CH400325A - Elektromotor, insbesondere Kleinspannungs-Gleichstrommotor - Google Patents

Elektromotor, insbesondere Kleinspannungs-Gleichstrommotor

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CH400325A
CH400325A CH1342062A CH1342062A CH400325A CH 400325 A CH400325 A CH 400325A CH 1342062 A CH1342062 A CH 1342062A CH 1342062 A CH1342062 A CH 1342062A CH 400325 A CH400325 A CH 400325A
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electric motor
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magnets
motor
frame
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CH1342062A
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Inventor
Anthony Somers Raymond
James Tolmie Robert
Original Assignee
Sperry Rand Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/04DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having permanent magnet excitation
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02K1/17Stator cores with permanent magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description


  Elektromotor, insbesondere     Kleinspannungs-Gleichstrommotor       Für viele     elektrische    Geräte, insbesondere auch       Haushaltungsgeräte,    werden relativ kleine Gleich  strommotoren benötigt, die für niedrige Betriebs  spannungen bestimmt sind,     widerstandsfähig    und lei  stungsstark sein müssen und nur ein     Minimum    an  Zeit und Kosten für ihre Instandhaltung beanspru  chen dürfen. Einige spezielle Geräte verlangen ausser  dem Motoren gedrängter Bauart, die trotz ihrer  geringen Abmessungen eine relativ hohe Leistung  haben müssen.

   Die an solche Motoren gestellten  Anforderungen     bestimmen    zu einem grossen Teil  sowohl seine     Gestehungs-    als auch     seine    Betriebs  kosten. Bei vielen elektrischen Geräten sind aber  die Herstellungskosten von ausschlaggebender Be  deutung. Dies trifft auch für Geräte zu, bei denen  der Motor nur ein einzelner in sich geschlossener  Bauteil von vielen Bauteilen ist und dessen Kosten  im Vergleich zu den Gesamtherstellungskosten für  das Gerät gering sind. Auch dann sind die Kosten  des Motors immer noch von Bedeutung für den end  gültigen Preis des fertigen elektrischen Gerätes.  



  Für     die    Zwecke der Verbilligung der Herstel  lungskosten von Gleichstrommotoren sind Dauer  magnete bekanntgeworden, die keiner Nachbearbei  tung bedürfen und als Feldmagnete unmittelbar in     die     Motoren eingesetzt werden können. Bei einem be  kannten Motor stützen sich     diese    Permanentmagnete  gegen an beiden Lagerschilden ausgebildete Flansche  ab, und das magnetische Joch besteht aus einer mit  einem Längsschlitz versehenen Hülse, so dass sich  das Joch     unterschiedlichen    Abmessungen der Ma  gnete anpassen kann. Die beiden Lagerdeckel     sind          mit    einer nicht lösbaren Nietverbindung zusammen  gehalten.

   Dieser bekannte Motor hat vor allem den  Nachteil, dass zu seiner Herstellung Nietwerkzeuge    erforderlich sind, und dass der Motor für die Zwecke  der Revision oder Reparatur nicht ohne weiteres;  d. h.     ohne    Zerstörung der Nietverbindung,     geöffnet     werden kann.  



  Bei Glockenmagneten für     magnetelektrische    Ma  schinen, die aus geraden Profilstäben aus Magnet  stahl und     zwei    an deren Enden angeordneten     Joch-          stücken    zusammengebaut sind, hat man     die    me  chanische Verbindung zwischen den Jochstücken und  den Stäben auch schon durch     Einbördeln    der Ränder  der Jochstücke in entsprechende Vertiefungen der  Magnetstäbe hergestellt.

   Auch hierzu braucht man  Spezialwerkzeuge, so dass eine derartige Anordnung  nicht ohne weiteres,     insbesondere    nicht von unge  lernten     Kräften,    zusammengebaut und     wieder    aus  einandergenommen werden kann.  



  Bei einem     anderen    bekannten Elektromotor sind  mindestens drei     Schraubenbolzen        vorgesehen,        die    für  die Zwecke der Befestigung des     Stators        durch    Längs  nuten hindurchgehen, die in     diesen        vorhanden    sind,  wobei     die        Bolzen    mit     abgekröpften    Enden zum  Halten des     Stators    versehen     sind,

      während sie mit  ihren anderen Enden mit     Hilfe    von Schraubenmuttern  an das Gestell     angeschraubt    sind. Auch dieser Motor  ist für eine     billige    Massenherstellung völlig unge  eignet, weil man zur Montage und zur Demontage  eines solchen Motors Schraubenschlüssel benötigt.  



  Zur Vereinfachung des Zusammenbaus von       Gleichstromkleinmotoren    in der Massenfertigung ist  es ferner bekannt, Teile des als     Magnetjochdienenden     Rahmens mit     Ausnehmungen    oder Nocken zu ver  sehen, in welche entsprechend geformte Teile an den  Lagerschilden passend und lösbar eingreifen.  



  Es ist ferner bekannt, eine Befestigung zwischen  Motorgehäuse und Lagerschild bei Gleichstromklein-           motoren    durch     Ineinanderstecken    einander     entsspre-          chender    Vorsprünge und Aussparungen beider     Teile     vorzunehmen.  



  Die     Erfindung    ermöglicht, einen Motor kom  pakter und     leistungsfähiger    Bauart zu schaffen, der  insbesondere als     Gleichstromkleinmotor        widerstands-          fähig    und preiswert ist, sich infolge seiner einfachen       Konstruktion    für die Massenherstellung noch besser  eignet als die bisherigen Motoren und der mit Vorteil  ohne besondere Werkzeuge und     Vorrichtungen    auch  durch nicht geschultes Personal     zusammengebaut    und  auseinandergenommen werden kann.  



  Ausgehend von     einem    Elektromotor     mit    einem  beidseitig in je einem Lagerschild gelagerten Anker,  wenigstens zwei zu diesem über     axiale    Vorsprünge  der Lagerschilde ausgerichteten Permanentmagne  ten und einem axial mit den Lagerschilden verspann  ten, als Rahmen dienenden Magnetjoch ist die Erfin  dung darin zu sehen, dass das aus zwei     L-förmigen     Teilen bestehende     Magnetjoch    an den axialen Enden       mit    Löchern versehen ist, in welche an den Lager  schilden vorhandene Nasen mit Steckverbindung pas  send und lösbar eingreifen.  



  Vorzugsweise sind die beiden     L-förmigen    Teile  identisch ausgebildet.  



  Bei dem     Elektromotor    nach der Erfindung dient  der Rahmen als magnetisches Joch und als Auf  nahme     für    die Lagerschilde.  



  Dieser     konstruktive    Aufbau des Gleichstrommotors       ermöglicht,    alle     Einzelteile    des Motors ohne Verwen  dung von     Befestigungsmittel    in der beabsichtigten  Weise zu halten. Der Motor kann somit z. B. ohne An  wendung irgendwelcher Werkzeuge     zusammengesetzt     oder für die Zwecke der Revision bzw. Reparatur  auseinandergenommen werden. Da in     diesem    Fall  Verbindungselemente,     wie    Nieten oder Schrauben,  nicht vorhanden sind, lassen sich diese Arbeitsvor  gänge     mit    sehr grosser Geschwindigkeit durchführen.

    Der beschriebene     Gleichstrommotor    erlaubt auch die  Verwendung von Dauermagneten mit grossen Her  stellungstoleranzen.  



  Ein weiterer Vorteil ist dann vorhanden, wenn  die Magnete     senkrecht    zu     ihren        inneren        Polflächen     magnetisiert sind.  



  Die     vorliegende    Erfindung wird anhand eines  Ausführungsbeispiels noch     deutlicher        erklärt.     



       Fig.l    zeigt den schematischen Schnitt des  Motors.  



       Fig.    2 zeigt     einen    Schnitt entlang der Linie 2-2  in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 3-3  in     Fig.    2.  



       Fig.    4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 4-4  in     Fig.    1.  



       Fig.    5 zeigt die Unterseite des Motors nach     Fig.    1.       Fig.    6 zeigt die     Teilansicht    des     Kommutators    und  der Bürstenanordnung.  



       Fig.    7 zeigt einen Schnitt des     Kommutators.     



  Der     Elektromotor    11 besitzt einen Rotor 13 mit  drei     Lamellenpaketen    15, 17, 19, die     symmetrisch       um die Ankerwelle 21 angeordnet sind und die Wick  lungen 23, 25, 26 tragen. Auf die Enden der Anker  welle 21 sind     zwei    runde Scheiben 23a,<I>25a</I> aus  isolierendem Material aufgesetzt, welche in die in  den Endstücken oder Glocken 27, 29 ausgebildeten  Lager genau hineinpassen. Auf dem einen Ende  der Ankerwelle 21 stützt sich auf die Scheibe 25a  eine     Druckfeder    31; mit ihrem anderen Ende liegt die  Feder 31 an den     Kommutator    33 an, welcher fest  mit der Ankerwelle 21 verbunden ist.

   Der     Kommu-          tator    33 besteht wie der Rotor aus drei voneinander  getrennten Teilen 35, 37, 39, die mit den Wick  lungen 23, 25, 26 verbunden sind. Gegen die Welle  sind die     Kommutatorteile    bzw. der     Kommutator    mit  einem Ring aus nichtleitendem Material isoliert, des  sen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser der  Ankerwelle genau entspricht.  



  Die beiden Endstücke oder Glocken 27 und  29 sind mit einem Abstandsring 43 ausgestattet, der  vorzugsweise an den Endstücken angegossen ist, so  dass er ein Teil derselben darstellt und konzentrisch  zur     Ankerwelle    21 steht. Die beiden Ringe ragen  oben und unten ein bestimmtes Stück in das Gehäuse  hinein und bilden mit ihrer Aussenfläche 47 einen       Anschlag.    für die     ,Magnete    49.  



  Der Motor enthält zwei rechteckige permanente       Statormagnete    49, die gegenüberliegend - um den Rotor  13 angeordnet sind. Ihre dem Rotor zugewandte  Seite stellt eine Hohlfläche 51 dar, deren Radius etwa  dem Aussenradius des Rotors entspricht. Die drei  anderen Flächen 53, 54 und 55 der Magnete 49     sind     eben. Für die     Herstellung    der Magnete 49 eignet sich  am besten ein Material mit hoher     Remanenz,    z. B.       Bariumferrit,    und ihre Formung kann z. B. durch  Pressen erfolgen.

   Ein aus magnetischem     Material     hergestelltes Gehäuse, das oben und unten zur Auf  nahme der     Endstücke    offen ist, umschliesst die ebenen  Flächen 53, 54, 55 der beiden Magnete 49, so dass       diese    mit ihren hohlen Flächen 51 sich gegenüber  stehen.  



  Das Gehäuse 57 ist in dieser Grundform recht  eckig und besteht aus zwei trennbaren     Wörmigen          Teilen    59, 61, von denen jedes einen kurzen Schenkel  63, 65 und einen langen     Schenkel    67, 69 besitzt. Die  Oberkanten der Längsseiten des Gehäuses 57, d. h.  der     L-förmigen    Teile 59, 61 besitzen Nuten 71, 73,  in welche die Nasen 75 der Endstücke 27, 29 ein  greifen. Da die     Stirnseiten    in den Endstücken ver  schiebbar sind, besitzen sie keine Nasen.

   An den End  stücken ist in der Breite und in der Länge ein vor  stehender Anschlag angeordnet, der unter     Berück-          sichtigung    der Dicke der Gehäuseseiten entsprechend  entfernt von der Aussenkante verläuft. An den Stirn  seiten jedoch ist der Abstand von der Aussenkante  etwas     grösser    gewählt als die Dicke der Gehäusewand,  da die     Stirnwände    zur Justierung des Luftspaltes  verschiebbar sein sollen.  



  Um das Gehäuse des Motors 11 zusammenzu  halten, sind an den diagonal gegenüberliegenden  offenen Seiten der     Stirnstücke    65, 81     Laschen    77      angeordnet, welche     in    an den Seitenstücken 67, 69  angeordnete Ösen 79, 83 eingreifen, die ebenfalls in  einer bestimmten Entfernung von der Endkante der  Seitenstücke angeordnet sind, um kein Hindernis bei  dem Zusammenschieben der Stirnwände 59, 61     dar-          zustellen.     



  Das untere Endstück 29 ist mit     transversal    sich  gegenüberliegenden und nach oben gerichteten Zap  fen 90 versehen, welchen entsprechend gewickelte  Federn 92 so aufgesetzt sind, dass ihr     freies    Ende 93  bestrebt ist, auf die     Innenfläche    des Endstückes  keinen Druck auszuüben.

   Das freie Ende der Feder  92 greift in Bürstenhalter 94 ein, die in einer Nut  im Endstück 29 gelagert     sind    und auf ihren, dem       Kommutator    zugewandten Enden die Bürsten 93A       tragen.    In das Ende der Bürstenhalter 94, welche  mittels Federschenkel 93 vom     Kommutator    33 ab  gezogen werden, ist eine U-förmige Feder 95 einge  setzt, welche mit ihrem Ende hinter eine Nase des  Endstückes 29 eingreift. Somit stehen die     U-förmigen     Federn 95 mit den Bürsten 93A in Kontakt und ihr  nach aussen gerichtetes und gebogenes Ende dient  gleichzeitig als     Klemme    für den Anschluss des Motors  an eine     Gleichstromquelle.     



  Eines der schwierigsten Probleme bei der Ent  wicklung, und Herstellung von Motoren ist die Erhal  tung     eines        vorbestimmten    Luftspaltes zwischen dem  Rotor und dem     Statormagneten.    Normalerweise wird  die Forderung erhoben, einen Luftspalt von mini  malem Ausmass herzustellen, um den Verzögerungs  faktor im     Magnetfluss    auf     ein    Minimum zu ver  ringern. Es muss dabei anerkannt werden, dass es  sich um ein sehr schwieriges Problem bei der Her  stellung von Motoren insofern handelt, als die Teile  für den Rotor, die     Statormagneten    und der ent  sprechende Aufbau nur sehr geringe Toleranzen zu  lassen.

   Es bedarf deshalb kostspieliger Herstellungs  verfahren für die einzelnen Teile, um einen     minimalen     Luftspalt zu erhalten. Ausserdem müssen komplexe  Montageeinrichtungen     vorhanden    sein und genaue  Kontrollen durchgeführt werden, um die Präzisions  teile mit grösster Sorgfalt und Genauigkeit zusammen  zufügen.  



  Es sind bereits     Kleinspannung-Gleichstrommoto-          ren    vorgeschlagen worden, die gepresste permanente       Statormagneten    in     zylindrischer    Form anwenden und  ein Gehäuse aus magnetischem Material mit ähn  licher Form besitzen, das die äussere     Oberfläche    des  Magneten berührt. Bei dieser Herstellungsart zeigte  sich als     Ergebnis    des Pressens, dass die Dicke des  Magneten unterschiedlich ist, so dass grössere Nach  bearbeitung     erforderlich    wird, um die     Oberfläche     des Magneten auf das gewünschte Ausmass zu brin  gen. Ferner muss das Gehäuse präzise nach den  Abmessungen des Magneten bearbeitet werden.

   Auch  der Motor muss exakte Masse     aufweisen,    um eine  Verschiebung des Gehäuses     hinsichtlich    der Magneten  zu verhindern.  



  Wie schon ausgeführt, werden gepresste Magneten  49 verwendet; es kann- also durchaus vorkommen,    dass ihre Masse von den gewünschten Soll-Massen  abweichen. Es soll z. B.     angenommen    werden, dass  die Masse A,     B    und C     (Fig.    3 und 4)     nicht    dem     Soll-          Mass    entsprechen. Eine Nachbearbeitung ist jedoch       überflüssig,    da ein verstellbares Gehäuse 57 vorge  sehen ist, das zu allen Magneten passt, selbst wenn  sie unterschiedliche Masse A, B oder C aufweisen.

    Jede Abweichung vom     Soll-Mass    der     Mässe    A und  B     wird    leicht durch eine Verschiebung der Gehäuse  wände 59 und 61 ausgeglichen, und zwar so, dass  die durch die Gehäusewände     bestimmte    Grundfläche  verkleinert oder vergrössert wird, wobei die Verschie  bung der Gehäusewände oben 71 und unten 73 durch  den Anschlag 88, 89 und die äsen 77 an den Längs  wänden 67, 69 begrenzt wird; in welche die Laschen  79, 83     hineinragen    und befestigt werden.

   Sogar Ab  weichungen in den     Abmessungen    C, d. h. in der  Höhe der Magnete     (Fig.    3) können dadurch aufge  fangen werden, dass die Höhe der Seitenwände des  Gehäuses 57 so gewählt wird, dass sie etwas grösser  als das normalerweise für C bestimmte Mass ist, wo  bei zum Ausgleich ein     Raum        zwischen    der inneren  Abmessung der Endstücke 27 und- 29 und Längsmass  der Magnete 49     (Fig.    3) vorhanden ist.

   Die Konstruk  tion der hier vorliegenden Erfindung darf jedoch     nicht     nur     hinsichtlich    der Aufnahme von Magneten     mit     unterschiedlicher     Länge    betrachtet werden, sondern  sie eignet :sich auch als     Mittel        zur    Aufnahme von Ma  gneten mit unterschiedlicher Dicke und Breite     ähnlich     dem Magneten 49.  



  Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass  ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Abmes  sungen A,<I>B</I> und C der Magneten 49     immer    ein  vorbestimmter Luftspalt zwischen Anker 13 und  Magneten 49 gewährleistet ist. In     Fig.   <B>3</B> ist z.     B.-          deutlich    zu erkennen, dass die äussere Oberfläche 47  der Ringe an die innere     Oberfläche    51 der     Magneten     49 anliegt.

   Da die Ringe 43 in den Endstücken 27  und 29 befestigt sind und einen     Teil    derselben bilden  und damit zur Achse der     Welle    21 in bestimmter  radialer Entfernung stehen,     wird    der     Luftspalt    von  dem Aussendurchmesser der     Ringe    43     bestimmt,    an  dessen Aussenfläche 47 die Magnete     -anliegen.    Bei  der Montage des Motors werden die Gehäusewände  59 und 61     gegeneinandergedrückt,    bis die hohlen  Flächen 51 der Magneten 49     an    die äussere Ober  flache 47 der Ringe 43 anliegt.

   Damit befinden .sich  die Magneten 49 stets in einer     vorbestimmten    Ent  fernung von dem Anker.     Zusätzlich    ist zu bemerken,  dass die ebenen Seiten der Magneten an die Gehäuse  wände 59, 61     anliegen.     



  Ein weiterer Vorteil der     vorliegenden    Erfindung  besteht     darin,        däss    es die     Konstruktion    des Motors 11  erlaubt, das Gehäuse 57 mit den permanenten Ma  gneten 49 zusammenzubringen, ohne dabei Strom  verlust in Kauf nehmen zu müssen. Dies wird da  durch erreicht,. dass die permanenten Magneten 49  solchermassen magnetisiert werden, dass der     Kraft-          fluss    radial durch die Magnete     fliesst,    wie- es in     Fig.    4  die gestrichelten Linien zeigen.

   Der     Kraftfluss    in dem      Magneten verlässt diese normalerweise durch die ge  wölbte     Aussenfläche    51 und fliesst durch den Luft  spalt und das Gehäuse 57 ab, und schliesst     mit        diesem     Pfad den     Magnetfluss.    Dies steht eigentlich im Wider  spruch zu den Eigenschaften der     permanenten    Ma  gneten,     wennn    sie     axial    magnetisiert werden. Hierbei  ist der     Kraftfluss    auf die Oberfläche des Rotors oder       (Fig.    4) parallel zu den     Gehäusewänden    67 und 69  gerichtet.

   Es ist     offensichtlich,    dass, wenn in     Fig.    4       axiale        Magnetisierung    angewandt würde, die den  Wänden 67 und 69 des Gehäuses -57 benachbarten  und sie berührenden Teile der Magnete 49 nicht in  der Lage wären, eine solche     Kraftflussintensität    auf  rechtzuerhalten, wie sie derzeit der     Fig.    4 entspricht,  da der durch die an die Magneten 49 angrenzenden       Teile        fliessende    Strom den Rahmen     kurzschliessen     würde,

   ohne über die Wicklungen zu     fliessen.    Aus die  sem Grunde eignet sich die radiale     Magnetisierung     der Magnet 49 besser für den     Aufbau    eines kom  pakten Motors, da ein Motor     mit        axial        magnetisierten     Magneten einen grösseren Abstand zwischen Gehäuse  und Magnet     verlangt,    um das     Kurzschlussproblem     zu beseitigen, wobei die Gesamtgrösse des Motors       erweitert    werden müsste, um solchen Abstand mög  lich zu machen.

   Dagegen können in dem erfindungs  gemässen Elektromotor axial magnetisierte Magneten  verwendet werden, obwohl es auf der Hand liegt, dass  dies eine Verminderung des     Kraftflusses    zur Folge  hat. Ein     viel    wichtigerer Vorteil der vorliegenden       Erfindung    ist die neuartige Konstruktion des Motors  11, der     mit    einem Minimum an Zeit und Arbeit  zusammengesetzt und auseinandergenommen werden  kann. Es können,     mit    Ausnahme des Ankers 13,       alle    Teile mit der Hand     zusammengesetzt    werden.  Dabei werden     zuerst    die beiden Enden der Welle 21  in den Endstücken 27 und 29 eingesetzt.

   Als nächstes  werden die     Magnete    49 zwischen die Endstücke ein  gesetzt, wobei die hohle Fläche 51 an die Ringe  43     anliegen    muss. Danach wird ein Gehäuseteil 69  so     zwischen    die Endstücke gebracht, dass die Nasen  76 in die Nuten der Gehäusewände eingreifen.     Ähn-          lich    wird dann der zweite Gehäuseteil 67 eingesetzt  und     mittels    Laschen 79, 82 und Ösen 7 an den Ge  häusewänden nacheinander verbunden.

       Schliesslich     können beide Teile 59 und 61 (Stirnwände)     mit    einer  Hand noch     zusammengepresst    werden, wobei sich der  Magnet 49 in genauem Abstand vom     Anker    13 und  vom Gehäuse 57 befindet, das in Kontakt mit dem  Magneten steht und in den Endstücken befestigt ist.  Die Demontage des Motors 11 kann genau so     einfach          vorgenommen    werden, indem in umgekehrter Reihen  folge vorgegangen wird.  



  Das     anpassbare    Gehäuse 57 wurde als aus zwei  Teilen bestehend beschrieben. Es soll dabei jedoch  vermerkt werden, dass es nach der Erfindung durch  aus im Bereich des Möglichen     liegt,    den     Rahmen    aus  mehr als zwei     Teilen    herzustellen.  



  Obwohl mit der Beschreibung der     vorliegenden     Erfindung nur ein Ausführungsbeispiel aufgezeigt  wurde, sei     ausdrücklich        darauf    hingewiesen, dass die    Erfindung sich nicht auf dieses beschränkt und dass  durch Veränderung in der Konstruktion und den An  ordnungen verschiedene Ausführungen des erfin  dungsgemässen Elektromotors geschaffen werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromotor, insbesondere Kleinspannungs Gleichstrommotor, mit einem beidseitig in je einem Lagerschild gelagerten Anker, wenigstens zwei zu diesem über axiale Vorsprünge der Lagerschilde ausgerichteten Permanentmagneten und einem axial mit den Lagerschilden verspannten, als Rahmen dienenden Magnetjoch, dadurch gekennzeichnet, dass das aus zwei L-förmigen Teilen bestehende Magnet- joch an den axialen Enden mit Löchern (71, 73) ver sehen ist, in welche an den Lagerschilden (27, 29) vorhandene Nasen (75) mit Steckverbindung passend und lösbar eingreifen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die L-förmigen Teile (67, 69) identisch ausgebildet sind. 2. Elektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (57) als magneti sches Joch und als Aufnahme für die Lagerschilde (27, 29) dient. 3. Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (71, 73) an den Rahmenteilen (67, 69) so gestaltet sind, dass eine begrenzte Bewegungsmöglichkeit für die Rahmenteile (67, 69) lediglich quer zur Achse des Ankers besteht. 4.
    Elektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rahmenteil (67, 69) eine Lasche (77) aufweist, die in einen Einschnitt (79, 83) des anderen Rahmenteiles eingreift. 5. Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsorgane (47) und die Stützglieder (27, 29) aus einem Stück sind. 6. Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stützgliedern (27, 29) ringförmige, konzentrisch zur Ankerwelle angeord nete Vorsprünge (43) als Abstandsorgane (47) vor gesehen sind, und dass jeder Magnet (49) mit einer gekrümmten Fläche (51) ausgerüstet ist. 7.
    Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (49) senkrecht zu ihren inneren Polflächen (51) magnetisiert sind. B. Elektromotor nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser von Hand ohne Benutzung von Werkzeugen zu sammengesetzt bzw. auseinandergenommen werden kann. 9. Elektromotor nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass keine Nieten oder Schrauben verwendet sind.
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