CH400666A - Brennstoff auf Kohlenwasserstoffbasis - Google Patents

Brennstoff auf Kohlenwasserstoffbasis

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CH400666A
CH400666A CH280260A CH280260A CH400666A CH 400666 A CH400666 A CH 400666A CH 280260 A CH280260 A CH 280260A CH 280260 A CH280260 A CH 280260A CH 400666 A CH400666 A CH 400666A
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CH
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sep
lead
percent
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fuel
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CH280260A
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English (en)
Inventor
Radston Barusch Maurice
Lloyd Richardson Wallace
Jiri Kautsky George
Rudolph Olson Donel
Original Assignee
California Research Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/30Organic compounds compounds not mentioned before (complexes)
    • C10L1/305Organic compounds compounds not mentioned before (complexes) organo-metallic compounds (containing a metal to carbon bond)
    • C10L1/306Organic compounds compounds not mentioned before (complexes) organo-metallic compounds (containing a metal to carbon bond) organo Pb compounds

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Description


  Brennstoff auf     Kohlenwasserstoffbasis       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Brennstoff auf Kohlenwasserstoffbasis mit einer Ok  tanzahl von mindestens 90.  



  Für moderne Zündverbrennung in     Automobil-          oder    Flugzeugmotoren werden im allgemeinen     Ben-          zine    mit hoher     Octanzahl    verlangt. Motoren dieser  heutzutage gebräuchlichen Art müssen eine hohe  Kompression besitzen, um möglichst leistungsfähig  zu sein. Da gegenwärtig das Bestreben besteht, Mo  toren erhöhter Kompression mit grösserer Leistung  und verbesserter Kraftübertragung herzustellen, so  besteht auch das Bedürfnis nach Benzinen mit noch  höherer     Octanzahl.     



  Um eine höhere     Octanzahl    des Benzins zu er  reichen, wurden bereits fortschrittliche Methoden zur       Raffinierung    und Veredelung von Rohbenzinen an  gewandt und so gewonnenem     Brennstoff    Zusätze,  wie     Bleitetraäthyl,    beigegeben. Es hat sich jedoch  gezeigt,     dass    die Möglichkeit der Verbesserung der       Octanzahl    mit konventionellen Methoden und Zu  sätzen zur Zeit     begrenzt    ist.  



  Es wurde nun auf der Basis von Kohlenwasser  stoffen ein besserer Brennstoff gefunden, der dadurch  gekennzeichnet ist, dass er mindestens 20     Volumpro-          zent    aromatische     Kohlenwasserstoffe    und pro Liter  Brennstoff mindestens 0,265 ml     Bleitetramethyl    oder  mindestens 0,13 ml     Bleiäthyltrimethyl    enthält.  



  Die Brennstoffe gemäss der     Erfindung    zeigen un  erwartet hohe     Octanzahlen,    verglichen mit vor  bekannten Kombinationen von     Kohlenwasserstoffen     und bekannten Zusätzen. Die speziell gewählten     Koh-          lenwasserstoffe    zeigen mit dem genannten Zusatz an       Bleitetramethyl    oder     Bleiäthyltrimethyl    oder Mi  schungen davon, in denen von der ersteren Verbro  dung mindestens 0,265     ml    und von der letzteren  mindestens 0,13 ml vorliegen,     Octanzahlen,

      die er-         heblich    höher liegen als diejenigen ähnlicher Brenn  stoffe mit     Bleitetraäthyl    bei gleichem Bleigehalt. Dies  ist überraschend, weil allgemein angenommen wurde,  dass     Bleitetramethyl    und     Bleiäthyltrimethyl    weniger  wirksam sind als     Bleitetraäthyl    und andere     Blei-          Alkyle,    wenn man bezüglich der     Octanzahl    unter  einander vergleicht.  



  Die erfindungsgemässe Kohlenwasserstoffbasis  kann durch an sich bekannte     Raffinierungs-    und Rei  nigungsverfahren erhalten werden. Sie enthält nor  malerweise neben den aromatischen Kohlenstoffen       geradkettige    und verzweigte     Paraffine,        Olefine    und       Naplithene.    Da     geradkettige    Paraffine     die    Neigung  haben,     die        Octanzahl    im unerwünschten Sinne zu  beeinflussen, ist der Gehalt an solchen     Kohlenwas-          serstoffen        gewöhnlich    niedrig.  



  Die Kohlenwasserstoffbasis sollte im allgemeinen  im Benzinbereich sieden. Nach ASTM-D-86 besitzen  solche Brennstoffe einen Anfangs-Siedepunkt von  38  C und einen Endsiedepunkt von etwa 218  C.  Das kein Blei enthaltende Ausgangsmaterial hat vor  teilhaft eine     Octanzahl    von mindestens 85     (CFR-Mo-          tor-1l,fethode).    Bevorzugt liegen neben den     mindestens     20     Volumprozent    aromatischer     Kohlenwasserstoffe          wenigstens    30     Volumprozent        olefinischer    Kohlen  wasserstoffe- im     erfindungsgemässen    Brennstoff vor.

    Der Gesamtgehalt an     Paraffinen    und     Naphthenen     kann jedoch bis zu 80     Volumprozent    betragen. Bei  einem Gehalt von 20 bis 60     Volumprozent    an     Pa-          raffinkohlenwasserstoffen    und     Naphthenen    sind die  Flüchtigkeit und andere gewünschte Benzineigen  schaften besonders günstig.

   Bevorzugte Ausgangs  gemische enthalten zwischen 20 und 60     Volum-          prozent        aromatischer    und     bis    30     Volumprozent        ole-          finischer        Kohlenwasserstoffe.              Bleitetramethyl    wird in den     erfindungsgemässen     Brennstoffen in Mengen von     wenigstens    0,265 ml  pro Liter des Ausgangsbrennstoffes verwendet.

   In  diesen Mengen erzeugt das     Bleitetramethyl    eine Ver  besserung der     Octanzahl,    die grösser ist als diejenige,  die mit     äquimolaren    Mengen von     Bleitetraäthyl    in  denselben Ausgangsstoffen erreicht wird.     Im    all  gemeinen wird nicht mehr als 1 ml Bleiverbindung  pro Liter zugesetzt.  



  Gegebenenfalls können     andere,    die     Octanzahl    ver  bessernde Zusätze in Verbindung mit     Bleitetramethyl     und     Bleiäthyltrimethyl    zur Anwendung gelangen. Zu  diesen     Stoffen    zählen zum Beispiel     Bleitetraäthyl,          Karbonylderivate    des Eisens und     Cyclopentadienyl-          deriv        ate    von Metallen,     wie    Mangan oder Eisen.

   An  dere     Benzinzusätze,    wie     Äthylenchlorid    oder     -bromid,          Oxydationsverhinderer,        Korrosionsverhinderer,    Ober  flächenverbrennungsprodukte unterdrückende Ver  bindungen des Phosphors,     Detergentien    und ähnli  che Stoffe können gleichfalls anwesend sein.  



  Um die überlegenen Eigenschaften der neuen  Brennstoffe zu demonstrieren, werden in den nach  folgenden Beispielen     zahlreiche    derartige     Brennstoffe     beschrieben. Diese Versuche belegen den     synergi-          stischen        Effekt    des     Kombinierens    von     erfindungs-          gemässen        Kohlenwasserbasen    mit     Bleiäthyltrimethyl     oder     Bleitetramethyl    im Vergleich zu anderen Aus  gangsbrennstoffen, die andere Bleiverbindungen ent  halten.  



  In den folgenden Tabellen ist die Zusammen  setzung der Ausgangsbrennstoffe in bezug auf     Vo-          lumprozent    Paraffine und     Naphthene,        Olefine    und    aromatische     Kohlenwasserstoffe    gezeigt. Die     Octan-          zahl    wurde nach der     Research-Methode    D-908, be  schrieben in      ASTM    Manual of     Engine    Test     Me-          thods        for    Rating     Fuels ,    bestimmt.  



  Die Tabelle 1 zeigt den Effekt einer durch die  Zugabe bestimmter Mengen     Bleitetramethyl    erreich  ten     Octanzahl    im Vergleich zu     Bleitetraäthyl.    Die       Octanzahl    bei diesem Vergleich gründet sich auf die  Motor-Methode     ASTM    D-357.  



  Die Verbesserung des Benzins wird durch die  Tabelle I auch     bezüglich    der      Strassen-Octanzahl      gezeigt. Diese     Octanzahlen    werden durch am Chassis  befindliche Dynamometer     (Modified        Uniontown    Test       Procedure)    festgestellt. Bei diesen     Bestimmungen     wurden acht verschiedene Automobile neuerer Fa  brikation (1956-1958) verwendet, wobei einige von  diesen abgeändert wurden, um verbesserte     Kompres-          sionsverhältnisse    zu erzielen.

   Bei     standartisierten     Zeitmessungen schwanken die     Octanzahlen    zwischen  94 und 102. Die Kompressionsverhältnisse liegen  hierbei etwa zwischen<B>8,5:</B> 1 und 12: 1.  



  In der Tabelle 1 wird die Wirkung von Bleitetra  methyl     (BTM)    mit der von     Bleitetraäthyl        (BTE)    ver  glichen, wobei diese Versuche auf die gleiche Blei  menge enthaltende     Benzin-Zusammensetzungen    ge  gründet waren (0,55     ml        Bleitetramethyl    gleich 0,8 ml       Bleitetraäthyl,    womit der Unterschied der Dichten  und der     Molekulargewichte    der beiden Verbindungen  berücksichtigt ist).

   Die  Verbesserung  liegt in der       Differenz    zwischen der mit     Bleitetramethyl    erzielten       Octanzahl    und der mit der äquivalenten Menge     Blei-          tetraäthyl    erreichten     Octanzahl.       
EMI0003.0001     
      Die in den Beispielen bzw. Tafeln zusammen  gefassten Angaben zeigen, dass das     Benzin,    welches       Bleitetramethyl    enthält, entschieden besser ist- und  eine     erheblich    höhere     Octanzahl    hat als damit ver  gleichbare, bisher     bekannte    Benzine.

   Die Ausgangs  brennstoffe, die (ohne Blei) eine     Octanzahl    von min  destens 90 besitzen, ergeben in Verbindung mit we  nigstens 0,265 ml     Bleitetramethyl    ein     Benzin    von  wesentlich höherer     Octanzahl    als     Gemische    mit     Blei-          tetraäthyl    oder weniger als 0,265 ml     Bleitetramethyl     pro Liter.

   Die Zusammensetzungen     mit    wenigstens  20     Volumprozent    an aromatischen     Kohlenwasser-          stoffeh    sind, wie ersichtlich, solchen mit geringeren  Mengen aromatischer     Kohlenwasserstoffe    wesentlich  überlegen. Die oben genannten Beispiele zeigen fer  ner, dass bei einem 30     Volumprozent    überschrei  tenden Gehalt an     olefinischen    Kohlenwasserstoffeh  die     Octanzahl    der     Bleitetramethyl    enthaltenden  Brennstoffe in ungünstigem     Sinne    beeinflusst wird.  



  Die Verbesserung der     Octanzahl    bei Benzinen,  die     Bleitetramethyl    enthalten, wird auch durch die  anliegenden Zeichnungen     verdeutlicht.    Diese Zeich  nungen definieren Flächen bevorzugter Zusammen  setzungen, die auf der  Verbesserung  oder dem  Unterschied zwischen den nach der Motormethode  bestimmten     Octanzahlen    von 0,55 ml     Bleitetramethyl     enthaltenden     Kohlenwasserstoffeh    und gleichen Ge-    mischen mit 0,8 ml     Bleitetraäthyl    beruhen. Die Zah  len neben den Punkten stellen die  Verbesserung   oder den Unterschied zwischen den in Betracht kom  menden Werten dar.  



  In diesen     Zeichnungen        wird    gezeigt, dass die  Kombination verschiedener     Ausgangskohlenwasser-          stoffe        mit        Bleitetramethyl    eine entschieden höhere       Octanzahl    besitzt wie andere     Kohlenwasserstoffe.    In       Fig.    1 wird dargelegt, dass durch die Verwendung von       Bleitetramethyl    anstelle von     Bleitetraäthyl    eine Er  höhung der     Octanzahl    stattfindet, wenn Kompositio  nen innerhalb einer bestimmten Fläche vorliegen.

    Noch erheblichere Verbesserungen der     Octanzahl     werden erhalten, wenn man bevorzugte     Kohlenwas-          serstoff-Kompositionen    verwendet, die in den verklei  nerten Gebieten auf den Flächen der     Fig.    2 und 3  angegeben sind; die grösste Verbesserung ist durch  die     hexagonale    Fläche der     Fig.    4 wiedergegeben.  



  Tabelle     II    zeigt die Änderungen der     Octanzahl,     die bei der Zugabe     verschiedener    Mengen     Bleiäthyl-          trimethyl    erreicht werden, im Vergleich zur Wirkung  entsprechender Mengen     Diäthyldimethylblei    und     Te-          traäthylblei.    Die     Oetanzahl    bei diesem Vergleich  gründet sich auf den Motortest     D-357    (vgl.

        ASTM     Manual of     Engine    Test     Methods        for    Rating     Fuels ).     0,61     ml        Bleiäthyltrimethyl    sind 0,8 ml     Bleitetramethyl     äquivalent.

    
EMI0004.0067     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1I</I>
<tb>  Zusammensetzung <SEP> des <SEP> Kohlen  Vers. <SEP> Paraffine <SEP> wasserstoffes <SEP> Research- <SEP> Motor-Octanzahl <SEP> ETML <SEP> TML <SEP> DMDEL
<tb>  Nr. <SEP> und <SEP> Olefine <SEP> Aromatica <SEP> Octanzahl <SEP> ETML <SEP> TEL <SEP> Ver- <SEP> Ver- <SEP> Ver  Naphthene <SEP> Vol.

   <SEP> %o <SEP> Vol.o\o <SEP> ohne <SEP> Blei <SEP> ml <SEP> OZ <SEP> ml <SEP> OZ <SEP> Besserung <SEP> Besserung <SEP> Besserung
<tb>  Vol.
<tb>  1 <SEP> 37 <SEP> 1 <SEP> 62 <SEP> 90,0 <SEP> 0,8 <SEP> 87,6 <SEP> 1,0 <SEP> 86,2 <SEP> +1,4 <SEP> -0,1 <SEP> +0,6
<tb>  2 <SEP> 37 <SEP> 1 <SEP> 62 <SEP> 90,0 <SEP> 1,2 <SEP> 88,4 <SEP> 1,5 <SEP> 87,1 <SEP> +1,3 <SEP> +0,8 <SEP> +0,5
<tb>  3 <SEP> 37 <SEP> 1 <SEP> 62 <SEP> 90,0 <SEP> 1,6 <SEP> 89,0 <SEP> 2,0 <SEP> 87,7 <SEP> +1,3 <SEP> +1,2 <SEP> +0,5
<tb>  4 <SEP> 37 <SEP> 1 <SEP> 62 <SEP> 90,0 <SEP> 2,3 <SEP> 90,1 <SEP> 3,0 <SEP> 88,7 <SEP> +1,4 <SEP> +1,3 <SEP> +0,5
<tb>  5 <SEP> 37 <SEP> 1 <SEP> 62 <SEP> 90,0 <SEP> 4,6 <SEP> 91,6 <SEP> 6,0 <SEP> 90,8 <SEP> +0,8 <SEP> +0,6 <SEP> 0,0
<tb>  6 <SEP> 30 <SEP> 0 <SEP> 70 <SEP> 90+ <SEP> 2,3 <SEP> 86,2 <SEP> 3,0 <SEP> 85,6 <SEP> +0,6 <SEP> +1,2 <SEP> +0,

  4
<tb>  7 <SEP> 41 <SEP> 16 <SEP> 43 <SEP> 95,6 <SEP> 2,3 <SEP> 88,5 <SEP> 3,0 <SEP> 87,8 <SEP> +0,7 <SEP> +0,8 <SEP> 0,0
<tb>  8 <SEP> 42 <SEP> 25 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 0,8 <SEP> 86,1 <SEP> 1,0 <SEP> 85,7 <SEP> +0,4 <SEP> +0,6 <SEP> -0,3
<tb>  9 <SEP> 42 <SEP> 25 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 1,2 <SEP> 86,8 <SEP> 1,5 <SEP> 86,2 <SEP> +0,6 <SEP> +0,9 <SEP> -0,1
<tb>  10 <SEP> 42 <SEP> 25 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 1,6 <SEP> 87,4 <SEP> 2,0 <SEP> 86,7 <SEP> +0,7 <SEP> +0,9 <SEP> 0,0
<tb>  11 <SEP> 42 <SEP> 25 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 2,3 <SEP> 88,3 <SEP> 3,0 <SEP> 87,5 <SEP> +0,8 <SEP> +1,1 <SEP> +0,1
<tb>  12 <SEP> 42 <SEP> 25 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 4,6 <SEP> 89,8 <SEP> 6,0 <SEP> 89,7 <SEP> +0,1 <SEP> +0,4 <SEP> -0,5
<tb>  13 <SEP> 47 <SEP> 20 <SEP> 33 <SEP> 94,0 <SEP> 2,3 <SEP> 89,5 <SEP> 3,0 <SEP> 88,3 <SEP> +1,2 <SEP> +0,8 <SEP> -0,

  3
<tb>  14 <SEP> 38 <SEP> 25 <SEP> 37 <SEP> 97,2 <SEP> 2,3 <SEP> 89,2 <SEP> 3,0 <SEP> 88,2 <SEP> +1,0 <SEP> +0,8 <SEP> +0,4
<tb>  15 <SEP> 53 <SEP> 11 <SEP> 36 <SEP> 97,2 <SEP> 2,3 <SEP> 91,2 <SEP> 3,0 <SEP> 90,7 <SEP> -f-0,5 <SEP> +0,8 <SEP> +0,8
<tb>  16 <SEP> 76 <SEP> 0 <SEP> 24 <SEP> 97,4 <SEP> 2,3 <SEP> 101,3 <SEP> 3,0 <SEP> 100,1 <SEP> +1,2 <SEP> +0,5 <SEP> +0,6
<tb>  17 <SEP> 56 <SEP> 0 <SEP> 44 <SEP> 2,3 <SEP> 96,5 <SEP> 3,0 <SEP> 95,8 <SEP> +0,7 <SEP> +1,1 <SEP> -0,2
<tb>  18 <SEP> 54 <SEP> 1 <SEP> 45 <SEP> 98,6 <SEP> 2,3 <SEP> 97,7 <SEP> 3,0 <SEP> 97,0 <SEP> +0,7 <SEP> +1,0 <SEP> -0,1
<tb>  19 <SEP> 27 <SEP> 64 <SEP> 9 <SEP> 2,3 <SEP> 82,4 <SEP> 3,0 <SEP> 82,8 <SEP> -0,4 <SEP> -i-0,9 <SEP> -0,

  5       
EMI0005.0001     
  
    Zusammensetzung <SEP> des <SEP> Kohlen  Versuch <SEP> Paraffine <SEP> wasserstoffes <SEP> Research <SEP> Motor-Octanzahl <SEP> ETML <SEP> TML <SEP> - <SEP> - <SEP> DMDEL
<tb>  Nr. <SEP> und <SEP> Olefine <SEP> Aromatica <SEP> Octanzahl <SEP> ETML <SEP> TEL <SEP> Ver- <SEP> Ver- <SEP> Ver  Naphthene <SEP> <B>Vol. <SEP> o/'</B> <SEP> Vol.

   <SEP> % <SEP> ohne <SEP> Blei <SEP> ml <SEP> OZ <SEP> ml <SEP> OZ <SEP> Besserung <SEP> Besserung <SEP> Besserung
<tb>  V01.
<tb>  20 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> <B> < 90</B> <SEP> 2,3 <SEP> 83,9 <SEP> 3,0 <SEP> 85,1 <SEP> -1,2 <SEP> -0,7 <SEP> -1,1
<tb>  21 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 90 <SEP> 90+ <SEP> 2,3 <SEP> 96,7 <SEP> 3,0 <SEP> 96,6 <SEP> +0,1 <SEP> +2,1 <SEP> -0,2
<tb>  22 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 80 <SEP> 2,3 <SEP> 90,5 <SEP> 3,0 <SEP> 90,2 <SEP> +0,3 <SEP> +1,3 <SEP> +0,1
<tb>  23 <SEP> 40 <SEP> 0 <SEP> 60 <SEP> <B> < 90</B> <SEP> 2,3 <SEP> 81,7 <SEP> 3,0 <SEP> 82,1 <SEP> -0,4 <SEP> -1,1 <SEP> +0,1
<tb>  24 <SEP> 50 <SEP> 0 <SEP> 50 <SEP>  < 90 <SEP> 2,3 <SEP> 78,3 <SEP> 3,0 <SEP> 78,4 <SEP> -0,1 <SEP> -1,8 <SEP> -0,4
<tb>  25 <SEP> 8 <SEP> 19 <SEP> 73 <SEP> 90-I- <SEP> 2,3 <SEP> 93,2 <SEP> 3,0 <SEP> 93,0 <SEP> +0,2 <SEP> +1,5 <SEP> -0,

  6
<tb>  26 <SEP> 44 <SEP> 30 <SEP> 26 <SEP> 94,5 <SEP> 2,3 <SEP> 86,4 <SEP> 3,0 <SEP> 85,9 <SEP> +0,5 <SEP> +1,2 <SEP> +0,1
<tb>  27 <SEP> 29 <SEP> 29 <SEP> 42 <SEP> 98,3 <SEP> 2,3 <SEP> 88,0 <SEP> 3,0 <SEP> - <SEP> 87,4 <SEP> +0,6 <SEP> +1,1, <SEP> -0,2
<tb>  28 <SEP> 50 <SEP> 1 <SEP> 49 <SEP> <B>80,0</B> <SEP> 2,3 <SEP> 81,2 <SEP> 3,0 <SEP> 84,3 <SEP> -3,1 <SEP> -1,8 <SEP> -4,2
<tb>  29 <SEP> 40 <SEP> 1 <SEP> 59 <SEP> 85,1 <SEP> 2,3 <SEP> 86,1 <SEP> 3,0 <SEP> 84,2 <SEP> +1,9 <SEP> +3,2 <SEP>    <  <SEP> = <SEP> weniger <SEP> als <SEP> ETML <SEP> - <SEP> Äthyltrimethylblei <SEP> TEL <SEP> = <SEP> Tetraäthylbleib <SEP> DMDEL <SEP> = <SEP> Dimethyldiäthylblei       Die Beispiele der obigen Tabelle zeigen, dass die  erfindungsgemässen Brennstoffe, die     Bleiäthyltrime-          thyl    enthalten,

   ebenfalls verbesserte     Octanzahlen    im  Vergleich zu bisher verwendeten Benzinen mit     Te-          traäthylblei    haben. Die     Ausgangsgemische,    die eine       Octanzahl        (clear)    von mindestens 85 besitzen,

   er  geben mit     Bleiäthyltrimethyl        eine    entschieden höhere       Octanzahl    als mit äquivalenten Mengen an     Di-          methyldiäthylblei    oder     Tetraäthylblei.    Darüber hin  aus sind diese Brennstoffe den mit     Bleitetramethyl     erhaltenen Brennstoffen in Bezug auf ihre     Octan-          zahl    im wesentlichen gleichwertig, obwohl die eine       Äthylgruppe    an sich eine niedrigere     Octanzahl    er  warten lassen könnte.  



  Aus den Beispielen der Tabelle ist auch ersicht  lich, dass Zusammensetzungen, welche 20 bis 75     Vo-          lumprozent        aromatischer        Kohlenwasserstoffe    enthal  ten, ähnlichen Gemischen, die     entweder        weniger    oder  mehr aromatische     Kohlenwasserstoffe    aufweisen, ent  schieden überlegen sind, gleichgültig, ob das Blei  als     Bleiäthyltrimethyl    oder als     Bleitetramethyl    vor  liegt.

   Zusammensetzungen, bei denen der Gehalt an       olefinischen        Kohlenwasserstoffen    25     Volumprozent     nicht überschreitet, ergeben     Octanzahlen,    die erheb  lich günstiger liegen als die mit ähnlichen Zusam  mensetzungen erreichten, bei denen grössere Mengen  von     Olefinen    anwesend sind. Sind zumindest 25     Vo-          lumprozent    an     Paraffinen    oder     Naphthenen    vorhan  den, so erzielt man mit     Äthyltrimethylblei        optimale          Octanzahlen.     



  Die beiliegenden Zeichnungen zeigen ferner die  Verbesserung der     Octanzahlenverhältnisse,    die mit  besonderen Brennstoffzusammensetzungen erhalten  werden, die     Äthyltrimethylblei    enthalten. Die     dreieck-          förmigen    Zeichnungen definieren     Brennstoffgemische     im Hinblick auf die  Verbesserung  der     Octanzahl     oder die Differenz zwischen den     Motor-Octanzahlen.       Den     Dreiecks-Skizzen        ist    ein     rechtwinkliges    Koordi  natensystem zugeordnet,

   in welchem die     Wirkung     von     Bleiäthyltrimethyl    im Vergleich zu Bleitetra  methyl,     Bleidimethyldiäthyl    und     Bleitetraäthyl    ge  zeigt wird. In     Fig.    1a wird jeweils vom arithmeti  schen Mittel von zehn verschiedenen Zusammen  setzungen, die aus der Tabelle entnommen sind,  ausgegangen. In     Fig.    3a, welche bevorzugte Zusam  mensetzungen der     Erfindung    darstellt, wird der  Durchschnittswert von fünf     Brennstoffgemischen    ver  wendet, die die verschiedenen Bleiverbindungen ent  halten.

   Jeder der dargestellten     Brennstoffe    enthielt  0,84 g Blei pro Liter, was ungefähr 0,8 ml     Bleitetra-          äthyl    pro Liter oder 0,61 m1     Bleiäthyltrimethyl    ent  spricht.  



  Die Figuren zeigen weiterhin Kombinationen ver  schiedener     Brennstoffgemische    mit     Äthyltrimethyl-          blei,    die eine höhere     Octanzahl    als     Kohlenwasser-          stoffe    besitzen, die entweder     Tetraäthyl-    oder     Di-          methyldiäthylblei    enthalten. Die Figuren zeigen fer  ner, dass die Zusammensetzungen mit     Äthyltrimethyl-          blei    im wesentlichen den     Tetramethylblei    enthalten  den Brennstoffen gleichwertig sind.

   Bei bevorzugten  Kohlenwasserstoffgemischen mit gewünschten     Flüch-          tigkeitseigenschaften    sind die Gemische mit     Äthyl-          trimethylblei    ebenfalls gleichwertig, ein Sachverhalt,  der teilweise der verbesserten Verteilung in     mehr-          zylindrigen    Maschinen     üblichen    Typs und Arbeits  weise zuzuschreiben ist.  



  Die Qualität der     erfindungsgemässen    Brennstoffe  erhellen auch die     Strassen-Octanzahlen    (siehe Ta  belle 1). Diese wird vermittels     Chassis-Dynamome-          tern,    und zwar     gemäss    der      Modified        Uniontown     Test     Procedure     bestimmt.     Hierbei    wurden sechs  verschiedene Automobile verschiedener Herstellerfir  men (Jahrgang 1956-1958) verwendet, wobei einige  von diesen, um bessere Kompression zu erzielen,           modifiziert    worden sind;

   bei     standartisierten    Zeit  messungen     liegen    die     Octanzahlen    zwischen 94 und  102. Die Kompression variiert zwischen etwa<B>8,5:</B> 1  und 12:1.  



  In Tabelle     III    wird     Äthyltrimethylblei        (ETML)          verglichen    mit     Tetraäthyl-        (TEL).    oder     Tetramethyl-          blei        (TML)    bei 0,84 g Blei pro Liter.

   Brennstoff A  geht aus von einer     Kohlenwasserstoffbasis    mit einer   Research     Oetanzahl     von 94 und enthält 42     Vo-          lumprozent    Paraffine und     Naphthene,    25 Volum-         prozent        Olefine    und 33     Volumprozent    an aromati  schen     Kohlenwasserstoffen;

      Brennstoff B besitzt eine   Research     Octanzahl     von 85 und     56Volumprozent     Paraffine und     Naphthene    und 44     Volumprozent    aro  matische     Kohlenwasserstoffe.    Brennstoff C ist ähnli  cher     Zusammensetzung    und enthält 47     Volumpro-          zent    an     Paraffinen    und     Naphthenen,

      sowie 20     Volum-          prozent        Olefine    und 33 Prozent aromatische     Koh-          lenwasserstoffe.     
EMI0006.0038     
  
    <I>Tabelle <SEP> 111</I>
<tb>  Autolaufzahl <SEP> OZ <SEP> OZ <SEP> ETML <SEP> OZ <SEP> TML <SEP> Zahl <SEP> der
<tb>  TEL <SEP> ETML <SEP> Verbesserung <SEP> TML <SEP> Verbesserung <SEP> Bestimmungen
<tb>  Treibstoff <SEP> A <SEP> 1 <SEP> 95,3 <SEP> 96,3 <SEP> 1,0 <SEP> 96,9 <SEP> 1,6 <SEP> 6
<tb>  2 <SEP> 98,9 <SEP> 100,2 <SEP> 1,3 <SEP> 100,1 <SEP> 1,2 <SEP> 6
<tb>  3 <SEP> 99,2 <SEP> 100,3 <SEP> 1,1 <SEP> 100,3 <SEP> 1,1 <SEP> 6
<tb>  4 <SEP> 98,5 <SEP> 99,4 <SEP> 0,9 <SEP> 99,1 <SEP> 0,6 <SEP> 3
<tb>  5 <SEP> 96,9 <SEP> 98,3 <SEP> 1,4 <SEP> 98,1 <SEP> 1,2 <SEP> 3
<tb>  6 <SEP> 99,

  5 <SEP> 99,8 <SEP> 0,3 <SEP> 99,7 <SEP> 0,2 <SEP> 3
<tb>  Durchschnitt <SEP> 1,0 <SEP> 1,0
<tb>  Treibstoff <SEP> B <SEP> 1 <SEP> 102,7 <SEP> 104,3 <SEP> 1,6 <SEP> 104,5 <SEP> 1,8 <SEP> 3
<tb>  2 <SEP> 105,4 <SEP> 108,2 <SEP> 2,8 <SEP> 108,6 <SEP> 3,2 <SEP> 3
<tb>  3 <SEP> 102,7 <SEP> 105,3 <SEP> 2,6 <SEP> 105,1 <SEP> 2,4 <SEP> 3
<tb>  Durchschnitt <SEP> 2,3 <SEP> 2,4
<tb>  Treibstoff <SEP> C <SEP> 1 <SEP> 95,5 <SEP> 97,2 <SEP> 1,7 <SEP> 97,4 <SEP> 1,9 <SEP> 3
<tb>  2 <SEP> 99,9 <SEP> 100,9 <SEP> 1,0 <SEP> 100,9 <SEP> 1,0 <SEP> 3
<tb>  3 <SEP> 100,0 <SEP> 101,4 <SEP> 1,4 <SEP> 101,4 <SEP> 1,4 <SEP> 3
<tb>  4 <SEP> 99,9 <SEP> 99,7 <SEP> 0,7 <SEP> 99,6 <SEP> 0,6 <SEP> 3
<tb>  5 <SEP> 98,1 <SEP> 98,3 <SEP> 0,8 <SEP> 98,6 <SEP> 0,5 <SEP> 3
<tb>  6 <SEP> 100,2 <SEP> 100,9 <SEP> 0,7 <SEP> 101,3 <SEP> 1,1 <SEP> 3
<tb>  Durchschnitt <SEP> 1,1 <SEP> 1,

  1
<tb>  TEL <SEP> - <SEP> Tetraäthylblei
<tb>  ETML <SEP> = <SEP> Äthyltrimethylblei
<tb>  TML <SEP> - <SEP> Tetramethylblei

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennstoff auf Kohlenwasserstoffbasis mit einer Oetanzahl von mindestens 90, dadurch gekennzeich net, dass er wenigstens 20 Volumprozent aromati sche Kohlenwasserstoffe und pro Liter Brennstoff mindestens 0,265 ml Bleitetramethyl oder minde stens 0,13 ml Bleiäthyltrimethyl enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Brennstoff nach Patentanspruch für Zündker- zenmotoren, gekennzeichnet durch einen 60 Volum- prozent nicht überschreitenden Gehalt an Paraffin- kohlenwasserstoffen und Naphthenen. z.
    Brennstoff nach Patentanspruch 1, enthaltend 20 bis 60 Volumprozent aromatischer Kohlenwasser stoffe, 20 bis 60 Volumprozent Paraffinkohlenwas- serstoffe und Naphthene sowie bis 30 Volumpro- zent Olefine. 3.
    Brennstoff gemäss Patentanspruch, mit einer Oetanzahl von mindestens 95, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 30 bis 40 Volumprozent an aro matischen Kohlenwasserstoffen, 50 bis 60 Volum- prozent an Paraffinkohlenwasserstoffen und Naph- thenen sowie 5 bis 15 Volumprozent an Olefinen. 4.
    Brennstoff gemäss Patentanspruch, enthaltend mindestens 20 Volumprozent an aromatischen Koh- lenwasserstoffen, nicht mehr als 25 Volumprozent an Olefinen und mindestens 25 Volumprozent an Paraffinen und Naphthenen sowie pro Liter min destens 0,265 ml Bleitetramethyl. 5.
    Brennstoff nach Patentanspruch, enthaltend mindestens 20 Volumprozent an aromatischen Koh- lenwasserstoffen, nicht mehr als 25 Volumprozent an Olefinen und mindestens 25 Volumprozent an Paraffinen und Naphthenen sowie pro Liter min destens 0,13 ml Bleiäthyltrimethyl. 6.
    Brennstoff nach Patentanspruch, enthaltend mindestens 20 Volumprozent an aromatischen Koh- lenwasserstoffeh und weniger als 30 Volumprozent an Olefinen, denen, bezogen auf 1 Liter des Brenn stoffes, mindestens 0,265 ml Bleitetramethyl oder mindestens 0,13 ml Bleiäthyltrimethyl zugesetzt wurde.
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