CH400657A - Viehanbindevorrichtung - Google Patents

Viehanbindevorrichtung

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CH400657A
CH400657A CH203662A CH203662A CH400657A CH 400657 A CH400657 A CH 400657A CH 203662 A CH203662 A CH 203662A CH 203662 A CH203662 A CH 203662A CH 400657 A CH400657 A CH 400657A
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CH
Switzerland
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neck
stand
livestock
dependent
cattle
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Application number
CH203662A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Kuchenbecker
Original Assignee
Karl Dr Kuchenbecker
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


  



  Viehanbindevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Viehanbindevorrichtung, insbesondere für Rindvieh, mit einer Halskette oder einem mehrteiligen   Halsbügel    und von der Halskette bzw. dem   Halsbügel    getrennt voneinander und seitlich abgehenden Befestigungsmitteln..



   Bekannte Viehanbindevorrichtungen bestehen hauptsächlich aus einer Halskette, die dem Vieh um den Hals gelegt wird, wenn es angebunden werden soll, und am unteren Ende dieser Halskette   befestig-    ten Ketten, die seitlich an der Standflächenbegrenzung oder der   Stallwand    angebracht sind. Bei einer solchen, seit alters her angewandten   Aufstallung    besteht jedoch der Nachteil, dass die Kuh eine ziemlich grosse Bewegungsfreiheit hat, was dazu führt, dass sie häufig mit den   Vorderfüssen    im Futtertrog steht oder so weit zurücktreten kann,   dal3    sie beim Niederlegen in der Dungrinne liegt.

   Dieser Nachteil tritt besonders dann auf, wenn eine   Kurzstandaufstauung    gewählt wird, die im allgemeinen merkliche Vorteile hat und daher heute vielfach vorgezogen   wird'.   



   Um   diesem Übel    abzuhelfen, wurde eine Viehanbindevorrichtung vorgeschlagen, bei der unter einem mehr oder weniger starren   Halsbügel    ein in seitlichen Führungen an der Standflächenbegrenzung auf und ab beweglicher   Gleitschwengel    angeordnet ist. Beim praktischen Gebrauch einer solchen Viehanbindevorrichtung hat sich jedoch gezeigt, dass es oftmals vorkommt, dass sich die Führungsteile des   Gleitschwengels    bzw. daran befestigter Kettenglieder verklemmen, so dass ein für de Kuh kaum überwindlicher Reibungswiderstand entsteht, der   eiw beliebi-    ges Aufstehen oder Niederlegen des Viehs verhindert.



  Weiterhin hat man es als äusserst nachteilig empfunden, dass eine solche Viehanbindevorrichtung bei jeder Bewegung der Kuh ein starkes Geräusch durch Klappern der ineinandergreifenden Metallteile mit sich bringt.



   Diese Nachteile werden auch dadurch nicht vermieden, dass man anstelle   eines Gleitschwengels    seitlich am Halsbiigel Ketten anbringt, die über Gleithülsen oder dergleichen mit den Ständern der Stand  flächenbegrenzung    verbunden sind. Werden die   Ket-    ten bei einer solchen Viehanbindung nämlich sehr straff gespannt, damit das Tier nicht zu weit nach vorn oder hinten treten kann, so ist der Reibungswiderstand zwischen den Endgliedern der Kette bzw. der Gleithülse und der Führungsstange am Ständer recht gross, da die Zugkraft etwa rechtwinklig ansetzt und der vom Kopf   des Tieres ausgehende Kraft-    angriff erst über die Ketten übertragen wird.

   Die freie Beweglichkeit des Tierkopfes ist dabei stark eingeschränkt, so dass das Tier nur wenig den Kopf heben und senken oder zur Seite drehen kann. Werden die Ketten dagegen locker gelassen, so treten die beschriebenen Nachteile einer zu grossen Be  wegungsfreiheit    ein.



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vieh  anbindevorrichtung,    insbesondere für   Rindvieh,    und vorzugsweise bei Kurzstandaufstallung. Die   Viehan,      bindevorrichtung    ist dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel an der Halskette bzw. am   Halsbügel    aufwärts und abwärts verschiebbar angeordnet sind.



   Langjährige Beobachtungen des Verhaltens von aufgestallten Kühen haben nämlich ergeben, dass eine viel freiere Bewegung des Kopfes dann gegeben ist, wenn sich die Halskette bzw. der   Halsbügel    gegenüber den Befestigungsmitteln z. B. Ketten verschieben kann. Hierdurch ist es beispielsweise beim Drehen des Kopfes möglich,   dal3    die eine   Befesti-      gungskette    in der Führung am   Halsbügel    oben sitzt, während die andere unten ist. Beim Liegen kann so die Kuh ohne Beschränkung den Kopf zur Seite legen.

   Da   femer'beim Stehen der    Kuh die beiden   Befestigungskettenenden    sich unten am   Halsbügel    nahe beieinander befinden, ist ein Drehen des Kopfes nach hinten ohne weiteres möglich, was bei fester Anbindung mit etwa in der Mitte am   Halsbügel    verbundenen unverschiebbaren Ketten ausgeschlossen ist, wenn die Ketten straff gespannt sind.



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind seitlich aussen an einem in bekannter Weise als   zwei-oder    mehrteilig ausgebildeten und durch Schnellverschluss verschliessbaren Halsbügel oben und unten begrenzte Führungsstangen angebracht, um die Ringe bzw. Glieder von Ketten fassen, die an ihrem anderen Ende an   St#ndern    der   Standflächen-    begrenzung befestigt sind. Diese ösenartigen   Füh-    rungen sind so ausgebildet, dass das in sie greifende Kettenglied am   Halsbügel    auf und ab verschiebbar ist. Die seitlich abgehenden Ketten oder Stricke können nun verhältnismässig straff gespannt sein.

   Immer bleibt es für die Kuh möglich, den Kopf zu heben und zu senken oder in jede beliebige Richtung zu drehen, wobei die Kettenglieder in den Führungen am   Halsbügel    gleiten.



   Vorteilhaft sind die Fiihrungsstangen der Form des Halsquerschnittes entsprechend bogenförmig ausgebildet.



   Der   Halsbügel    kann starr oder durch mehrere eingebaute Gelenke beweglich ausgestaltet sein. Er kann aus Federstahl, Kunststoff oder   anderem geeig-    neten Material bestehen. Als seitliche Befestigungsmittel können Ketten, Stricke, Stahlgelenke, Stangen oder dergleichen aus beliebigen reissfesten Werkstoffen dienen.



   Die freie Beweglichkeit des   angeketteten    Viehs kann noch dadurch gesteigert werden, dass die den Halsbügel haltenden Ketten oder dergleichen an den Ständern der   Standflächenbegrenzung in schräg zum    Ständer angeordneten Kettenführungen gehaltert sind.



  Hierbei können die Führungsstäbe dieser Kettenführungen gerundet oder leicht gebogen sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schrägung im oberen Drittel der Halterung steiler als im unteren Drittel ist.



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus : beispielhaften Zeichnungen bevorzugter Ausführungsformen ersichtlich.



   Fig.   1    stellt den   Halsbügel    nach der Erfindung dar.



   Fig. 2 zeigt einen Tierstand mit seitlicher Standflächenbegrenzung und Führungen für die Ketten des   Halsb#gels.   



   Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Ket  tenf#hrungen.   



   Die   Viehanb ndevorrichtung besteht aus    einem Halsbügeloberteil 1 und einem Halsbügelunterteil 2, die durch einen beliebigen Verschluss, beispielsweise einen Karabinerverschluss 3, miteinander verbunden sind. Seitlich an dem Halsbügelunterteil 2 sind Ösen 4 und 5 vorgesehen, die durch den Aussenwandung des   Halsbügelunterteiles    sowie oben und unten begrenzten Führungsstangen 6 und 7 gebildet sind. In diesen Osen hängen, die Fiihrungsstangen umgreifend, ringförmige Kettenglieder 8 und 9, die innerhalb der Ösen seitlich an dem Halsbiigel auf und ab gleitbar angebracht sind. Die anderen Enden der seitlichen Ketten 10 und 11 sind an Ständern 12 der Standflächenbegrenzung befestigt.



   Der Befestigungspunkt 13 der Ketten 10 und 11 an den Ständern 12 soll dabei-so gewählt werden, dass er tiefer als die Ösen liegt, wenn die Kuh steht, jedoch höher als die Ösen, wenn sie liegt. Durch die an dem Hals der Kuh angepasste, gerundete Ausgestaltung des   Halsbügels    wird die Führung   6/7    ebenfalls gerundet ausgebildet, was gewährleistet, dass die Kette in jeder Lage der Kuh relativ gespannt bleiben kann, ohne die Kuh in ihrer   Bewegungs-    möglichkeit zu hindern.



   An den Ständern 12 der Standflächenbegrenzung sind schräg zum Ständer stehende Kettenführungen 14 angebracht. Diese Führungen bestehen vorteilhaft aus einem gebogenen Eisenstab. Um diesen Stab hängt das Endglied der Ketten 10 bzw. 11, deren anderes Ende mit dem   Halsbügelunterteil    2 verbunden ist.



   Der Fiihrungsstab 14 ist so ausgebildet, dass die Ketten durch den Stab geführt an den Ständern 12 auf und ab gleiten können. Die Führung kann dabei, wie in der Fig. 2 gezeigt, gerade verlaufen. Sie kann aber auch, wie aus der Fig. 3 ersichtlich, bo  genförmig sein. Als    besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den vorderen Teil der Standflächenbegrenzung als   Doppelständer    auszubilden, wie es Fig. 3 zeigt. In diesem Falle dient der obere gebogene Teil der Ständer gleichzeitig als Kettenführung. Zwischen den Ständern angebrachte Querverbindungen begrenzen die Verschiebung der Ketten nach oben und unten.



   Darüber hinaus ist es auch möglich, die Kettenhalterung so auszubilden, dass die Fiihrungsstange 14 abnehmbar am Ständer 12 angebracht ist, um so das Einhängen der Ketten 10 und 11 zu erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Viehanbindevorrichtung, insbesondere für Rind- vieh, mit einer Halskette oder einem mehrteiligen Halsbügel und von der Halskette bzw. dem Halsbügel getrennt voneinander und seitlich abgehenden Befestigungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel an der Halskette bzw. am Halsbügel aufwärts und abwärts verschiebbar angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Viehanbindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich aussen am Halsbügel (2) oben und unten begrenzte Führungsstangen (6 und 7) angeordnet sind, um die ringförmige Kettenglieder (8 und 9) auf und ab beweglich sind.
    2. Viehanbindevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen der Form des Halsquerschnittes entsprechend bogenförmig sind.
    3. Viehanbindevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Halsbügel haltenden Befestigungsmittel (10,11) an den Ständern (12) der Standflächenbegrenzung in schräg zum Ständer angeordneten Führungen, bei denen der Abstand zwischen dem Ständer (12) und dem Führungsstab (14) nach oben zunimmt, gehaltert sind.
    4. Viehanbindevorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenführungsstab (14) leicht gebogen ist.
    5. Viehanbindevorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägung im oberen Drittel der Halterung steiler als im unteren Drittel ist.
    6. Viehanbindlevorrichtung nach den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil der Standflächenbegrenzung als Doppelständer ausgebildet ist und sein oberer, gebogener Teil als Kettenfiihrung dient.
CH203662A 1961-03-01 1962-02-20 Viehanbindevorrichtung CH400657A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK43054A DE1127658B (de) 1961-03-01 1961-03-01 Viehanbindevorrichtung
DEK0037723 1961-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH400657A true CH400657A (de) 1965-10-15

Family

ID=25983137

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH203662A CH400657A (de) 1961-03-01 1962-02-20 Viehanbindevorrichtung

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE614223A (de)
CH (1) CH400657A (de)
GB (1) GB990295A (de)
LU (1) LU41275A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE614223A (fr) 1962-06-18
LU41275A1 (de) 1962-04-19
GB990295A (en) 1965-04-28

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