CH400365A - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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CH400365A
CH400365A CH311962A CH311962A CH400365A CH 400365 A CH400365 A CH 400365A CH 311962 A CH311962 A CH 311962A CH 311962 A CH311962 A CH 311962A CH 400365 A CH400365 A CH 400365A
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CH
Switzerland
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plate
electromagnetic relay
core
armature
relay according
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Application number
CH311962A
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English (en)
Inventor
Nitsch Rudolf
Lohs Willy
Sommer Friedrich
Angermaier Hugo
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/281Mounting of the relay; Encapsulating; Details of connections

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


      Elektromagnetisches    Relais    Die Erfindung bezieht sich auf elektromagne  tische Relais. Sie bezweckt die     Schaffung    eines aus  einfachen Einzelteilen bestehenden Relais, das sich  durch einen einfachen Aufbau, der das Relais ins  besondere auch     für    eine automatische Fertigung ge  eignet macht, auszeichnet.  



  Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass in eine  Platte zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und  magnetischer Leiter dienender stiftartig ausgebildeter  Kern senkrecht zur Platte stehend eingesetzt ist, und  dass dem Relais ein gleichzeitig als     elektrischer    Leiter  dienender Anker zugeordnet ist, der mit zumindest  einem Kern einen Kontakt des Relais bildet.  



  Die erwähnten,     zum    Aufbau des erfindungs  gemässen Relais verwendeten Einzelteile sind un  komplizierte, einfach herzustellende Bauteile. Die Zu  sammenfassung der Einzelteile macht das erfindungs  gemässe Relais in besonders günstiger Weise für den,  angestrebten Zweck geeignet. Die Verbindung zwi  schen der     Platte    und     zumindest    einem Kern lässt sich  besonders deswegen vorteilhaft einfach in einem auto  matischen Fertigungsablauf vornehmen, weil in den  Plattenoberflächen genaue     Bezugsflächen        zur    Verfü  gung stehen, auf die somit die gegenseitige Lage der  Bauteile mit grosser Genauigkeit bezogen werden  kann.

   Das gilt auch für den elektrisch leitfähigen  Anker, durch dessen genaue Lage zum Kern und  zur Platte gleichzeitig der erforderliche Kontaktab  stand in einem automatischen Fertigungsablauf ein  wandfrei eingestellt werden kann.  



  Der Anker wird zweckmässig als flaches Bauteil  ausgebildet. In für die Festlegung des Ankers be  sonders     vorteilhafter    Weise wird dieser im wesent  lichen parallel zur Platte liegend angeordnet. Es wird  damit gleichzeitig eine gedrängte Bauweise für das  Relais erreicht.    Bei einem im     wesentlichen    parallel zur Platte  liegenden Anker wird der in die Platte eingesetzte  Kern vorteilhaft so in der Platte eingesetzt, dass er  auf der Seite, an der der Relaisanker     liegt,    nicht  oder nur wenig aus der Platte herausragt, was den  gedrängten Aufbau des Relais. weiter unterstützt.    Die Platte kann aus     Isolierstoff,    beispielsweise aus  Keramik bestehen.

   Besonders     vorteilhaft    ist es aber,  insbesondere für die     Fertigung    des Relais, eine Me  tallplatte zu verwenden. Bei     einer    solchen Platte  handelt es sich um ein sehr robustes Bauteil, das  in automatischen Fertigungsvorgängen einer relativ  hohen Beanspruchung unterworfen werden kann,  ohne die genaue     Masshaltigkeit    zu verlieren, und  dessen in den Oberflächen zur Verfügung stehenden  Bezugsflächen für den     Aufbau    des Relais mit grösster  Genauigkeit definiert werden können.  



  Für die Festlegung der Kerne in der Platte kön  nen     pfropfenförmige    Körper aus Glas oder Werk  stoffen ähnlicher Eigenschaften verwendet werden.  Die Kerne können dann mit Vorteil in der sogenann  ten     Druckglaseinschmelztechnik    befestigt werden. Die  Verbindung zwischen Platte und Kern kann somit  auf einfache Weise gasdicht ausgeführt werden, was  sich für einen weitergehenden Aufbau des Relais,  wie später näher erläutert,     vorteilhaft    auswirkt. Bei  Verwendung einer Metallplatte hat die erwähnte Fest  legung auch den Vorteil einer einwandfreien elektri  schen Isolation zwischen Kernen und Platte.

   Weiter  hin sind die Einschmelzungen mit     Hilfe    von     pfropfen-          förmigen    Körpern aus Glas oder Werkstoffen     ähnli-          cher    Eigenschaften sehr robust. Das     wirkt    sich ins  besondere auch bei einer eventuellen Beanspruchung  der zusammengesetzten Bauteile bei automatischen  Fertigungsvorgängen sehr vorteilhaft aus.      Es sei an dieser Stelle     erwähnt,    dass es an sich  bekannt ist, Kerne eines elektromagnetischen Relais  in     Druckglaseinschmelzung    festzulegen.

   Bei einer be  kannten Anordnung hat man in     einer    Hülse Kerne  mit     Hilfe    dieser Technik eingesetzt. Bei dieser Hülse  handelt es sich     einmal    um ein Bauteil, das nur in       wesentlich    aufwendigerem Verfahren hergestellt wer  den kann als eine     erfindungsgemäss    verwendete Platte.       Weiterhin    bietet diese Hülse nicht die durch die Platte  gegebenen günstigen Bezugsflächen für den Aufbau  des Relais. Bei dem bekannten Relais sind weiterhin       umfangreiche    vom Anker gesteuerte Kontaktvorrich  tungen angeordnet, die einen grossen Raumbedarf für  das Relais bedingen.  



  Bei der Festlegung der Kerne in der Platte mit  Hilfe von     pfropfenförmigen    Körpern aus Glas oder  Werkstoffen     ähnlicher        Eigenschaften    werden die  Kerne     zweckmässig    an dem in die Platte     eingesetzten     Ende verbreitert ausgeführt. Es wird dadurch die  Fertigung vereinfacht. Bei den Einschmelzungen der  angegebenen Art werden nämlich ringförmige Körper  aus Glas auf die Kerne aufgeschoben und umfassen  diese in dem     in    einem     Durchbruch    der Platte liegen  den Bereich. Durch Erhitzen     wird    dann die Ver  bindung zwischen den Bauteilen hergestellt.

   Die Ver  breiterung sichert eine genaue Lage der ringförmigen  Glasteile am Kern und hat zum anderen den Vorteil,  dass kein Glas     im    flüssigen Zustand auf das freie  Kernende oder die dieses umgebende     Oberfläche    der  Platte verlaufen kann und somit Verunreinigungen       herbeiführt,    die später entfernt werden müssten, be  sonders deshalb, weil das freie Kernende zusammen       mit    dem Anker einen Kontakt des     erfindungsgemäss     aufgebauten Relais bildet.  



  Es wird seit längerer Zeit immer mehr die For  derung gestellt, dass der Anker, insbesondere. dann,  wenn er gleichzeitig als elektrischer Leiter ausgenutzt  wird, in einem abgeschlossenen Raum untergebracht  werden soll. Ein solcher abgeschlossener Raum     lässt     sich nun bei dem     erfindungsgemäss    aufgebauten Re  lais sehr .einfach dadurch schaffen, dass auf die Platte  ein Deckel     aufgesetzt    wird, der zusammen mit der  Platte den erwähnten Raumfür den Anker     abschliesst.     Es kann die Platte beispielsweise mit hochgezogenen  Rändern versehen sein, auf welche ein ebener Deckel  aufgesetzt wird.

   Zweckmässig wird man aber die  Platte     völlig    eben ausbilden und den Deckel mit  umgebogenen Rändern auf die Platte aufsetzen. Der  erwähnte Deckel kann lösbar mit der Platte ver  bunden sein.     Vorteilhaft    wird aber eine feste Ver  bindung zwischen Deckel und Platte gewählt, die  sich in automatischer Fertigung ohne Schwierigkei  ten herstellen lässt, beispielsweise so, dass bei     .einer     metallenen Platte ein metallener Deckel mit der  Platte verschweisst oder verlötet wird.  



  Die Verbindung des Deckels mit der Platte wird       vorteilhaft        hermetisch    dicht ausgeführt, so dass der       Anker    in einem evakuierten oder auch     mit    einem  Schutzgas gefüllten Raum untergebracht werden  kann. Eine solch hermetisch dichte Verbindung     lässt       sich durch Verschweissen oder Verlöten von Deckel  und Platte ohne Aufwand verwirklichen. Am Deckel       können    dann in bekannter Weise     Absaugstutzen    vor  gesehen werden, die zum Evakuieren und Füllen des  abgeschlossenen Raumes mit Schutzgas verwendet  und dann abgedichtet werden können.

   Die Kerne  müssen bei einem solchen Relais natürlich gasdicht  durch die Platte hindurchgeführt sein.  



  Der Deckel kann mit einem     flanschartig    um  laufenden Ansatz versehen sein, mit welchem er auf  der Randzone der Platte     aufliegt.    Eine solche Aus  bildung des Deckels ist insbesondere für eine     Ver-          schweissung    von Deckel und Platte, aber auch für  ein Zusammenlöten dieser beiden Bauteile vorteilhaft,  weil die beiden Bauteile     mit    relativ grossen Flächen  sicher     aufeinanderliegen.    Zweckmässig werden ins  besondere mit Rücksicht auf eine in einem automa  tischen Arbeitsvorgang erfolgende Verbindung zwi  schen Deckel und Platte Führungen an den beiden  Bauteilen vorgesehen,

   welche ihre Lage zueinander       festlegen.    In einfacher Weise     lässt    sich eine solche  Führung dadurch verwirklichen, dass die Platte in  ihrer Randzone mit einer umlaufenden Vertiefung  vorgesehen wird, in der der Deckel mit seiner Rand  zone, beispielsweise     mit    dem     erwähnten    Flansch, an  liegt.  



  Die mit dem Anker zusammenarbeitende Kern  fläche wird vorteilhaft     ballig    ausgebildet. Es wird so  erreicht, dass der     zweckmässig    flach ausgebildete An  ker unabhängig von seiner Winkelstellung zum Kern       mit    diesem eine praktisch konstante elektrisch genau  definierte Kontaktfläche bildet, ohne dass den Aufbau  des Relais verteuernde     Justierarbeiten    vorgenommen  werden müssten.  



  Auf den an der dem Anker abgewandten Seite  der Platte von diesem freiliegenden Teil zumindest       einens    Kernes kann     zumindest    eine     Magnetisierungs-          wicklung    für das Relais aufgesetzt sein. Diese An  ordnung der Wicklung ermöglicht eine sehr einfache  Bestückung des Relais mit der Wicklung, die ohne  Schwierigkeiten auch in einem automatischen Ar  beitsvorgang ausgeführt werden kann.  



  Bei mehreren in die Platte eingesetzten Kernen  können diese durch eine parallel zur Platte verlau  fende Jochplatte magnetisch verbunden werden. Diese  Jochplatte kann     mit    Lochungen versehen sein, in  welche die Kerne eingreifen, wobei für eine elektri  sche Isolierung der Bauteile gegeneinander Sorge ge  tragen werden muss.  



  In sehr einfacher Ausführungsform lässt sich das  Relais nur mit einem einzigen in eine metallene Platte  eingesetzten Kern aufbauen, wobei der Anker zwi  schen der Platte und dem Kern Kontakt macht. Bei  einer ebenso einfachen Ausführungsform, bei der ein  metallener Deckel verwendet wird, kann der Anker  zwischen dem Deckel und dem einzigen Kern, der  in die Platte eingesetzt ist, Kontakt machen. Ein wie  eben beschrieben aufgebautes Relais lässt sich einmal  mit einem sehr geringen Raumbedarf ausführen, da  überhaupt keine eigenen Kontakteinrichtungen mehr      erforderlich sind.

   Bei Ausbildung des Relais     mit     einem hermetisch dicht abgeschlossenen Raum     für     den Anker wird dadurch ein grosser     Vorteil    erreicht,  dass der abgeschlossene Raum nur eine einzige Durch  führung, nämlich die für den einen Kern, besitzt und  somit die Anzahl der Stellen, an denen eine     Un-          dichtigkeit    auftreten könnte, auf     die        geringst    mög  liche Zahl reduziert ist.  



  Der Anker wird zweckmässig über eine Feder  gelagert. Bei den zuletzt beschriebenen zwei einfachen  Ausführungsformen des erfindungsgemässen Relais  lässt sich eine elektrisch leitende Verbindung zwischen  Anker und Platte oder Deckel auf einfache Weise  durch diese Feder herstellen, die elektrisch     leitend     mit der Platte bzw. dem Deckel verbunden wird,  z.     B.    dadurch, dass die Feder an Deckel oder Platte  angeschweisst wird.  



  Wenn bei nur einem einzigen in eine metallene  Platte eingesetzten Kern eine Kontaktgabe zwischen  der Platte und dem eingesetzten     Kern    durch den  Anker erfolgen soll, kann das auch so geschehen,  dass der Anker Kern und Platte in seiner angezogenen  Stellung durch Berühren beider Bauteile direkt mit  einander verbindet. Eine elektrische Verbindung zwi  schen Anker und Platte kann natürlich auch     dann     noch zusätzlich durch die Ankerfeder vorgenommen  werden. Wenn der Anker Platte und Kern direkt  verbindet, werden diese Bauteile zweckmässig so zu  einander angeordnet, dass die mit dem Anker zu  sammenarbeitende Kernfläche mit der sie umgeben  den Plattenoberfläche in einer Ebene liegt.

   Es hat  das aber nicht nur Vorteile in dem besprochenen  Zusammenhang, sondern auch     bezüglich    der Ferti  gung des Relais, das heisst hier, der Verbindung  zwischen Kern und Platte. Die erwähnte Lage des  Kerns in der Platte lässt sich unter Verwendung  eines ebenen Anschlages, an dem Plattenoberfläche  und Kern zur Anlage kommen, in einem automati  schen Arbeitsvorgang ohne Schwierigkeiten durch  führen.  



  Zur Erzielung eines Doppelkontaktes und damit  also zur Verbesserung der Kontaktgabe kann der  Anker aus zwei voneinander unabhängigen neben  einander liegenden Teilen gebildet werden, die vor  zugsweise an Ansätzen einer Feder befestigt sind.  Zu einer genauen Bestimmung der Ruhelage des  Ankers wird zweckmässig am Deckel ein     in    den ab  geschlossenen Raum hineinragender Ansatz vorgese  hen, an welchem der Anker in seiner Ruhelage an  schlägt.  



  An einem solchen Deckel kann die Haltefeder  des Ankers beispielsweise angeschweisst sein. Es sol  len nun an einem Relais, das mit einem solchen  Deckel ausgerüstet ist, die besonderen Vorteile, die  das erfindungsgemässe Relais in einem besonderen  Masse für eine automatische Fertigung geeignet ma  chen, kurz erläutert werden. In der Plattenoberfläche,  auf welcher der Deckel aufsitzt, steht eine genaue  Bezugsfläche zur Verfügung. Wenn die Ankerfeder  am Deckel angeschweisst ist,     legt    sich der Anker an    den erwähnten Ansatz des Deckels an. Die Feder       kann    völlig eben ohne Verspannung verwendet wer  den.

   Es sind dann     -also    zwei Bauteile, einerseits die  Platte     mit    dem eingesetzten Kern, dessen mit dem  Anker zusammenarbeitende Fläche eine genaue re  lative Lage zur Plattenoberfläche besitzt, beispiels  weise mit dieser in einer Ebene liegt, und der Deckel  mit dem von ihm getragenen Anker miteinander zu  verbinden. Wenn diese beiden Bauteile     miteinander     verbunden sind; hängt     die    wichtigste Grösse des Re  lais, nämlich der Abstand Kern-Anker, das ist hier  gleichzeitig der Kontaktabstand, nur noch von einem  einzigen Mass, das ist der Abstand des parallel zur  Platte liegenden Deckelteiles von der Platte ab.

   Dieses  Mass lässt sich nun beispielsweise bei einer Ausbil  dung des Deckels mit umgebogenen Rändern, die auf  der Platte aufsitzen, bei der Ausbildung des Deckels  mit sehr grosser Genauigkeit     einhalten.    Bei     einer     Verbindung der beiden erwähnten Bauteile     miteinan-          der    wird also ohne weiteres der Abstand Kern-Anker  mit der erforderlichen grossen Genauigkeit eingestellt.  



  Der Ansatz des Deckels kann in einfacher Weise       als    Einprägung desselben ausgebildet sein, deren Tiefe       .mit    grösster Genauigkeit einem vorher bestimmten  Mass entsprechend gehalten werden kann.  



  Der Ansatz kann aber auch durch einen vor  zugsweise gasdicht durch den Deckel hindurchgeführ  ten elektrisch leitfähigen Stift gebildet sein, was die  Möglichkeit bietet, diesen Stift mit dem Anker zu  sammen als Ruhekontakt für das Relais zu ver  wenden. Man kann aber auch den Stift aus ma  gnetisch leitfähigem Material herstellen und einen  Deckel verwenden, der aus     unmagnetischem    Material,  beispielsweise Messing, besteht. Es ergibt sich hier  wieder die Möglichkeit der Anordnung eines Ruhe  kontaktes und darüber hinaus der Vorteil, dass der  Anker, wenn auf den erwähnten Stift zumindest eine  Wicklung aufgesetzt     wird,    auch über diese weitere  Wicklung gesteuert werden kann.  



  Beim Aufbau eines Relais     mit    nur einem in die  Platte     eingesetzten    Kern lassen sich die Verhältnisse       bezüglich    der     Flussführung    dadurch verbessern, dass  parallel zu dem die Erregerwicklung tragenden Teil  des Kernes verlaufend zumindest ein     Flussleitstück     angeordnet wird, das durch eine     parallel    zur Platte  verlaufende Jochplatte magnetisch     mit    dem Kern       verbunden    wird.

       Flussleitstück    und Jochplatte     können          einstückig,    beispielsweise auch in Form eines die  Erregerwicklung umschliessenden Topfes, ausgebildet    sein.  Es wurde schon     im    vorhergehenden erwähnt, dass  eine parallel zur Platte verlaufende Jochplatte mit  Lochungen versehen sein     kann,    welche von den Ker  nen durchstossen wird. Vorteilhaft ragen die     freien     Kernenden durch     Ausnehmungen    der Jochplatte so  hindurch, dass sie als Kontaktanschlüsse benutzt wer  den können.

   Man kann so das Relais beispielsweise  durch Einstecken in Lochungen einer gedruckten  Schaltungsplatte     mit    der von- dieser getragenen Schal  tung in Verbindung     bringen    und durch Verlöten der      Kernenden     mit    der Schaltung gleichzeitig das Relais  in der     Platte    befestigen. Der gedrängte     Aufbau    des  Relais, das damit sehr leicht wird, lässt eine derartige       Halterung    als     völlig    ausreichend zu und macht somit  eigene normalerweise an einem Relais vorgesehene  Befestigungsmittel überflüssig.  



  Wenn zusätzlich zu dem als elektrischer und     ma-          gnetischer    Leiter dienenden, in die Platte eingesetzten  Kern mit dem Anker     zusammenarbeitende,    nur als  elektrischer Leiter dienende Kontaktelemente erfor  derlich sind, so lassen sich diese     vorteilhaft    in die  gleiche Platte, die den zuvor     erwähnten    Kern trägt,  einsetzen. Zweckmässig werden derartige Kontakt  elemente parallel zum Kern verlaufend in die     Platte     eingesetzt und in der gleichen Form und Länge wie  der Kern ausgebildet.  



  Ein derartig aufgebautes Relais besitzt     damit    ins  besondere     hinsichtlich    einer automatischen Fertigung       sämtliche    Vorteile, wie sie bei einem Relais zu be  obachten sind, das nur gleichzeitig als elektrische  und magnetische Leiter dienende Kerne besitzt. Die  Lage der Kontaktelemente kann, da diese in die  gleiche Platte wie die Kerne eingesetzt werden, in  einem automatischen Fertigungsvorgang genau wie  die der Kerne     mit    grosser Genauigkeit auf die in den  Plattenoberflächen zur Verfügung stehenden Bezugs  flächen bezogen werden. Die zum Einsetzen der Kon  taktelemente erforderlichen Vorrichtungen können  also in der gleichen Weise ausgebildet werden, wie  die für das Einsetzen der Kerne verwendeten.  



  Das erfindungsgemäss aufgebaute Relais eignet  sich in ganz besonders     vorteilhafter    Weise zu einer  Zusammenfassung mit mehreren gleichartigen Relais  zu einem Relaissatz. Es lässt sich unter Beibehaltung  sämtlicher für das     Einzelrelais    geltenden Vorteile,  insbesondere hinsichtlich seiner Fertigung, ein Relais  satz so aufbauen, dass die Platten     sämtlicher    Relais  des Satzes zu einer gemeinsamen Platte zusammen  gefasst werden. Dieser Aufbau     ermöglicht    dazu die       Schaffung    eines Relaissatzes in sehr gedrängter raum  sparender Bauweise.  



  Ein solcher Relaissatz lässt sich ausserdem in  zahlreichen Anordnungen     aufbauen.    So können die  Kerne der verschiedenen Relais in eine grossflächige  Platte in beliebiger Verteilung beispielsweise in meh  reren hintereinander liegenden Reihen eingesetzt wer  den. Es ist aber auch möglich, den Relaissatz in  Form des bekannten Relaisstreifens, d. h. in einer  Anordnung mehrerer Relais nebeneinander, aufzu  bauen.  



  Bei der Verwendung von Relais mit abgeschlos  senen Räumen für den Anker, die durch auf die Plat  ten aufgesetzte Deckel gebildet werden, lässt sich eine  weitere Vereinfachung im Aufbau des erfindungs  gemässen Relaissatzes dadurch erreichen, dass die  Deckel der Relais des Relaissatzes     zu    einem für zu  mindest einem Teil der Relais gemeinsamen Bauteil  zusammengefasst werden.  



  Eine weitere Vereinfachung wird     schliesslich    da  durch erzielt, dass den Relais zugeordnete parallel    zur Platte verlaufende, die Kerne magnetisch ver  bindende Jochplatten ebenfalls in einem     gemeinsamen     Bauteil für zumindest einen Teil der     Relais    des  Relaissatzes zusammengefasst werden.  



  Bei Verwendung von Relais mit federgelagertem  Anker können die Anker zumindest eines Teiles  der Relais des Relaissatzes an einem für sie gemein  samen Federband gelagert sein. Ein solches Feder  band kann beispielsweise mit fensterartigen Aus  schnitten versehen werden, wobei an den die Aus  schnitten trennenden Stegen Ansätze zur Befestigung  der Anker angeordnet sein können. Die Anker liegen  dann also innerhalb der fensterartigen Ausschnitte  des Federbandes.  



  Die Anzahl der zum Aufbau des Relaissatzes  benötigten Einzelteile kann also, ausgehend von dem  einfachen Aufbau des     Einzelrelais    weitgehend redu  ziert werden, was zu einer nicht unerheblichen Fer  tigungsvereinfachung führt.  



  Im folgenden sei die Erfindung anhand der in  den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher  erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 im Schnitt ein erfindungsgemäss ausgebilde  tes Relais mit nur einem in eine Platte     eingesetzten     Kern und einem auf die Platte     aufgesetzten    einen  Raum für den Anker abschliessenden Deckel,       Fig.    2 eine Innenansicht des Deckels,       Fig.    3 im Schnitt ein im wesentlichen wie das  nach     Fig.    1 aufgebautes Relais mit einem durch  den Deckel geführten Stift     als    Anschlag für den  Anker,       Fig.    4 im Schnitt ein mit zwei Kernen aufgebautes  erfindungsgemässes Relais,       Fig.    5 im Schnitt ein erfindungsgemäss aufgebau  tes Relais,

   dem zusätzlich zu zwei als elektrische  und magnetische Leiter dienenden Kernen ein nur  als elektrischer Leiter dienendes mit dem Anker  zusammenarbeitendes Kontaktelement zugeordnet ist,       Fig.    6 im Schnitt einen mit erfindungsgemäss aus  gebildeten Relais aufgebauten Relaissatz, dem die       Einzelrelais    so zugeordnet sind, dass ihre Anker in  Längsrichtung     hintereinander    liegen,       Fig.    7 den Schnitt     1-I    durch die Anordnung  nach     Fig.    6,       Fig.    8 eine Innenansicht eines für den Relais  satz nach den     Fig.    6 und 7 verwendeten Deckels.

    Bei der Anordnung nach     Fig.    1 ist in eine metal  lene Platte 1 mit     Hilfe    eines     pfropfenförmigen    Kör  pers 3 aus Glas oder     ähnlichen    Werkstoffen ein  Kern 2 gasdicht eingesetzt. Der Kern ist so in die  Platte eingesetzt, dass sein oberes Ende 4 mit der  oberen Plattenfläche in einer Ebene     liegt.    Das er  wähnte Ende 4 des Kernes ist     ballig    ausgebildet.  Auf die Platte ist ein Deckel 10 aufgesetzt, der mit  einem sich am abgebogenen Rand des Deckels be  findlichen     flanschartigen    Ansatz 11 ausgerüstet ist.

         Mit    diesem Flansch 11 liegt der Deckel in einer an  der Oberseite der Platte an deren Randzone vor  gesehenen     Vertiefung    an. Durch den Flansch 11      und diese Vertiefung wird die genaue Lage des  Deckels auf der Platte     bestimmt.    Der Deckel besteht  aus Metall und ist mit der Platte hermetisch dicht  verschweisst.  



  Der dem Relais zugeordnete Anker ist     mit   <B>13</B>  bezeichnet. Er ist über eine Feder 12, die einerseits  am Anker, anderseits am Deckel angeschweisst ist,  an dem zuletzt erwähnten Bauteil gelagert. Der Anker  liegt in der dargestellten Ruhelage an einer Ein  prägung 14 des Deckels, die sich oberhalb des Ker  nes 2 befindet, an.  



  Auf den Kern 2 ist eine Erregerwicklung 6 auf  gesetzt. Im Anschluss an die Spule ist auf den Kern  eine Jochplatte 7 aufgesetzt, die vom Kern in einer  Lochung durchstossen wird. Parallel zum Kern ver  laufend ist zwischen Jochplatte 7 und Platte 1 ein       Flussleitstück    8 angeordnet.  



  Bei Erregen der Wicklung 6 wird der Anker 13  vom Kern 2 angezogen und kommt an dessen     ballig     ausgebildeter Fläche 4 zur Anlage. Es wird so ein  einerseits an den Kern, anderseits an die Platte 1  bzw. den Deckel 10 des Relais angeschalteter Strom  kreis geschlossen, da der Anker über die Feder 12  elektrisch leitend     mit    dem     metallischen    Deckel ver  bunden ist.

   Bei entsprechender Ausbildung des Relais  wird der Anker nicht nur an der Fläche 4 des Kerns,  sondern auch an der Fläche 5 der Platte zur Anlage  gebracht, so dass ausser über     die    Feder auch eine  elektrische Verbindung zwischen Platte und Kern  direkt über den     elektrisch    leitfähigen Anker 13 her  gestellt     wird.    Beim Abschalten der Erregung wird  der Anker durch die Feder 12 in die     dargestellte     Ruhelage zurückgestellt.  



  Die mit dem Kern     zusammenarbeitende    Fläche  des Ankers und die entsprechende Kernfläche kön  nen     mit    einem     Kontaktstoff    aus edlem Metall, bei  spielsweise aus Silber, bedeckt sein. Das gleiche     gilt     für die Fläche 5 der Platte 1 und die gegebenenfalls  mit dieser zusammenarbeitende Ankerfläche. Das  freie Ende des Kernes 2 ist     in    eine Lochung einer       Isolierstoffplatte    15 eingesteckt,     die    einen aufge  druckten Leiter 16 trägt.

   Durch Verlöten des Kernes  mit dem Leiter, beispielsweise im     Schwallötverfah-          ren,    wird eine elektrisch leitende Verbindung zwi  schen dem Kern und dem Leiter hergestellt. Diese  Verbindung     übernimmt    gleichzeitig den Halt des  Relais in der Platte 15.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Innenansicht des     Dek-          kels    lässt erkennen, dass der Anker 13 aus zwei von  einander unabhängigen nebeneinander liegenden Tei  len aufgebaut ist, die an Ansätze 17 und 18 der  Ankerfeder 12 angeschweisst sind. Die Feder 12 ist,  wie bereits erwähnt, am Deckel angeschweisst.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 sind  die     mit    dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 über  einstimmenden Teile des dort dargestellten Relais  mit den in     Fig.    1 verwendeten Bezugszeichen ver  sehen. Bei diesem Relais ist ein Deckel 35 aus nicht  magnetischem Metall verwendet, durch den ober-    halb des Kernes 12 liegend ein magnetisch leit  fähiger Stift 9 gasdicht hindurchgeführt beispielsweise  eingelötet ist. Der Anker liegt in der dargestellten  Ruhelage     an    diesem Stift 9 an. Auf den     Stift    ist eine  Wicklung 20 aufgesetzt. Der Anker 13 kann so ausser  über die Wicklung 6 auch über die Wicklung 20  gesteuert werden.  



  Der Kern 22 ist an seinem oberen in die Platte 36  eingesetzten Ende     mit    einer Verbreiterung 19 ver  sehen, die, wie im vorhergehenden bereits erwähnt,  als Anschlag für den     pfropfenförmigen    Körper 3  dient, und verhindert, dass Teile des     pfropfenförmigen     Körpers aus Glas während des     Einschmelzvorganges     durch den Zwischenraum zwischen Kern 22 und  Platte 36 hindurch austreten.  



  Das in     Fig.    4 im Schnitt dargestellte Relais ist  mit zwei Kernen 23 und 24 ausgerüstet, die     mit        Hilfe     eines     pfropfenförmigen    Körpers 34 aus Glas in eine       Ausnehmung    einer Platte aus Metall gasdicht ein  gesetzt sind. Am Kern. 24 ist über eine Feder 25  ein gleichzeitig als elektrischer Leiter-dienender An  ker 26 gelagert. Auf die Platte 21 ist ein Deckel 27  aufgesetzt, der eine Einprägung 28 besitzt, an welche  der Anker in seiner dargestellten Ruhelage anschlägt.  Der aus Metall bestehende Deckel 17 ist mit der  Platte 21 hermetisch dicht verschweisst.

   Auf den  Kern 23 ist eine Erregerwicklung 29 aufgesetzt.     Im          Anschluss    an die     Wicklung    sind die Kerne 23 und 24  durch eine Jochplatte 30 magnetisch miteinander  verbunden. Die Kerne durchstossen diese Jochplatte  in entsprechend angeordneten Lochungen. Die freien  Enden der Kerne sind in     Ausnehmungen    einer Isolier  stoffplatte 31 eingesteckt, die mit aufgedruckten Lei  tern 32 und 33 versehen ist,     mit    welchen die freien  Kernenden verlötet werden können.  



  Bei dem in     Fig.    5 dargestellten Ausführungsbei  spiel ist in eine Platte 35     zusätzlich    zu zwei Kernen  <B>36.</B> und 37, die als-     elektrische    'und magnetische Leiter  dienen, ein Kontaktelement 38 eingesetzt, das nur als  elektrischer Leiter dient und     mit    dem Anker 39 zu  sammenarbeitet. Dieser Anker 39 ist leicht V-förmig  ausgebildet und auf den     mittleren    Kern 36 mit     Hilfe     einer Feder 40 kippbar gelagert. Der mittlere Kern  trägt die     Magnetisierungswicklung,    41. Mit Hilfe eines  Deckels 42 ist ein abgeschlossener Raum für den  Anker gebildet. Durch eine Jochplatte 43 sind die  Kerne 36 und 37 magnetisch verbunden.  



  Der Anker 39 wird im Ruhezustand des Relais  durch die Feder 40 auf das Kontaktelement 18 auf  gedrückt. Dadurch wird zwischen dem Kern 36 und  dem Kontaktelement 38 eine Verbindung hergestellt.  Beim Erregen der     Magnetisierungswicklung    41     wird     der Anker vom     Kontaktelement    38 abgehoben und  stellt nunmehr eine elektrische Verbindung zwischen  den Kernen 36 und 37 her.  



  Die     Fig.    6 bis 8 zeigen     einen    aus mehreren er  findungsgemäss ausgebildeten Relais aufgebauten Re  laissatz. In eine metallene Platte 44 sind die Kerne  mehrerer Relais     senkrecht    zur Platte stehend mit       Hilfe    von     pfropfenförmigen    Körpern 61 aus Glas      eingesetzt. Jedem Relais ist ein Kern 45 zugeordnet.  Auf die Platte ist ein Deckel 46     aufgesetzt,    der  hermetisch dicht mit der Platte verbunden ist. An  die Innenseite des Deckels ist ein Federband 47 an  geschweisst, welches     die    Anker der Relais trägt. Diese  Anker sind aus zwei Teilen 48 und 49 aufgebaut,  die mit Ansätzen 50 und 51 des Federbandes ver  schweisst sind.

   Die Schweissstellen sind mit 52 und  53 bezeichnet. Die Verbindungsstellen des Federban  des     mit    dem Deckel sind     mit    54 bezeichnet. Die er  wähnten     Ansätze    50 und 51 des Federbandes ragen  für die     Anker    sämtlicher ausser dem in der Dar  stellung links aussen     liegenden    Relais in fensterartige  Ausschnitte 55 des Federbandes 47 hinein. Das Fe  derband drückt die Anker gegen die Ansätze 56  an der Innenseite des Deckels oberhalb der mit den  Ankern zusammenarbeitenden Kernflächen.  



  Diese Ansätze können z. B. auch als Einprägun  gen ausgebildet sein oder auch von durch den Deckel  hindurchgeführten Stiften gebildet werden.  



  Auf die Kerne sind     Magnetisierungswicklungen     57 aufgeschoben. Im Anschluss an die     Magneti-          sierungswicklungen    sind die Kerne durch eine für  sämtliche Relais des Relaissatzes gemeinsame     Joch-          platte    58 magnetisch verbunden.     Diese    Jochplatte  wird in Lochungen von den Kernen durchstossen,  so dass keine elektrische Verbindung zwischen den  Kernen hergestellt     wird.    Parallel zu den Kernen 45  verlaufend sind zwischen die Platten 44 und 58 ma  gnetisch leitfähige Stege 62 eingesetzt.

   Die freien  Enden der Kerne sind in eine     Isolierstoffplatte    59  eingesteckt, die mit gedruckten Leitungszügen 60  versehen ist, an welche die Kerne durch Verlöten an  geschlossen werden können.  



  Beim Erregen einer     Magnetisierungswicklung    tritt       ein        Flussverlauf    ein, wie er bei dem zweiten Relais  von     links    in     Fig.    6 durch Pfeile angedeutet ist. Der  Anker wird vom Kern angezogen und stellt     eine     elektrische Verbindung zwischen dem Kern einerseits  und dem Deckel bzw. der Platte anderseits durch  Berühren von Kern und     Platte    und über seine     Rück-          stellfeder    her. Es wird also ein Stromkreis geschlos  sen, der über die Platte und den entsprechenden  Kern verläuft.

   Der an die Platte angeschaltete     Kon-          taktanschluss-ist    für sämtliche Relais des Relaissatzes  gemeinsam.  



  Bei der Verwendung von mehreren Kernen für  jedes     einzelne    Relais lassen sich     naturgemäss        völlig     getrennte     Stromkreise    mit Hilfe der einzelnen dem  Relaissatz zugeordneten Relais schalten, die Platte 44  dient     in    diesem Fall nicht als elektrischer Leiter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Elektromagnetisches Relais, dadurch gekenn zeichnet, dass in eine Platte (l, 36, 21) zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und magnetischer Lei ter dienender, stiftartig ausgebildeter Kern (2, 22, 23, 24) senkrecht zur Platte stehend eingesetzt ist, und dass dem Relais ein gleichzeitig als elektrischer Leiter dienender Anker (13, 26) zugeordnet ist, der mit zumindest einem Kern (2, 22, 23) einen Kontakt des Relais bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) als flaches Bauteil ausgebildet ist. 2.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) im wesentlichen parallel zur Platte (1, 36, 21) liegend angeordnet ist. 3. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2, 22) an der Seite der Platte (1, 36) an der der Anker (13) des Relais liegt, nicht oder nur wenig aus der Platte herausragend in diese eingesetzt ist. 4. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1, 36, 21) eine Metallplatte ist.
    5. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (2, 22, 23, 24) in der Platte (1, 36, 21) mit Hilfe von pfropfenförmigen Körpern (3, 34) aus Glas oder Werkstoffen ähnlicher Eigenschaften vorzugsweise in Druckglas-Einschmelztechnik befestigt ist. 6. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (22) an seinem in die Platte (36) eingesetzten Ende eine Verbreiterung (19) besitzt. 7.
    Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen auf die Platte (1, 36, 21) aufgesetzten Deckel (10, 35, 27) ein abgeschlossener Raum für den Anker (13, 26) gebildet ist. B. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7; dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) mit der Platte (1, 36, 21) fest verbunden ist. 9. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) hermetisch dicht mit der Platte (1, 36, 21), in welche zumindest ein Kern (2, 22, 23, 24) hermetisch dicht eingesetzt ist, verbunden ist. 10. Elektromagnetisches Relais nach den Unter ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10,<I>35, 27)</I> aus Metall besteht und mit der Platte (1, 36, 21) verschweisst oder verlötet ist. 11.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10) mit einem auf der Randzone der Platte (1) auf liegenden flanschartig umlaufenden Ansatz (11) ver sehen ist. 12. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Platte (1) und Deckel (10) mit die gegenseitige Lage der Bau teile bestimmenden Führungen versehen sind. 13. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) in ihrer Randzone eine umlaufende Vertiefung be sitzt, in der der Deckel (10) mit seiner Randzone (11) anliegt. 14.
    Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Anker (13) zusammenarbeitende Kernfläche (4) ballig ausgebildet ist. 15. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf den an der dem Anker abgewandten Seite der Platte von dieser freiliegenden Teil zumindest eines Kernes (2, 22, 23) zumindest eine Magnetisierungswicklung (6, 29) auf gesetzt ist. 16.
    Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren in die Platte (21) eingesetzten Kernen (23, 24) diese durch eine parallel zur Platte (21) verlaufende Joch- platte (30) magnetisch verbunden sind. 17. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur einem in eine metallische Platte (1, 36) eingesetzten ma gnetisch und elektrisch leitfähigen Kern (2, 22) der Anker (15) zwischen der Platte (1, 36) und dem Kern (2, 22) Kontakt macht. 18.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur einem in die Platte (l, 36) eingesetzten magnetisch und elektrisch leitfähigen Kern (2, 22) der Anker (13) zwischen einem aus Metall bestehenden auf die Platte aufgesetzten Deckel (10, 35) und dem Kern (2, 22) Kontakt macht. 19. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13, 26) über eine Feder (12, 25) gelagert ist. 20. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Feder der Anker (13) elektrisch leitend mit der Platte (1, 36) verbunden ist. 21. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Feder (12) der Anker (13) elektrisch leitend mit dem Deckel (10, 3 5) verbunden ist. 22.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Anker (13) zusammenarbeitende Kernfläche (4) mit der Plattenoberfläche in einer Ebene liegt. 23. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13) aus zwei voneinander unabhängigen nebeneinan der liegenden Teilen gebildet wird, die vorzugsweise an Ansätzen (17, 18) einer Feder (12) befestigt sind. 24. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10, 35, 27) einen in den abgeschlossenen Raum hin einragenden Ansatz (14, 9, 28) besitzt, an welchem der Anker (13, 26) in seiner Ruhelage anschlägt. 25.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz als Einprägung (14, 28) des Deckels (10, 27) aus gebildet ist. 26. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz von einem durch den Deckel vorzugsweise gasdicht hindurchgeführten elektrisch leitfähigen Stift gebildet wird. 27. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (9) aus magnetisch leitfähigem Material besteht und der Deckel (35) aus unmagnetischem Material (z. B. Messing) hergestellt ist. 28. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stift (9) zumindest eine Wicklung (20) aufgesetzt ist. 29.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem die Erregerwicklung tragenden Teil des Kerns (2, 22) verlaufend zumindest ein Flussleitstück (8) angeordnet ist, das durch eine parallel zur Platte (1, 36) verlaufende Jochplatte (7) magnetisch mit dem Kern (2,.22) verbunden ist. 30. Elektromagnetisches Relais nach- Unteran spruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluss- Leitstück mit der Jochplatte einstückig ausgebildet ist. 31.
    Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Kernenden durch Ausnehmungen der Jochplatte (7, 30) so hindurchragen, dass sie als Kontaktanschlüsse benutzt werden können. 32. Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (26) des Relais auf einem in die Platte eingesetzten Kern (24, Fig. 4) gelagert ist. 33.
    Elektromagnetisches Relais nach Patentan spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die gleiche Platte (35, Fig. 5); in die zumindest ein gleichzeitig als elektrischer und magnetischer Leiter dienender Kern eingesetzt ist, mit dem Anker (39) zusammen arbeitende, nur als elektrische Leiter dienende Kon taktelemente (38) eingesetzt sind. 34. Elektromagnetisches Relais nach Unteran spruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon taktelemente (38) als parallel zum Kern verlaufende Bauteile in die Platte (35) eingesetzt sind und die gleiche Form und die gleiche Länge wie der Kern besitzen.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung einer Mehrzahl elektromagnetischer Relais nach Patentanspruch I in einem Relaissatz, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kern tragenden Platten sämtlicher Relais des Relaissatzes zu einer gemeinsamen Platte (44) zusammengefasst sind. UNTERANSPRÜCHE 35. Verwendung nach Patentanspruch II, wobei die Relais durch einen auf die Platte aufgesetzten Deckel mit einem abgeschlossenen Raum für den Anker ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel der Relais des Relaissatzes zu einem für zumindest einen Teil der Relais des Relaissatzes gemeinsamen Deckel (46) zusammengefasst sind. 36.
    Verwendung nach Patentanspruch II, wobei Kerne der Relais mit einer parallel zur Platte ver laufenden Jochplatte magnetisch verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass zumindest einem Teil der Relais des Relaissatzes eine gemeinsame Jochplatte (58) zugeordnet ist. 37. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne der Relais des Relais satzes in einer Reihe hintereinander liegend angeord net sind, so dass eine streifenförmige Ausbildung des Relaissatzes entsteht (Fig. 6 bis 8). 38.
    Verwendung nach Patentanspruch II, mit Re lais, denen federgelagerte Anker zugeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Anker (52, 53) zu mindest eines Teiles der in dem Relaissatz zusammen gefassten Relais über ein für sie gemeinsames Feder band (47) gelagert sind. 39. Verwendung nach Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass das die Anker tragende Feder band (47) mit fensterartigen Ausschnitten (55) ver sehen ist und an den die Ausschnitte trennenden Stegen des Federbandes Ansätze (50, 51) zur Be festigung der Anker (52, 53) angeordnet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2264626A1 (de) * 1972-12-05 1974-06-06 Standard Elektrik Lorenz Ag Magnetisch betaetigbarer, abgeschlossener kontakt

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DE2264626A1 (de) * 1972-12-05 1974-06-06 Standard Elektrik Lorenz Ag Magnetisch betaetigbarer, abgeschlossener kontakt

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