CH401706A - Stufenloses Planetenreibradgetriebe - Google Patents

Stufenloses Planetenreibradgetriebe

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CH401706A
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Maichen Karl
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/48Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members with members having orbital motion
    • F16H15/50Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/54Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operate by means of rings or by means of parts of endless flexible members pressed between the first-mentioned members

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Stufenloses     Planetenreibradgetriebe       Die Erfindung betrifft ein stufenloses     Planetenreib-          radgetriebe    mit im Antriebsteil durch Fliehkraft nach  aussen getriebenen, als Doppelkegel ausgebildeten  Planetenrädern, welche auf unter einem Winkel zur  Getriebeachse liegenden Zapfen geführt sind und mit  einem axial verschiebbaren und zentrisch zur Ge  triebeachse angeordneten     Abwälzkörper    zusammen  wirken.  



  Bei einem bekannten     Planetenreibradgetriebe    dieser  Art besteht jedes der Planetenräder aus einem koni  schen Reibungskegel mit einem von diesem ausgehen  den Zapfen, auf welchem ein als Reibungskopf dienen  der     balliger    Mantel fest aufsitzt. Der Mangel dieses Ge  triebes besteht darin, dass die beiden Kegel des Pla  netenrades eine feste Einheit bilden, die abgesehen von  ihrem umständlichen Einbau in das Getriebe auch noch  den Nachteil hat, dass für den Fall, als eines der Ke  gelräder beispielsweise zum Zwecke der Änderung des       Untersetzungsverhältnisses    ausgetauscht werden soll,  die ganze Einheit durch eine neue ersetzt werden  muss.  



  Um dies zu vermeiden, besteht bei dem Getriebe  der eingangs erwähnten Bauart erfindungsgemäss der  das Planetenrad bildende Doppelkegel aus zwei mit  einander lösbar verbundenen Kegeln, von welchen der  mit dem     Abtriebsteil    gekoppelte Kegel austauschbar  an dem mit dem     Abwälzkörper    zusammenwirkenden  Kegel angebracht ist und mit einer auswechselbaren  Scheibe zusammenwirkt, welche mit dem     Abtriebsteil     verbunden ist.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher  erläutert, in welcher Ausführungsbeispiele des     erfin-          dungsgemässen    stufenlosen     Planetenreibradgetriebes       dargestellt sind. Es zeigen     Fig.    1 das Getriebe im  axialen Längsschnitt,     Fig.    2 einen Einzelteil des Ge  triebes,     Fig.    3 einen axialen Längsschnitt durch eine  zweite Ausführungsform des Getriebes,     Fig.    4 eine  weitere Variante desselben,

       Fig.    5 einen axialen Längs  schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Ge  triebes und     Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     VI-VI          der        Fig.    5.  



  Das Getriebe nach     Fig.    1 weist ein zylindrisches  Gehäuse 1 auf, welches nach einer Seite zu in eine die  Antriebswelle 3 lagernde Nabe 2 übergeht und nach  der anderen Seite zu durch einen Deckel 4 abgeschlos  sen ist. In diesem ist der     Abtriebsteil    5 drehbar ge  lagert, welcher an seinem aussen liegenden Ende einen  Zahnkranz 6 besitzt, an dem der Antrieb für das zu  treibende Element abgenommen     werden    kann.  



  Die Antriebswelle 3 durchsetzt das Gehäuse 1     ein-          schliesslich    des     Abtriebsteiles    5 und kann wahlweise an  dem einen oder anderen der beiden Enden oder an  beiden Enden mit dem Antriebselement verbunden  werden.  



  Innerhalb des Gehäuses 1 ist auf der Antriebswelle  3 ein Triebstern 7     aufgekeilt,    welcher an seinem Um  fange in Winkelabständen voneinander angeordnete,  schräg zur Getriebeachse     verlaufende    und als Füh  rungen dienende     schwalbenschwanzförmige    Nuten 8  aufweist.     In    diesen Nuten .sind Gleitstücke 9 mit       schwalbenschwanzförmigem    Querschnitt verschiebbar  gelagert, welche die Zapfen- 10 zum Aufschieben der  Planetenräder 11 tragen.

   Diese bestehen je aus zwei  Kegel, von welchen der innere Kegel 12 mit einem     Ab-          wälzring    14 zusammenwirkt und der mit 13 bezeichnete      äussere Kegel die mit dem     Abtriebsteil    5 verbundene  Scheibe 15 in Drehung versetzt.  



  Die Anzahl der Planetenräder 11 kann beliebig  gross sein, es empfiehlt sich nur, sie in gleichen Winkel  abständen voneinander anzuordnen, um ein ausge  wuchtetes System zu erhalten.  



  Der     Abwälzring    14 hat die Funktion eines fest  stehenden Sonnenrades. Er ist innerhalb des Gehäuses  1 axial verschiebbar und gegen Drehung gesichert.  Durch Verschiebung des     Abwälzringes    14, die mittels  eines Hebels 16 erfolgt, wird die gewünschte über  bzw. Untersetzung des Getriebes eingestellt. Beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel     berührt    der     Abwälzring     14 den Kegel 12 über eine halbzylindrische Fläche 17.  Die     Anpressung    des Kegels 12 am     Abwälzring    14 wird  durch die Fliehkraft der Planetenräder 11 bewirkt, die  durch die Kraft von Tellerfedern 18 unterstützt wird,  welche an der Scheibe 15 angreifen.

   Schliesslich wird  für die     Anpressung    der Kegel 12, 13 an den zuge  hörigen     Abwälzflächen    auch der vom Abtrieb kom  mende Rückdruck herangezogen. Zu diesem Zwecke  können am Abtrieb besondere Einrichtungen vorge  sehen sein. So kann der Zahnkranz 6 eine Schrägver  zahnung aufweisen, oder es kann ein     Zahnritzel    mit  Steilgewinde aus das     Abtriebsrohr    aufgeschoben und  mit diesem verbunden sein.  



  Der Kegel 12 ist mit einem von seinem verjüngten  Ende ausgehenden Ansatz 19 zu versehen, auf welchen  ein als selbständiger Körper ausgebildeter Kegel 13  aufgeschoben ist, der mit dem Kegel 12 durch Verzah  nung 20 auf Drehung gekoppelt ist. Durch Änderung  der     Querschnittsdimension    der Kegel 13 und der  Scheibe 15, welche vorzugsweise aus Kunststoff be  steht, ist eine Änderung des Regelbereiches des Ge  triebes möglich. Diese Änderung der     Querschnittsdi-          mensionen    wird durch Austausch der Kegel 13 und der  Scheibe 15 bewirkt.  



  Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Getriebes  ist die     schwalbenschwanzförmige    Nut 8 unter 45  zur  Längsachse der Antriebswelle geneigt, wobei die Er  zeugenden der Kegel 13 und der     Abwälzfläche    der  Scheibe 15 durch den Schnittpunkt der Mittelachsen  der Planetenräder 11 und der Längsachse der An  triebswelle 3 gehen.  



  Der     Abwälzring    14 bzw. sein sich an die Planeten  räder 11 anlegender Teil kann aus Kunststoff bestehen,  wobei es auch zweckmässig ist, der Auflagefläche, wie       Fig.    2 zeigt, herzförmigen Querschnitt zu geben. In  diesem Falle flacht sich die mit 17' bezeichnete Auf  lagefläche des     Abwülringes    14 beim Anpressen des  Kegels 13 ab und gewährleistet dadurch einen innigen  Kontakt zwischen den beiden Körpern.     Schliesslich    ist  es auch möglich, die Auflagefläche des     Abwälzringes     14 flach oder anders zu gestalten.  



  Bei Verwendung des Getriebes im Kraftfahrzeug  bau kann zum Zwecke des weichen     Anfahrens    die  Verbindung der Scheibe 15 mit dem     Abtriebsteil    5 über  eine Kupplung, vorzugsweise eine elastische Kupplung,       erfolgen.     



  Das Getriebe kann in allen Lagen arbeiten.    Es können natürlich im Rahmen der Erfindung  auch verschiedene konstruktive Abänderungen vorge  nommen werden. So ist es beispielsweise möglich, den       Abwälzring    14 als     Plunger    und den ihn umgebenden  Teil des Gehäuses 1 als     öldruckzylinder    auszubilden,  in welchem Falle die Verstellung des     Abwälzringes     durch Zufuhr oder Ablass von öl in bzw. aus dem  Zylinder erfolgt.  



  Wie     Fig.    3 zeigt, können die Planetenräder 11 mit  den sie lagernden Zapfen 10 über ein Planetenge  triebe 21 verbunden sein. In diesem Falle ist am Zap  fen 10 ein stillstehendes, mit einem Zahnkranz     ver-          sehenes    Sonnenrad 22     aufgekeilt,    welches mit dem  Zahnkranz 23 eines Planetenrades 24 kämmt, dessen  zweiter Zahnkranz 25 mit dem Zahnkranz 26 einer am  Zapfen 10 aufgeschobenen Hülse 27 im Eingriff steht.

    Bei dieser Ausführungsform des Getriebes ist der in  nere Kegel 12' vom äusseren Kegel 13' losgelöst und  dieser ist auf einem von der Hülse 27 ausgehenden  Zapfen 28     aufgekeilt.    Der Kegel 13' besitzt eine mit  einem Zahnkranz 29 der mit dem Abtrieb verbundenen  Scheibe 15 kämmende Verzahnung 30 sowie eine An  lauffläche 31.  



  Das Planetenrad 21 ist auf einem im     innerer>,Kegel     12' eingeschraubten Bolzen 32 gelagert. Statt mit Zahn  rädern kann das Planetengetriebe 21 auch mit Reib  rädern ausgestattet sein.  



  Bei beiden Ausführungsbeispielen des Getriebes ist  es möglich, die Drehzahlwandlung auch durch Axial  verstellung des Triebsternes 7 durchzuführen. Zu die  sem Zweck ist der     Abwälzring    14 fixiert und der  Triebstern 7 mit einer Kupplung 33 versehen.  



  Das Getriebe arbeitet ähnlich wie das in     Fig.    1  dargestellte. Der Unterschied besteht darin,     dass    der  Kegel 12' die ihm erteilte Drehung nicht unmittelbar,  sondern über das sich am Sonnenrad 22 abwälzende  Planetenrad 24 und die Hülse 27 auf den Kegel 13'  überträgt, welcher die Scheibe 15 des     Abtriebsteiles    in  Bewegung setzt.  



  Durch die schiefe Aufhängung der Planetenräder  11, d. h. durch die Lagerung der sie tragenden Zapfen  10 in schrägen Nuten 8 wird eine günstige Verteilung  der auf die Planetenräder einwirkenden Kräfte in der  Weise erreicht, dass ein erhöhter     Anpressdruck     zwischen dem Kegel 12 bzw. 12' und dem     Abwälzring     14 und zwischen dem Kegel 13 bzw. 13' und der  Scheibe 15 erfolgt.  



  Auch kann, wie     Fig.    4 zeigt, die den Abtrieb ver  mittelnde Scheibe 15 mit einem den ihr gegenüber  liegenden Kegel 13 übergreifenden     Fortsatz    34 ver  sehen sein, welcher über einen Ring 35 an der Aus  senseite, d. h. an der dem     Getriebegehäuse   <I>zuge-</I>  wendeten Seite des Kegels 13 angreift. Der     Fortsatz    34  ist mit Bohrungen 36 zum Einführen des Kegels 13  bei der Montage des Getriebes versehen. Dabei ist die  Scheibe 15 in der Richtung des Pfeiles A beweglich,  um die Möglichkeit zu geben, dass sich die Kegel 12  und 13 an die Teile 14 und 35 anpressen.  



  Beim Aufbau des Getriebes nach     Fig.    5 hat die  Scheibe 15 die in     Fig.    4 dargestellte Form. Dabei liegt      die Innenseite der Kegel 13 an einem Stützrad 74 auf,  dessen     Abwälzfläche    75 mit der     Abwälzfläche    der  Kegel 13 zusammenwirkt.  



  Das Stützrad 74 sitzt über ein Nadellager 76 auf  einer Hülse 77, die ihrerseits auf der Antriebswelle  3     längsverschieblich    gelagert ist und sich über ein  Zwischenstück 78 an den Gleitstücken 9 abstützt.  



  Die Scheibe 15 besitzt eine Nabe 79 mit einem  Innenzahnkranz 80, der in einen entsprechenden Aus  senzahnkranz einer Hülse 81 eingreift, die mit einer  inneren winkelförmigen Ringnut 82 versehen ist. In  dieser sitzt eine Anzahl von Kugeln 83, die in eine  winkelförmige Nut 84 einer zweiten, in der Hülse 81  gelagerten Hülse 85 eingreifen. Die Hülse 85 besitzt  einen Absatz 86, gegen den sich ein Kugellager 87 ab  stützt, dessen Ring 88 in der Hülse 85 und dessen Ring  89 an der Hülse 77 aufsitzt. An das Kugellager 87  schliessen in Richtung des Kraftflusses von der Hülse  85 auf das Stützrad 74 die Tellerfedern 18, auf einem  Gewinde der Hülse 77 aufgeschraubte Muttern 91 und  ein Kugellager 92 an, wobei sich die Scheibenfedern 18  an einer Nase 93 der Hülse 77 anlehnen.  



  Das dem     Abtriebsteil    5 zugewandte Ende der Hülse  85 ist mit einem Aussenzahnkranz 94 versehen, wel  cher mit dem Innenzahnkranz 95 eines Kupplungsteiles  96 im Eingriff steht, der einen zweiten     Innenzahnkranz     37 zum wahlweisen Eingriff mit einem Zahnkranz 38  eines Druckstückes 39 besitzt. Dieses ist auf der An  triebswelle 3     längsverschieblich    gelagert und über eine  Schraubenfeder 40 mit einem zweiten, zum Teil spiegel  bildlich ausgebildeten Druckstück 41 verbunden. Die  beiden Druckstücke 39, 41 lehnen sich über Schräg  flächen 42 an Kegelflächen 43 zweier Backen 44 an, die  mittels Bolzen 51 in den Druckstücken 39, 41 gelagert  sind und in Abhängigkeit von der Drehzahl mehr oder  weniger nach aussen getrieben werden.  



  Die Druckstücke 39, 41 sind mit Aussenzahn  kränzen 45, 46 versehen, die mit korrespondierenden  Innenzahnkränzen des     Abtriebsteiles    5 kämmen. Das  Druckstück 41 besitzt an seiner Nabe 47 einen Aus  senzahnkranz 48, der mit einem entsprechenden Zahn  kranz eines mit der Antriebswelle 3 durch einen Stift  50     od.    dgl. gekoppelten Kupplungsteiles 49 in Eingriff  gebracht werden kann.  



  Die Arbeitsweise des     beschriebenen    Getriebes ist  wie folgt: In der dargestellten Ausführung steht der  Zahnkranz des Kupplungsstückes 49 im Eingriff mit  dem Zahnkranz 48 der Druckstückes 41, wobei der  Zahnkranz 38 des Druckstückes 39 ausser Eingriff mit  dem Zahnkranz 37 des Kupplungsstückes 96 steht. Bei  dieser Einstellung des Getriebes wird der Antrieb des  Motors direkt auf den     Abtriebsteil    5 übertragen. Dieser  Antrieb entspricht dem direkten Gang des Motor  kraftfahrzeuges. Mit sinkender Geschwindigkeit des  Fahrzeuges sinkt die Umlaufdrehzahl der Backen 44.  Diese bewegen sich gegen die Antriebswelle 3 und  bringen Teile der Flächen 42 mit geringeren Radien in  eine Lage gegenüber den Druckstücken 39 und 41.

   Die  Druckstücke bewegen sich unter dem Einfluss der  Schraubenfeder 40 gegeneinander, wodurch der Zahn-         kranz    48 ausser Eingriff aus dem korrespondierenden  Zahnkranz des Kupplungsteiles 49 und der Zahnkranz  38 in Eingriff mit dem Zahnkranz 37 des Kupplungs  teiles 96 treten. Dadurch ist der direkte Gang aus  geschaltet und der Antrieb erfolgt über die Planeten  räder, welche die ihnen von der Antriebswelle 3 über  den Triebstern 7 erteilte Drehung über die Scheibe 15,  die Verzahnung     e0,    die Hülse 81, die Kupplungsku  geln 83, die Hülse 85, die Zahnkränze 94, 95, den  Kupplungsteil 96, die Zahnkränze 37, 38, das Druck  stück 39 und den Zahnkranz 45 auf den     Abtriebsteil     5 übertragen.  



  Um in der Stellung zwischen dem direkten Gang  und der     Drehmomentenwandlung    über die Planeten  räder, wenn sowohl der Zahnkranz 48 mit dem Zahn  kranz des Kupplungsteiles 49 als auch die Zahnkränze  37, 38 miteinander im Eingriff stehen, eine Synchroni  sierung der beiden auf den     Abtriebsteil    5 übertragenen  Umlaufgeschwindigkeiten zu erreichen, ist in jedem  der beiden Kraftwege eine Ausgleichskupplung 52 bzw.  53 vorgesehen, die     vorliegendenfalls    eine Reibkupplung  ist, gegebenenfalls auch eine     Lamellenkupplung    sein  kann.

   Die Kupplung 52 besteht aus zwei durch eine  Schraubenfeder 56 gegeneinander angedrückten Keilen  54, 55, von welchen der erstgenannte mittels Aus  senzahnkranz 57 mit dem     Innenzahnkranz    58 des  hülsenförmigen     Fortsatzes    59 des Druckstückes 39 und  der andere mittels des Innenzahnkranzes 60 mit dem  Aussenzahnkranz 61 des Kupplungsstückes 96 im Ein  griff steht. Die Kupplung 53 besteht aus einem unter  der Belastung einer Schraubenfeder 62 stehenden Ke  gel, welcher mit einem Innenzahnkranz 63 in einem  Aussenzahnkranz 64 des Kupplungsstückes 49 eingreift  und mit seiner Schrägfläche an einer inneren schrägen  Fläche 65 eines hülsenförmigen     Fortsatzes    66 des  Druckstückes 41 anliegt.  



  Bei der Kraftübertragung über die Planetenräder  üben die     Kugeln    83 auf die Hülse 85 einen Druck aus,  welcher über das Kugellager 87 und die Tellerfedern  18 auf die Hülse 77 und von dieser einerseits über das  Zwischenstück 78 auf die Gleitstücke 9 zur Erhöhung  der     Anpresskraft    des Kegels 12 am Ring 14 und  andererseits über die Muttern 91 und das Kugellager  92 auf das Stützrad 74 zur Erhöhung der     Anpress-          kraft    der Kegel 13 am Ring 35 übertragen wird.  



  Das Stützrad 74 erfüllt damit nicht nur die Aufgabe  der Abstützung der Kegel 13, sondern überträgt auf  diese     zusätzlich    noch die von den Federn 18 und dem  Rückdruck herrührenden Kräfte zur Erhöhung der       Anpresskraft.    Ausserdem ermöglicht es die fliegende  Lagerung der Planetenräder.  



  Das erfindungsgemässe Getriebe ist     einfach    in sei  nem Aufbau und ermöglicht grosse Untersetzungen  sowie die Übertragung grosser     Leistungen.    Ausserdem  besitzt es geringe Abmessungen und eignet sich daher  besonders gut zum Einbau in Kraftfahrzeuge.  



  Selbstverständlich ist das Getriebe nicht nur für den  Kraftfahrzeugbau, sondern auch für andere Zwecke  geeignet. So     kann    es beispielsweise mit Vorteil im  Werkzeugbau verwendet werden. In diesem Falle er-           übrigt    sich die Anordnung der Backen 44     einschliess-          lich    der ihnen zugeordneten     drehzahlabhängigen     Steuerteile sowie der Ausgleichskupplungen 52, 53. Die  Kraftübertragung erfolgt von der Hülse 85 unmittelbar  auf die     Abtriebswelle,    welche als Fortsetzung der An  triebswelle 3 ausgebildet und mit einem Zapfen über  ein Lager in einer zentralen Bohrung derselben ge  lagert sein kann.

   Dabei kann die Verstellung des axial  beweglichen Ringes 14 von einer handbetätigten Spin  del über Zahnräder und eine Zahnstange erfolgen.  



  Es können natürlich auch noch weitere konstrukti  ve Abänderungen vorgenommen werden. So ist es bei  spielsweise möglich, den     Triebstern    7 doppelt u.     zw.     spiegelbildlich anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos Planetenreibradgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit im Antriebsteil durch Flieh kraft nach aussen getriebenen, als Doppelkegel ausge bildeten Planetenrädern, welche auf unter einem Win kel zur Getriebeachse liegenden Zapfen geführt sind und mit einem axial verschiebbaren und zentrisch zur Getriebeachse angeordneten Abwälzkörper zusammen wirken, dadurch gekennzeichnet, dass der das Plane tenrad (11) bildende Doppelkegel aus zwei miteinander lösbar verbundenen Kegeln (12, 13) besteht, von wel chen der mit dem Abtriebsteil .gekoppelte Kegel (13) austauschbar an dem mit dem Abwälzkörper (14) zu sammenwirkenden Kegel (12)
    angebracht ist und mit einer auswechselbaren Scheibe (15) zusammenwirkt, welche mit dem Abtriebsteil verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Planetenräder (11) in schwal- benschwanzförmigen Nuten (8) geführt sind. 2. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit dem Abwälzkörper (14) zu sammenwirkende Kegel (12') über ein eigenes Pla netengetriebe (21) mit dem zweiten, den Abtriebsteil mitnehmenden Kegel (13') verbunden ist. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass die mit dem Abtriebsteil zusammen wirkenden Kegel (13) der Planetenräder an einem Stützrad (74) anliegen, welches auf der Getriebewelle ruht. 4. Getriebe nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Stützrad (74) unter dem Einfluss von einen Rückdruck ausübenden Kupplungsteilen steht, welche im Kraftfluss zwischen den Planeten rädern und dem Abtriebsteil (5) liegen. 5. Getriebe nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Rückdruck ausübenden Kupplungsteile als Kugeln (83) ausgebildet sind, wel che in winkelförmigen Nuten zweier ineinandergescho- bener Hülsen liegen.
CH1761A 1960-01-11 1961-01-03 Stufenloses Planetenreibradgetriebe CH401706A (de)

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