CH400941A - Greiferschützen-Webmaschine - Google Patents
Greiferschützen-WebmaschineInfo
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- CH400941A CH400941A CH228963A CH228963A CH400941A CH 400941 A CH400941 A CH 400941A CH 228963 A CH228963 A CH 228963A CH 228963 A CH228963 A CH 228963A CH 400941 A CH400941 A CH 400941A
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
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- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Greiferschützen-Webmaschine Die Erfindung betrifft eine Greiferschützen-Web- maschine, auf der der jeweils einzutragende Schuss mittels eines ein- und ausrückbaren Fadenführers dem Schützen vorlegbar ist.
Webmaschinen dieser Art, insbesondere solche mit beiderseitiger Schusseintragung, haben eine kon stante Webbreite. Man kann dieselbe zwar durch Verändern der Kettenbreite variieren, was sich aber insbesondere bei Bildung von festen Leisten nur in ganz engen Grenzen verwirklichen lässt.
Diesem Nachteil wird durch die Erfindung ab geholfen, die darin besteht, dass der Fadenführer, zusammen mit seinen Ein- und Ausrückmitteln, zum Verändern der Webbreite parallel zur Maschinen längsachse verstellbar ist.
Es ist an sich bekannt, die Schussfadenführer von Greiferschützen-Webmaschinen einstellbar anzu bringen, aber nur zur genauen Einstellung auf die immer an der gleichen Stelle befindlichen Längs kanten des Gewebes, weshalb von dieser Verstellbar keit auch die Ein- und Ausrückmittel ausgenommen sind.
Aus der Zeichnung geht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Greiferschützen-Webmaschine mit beidseitiger Schusseintragung hervor. Es zeigen: Fig. 1 einen Schussfadenführer mit seinen Ein- und Ausrückmitteln in teilweise aufgebrochener Sei tenansicht und Fig.2 die Ein- und Ausrückmittel beider Ma schinenseiten, ebenfalls teilweise aufgebrochen, von oben gesehen.
Auf jeder Maschinenseite befinden sich zwei oder mehr Schussfadenführer 1, die zur Führung ihres Schussfadens mit dem Öhr 2 versehen und bei 3 schwenkbar gelagert sind. Diese Schussfadenführer 1 besitzen die Gestalt von Doppelhebeln. An dem einen Arm derselben ist das Öhr 2 vorgesehen, an dem anderen Arm eine Platine 4 schwenkbar gelagert, die mittels einer nicht gezeigten Mustervorrichtung einstellbar ist. Die Verbindung der Platinen 4 mit der Mustervorrichtung geschieht durch je eine Litze 5.
Zur Betätigung der Schussfadenführer 1 im Ein- und Ausrücksinne ist bei 6 auf jeder Maschinenseite ein Rollenhebel 7 gelagert.
Diese arbeiten mit je einer Hubscheibe 8 zusammen und dienen der Be wegung eines Messers 9, das mit den Platinen 4 zusammenarbeitet. Ist eine Platine 4 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht, so wird sie mittels des Messers 9 von der betreffenden Hubscheibe 8 aus gehoben, was das Schwenken des betreffenden Schuss- fadenführers 1 in die Betriebsstellung nach sich zieht.
Eine Feder 10 dient dazu, die Rollenhebel 7 an ihrer Hubscheibe 8 zu halten. Die Lagerstellen 3, 6 befinden sich in je einem Gehäuse 11, 11a. Diese Gehäuse sind an dem üblichen Brustverbinder 12 in Maschinenlängsrichtung verstellbar angebracht und lassen sich beim Verändern der Webbreite auf die jeweilige Lage der Gewebelängskanten einstellen. Schrauben 13 dienen der Festlegung nach Einstellung. Diese Schrauben 13 durchgreifen hierzu Langlöcher 14 der Gehäuse 11, 11a. Angeordnet sind die Hub scheiben 8 der beiden Maschinenseiten auf je einer Büchse 15.
Mittels Passfedern 16 sind die Büchsen 15 mit einer an sich in Maschinenlängsrichtung erstrek- kenden gemeinsamen Antriebswelle 17 auf Drehung verbunden, gleichzeitig aber axial verschiebbar. Wälz lager 18 dienen der drehbaren Lagerung der Büchsen 15 in einem Deckel 19 der Gehäuse 11, 11a. Mittels Sicherungsringen 20, 21 sind die Büchsen 15 an ihren Gehäusen 11, 11a gegen axiale Bewegung ge sichert.
Beim Verstellen der Gehäuse 11, 11a nehmen folglich die Schussfadenführer 1, die Rollenhebel 7 und auch die Hubscheiben 8 an dieser Bewegung teil. Die Hubscheiben 8 sind zueinander um 180 versetzt angeordnet, wozu die Passfedern 16 die in Fig.2 gezeigte Anordnung besitzen.
Die Erfindung lässt sich natürlich auch bei Ma schinen anwenden, die auf jeder Seite nur einen Schussfadenführer 1 besitzen, welche dann einfach wechselweise arbeiten. In diesem Falle entfällt also die Mustervorrichtung, und die Schussfadenführer 1 sind unmittelbar mit den Rollenhebeln 7 zu ver binden. Geeignet ist die Erfindung des weiteren für Greiferschützen-Webmaschinen, bei denen die Schuss- eintragung nur auf einer Seite erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Greiferschützen-Webmaschine, auf der der jeweils einzutragende Schuss mittels eines ein- und ausrück- baren Fadenführers dem Schützen vorlegbar ist, da durch gekennzeichnet, dass der Fadenführer (1), zu sammen mit seinen Ein- und Ausrückmitteln (4, 7 bis 9), zum Verändern der Webbreite parallel zur Maschinenlängsachse verstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine sich in Maschinenlängsrichtung er- streckende Antriebswelle, auf der sich zum Ein- und Ausrücken des Fadenführers (1) eine gegen Drehung gesicherte, aber axial verstellbare Hub scheibe (8) befindet, sowie durch Mittel (11 bzw. l la), mittels der Hubscheibe (8) und Fadenführer (1) gemeinsam in Achsrichtung der Antriebswelle (17) verstellbar sind. 2.Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das gemeinsame Verstellmitbel (11, 11a) aus einem Gehäuse besteht, das in Längsrich tung der Maschine an deren Gestell verschiebbar befestigt ist, dass in diesem Gehäuse (11 bzw. 11a) die Hubscheibe (8) drehbar gelagert, aber gegen axiale Bewegung gesichert ist und dass sich an dem selben gleichzeitig eine ortsfeste Lagerstelle (3) für den Fadenführer (1) befindet. 3. Maschine nach Patentanspruch, mit beider seitiger Schusseintragung, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Antriebswelle (17) für die Fadenführer (1) beider Maschinenseiten, die auf eine Haupt wellendrehung zwei Umdrehungen macht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD8208062 | 1962-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH400941A true CH400941A (de) | 1965-10-15 |
Family
ID=5477787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH228963A CH400941A (de) | 1962-10-20 | 1963-02-22 | Greiferschützen-Webmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH400941A (de) |
-
1963
- 1963-02-22 CH CH228963A patent/CH400941A/de unknown
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