CH400515A - Dachziegel-Satz - Google Patents

Dachziegel-Satz

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CH400515A
CH400515A CH806063A CH806063A CH400515A CH 400515 A CH400515 A CH 400515A CH 806063 A CH806063 A CH 806063A CH 806063 A CH806063 A CH 806063A CH 400515 A CH400515 A CH 400515A
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CH
Switzerland
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roof tile
tile set
roof
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tiles
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Application number
CH806063A
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English (en)
Inventor
Jaeckering Guenter
Original Assignee
Jaeckering Guenter
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    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/08Grooved or vaulted roofing elements of plastics; of asphalt; of fibrous materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04D3/24Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
    • E04D3/32Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like of plastics, fibrous materials, or asbestos cement
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    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  Dachziegel-Satz    Das Bedecken von Dächern     mit    Erzeugnissen der  Ton- und     Zementindustrie    erfolgt im wesentlichen  auch heute noch durch Einzelziegel, die bei ordnungs  gemässer Herstellung zwar den     Vorteil    der Witte  rungsbeständigkeit besitzen, aber in der Handhabung  und Montage umständlich sind. Die Schwere des  Materials und seine Zerbrechlichkeit verteuern die  Dachbedeckung erheblich. Es bestand deshalb seit       Jahrzehnten    der Wunsch,     Dachbedeckungen    der Ent  wicklung neuer Werkstoffe anzupassen. Man hat     in     diesem Bestreben Dachpappen geschaffen, die Ziegel  formen aufgeprägt erhielten.

   Diese Pappen benötigen  aber eine feste Unterlage aus Beton- oder     Holzdielen,     so dass ihre Anwendung begrenzt     blieb.    Der Herstel  lung von     Dachziegeln    aus     Kunststoff    standen nicht  nur     Preisbedenken    entgegen.

   Die für diese Zwecke  in Betracht     kommenden        Kunststoffgruppen    haben     in     der Regel thermoplastische     Charakteristik,    d. h. sie  sind gegen Sonnenbestrahlung     empfindlich.    Gerade  beim Zusammenfassen von     Ziegeln    zu grösseren Ein  heiten, was rein gewichtsmässig zweifellos Vorteile  bietet, befürchtet man, dass die     Kunststoffe    bei Son  neneinstrahlung durch die bekannt hohen Dehnungen  das Gefüge eines Daches sprengen könnten oder aber  bei kombinierten Einflüssen bleibenden Verformun  gen, als     Deformierungen,    unterworfen     würden.     



  In gründlicher Entwicklungsarbeit     wurde    fest  gestellt, dass diese     nachteiligen        Einflüsse    durch ge  schickte Formgebung ausgeschaltet werden     können.     Das Problem der ausreichenden Lüftung und des  Luftaustausches wurde gelöst durch eine     Formge-          bung,

      die bewusst     einerseits    gewisse     Formänderungs-          arbeit    in     vorbestimmten    Grenzen zulässt und ander  seits durch nicht übereinstimmende     Profilformen    zwi  schen     Anschlussteilen        von        Dachziegel-Sätzen    Lüf  tungsschlitze     schafft,    die das     Eindringen    von Wasser    ausschliessen,     aber,den    in diesem Fall besonders wich  tigen Luftaustausch in günstiger Weise ermöglichen.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen Dach  ziegel-Satz, der     erfindungsgemäss    dadurch gekenn  zeichnet ist, dass     mindestens    vier Normformat Ziegel       aus        Kunststoff    homogen derart miteinander verbunden  sind, dass zwischen den     Einzelziegeln    (l, 2, 3, 4) quer  zur     Wasserablaufrichtung        sickenartige        Rillen    (5) an  geordnet sind; an deren Rand eine Wulst angebracht  ist.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes be  schrieben.  



       Fig.1        zeigt    einen Dachziegel-Satz mit vier     Dach-          ziegeln    in der Draufsicht.  



       Fig.    2 zeigt den Schnitt längs der Linie     I-I    in       Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt den Schnitt längs der     Linie        H-II        in          Füg.    1.  



       Fig.4    zeigt den Schnitt längs der     Linie        III-III     in     Fig.    1.  



       Fig.    5 zeigt schematisch die Verbindung zweier  Dachziegel Sätze an Dachlatten.  



  Die     Fig.    1 bis 4 zeigen einen Dachziegel-Satz  mit vier     Dachziegeln    1, 2, 3 und 4 eines Normalfor  mats. Das Problem der     Steifigkeit        ist    dabei durch       sickenartige    Querrillen 5 gelöst, die     eine    Doppel  aufgabe. insofern erfüllen, als diese Rillen 5 und 5a  auch     als    Dehnstreifen dienen, um so die bei starker       Sonneneinstrahlung    unvermeidliche Formänderung  auszugleichen.

   Die     letzte        Querrille    5b ist nur teil  weise ausgebildet, da sie mit der Wulst 6 des folgen  den     Dachziegel-Satzes    in der aus der     Fig.    5 ersicht  lichen Weise verbunden wird. Diese Rille 5b dient  also als     Verstedfung    und als Arretierung zwischen  zwei Sätzen.

   Um zwei     aufeinanderfolgende    Sätze mit  einander zu     verbinden,    ist der     satzartigen    Kombina-           tion    der     Normziegel    die     Wulst    6     hinzugefügt,    die  im überwiegenden Teil mit der     Profilform    des je  weils gewählten     Formats    und der jeweils     gewählten          Ziegelform        übereinstimmt.    An bestimmten Stellen,       vorteilhaft    an den Stossstellen zweier     Einzelziegel,

       verlässt die Wulst 6 die     Profilform,    um einen Sattel  6a zu     bilden.    Dieser bewirkt bei dem Zusammen  fassen     zweier        Dachziegel-Sätze    durch übereinander  legen des letzten Teiles der Ziegel 3, 4     in    Ablauf  richtung über den Sattel 6 des nächsten Teiles, dass  Belüftungsschlitze 8 und 8a entstehen.

   In     Fig.    2 sind       diese        Schlitze    8 und 8a in der Weise angedeutet,  dass     ein    in     Ablaufrichtung    vorhergehender     Dachzie-          gel-Satz        mit    dem Sattel 6a und einer Seitenleiste 7a  strichweise angedeutet wurden.  



  Der     Seitenstreifen    7     ist    für     Seitenüberdeckungen     und     Seitenanschlüsse    bestimmt. Die     Querrillen    5 kön  nen auf diesem     weitergeführt    werden oder aber an  dem Streifen 7 enden.  



  Es ist auch     möglich,    den Sattel 6     völlig    gerade  verlaufen zu lassen., um ein     Maximum    an Belüftung  oder ein Anpassen     an    besondere     Ziegelformen    zu  erzielen.     Alle    Einzelziegel eines     Satzes    sind aus homo  genem Kunststoff     angefertigt    und homogenen, d. h.  ohne Unterbrechung, miteinander verbunden.  



  Der     Dachziegel-Satz    wird in zweckmässigen Ab  ständen     mit    der     Dach-Unterkonstruktion    in bekann  ter Weise     veifbunden.    Es sind aber auch     Verbindungs-          arten,        die    dem     Charakter    des Werkstoffes besonders  entgegenkommen, wie     Schweissen        mittels        Heissluft     usw.,     möglich.     



       Vorteilhaft    werden helle Farben     verwendet,    da  dunkle Farben Wärme in     unerwünschter    Weise sam  meln.  



  Mit dem beschriebenen     Dachziegel-Satz    ist es  möglich geworden, Dächer herzustellen, die auch  von Fachleuten beim Ansehen von der Strasse aus von         üblichen    Ziegeldächern nicht mehr unterschieden  werden können. Die Montage     derartiger    Dachziegel  Sätze, bei denen über das     gewählte    Beispiel hinaus  in praktischen Ausführungen bis zu 25 Ziegel ver  einigt wurden, ist so einfach, dass auch     Hilfsarbeiter     und Laien     diese    durchführen können. Sie     wickeln     sich     in    einer Schnelligkeit ab, die bisher nicht erreicht  werden konnte.

   Handverletzungen durch die zum  Bruch neigenden üblichen     Ziegel        sind    unbekannt.     Das     geringe Gewicht der     Dachziegel-Sätze    erlaubt auch  selbst bei strenger Beachtung der behördlichen     Be-          rechnungsvorschriften    leichtere     Dach-Unterkonstruk-          tionen.    Diese     Dachbedeckung    gibt den durch Tem  peratureinflüsse unvermeidlichen Formänderungen  elastisch nach und     hält    die     Formänderung    wegen.

   der       Lüftungsschlitze,    welche     Stauwärme    nicht entstehen  lassen,     in        geringem    und tragbarem Rahmen. Dabei  ist der Dachziegel-Satz durch die     Querversteifungen     so stabil, dass     eine    leichte     Dach-Unterkonstruktion     ausreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dachziegel -Satz, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier Normformat-Ziegel aus Kunststoff, homogen derart miteinander verbunden sind, dass zwischen den Einzelziegeln (1, 2, 3, 4) quer zur Wasserablaufrichtung sickenartige Rillen (5) ange ordnet sind, an deren ,Rand eine Wulst (6) ange- bracht'ist. UNTERANSPRUCH Dachziegel-Satz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er derart profiliert ist,
    dass nach dem Dachdecken zwischen den sich überdeckenden. Dachziegel-Sätzen Lüftungsschlitze (8) offen bleiben.
CH806063A 1963-06-28 1963-06-28 Dachziegel-Satz CH400515A (de)

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