die Ge  schwindigkeit     des        Bandes    bestimmt ist. Diese     Ge-          schwindigkeit    ist andererseits bestimmt durch die  thermische Trägheit der Elemente 90.  



  Es ist zu erwähnen, dass     ferroelektrische        Energie-          Speicherelemente    durch     Verwendung    dünner     Filme     sowohl für den elektrischen Teil als auch in metalli  schen Elektroden     hergestellt    werden können.

   Eine  derartige Konstruktion geringen     Gewichtes,    und die  Verfügbarkeit von thermischer Energie in     freiem     Raum machen derartige Umformer zu idealen Gerä  ten für     Aussenraumanwendungen,    und ausserdem  vergleichen sich solche Geräte gegenüber     anderen          Energiequellen    in vorteilhafter Weise, und insbeson  dere dann, wo elektrische Leistung während einer       langen    Zeitdauer zur Verfügung stehen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Umwandlung thermischer Ener gie in elektrische Energie und umgekehrt mit Hilfe eines kapazitiven, thermodielektrischen Elementes, das für seinen geladenen und für seinen. ungeladenen Zustand über einen gegebenen Temperaturbereich Unterschiede der spezifischen Wärme aufweist, ge kennzeichnet durch die Zufuhr elektrischer Energie gegebener Spannung im genannten Temperaturbe reich zum genannten Element, um dessen spezifische Wärme von einem ersten, dem ungeladenen Element entsprechenden Wert auf einen zweiten,
    dem gelade nen Element entsprechenden Wert zu ändern; durch das Einwirkenlassen einer Wärmequelle auf das ge- nannte Element, um dessen Temperatur im gegebe- nen Temperaturbereich zu ändern, während sein ge ladener Zustand erhalten bleibt; durch den Entzug elektrischer Energie mit einer von der genannten gegebenen Spannung verschiedenen Spannung und im gegebenen Temperaturbereich aus dem genannten Element, um die spezifische Wärme vom zweiten Wert auf den ersten Wert zu ändern;
    und durch die Kühlung des genannten Elementes, um eine Änderung seiner thermischen Energie zu erwirken, wodurch die Temperatur des genannten Elementes im gege benen Temperaturbereich geändert wird und das Element im ungeladenen Zustand ist. Il. Energieumformer zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens ein thermodielektrisches, kapazitives Ele ment (1; 17;
    C3, C4; 33; 46, 47; 63; 70, 73; 90 der Fig. 4 bzw. 11; 12; 13; 14; 16, 17; 18; 19), das seine spezifische Wärme bei einer ohne Wärmezu- oder abfuhr erfolgenden elektrischen Ladung ändert; durch ein Lademittel (4; 4; 26; 36; 45; 51; 77; 93, 400) zur Lieferung elektrischer Energie, welches Lademit tel mit dem Element gekoppelt ist, um ihm die ge nannte elektrische Ladung zur Änderung der spezifi schen Wärme zu vermitteln; durch Mittel für die Wärmezu- oder abfuhr (7; 7; 28, 29; 32, 37; 46, 50; 61, 64; 75, 76; 96, 106) zum und vom genannten Element, um dessen thermische Eigenschaften wert- mässig zu ändern; durch eine das Element thermisch isolierende Umhüllung (10; 17; 38; 40; 60;...); durch erste und zweite Mittel (2; 11; 19, 20; 33; 42;
    61; 73;...), welche das Element mit der Umhüllung thermisch koppeln bzw. mit einer äusseren Wärme senke, zum Zwecke des Wärmeaustausches; durch Entlademittel (5; 6; 5; 6; 25; 35; 48; 57, 57; 79; 98, 99;), die mit dem Element gekoppelt sind, um es ohne Wärmezu- oder abfuhr zu entladen; und da durch gekennzeichnet, dass das genannte Element in zyklischen Folgen mit dem Lademittel, mit dem er sten Mittel, mit dem Entlademittel und dem zweiten Mittel gekoppelt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Verfahrensschritte (Fig.5): Zu fuhr elektrischer Energie zum genannten Element, wenn es die Temperatur des umgebenden Raumes hat, wobei die spezifische Wärme, die elektrische Energie, die Spannung, die Ladung zunehmen und die Dielektrizitätskonstante, die Kapazität und die thermische Energie konstant bleiben und die Temper ratur gegeben ist; Einwirkenlassen einer Wärmequelle auf das genannte Element, wobei die elektrische Energie, die Temperatur, die Spannung und die thermische Energie zunehmen, die Dielektrizitätskon stante, die Kapazität und die spezifische Wärme ab nehmen, während die Ladung konstant bleibt;
    Ent nahme elektrischer Energie aus dem Element, wobei die elektrische Energie, die Spannung, die Ladung und die spezifische Wärme abnehmen, die Kapazität den kleinsten Wert annimmt und die Dielektrizitäts konstante, die Temperatur und die thermische Ener gie konstant bleiben; und Kühlung des Elementes zwecks Erniedrigung seiner Temperatur, wobei die acht den Zustand des Elementes kennzeichnenden genannten Eigenschaften die gegebenen Ausgangs- oder Anfangswerte wieder erreichen. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Temperatur des umgebenden Raumes sich im Bereich der Curie- Temperatur des genannten Elementes bewegt und diese einschliesst. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Verfahrensschritte (Fig. 8): ohne Wärmeänderung bei einer gegebenen Temperatur erfolgende Zufuhr elektrischer Energie zum genann ten Element, wobei die spezifische Wärme, die elek trische Energie, die Spannung, die Kapazität, die Ladung und die Dielektrizitätskonstante zunehmen, während Temperatur und thermische Energie ab nehmen; Einwirkenlassen einer Wärmequelle auf das Element, wobei die elektrische Energie, die Tempe ratur, die Spannung und die thermische Energie zu nehmen, die spezifische Wärme, die Kapazität und die Dielektrizitätskonstanteabnehmen, während die Ladung konstant bleibt;
    Entnahme elektrischer Ener gie aus dem ge.annten Element, wobei die Tempera tur und die thermische Energie zunehmen und die spezifische Wärme., die elektrische Energie, die Span nung, die Kapazität, die Ladung und die Dielektrizi- tätskonstante abnehmen; und durch Kühlung des Ele mentes zwecks Änderung seiner thermischen Energie, wobei die acht den Zustand des Elementes kennzeich- nenden, genannten Eigenschaften die gegebenen Aus gangs- oder Anfangswerte wieder erreichen. 4.
    Energieumformer nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die genannten zyklischen Folgen der Kopplung des Elementes durch einen Motor gesteuert werden, welcher einen endlosen Riemen antreibt, auf welchem jeder Punkt in Aufein anderfolge mit dem Lademittel, mit dem ersten Mit tel, mit dem Entlademittel und dem zweiten Mittel gekoppelt wird,
    und dass der Riemen Befestigungs- mittel aufweist, mit deren. Hilfe eine Anzahl der ge nannten Elemente auf ihm montiert sind.
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