CH400365A - Elektromagnetisches Relais - Google Patents
Elektromagnetisches RelaisInfo
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Description
Elektromagnetisches Relais Die Erfindung bezieht sich auf elektromagne tische Relais. Sie bezweckt die Schaffung eines aus einfachen Einzelteilen bestehenden Relais, das sich durch einen einfachen Aufbau, der das Relais ins besondere auch für eine automatische Fertigung ge eignet macht, auszeichnet.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass in eine Platte zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und magnetischer Leiter dienender stiftartig ausgebildeter Kern senkrecht zur Platte stehend eingesetzt ist, und dass dem Relais ein gleichzeitig als elektrischer Leiter dienender Anker zugeordnet ist, der mit zumindest einem Kern einen Kontakt des Relais bildet.
Die erwähnten, zum Aufbau des erfindungs gemässen Relais verwendeten Einzelteile sind un komplizierte, einfach herzustellende Bauteile. Die Zu sammenfassung der Einzelteile macht das erfindungs gemässe Relais in besonders günstiger Weise für den, angestrebten Zweck geeignet. Die Verbindung zwi schen der Platte und zumindest einem Kern lässt sich besonders deswegen vorteilhaft einfach in einem auto matischen Fertigungsablauf vornehmen, weil in den Plattenoberflächen genaue Bezugsflächen zur Verfü gung stehen, auf die somit die gegenseitige Lage der Bauteile mit grosser Genauigkeit bezogen werden kann.
Das gilt auch für den elektrisch leitfähigen Anker, durch dessen genaue Lage zum Kern und zur Platte gleichzeitig der erforderliche Kontaktab stand in einem automatischen Fertigungsablauf ein wandfrei eingestellt werden kann.
Der Anker wird zweckmässig als flaches Bauteil ausgebildet. In für die Festlegung des Ankers be sonders vorteilhafter Weise wird dieser im wesent lichen parallel zur Platte liegend angeordnet. Es wird damit gleichzeitig eine gedrängte Bauweise für das Relais erreicht. Bei einem im wesentlichen parallel zur Platte liegenden Anker wird der in die Platte eingesetzte Kern vorteilhaft so in der Platte eingesetzt, dass er auf der Seite, an der der Relaisanker liegt, nicht oder nur wenig aus der Platte herausragt, was den gedrängten Aufbau des Relais. weiter unterstützt. Die Platte kann aus Isolierstoff, beispielsweise aus Keramik bestehen.
Besonders vorteilhaft ist es aber, insbesondere für die Fertigung des Relais, eine Me tallplatte zu verwenden. Bei einer solchen Platte handelt es sich um ein sehr robustes Bauteil, das in automatischen Fertigungsvorgängen einer relativ hohen Beanspruchung unterworfen werden kann, ohne die genaue Masshaltigkeit zu verlieren, und dessen in den Oberflächen zur Verfügung stehenden Bezugsflächen für den Aufbau des Relais mit grösster Genauigkeit definiert werden können.
Für die Festlegung der Kerne in der Platte kön nen pfropfenförmige Körper aus Glas oder Werk stoffen ähnlicher Eigenschaften verwendet werden. Die Kerne können dann mit Vorteil in der sogenann ten Druckglaseinschmelztechnik befestigt werden. Die Verbindung zwischen Platte und Kern kann somit auf einfache Weise gasdicht ausgeführt werden, was sich für einen weitergehenden Aufbau des Relais, wie später näher erläutert, vorteilhaft auswirkt. Bei Verwendung einer Metallplatte hat die erwähnte Fest legung auch den Vorteil einer einwandfreien elektri schen Isolation zwischen Kernen und Platte.
Weiter hin sind die Einschmelzungen mit Hilfe von pfropfen- förmigen Körpern aus Glas oder Werkstoffen ähnli- cher Eigenschaften sehr robust. Das wirkt sich ins besondere auch bei einer eventuellen Beanspruchung der zusammengesetzten Bauteile bei automatischen Fertigungsvorgängen sehr vorteilhaft aus. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es an sich bekannt ist, Kerne eines elektromagnetischen Relais in Druckglaseinschmelzung festzulegen.
Bei einer be kannten Anordnung hat man in einer Hülse Kerne mit Hilfe dieser Technik eingesetzt. Bei dieser Hülse handelt es sich einmal um ein Bauteil, das nur in wesentlich aufwendigerem Verfahren hergestellt wer den kann als eine erfindungsgemäss verwendete Platte. Weiterhin bietet diese Hülse nicht die durch die Platte gegebenen günstigen Bezugsflächen für den Aufbau des Relais. Bei dem bekannten Relais sind weiterhin umfangreiche vom Anker gesteuerte Kontaktvorrich tungen angeordnet, die einen grossen Raumbedarf für das Relais bedingen.
Bei der Festlegung der Kerne in der Platte mit Hilfe von pfropfenförmigen Körpern aus Glas oder Werkstoffen ähnlicher Eigenschaften werden die Kerne zweckmässig an dem in die Platte eingesetzten Ende verbreitert ausgeführt. Es wird dadurch die Fertigung vereinfacht. Bei den Einschmelzungen der angegebenen Art werden nämlich ringförmige Körper aus Glas auf die Kerne aufgeschoben und umfassen diese in dem in einem Durchbruch der Platte liegen den Bereich. Durch Erhitzen wird dann die Ver bindung zwischen den Bauteilen hergestellt.
Die Ver breiterung sichert eine genaue Lage der ringförmigen Glasteile am Kern und hat zum anderen den Vorteil, dass kein Glas im flüssigen Zustand auf das freie Kernende oder die dieses umgebende Oberfläche der Platte verlaufen kann und somit Verunreinigungen herbeiführt, die später entfernt werden müssten, be sonders deshalb, weil das freie Kernende zusammen mit dem Anker einen Kontakt des erfindungsgemäss aufgebauten Relais bildet.
Es wird seit längerer Zeit immer mehr die For derung gestellt, dass der Anker, insbesondere. dann, wenn er gleichzeitig als elektrischer Leiter ausgenutzt wird, in einem abgeschlossenen Raum untergebracht werden soll. Ein solcher abgeschlossener Raum lässt sich nun bei dem erfindungsgemäss aufgebauten Re lais sehr .einfach dadurch schaffen, dass auf die Platte ein Deckel aufgesetzt wird, der zusammen mit der Platte den erwähnten Raumfür den Anker abschliesst. Es kann die Platte beispielsweise mit hochgezogenen Rändern versehen sein, auf welche ein ebener Deckel aufgesetzt wird.
Zweckmässig wird man aber die Platte völlig eben ausbilden und den Deckel mit umgebogenen Rändern auf die Platte aufsetzen. Der erwähnte Deckel kann lösbar mit der Platte ver bunden sein. Vorteilhaft wird aber eine feste Ver bindung zwischen Deckel und Platte gewählt, die sich in automatischer Fertigung ohne Schwierigkei ten herstellen lässt, beispielsweise so, dass bei .einer metallenen Platte ein metallener Deckel mit der Platte verschweisst oder verlötet wird.
Die Verbindung des Deckels mit der Platte wird vorteilhaft hermetisch dicht ausgeführt, so dass der Anker in einem evakuierten oder auch mit einem Schutzgas gefüllten Raum untergebracht werden kann. Eine solch hermetisch dichte Verbindung lässt sich durch Verschweissen oder Verlöten von Deckel und Platte ohne Aufwand verwirklichen. Am Deckel können dann in bekannter Weise Absaugstutzen vor gesehen werden, die zum Evakuieren und Füllen des abgeschlossenen Raumes mit Schutzgas verwendet und dann abgedichtet werden können.
Die Kerne müssen bei einem solchen Relais natürlich gasdicht durch die Platte hindurchgeführt sein.
Der Deckel kann mit einem flanschartig um laufenden Ansatz versehen sein, mit welchem er auf der Randzone der Platte aufliegt. Eine solche Aus bildung des Deckels ist insbesondere für eine Ver- schweissung von Deckel und Platte, aber auch für ein Zusammenlöten dieser beiden Bauteile vorteilhaft, weil die beiden Bauteile mit relativ grossen Flächen sicher aufeinanderliegen. Zweckmässig werden ins besondere mit Rücksicht auf eine in einem automa tischen Arbeitsvorgang erfolgende Verbindung zwi schen Deckel und Platte Führungen an den beiden Bauteilen vorgesehen,
welche ihre Lage zueinander festlegen. In einfacher Weise lässt sich eine solche Führung dadurch verwirklichen, dass die Platte in ihrer Randzone mit einer umlaufenden Vertiefung vorgesehen wird, in der der Deckel mit seiner Rand zone, beispielsweise mit dem erwähnten Flansch, an liegt.
Die mit dem Anker zusammenarbeitende Kern fläche wird vorteilhaft ballig ausgebildet. Es wird so erreicht, dass der zweckmässig flach ausgebildete An ker unabhängig von seiner Winkelstellung zum Kern mit diesem eine praktisch konstante elektrisch genau definierte Kontaktfläche bildet, ohne dass den Aufbau des Relais verteuernde Justierarbeiten vorgenommen werden müssten.
Auf den an der dem Anker abgewandten Seite der Platte von diesem freiliegenden Teil zumindest einens Kernes kann zumindest eine Magnetisierungs- wicklung für das Relais aufgesetzt sein. Diese An ordnung der Wicklung ermöglicht eine sehr einfache Bestückung des Relais mit der Wicklung, die ohne Schwierigkeiten auch in einem automatischen Ar beitsvorgang ausgeführt werden kann.
Bei mehreren in die Platte eingesetzten Kernen können diese durch eine parallel zur Platte verlau fende Jochplatte magnetisch verbunden werden. Diese Jochplatte kann mit Lochungen versehen sein, in welche die Kerne eingreifen, wobei für eine elektri sche Isolierung der Bauteile gegeneinander Sorge ge tragen werden muss.
In sehr einfacher Ausführungsform lässt sich das Relais nur mit einem einzigen in eine metallene Platte eingesetzten Kern aufbauen, wobei der Anker zwi schen der Platte und dem Kern Kontakt macht. Bei einer ebenso einfachen Ausführungsform, bei der ein metallener Deckel verwendet wird, kann der Anker zwischen dem Deckel und dem einzigen Kern, der in die Platte eingesetzt ist, Kontakt machen. Ein wie eben beschrieben aufgebautes Relais lässt sich einmal mit einem sehr geringen Raumbedarf ausführen, da überhaupt keine eigenen Kontakteinrichtungen mehr erforderlich sind.
Bei Ausbildung des Relais mit einem hermetisch dicht abgeschlossenen Raum für den Anker wird dadurch ein grosser Vorteil erreicht, dass der abgeschlossene Raum nur eine einzige Durch führung, nämlich die für den einen Kern, besitzt und somit die Anzahl der Stellen, an denen eine Un- dichtigkeit auftreten könnte, auf die geringst mög liche Zahl reduziert ist.
Der Anker wird zweckmässig über eine Feder gelagert. Bei den zuletzt beschriebenen zwei einfachen Ausführungsformen des erfindungsgemässen Relais lässt sich eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Anker und Platte oder Deckel auf einfache Weise durch diese Feder herstellen, die elektrisch leitend mit der Platte bzw. dem Deckel verbunden wird, z. B. dadurch, dass die Feder an Deckel oder Platte angeschweisst wird.
Wenn bei nur einem einzigen in eine metallene Platte eingesetzten Kern eine Kontaktgabe zwischen der Platte und dem eingesetzten Kern durch den Anker erfolgen soll, kann das auch so geschehen, dass der Anker Kern und Platte in seiner angezogenen Stellung durch Berühren beider Bauteile direkt mit einander verbindet. Eine elektrische Verbindung zwi schen Anker und Platte kann natürlich auch dann noch zusätzlich durch die Ankerfeder vorgenommen werden. Wenn der Anker Platte und Kern direkt verbindet, werden diese Bauteile zweckmässig so zu einander angeordnet, dass die mit dem Anker zu sammenarbeitende Kernfläche mit der sie umgeben den Plattenoberfläche in einer Ebene liegt.
Es hat das aber nicht nur Vorteile in dem besprochenen Zusammenhang, sondern auch bezüglich der Ferti gung des Relais, das heisst hier, der Verbindung zwischen Kern und Platte. Die erwähnte Lage des Kerns in der Platte lässt sich unter Verwendung eines ebenen Anschlages, an dem Plattenoberfläche und Kern zur Anlage kommen, in einem automati schen Arbeitsvorgang ohne Schwierigkeiten durch führen.
Zur Erzielung eines Doppelkontaktes und damit also zur Verbesserung der Kontaktgabe kann der Anker aus zwei voneinander unabhängigen neben einander liegenden Teilen gebildet werden, die vor zugsweise an Ansätzen einer Feder befestigt sind. Zu einer genauen Bestimmung der Ruhelage des Ankers wird zweckmässig am Deckel ein in den ab geschlossenen Raum hineinragender Ansatz vorgese hen, an welchem der Anker in seiner Ruhelage an schlägt.
An einem solchen Deckel kann die Haltefeder des Ankers beispielsweise angeschweisst sein. Es sol len nun an einem Relais, das mit einem solchen Deckel ausgerüstet ist, die besonderen Vorteile, die das erfindungsgemässe Relais in einem besonderen Masse für eine automatische Fertigung geeignet ma chen, kurz erläutert werden. In der Plattenoberfläche, auf welcher der Deckel aufsitzt, steht eine genaue Bezugsfläche zur Verfügung. Wenn die Ankerfeder am Deckel angeschweisst ist, legt sich der Anker an den erwähnten Ansatz des Deckels an. Die Feder kann völlig eben ohne Verspannung verwendet wer den.
Es sind dann -also zwei Bauteile, einerseits die Platte mit dem eingesetzten Kern, dessen mit dem Anker zusammenarbeitende Fläche eine genaue re lative Lage zur Plattenoberfläche besitzt, beispiels weise mit dieser in einer Ebene liegt, und der Deckel mit dem von ihm getragenen Anker miteinander zu verbinden. Wenn diese beiden Bauteile miteinander verbunden sind; hängt die wichtigste Grösse des Re lais, nämlich der Abstand Kern-Anker, das ist hier gleichzeitig der Kontaktabstand, nur noch von einem einzigen Mass, das ist der Abstand des parallel zur Platte liegenden Deckelteiles von der Platte ab.
Dieses Mass lässt sich nun beispielsweise bei einer Ausbil dung des Deckels mit umgebogenen Rändern, die auf der Platte aufsitzen, bei der Ausbildung des Deckels mit sehr grosser Genauigkeit einhalten. Bei einer Verbindung der beiden erwähnten Bauteile miteinan- der wird also ohne weiteres der Abstand Kern-Anker mit der erforderlichen grossen Genauigkeit eingestellt.
Der Ansatz des Deckels kann in einfacher Weise als Einprägung desselben ausgebildet sein, deren Tiefe .mit grösster Genauigkeit einem vorher bestimmten Mass entsprechend gehalten werden kann.
Der Ansatz kann aber auch durch einen vor zugsweise gasdicht durch den Deckel hindurchgeführ ten elektrisch leitfähigen Stift gebildet sein, was die Möglichkeit bietet, diesen Stift mit dem Anker zu sammen als Ruhekontakt für das Relais zu ver wenden. Man kann aber auch den Stift aus ma gnetisch leitfähigem Material herstellen und einen Deckel verwenden, der aus unmagnetischem Material, beispielsweise Messing, besteht. Es ergibt sich hier wieder die Möglichkeit der Anordnung eines Ruhe kontaktes und darüber hinaus der Vorteil, dass der Anker, wenn auf den erwähnten Stift zumindest eine Wicklung aufgesetzt wird, auch über diese weitere Wicklung gesteuert werden kann.
Beim Aufbau eines Relais mit nur einem in die Platte eingesetzten Kern lassen sich die Verhältnisse bezüglich der Flussführung dadurch verbessern, dass parallel zu dem die Erregerwicklung tragenden Teil des Kernes verlaufend zumindest ein Flussleitstück angeordnet wird, das durch eine parallel zur Platte verlaufende Jochplatte magnetisch mit dem Kern verbunden wird.
Flussleitstück und Jochplatte können einstückig, beispielsweise auch in Form eines die Erregerwicklung umschliessenden Topfes, ausgebildet sein. Es wurde schon im vorhergehenden erwähnt, dass eine parallel zur Platte verlaufende Jochplatte mit Lochungen versehen sein kann, welche von den Ker nen durchstossen wird. Vorteilhaft ragen die freien Kernenden durch Ausnehmungen der Jochplatte so hindurch, dass sie als Kontaktanschlüsse benutzt wer den können.
Man kann so das Relais beispielsweise durch Einstecken in Lochungen einer gedruckten Schaltungsplatte mit der von- dieser getragenen Schal tung in Verbindung bringen und durch Verlöten der Kernenden mit der Schaltung gleichzeitig das Relais in der Platte befestigen. Der gedrängte Aufbau des Relais, das damit sehr leicht wird, lässt eine derartige Halterung als völlig ausreichend zu und macht somit eigene normalerweise an einem Relais vorgesehene Befestigungsmittel überflüssig.
Wenn zusätzlich zu dem als elektrischer und ma- gnetischer Leiter dienenden, in die Platte eingesetzten Kern mit dem Anker zusammenarbeitende, nur als elektrischer Leiter dienende Kontaktelemente erfor derlich sind, so lassen sich diese vorteilhaft in die gleiche Platte, die den zuvor erwähnten Kern trägt, einsetzen. Zweckmässig werden derartige Kontakt elemente parallel zum Kern verlaufend in die Platte eingesetzt und in der gleichen Form und Länge wie der Kern ausgebildet.
Ein derartig aufgebautes Relais besitzt damit ins besondere hinsichtlich einer automatischen Fertigung sämtliche Vorteile, wie sie bei einem Relais zu be obachten sind, das nur gleichzeitig als elektrische und magnetische Leiter dienende Kerne besitzt. Die Lage der Kontaktelemente kann, da diese in die gleiche Platte wie die Kerne eingesetzt werden, in einem automatischen Fertigungsvorgang genau wie die der Kerne mit grosser Genauigkeit auf die in den Plattenoberflächen zur Verfügung stehenden Bezugs flächen bezogen werden. Die zum Einsetzen der Kon taktelemente erforderlichen Vorrichtungen können also in der gleichen Weise ausgebildet werden, wie die für das Einsetzen der Kerne verwendeten.
Das erfindungsgemäss aufgebaute Relais eignet sich in ganz besonders vorteilhafter Weise zu einer Zusammenfassung mit mehreren gleichartigen Relais zu einem Relaissatz. Es lässt sich unter Beibehaltung sämtlicher für das Einzelrelais geltenden Vorteile, insbesondere hinsichtlich seiner Fertigung, ein Relais satz so aufbauen, dass die Platten sämtlicher Relais des Satzes zu einer gemeinsamen Platte zusammen gefasst werden. Dieser Aufbau ermöglicht dazu die Schaffung eines Relaissatzes in sehr gedrängter raum sparender Bauweise.
Ein solcher Relaissatz lässt sich ausserdem in zahlreichen Anordnungen aufbauen. So können die Kerne der verschiedenen Relais in eine grossflächige Platte in beliebiger Verteilung beispielsweise in meh reren hintereinander liegenden Reihen eingesetzt wer den. Es ist aber auch möglich, den Relaissatz in Form des bekannten Relaisstreifens, d. h. in einer Anordnung mehrerer Relais nebeneinander, aufzu bauen.
Bei der Verwendung von Relais mit abgeschlos senen Räumen für den Anker, die durch auf die Plat ten aufgesetzte Deckel gebildet werden, lässt sich eine weitere Vereinfachung im Aufbau des erfindungs gemässen Relaissatzes dadurch erreichen, dass die Deckel der Relais des Relaissatzes zu einem für zu mindest einem Teil der Relais gemeinsamen Bauteil zusammengefasst werden.
Eine weitere Vereinfachung wird schliesslich da durch erzielt, dass den Relais zugeordnete parallel zur Platte verlaufende, die Kerne magnetisch ver bindende Jochplatten ebenfalls in einem gemeinsamen Bauteil für zumindest einen Teil der Relais des Relaissatzes zusammengefasst werden.
Bei Verwendung von Relais mit federgelagertem Anker können die Anker zumindest eines Teiles der Relais des Relaissatzes an einem für sie gemein samen Federband gelagert sein. Ein solches Feder band kann beispielsweise mit fensterartigen Aus schnitten versehen werden, wobei an den die Aus schnitten trennenden Stegen Ansätze zur Befestigung der Anker angeordnet sein können. Die Anker liegen dann also innerhalb der fensterartigen Ausschnitte des Federbandes.
Die Anzahl der zum Aufbau des Relaissatzes benötigten Einzelteile kann also, ausgehend von dem einfachen Aufbau des Einzelrelais weitgehend redu ziert werden, was zu einer nicht unerheblichen Fer tigungsvereinfachung führt.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 im Schnitt ein erfindungsgemäss ausgebilde tes Relais mit nur einem in eine Platte eingesetzten Kern und einem auf die Platte aufgesetzten einen Raum für den Anker abschliessenden Deckel, Fig. 2 eine Innenansicht des Deckels, Fig. 3 im Schnitt ein im wesentlichen wie das nach Fig. 1 aufgebautes Relais mit einem durch den Deckel geführten Stift als Anschlag für den Anker, Fig. 4 im Schnitt ein mit zwei Kernen aufgebautes erfindungsgemässes Relais, Fig. 5 im Schnitt ein erfindungsgemäss aufgebau tes Relais,
dem zusätzlich zu zwei als elektrische und magnetische Leiter dienenden Kernen ein nur als elektrischer Leiter dienendes mit dem Anker zusammenarbeitendes Kontaktelement zugeordnet ist, Fig. 6 im Schnitt einen mit erfindungsgemäss aus gebildeten Relais aufgebauten Relaissatz, dem die Einzelrelais so zugeordnet sind, dass ihre Anker in Längsrichtung hintereinander liegen, Fig. 7 den Schnitt 1-I durch die Anordnung nach Fig. 6, Fig. 8 eine Innenansicht eines für den Relais satz nach den Fig. 6 und 7 verwendeten Deckels.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist in eine metal lene Platte 1 mit Hilfe eines pfropfenförmigen Kör pers 3 aus Glas oder ähnlichen Werkstoffen ein Kern 2 gasdicht eingesetzt. Der Kern ist so in die Platte eingesetzt, dass sein oberes Ende 4 mit der oberen Plattenfläche in einer Ebene liegt. Das er wähnte Ende 4 des Kernes ist ballig ausgebildet. Auf die Platte ist ein Deckel 10 aufgesetzt, der mit einem sich am abgebogenen Rand des Deckels be findlichen flanschartigen Ansatz 11 ausgerüstet ist.
Mit diesem Flansch 11 liegt der Deckel in einer an der Oberseite der Platte an deren Randzone vor gesehenen Vertiefung an. Durch den Flansch 11 und diese Vertiefung wird die genaue Lage des Deckels auf der Platte bestimmt. Der Deckel besteht aus Metall und ist mit der Platte hermetisch dicht verschweisst.
Der dem Relais zugeordnete Anker ist mit <B>13</B> bezeichnet. Er ist über eine Feder 12, die einerseits am Anker, anderseits am Deckel angeschweisst ist, an dem zuletzt erwähnten Bauteil gelagert. Der Anker liegt in der dargestellten Ruhelage an einer Ein prägung 14 des Deckels, die sich oberhalb des Ker nes 2 befindet, an.
Auf den Kern 2 ist eine Erregerwicklung 6 auf gesetzt. Im Anschluss an die Spule ist auf den Kern eine Jochplatte 7 aufgesetzt, die vom Kern in einer Lochung durchstossen wird. Parallel zum Kern ver laufend ist zwischen Jochplatte 7 und Platte 1 ein Flussleitstück 8 angeordnet.
Bei Erregen der Wicklung 6 wird der Anker 13 vom Kern 2 angezogen und kommt an dessen ballig ausgebildeter Fläche 4 zur Anlage. Es wird so ein einerseits an den Kern, anderseits an die Platte 1 bzw. den Deckel 10 des Relais angeschalteter Strom kreis geschlossen, da der Anker über die Feder 12 elektrisch leitend mit dem metallischen Deckel ver bunden ist.
Bei entsprechender Ausbildung des Relais wird der Anker nicht nur an der Fläche 4 des Kerns, sondern auch an der Fläche 5 der Platte zur Anlage gebracht, so dass ausser über die Feder auch eine elektrische Verbindung zwischen Platte und Kern direkt über den elektrisch leitfähigen Anker 13 her gestellt wird. Beim Abschalten der Erregung wird der Anker durch die Feder 12 in die dargestellte Ruhelage zurückgestellt.
Die mit dem Kern zusammenarbeitende Fläche des Ankers und die entsprechende Kernfläche kön nen mit einem Kontaktstoff aus edlem Metall, bei spielsweise aus Silber, bedeckt sein. Das gleiche gilt für die Fläche 5 der Platte 1 und die gegebenenfalls mit dieser zusammenarbeitende Ankerfläche. Das freie Ende des Kernes 2 ist in eine Lochung einer Isolierstoffplatte 15 eingesteckt, die einen aufge druckten Leiter 16 trägt.
Durch Verlöten des Kernes mit dem Leiter, beispielsweise im Schwallötverfah- ren, wird eine elektrisch leitende Verbindung zwi schen dem Kern und dem Leiter hergestellt. Diese Verbindung übernimmt gleichzeitig den Halt des Relais in der Platte 15.
Die in Fig. 2 dargestellte Innenansicht des Dek- kels lässt erkennen, dass der Anker 13 aus zwei von einander unabhängigen nebeneinander liegenden Tei len aufgebaut ist, die an Ansätze 17 und 18 der Ankerfeder 12 angeschweisst sind. Die Feder 12 ist, wie bereits erwähnt, am Deckel angeschweisst.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 über einstimmenden Teile des dort dargestellten Relais mit den in Fig. 1 verwendeten Bezugszeichen ver sehen. Bei diesem Relais ist ein Deckel 35 aus nicht magnetischem Metall verwendet, durch den ober- halb des Kernes 12 liegend ein magnetisch leit fähiger Stift 9 gasdicht hindurchgeführt beispielsweise eingelötet ist. Der Anker liegt in der dargestellten Ruhelage an diesem Stift 9 an. Auf den Stift ist eine Wicklung 20 aufgesetzt. Der Anker 13 kann so ausser über die Wicklung 6 auch über die Wicklung 20 gesteuert werden.
Der Kern 22 ist an seinem oberen in die Platte 36 eingesetzten Ende mit einer Verbreiterung 19 ver sehen, die, wie im vorhergehenden bereits erwähnt, als Anschlag für den pfropfenförmigen Körper 3 dient, und verhindert, dass Teile des pfropfenförmigen Körpers aus Glas während des Einschmelzvorganges durch den Zwischenraum zwischen Kern 22 und Platte 36 hindurch austreten.
Das in Fig. 4 im Schnitt dargestellte Relais ist mit zwei Kernen 23 und 24 ausgerüstet, die mit Hilfe eines pfropfenförmigen Körpers 34 aus Glas in eine Ausnehmung einer Platte aus Metall gasdicht ein gesetzt sind. Am Kern. 24 ist über eine Feder 25 ein gleichzeitig als elektrischer Leiter-dienender An ker 26 gelagert. Auf die Platte 21 ist ein Deckel 27 aufgesetzt, der eine Einprägung 28 besitzt, an welche der Anker in seiner dargestellten Ruhelage anschlägt. Der aus Metall bestehende Deckel 17 ist mit der Platte 21 hermetisch dicht verschweisst.
Auf den Kern 23 ist eine Erregerwicklung 29 aufgesetzt. Im Anschluss an die Wicklung sind die Kerne 23 und 24 durch eine Jochplatte 30 magnetisch miteinander verbunden. Die Kerne durchstossen diese Jochplatte in entsprechend angeordneten Lochungen. Die freien Enden der Kerne sind in Ausnehmungen einer Isolier stoffplatte 31 eingesteckt, die mit aufgedruckten Lei tern 32 und 33 versehen ist, mit welchen die freien Kernenden verlötet werden können.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbei spiel ist in eine Platte 35 zusätzlich zu zwei Kernen <B>36.</B> und 37, die als- elektrische 'und magnetische Leiter dienen, ein Kontaktelement 38 eingesetzt, das nur als elektrischer Leiter dient und mit dem Anker 39 zu sammenarbeitet. Dieser Anker 39 ist leicht V-förmig ausgebildet und auf den mittleren Kern 36 mit Hilfe einer Feder 40 kippbar gelagert. Der mittlere Kern trägt die Magnetisierungswicklung, 41. Mit Hilfe eines Deckels 42 ist ein abgeschlossener Raum für den Anker gebildet. Durch eine Jochplatte 43 sind die Kerne 36 und 37 magnetisch verbunden.
Der Anker 39 wird im Ruhezustand des Relais durch die Feder 40 auf das Kontaktelement 18 auf gedrückt. Dadurch wird zwischen dem Kern 36 und dem Kontaktelement 38 eine Verbindung hergestellt. Beim Erregen der Magnetisierungswicklung 41 wird der Anker vom Kontaktelement 38 abgehoben und stellt nunmehr eine elektrische Verbindung zwischen den Kernen 36 und 37 her.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen einen aus mehreren er findungsgemäss ausgebildeten Relais aufgebauten Re laissatz. In eine metallene Platte 44 sind die Kerne mehrerer Relais senkrecht zur Platte stehend mit Hilfe von pfropfenförmigen Körpern 61 aus Glas eingesetzt. Jedem Relais ist ein Kern 45 zugeordnet. Auf die Platte ist ein Deckel 46 aufgesetzt, der hermetisch dicht mit der Platte verbunden ist. An die Innenseite des Deckels ist ein Federband 47 an geschweisst, welches die Anker der Relais trägt. Diese Anker sind aus zwei Teilen 48 und 49 aufgebaut, die mit Ansätzen 50 und 51 des Federbandes ver schweisst sind.
Die Schweissstellen sind mit 52 und 53 bezeichnet. Die Verbindungsstellen des Federban des mit dem Deckel sind mit 54 bezeichnet. Die er wähnten Ansätze 50 und 51 des Federbandes ragen für die Anker sämtlicher ausser dem in der Dar stellung links aussen liegenden Relais in fensterartige Ausschnitte 55 des Federbandes 47 hinein. Das Fe derband drückt die Anker gegen die Ansätze 56 an der Innenseite des Deckels oberhalb der mit den Ankern zusammenarbeitenden Kernflächen.
Diese Ansätze können z. B. auch als Einprägun gen ausgebildet sein oder auch von durch den Deckel hindurchgeführten Stiften gebildet werden.
Auf die Kerne sind Magnetisierungswicklungen 57 aufgeschoben. Im Anschluss an die Magneti- sierungswicklungen sind die Kerne durch eine für sämtliche Relais des Relaissatzes gemeinsame Joch- platte 58 magnetisch verbunden. Diese Jochplatte wird in Lochungen von den Kernen durchstossen, so dass keine elektrische Verbindung zwischen den Kernen hergestellt wird. Parallel zu den Kernen 45 verlaufend sind zwischen die Platten 44 und 58 ma gnetisch leitfähige Stege 62 eingesetzt.
Die freien Enden der Kerne sind in eine Isolierstoffplatte 59 eingesteckt, die mit gedruckten Leitungszügen 60 versehen ist, an welche die Kerne durch Verlöten an geschlossen werden können.
Beim Erregen einer Magnetisierungswicklung tritt ein Flussverlauf ein, wie er bei dem zweiten Relais von links in Fig. 6 durch Pfeile angedeutet ist. Der Anker wird vom Kern angezogen und stellt eine elektrische Verbindung zwischen dem Kern einerseits und dem Deckel bzw. der Platte anderseits durch Berühren von Kern und Platte und über seine Rück- stellfeder her. Es wird also ein Stromkreis geschlos sen, der über die Platte und den entsprechenden Kern verläuft.
Der an die Platte angeschaltete Kon- taktanschluss-ist für sämtliche Relais des Relaissatzes gemeinsam.
Bei der Verwendung von mehreren Kernen für jedes einzelne Relais lassen sich naturgemäss völlig getrennte Stromkreise mit Hilfe der einzelnen dem Relaissatz zugeordneten Relais schalten, die Platte 44 dient in diesem Fall nicht als elektrischer Leiter.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Elektromagnetisches Relais, dadurch gekenn zeichnet, dass in eine Platte (l, 36, 21) zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und magnetischer Lei ter dienender, stiftartig ausgebildeter Kern (2, 22, 23, 24) senkrecht zur Platte stehend eingesetzt ist, und dass dem Relais ein gleichzeitig als elektrischer Leiter dienender Anker (13, 26) zugeordnet ist, der mit zumindest einem Kern (2, 22, 23) einen Kontakt des Relais bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) als flaches Bauteil ausgebildet ist. 2.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) im wesentlichen parallel zur Platte (1, 36, 21) liegend angeordnet ist. 3. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2, 22) an der Seite der Platte (1, 36) an der der Anker (13) des Relais liegt, nicht oder nur wenig aus der Platte herausragend in diese eingesetzt ist. 4. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1, 36, 21) eine Metallplatte ist.5. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2, 22, 23, 24) in der Platte (1, 36, 21) mit Hilfe von pfropfenförmigen Körpern (3, 34) aus Glas oder Werkstoffen ähnlicher Eigenschaften vorzugsweise in Druckglas-Einschmelztechnik befestigt ist. 6. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (22) an seinem in die Platte (36) eingesetzten Ende eine Verbreiterung (19) besitzt. 7.Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen auf die Platte (1, 36, 21) aufgesetzten Deckel (10, 35, 27) ein abgeschlossener Raum für den Anker (13, 26) gebildet ist. B. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7; dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) mit der Platte (1, 36, 21) fest verbunden ist. 9. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) hermetisch dicht mit der Platte (1, 36, 21), in welche zumindest ein Kern (2, 22, 23, 24) hermetisch dicht eingesetzt ist, verbunden ist. 10. Elektromagnetisches Relais nach den Unter ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10,<I>35, 27)</I> aus Metall besteht und mit der Platte (1, 36, 21) verschweisst oder verlötet ist. 11.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10) mit einem auf der Randzone der Platte (1) auf liegenden flanschartig umlaufenden Ansatz (11) ver sehen ist. 12. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Platte (1) und Deckel (10) mit die gegenseitige Lage der Bau teile bestimmenden Führungen versehen sind. 13. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) in ihrer Randzone eine umlaufende Vertiefung be sitzt, in der der Deckel (10) mit seiner Randzone (11) anliegt. 14.Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Anker (13) zusammenarbeitende Kernfläche (4) ballig ausgebildet ist. 15. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf den an der dem Anker abgewandten Seite der Platte von dieser freiliegenden Teil zumindest eines Kernes (2, 22, 23) zumindest eine Magnetisierungswicklung (6, 29) auf gesetzt ist. 16.Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren in die Platte (21) eingesetzten Kernen (23, 24) diese durch eine parallel zur Platte (21) verlaufende Joch- platte (30) magnetisch verbunden sind. 17. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur einem in eine metallische Platte (1, 36) eingesetzten ma gnetisch und elektrisch leitfähigen Kern (2, 22) der Anker (15) zwischen der Platte (1, 36) und dem Kern (2, 22) Kontakt macht. 18.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur einem in die Platte (l, 36) eingesetzten magnetisch und elektrisch leitfähigen Kern (2, 22) der Anker (13) zwischen einem aus Metall bestehenden auf die Platte aufgesetzten Deckel (10, 35) und dem Kern (2, 22) Kontakt macht. 19. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) über eine Feder (12, 25) gelagert ist. 20. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Feder der Anker (13) elektrisch leitend mit der Platte (1, 36) verbunden ist. 21. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Feder (12) der Anker (13) elektrisch leitend mit dem Deckel (10, 3 5) verbunden ist. 22.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Anker (13) zusammenarbeitende Kernfläche (4) mit der Plattenoberfläche in einer Ebene liegt. 23. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13) aus zwei voneinander unabhängigen nebeneinan der liegenden Teilen gebildet wird, die vorzugsweise an Ansätzen (17, 18) einer Feder (12) befestigt sind. 24. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) einen in den abgeschlossenen Raum hin einragenden Ansatz (14, 9, 28) besitzt, an welchem der Anker (13, 26) in seiner Ruhelage anschlägt. 25.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz als Einprägung (14, 28) des Deckels (10, 27) aus gebildet ist. 26. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz von einem durch den Deckel vorzugsweise gasdicht hindurchgeführten elektrisch leitfähigen Stift gebildet wird. 27. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (9) aus magnetisch leitfähigem Material besteht und der Deckel (35) aus unmagnetischem Material (z. B. Messing) hergestellt ist. 28. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stift (9) zumindest eine Wicklung (20) aufgesetzt ist. 29.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem die Erregerwicklung tragenden Teil des Kerns (2, 22) verlaufend zumindest ein Flussleitstück (8) angeordnet ist, das durch eine parallel zur Platte (1, 36) verlaufende Jochplatte (7) magnetisch mit dem Kern (2,.22) verbunden ist. 30. Elektromagnetisches Relais nach- Unteran spruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluss- Leitstück mit der Jochplatte einstückig ausgebildet ist. 31.Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Kernenden durch Ausnehmungen der Jochplatte (7, 30) so hindurchragen, dass sie als Kontaktanschlüsse benutzt werden können. 32. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (26) des Relais auf einem in die Platte eingesetzten Kern (24, Fig. 4) gelagert ist. 33.Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die gleiche Platte (35, Fig. 5); in die zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und magnetischer Leiter dienender Kern eingesetzt ist, mit dem Anker (39) zusammen arbeitende, nur als elektrische Leiter dienende Kon taktelemente (38) eingesetzt sind. 34. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon taktelemente (38) als parallel zum Kern verlaufende Bauteile in die Platte (35) eingesetzt sind und die gleiche Form und die gleiche Länge wie der Kern besitzen.PATENTANSPRUCH II Verwendung einer Mehrzahl elektromagnetischer Relais nach Patentanspruch I in einem Relaissatz, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kern tragenden Platten sämtlicher Relais des Relaissatzes zu einer gemeinsamen Platte (44) zusammengefasst sind. UNTERANSPRÜCHE 35. Verwendung nach Patentanspruch II, wobei die Relais durch einen auf die Platte aufgesetzten Deckel mit einem abgeschlossenen Raum für den Anker ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel der Relais des Relaissatzes zu einem für zumindest einen Teil der Relais des Relaissatzes gemeinsamen Deckel (46) zusammengefasst sind. 36.Verwendung nach Patentanspruch II, wobei Kerne der Relais mit einer parallel zur Platte ver laufenden Jochplatte magnetisch verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass zumindest einem Teil der Relais des Relaissatzes eine gemeinsame Jochplatte (58) zugeordnet ist. 37. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne der Relais des Relais satzes in einer Reihe hintereinander liegend angeord net sind, so dass eine streifenförmige Ausbildung des Relaissatzes entsteht (Fig. 6 bis 8). 38.Verwendung nach Patentanspruch II, mit Re lais, denen federgelagerte Anker zugeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Anker (52, 53) zu mindest eines Teiles der in dem Relaissatz zusammen gefassten Relais über ein für sie gemeinsames Feder band (47) gelagert sind. 39. Verwendung nach Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass das die Anker tragende Feder band (47) mit fensterartigen Ausschnitten (55) ver sehen ist und an den die Ausschnitte trennenden Stegen des Federbandes Ansätze (50, 51) zur Be festigung der Anker (52, 53) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0073210 DE1289918B (de) | 1961-03-29 | 1961-03-29 | Relaissatz mit einer Mehrzahl elektromagnetischer Relais |
| DES73213A DE1280408B (de) | 1961-03-29 | 1961-03-29 | Elektromagnetisches Relais |
| DES73209A DE1191042B (de) | 1961-03-29 | 1961-03-29 | Elektromagnetisches Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH400365A true CH400365A (de) | 1965-10-15 |
Family
ID=27212717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH311962A CH400365A (de) | 1961-03-29 | 1962-03-15 | Elektromagnetisches Relais |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE615708A (de) |
| CH (1) | CH400365A (de) |
| DE (1) | DE1289918B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2264626A1 (de) * | 1972-12-05 | 1974-06-06 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Magnetisch betaetigbarer, abgeschlossener kontakt |
-
1961
- 1961-03-29 DE DE1961S0073210 patent/DE1289918B/de active Pending
-
1962
- 1962-03-15 CH CH311962A patent/CH400365A/de unknown
- 1962-03-28 BE BE615708A patent/BE615708A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2264626A1 (de) * | 1972-12-05 | 1974-06-06 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Magnetisch betaetigbarer, abgeschlossener kontakt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE615708A (fr) | 1962-09-28 |
| DE1289918B (de) | 1969-02-27 |
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