CH401823A - Auswurfeinrichtung an Förderanlagen, insbesondere für langfaseriges und rieselfähiges Gut - Google Patents
Auswurfeinrichtung an Förderanlagen, insbesondere für langfaseriges und rieselfähiges GutInfo
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Description
Auswurfeinrichtung an Förderanlagen, insbesondere für langfaseriges und rieselfähiges Gut Es sind pneumatische Förderanlagen, insbesondere für Heu, bekannt, deren Entleerungsteile aus zwei bogenförmigen Rohrteilen bestehen, deren jeder unter dem Einfluss einer Fernsteuerung steht und die in bezug auf die Förderleiting durch ent sprechendesVenstellenentwederbogen-oderS-för- mig in bezug aufeinander verstellt werden können. Förderanlagen der beschriebenen Art haftete der Nachteil an, dass sie verhältnismässig viel Platz beanspruchten und dass sie infolgedssen nur eine beschränkte Raumausnützung ermöglichten. Waren die biden bogenförmigen Entleerungsteile, wie dies meistens notwendig war, versetzt in bezug aufeinander eingestellt, so dass sie einen S-förmigen Auswurf kanal bildeten, entstanden für das Fördergut An- schläge, die hemmend'wirkten, was sich insbesondere beim Fördern) von Heu, Stroh, Getreidegarben usw. ausserordentlich nachteilig auswirkte, indem sich häufig Stauungen ergaben. Einrichtungen der beschriebenen Art erlauben nicht einen Auswurf des. Förder- gutes in Richtung dr Längsachse des horizontalen Förderrohres. Die Verstellung der beschriebenen Auswufeinrichtung bildenden Rohrteile war zudem verhältnismässig umständfich. Diesen Übelständen abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieselbe bezieht sich auf eine Auswurfeinrichtung an Förderanlagen, ins- besondere für langfaseriges und rieselfähligeas Gut, und zwar zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass die Förderleitung mit einem Verteiler ausgerüstet ist, der aus einer Mehrzahl von drehbeweglich mitein ander verbundenen Leitelementen besteht, die unter dem Einfluss eines Verstellorgans zwangläufig und stufenlos aus der geraden in eine kreissegmentarige Lage und umgekehrt in die Gerade zurückgeführt werden können, wobei sämtliche Leitelemente des Verteilers zusammen durch ein Steuerorgan axial verschwenkbar sind. Bei beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1-3 je eine Seitenansicht der Auswurfein- richtung in drei verschiedenen Arbeitslagen und die Fig. 4 und 5 je e. ine perspektivische Ansicht in zwei verschiedenen Arbeitslagen. Beim dlargestellten Ausführungsbeispiel ist mit 1 das dem Verteiler zugekehrte Ende des nur teilweise dargestellten Förderrobres bezeichnet, mit dem der zylindrische Rohrteil 2 um m die Rohracnse drehbe weglich verbunden ist, der unter dem Einfluss einesweil bekannt, nicht näher dargestellten-als Schnek- kengetriebe ausgebildeten Verstellorgans steht, das seine, n Antrieb über die Antriebscheibe 3 durch ent- sprechende Betätigung des nur teilweise dargestell ten Zugorgans 4 erhält. An das äussere Ende des Rohrteiles 2 sind eine Anzahl meinandergreifenide, hohlkreisförmige Leitelemente 5 angeschlossen, deren jedes an dem Oberteil seiner Mantelfläche eine Öse 6 trägt, durch welche das Zugseil 7 bindurchge- führt ist, dessen vorderes Ende fest mit der am vordersten Leitelement 5 sitzendem Ose 6 verbunden ist, während dessen hinteres Ende mit einem Aufwickelorgan 8 in Verbindung steht, das entweder von Hand oder durch motorische Kraft betätigt werden kann. Auf ihrer den Ösen 6 gegenüberliegen- den Seite ist an jedem Leitelement 5 ein aus einem U-Profil bestehender Lagerkörper 9 befestigt, deren jeder von einem Querbolzen 10 durchsetzt ist. Um das fraie Ende der über die Lagerkörper 9 vor- stehenden Enden der Bolzen 10 is tje eine Spreiz- feder 11 gewunden, deren Schenkelenden in Halter 12 eingreifen, die in Abstand von den Querbolzen 10 an der Mantelfläche der Leitelemente 5 angeordnet sind. Die Gebrauchs-und Wirkungsweise der beschrie benen Auswurfeinrichtung ist folgende : Bei losem Zugseil 7 wird die Auswurfeinrich- tung unter dem Druck der Spreizfedern 11 in ein Kreissegment geformt, ähnlich der in Fig. 2 dargestellten Form. Es ist vorgesehen, dass dieses Kreissegment mindestens einen Viertelkreis ausmacht. Wird nun das Zugseil 17 unter der Wirkung des Aufwickelorgans 8 gespannt, so wird das äusserste Leitelement 5 angezogen, das über d'ie Wirkung der Spreizfeder 11 das zweitletzte Leitelement 5 anzieht, usw. Damit kann jede beliebige Lage der Leitelemente 5 zueinander bewirkt werden. Zwei weitere Lagen der Leitelemente 5 sind in den Fig. 1 und 3 dargestellt. Wird das Zugseil 7 in der in Fig. 1 dargestellten Lage noch weiter angezogen, so kann die Auswurföffnung nach oben geschwenkt werden. Diese Richtung ist jedoch beschränkt, indem die oberen Kanten der Leitelemente 5 nicht beliebig abgerundet werden können. Während sich die beschriebene Bewegung nur in einer Ebene, die'beispielsweise vertikal liegen kann, vollzieht, ist noch eine zweite Bewegung der Auswurföffnung notwendig, indem das Verteilerende gegenüber dem Förderrohr 1 verdrehbar angeordnet ist. Diese Bewegung kann über das Schneckengetriebe geschehen, das über die Antriebsscheibe 3 mittels eines Zugorgans 4 betätigt werden kann. Wind nun irgendein Fördergut durch den beschriebenen Verteilen gefördert, so wird beispielsweise die Auswurföffnung derart gestellt, dass zuerst die hinterste Begrenzungswand des Lager-oder Transportraumes beschickt wird. Durch Verstellen n des VersteTlorgans mit der Scheibe 3 wird die Ver teileröffnung über die gesamte Begrenzungswand gedreht. Darauf wird das Auswurfende mit dem Aufwickelorgan 8 über das Zugseil 7 stärker gebogen, indem der Zug am Seil 7 verringert wird. Die Beschickung der gesamten Breite des Lagerraume : s wird wiederum durch Verdrehen des Verstellorgans bewirkt. Es ist aber auch möglich, in der Weise vorzugehen, indem das Verstellorgan zunächst festge- halten wird und die Länge des Raumes durch Verstellung des Zugseiles 7 beschickt wird, worauf erst das Verstellorgan betätigt wird, um eine weitere Be schickung in, der Längsrichtung vorzunehmen. Die erfindungsgemässe Einrichtung gestattet so- mit das Beschicken eines Raumes beliebig vorzu- nehmen, indem der Verteiler in jede dafür geeignete Lage gebracht werden kann, er muss also nicht un bedingt oberhalb des Beschickungsraumes angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auswurfeinrichtung an Fönderanlagen, insbesonn dere für langfaseriges und rieselfähiges Gut, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderleitung mit einem Verteiler ausgerüstet ist, der aus einer Mehrzahl von drehbeweglich miteinander verbundenen Leitelementen besteht, die unter dem Einfluss eines Versteorgans zwangläufig und stufenlos aus der Geraden in eine kreissegmentartige Lage gebracht und umgekehrt in die Gerade zurückgeführt werden können, wobei sämtliche Leitelemente des Verteilers zusammen durch ein Steuerorgan axial verschwenkbar sind.UNTERANSPRUCHE 1. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit jalou sieartigen Leitelementen ausgerüstet ist.2. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch, diadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit halbkreisförmigen Leitelementen versehen ist.3. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit kreisförmigen Leitelementen ausgerüstet ist.4. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unberansprücheni 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente unter Federwirkung stehen.5. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente unter dem Einifluss von Spreizfe- dem stehen.6. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Leitelemerlit (5) an seiner einer Öse (6) abgekehrten Mantelfläche mit einem einen Querbolzen (10) tragenden Lagerkörper (9) versehen ist, um welchen Querbolzen einenends eine Spreizfeder (11) gewunden ist, deren Schenkelenden in Abstand von dem Bolzen in an der Mantelfläche vorgesehene Halter (12) eingreifen.7. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente unter dem Einfluss eines gemein- samen Zugorgans stehen.8. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan für die Leitelcmente unter dem Einfluss eines Aufwickelorgans steht.9. Auswurfeindchtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwickelorgan von Hand'betätigbar ist.10. Auswurfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwickelorgan motorisch betätigbar ist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| CH308863A CH401823A (de) | 1963-03-11 | 1963-03-11 | Auswurfeinrichtung an Förderanlagen, insbesondere für langfaseriges und rieselfähiges Gut |
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Families Citing this family (1)
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1964
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