CH400552A - Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement - Google Patents
Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes BauelementInfo
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- B29C44/00—Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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Description
Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilliohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues, besonders einfaches Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkör- pers, nach welchem in den Hohlkörper expandierbares Kunststoffgranulat lose eingefüllt und mindestens ein Injektionsrohr in das GranuIat eingeführt und unter Ausstossen von Dampf wieder zurück zogen wird, so dass der Kunststoff im Hohlkörper fortlaufend ausgeschäumt wird und ihn ausfüllt. Vorteilhaft wird als Kunststoff zum Aus schäumen Schaumpolystyrol verwendet. Zweckmässig kann in den Hohlkörper vor der Einführung des Dampfinjektionsrohres gelöster Klet- stoff eingesprüht werden, damit beim nachfolgenden Ausschäumen des Kunststoffes dieser mit der Innen wand des Hohlkörpers bindet. Damit durch den beim Ausschäumen des Kunst stoffes im Hohlkörper auftretenden Innendruck die Wandungen des Hohlkörpers nicht ausgebaucht bzw. deformiert werden, wird der Hohlkörper während! des Ausschäumens zweckmässig in eine Form einem setzt. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestelltes Bauelement aus einem mit Kunststoff ausgeschäumten, langgestreckten Hohlkörper, insbesondere ProfilhohI- körper. Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert, in welcher Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen mit Granulat gefüllten, langgestreckten Hohlkörper zeigt, in dem ein Injektionsrohr eingeführt ist. Fig. 2 ist ein um 900 versetzter Längsschnitt durch den Hohlkörper während des Ausschäumens des Kunststoffes, und Fig. 3 ist ein Querschnitt durch ein Bauelement, bestehend aus einem mit Kunststoff ausgeschäumten Hohlkörper. In Fig. 1 und 2 ist ein langgestreckter Hohlkörper 1 gezeigt, dessen Wandung z. B. aus einem harten Kunststoff oder aus Metall besteht und z. B. einen rohrförmigen Profilhohlkörper bildet. In diesen Hohlkörper 1 wird ein expandierbares Kunststoffgranulat 2, z. B. aus Schaumpolystyrol, eingefüllt, und der Hohlkörper 1 wird in eine e Form 3 einge- setzt, wie in Fig. 2 angedeutet ist. Durch diese Form 3 werden die Seitenwände des Hohlkörpers 1 abgestützt. Ferner wird die linke Stirnseite des Hohlkörpers 1 abgeschlossen. In dem so vorbereiteten Hohlkörper 1 wird ein Injektionsrohr 4, das am linken Ende Austrittsöffnungen 5 hat, von rechts her in das Granulat 2 eingeführt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Darauf wird durch dieses Rohr 4 Dampf durch die Öffnungen 5 in das Granulat 2 eingeblasen, welcher das Granulat 2 durchsetzt und durch dieses nach rechts zurückströmt und den Hohlkörper 1 auf der rechten Seite wieder verlässt. Dieser Dampf bewirkt Ibeim Austritt ein Aufschäumen des in der Nähe befindlichen Granulates zu einem Schaumstoff. Das Injektionsrohr 4 wird während der Bildung des Schaumstoffes allinählich nach rechts aus dem Hohlkörper 1 zurückgezogen, wie in Fig. 2 ange deutet ist. Dabei entsteht links des Rohrendes fortschreitend der fertige Schaumstoff 6, während auf der rechten Seite noch Granulat 2 vorhanden ist, das beim weiteren Zurückziehen des Rohres 4 ebenfalls mittels Dampf ausgeschäumt wird. Durch die Form 3 wird beim Ausschäumen des Kunststoffes vermieden, dass sich die Wandungen des Hohlkörpers 1 durch den entstehenden Innendruck ausbauchen bzw. deformieren. An die Innenwandung des Hohlkörpers 1 kann vor dem Einführen des Granulats undl des Injektionsrohres 4 mittels eines anderen Einführorgans gelöster Klebstoff eingesprüht werden. Dieser bewirkt beim nachfolgenden Ausschäumen eine Bindung des Schaumstoffes 6 an der Innenseite des Hohlkörpers 1. Die Innenseite des Hohlkörpers 1 kann ferner mit Rippen versehen sein, um eine bessere Haftung des Schaumstoffes zu erreichen. Bei Iängeren Hohlkörpern 1 können statt eines Injektionsrohres 4 deren zwei angewendet werden, die von beiden Enden des Hohlkörpers bis annähernd in c dessen Mitte eingeführt undl dann unter Aussto- ssen von Dampf zurückgezogen werden, wodurch in der beschriebenen Weise der Kunststoff aufgeschäumt wird. In Fig. 3 ist ein nach dem beschriebenen Verfahren hergestelltes Bauelement aus einem mit Schaumstoff 6 gefüllten Profilhohikörper 1 im Querschnitt gezeigt. Dieses Bauelement ist einerseits mit einer Nut 7 versehen, in weIche eine Rippe 8 eines benachbarten gleichen Bauelements eingreift. Das auf diese Weise hergestellte Bauelement kann z. B. für Garagetore und viele andere Zwecke verwendet werden. Es ist von geringem, spezifischem Gewicht, wärmeisolierend und verwindungssteif.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Aus schäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlkörper expandierbares Kunststoffgranulat lose eingefüllt und mindestens ein Injektionsrohr in das Granulat eingeführt und unter Ausstossen von Dampf wieder zurückgezogen wird, so dass der Kunststoff im Hohlkörper fortlaufend ausgeschäumt wird und ihn ausfüllt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff Schaumpolystyrol in den Hohlkörper eingefüllt und ausgeschäumt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Injektionsrohr von einem Ende des langgestreckten, mit Granulat gefüllten Hohlkörpers, bis zum anderen Ende eingeführt und unter Ausstossen von Dampf zurückgezogen wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von beiden Enden des langgestreckten, mit Granulat gefüllten Hohlkörpers, je ein Injektionsrohr bis annähernd in die Mitte des Hohlkörpers eingeführt und unter Ausstossen von Dampf zurückgezogen wird.4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlkörper vor der Einführung des Granulates und des Dampfinjektionsrohres gelöster Klebstoff eingeführt wird, so dass sich beim nachfolgenden Ausschäumen des Kunststoffes dieser mit der Innenwand des Hohlkörpers bindet.5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper während der Behandlung in eine Form eingesetzt wird, damit durch den beim Ausschäumen des Kunststoffes auftretenden Innendruck die Hohlkörperwandúngen nicht ausgebaucht bzw. deformiert werden.PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestelltes Bauelement aus einem mit Kunststoff ausgeschäumten, langgestreckten Hohlkörper, insbesondere Profilhohlkörper.UNTERANSPRÜCHE 6. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper mit Schaumpolystyrol ausgefüllt ist.7. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Hohlkörpers aus einem harten Kunststoff bestehen.8. Bauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Hohlkörpers aus Metall bestehen.9. Bauelement, nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseiten der Wandungen des Hohlkörpers zur besseren Haftung des Schaumkunststoffes Rippen aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH732963A CH400552A (de) | 1963-06-12 | 1963-06-12 | Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH732963A CH400552A (de) | 1963-06-12 | 1963-06-12 | Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH400552A true CH400552A (de) | 1965-10-15 |
Family
ID=4323424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH732963A CH400552A (de) | 1963-06-12 | 1963-06-12 | Verfahren zum Ausschäumen von Kunststoff in dem Hohlraum eines langgestreckten Hohlkörpers, insbesondere Profilhohlkörpers und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH400552A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4295810A (en) * | 1978-06-10 | 1981-10-20 | Veit Dennert Kg Baustoffbetriebe | Apparatus for insulating building blocks |
| EP0059177A3 (de) * | 1981-02-19 | 1983-05-04 | Hilmar Rasmus Nielsen | Verbundbaukörper |
| DE4004332A1 (de) * | 1990-02-13 | 1991-08-14 | Lautenschlaeger Kg Karl | Ausgeschaeumtes schubladenwand-hohlkammerprofil und verfahren zu seiner herstellung |
| EP0647513A3 (de) * | 1993-10-12 | 1996-03-20 | Ge Plastics Japan Ltd | Schaumverstärkter Formkörper und Verfahren zur Herstellung. |
-
1963
- 1963-06-12 CH CH732963A patent/CH400552A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4295810A (en) * | 1978-06-10 | 1981-10-20 | Veit Dennert Kg Baustoffbetriebe | Apparatus for insulating building blocks |
| EP0059177A3 (de) * | 1981-02-19 | 1983-05-04 | Hilmar Rasmus Nielsen | Verbundbaukörper |
| DE4004332A1 (de) * | 1990-02-13 | 1991-08-14 | Lautenschlaeger Kg Karl | Ausgeschaeumtes schubladenwand-hohlkammerprofil und verfahren zu seiner herstellung |
| EP0647513A3 (de) * | 1993-10-12 | 1996-03-20 | Ge Plastics Japan Ltd | Schaumverstärkter Formkörper und Verfahren zur Herstellung. |
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