CH400980A - Schablonendruck-Maschine für Textilbahnen mit endlosem Transportband und Rakelvorrichtung - Google Patents

Schablonendruck-Maschine für Textilbahnen mit endlosem Transportband und Rakelvorrichtung

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CH400980A
CH400980A CH270963A CH270963A CH400980A CH 400980 A CH400980 A CH 400980A CH 270963 A CH270963 A CH 270963A CH 270963 A CH270963 A CH 270963A CH 400980 A CH400980 A CH 400980A
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CH
Switzerland
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conveyor belt
roller
stop
printing machine
stencil printing
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CH270963A
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Schul Josef
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Schul Josef
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Description


      Schablonendruck-Maschine    für Textilbahnen     mit    endlosem  Transportband und     Rakelvorrichtung       Die Erfindung betrifft eine     Schablonendruck-Ma-          schine    für Textilbahnen mit endlosem Transportband  und     Rakelvorrichtung.     



  Es sind     Schablonendruck-Maschinen    bekannt, bei  denen verschiedene Muster oder Farben auf eine  Textilbahn aufgebracht werden; dabei muss ein end  loses Transportband mit der Textilbahn jeweils um  genau einen Rapport vorgeschoben und wieder an  gehalten werden. Bei diesem Vorschub des Trans  portbandes sind bei den bekannten Vorrichtungen  durch die Elastizität des Transportbandes Schwierig  keiten entstanden, indem zu Beginn des Vorschubes  sich das Transportband zuerst gedehnt und nachher  wieder zusammengezogen hat. Durch dieses Dehnen  und Zusammenziehen des Transportbandes traten  Schwingungen auf, so dass das Transportband nach  dem Vorschub nicht immer mit derselben Spannung  zum Stillstand kam, wodurch der Stoff nicht immer  genau um denselben Betrag vorgeschoben wurde.

   We  gen den erwähnten Schwingungen sind auch beim  Anhalten des Transportbandes Schwierigkeiten ent  standen, indem die das Transportband führenden  Walzen zurückprallten und nicht genau in der ge  wünschten Stellung zum Stillstand kamen.  



  Ferner weisen diese bekannten Maschinen eine  komplizierte     Rakelvorrichtung    auf mit mehreren  Tragwellen, so dass eine parallele Lage der     Rakel-          schienen    gegenüber der     Schablonenebene    nicht ge  währleistet ist und die     Rakelschienen    durch Federn  gegen die Schablone angedrückt werden müssen.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, diese Schwie  rigkeit zu vermeiden und ist dadurch gekennzeichnet,  dass zwei zueinander parallele     Transportwalzen    zum  Spannen und Antreiben eines endlosen Transport  bandes an ihren beiden Enden mit je einem Ketten  rad versehen und über je eine endlose Kette mit-    einander verbunden sind, deren obere Partie in je  einer von der einen bis zur anderen     Walze    reichenden  Schiene gelagert ist, während die untere Partie frei  durchhängt, so dass das Gewicht dieser durchhängen  den Partie der Kette eine synchrone Drehung der  beiden     Transportwalzen        erzwingt    und jede elastische  Dehnung oder Verkürzung des Transportbandes ver  hindert.

      Um das Transportband in einer bestimmten Stel  lung anhalten zu können, sind gemäss einer bevorzug  ten Ausführungsform an der durch einen Motor ange  triebenen     Walze    zwei in verschiedenen senkrecht zur       Walzenachse    stehenden Ebenen angeordnete An  schläge vorgesehen mit je einer radial gerichteten  Anschlagfläche, von denen die Anschlagfläche     des     einen     Anschlages    bei einer gegebenen Drehrichtung  nach vorne gerichtet ist, während die Anschlagfläche  des anderen Anschlages bei derselben     Drehrichtung     nach hinten gerichtet ist,

   so dass der eine Anschlag  ein Weiterdrehen der     Walze    und der andere Anschlag  ein Zurückdrehen der     Walze    verhindern kann.  



  Die     Rakelvorrichtung    kann eine einzige Träger  welle aufweisen, an der zweckmässig zwei     Rakel-          schienen    mittels je zweier Tragarme gelagert sind, an  denen die     Rakelschienen    beispielsweise mittels senk  recht zur Achse der Tragwelle stehender     Bolzen    an  gelenkt sind, so dass die     Rakelschienen    in eine zur       Schablonenebene    parallele Lage schwenkbar sind und  durch ihr eigenes Gewichts und/oder zusätzliche Ge  wichte gegen die     abzurakelnde    Schablone angepresst  werden können.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand  der beigefügten Zeichnung ausführlich beschrieben;  es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des endlosen Transport-      Bandes, und der     Transportwalzen    mit der     erfindungs-          gemässen    Kette.  



       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     A-A    von     Fig.    1;       Fig.    3 eine schaubildliche Darstellung der einen  Transportwalze mit Anschlägen zum Anhalten des  Transportbandes;       Fig.    4 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum  Anhalten des Transportbandes;       Fig.    5 einen Grundriss der     Rakelvorrichtung;          Fig.    6 eine Seitenansicht der     Rakelvorrichtung.     Gemäss     Fig.    1 ist ein endloses Transportband 10  über zwei Transportwalzen 11 und 12 geführt.

   Diese       Transportwalzen    11 und 12 sind in einem nicht dar  gestellten Gestell der     Schablonendruck-Maschine    ge  lagert. An diesem Gestell ist eine Führungsplatte 13  befestigt, welche als Unterlage für die obere Partie  14 des endlosen Transportbandes 10 dient. Die untere  Partie 15 des endlosen Transportbandes 10 ist durch  eine Anzahl     Führungswalzen    16 und 17 geführt. Die  beiden     Führungswalzen    17 befinden sich auf der inne  ren Seite des endlosen Transportbandes 10 und haben  die Aufgabe, dem Transportband 10 eine gewisse  Spannung zu erteilen, während die anderen beiden       Fürungswalzen    16 Unteralb des Transportbandes 10  angeordnet sind und nur zur Unterstützung desselben  dienen.

   An beiden Enden der     Transportwalzen    11 und  12 ist je ein Kettenrad befestigt, von denen in     Fig.    1  jeweils nur ein Kettenrad 18 der     Transportwalze    11  und ein Kettenrad 19 der Transportwalze 12 sichtbar  ist. Über diese beiden Kettenräder 18 und 19 ist eine  endlose Kette 20 gespannt, deren obere Partie 21  gerade gestreckt ist, da sie wie weiter unten be  schrieben, auf einer Führungsschiene 22 aufliegt, wäh  rend die untere Partie 23 frei durchhängen kann.  Diese frei durchhängende Kette kann, falls notwendig,  auch von unten nachgiebig gespannt werden, z. B.  durch Gewichte oder Federn.

   Die eine     Transportwalze     11 wird durch einen nicht dargestellten Motor ange  trieben, während die andere     Transportwalze    12 frei  drehbar ist. Damit die Reibung zwischen der Füh  rungsplatte 13 und dem Transportband 10 nicht zu  gross ist, sind eine Anzahl     Stützwalzen    vorgesehen,  von denen in     Fig.    1 nur eine einzige     Stützwalze    23  dargestellt ist. Die     Stützwalze    23 ragt nur wenig über  die Führungsplatte 13 hinaus, so dass das Transport  band 10     praktisch    flach auf der Führungsplatte 13  aufliegt.  



  Gemäss     Fig.    2 weist die endlose Kette 20 Rollen  24 auf, welche in Kettengliedern 25 gelagert sind.  An diesen Kettengliedern 25 sind     Holzleisten    26 be  festigt, welche zur Unterstützung des endlosen Trans  portbandes 15 dienen. Die Rollen 24 der endlosen  Kette 20 sind durch eine Schiene 22 unterstützt. Diese  Schiene 22 erstreckt sich von der     Transportwalze    11  bis zur     Transportwalze    12, so dass die obere Partie  21 der Kette 20 von dem Kettenrad 18 bis zum  Kettenrad 19 unterstützt ist. Die beiden Schienen 22  sind auf zwei Balken 26' des Maschinengestelles be  festigt.

   Der Abstand der beiden     Transportwalzen    11  und 12 ist durch nicht     dargestellte    Mittel einstellbar,    damit das endlose Transportband 10 so weit als not  wendig gespannt werden kann.  



  Die Transportwalze 11, welche in     Fig.    3 der Deut  lichkeit halber ohne die Zahnräder 18 dargestellt ist,  weist an ihren beiden Enden zwei Scheiben 27 und 28  auf, an denen je ein Anschlag 29 und 30 vorgesehen  ist. Die Anschlagflächen dieser beiden Anschläge sind  so angeordnet, dass durch den Anschlag 29 eine  Drehung der     Walze    11 im     Gegenuhrzeigersinne    auf  gehalten werden kann, während durch den Anschlag  30 eine Drehung im     Uhrzeigersinne    aufgehalten wer  den kann. Am Maschinengestell sind zwei Rollen 31  und 32 verschiebbar gelagert, welche in die Bewe  gungsbahn der Anschläge 29 und 30 schiebbar sind,  um die Drehung der Walze 11 aufzuhalten.

   Diese  Rollen sind so angeordnet, dass, wenn beide Rollen  31 und 32 mit den Anschlägen 29 und 30 in Eingriff  gelangen, die     Walze    möglichst spielfrei gehalten ist,  und weder vor- noch zurückgedreht werden kann.  



  Gemäss     Fig.    4 weist der Anschlag 29 eine Stell  schraube 33 auf, welche eine genaue Einstellung der  Ruhelage der Walze 11 ermöglicht. Die mit dem  Anschlag 29 zusammenwirkende Rolle 31 ist an einem  verschiebbaren Träger 34     gelagert.    Der Träger 34 ist  zwischen Führungen 35 und 36 geführt und weist  an seinem unteren Ende zwei Arme 37 und 38 auf,  an denen zwei Federn 40 und 41 befestigt sind, die  mit ihrem anderen Ende an zwei Bolzen 42 und 43  der Führungen 35 und 36 angehängt sind. Diese  beiden Federn 40 und 41 haben das Bestreben, den  Träger 34 in den Bereich des Anschlages 29 zu  schieben.

   Es sind an sich bekannte in der Zeichnung  nicht dargestellte Mittel vorhanden, um die Rolle  31 entgegen der Kraft der Federn 40 und 41 aus dem  Bereich des Anschlages 29 zu ziehen, ferner sind  Mittel vorhanden, um die Rolle in dieser Stellung zu  halten und im gewünschten Moment loszulassen.  Diese Mittel sind hier - da nicht zur Erfindung  gehörend - nicht näher beschrieben und dargestellt.  



  Gemäss     Fig.    5 weist die     Rakelvorrichtung    eine  Trägerwelle 44 auf, an der zwei kürzere Tragarme 45  und 46 für eine erste     Rakelschiene    47     angelenkt    sind,  sowie zwei längere Tragarme 48 und 49 für eine  zweite     Rakelschiene    50. Die Befestigung der     Rakel-          schienen    47 und 50 ist aus     Fig.    6 ersichtlich.

   Die erste       Rakelschiene    47 ist mit     Bolzen    51 an zwei Gabeln 52  und 53     (Fig.    5)     angelenkt,    während die zweite     Rakel-          schiene    50 mit Bolzen 56 an zwei Gabeln 54 und 55       (Fig.    5)     angelenkt    sind. Die Gabeln 52, 53, 54 und  56 weisen je einen Zapfen 57 auf, mit dem sie  schwenkbar in den entsprechenden Tragarmen 45, 46,  48 und 59     angelenkt    sind. Die beiden     Rakelschienen     47 und 50 weisen je eine     Rakelleiste    57 und 58 auf,  die aus Gummi oder sonst einem geeigneten Material  sein kann.

   Da die     Rakelschienen    einerseits um die  Welle 44 und anderseits um die     Bolzen    51 bzw. 56  schwenkbar sind, können sich die     Rakelleisten    57 bzw.  58 genau der Lage einer     abzurakelnden    Schablone 59  anpassen, ohne dass besondere Federn notwendig sind,  um die     Rakelleisten    57, 58 gegen die Schablone 59      zu drücken. Falls das Eigengewicht der     Rakelschienen     47, 50 nicht genügen sollte, um die     Rakelleisten    57,  58 gegen die Schablone 59 anzudrücken, so können  zusätzliche Gewichte 61 auf die Zapfen 57 der     Gabeln     52, 53, 54 und 56 aufgesetzt werden.  



  Zwischen den     Rakelleisten    kann     vorteilhafterweise     eine einfache     Walze    60 aus Eisen oder einem ge  eigneten Material auf die Schablone 59 gelegt werden.  Durch diese     Walze    kann entsprechend ihrem Durch  messer mehr oder weniger Farbe aufgetragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schablonendruck-Maschine für Textilbahnen mit endlosem Transportband und Rakelvorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass zwei zueinander parallele Transportwalzen (11, 12) zum Spannen und Antreiben eines endlosen Transportbandes (10) an ihren beiden Enden mit je einem Kettenrad (18, 19) versehen und über je eine endlose Kette (20) miteinander verbunden sind, deren obere Partie (21) in je einer von der einen bis zur anderen Walze reichenden Schiene (22) ge lagert ist, während die untere Partie (23) frei durch hängt, so dass das Gewicht dieser durchhängenden Partie (23) eine synchrone Drehung der beiden Trans portwalzen (11, 12)
    erzwingt und jede elastische Deh nung oder Verkürzung des Transportbandes (10) ver hindert. UNTERANSPRÜCHE 1. Schablonendruck-Maschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anhalten des Transportbandes (10) in einer bestimmten Stellung an der durch einen Motor angetriebenen Walze (11) zwei in verschiedenen, senkrecht zur Walzenachse stehenden Ebenen (27, 28) angeordnete Anschläge (29, 30) vorgesehen sind mit je einer radial gerichteten Anschlagfläche, von denen die Anschlagfläche des einen Anschlages (29) bei einer gegebenen Drehrich tung nach vorne gerichtet ist, während die Anschlag fläche des anderen Anschlages (30)
    bei derselben Drehrichtung nach hinten gerichtet ist, so dass der eine Anschlag (29) ein Weiterdrehen der Walze (11) und der andere Anschlag (30) ein Zurückdrehen der Walze (11) verhindern kann. 2. Schablonendruck-Maschine nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelvorrichtung eine einzige Trägerwelle (44) aufweist, an der zwei Rakelschienen (47, 50) mittels je zweier Tragarme (45, 46, 48, 49) schwenkbar ge lagert sind, an denen die Rakelschienen (47, 50) mit tels senkrecht zur Achse der Tragwelle (44) stehender Bolzen (51, 56) angelenkt sind,
    so dass die Rakel- schienen (47, 50) in eine zur Schablonenebene (59) parallele Lage schwenkbar sind und durch ihr eigenes Gewicht und/oder zusätzliche Gewichte gegen die abzurakelnde Schablone anpressbar sind.
    3. Schablonendruck-Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rakel- leisten (57, 58) ein Rundstab (60) auf die abzu- rakelnde Schablone (59) aufgelegt ist, welcher ent sprechend seinem Durchmesser mehr oder weniger Farbe durch die Schablone (59) hindurchdrückt. 4. Schablonendruck-Maschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die frei durch hängende Kette (20) z. B. durch Gewichte oder Federn nach unten nachgiebig gespannt wird.
CH270963A 1963-03-04 1963-03-04 Schablonendruck-Maschine für Textilbahnen mit endlosem Transportband und Rakelvorrichtung CH400980A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0218860A3 (en) * 1985-10-10 1989-01-25 International Business Machines Corporation Continuous solder paste dispenser

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0218860A3 (en) * 1985-10-10 1989-01-25 International Business Machines Corporation Continuous solder paste dispenser

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