Zusatzgerät an Bodenreinigungsmaschine zum Auftragen von heissem Wachs Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Zusatzgerät an Bodenreinigungsmaschine zum Auftra gen von heissem Wachs, bestehend aus einem an der Maschine wegnehmbar anbringbaren Behälter für Wachs mit einer Heizvorrichtung zum Erhitzen des Wachses und mit einer durch ein Ventil abschliess- baren Auslauföffnung. Bei bisher bekannten solchen Zusatzgeräten wird das Ventil durch ein Zugorgan auf mechanischem Wege vom Handgriff der Maschine aus betätigt. Dieses Zugorgan ist unhandlich und be einträchtigt das Aussehen der Maschine.
Gemäss der Erfindung weist ein solches Zusatz gerät an einer Bodenreinigungsmaschine zur Betä tigung des Auslaufventils einen Elektromagneten auf, von welchem eine Verbindungsleitung zu einem am Handgriff angeordneten Schalter führt, :durch welchen der Elektromagnet ein- und ausgeschaltet werden kann.
Bei einer Ausführungsform mit elektrischer Heiz- vorrichtung des Zusatzgerätes ist sowieso eine elek trische Verbindungsleitung zum Handgriff der Ma schine vorhanden und es kann über diese Verbindungs leitung auch der Magnet betätigt werden, so dass hier für kein besonderes Übertragungsorgan mehr erfor derlich ist.
Der Elektromagnet kann vorteilhaft ein über dem Auslaufventil angeordneter Hubmagnet sein, der be strebt ist, den Ventilstössel entgegen Federspannung in Offenstellung zu ziehen.
Während ferner bei den bekannten Zusatzgeräten das Auslaufventil nur in ganz geschlossene oder ganz offene Lage eingestellt und daher die Menge des aus- fliessenden Wachses nur durch kürzeres oder längeres öffnen des Auslaufventils reguliert werden kann, kann beim Zusatzgerät nach der Erfindung zweckmässig der Hub des Ventilstössels reguliert werden, so dass die Dosierung der Menge des ausfliessenden Wachses aus- ser durch Änderung der Einschaltdauer des Magneten auch durch Änderung der Einschaltdauer des Ma gneten auch durch ,
Änderung des Ventilstösselhubes eingestellt werden .kann. Der Wachsverbrauch kann daher besser den Erfordernissen angepasst werden.
Die bekannten Zusatzgeräte stehen ausserdem zu folge ihrer zylindrischen Form und äusseren Befe stigungsorgane seitlich erheblich über das Maschinen gehäuse vor, was den Nachteil hat, dass die Zusatz geräte im Betrieb an Wänden und Möbeln anstossen, bzw. die Bodenbearbeitung längs der Wände und Möbel erschweren. Dieser Nachteil kann nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch behoben werden, dass das Gehäuse des Zusatzgerätes im Grundriss nierenförmige Form hat und dass eine Aufsteck-Klemmvorrichtung für das Anbringen des Gehäuses an der Bodenreinigungsmaschine in das Ge häuse eingebaut ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Boden reinigungsmaschine mit Zusatzgerät zum Auftragen von heissem Wachs, Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Zusatzgerät, Fig. 3 ist ein Teilschnitt nach der Linie 111-III der Fig. 2 und Fig. 4 ist ein Schaltungsschema.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die dargestellte Bodenreinigungsmaschine 1 einen elektrischen An triebsmotor 2 und einen in seiner Neigung durch einen Hebelarm 3 stufenlos verstellbaren Stiel 4 auf, an dem sich aussen die Handgriffe 5 befinden, die in einem Kopfstück 6 des Stieles 4 gelagert sind.
Im Bereich der Handgriffe 5 sind Schaltarme 7 vorhanden, mittels welchen im Innern des Kopfstückes 6 befindliche nicht dargestellte Mikroschalter betätigt werden können. Mittels dieser Mikroschalter kann der Antriebsmotor 2 der Maschine ein- und ausgeschaltet werden.
Auf einer Seite des Maschinengehäuses 1 ist das Zusatzgerätgehäuse 8 angeordnet, welches im Grund- riss nierenförmig ist. Das Zusatzgerätgehäuse 8 ist unten, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, durch einen Boden 9 abgeschlossen, in welchem sich eine in das Gehäuse 8 hineinreichende Ausnehmung 10 befindet. In der Ausnehmung 10 ist ein Exzenterkörper 11 un tergebracht, dessen Exzenterzapfen 12 im Gehäuse 8 und Boden 9 gelagert ist. Unter dem Boden 9 ist am Exzenterzapfen 12 ein Hebelarm 13 befestigt.
In den neben dem Exzenterkörper 11 in der Ausnehmung 10 verbleibenden Hohlraum kann ein Stutzen 14 ein treten, welcher im Querschnitt trapezförmig ist und unten auf dem Gehäuse 1 der Bodenreinigungsmaschi- ne befestigt ist. Durch Verschwenken des Hebelarms 13 wird der Exzenterkörper 11 mittels des Zapfens 12 gegen den Stutzen 14 gepresst und auf diese Weise das Zusatzgerätgehäuse 8 am Maschinengehäuse 1 leicht wegnehmbar befestigt.
Das Zusatzgerätgehäuse 8 besitzt einen Raum 15 (Fig. 2) für die Aufnahme von Wachs. Ferner be findet sich unterhalb des Raumes 15 ein Raum 16, in welchem ein nicht gezeichneter Platten-Heizkörper an geordnet ist, durch welchen das Wachs erwärmt wird und zwar auf eine Temperatur von etwa 70-80 C, wel che durch einen nicht dargestellten Thermostaten ein gestellt wird. Vom Raum 15 führt ein Kanal 17 zu einem Ventilgehäuse 18, in welchem ein Ventilstössel 19 vertikal verschiebbar geführt ist. Der Ventilstössel 19 dient zum Abschliessen bzw. Freigeben einer Aus lauföffnung 20 und eine Feder 21 ist bestrebt, ihn in Schliesslage zu drücken.
Auf dem Ventilgehäuse 18 ist ein Hubmagnet 22 angeordnet, welcher bei Strom durchgang den Ventilstössel 19 hebt und dadurch das Ventil öffnet bzw. die Auslauföffnung 20 freigibt. Mit dem oberen Ende des Ventilstössels 19 wirkt ein An schlag 23 zusammen, welcher durch Verdrehen am Griff 24 in zwei, drei oder mehrere verschiedene Stel lungen einstellbar ist. Der Hub des Ventilstössels 19 kann auf diese Weise entsprechend eingestellt werden. Es kann somit die durch die Auslauföffnung 20 aus- fliessende Menge von flüssigem Wachs eingestellt wer den.
Eine weitere Dosierung der ausfliessenden Wachs menge kann zudem durch längeres oder kürzeres Ein schalten des Hubmagneten 22 erreicht werden.
Wie aus dem Schaltungsschema der Fig. 4 ersicht lich ist, wird der Hubmagnet 22 über einen Gleichrich ter 25 gespeist. Von diesem Gleichrichter 25 führen Leiter zu einer Steckverbindung 26. Ferner ist auch der Plattenheizkörper 27 über Leiter mit der Steck verbindung 26 verbunden. Wie ersichtlich, ist die Steckverbindung für den Anschluss von je vier Leitern ausgebildet, von welchen einer ein Erdleiter ist. Ein an dem Gleichrichter 25 angeschlossener Leiter ist über die Steckverbindung mit einem Schalter 28 verbunden, welcher im Kopfstück 6 des Stiels 4 angeordnet ist und durch einen der Schaltarme 7 betätigbar ist.
Beim Schliessen des Schalters 28 wird über den Gleichrich ter 25 der Hubmagnet 22 erregt und das Ventil ge öffnet, so dass flüssiges Wachs aus der Auslauföffnung 20 auf den Boden neben die Maschine 1 ausläuft und anschliessend durch die Bürste der Maschine 1 auf dem Boden verteilt bzw. verstrichen wird.
Additional device on floor cleaning machine for applying hot wax The present invention relates to an additional device on floor cleaning machine for Auftra conditions of hot wax, consisting of a removable container for wax with a heating device for heating the wax and a valve closable on the machine - outlet opening. In previously known such additional devices, the valve is actuated mechanically by a pulling member from the handle of the machine. This pulling element is unwieldy and affects the appearance of the machine.
According to the invention, such an additional device on a floor cleaning machine to actuate the outlet valve has an electromagnet, from which a connecting line leads to a switch arranged on the handle, through which the electromagnet can be switched on and off.
In an embodiment with an electrical heating device of the additional device, there is an electrical connection line to the handle of the machine and the magnet can also be operated via this connection line, so that no special transmission element is required here.
The electromagnet can advantageously be a lifting magnet arranged above the outlet valve, which strives to pull the valve stem against the spring tension in the open position.
Furthermore, while in the known accessories the outlet valve is only set in the fully closed or fully open position and therefore the amount of wax flowing out can only be regulated by opening the outlet valve for a shorter or longer period, the stroke of the valve stem can be regulated with the additional device according to the invention so that the dosage of the amount of wax flowing out, except by changing the switch-on time of the magnet, also by changing the switch-on time of the magnet,
Change of the valve stem stroke can be set. The wax consumption can therefore be better adapted to the requirements.
The well-known accessories are also due to their cylindrical shape and external fasteners stigungsorgane laterally significantly above the machine housing, which has the disadvantage that the additional devices collide with walls and furniture during operation, or make it difficult to work the floor along the walls and furniture. This disadvantage can be remedied according to a preferred embodiment of the invention in that the housing of the accessory device has a kidney-shaped plan and that a clip-on clamping device for attaching the housing to the floor cleaning machine is built into the housing.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing.
1 is a perspective view of a floor cleaning machine with an additional device for applying hot wax, FIG. 2 is a vertical longitudinal section through the additional device, FIG. 3 is a partial section along the line III-III in FIG. 2 and FIG a circuit diagram.
As can be seen from Fig. 1, the floor cleaning machine 1 shown has an electric drive motor 2 and a handle 4 continuously adjustable in its inclination by a lever arm 3, on which the handles 5 are located outside, which are in a head piece 6 of the handle 4 are stored.
In the area of the handles 5 there are switching arms 7 by means of which microswitches (not shown) located in the interior of the head piece 6 can be actuated. The drive motor 2 of the machine can be switched on and off by means of this microswitch.
On one side of the machine housing 1, the additional device housing 8 is arranged, which is kidney-shaped in outline. The additional device housing 8 is closed at the bottom, as can be seen from FIGS. 2 and 3, by a base 9 in which a recess 10 extending into the housing 8 is located. In the recess 10, an eccentric body 11 is housed, the eccentric pin 12 is mounted in the housing 8 and bottom 9. A lever arm 13 is attached to the eccentric pin 12 under the bottom 9.
In the cavity remaining next to the eccentric body 11 in the recess 10, a connecting piece 14 can enter, which is trapezoidal in cross section and is fastened at the bottom on the housing 1 of the floor cleaning machine. By pivoting the lever arm 13, the eccentric body 11 is pressed against the connector 14 by means of the pin 12, and in this way the additional device housing 8 is easily removed from the machine housing 1.
The additional device housing 8 has a space 15 (FIG. 2) for receiving wax. Furthermore, be found below the room 15 is a room 16 in which a not shown plate heater is arranged, through which the wax is heated to a temperature of about 70-80 C, wel che by a thermostat, not shown is provided. A channel 17 leads from the space 15 to a valve housing 18 in which a valve stem 19 is guided so as to be vertically displaceable. The valve stem 19 is used to close or release a run-off opening 20 and a spring 21 tries to push it into the closed position.
A lifting magnet 22 is arranged on the valve housing 18, which lifts the valve stem 19 when there is passage of current and thereby opens the valve or releases the outlet opening 20. With the upper end of the valve stem 19 acts on a stop 23 which can be adjusted by turning the handle 24 in two, three or more different Stel lungs. The stroke of the valve stem 19 can be adjusted accordingly in this way. The amount of liquid wax flowing out through the outlet opening 20 can thus be adjusted.
A further dosage of the outflowing amount of wax can also be achieved by switching the solenoid 22 on for a longer or shorter period.
As ersicht Lich from the circuit diagram of FIG. 4, the solenoid 22 is fed via a rectifier 25 ter. From this rectifier 25 conductors lead to a plug connection 26. Furthermore, the panel heating element 27 is also connected to the plug connection 26 via conductors. As can be seen, the plug connection is designed for the connection of four conductors each, one of which is an earth conductor. A conductor connected to the rectifier 25 is connected via the plug connection to a switch 28 which is arranged in the head piece 6 of the handle 4 and can be actuated by one of the switching arms 7.
When the switch 28 is closed, the solenoid 22 is energized via the rectifier 25 and the valve opens, so that liquid wax runs out of the outlet opening 20 onto the floor next to the machine 1 and then distributed or respectively by the brush of the machine 1 on the floor . is elapsed.