CH400850A - Elektrostatische Farbspritzanlage - Google Patents

Elektrostatische Farbspritzanlage

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CH400850A
CH400850A CH954762A CH954762A CH400850A CH 400850 A CH400850 A CH 400850A CH 954762 A CH954762 A CH 954762A CH 954762 A CH954762 A CH 954762A CH 400850 A CH400850 A CH 400850A
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CH
Switzerland
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atomizer
paint spraying
spraying system
motor
transformer
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Application number
CH954762A
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English (en)
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Geza Dipl Ing Varga
Original Assignee
Technoimpex Magyar Gepipari Ku
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/001Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means incorporating means for heating or cooling, e.g. the material to be sprayed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • B05B5/04Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by having rotary outlet or deflecting elements, i.e. spraying being also effected by centrifugal forces

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  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description


  Elektrostatische     Farbspritzanlage       Bei den bekannten elektrostatischen     Farbspritz-          verfahren    erhält der feinzerstäubte Farblack eine  negative und der anzustreichende Gegenstand eine  positive elektrische Ladung, wobei infolge der Ver  schiedenheit der Potentiale die Farbkörnchen unter  Wirkung der elektrostatischen     Anziehungskraft    von  dem Gegenstand angezogen werden und als gleich  mässige Farbdecke an der     Oberfläche    haften bleiben.

    Bei dem modernsten Verfahren wird mit Hilfe einer       scharfkantigen    Drehscheibe oder Glocke unter ge  meinsamer Stosswirkung der Zentrifugalkraft und der  elektrostatischen Stosskraft der aufgeladenen Teil  chen der Farbstoff ganz fein zerstäubt. Die     Aufla-          dung    erfolgt mit Hilfe einer     Hochspannungs-Strom-          quelle,    wobei eine Klemme der letzteren geerdet, und  die andere Klemme an die Welle der Drehscheibe  bzw. der Glocke gekoppelt ist, bei gleichzeitiger Er  dung des anzustreichenden Gegenstandes, wodurch  dieser Gegenstand gegenüber der negativen Ladung  der Farbkörnchen eine positive Ladung erhält.

   Zwi  schen dem Gegenstand positiven Potentials und der  drehbaren Glocke negativen Potentials entsteht ein  elektrostatisches Kraftfeld, dessen Kraftlinien die  Bahn bilden, entlang welcher die Farbkörnchen vom  Zerstäuber zur Oberfläche des Gegenstandes wan  dern.  



  Die oben beschriebene bekannte Einrichtung be  steht aus den folgenden Hauptteilen: der Zerstäuber  mit Antriebsmotor und die     Hochspannungs-Strom-          quelle.    Letztere dient zur     Aufladung    des Zerstäubers  auf ein Potential von ca. 100-120     kV,    so dass     ein     Antrieb durch einen von der Netzspannung gespei  sten Motor nur unter Zwischenschaltung einer ent  sprechend isolierten Achskupplung möglich ist, wie  man diese bei bekannten Fabrikaten feststellen kann.  



  Man kann als     Hochspannungs-Stromquelle    den    Strom eines an einer     Klemme    geerdeten, gleichgerich  teten     Hochspannungs-Transformators,    oder den  Strom eines elektrostatischen Generators anwenden.  



  Die Zerstäuber und die Stromquellen bestehen  aus bewährten, betriebssicher funktionierenden Be  standteilen; eine     Ausnahme    bildet die zwischen Zer  stäuber und Motor, in eine Kammer     kurzer    Baulänge  eingebaute, von durch Isolierfarbstoffe - gegen 120       kV    - und andere     Chemikalien    verunreinigter Luft  umgebene Achskupplung. In dem unter Hochspan  nung stehenden Raum werden die     Verunreinigungen     als Niederschlag ausgesondert und bilden unter ande  rem auch an der Isolationsoberfläche eine schlecht  isolierende Schicht, wodurch starke     Abzugströme     und     Kriechfunken    entstehen.

   Durch diese abgeleite  ten wilden Ströme sinkt das     Zerstäuberpotential,     auch die Qualität der     Farbschichte    wird schlechter,  zugleich erfährt die Stromquelle eine Überlastung,  wodurch - unter besonders ungünstigen Umständen  - auch die Wicklung zerstört wird. Durch die Kriech  funken kann ein vollkommener Durchschlag, ein Ent  flammen der niedergeschlagenen Farbenverunreini  gung entstehen und im ärgsten Fall droht Feuer- und  Explosionsgefahr.  



  Ferner erhalten die Antriebsmotoren der Zerstäu  ber wie auch der     anzustreichende    Gegenstand das  Erdpotential, demzufolge entsteht zwischen diesen  und der     Zerstäuberglocke    ein elektrostatisches Feld,  wodurch ein Teil der aus diesem Raum austretenden  Farbenkörnchen negativen Potentials von den Be  standteilen unter Erdpotential angezogen wird; es  entsteht ein Verlust an Farbstoff, der gegebenenfalls,  bei einer grösseren Anzahl von Zerstäubern, sehr  beträchtlich sein kann.  



  Gegenstand dieser Erfindung ist die Schaffung  einer vollkommen betriebssicheren, von den Verun-           reinigungen    der umgebenden Luft und auch von dem  Konstruktionsmaterial des isolierenden Wellenab  schnittes unbeeinflussten, elektrostatisch funktionie  renden     Farbenspritzanlage,    bei welcher Zerstäuber  mit kleinerem Raumbedarf, Motoren mit geringerer  Leistung und allgemein kleinerem Eigengewicht ver  wendet werden können. Dadurch ist es möglich, Er  sparnisse an Material und auch die bei der     grossbe-          trieblichen    Verwendung der Zerstäuber notwendige  bessere Beweglichkeit zu erzielen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrostati  sche     Farbspritzanlage    mit einem auf nichtisolierter  Welle befestigten Drehscheiben Zerstäuber, die da  durch gekennzeichnet ist, dass die Drehscheibe direkt  auf der metallischen Welle des Antriebsmotors mon  tiert und der Motor auf einer gegen Hochspannung  isolierenden Unterlage befestigt ist, wobei auch die  zur Speisung des Antriebsmotors vorgesehene Trans  formatorspule gegen Hochspannung isoliert und auf  ein mit dem Zerstäuber gemeinsames hohes Potential  gebracht ist.  



  Dadurch wird erreicht, dass an die Stelle einer  isolierenden Achskupplung eine gemeinsame nicht  isolierte, metallische Welle tritt. Dabei kann der Zer  stäuber unmittelbar neben dem Motorlager angeord  net werden, wodurch man erreichen kann, dass   dem isolierenden Wellenabschnitt bei bekannten An  lagen entsprechend - die Baulänge um ca.     300-400     mm geringer wird und dass ein Isolationsgewicht,  welches ein mehrfaches des     Zerstäubergewichts    aus  macht, erspart     wird    und als Endergebnis das Gesamt  gewicht des Zerstäubers und des Motors nur einen  Bruchteil des bisher notwendigen Eigengewichtes  ausmacht.

   Es kann bei der erfindungsgemässen  Bauart der bei dem oben beschriebenen     Farbspritz-          verfahren    entstehende Lackverlust vermieden wer  den, da zwischen der     Zerstäuberglocke    und dem  Motor keine Potentialdifferenz auftritt.  



  Wenn mehrere     Zerstäuberköpfe    angewendet wer  den, so kann man für alle Antriebsmotoren einen ein  zigen Transformator als gemeinsame Stromquelle  anordnen.  



  In der beigeschlossenen Zeichnung ist ein Bei  spiel der erfindungsgemässen     Farbspritzanlage    sche  matisch mit Schaltbild dargestellt.  



  Die     Zerstäuberglocke    1 erhält den Antrieb von  der - durch Lager 5 geführten - nicht isolierten  Welle 3 des Motorläufers 2, wobei das Lager im Ge  gensatz zu den bekannten Bauarten unmittelbar am  Motorgehäuse 4 angebracht, oder - bei einer direk  ten Befestigung des     Zerstäubers    an dem     Motorwellen-          ende    - überhaupt fortgelassen werden kann. Der    Motor ist nicht geerdet, sondern ruht auf der isolie  renden Unterlage 6, wobei als Stromquelle ein Trans  formator, bzw. dessen Sekundärspule dient, welche  letztere gegen Hochspannung isoliert ist und mit dem  Zerstäuber auf gleich hohem Potential liegt.

   Die iso  lierende Unterlage steht frei, mit einer Oberfläche,  die leicht gereinigt werden kann, ihre Baulänge unter  liegt gar keiner Begrenzung und als Baumaterial kann  ein bestens bewährter keramischer Stoff, oder Porzel  lan verwendet werden, da bei dieser Lösung - in Ge  gensatz zu den bisher angewendeten     Isolierkupplun-          gen    - ein Ausbalancieren überhaupt nicht notwendig  ist. Als     Hochspannungs-Stromquelle    dient der     Hoch-          spannungs-Transformator    8 mit dem     Heiztransforma-          tor    und der     Elektronenröhre/Ventilröhre    bzw.

   Gleich  richterröhre 7, die alle - zusammen mit dem für die  Speisung des     Zerstäubermotors    vorgesehenen Trans  formator 9 - in einem einzigen Gehäuse bzw. Behäl  ter untergebracht werden     können.    Eine     Stoffersparnis     ergibt sich, wenn der     Heiztransformator    und der       Motorenantriebstransformator    mit einem einzigen  gemeinsamen Eisenkern gebaut sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrostatische Farbenspritzanlage mit einem auf nichtisolierter Welle befestigten Drehscheiben- Zerstäuber, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh scheibe (1) direkt auf der metallischen Welle des An triebsmotors montiert und der Motor auf einer gegen Hochspannung isolierenden Unterlage befestigt ist, wobei auch die zur Speisung des Antriebsmotors vor gesehene Transformatorspule gegen Hochspannung isoliert und auf ein mit dem Zerstäuber gemeinsames hohes Potential gebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrostatische Farbenspritzanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zer- stäuberantriebsmotor auf einen gegen Hochspannung isolierten Transformator geschaltet ist. 2. Elektrostatische Farbenspritzanlage nach Pa tentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spulen des Vorsatz-Transfor- mators zur Speisung des Motors und die Spulen des Heiztransformators zur Heizung der Gleichrichter röhre der Hochspannungs-Stromquelle mit einem gemeinsamen Eisenkern gebaut sind.
CH954762A 1962-08-08 1962-08-08 Elektrostatische Farbspritzanlage CH400850A (de)

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