CH401355A - Behälterverschluss aus elastischem Werkstoff - Google Patents
Behälterverschluss aus elastischem WerkstoffInfo
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Description
Behälterverschluss aus elastischem Werkstoff Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälterverschluss aus elastischem Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen, mit Mitteln zum Festhalten der im Behälter aufbewahrten Gegenstände, bestehend aus einem Halteteil, der durch federnde Abstandhalter mit dem Verschlusskörper verbunden ist. Der Verschluss ist z. B. für Tabletten Röhrchen aus Glas oder Aluminium. Drageeflaschen oder dergleichen bestimmt. Die bekannten Verschlüsse dieser Art weisen im unbelasteten Zustand entweder langgestreckte oder spiralförmige Abstandshalter auf, deren untere Enden durch einen offenen Ring oder eine geschlossene Platte miteinander verbunden sind. Die spiralförmigen Abstandshalter haben gegenüber den langgestreckten den Vorteil, dass grössere Abstände zwischen Verschlusskappe einerseits und Behälterinhlt andererseits und damit grössere Toleranzen überbrückt werden können. Bekannte Verschlüsse dieser Art weisen daher bereits im unbelasteten Zustand spiralförmige Abstandshalter auf. Es ist auch vorgesehen worden, den Abstandshaltern statt einer Spiralform bereits im unbelasteten Zustand einen Knickpunkt einzuformen. Derartige Verschlüsse weisen jedoch verschiedene Nachteile auf. Zunächst einmal sind die Werkzeuge für im unbelasteten Zustand bereits spiralförmige oder vorgeknickte Abstandshalter kompliziert und teuer, insbesondere bereitet das Entfernen derartiger Verschlüsse aus dem Werkzeug in der Praxis immer wieder gewisse Schwierigkeiten. Sind die Enden der Abstandshalter mit einem Ring verbunden, so ist dessen Durchmesser durch den Durchmesser des Führungsringes an der Verschlusskappe begrenzt, d. h. es besteht z. Beispiel bei Drageeflaschen keine Möglichkeit, die ausserhalb des Bereiches des Flaschenhalses im Flaschenbauch befindlichen Drages festzulegen. Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Der erfindungsgemässe Behälterverschluss zeichnet sich dadurch aus, dass die Abstandhalter in zwei parallelen Ebenen angeordnet und so ausgebildet sind, dass sie beim Andrücken des Halteteiles gegen den Verschlusskörper in Richtung gegen die gegenüberliegende der genannten Ebenen einknicken, wobei ein Abstandhalter in die Lücke zwischen den gegenüberliegenden Abstandhalter eintritt. Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielhaft erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Behälterverschluss im unbelasteten Zustand in Ansicht; Fig. 2 im belasteten Zustand in Ansicht; Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine besondere vorteilhafte Ausführungsform des Behälterverschlusses im belasteten Zustand; Fig. 4 einen weiteren Schnitt durch einen Verschluss im unbelasteten Zustand; Fig. 5 einen zu Fig. 4 um 900 versetzten Schnitt und Fig. 6 eine Draufsicht auf den Behälterverschluss von unten. Der aus Polyäthylen hergestellte Verschluss besitzt eine Kappe 1 und einen an diese angesetzten hohlzylindrischen Führungsring 2 mit Rippen 3, 4, 5. Die Rippen dienen dazu, etwaige Toleranzen der Mündungsöffnung des Behälters zu überbrücken und gleichwohl einen dichten Verschluss zwischen der Be hälterwandung und dem Verschluss zu gewährleisten. Darüber hinaus erleichtern diese Rippen auch das Entfernen des Verschlusses aus der Behälteröffnung. An der Innenseite der Kappe 1 sind innerhalb des Führungsringes 2 drei Abstandshalter 6, 7, 8 angespritzt. Die Abstandshalter besitzen auf ihrer Innenseite eine sich in Längsrichtung erstreckende Rippe 9 von geringer Höhe und besitzen zueinander parallele, bandförmige Teile, welche in zwei parallelen Ebenen angeordnet sind. Die Enden der Abstandshalter sind gegeneinander versetzt an gegenüberliegenden, rechteckartig angeordneten Stegen 10, 11 und zwar an deren Innenseiten, befestigt, wie sich am besten aus Fig. 4 erkennen lässt. Die Rippen 9 enden, wie sich gleichfalls aus Fig. 4 ergibt, mit einem gewissen Abstand 12 von den rechteckig angeordneten Stegen 10, 11. Die freien Enden der Abstandshalter sind ferner lediglich im oberen Randbereich der Stege 10, 11 befestigt. Ferner verjüngen sich die Stege, wie die Fig. 3 und 4 ohne weiteres erkennen lassen, zu den an ihnen befestigten Abstandshaltern 6-8 hin, vorzugsweise konisch. Die die Abstandshalter 6-8 tragenden Stege 10, 11 sind durch Zwischenstege 13, 14 miteinander verbunden, wie sich aus den Fig. 3-5, insbesondere aber auch aus Fig. 6 ergibt und bilden einen rechteckigen Rahmen. Fig. 4 der Zeichnung zeigt deutlich, dass die mit den Abstandshaltern 6-8 verbundenen Stege 10, 11 in ihrer Höhe über diejenigen der Zwischenstege 13, 14 hinausgeführt sind, so dass sie bei Druckeinwirkung bestrebt sind, nach innen auf die Höhe der Zwischenstege auszuweichen, wie sich insbesondere auch aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2 ergibt. An dem durch die Stege 10, 11 sowie die Zwischenstege 13, 14 gebildeten Rechteck sind, wie am besten die Fig. 1 und 2 zeigen, kreissegmentförmige Flügel, z. B. 15, angesetzt. Von den kreissegmentförmigen Flügeln, die an den mit den Abstandshaltern 6-8 verebundenen Stegen 10, 11 angesetzt sind, sind die in der Mitte dieser Stege angeordneten Flügel 16, 17 (vergl. Fig. 3) aus der Ebene der übrigen Flügel etwas nach unten verformt. Diese nach unten verformten Flügel 16, 17 sind darüber hinaus versteift oder in sonstiger Weise verstärkt, so dass die Einknickbewegung der Abstandshalter bereits eingeleitet wird, sobald auf diese beiden Flügel aus irgend einem Grunde, sei es wegen Auftreffens auf die Behältermündung oder sei es wegen Auftreffens auf den obersten Behälterinhalt, Druck ausgeübt wird. Durch die gegeneinander versetzte Anordnung der freien Enden der Abstandshalter 6-8 an zwei gegenüber liegenden Stegen 10, 11 des im Verein mit den Zwischenstegen 13, 14 gebildeten Rechtecks ist, wie sich aus Fig. 2 ergibt, gewährleistet dass sie im unbelasteten Zustand gemässe Fig. 1 langgestreckten Abstandshalter beim Einknicken im belasteten Zustand gemäss Fig. 2 sicher aneinander vorbeigeführt werden, so dass sie sich nicht gegeneinander versteifen können, wie es unvermeidlich ist, wenn die freien Enden der Abstandshalter durch kreisförmige Bauelemente, z. B. Ringe oder Plättchen miteinander verbunden sind. Dies erleichtert das maschinelle Abfüllen der Behälter weil der Verschluss stets und sofort nach innen abknickt und somit in die Behältermündung hineinrutscht. sobald er irgendwo gegen die Behältermündung anstösst. Die auf der Innenseite der Abstandshalter angeordneten, sich in Längsrichtung erstreckenden Rippen wirken einer Verkürzung des Federungsweges wirksam entgegen, welcher Nachteil insbesondere den spiralförmigen Abstandshaltern bekannter Bauart eigen ist. Ferner sind die Abstandshalter durch die rippenartige Werkstoffanhäufung im unbelasteten Zustand formbeständiger als spiralförmige Abstandshalter, so dass sie auch bei gemeinsamer Verpackung irgendwelchen nachteiligen Verformungen besser Widerstand leisten können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Behälterverschluss aus elastischem Werkstoff mit Mitteln zum Festhalten der im Behälter aufbewahrten Gegenstände, bestehend aus einem Halteteil, der durch federnde Abstandhalter mit dem Verschlusskörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter in zwei parallelen Ebenen angeordnet und so ausgebildet sind, dass sie beim Andrücken des Halteteiles gegen den Verschlusskörper in Richtung gegen die gegenüberliegende der genannten Ebenen einknicken, wobei ein Abstandhalter in die Lücke zwischen den gegenüberliegenden Abstandhaltern eintritt.UNTERANSPRÜCHE 1. Behälterverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (6-8) aus zueinander parallelen bandförmigen Teilen und aus auf den einander zugekehrten Seiten der Bänder angeordneten Rippen (9) bestehen.2. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter gegeneinander versetzt an den gegen überliegenden Stegen 10, 11 eines rechteckigen Rahmens befestigt sind.3. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter an einem Steg und an einer Spitze eines Dreieckrahmens angeordnet sind.4. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege sich zu den an ihnen befestigten Abstandshaltern hin konisch verjüngen.5. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Abstandshalter (6-8) tragenden Stege (10, 11) verbindenden Zwischenstege (13, 14) zum Verschluss hinaus gewölbt ausgebildet sind.6. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (9) der Abstandhalter (6-8) im Abstand (12) von den rechteckigen Stegen (10, 11) enden.7. Behälterverschluss nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Ab standshalter (6-8) lediglich im oberen Randbereich der Stege (10, 11) befestigt sind (Fig. 4).8. Behälterverschluss nach Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Abstandshaltern (6-8) verbundenen Stege (10, 11) in ihrer Höhe über diejenigen der Zwischenstege (13, 14) hinausgeführt sind, so dass sie bei Druckeinwirkung bestrebt sind, nach innen auf die Höhe der Zwischenstege auszuweichen (Fig. 4).9. Behälterverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er zusammen mit den Abstandshaltern aus demselben Werkstoff sowie in einem Stück hergestellt ist.10. Behälterverschluss nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die freien Enden der Abstandshalter (6-8) verbindenden Stege (10, 11, 13, 14) aussen mit kreissegmentförmigen Flügeln (15) versehen sind.11. Behälterverschluss nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens je einer der an den mit den Abstandshaltern verbundenen Stegen vorgesehene Flügel steifer ist als die anderen.12. Behälterverschluss nach Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass von den kreissegmentförmigen Flügeln (15), die an den mit den Abstandshaltern (6-8) verbundenen Stegen (10, 11) angesetzt sind, wenigstens je einer (16, 17) aus der Ebene der übrigen Flügel etwas nach unten verformt ist.
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