CH400493A - Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung - Google Patents

Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung

Info

Publication number
CH400493A
CH400493A CH1408361A CH1408361A CH400493A CH 400493 A CH400493 A CH 400493A CH 1408361 A CH1408361 A CH 1408361A CH 1408361 A CH1408361 A CH 1408361A CH 400493 A CH400493 A CH 400493A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
heating water
water
water heater
heating
Prior art date
Application number
CH1408361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Contigea Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEC22911A external-priority patent/DE1262546B/de
Application filed by Contigea Sa filed Critical Contigea Sa
Publication of CH400493A publication Critical patent/CH400493A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/48Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water
    • F24H1/52Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water incorporating heat exchangers for domestic water
    • F24H1/526Pipes in pipe heat exchangers for sanitary water
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
    • F24D19/1066Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for the combination of central heating and domestic hot water
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/08Hot-water central heating systems in combination with systems for domestic hot-water supply
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/18Water-storage heaters
    • F24H1/20Water-storage heaters with immersed heating elements, e.g. electric elements or furnace tubes
    • F24H1/205Water-storage heaters with immersed heating elements, e.g. electric elements or furnace tubes with furnace tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung Die Erfindung bezieht sich auf einen gasbeheizten Wassererhitzer mit durch eine Umwälzpumpe betriebenem Heizwasserumlauf für Etagenheizung und W armwasserbereitung. 



  Bei bekannten Wassererhitzern obiger Art erfolgt die Warmwasserbereitung in zusätzlich in den    Heiz-      kreislauf   eingebauten Wärmeaustauschern. Die Pumpe ist nicht allein nur zum    Umwälzen   des    Heiz-      wassers,   sondern zugleich auch zum Betätigen des die Gaszufuhr zum Brenner steuernden    Wasserschal-      ters   erforderlich.

   Besondere    Schwierigkeiten   bereitet dabei die Anpassung der Förderleistung der Pumpe hinsichtlich Druck und Menge an den Durchlaufwassererhitzer, um den gewünschten Schalteffekt des Wasserschalters mit der notwendigen Betriebssicherheit zu erzielen, wobei es darauf ankommt, den    Druckverlust   des    Wasserheizers   bei einer    Mindest-      wassermenge   zu überbrücken, ohne    dass   dabei durch den Sicherheitsvorlauf in Abhängigkeit    von   den Widerständen der übrigen Heizungsrohranlagen bereits in das Überlaufgefäss umgepumpt wird. Selbst bei überaus sorgfältiger fachmännischer Installation solcher    Anlagen      sind   Betriebsstörungen kaum zu vermeiden.

   So ist es beispielsweise bei geringer    Dimen-      sionierung   der Rohrleitungen des Heizkreislaufes    technisch   ausserordentlich schwierig,    nachträglich   das Überpumpen von Wasser in das Ausdehnungsgefäss und dadurch verursachte Geräusche zu beseitigen. 



  Weiter ist es bei den bekannten    Durchlaufwasser-      erhitzern   von Nachteil, dass man die mit säurehaltigem Wasserdampf    angereicherten   Abgase durch wasserdichte    Schornsteine   über den    Dachfirst      abführen   muss und solche Geräte nur in Räumen    installieren   kann, die ein der Abgasmenge angepasstes Raumvolumen besitzen. Durch den ständig wechselnden, durch Wind- und bauliche Verhältnisse beeinflussten Schornsteinzug wird die Arbeitsweise der Geräte beeinträchtigt. Auch bei sogenannten Aussenwand-Wasserheizern, denen Frischluft direkt durch die Wand von aussen zugeführt wird und deren Abgase durch denselben    Mauerdurchbruch   nach    aussen   abströmen, bestehen Schwierigkeiten.

   Die Mauerdurchbrüche müssen hier verhältnismässig gross sein, was zu    Ver-      unstaltungen   der Fassaden führt. Wegen der geringen, auf natürliche    thermische      Zirkulation      zurückzufüh-      renden   Abgasgeschwindigkeiten wird das Mauerwerk, insbesondere der etwa    vorhandene   Farbanstrich, durch die    senkrecht   aufsteigenden Abgase    beeinträch-      tigt.   



  Weiter ist es bei herkömmlich    ausgebildeten      Was-      sererhitzern   von    Nachteil,   dass sie auch bei mechanischer    Absaugung   der Abgase bei    langanhaltenden   niedrigen Aussentemperaturen    einfrieren:   können. Ausserdem    sind   für die    mechanische      Absaugung   ein besonderer    Elektromotor   und zusätzliche    Sicherheits-      und   Schaltanlagen erforderlich.

   Der    Elektromotor   wird dabei so    angeordnet,   dass er    ausserhalb   des    Ein-      ,flussbereichs   der heissen Abgase liegt, oder aber man ist auf die    Verwendung   von Spezialmotoren angewiesen, die    in;

     besonderem Masse gegen Temperaturen über 100 C    unempfindlich   sein    müssen.   Bei Anordnung des Elektromotors    ausserhalb   des Einflussbereichs der    Heizgase   ergeben sich bei den    bekannten      Wassererhitzern      beträchtliche      konstruktive   Schwierigkeiten    hinsichtlich   der    Kraftübertragung   zum Abs,auggebläse, zumal    dabei      störende   Geräuschbildung nicht zu vermeiden ist.

   Auch -der Kostenaufwand ist bei    exakter   technischer    Ausführung   solcher    Anlagen   nicht    unerheblich.      Beispielsweise   ist es nicht ohne weiteres möglich, die Motoren für die    Absaugung   so robust und stark zu wählen, dass man eine höhere Pressung erzielt, um auf diese Weise    auf      die   Frisch- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 luftzufuhr von aussen verzichten zu können zu Gunsten eines wesentlich kleineren Mauerdurchbruchs und zur Vermeidung des Einfrierens der Anlage. Auch kann dabei nicht verhindert werden, dass im Winter der Wasserdampf der Abgase beim Austritt in die Aussenluft kondensiert und hier zu Nebel bildung führt.

   Aus den vorgenannten Gründen sind daher die bekannten Anlagen für eine Raumheizung, die gleichzeitig die Warmwasserbereitung übernehmen soll, nicht oder nur bedingt geeignet. 



  Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie betrifft einen gasbeheizten Wassererhitzer, der mit durch eine Umwälzpumpe betriebenem Heizwasserumlauf versehen ist und bei einfachem und gedrängtem Aufbau eine vollautomatische Etagenheizung bei gleichzeitiger Warmwasserbereitung ermöglicht. Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Warmwasserrohrsystem und der Heizwasserkreislauf räumlich getrennt angeordnet und unabhängig voneinander betreibbar sind.

   Der Heizwasserkreislauf wird    zweckmässig   durch den am Verbrennungsschacht angeordneten bzw. ihn umgebenden, als Lamellenkörper ausgebildeten Wärmeaustauscher hindurchgeführt, so dass das Heizwasser hier unmittelbar durch die Abgase erwärmt wird, während das Warmwasserrohrsystem durch einen mit dem Verbrennungsschacht und dem Heizwasserkreislauf nur in mittelbarem Wärmeaustausch stehenden Rohrkorb hindurchgeführt werden kann. Der Rohrkorb des Warmwasserkreises ist dabei zweckmässig in einem den Lamellenkörper für den Heizwasserkreis    um-      schliessenden,   wassergefüllten Hüllkörper angeordnet. 



  Zur Verringerung des Wasserdruckverlustes kann der Heizwasserkreislauf im Erhitzer in zwei parallel geschaltete Heizwasserströmungszweige gleicher Länge gegabelt sein, deren Wasser den den Verbrennungsschacht umgebenden Lamellenkörper im Gegenstrom durchfliesst. Dadurch wird nicht nur der Leitungswiderstand für das Heizwasser erniedrigt, sondern zugleich auch eine gleichmässige Wärmebelastung des den Verbrennungsschacht umgebenden Lamellenkörpers erzielt. 



  Von Vorteil ist    es,   wenn die    beiden      getrennt   durch den Lamellenkörper des Verbrennungsschachtes hindurchgeführten Heizwasserströmungszweige hinter dem Lamellenkörper in den Hüllkörper ausmünden und die zu den Heizkörpern führende Heizwasserleitung an dem Hüllkörper angeschlossen ist. Auf diese Weise wird auch der Hüllkörper von dem den Lamellenkörper passierenden Heizwasser unmittelbar durchströmt, wodurch sich nicht nur ein besserer Wärmeaustausch ergibt, sondern zugleich auch ein geringeres Temperaturgefälle im Hüllkörper erreicht wird, das zur Vermeidung von Kondenswasserbildung im Verbrennungsschacht führt.

   Wie die Praxis gezeigt hat, kann dadurch das Temperaturgefälle zwischen dem dem Lamellenkörper zulaufenden und dem aus dem Hüllkörper ablaufenden Heizungswasser unter 5  gehalten werden. Zweckmässig münden die beiden Heizwasserströmungszweige in den Hüllkörper gemeinsam aus, während der    Lei-      tungsanschluss   für die zu den Heizkörpern führende    Heizwasserleitung   an einer von    der   gemeinsamen Ausmündung der genannten Strömungszweige möglichst weit entfernten, gegenüberliegenden Stelle im Hüllkörper angeordnet wird.

   Auf diese Weise kann sich im Hüllkörper eine gleichmässige    Heizwasser-      strömung   einstellen, die zu einer weiteren    Vergleich-      mässigung   der Heizwassertemperaturen im Hüllkörper führt. 



  Zweckmässig ist der die Umwälzpumpe für den    Helzwasserkreis   antreibende    Elektromotor      in   Höhe des oberen Teiles des Abgasschachtes angeordnet, wobei an das Ende der    Motorwelle   die    Umwälz-      pumpe   und    an   das andere    Motorwellenende   ein Gebläse zum Absaugen der Abgase angeschlossen sein kann.

   Auf diese Weise ergibt sich eine gedrängte Anordnung    des   Gebläses sowie der    Umwälzpumpe   und    des   sie antreibenden Elektromotors, der    unmittelbar   neben dem    Abgasschacht   angeordnet ist und hier ,durch das    Heizwasser      hinreichend      gekühlt   wird. 



  An das Gebläse kann die Abgasleitung angeschlossen sein, die    zweckmässig   mit Gefälle durch die den Wassererhitzer tragende Wand oder dergleichen    ,unmittelbar   nach aussen    hindurchgeführt   ist. Die    Ab-      gas-Austrittsöffnung   ist im    Gebläseraum      vorteilhaft   unten angeordnet,

   so dass der mit warmen Abgasen    angefüllte   obere    Gebläseraum   das    Eindringen   von Kaltluft und damit das    Abkühlen   des    Heizwassers   über    dem      Lamellenkörper      bzw.   das Einfrieren bei ausser Betrieb    befindlicher   Anlage mit    Sicherheit   verhindert. 



  Der die    Umwälzpumpe   und das Gebläse antreibende Elektromotor kann über in Abhängigkeit von -der Raum- oder    Heizwassertemperatur   gesteuerte    Verzögerungsrelais   selbsttätig so ein- und ausschaltbar sein, dass er jeweils vor Einschalten des    Brenners   einschaltet und nach Ausschalten des Brenners ausschaltet. Auf    diese   Weise    werden      Nachheizeffekte   und    damit   verbundene Dampf- und    Geräuschbildung      verhindert   sowie eine einwandfreie Abführung der Abgase gewährleistet. 



     Schliesslich   ist .es für den vorliegenden    Wasserer-      hitzer   noch    vorteilhaft,   dass das Abgasgebläse, der Elektromotor, die    Umwälzpumpe,   der innerhalb des    Wassererhitzers      befindliche   Teildes    Heizwasserkreis-      laufes   mit Ausdehnungsgefäss, der innerhalb des    Was-      sererhitzers   befindliche Teil des    Warmwasserrohrsy-      istems,

     der Verbrennungsschacht mit Brenner und die Steuer- und Schaltmittel für den    Brenner   sowie den Elektromotor zu    einem   eine    Baueinheit   bildenden Wandgerät    zusammengefasst   werden kann, das in seiner    baulichen   Geschlossenheit nur    verhältnismäs-      sig   geringe Abmessungen besitzt und an    beliebigen   Gebäudestellen, insbesondere auch in Wohn-    und   Küchenräumen, ohne weiteres    montiert   werden kann. 



  Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäss ausgebildeten gasbeheizten    Wassererhitzers   für Etagen- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 heizeng und Warmwasserbereitung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Dabei zeigen die Fig. 1 und 2 den neuen Wassererhitzer in teilweise geschnittener Vorderansicht bzw. Seitenansicht, Fig. 3 das zugehörige Schaltbild für den    Heizwas-      serkreislauf,   das Gebrauchswasserrohrsysbem und die elektrische Installation, und Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform in schematischer Darstellung. 



  Der an der Wand W befestigte, gasbeheizte Wassererhitzer E beherbergt in seinem Oberteil 1 die der Strömungssicherung dienenden Mittel, die im wesentlichen aus dem Abgasgebläse 2, der Umwälzpumpe 3 und dem Elektromotor 4 bestehen, der durch    Heiz-      wasser   zu kühlen ist. Der    Elektromotor   4 treibt über das eine Ende seiner Motorwelle die Umwälzpumpe 3 und über das andere Wellenende die den Ventilator 2' tragende Gebläsewelle 2" unmittelbar an. Das Gebläse 2 ist im oberen Teil des    Abgasschachtes   5 angeordnet.

   Die Abgasleitung 6 ist mit Gefälle nach aussen durch die Wand W hindurchgeführt und so an den unteren Teil des    Gebläseraumes   5' angeschlossen,    dass   der sich oben mit warmen    Abgasen   anfüllende Gebläseraum das Eindringen von Kaltluft über die Absaugleitung 6 verhindert, so dass das    Heizwas-      ser      in   dem den    Verbrennungsschacht   7 umgebenden Lamellenkörper nicht auskühlen oder gar einfrieren kann. Mit 9 ist das im Oberteil 1 befindliche    Ausdeh-      nungsgefäss   bezeichnet. 



  Der den    Verbrennungsschacht   7    umgebende,   als Wärmeaustauscher für den Heizwasserkreislauf dienende Lamellenkörper 8 ist, wie Fig. 1 und 2 zeigen, von einem Rohrkorb 10 umgeben, der zum Warmwasserrohrsystem gehört und in einem mit Wasser gefüllten Hüllkörper 10' untergebracht ist. Unter dem Verbrennungsschacht 7 sind der Brenner 11 mit Sicherheitszündanlage, Gasabsperr- und Regelarmaturen sowie der Wasserschalter 12 und das in die Gaszufuhrleitung 13 eingebaute Elektromagnetventil 14 vorgesehen. 



  Der Heizwasserkreislauf ist im Erhitzer in zwei Strömungszweige 15, 16 gegabelt, die sich um den Verbrennungsschacht winden und deren Wasser den Lamellenkörper 8 gegenläufig durchströmt, von wo aus es in den gemeinsamen Vorlaufanschluss 17 für die Heizung 18 gelangt. Das durch die Leitungen des Rohrkorbes 10 führende Warmwasserrohrsystem 19 ist in Bezug auf die Heizwasserströmungszweige 15, 16 räumlich getrennt angeordnet und unabhängig von letzteren betreibbar. Es steht im Gegensatz zum    Heiz-      wasserkreislauf   nur in mittelbarem Wärmeaustausch mit dem Lamellenkörper B. 



  Bei Schliessen des in der Stromzuleitung zum    Elektromotor   4 liegenden Hauptschalters 20 und bei geschlossenem Relaisschalter 21 wird durch den anlaufenden Elektromotor 4 sowohl die Umwälzpumpe 3 als auch das Gebläse 2 in Betrieb gesetzt. Die Umwälzpumpe 3 drückt über die Leitung 22 das    Heiz-      wasser   durch die parallel geschalteten Strömungs- zweige 15, 16 und den Lamellenkörper 8 über den Vorlaufanschluss 17 in die Etagenheizkörper 18, von wo aus das Heizwasser über die Rücklaufleitung 23 wieder zur Pumpe 3 zurückfliesst.

   Beim Schliessen des    Hauptschalters   20 wird    zugleich   auch das    Gasma-      gnetventil   14 geöffnet, das über den die    Heizwasser-      temperatur      abfühlenden      Thermostaten   24 an die Stromzuleitung angeschlossen ist. Durch den bei Anlauf der Umwälzpumpe 3 in der Zuleitung 22 ansteigenden Wasserdruck wird mit    kurzer      Verzögerung   der Wasserschalter 12 geöffnet, der die Gaszufuhr zum Brenner 11 freigibt. Das den Lamellenkörper 8 passierende Heizwasser wird dabei unmittelbar erhitzt, während das im Rohrkorb 10 befindliche Gebrauchswasser mittelbar erwärmt wird. 



  Die Aufheizung des Heizwassers dauert so lange, bis durch den in den Stromkreis des Verzögerungsrelais 21' über den Dreipolschalter 25 eingeschalteten Raumthermostaten 26 bei Erreichen der gewünschten Raumtemperatur die    Stromzufuhr   zum Verzögerungsrelais 21' und zum Magnetventil 14 unterbrochen wird. Die Gaszufuhr wird dadurch gesperrt, mithin der Heizeffekt ausgeschaltet. Die Pumpe 3 und der auf der gleichen Motorwelle angebrachte Ventilator 2' werden nach etwa 5 Sekunden durch das Verzögerungsrelais 21' bzw. den dadurch betätigten Schalter 21 ausser Betrieb gesetzt. Auf diese Weise wird eiirr Nachheizeffekt und damit verbundene Dampf- und Geräuschbildung verhindert sowie eine einwandfreie Abführung der Abgase gewährleistet. 



  Bei Unterschreiten der gewünschten Raumtemperatur werden    durch   den    Thermostaten   26 das Verzögerungsrelais 21' und das    Magnetventil   14 wieder erregt,    wodurch   zunächst der Motor 4 und mit    ihm   :die    Umwälzpumpe   3 und das Gebläse 2 wieder anlaufen und alsdann über den Wasserschalter 12 die Gaszufuhr zum    Brenner   11 freigegeben wird. 



  Wird die    Heizwassertemperatur   durch    Voreinstel-      lung,   des Thermostaten 24 z. B. auf 70 C begrenzt,    dann   schaltet    dieser   bei Erreichen der    Wahltempera-      tur   über das    Magnetventil   14 das Gas ab. Die Pumpe 3    läuft      darin   so lange weiter, -bis der Raumthermostat 26 die eingestellte Temperatur    fühlt   und abschaltet.    Kühlt   das    Heizwasser   vor Erreichen der Räumtemperatur unterhalb des    Einschaltbereichs   des Thermostaten ab, so wird das    Magnetventil   14 wieder    geöffnet   und    denn   Brenner Gas zugeführt.

   Bei    Entnahme   warmen Gebrauchswassers an der Stelle 19'    schaltet   der Tauchthermostat 24 durch den    Einfluss   des über die    Leitung   19    zufliessenden      Kaltwassers   fast    unmittel-      bar   die    Gaszufuhr   über das    Magnetventil   14    ein.   



  'Für den    Sommerbetrieb   wird durch Umschalten des    Dreiwegeventils   27 der    Zufluss   von    Heizwasser      in   den    Heizwasserkreislauf   18    unterbunden.   An seine Stelle    tritt   dann eine direkte Verbindung 28 zur Saugleitung 23 der Pumpe. Der    dreipolige   Wechselschalter 25 wird    gleichfalls      umgeschaltet,   um den Raumthermostaten 26 unwirksam zu machen. 



  Einer der    wesentlichen      Vorteile   der    mittelbaren      Warmwasserbereitung   liegt    darin,   dass für den 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Lamellenkörper nicht mehr die Gefahr der Verkalkung und damit der Zerstörung durch Verstopfung besteht, weil das Heizwasser neutral ist. Bei geringen Zopfmengen von Warmwasser schaltet die Gaszufuhr nicht ein. Die im Heizwasser gespeicherte Wärme ist gross genug, um die erforderliche Schaltdifferenz des Thermostaten 24 zu überbrücken. Im Winterbetrieb können ausserdem auf Grund der nutzbaren Speicherwärme des Heizwassers ca. 3000 Kcal zusätzlich zu der Wärmeleistung des Gerätes für die Warmwasserbereitung nutzbar gemacht werden. 



  Auch beidem in Fig. 4 schematisch dargestellten Wassererhitzer sind der Heizwasserkreislauf und das Warmwasserrohrsystem 31 bzw. 32 räumlich getrennt angeordnet und unabhängig voneinander betreibbar. Der Verbrennungsschacht 33 ist an seinem oberen Ende mit dem Lamellenkörper 34 versehen und aussen durch den wasserdichten Hüllkörper 35 ummantelt. In letzterem ist der Rohrkorb 36 untergebracht, in den die Warmwasserleitung 32 einmündet. Über die am Auslass des Rohrkorbes 36 vorgesehene Leitung 32' kann das Warm- bzw. Gebrauchswasser entnommen werden.

   Auch hier ist die    Heizwasserlei-      tung   31 vor ihrem Eintritt in den Hüllkörper 35 in zwei    Strömungszweige   39, 40 gegabelt, die    beide   rohrschlangenartig um den Verbrennungsschacht 33 gewunden und getrennt durch den Lamellenkörper 34 hindurchgeführt sind, und zwar so, dass das    Heiz-      wasser   in den beiden Strömungszweigen 39, 40 den Lamellenkörper sm Gegenstrom durchfliesst.

   Von hier aus gelangt das erhitzte Heizwasser über die beiden Leitungen 39' 40' an der Stelle 41 gemeinsam in den    Füllkörper   35, den es vergleichsweise    gleichmäs-      sig   durchströmt, um    dann   schliesslich über den zu den Heizkörpern führenden Leitungsanschluss 42 aus dem Hüllkörper auszutreten. Der Heizwasserkreislauf 31 mit seinen Strömungszweigen 39, 40 ist von dem Warmwasserrohrsystem 32 bzw. 36 räumlich vollständig getrennt und unabhängig von letzterem betreibbar. Während also das Heizwasser über den Lamellenkörper 34 unmittelbar erhitzt wird, steht das Warmwasserrohrsystem nur in mittelbarem Wärmeaustausch mit dem Lamaellenkörper bzw. dem Verbrennungsschacht, da es seine Wärme nur über das im Hüllkörper 35 befindliche Heizwasser enhält. 



  Durch die beschriebene Heizwasserführung durch den den Verbrennungsschacht umgebenden Hüllkörper hindurch ergibt sich ein verbesserter thermischer Wirkungsgrad sowie eine Verringerung des Temperaturgefälles zwischen dem zuströmenden und    abflies-      senden   Heizwasser, wodurch auch Kondenswasserbildung im Verbrennungsschacht vermieden werden    kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gasbeheizter Wassererhitzer mit durch eine Umwälzpumpe betriebenem Heizwasserumlauf für Etagenheizung und Warmwasserbereitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Warmwasserrohrsystem (19) und der Heizwasserkreislauf (15, 16) räumlich ge- trennt angeordnet und unabhängig voneinander betreibbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Patentanspruch, mit einem am Verbrennungsschacht angeordneten bzw. ihn umgebenden, als Wärmeaustauscher dienenden Lamellenkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizwasserkreislauf (15, 16) durch den den Verbrennungsschacht (7) umgebenden Lamellenkörper (8) hindurchgeführt ist, so dass das Heizwasser unmittelbar durch die Abgase erwärmt wird, während das Warmwasserrohrsystem (19) durch einen mit dem Verbrennungsschacht und dem Heizwasserkreislauf nur in mittelbarem Wärmeaustausch stehenden Rohrkorb (10) hindurchgeführt ist. 2. Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrkorb (10) des, Warmwasserrohrsystems (19) in einem den Lamellenkörper (8) für den Heizwasserkreislauf umschliessenden, wassergefüllten Hüllkörper (10') angeordnet ist. 3.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizwas- serkreislauf im Erhitzer in zwei parallel geschaltete Heizwasserteilzweige (15, 16) gegabelt ist, deren Wasser die den Verbrennungsschacht (7) umgebenden Lamallenkörper (8) im Gegenstrom durchfliesst. 4.
    Gasb.ezeizter Wassererhitzer nach Patentan- ,spruch, dadurdh gekennzeichnet, dass ein eine Um- wälzpumpe (3) für den Heizwasserkreislauf antreibender Elektromotor (4) in Höhe des oberen Teiles eines Abgasschachtes (5) angeordnet ist, wobei an das eine Ende der Motorwelle die Umwälzpumpe (3) und an das andere Motorwellenende ein Gebläse (2) zum Absaugen der Abgase angeschlossen ist. 5.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an das Cie- bläse (2) eine Abgasleitung (6) angeschlossen ist, die mit Gefälle durch die den Wassererhitzer tragende Wand (W) unimittelbar nach aussen hindurchgeführt ist. 6.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteran- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Umwälzpumpe (3) und das Gebläse (2) antreibende Elektromotor (4) über ein in Abhängigkeit von der Raum- oder Heizwassertemperatur gesteuertes Verzögerungsrelais (21') selbsttätig so ein- und ausschaltbar ist, dass er jeweils vor Einschalten des Brenners (11) einschaltet und nach Ausschalten des Brenners ausschaltet. 7.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das den Elektromotor (4) sohältende Verzögerungsrelais (21') über einen Dreipolschalter (25) wählweise auf einen die Raumtemperatur überwachenden Raumthermostaten (26) oder einen die Heizwassertemperatur überwachenden Thermostaten (24) schaltbar ist. B.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgasge- <Desc/Clms Page number 5> bläse (2), der Elektromotor (4), die Umwälzpumpe (3), der innenhalb des Wassererhitzers befindliche Teil des Heizwasserkreislaufes (15, 16) mit Ausdeh- nungsgefäss (9), der innerhalb des Wassererhitzers befindliche Teil des Warmwasserrohrsystems (10, 19), der Verbrennungsschacht (7) mit Brenner (11) und die Steuer- und Schaltmittel für den Gasbrenner sowie den Elektromotor zu einem eine Baueinheit bildenden Wandgerät zusammengefasst sind. 9.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden getrennt durch einen Lamellenkörper (34) des Verbrennungsschachtes (33) hindurchgeführten Heizwas- serströmungszweige (39, 40) hinter dem Lamellenkörper in einen Hüllkörper (35) ausmünden und an letzterem ein zu den Heizkörpern führende Heizwas- serleitungsanschluss (42) vorgesehen ist. 10.
    Gasbeheizter Wassererhitzer nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwas- serströmungszweige (39', 40') in den Hüllkörper (35) gemeinsam ausmünden und der Leitungsanschluss (42) für die zu den Heizkörpern führende Heizwas- serleitung an einer von der gemeinsamen Ausmün- dung (14) der .genannten Strömungszweige möglichst weit entfernten, gegenüberliegenden Stellung im Hüllkörper angeordnet ist.
CH1408361A 1960-12-07 1961-12-05 Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung CH400493A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC22911A DE1262546B (de) 1960-12-07 1960-12-07 Durchlauf-Gas-Wasserheizer
DEC0023736 1961-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH400493A true CH400493A (de) 1965-10-15

Family

ID=25969367

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1408361A CH400493A (de) 1960-12-07 1961-12-05 Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE611191A (de)
CH (1) CH400493A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116336654A (zh) * 2023-03-28 2023-06-27 宁波方太厨具有限公司 恒温燃气热水器及其控制方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116336654A (zh) * 2023-03-28 2023-06-27 宁波方太厨具有限公司 恒温燃气热水器及其控制方法

Also Published As

Publication number Publication date
BE611191A (fr) 1962-03-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2747813C3 (de) Anlage zur Raumheizung und Brauch wasserbereitung
DE4201972C2 (de) Wasserspeicher
DE4408096A1 (de) Lüftungs-Heizungseinheit
CH400493A (de) Gasbeheizter Wassererhitzer für Etagenheizung und Warmwasserbereitung
DE3627952A1 (de) Heizanlage
DE69406207T2 (de) Kombinierter Brennwertkessel
DE823929C (de) Kohleherd mit eingebautem Fluessigkeitserhitzer
CH573577A5 (en) Additional heater and humidifier for radiators - extends central heating for special rooms in hospitals, schools etc.
AT367195B (de) Anordnung zum vorwaermen von ruecklaufwasser in heizungsanlagen
DE10302217A1 (de) Luftheizung mit integrierter Wärmeübertragung aus Abluft und Brenner
AT218204B (de) Rauchgasheizkörper zum lotrechten Einsetzen in ein Rauchgasabzugsrohr
DE2020211C3 (de) Mit flüssigem Wärmespeichermittel arbeitende Wärmespeichervorrichtung
AT203667B (de) Offene Kaminfeuerstelle für Wohnräume
AT222851B (de) Einrichtung zur Beheizung von Räumen
DE7736213U1 (de) An einer mauer zu befestigender elektrischer kessel fuer die zentralheizung und warmes verbrauchswasser
DE2653973B2 (de) Rauchgasbeheizter Wassererhitzer
AT254994B (de) Wärmespeicherofen
DE1843764U (de) Heizaggregat fuer eine geschlossene heiss- oder warmwasserheizung.
DE1454427C (de) Sammelheizungsanlage
AT328673B (de) Vorrichtung zur luftbefeuchtung, frischluftzufuhrung und abluftabfuhrung zum anbau an eine mit kastenartigem gehause versehene, als warmeaustauscher ausgebildete heiz- und kuhleinheit
AT397856B (de) Heizungsanlage für heizung und brauchwassererwärmung
AT377353B (de) Luftheizkoerper
EP0644382A1 (de) Brennerbeheizter Wasserheizer
DE3110016A1 (de) Warmlufterzeuger
DE2841476A1 (de) Heizungskessel fuer brennerfeuerung