Betätigungsvorrichtung für automatischen Plattenspieler Die Erfindung :bezieht ,sich auf leine Betätigungs vorrichtun<B>g</B> für ieinen .automatischen Plattenspieler mit Plattenwechsler, ider nacheinander mehreine Plat ten einseitig spielt. Solche automatische Plattenspie- 1er und deren Betätiilgungsvorniehtu.ngensind ,an sieh bekannt.
Die Erfindung will eine möglichst einfache und daher billige Betätigungsvornichtung,schaffen.
Die erfin@du;ngsgemäs,s,e Betätigungsvorrichtung zeichnet sich aus durch einen bei, jedem .Schaltvor- gang einmal hin- und zurückbewegten Steuerschieber, welcher so angeordnet ist, dass er die Achse des Tonabnehmer-Schwenkzapfens und die Achse des Dreihtellers kreuzt und über idieszen Achsen Ausspa rungen aufweist, die so dimensioniert sind,
dass deren Rand mit Hilfe von Blattfedern ,die Hub- und Senk bewegung des Tonabnehmerarmes und die Hub- und Senkbewegung eines die Achsei des Drehtellers zen tral idurohsjetzenden, ,der Betätigung .einer Stapelwelle dienenden Stiftes in richtiger zeitlicher Reihenfolge steuert.
In ,der Zeichnung ist :dien Erfinidungsigegenstand dargestellt; die Wirkungsweise wird zunächst anhand der vereinfachten schaubildlichen Darstellung von Fig. 1 erläutert.
In Filg. 2 ist eine Betätigungsvorrichtung in An- sicht von untern. und in Fig. 3 ein Schnitt ;
durch die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung entlang oder Linie III-III in Blickrichtung der Pfeile gezeigt. Fig. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 2.
Zunächst sei die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung anhand von Fig. 1 erläutert, wobei zu bemerken ist, dass in dieser Figur der Deutlichkeit halber verschiedene Teile weggelassen sind.
Wenn die Vorrichtung .in Betrieb ;genommen wer- den soll, so wird zunächst Motor 10 mittels Schalter 11iain,geschialüet, der zinen Plattenteller 12 mit <B>Pfeil-</B> richtung treibt. Zugleich wird auch sein :
nicht darge- stellter Verstärker eingeschaltet, der die vom Tonab nehmer .aufgenommenen Signale verstärkt und mit tels Lautsprecher oder Kopfhörer hörbar macht.
Auf dem Teller 12 befindet @sicah ,eine Stapelwelle 13. Mnit der Achse des Tellers fest verbunden ist ein Ritzet 14, Idas sich :
mit derselben Tourenzahl wie oder Teller ,dreht. Dieses Ritzet treibt aber ,das Zahnrad 15 nicht, weil :es sich vor einer Zahnlückie ,desselben befindet.
.Soll nun ziine Plante ,gespielt wenden, so muss lein Druckknopfs.chalber 16 betätigt Wenden. ,Dieser schliesst dein Stromkreis einex Magnetspulie 17, @die, nun einen Anker 18 .anzieht, ideff ,seinerseits,
leinen Zapfen 19 trifft und das Zahnraid 15 soweit dreht, dass dessen Zähne in Idas Ritzet 14 eingreifen. Neun treibt das Zahnrad 15 mittels der Kurheil 20 ,dien Sbeuerschieiber 21, zunächst im:
Richtung X und nachher iin Richtung Y bis zurück in idme Ausigangs- l.age. Das Zahnrad 15 macht idab,ei einie ganze Uni drehung und bleibt dann wieder stehen, wenn das Rit- zel 14 .sich vor ,der Zalh:
nlücke ,befindet. Die Bewe- ,gung,des Schiebers 21 leitet die vemschiddenen Opera tionen, die zum .automatischen Plattenwechsiel erfor- derlich .sind ein, wie iim Folgenden beschreiben wird.
Bei ,der Bewegung ,des in Rich <B>tung</B> X hiebt zuerst idiie lauf Iden .Schieiter -auflaufende Blattfelder 22 mittels ,des Stiftes 23 Iden Tonkopf 24.
Danach dreht Zapfen 25 mit Hilfe ,der Schalpgabiel 26 Iden Tonia#bnehmeramm von ,der Plattenmitte weg, so fern .dies erforderlich ist.
Die .Schaltgabe 26 ist näm lich nicht fest, is.orudenn über eine nicht ,dargestellte Rutschkupplung mit der Drehachse 27 des Tonabneh- menarmüs verbunden. Schaltgabel 28 ;dagegen ist fest mit der Drehachse 27 verbunden.
Gegen ,das Ende der Bewegung jdes Schiebers in Richtung X hebt die auf eine Kante des Schmebiers auf- laufende Blattfeder 29 den Schaltstift 30, der ldie Sta- pelwelle: 13 betätigt, so, dass diese eine Platte auf den Drehteller 12 gleiten lässt.
Die Betätngurngsdauer des Stiftes 30 ist relativ lang, weil eine Bewegungsum kehr von Richtung <I>X</I> auf Richtung<I>Y</I> :stattfindet.
Geigen das Ende ideir Bewegung in Richtung Y läuft zuerst Zapfen 25 gegen idie .Schrägfläche der Schaltgabel 26, wodurch diese den immer noch ange hobenen Tonkopf 24 langsam Dur Plattenmitte hin- ,dreht. Für diesz Drehbewegung ist ein nicht @dange- stellter, auf die feste Gabel 28 wirkender Anschlag angeordnet,
der den Tonkopf 24 über der äussersten Rille der Platte anhält, später aber weggezogen wird. Inzwischen ist auch das Ende der Blattfeder 22 wie der in die Lücke des Schiebers gelangt, Stift 23 senkt sich und derTonkopf24 wird auf diePlatte aufgesetzt.
Nun beginnt Idas Abspielen der Platte, wobei sich der Tonkopf 24 von der Rille in der Platte geführt, langsam zur Plattenmitte beweg. Sowohl die feste Schaltgabel 28 Tals die imittels der Rutschkupplung mit der Achse verbundene Schaltgabel 26 machen diese Bewegung ;mit.
Am Ende ,der Rille schliessen dann )die Kontakte 31, was die gleich-, Wirkung hervorruft wie die Betä- tigung des Druckknopfschalters 16. Der Magnet 17 wird erregt und bringt Zahnrad 15 in Eingriff mit dem Ritzel 14.
Der Steue:rschreber 21 kommt in Be wegung und wiederholt ;die obern @beschrieb:enen Ope rationen in ,im.mer.glie.icher ze"itlich-er Reihenfolge.
Im Folgenden werden. ;die verschiedenen Teile ran Fand der Fg. 2 und 3 eilrngeihen:d beschrieben. Der Deutlichkeit halber werden die gleichen Bezugszah- len, jedoch zu dreistelligen Zahlen erweitert, verwen det.
Der Motor ist ;daher mit<B>100</B> )bezeichnet, er treibt ,mit seiner Welle 101 )den Drehteller 120. Dieser ist mit eurem Gummiring 126 versehen ran welchem das Wellenende des Motors federnd anliegt.
Der Motor ist dazu auf in Fig.4 )dargestellte Weise an einem Bügel 10)3 feidernd ,aufgehängt und mittels idiesem axial verschizbbar.
Wenn das ;dünnere Enide der Welle Iden Teller treibt, so macht dieser 331/3 Umdrehungen pro Miniute"tre,ibt ,das ;
dickere Ende ,den Teller, iso imacht dieser 45 U/Min. Eine auf dem Plattenteller befind- liehe Stapelwelle ist nur angedeutet und mit 130 (in Fig.3} bezeichnet. Der Plattenteller ist -auf einem Zapfen 121 befestigt, der in einem Zapfenlager 122 gelagert ist. Dieses Lager eist mit Hilfe ;der beiden.
Distanzbüchsen 123 ;und des Halters 124 an der Montage- und Abdeckplatte 125 befestigt. Der Zap fen 121 trägt auch ein Ritzel 140, das fest mit diesem verbunden ist. Die Zahnlücke )des Zahnradeis 150 steht -in Rufbestellung immer vor idem Ritzet 140.
Neben der Lücke, .im Teil edier zuerst .mit )dem Rit- zel in, Eingriff gcbraeh,t werden kann, ist der Za:hn- knanz fe;dernid .auagebild)et, .indem hier ein Schlitz 151 angebracht :ist.
Diese fe)dernide Aushildu.ng ist wichtig für ein sanftes Eingreifen der Zähne, weil man nie weiss ob die Zähne beim ersten. Eingriff genlau richtig kämmen. Mittels eines Zapfens 152 ,ist ;auch das Zahnriad an d,er Montageplatte 125 )befestigt. Unter dem Zahn raid ist zine Nocke:
nscheiibe 153 angebracht, )die sich mit idiesem dreht. Obern lauf idem Zahnradbefinden sich ;eiirr Mitn:e@hme:rzapfe,n 201 für eine Kurhelstange 200 und ein Zapfen 190.
Inder Ruh;estelllu:n,g befindet sich in der Nähe des Zapfens 190 ;ein Anker 180 eines Elektromagneten <B>170,</B> der mittels Bolzen 171 ebenfalls an der Monta- igeplatte 125 befestigt ist.
Die Kurbeilstamge 200 ist mittels Beines Zapfens 202 .mit ;einem Steuerschieber 210 verbunden. Der Schieber ist imittels Distanzbol- zen 211, welche in Führungsschlitze 212 greifen, in Abstand von der Monta4geplatte gehalten und ver- schiebbar.gefüh:rt. Der Steuerschieber kreuzt die Mit- tellini;
e.n des Dreh @telliers -und :der Dreihachse des Tonabnieh;merarmies. In der Ruhelage befinden sich Au.snehmungen 213ibzw. 214 über diesen Mitten. Eine Zugfeder 215 dient dazu, mögliches Spiel des Schieiters 210 zu eliminieren. Durch idi;
e Ausneh- mung 214 greift eine Blattfeder 220 hindurch, deren Ende am Distanzbolzen 221 befestigt ist. Auf dem ;andern Ende,diteser Fed@erruht eiiin Stift 230, "der !dile hohle Drehiaohse 270 ;dies Tonabnehmerarmes von oben bis unten ldurchlsetzt. Wird dieser Stift )nach obern b-ewe;
gt, so wird der Tonabnehmer 240 unab- hängig von seiner Stellung bi.ezüglich des Zentrums ide,s Drehtellers igeihoben, weil .er -um idie ;im Teil 241 ,gelagerte Achse 242 schwenkbar eist.
Am rechten Distanzbolzen 211 ;ist ;das Ende I> einer Blattfeder 290 biefesfgt, idie :durch .die Ausnehmiung 213 .des Seh,ieb;eirs 210 hindurchgreift. Ihr arideres Ende reicht bis unter ldas Ende Beines Schaltstiftes 300, d;
erden Zapfen 121 zentral von oben Ibis. tunten durch setzt.
Auf dem Sbuerschieiber ist auch ,ein Stift 250 be festigt, der im Wirkungsbereich ;einer Schaltgabel 260 liegt. Der Stift liegt zwsahe;n einer steilen Flanke 261 ,und .einer s chrägen Flanke 262 iderselben. Die Schalt gabel selber ist nicht fest sondern über eine Rutsch kupplung , ;
die einig Fe,d _r <B>263</B> und .einen Teller 264 ;umfasst, mit der Drelhlaehse 270 verbunden.
Ein,-, zweifite Schaltigabel 280, die .sich iunter ider Gabel 260 befindet, ist dagegen fest mit der Dreh achse 270 verbunden.
Diese Gabel hat zwei Arme 281 und 282, zwischen denen sich ein an der Monta geplatte befestigter Anischliaigbolzen 283 befindet, ider idie Dreh )bewegung ;
der Achse 270 ibegrenzt und somit auch ,die maximal mögliche Bewogung kies Tonkopfes 240 bes@timimt. Die Gabel 280 trägt noch einen dmkten Arm 284 mit eiintim schnaubverstellibaren ;elekträ- sehen Korntakt 285, edier mit ;
einem festen Gegenkon- takt 286 zusammenwirken kann.
Neigten leim festen Anschk4g 283, :der die absolute Endlage des Tonkopfes bestimmt, ist noch ein zwei ter Anschlag in Formeines Anschlaghebels 287 vor- gesehen. Dieser -ist rum )den rechten Führu;ngsbolzem;
211 -schwenkbar gelagert iu,nd das linke Endei des Hebels ruh tinfolge )der Zugkraft seiner Felder 288 .auf dem Umfang einer Nockenschelbe 153.
Das rechte Endeides Anschlaghie!bels <B>287</B> bildet :daher einen An schlag für !dien Arm 281, der .aber :nach Massgabe der Stellung der Nockenscheibe 153 wieder weggezogen wird. In Fig. 2 ist die Stellung gezeigt, bei der der Hebel 287 die Bewegung :der Gabel 280 wieder frei gegeben hat.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist bereits an hand des Schaubildes Fig. 1 beschrieben. Lediglich ,die Beweigung :des nockemgesbeuerben Ansohlaghiebels 287 ist noch zwerläubern.
Die Form ;d:er Nockenscheibe 153 ist s.o ,gewählt, :dass sie .den .Anschlaghebel 287 so bewegt, dass .die ser nur während kurzer Zeit beim Aufsietzen ;
des Ton kopfes auf die äusserste Rille der Schallplatte die freie Bewegung idies Tonabnehmerarmes hemmt. Die ses Hemm= ,ist deshalb notwen4, weil !die Form der Schreltgabel 260 und ider Weg,
des !auf !dem Steuer- schiDber !angeordneten Stifteis 250 so gewählt isind, dass sie dien Tonabnehmer viel weiter :bewegen würden :als zum Aufsetzen iauf die äusserste Rille ;er- fond,erl!ich ist.
Dies ist dadurch bedingt, dass !der Tonabnehmer 240 von jeder beliebigen Stellung aufs von Tand in die Ausgangslage gebracht wenden. kann, so dass dann jedesmal :diie Stellunig d!er Sehalt- igabel 260 bezüglich der Achse 270 anders sein kann.
Hiervon wird auch Gebrauch gemacht beim auto- matischen Abspielen. mehrerer Platten. Eine Betäti gung ides Schaltknopfes 16 .(Fig. 1) kann :auch kurz nach Beginn der Laufzeit :einer Plättle :erfolgen, z. B.
weil ider Hörer nicht,diese, sondern die nächste Platte hören will. Uniabhängig von ider Stellung .des Ton- kopfes 240 auf der Platte wird dann, der automati sche Wechsel mit den Vorgängen:
Abheben !des Ton kopfes - Rückstellen !des Tonkopfes - Betätigen ides iautomatischen Plattenwechslers - Auflegen der nächsten Platte - Drehen ides Tonabmiehmenarmes bis übler idie erste Rille :und Aussetzen ideis Tonkopfes - vollzogen.
Der Magnet 170 bleibt niemals lange erregt, weil der Anker<B>181</B> :und vin fiedernder Gegenkontakt 182 einen Selbstunterbrecher bilden. Solange das Zahnrad 150 sich dreht, bleibt dieser Kontakt dank der Zug kraft der Feder 183 geöffnet. Der Kontakt wird erst wieder geschlossen, wenn, Zapfen 190 den Anker 180 ian;hebt.
Der schräge Teil 181 !des Ankers !bildet :einem Nocken, mit :dessen Hässe !der Zapfen 190 den Anker 180 am Ende der Umdrehung des Zahnrades 150 anhebt.