CH400457A - Röntgenkontrastmittel - Google Patents

Röntgenkontrastmittel

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CH400457A
CH400457A CH925060A CH925060A CH400457A CH 400457 A CH400457 A CH 400457A CH 925060 A CH925060 A CH 925060A CH 925060 A CH925060 A CH 925060A CH 400457 A CH400457 A CH 400457A
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triiodophenyl
propionic acid
alkyl
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CH925060A
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Hans Dr Priewe
Alexander Dr Poljak
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Schering Ag
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    • A61K49/00Preparations for testing in vivo
    • A61K49/04X-ray contrast preparations
    • A61K49/0433X-ray contrast preparations containing an organic halogenated X-ray contrast-enhancing agent
    • A61K49/0447Physical forms of mixtures of two different X-ray contrast-enhancing agents, containing at least one X-ray contrast-enhancing agent which is a halogenated organic compound
    • A61K49/0495Physical forms of mixtures of two different X-ray contrast-enhancing agents, containing at least one X-ray contrast-enhancing agent which is a halogenated organic compound intended for oral administration

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Description


  
 



     Röntgenkontrastmittel   
In der Patentschrift Nr. 381 806 ist bereits vorgeschlagen worden, in kernjodierten ss-(Aminophenyl)propionsäuren oder   a-Alkyl-/3-(aminophenyl)-propion-    säuren die Aminogruppe durch die   Dimethylarnino-    methylenaminogruppe zu ersetzen und die so erhaltenen Verbindungen bzw. deren nichttoxische   Sal    mit anorganischen und/oder organischen Basen als schattengebende Substanzen in peroral applizierbaren Röntgenkontrastmitteln zur Abbildung des Gallensystems zu verwenden, da es sich gezeigt hatte, dass diese abgewandelten Verbindungen   gegenüber    den bekannten   kernj odierten      p-(Aminophenyl)-propion-    säuren bzw.

   den   a-Alkyl-ss-(arninophenyl)-propion-    säuren erhebliche Vorteile bieten.



   Diese Vorteile bestehen vor allem in einer vergleichsweise niedrigen Toxizität, einer   ausezeich-    neten Resorbierbarkeit bei oraler Applikation und einer besseren   Gallenverteilung    bei gleichzeitig kräftiger Schattengebung.



   Es wurde nun gefunden, dass sich durch weitere Abwandlung dieser Verbindungen Röntgenkontrastmittel erhalten lassen, die einen weiteren Fortschritt auf dem Gebiet der   Röntgenologie    ermöglichen. Diese neuen Röntgenkontrastmittel enthalten als schattengebende Substanzen Verbindungen der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin n die Zahlen 2 oder 3, R Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, X Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen und R, und   R    entweder je einen Alkylrest mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltenden Ring mit 5 bis 6 Gliedern oder,

   im Falle dass X ein Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, auch Methyl darstellen, oder Säureadditionssalze der genannten Verbindungen mit physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Säuren und Salze der genannten Säure (X = H) mit ebenfalls physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Basen.



   Die Vorteile der neuen Verbindungen zeigen sich deutlich, wenn man sie im Tierversuch mit bereits bekannten Verbindungen vergleicht.  



   So ergaben sich z. B. bei der Bestimmung der   Gallenverteilung    der   Mittel    nach intraduodenaler Verabreichung von 100 mg/kg der Substanz am wachen   Hund    folgende Werte:
Substanz in der Galle im Harn    α-Äthyl-ss-(3-amino-2,4,6-trijodphenyl)
11,1 % 3,8 % propionsäure (bekannte vergleichssubstanz) α-Äthyl-ss-(3-N-diäthylaminomethylenamino 
2,4,6-tri]odphenyl)-propionsäure 42,0% 4,8%  α-Äthyl-ss-(3-N-piperidinomethylenamino
2, 4, 6-trijodphenyl)-propionsäure 43) 0 % 7, 4 % α-Äthyl-ss-(3-N-morpholinomethylenamino
2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure   
Diese Tabelle zeigt die bedeutende Überlegenheit der neuen Verbindungen.



   Im nachfolgend wiedergegebenen Tierversuch wurde die   Galienverteilung    in Prozent nach intraduodenaler Verabreichung von 100 mg Substanz/kg bei Ratten in Abhängigkeit von der Zeit bestimmt, wobei hier die in a-Stellung des Propionsäurerestes unsubstituierten Verbindungen verwendet wurden.



   Substanz 1 Stunde 2 Stunden 3 Stunden    ss-(3 -Amino-2,4, 6-trijodphenyl)-propionsäure 6,6 - 13,5     (bekannte Vergleichssubstanz) ss-(3-N-Piperidinomethylenamino-2,4,6-trijod   phenyl)-propionsäure    ss-(3-N-Morpholinomethylenamino-2,4,6-trijod   phenyl)-propionsäure   
Auch die Resorption bei oraler Applikation ist bei den neuen Verbindungen ausgezeichnet, was besonders bei den Estern (X = Alkyl) überrascht.



   Es seien noch einige Ausscheidungsdaten der erfindungsgemässen Ester im Vergleich zu bekannten, ähnlichen Estern genannt (Ausscheidungen jeweils im 24-Stundenversuch bestimmt):
So scheidet z. B. der wache Hund mit einer künstlich angelegten Gallenfistel nach peroraler Gabe von 100 mg/kg   ss-(3-Dimethylamino-methylenamino-      2,4, 6-trijodphenyl) - propionsäuremethylester    33,5 % direkt über die Galle aus. Unter gleichen Bedingungen wird der   B(3-Dimethylaminomethylenamino-    2,4,6-trijodphenyl)-propionsäureäthylester nur zu 37,6 % über die Galle ausgeschieden, während z. B. bei Applikation von ss-(3-Amino-2,4,6-trijodphenyl)propionsäure-äthylester praktisch keine Resorption vom Dünndarm her und also auch keine Ausscheidung über die Galle eintritt, wodurch ein Röntgenbild des Gallensystems nicht entstehen kann.



   Ferner schied der wache Fistel-Hund nach peroraler Gabe von z. B. 100 mg/kg a-Äthyl-ss-(3-N   morpholino-methylamino-2, 4, 6-trijodphenyl)-propion-    säureäthylester,   Alorhydrat    27,7% über die Galle aus. Unter gleichen Bedingungen wird das a-Methyl ss-(3-N-morpholinomethylamino-2,4,6-trijodphenyl)propionsäureäthylester-Chlorhydrat zu 22,8 % über die Galle ausgeschieden.



   Dass die neuen Kontrastmittel auch beim Menschen vom Dünndarm her ausserordentlich gut resorbiert werden, ergibt sich aus der Feststellung, dass beim Menschen von einer peroralen Gabe von 1,0 g  ss-(3-Dimethylaminomethylenamino-2,4,6-trijod phenyl)-propionsäure-methylester auf Grund der bekannten Rückresorption des primär über die Galle ausgeschiedenen Kontrastmittels im Laufe von 24 Stunden schliesslich 83 % im Harn erscheinen. Der entsprechende Werte für den ss-(3 Dimethylamino-methylenamino-2,4,6-trijodphenyl)propionsäureäthylester beträgt 70 %.



   Auch hinsichtlich der Toxizität liegen die erfindungsgemässen Verbindungen im Vergleich mit schon bekannten, für die perorale Cholezystographie verwendeten Substanzen günstig. So beträgt die LD50 bei peroraler Gabe von   ss-(3-Dimethylaminomethylen-    amino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäuremethylester 10 g/kg Ratte, die entsprechenden Werte liegen für den ss-(3-Dimethylaminomethylenamino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäureäthylester bei 4   g/kg,    für den  ss-(3-Morpholinomethylenamino-2,4,6-trijod phenyl)-propionsäure-äthylester-chlorhydrat und für den    ss-(3-N-Piperidinomethylenamino-2,4, 6-trijod- phenyl)-propions äure-äthylester-chlorhydrat    jeweils bei 8 g/kg.  



   Ferner beträgt die LD50 bei peroraler Gabe von    α-Äthyl-ss-(N-morphlinomethylenamino-2,4,6-trijod-      phenyl) - propionsäureäthylester,    Chlorhydrat über 8 g/kg. Die gleiche, überraschend niedrige Toxizität wurde für das     α-Äthyl-ss-(3-N-piperidinomethylenamino
2,4, 6-trij odphenyl)-propions äureäthylester,   
Chlorhydrat,     α-Methyl-ss-(N-piperidinomethylenamino
2, 4, 6-trijodphenyl)-propionsäureäthylester,   
Chlorhydrat,    α-Methyl-ss-(3-N-morpholinomethylenamino-   
2,4,6-trijodphenyl)-propionsäureäthylester,    chlorhydrat    und das     α-Äthyl-ss-(3-dimethylaminomethylenamino
2,4,6-trijodphenyl)-propionsäureäthylester,   
Chlorhydrat gefunden.



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Ester besteht in ihrer praktisch völligen Geschmacklosigkeit, während die bekannten Verbindungen, insbesondere ihre Salze, meist sehr unangenehm bitter schmecken, was die Verwendung von Kapseln oder Dragees für die perorale Applikation erforderlich machte.



   Die neuen Ester können ferner mit gutem Erfolg auch in der   Myeiographie    Anwendung finden. Hierbei ist deren Verwendung als Kristallsuspension in isotonischen Lösungen angezeigt. Für die Verwendung z. B. zur Abbildung des Gallensystems kommen neben den freien Estern aber auch deren Säureadditionssalze mit physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Säuren in Frage. Als geeignete Säuren seien z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Zitronensäure, Essigsäure, apfelsäure genannt.



   Ist in den neuen Verbindungen   X =    liegen also die unveresterten Säuren vor, so können diese zweckmässig mit physiologisch vertretbaren Basen in ihre Salze überführt werden. Genannt seien beispielsweise die Salze des Natriums, Lithiums, Calziums, Magnesiums,   Ammonium,      Athanolamins,    Diäthylamins, Morpholins und   Methylginkamins.    Die Salze des Calciums haben noch den Vorteil, praktisch geschmacklos zu sein.



   Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt erfindungsgemäss nach folgenden Methoden:
So kann man z. B. die erfindungsgemässen schattengebenden Substanzen herstellen, indem man Ver  bindungen    der Formel
EMI3.1     
 wobei n die Zahlen 2 oder 3 und R und X Wasserstoff oder Alkyl mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatiomen bedeuten, mit einem   NWdisubstituierten    Formamid der Formel
EMI3.2     
 worin R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart eines sauren   Reaktionsvenmitt-    lers reagieren lässt. Als saure Reaktionsvenmittler haben sich insbesondere Säurehalogenide, wie z. B.



  Phosphoroxychlorid, bewährt. Danach können die erhaltenen Produkte gegebenenfalls verestert und/oder auch in ihre Salze mit nichttoxischen Basen bzw.



  Säuren überführt werden. Bei der Reaktion mit dem N-disubstituierten Formamid werden bei Venbindungen, in denen R = Alkyl oder Cycloalkyl ist, erhöhte Temperaturen, vorzugsweise etwa solche von 40 bis   900 C    angewandt. Bedeutet R hingegen Wasserstoff, so ist es günstig, bei Temperaturen unter 200 C zu arbeiten. In diesem Falle ist es zweckmässig, ein inertes Verdünnungsmittel bei der Reaktion anzuwenden.



   Zur Herstellung der neuen   schattengebenden    Substanzen kann man jedoch auch Verbindungen der Formel
EMI3.3     
 worin Y einen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, mit sekundären Aminen der   Formel   
EMI3.4     
 worin   Rt    und R2 die oben angegebene Bedeutung haben umsetzen und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen verestern und/oder in ihre Salze überführen.



   Ein weiteres mögliches Verfahren zur Herstellung der neuen Stoffe besteht darin, dass man Isocyanate der Formel
EMI3.5     
 mit einem N-disubstituierten Formamid der Formel
EMI3.6     
 worin   Rt    und R2 wiederum die oben angegebene Be  Bedeutung    haben, in Gegenwart eines sauren Reaktionsvermittlers wie z. B.   Chlorwasserstoff    in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei erhöhten Tempera  turen umsetzt und gegebenenfalls die erhaltenen Pro  dukte    verestert und/oder in ihre Salze überführt.



   Ein weiteres Herstellungsverfahren geht davon aus, dass man Formylverbindungen der allgemeinen Formel
EMI4.1     
 mit sekundären Aminen der Formel
EMI4.2     
 worin R1 und R2 die übliche Bedeutung haben, in
Gegenwart von Reaktionsvermittlern umsetzt und gegebenenfalls danach das erhaltene Produkt verestert und/oder in die entsprechenden Salze umwandelt.

   Nachstehend werden einige der erfindungsgemäss herstellbaren schattengebenden Substanzen tabellarisch aufgeführt:
EMI4.3     

Tafel I    R1    R2 R3 Schmelzpunkt
I CH3 CH3 CH3 120-122 C
II CH3 CH3 C2H5 ab 75 C (Zersetzung)
III C2H5 C2H5 H 147-149 C   
IV C2H5 C2H5 C2H5 ab 900 C (Zersetzung) -CH2-CH2
V H 194-196 C  -CH2-CH2
VI CH3 196-198 C  -CH2-CH2
VII C2H5 85 C (Zersetzung)  -CH2-CH2    VIII H 164-166 C    -CH2-CH2 IX CH3 ab 95 C (Zersetzung) X C2H5 ab 75 C (Zersetzung)  -CH2-CH2   
EMI4.4     
  
Tafel 2
R Schmelzpunkt
XI -CH3 94 C    XII -C2H5 720 C   
XIII -CH2-CH2-CH2 -*
CH3
XIV -CH -*
CH3
XV -CH2-(CH2)2-CH3 -*
CH3
XVI -CH2-CH -*
CH3
XVII -CH2-(CH2)3-CH3 65,5-66 C Diese Substanzen fielen als Öl an und konnten noch nicht zur Kristallisation gebracht werden.
EMI5.1     




   Tafel 3
R1 R2 Schmelzpunkt CH2-CH2    XVIII -N H 224-226 C
CH2-CH2    XIX -N CH3 205-207 C    XX -N C2H5 210-211 C
CH2-CH2 XXI N CH2 CH2 CH2 H 210-2120C  - XXII -N CH2-CH2 CH2 CH3 199-200 C CH2-CH2 XXIII -N CH2 C2H5 214-215 C
CH2-CH2   
Beispiel 1
5 kg   α-Äthyl-ss(3-      -N-Diäthyl aminomethylenamino-      2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure    werden mit 2 Liter Stärkekleister, der 100 g Maisstärke enthält, in einer Knetmaschine   angeteigt.    Die feuchte Masse wird wie üblich in einer   Granuliermaschine    granuliert und im Vakuum getrocknet. Das fertige Granulat wird dann mit 0,5 kg Maisstärke und 25 g Magnesiumstearat vermischt und zu Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von 500 mg verpresst.



   Beispiel 2
Das gut wasserlösliche Natriumsalz der   a-Athyl-    ss-(3-N-piperidinomethylenamino-2,4,6-trijodphenyl)propionsäure wird in Gelatinekapseln abgefüllt. Jede Kapsel enthält 750 mg Wirkstoff. Zur maschinellen Kapselherstellung kann das Natriumsalz mit 40 % Paraffinöl zu einer fliessfähigen Paste verarbeitet werden.



   Beispiel 3
Das gemäss Beispiel 1 erhaltene Granulat wird durch Auftragen von 20 % des Eigengewichtes Zuckersirup im Dragierkessel dragiert und anschliessend gewachst.



   Beispiel 4
1,25 kg   p-(3-N-piperidinomethylenamino-2,4, 6-      trijodthenyl)-propionsäure    werden mit 0,5 Liter Stärkekleister, der 25 g Maisstärke enthält, in einer Knetmaschine angeteigt. Die feuchte Masse wird wie üblich in einer Granuliermaschine   granuliert    und im Vakuum getrocknet. Das fertige Granulat wird dann mit 0,125 kg Maisstärke und 6 g Magnesiumstearat vermischt und zu Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von 500 mg verpresst.



   Beispiel 5
Das gut wasserlösliche Natriumsalz der ss-(3-Nmorpholino-methylenamino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure wird in Gelatinekapseln abgefüllt. Jede Kapsel enthält 750 mg Wirkstoff. Zur maschinellen Kapselherstellung kann das Natriumsalz mit 40    %    Paraffinöl zu einer fliessfähigen Paste verarbeitet werden.



   Beispiel 6
Das gemäss Beispiel 4 erhaltene Granulat wird durch Auftragen von 20 % des Eigengewichtes Zuckersirup im Dragierkessel dragiert und anschlie  ssend    gewachst.



   Beispiel 7
5 kg ss-(3-Dimethylaminomethylenamino-2,4,6trijodphenyl)-propionsäurementhylester werden mit 2 Liter Stärkekleister, der 100 g Maisstärke enthält, in einer Knetmaschine angeteigt. Die feuchte Masse wird wie üblich in einer   Granaliermaschine    granuliert und im Vakuum getrocknet. Das fertige Granulat wird dann mit 0,5 kg Maisstärke und 6 g Magnesiumstearat vermischt und zu Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von 500 mg verpresst.



   Beispiel 8
Das gemäss Beispiel 7 aus 5 kg ss-(3-N-Morpholinomethylenamino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure äthylesterchlorhydrat erhaltene Granulat wird durch Auftragen von   20%    des Eigengewichtes Zuckersirup im Dragierkessel dragiert und anschliessend gewachst.



   Beispiel 9
1,25 kg   a-Methyl-ss-(3    -diäthylaminomethylen- amino-2,4,6-trijodphenyl)-proiionsäure-äthylester werden mit einem halben Liter Stärkekleister, der 25 g Maisstärke enthält, in einer Knetmaschine angeteigt. Die feuchte Masse wird wie üblich in einer Granuliermaschine granuliert und im Vakuum getrocknet. Das fertige Granulat wird dann mit 125 g Maisstärke und 6 g Magnesiumstearat vermischt und zu Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von 500 mg verpresst.  



   Beispiel 10
Das gemäss Beispiel 9 aus 5 kg   a-Athyl-ss-(3-di-    methylaminomethylenamino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäuremethylester erhaltene Granulat wird durch Auftragen von 20 % des Eigengewichtes Zuckersirup im Dragierkessel dragiert und anschliessend gewachst.



   Beispiel 11
50 g ss-(3-Dimethylaminomethylenamino-2,4,6  trijodphenyl)-propionsäure    werden in 300 cm3   Atha-    nol suspendiert. Nach Zugabe von 7,5   cm3    konzentrierter Schwefelsäure wird die Mischung am Rückflusskühler erhitzt, wobei eine klare Lösung entsteht.



  Diese Lösung wird abgekühlt und   filtriert,    der gesammelte Niederschlag in 320   cm3    Äthylalkohol gelöst und die unter leichtem Erwärmen erhaltene Lösung unter Rühren und Kühlen in   600cm5    15 % ige wässrige Natriumhydroxydlösung eingetropft. Nach mehreren Stunden kontinuierlichen Rührens wird der Niederschlag abgesaugt und aus   Äthyl alkohol    umkristallisiert. Auf diese Weise werden 37 g ss-(3-Di-    methylaminomethylenamino-2,4,6 - trijodphenyl) - pro-    pionsäure-äthylester mit einem Schmelzpunkt von 720 C erhalten. Die Ausbeute beträgt   75 %    der Theorie.



   Beispiel 12
25 g   α-Äthyl-ss-(3-amio-2,4,6-trijodphenyl)-    propionsäure werden in 50 cm3 N-Formylmorpholin gelöst und Idanach unter Rühren 4 cm3 Phosphoroxychlorid zugetropft. Um die stark exotherme Reaktion zu mildern, wird mit Eiswasser gekühlt, wodurch die Temperatur auf   600 C gehalten    wird. Nach Beendigung des Zutropfens wird die Reaktionsmischung noch weitere 30 Minuten bei einer Temperatur von 600 C   gehalten    Das Reaktionsgemisch verfestigt sich dabei teilweise. Nach Abkühlen wird die Reaktionsmischung in Aceton suspendiert und abgesaugt. Der so erhaltene Niederschlag wird in verdünnter Ammoniaklösung gelöst und die Lösung mit wässriger Essigsäure auf einen pH-Wert von 4 eingestellt.

   Dabei fällt das innere Salz der   a-Athyl-ss-(3-N-morpholino-      methylenamino-2,4, 6-trijodphenyl)-propionsäure    aus.



  Nach Trocknen an der Luft enthält die Substanz etwa 1 % Wasser und zersetzt sich bei ungefähr   850 C    ohne charakteristischen Schmelzpunkt. Die Ausbeute beträgt 20 g = 68 % der   Theorie.   



   Beispiel 13
Die gemäss Beispiel 12 erhaltene freie Säure bzw. deren inneres Salz wird in 100   cm5    Äthanol gelöst.



  Nach Zugabe von 5 cm3 konzentrierter Schwefel säure wird die so erhaltene Mischung 3 Stunden am Rückflusskühler erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird in Wasser gegossen, durch Zugabe von 50   cm3    40 % iger wässriger Natriumhydroxydlösung stark alkalisch gemacht und mit Diäthyläther extrahiert. Die Ätherauszüge werden mit Wasser gewaschen, mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und der Äther abdestilliert. Es bleibt roher   a-=2ithyl-ss-(3-N-morpho-    linomethylenamino-2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure äthylester als gelbes Öl zurück, welches sich beim Stehen nicht verfestigt.

   Dieses Produkt wird in trokkenem Diäthyläther gelöst und die Lösung mit einem geringen Überschuss äthanolischer Chlorwasserstoffsäure gemischt, wobei das Hydrochlorid des   u-Äthyl-       ss-(3 -N-morpholinomethylen amino-2, 4, 6-trijodphenyl)-    propionsäureäthylester ausfällt. Der Schmelzpunkt beträgt 210-211 C (unter Zersetzung). Die 17 g erhaltene Substanz entsprechen einer Ausbeute von 78 % der Theorie.



   Beispiel 14     ss-(2,4, 6-Trijod-3-dimethylaminomethylenamino phenyl)-propionsäuremethylester   
50 g (= 0,079 Mol)  ss-(2,4,6-Trijod-3-dimethylaminomethylen aminophenyl)-propionsäurehydrochlorid werden in 150   cm5    Methanol suspendiert. Man setzt 6   cm3    konzentrierte Schwefelsäure zu und bringt durch Erhitzen zur klaren Lösung. Man lässt auf Zimmertemperatur abkühlen, giesst in 1 Liter Eiswasser ein und fällt durch tropfenweise Zugabe von 50   cm5      konzentriertem    Ammoniak. Nach Zugabe von 200   cm5    Aceton und mehrstündigem Stehen unter Eiskühlung saugt man den ausgeschiedenen Ester ab, wäscht ihn mit Wasser und trocknet bei 400 C. Ausbeute: 40 g (= 83 % der Theorie). F.:   89-900    C.

   Zur Reinigung löst man heiss in 100   cm3    Methanol, filtriert über Kohle und lässt durch Abkühlen aus  kristallisieren. Ausbeute: 38 g, F.: 940e.   



   Beispiel 15  ss-(2,4,6-Trijod-3-dimethylaminomethylenamino phenyl)-propionsäure-äthylesterhydrochlorid
5 g (= 0,008 Mol)    ss-(2 ,4,6-Trijod-3 -dimethylaminomethylen-    aminophenyl)-propionsäureäthylester (siehe Beispiel 11) werden in 20   cm3    Äther gelöst.



  Man setzt 10   cm3    äthanolische Salzsäure unter Rühren hinzu, saugt den gebildeten Niederschlag ab und wäscht ihn mehrere Male mit Aceton. Man erhält   das    Esterhydrochlorid in weissen Kristallen vom F.: 2000 C. Ausbeute:   5,1    g (= 96% der Theorie).



   Beispiel 16
25 g   ss-(3-Amino-2,4,    6-trijodphenyl)-propionsäure werden in einer Mischung von 60 ml   N-Formyl-    morpholin und 30   ml    Chloroform gelöst und unter Rühren und Kühlen bei   0-100    C mit einer Mischung von 7,1 g Phosphoroxychlorid und 15   ml    Chloroform tropfenweise versetzt. Die Mischung wird an  schliessend    noch 3 Stunden bei Zimmertemperatur weitergerührt. Das ausgeschiedene Chlorhydrat des Formamidins wird abgesaugt und mit Chloroform gewaschen. Nach dem Trocknen wird in 150   ml    Wasser mit 2   Äquivalenten    Natronlauge bei pH 8 gelöst, über Kohle filtriert und das Formamidin mit Essigsäure gefällt.

   Nach   gründlichem    Auswaschen der Substanz mit Wasser wird zunächst an der Luft getrocknet und dann aus Benzol mit Petroläther umgefällt.  



   Man erhält die   ss-(N-Morpholinomethylenamino-      2,4,6-trijodphenyl)-propionsäure    mit einem Schmelzpunkt von   194-1960C.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Röntgenkontrastmittel enthaltend als schattengebende Substanz Verbindungen der allgemeinen Formel EMI7.1 worin n die Zahlen 2 oder 3, R Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, X Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen und R, und R2 entweder je einen Alkylrest mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltenden Ring mit 5 bis 6 Gliedern oder, im Falle dass X ein Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, auch Methyl darstellen, oder Säureadditionssalze der genannten Verbindungen mit physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Säuren und Salze der genannten Säuren (X=H)
    mit ebenfalls physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Basen.
CH925060A 1959-09-16 1960-08-15 Röntgenkontrastmittel CH400457A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH26697A DE1094931B (de) 1958-06-20 1959-09-16 Roentgenkontrastmittel
DESCH26696A DE1097085B (de) 1958-06-20 1959-09-16 Roentgenkontrastmittel
DESCH26755A DE1099696B (de) 1958-06-20 1959-09-30 Roentgenkontrastmittel
DESCH26802A DE1102345B (de) 1958-06-20 1959-10-06 Roentgenkontrastmittel

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CH400457A true CH400457A (de) 1965-10-15

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