CH401811A - Mit Armierungen versehenes Kunststoff-Fass - Google Patents

Mit Armierungen versehenes Kunststoff-Fass

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CH401811A
CH401811A CH593462A CH593462A CH401811A CH 401811 A CH401811 A CH 401811A CH 593462 A CH593462 A CH 593462A CH 593462 A CH593462 A CH 593462A CH 401811 A CH401811 A CH 401811A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
barrel
parts
plastic
front edge
rings
Prior art date
Application number
CH593462A
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl Ing Armbruster
Original Assignee
Diener & Roth
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D11/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
    • B65D11/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material of curved cross-section
    • B65D11/06Drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Mit Armierungen versehenes Kunststoff-Fass
Die Erfindung betrifft ein aus Kunststoff hergestelltes Fass, insbesondere Bierfass, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Fasses und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Die seit langer Zeit zum Transport und zur Lagerung von Bier ausschliesslich verwendeten Fässer aus Holz haben gegenüber Fässern aus Leichtmetall und Kunststoff den Vorteil einer weitgehenden Volumenkonstanz auch bei stark wechselnder Temperatur sowie eines verhältnismässig geringen Wärmeleitvermögens.



   Demgegenüber sind Kunststoff-Fässer, insbesondere wenn sie, wie dies heutzutage angestrebt wird, eine nur geringe Wandstärke aufweisen, verhältnismässig grossen Wärmeausdehnungen unterworfen.



   Da die Volumenvergrösserung eines Fasses aus Kunststoff infolge einer bestimmten Temperaturerhöhung grösser ist als die Volumenvergrösserung des flüssigen Fassinhaltes bei einer Temperaturerhöhung um denselben Betrag, ändert sich der auf der Flüssigkeit lastende Gasdruck, was im Zusammenhang mit der Temperaturerhöhung des flüssigen Fassinhaltes im Falle von Bier zu einer für den Geschmack und das Aussehen des Biers nachteiligen, irreversiblen Entbindung der kolloidal gebundenen Kohlesäure führt.



   Diese Nachteile werden bei tonnenförmigen Fässern aus Kunststoff gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Stirnseitenteile des Fasses nach innen gewölbt sind und der Stirnrand- sowie Fassmantelumfang eine Einfassung aus einem Werkstoff aufweisen, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient kleiner ist als derjenige des zur Herstellung des Fasses verwendeten Kunststoffes.



   Durch diese Form der stirnseitigen Teile eines Kunststoff-Fasses und deren Einfassung oder auch am Umfang vorgesehenen Verstärkung wird erreicht, dass die durch die Wärmeausdehnung des Fassmantels hervorgerufene Volumenvergrösserung des Fasshohlraumes nicht nur wieder rückgängig gemacht wird, sondern sogar noch eine Verkleinerung des Fasshohlraumes erzielt wird, die eine Steigerung des Gasdruckes im Inneren des Fasses bewirkt, infolge deren trotz der Erhöhung der Temperatur des flüssigen Fassinhaltes die Menge der im Bier   kolloidal    gebundenen Kohlesäure erhalten bleibt, da durch die Wärmeausdehnung der nach innen gewölbten stirnseitigen Fasswandungsteile das Mass der nach innen gerichteten Wölbung dieser Wandungsteile vergrössert und damit die gewünschte Drucksteigerung bewirkt wird.



   Die Randeinfassungen bzw. Randverstärkungen der stirnseitigen Wandungsteile sind vorzugsweise als stirnseitig vorspringende Ringe ausgebildet, die zum Zwecke der Stapelmöglichkeit solcher Fässer eine Mehrzahl über die Ringstirnfläche hervorstehender Segmente aufweisen. Hierbei werden die hervorstehenden Ringsegmente, um sowohl eine rotatorische als auch eine translatorische Verschiebemöglichkeit zweier aufeinandergestapelter Fässer auszuschliessen, im Wechsel radial gegeneinander versetzt angeordnet.



   Die durch die Randeinfassungen bzw. Randverstärkungen gebildeten Stapelringe können, wie auch andere mit der Fasswandung zu verbindende vorgefertigte Armaturenteile, wie beispielsweise Zapflochund Spundloch-Verstärkungsplatten oder -Verstärkungsringe, aus armierten, vorzugsweise glasfaserverstärkten Kunststoffteilen bestehen, die vor dem Blasen des Fasses in die Blasform eingesetzt und beim Blasprozess mit der entstehenden Fasswandung verbunden werden.



   An den die vorgefertigten Armaturteile aufnehmenden Stellen der Blasform können zusätzliche Wärmequellen angeordnet sein, die eine sichere Verbindung der vorgefertigten Armaturenteile mit dem die Fasswandung bildenden Kunststoff gewährleisten.



  Auf diese Weise können die vorgefertigten Armatu  renteile durch Vorerwärmung in einen plastischen Zustand gebracht werden, der die Einbettung dieser Teile in die Kunststoffmasse der Fasswandung erleichtert, so dass ein örtliches Verschweissen entbehrlich werden kann.



   Als Werkstoff für die Herstellung des Fasses werden vorzugsweise Niederdruck-Polyäthylene verwendet, es können jedoch auch, wie vorzugsweise für die vorgefertigten Armaturenteile, Harze auf Butadien-Styrol-Basis verwendet werden.



   Der Fassmantel und gegebenenfalls auch die stirnseitigen Wandungsteile des Fasses können auch als Ganzes mit einer dünnen Armierung versehen werden, die aus Metall- oder Stahllegierungen gebildet werden oder auch durch Kunstharz-Pressteile, in die metallische Drähte oder Ringe oder auch Glasfasern eingebettet sind. Diese Armierung kann auf den kalten Fasskörper aufgebracht, aufgeklebt, warm aufgezogen oder auch mit der Kunststoffwandung verschweisst werden oder auch im Falle der Herstellung des Fasses im Blasverfahren in die Blasform eingelegt und in einem Arbeitsgang mit der anschliessenden Herstellung des Fasses mit der Kunststoffwandung verbunden werden.

   Durch Wahl des Werkstoffes für die Armierung sowie der Dicke der Armierung können die Voraussetzungen geschaffen werden, um bei einer Temperaturerhöhung des Fasses und seines Inhaltes eine Drucksteigerung im Inneren des Fasses   ergeben.    Solche Armierungen können selbstverständlich auch nur an Teilen des Fassmantels vorgesehen sein.



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Fasses sowie einer Vorrichtung zur Herstellung des Fasses in schematischer Weise dargestellt. Es zeigen:    Fig. 1    und Fig. 2 je ein zur Hälfte in einem senkrechten Achsenschnitt dargestelltes Fass,
Fig. 3 eine zur Hälfte geschnittene Blasform und
Fig. 4 zwei aufeinandergestapelte Fässer in schaubildlicher Darstellung mit einer Draufsicht auf die Stirnfläche des oberen Fasses.



   Das Fass besteht aus einem ganz oder teilweise mit einer Armierung 1, 1' versehenen, aus Kunststoff bestehenden Fassmantel 2, an dem sich an den beiden Stirnseiten die einwärts gewölbten Stirnseiten Wandteile 3 anschliessen. Mit diesen Stirnseitenteilen 3 sind an deren Rand Verstärkungsringe 4 verbunden, die, wie oben ausgeführt, aus Metall oder auch me  taliverstärktem    bzw. glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Diese Verstärkungsringe sind, wie in Fig. 4 dargestellt ist, als Stapelringe ausgebildet, an deren Umfang radial gegeneinander versetzt mehrere segmentförmige Höcker 41 vorgesehen sind. In den Fassmantel ist ein Zapflochring 5 eingesetzt.

   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in die untere Stirnseitenwand ein   Spundlochring    6 eingesetzt, bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 auf die obere Stirnseitenwand eine Spundlochringplatte 6' aufgesetzt.



  Am Umfang des Mantels sind Verstärkungsreifen
7 vorgesehen.



   Die in Fig. 3 dargestellte Blasform   10    weist Aussparungen auf, in die die zur Armierung des Fassmantels und zur Versteifung der Stirnseitenränder dienenden vorgefertigten Teile eingelegt und während des Blasvorganges mit dem Kunststoff verbunden werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Aus Kunststoff hergestelltes, mit Armierungen versehenes tonnenförmiges Fass, insbesondere Bierfass, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseitenteile des Fasses nach innen gewölbt sind und der Stirnrand- sowie Fassmantelumfang eine Einfassung aus einem Werkstoff aufweisen, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient kleiner ist als derjenige des zur Herstellung des Fasses verwendeten Kunststoffes.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Fasses nach Patentanspruch I im Blasverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnrand- und Manteleinfassungen in die Blasform eingebracht und mit dem den Fassmantel sowie die Stirnseitenteile des Fasses bildenden Kunststoff verschweisst werden.
    III. Blasform zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an den die Armaturenteile und die Stirnrandversteifungen aufnehmenden Stellen in der Blasform zusätzliche Heizvorrichtungen vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE ]. Fass nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitigen Randeinfassungen durch in Kunststoff eingebettete metallische Ver stärkungen, beispielsweise Ringe, oder durch glasfaserverstärkte oder auch metallbewehrte Kunststoffteile gebildet werden.
    2. Fass nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitigen Randeinfassungen bzw.
    Verstärkungen als Ringe ausgebildet sind, die zum Zweck der Stapelfähigkeit der Fässer eine Mehrzahl von über die Ringstirnfläche hervorstehenden Segmenten aufweisen.
    3. Fass nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die hervorstehenden Ringsegmente im Wechsel radial gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    4. Fass nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnrandeinfassungen und die Armaturenteile des Fasses, wie z. B. Zapf- und Spundloch-Verstärkungsringe oder auch -Verstärkungsplat- ten aus vorgefertigten, armierten, vorzugsweise glasfaserverstärkten Kunststoffteilen bestehen.
    5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff bestehenden vorgefertigten Armaturenteile, wie beispielsweise Zapf- und Spundloch-Verstärkungsringe oder -Verstärkungsplatten in die Blasform eingebracht und beim Blasen des Fassmantels und der Stirnseitenteile unter dem Einfluss von erhöhter Temperatur und Druck mit diesen verbunden werden.
CH593462A 1962-05-16 1962-05-16 Mit Armierungen versehenes Kunststoff-Fass CH401811A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5197601A (en) * 1991-10-21 1993-03-30 Aeroquip Corporation Fluid container
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