CH401256A - Analog-Digital-Umsetzer - Google Patents

Analog-Digital-Umsetzer

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CH401256A
CH401256A CH951463A CH951463A CH401256A CH 401256 A CH401256 A CH 401256A CH 951463 A CH951463 A CH 951463A CH 951463 A CH951463 A CH 951463A CH 401256 A CH401256 A CH 401256A
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CH
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current
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analog
binary
switch
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CH951463A
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Inventor
Ivan Dipl Ing Horvat
Boris Dipl Ing Sakic
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1066Mechanical or optical alignment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description


      Analog-Digital-Umsetzer       Die Erfindung     betrifft    einen     Analog-Digital-Um-          setzer,    bei welchem ein der     umzusetzenden    analogen  Spannung     proportionaler    Messtrom mit dem Sum  menstrom der     durch        zugeschaltete    Widerstände     aus     einer     Referenzspannungsquelle        .fliessenden,    binär ge  stuften Teilströme     verglichen    wird und bei     welchem     ein Steuerkreis ausgehend vom grössten Teilstrom  so viele Teilwiderstände zuschaltet,

   bis der     Mess-          strom    -durch den     Summenstrom    kompensiert ist oder  höchstens um weniger     .als    der kleinste binär     gestufte     Teilstrom grösser     als.    oder Summenstrom ist. Die An  zahl der     digitalen        Stufen    liefert den gewünschten  digitalen Wert der umzusetzenden analogen Span  nung.

   Bei diesem     Analog-Digital-Unisetzer    ist die  Messgenauigkeit in erster Annäherung durch das  Auflösungsvermögen gegeben, das     den    Wert des  kleinsten; binär     gestufen    Teilstromes hat.     Die    Mess  genauigkeit kann normalerweise nur     dadurch        ver-          grössert    werden, dass der kleinste,     binar        gestufte     Teilstrom verringert wird. Dies hat aber eine, be  züglich Aufwand, nachteilige Erhöhung der binären  Stufenzahl zur Folge.  



  Durch die     Erfindung    wird ein     Analog-Digital-          Umsetzer    aufgezeigt, bei welchem das     Auflösungs-          vermögen    um einen Faktor 2 ohne     Erhöhung    der  Zahl der binären     Stufen    verbessert wird.

   Der     Analog-          Digital-Umsetzer        ist.    dadurch     gekennzeichnet,        dass     der Messtrom durch einen konstanten     Zusatzstrom     vergrössert ist, der gleich der Hälfte des     kleinsten,     binär gestuften     Teilstromes    ist.  



  Anhand der Zeichnung     soll    die     Erfindung    bei  spielsweise näher     erläutert    werden.  



  In     Fg.    1 ist die     grundsätzliche    Anordnung     des          Analog-Dibtal-Umsetzers    gezeigt.         Fig.    2     zeigt        das        Schema        .eines     In     Fig.    1 ist     mit    1     die        Quelle    der     umzusetzenden     analogen     Spannung        UL        .bezeichnet,

      die     einen    den       Messwiderstand    R mit dem Leitwert Y und     die        Ver-          gIeichsanordnung    2     durchfliessenden        Mess@trorn        1F     erzeugt. Mit 3 ist die     Referenzspannungsquelle    mit  der Spannung U,.     bezeichnet,    die     ihrerseits        einen     durch die mittels der     Schalter    So ...     S"        zugeschalteten     Teilwiderstände     R"    ...

   R" und     die        Vergleichsanord-          nung    2     durchfliessenden    Strom     IS    erzeugt. Die Wi  derstände     R"    ...     R"        sind    binär     abgestuft,    das     .heisst          R"    hat den Leitwert 20.     Y",        R1    :

  den     Leitwert    21.     Yo     usw und     R"    den     Leitwert    2n.     Y".    Der Strom     1s        ist     der Summenstrom der durch     die        jeweils        zugeschafe-          ten    Widerstände     fliessenden        Teilströme.    Seine     Strom-          richtung    .ist     entgegengesetzt        derjenigen    des Messtro  mes     IF    ,

   so dass vorerst die     Vergleichsanordnung    2  vom     Differenzstrom    AI =     IE-Is    durchflossen, wird. Mit  4 ist ferner     schematisch    der     Steuerkreis        bezeichnet,     der in bekannter Weise die     Zuschaltung    der Teil  widerstände     R"    ...

       R2        Tolgendermassen        besorgt       An, erster     Stelle    wird der     Teilwiderstand        R"    der  höchsten binären     Stufte        durch        Schliessen    des     Schal-          ters        S"        zugeschaltet.        Falls    der     Differenzstrom        in    der  Vergleichsanordnung 2 positiv     ist,

      das     heisst    der  Messtrom     h    grösser als -der Summenstrom     IS    -ist,  bleibt der Schalter     S"        geschlossen.    Bei negativem       Differenzstrom    wird :der     Schalter        S,t        wieder        geöffnet.     



       Durch    den Steuerkreis 4 wird     :anschliessend    der       Schalter        S,1    1 der nächst niedrigeren     binären    Stufe  geschlossen und     damit    der     Teilwiderstand:        R"    _ 1 ein  geschaltet. Falls der     Differenzstrom    positiv ist, bleibt  wiederum der Schalter     S"-1    geschlossen. Bei nega-           tivem        Differenzstrom    wird der Schalter     S"    _ wieder  geöffnet.  



  In gleicher     Weise    werden durch den Steuerkreis  alle folgenden binären Stufen bis zur letzten Stufe  mit dem Schalter     S"    und dem Teilwiderstand R" aus  probiert. Durch den     Schaltzustand    der Schalter S" ...  S" der binären Stufen, wobei einem geschlossenen       Schalter    beispielsweise der     Wert    L und einem     offenen     Schalter der Wert O     zugeordnet    ist, wird die analoge  Spannung Ur mindestens angenähert in binärer Form  dargestellt.

   Die Abweichung vom Sollwert ist hier  bei höchstens gleich dem     Auflösungsvermögen,    also  geringer als der     kleinste,    binär gestufte     Teilstrom,     der gleich ist dem durch die     Zuschaltung    des Teil  widerstandes     R"    mit dem Leitwert 20 .     Y"    erzeugten  Strom. Auf die Eingangsspannung     UE    bezogen ist das       Auflösungsvermögen    u = U, .     Y"/Y,    wo Y der     Leit-          wert    des     Messwiderstandes    R und U,. .

   Y" der     klein-          ste    binär gestufte Teilstrom sind. Die Abweichung  tritt hierbei immer in der     gleichen    Richtung auf, ist  also ein asymmetrischer Fehler.  



  Mit 5 ist     nun    in     Fig.    1 eine     Stromquelle    für  einen konstanten Zusatzstrom     Ir,    bezeichnet, durch  welchen gemäss der     Erfindung    d er     Messtrom        IE    um  einen Betrag vergrössert wird, der gleich     isst    der  Hälfte des kleinsten, binär gestuften Teilstromes.

    Die Vergleichsanordnung 2 wird demnach vom Dif  ferenzstrom     .1I    =     'E        -f-    Ir -     IS        :durchflossen.    Durch  die Erfindung wird erreicht, dass ;die     durch    das Auf  lösungsvermögen a. entstehende Abweichung vom  Sollwert symmetrisch und gleich   a/2,     .also    nur  noch die     Hälfte    ist. Anhand eines     Zahlenbeispiels     soll dies verdeutlicht werden.  



  In einem     Analog-Digital-Umsetzer        gemäss        Fig.    1  habe der     Messwiderstand    einen Leitwert Y von 0,5  .     10-3        Ohm-1.    Ferner sei der kleinste binär     gestufte     Teilstrom Ur .

       Y"    = 20     uA.    Es     soll    nun eine ana  loge Spannung     U"    von 38     mV    umgesetzt werden,  und zwar vorerst ohne     Zusatzstrom        Ir.    Die analoge  Spannung     UE    erzeugt einen durch .den Widerstand R       fliessenden    Strom     IE    von 19     u.A.    Der     Differenzstrom     in der     Vergleichsanordnung    2 ist also mit .der     letzten     binären.

   Stufe (Schalter S" ,     zugesdhalteter    Widerstand  R") negativ, so dass der Schalter S" wieder geöffnet  wird. Die Abweichung des digitalen     Messwertes    O  vom analogen Messwert ist     demnach    19     uA        bzw.     38     mV.     



  Durch die Einführung des konstanten Zusatz  stromes     I,,    von der Grösse 20     uA/2    = 10     uA        zum          Messtrom        IE        ist    der totale, der     Verglei        hsanordnung     2 von der Eingangsseite     zugeführte    Strom     IE        -i-    Ir  = 29     ttA.        Beim    Schliessen des Schalters     S1    fliesst  durch den Widerstand     R1    mit dem     Leitwert    21 .

       Y"     ein Strom h von 40     uA.    Der     Differenzstrom    AI =     'E          -f-        1I;    -     IS    = -11     uA    in der     Vergleidhsanordnung    2  ist demnach negativ, sodass der Schalter     S1    wieder  geöffnet wird. In der Folge wird der     Schalter    S"  geschlossen, was einen durch .den Widerstand R"       fliessenden    Strom     IS    von 20     uA    bewirkt.

   Da nun der  Differenzstrom AI in der     Vergleichsanordnung    2 po-         sitiv    ist, nämlich     -i-9        uA,    bleibt der Schalter So ge  schlossen. Die Abweichung des von dieser     letzten     binären Stufe (S", R") erzeugten Stromes (20     uA)     vom Sollwert (19     uA)    ist also bloss noch 1     uA.    Die  Abweichung ist im Extremfall   10     u1A,    beispiels  weise bei der Umsetzung eines Messtromes von  10     tlA,    30     uA    usw.,

   gegenüber einer maximalen Ab  weichung von 20     uA    bei den herkömmlichen Um  setzern.  



  In dem in     Fig.    2     schematisch    gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel des     Analog-Digital-Umsetzers    ist wie  derum mit 1 die Quelle der umzusetzenden analogen  Spannung Ur bezeichnet. Der positive Pol dieser  Spannungsquelle liegt am Eingang des Trennver  stärkers 6, der eine Spannungsverstärkung von 1 bei  beispielsweise einem Eingangswiderstand von min  destens 30     Megohm    und einen Ausgangswiderstand  von etwa 0,025 Ohm     aufweist.    Die Ausgangsspan  nung des Trennverstärkers 6 ist also die gleiche wie  die Messpannung     Ur",    sie liegt aber über einem we  sentlichen kleineren Widerstand.

   Zwischen dem Aus  gang des Trennverstärkers 6 und dem Verbindungs  punkt A liegt der Messwiderstand von beispielsweise  2000 Ohm. Der     Verbin,d:ungspunkt    A stellt eine vir  tuelle Erde dar, so     d'üss    in ihm einmal ein der     Mess-          spannung        UE        proportionaler    Strom Ir     fliesst.     



  Im     Verbind'un.gspunkt    A     .fliesst    ferner mit glei  chem     Vorzeichen    der Zusatzstrom<B>11</B>     ".    Dieser wird  einer konstanten     Spannungsquelle    7 über ein     Poten-          tiometer    8 und' einen     hodholimigen    Widerstand 9 von  beispielsweise 1     Megohmentnommen.     



       Schliesslich        fliesst        im    Verbindungspunkt A mit  entgegengesetztem     Vorzeichen    der durch die     Refe-          renzs:pannungsquelle    3 und zugeschaltete Wider  stände erzeugte Summenstrom     l,.    Die     Teilstrom-          schalter    s" ...     s,;    bestehen wiederum .aus einem Schal  ter     und    einem zugehörigen Widerstand, wobei die  Leitwerte der Widerstände eine     geometrise'he    Reihe  20. Y" ... 26. Y" bilden.  



  Der im Verstärker 10 verstärkte Differenzstrom  AI =     Ir        -I-        Ir    -     IS        ist    dem Eingang des     Kodierregi-          sters    11 zugeleitet.

   Das     Kodierregister,    das     im    we  sentlichen in bekannter Weise aus.     :einem        Schiebe-          register    und     einem    Halteregister besteht, welch     letz-          teres    Stufen     STO    ...     STe    mit     bistabilen        Kippsdhaltunsgen     aufweist, bewirkt in an sich     bekannter        Weise    die       Betätigung    der     Teilstroms.chalter    so ... s,;.

   In der Fi  gur sind als Schalter mechanische Schalter einge  zeichnet. Diese werden     zweckmässigerweise    durch  elektronische, beispielsweise     transistorisierte        Schal-          ter        gebildet,    welche durch     Steuerpotentiale    auf den  strichliniert eingezeichneten Steuerleitungen des     Ko-          dierregisters    11 betätigt werden. Hierbei ist jedem       Teilstromsdhalter    s" ... s,;     fortlaufend    eine Stufe       ST,    ... ST,; des     Kodierregisters    11 zugeordnet.

   Fer  ner ist ein Taktgeber 12 vorgesehen, der     Trigger-          impulse    für das     Kodierregister    liefert.  



  Durch den ersten     Triggerimpuls    wird der Teil  stromschalter s,;     geschlossen.    Je nachdem, ob der  Strom im Verbindungspunkt A positiv oder negativ      ist, wird durch den nächsten     Triggerimipuls    :die Stufe       ST6    des     Kodierregisters        unbeeinflusst    gelassen, so  dass der Schalter     s6        geschlossen    bleibt, oder in     die     andere stabile Lage gekippt, so :dass der     Sehalter        ss     wieder geöffnet wird.

   Der     gleiche    Vorgang wiederholt  sich der Reihe .nach für alle weiteren     Stufen    bis zur  letzten Stufe     STO    bzw. so. Am Ende des     Zyklus    ent  hält das     Kodierregister    11 einen der     analogen    Ein  gangsspannung     UI,        proportionalen    digitalen     Wert     <I>k .</I>     2    <I>... k .</I>     2E.       Der Zusatzstrom Ir ist so bemessen,     :

  dass    er den  halben Wert des niedrigsten     Teilstroms,    also des  Stromes des     Teilstromschalters    so     aufweist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Analog-Digital-Umsetzer, bei welchem ein der umzusetzenden analogen Spannung proportionaler Messtrom mit dem Summenstrom.
    ider durch zuge schaltete Widerstände aus einer Referenzspannungs- quelle fliessenden, binär gestuften Teilströme vergli chen wird und bei welohem ein Steuerkreis aus gehend vom grössten Teilstrom. so viele Teilwider stände zuschaltet, bis.
    der Messtrom durch den Sum menstrom kompensiert oder höchstens um weniger als der kleinste binär gestufte Teilstrom grösser als der Summenstrom ist, dadurch :gekennzeichnet, dass der Messtrom :durch einen konstanten Zusatzstrom vergrössert ist, der gleich :
    der Hälfte des kleinsten binär gestuften Teilstroms ist.
CH951463A 1963-07-31 1963-07-31 Analog-Digital-Umsetzer CH401256A (de)

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