CH401882A - Vorrichtung zur Aufbereitung von Schlichten, Appreturen oder ähnlichen Flotten - Google Patents
Vorrichtung zur Aufbereitung von Schlichten, Appreturen oder ähnlichen FlottenInfo
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Description
Vorrichtung zur Auf bereitung von Schlichten, Appreturen oder ähnlichen Flotten Zur Aufbereitung von Schlichten, Appreturen oder ähnlichen Flotten sind Vorrichtungen bekannt, die aus einem Behälter bestehen, der zwei mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten antreibbare, konzen trisch angeordnete R hrvorrichtungen, zum Umwäl- zen, der Flotte enthält. Dabei können, die Rührvor- richtungen auch in verschiedenen Drehrichtungen zugleich oder hintereinander oder im Wechsel arbei tend von festen oder dmehzahlveränderlichen Getrieben mit Einzel-oder Mehrfachan, trieben oder direkt angetrieben werdlen. Es ist auch m¯glich, die Wirkung der Rührwerke ber Temperaturfühler oder Effektmesser und gegebenenfalls mit gekoppelten Zeitwächtern oder Programmreglem ber zweckent sprechende Schaltelemente selbsttÏtig zu steuern. Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die Rührintensität, d. h. also die Mischwirkung der bekannten Rührvorrichtungen, zu verbessern. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass im Wirkungs- bereich der inneren Rührvorrichtung Störgliieder zur Str¯mungsbeeinflussung angeordnet sind. Dabei kann die Wirkung der Störglieder noch dadurch unterstützt werden, da¯ die Stöngliedler an einem d'en Innenrübrer vom Aussenrübrer trennenden Leitwerk angeordnet sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Leitwerk mit dem Aussenrührer verbunden ist, also praktisch die Achse des Aussenrührers bildet. Um die Mischwirkung der Rührwerke noch weiter zu unterstützen, kann es vorteilhaft sein, wenn der Behälter mit einer die Flotte aus dem unteren Teil des Behälters fortlaufendl entnehmenden und dem oberen Teil wieder zuführenden Fördervorrich tung versehen ist. Dabei kann zur Zuführung der Flotte zum Behälter ein auf das mittlere Rührwerk weisender Einfüllstutzen dienen, so dass die dem unteren Behälterteil entnommene und dem oberen Teil wieder zugeführte Flotte im wesentlichen dem mittleren R hrwerk zugef hrt wird. Eine derartige Ausbildung des Einf llstutzens ist dann besonders vorteilhaft, wenn f r das mittlere R hrwerk ein Turborührer oder dergleichen verwendet wird, der so ausgebildet zist, dans eine zum Boden des Behälters gerichtete Strömung entsteht. In den Fig. 1 bis 3 ist ein schematisches Ausf hrungsbeispiel der Erfindung dargestellt Man erkennt in Fig. 1 die Vorrichtung zur Auf- bereitung von Scblichteflotte, bestehend aus einem Behälter 1, der zwei mit unterschliedlichen Geschwindigkeiten antrcibbarc, konzentrisch angeordnete Rührvorrichtungen 2 und 3 aufweist. Die Rührvorrichtung 2 ist in diesem Fall als Schaufelrührer ausgebildet und wird von dem Motor 4 ber das Getriebe 5 und die Hohlwelle 6 angetrieben. Die innere Rührvorrichtung 3 ist als Turborührer ausgebildet und wird von dem Motor 7 über die innerhalb der Hohlwelle 6 angeordnete Welle 8 angetirieben. Zur Erwärmung der Schlichteflotte dient eine Heizeinrich- tung 9, welche beispielsweise mit Heizdampf ber die Magnetventile 10, lOa oder das Ventil 11 gespeist wird. Diese Heizvonrichtung 9 kann sowohl zur direkten als auch zur indirekten Beheizung der Schlichteflotte verwendet wenden. Im unteren Teil des Behälters, und zwar an dessen tiefster Stelle ist eine Ausflussöffnung 12 vorgesehen, durch die ber das Rohr a von der in Fig. 2 dargestellten und vom Motor 13 angetriebe- nen Pumpe 14 Schlichteflotte aus dem Behälter entnommen werden kann. Diese Schlichteflotte wird uber die Rohieitung 15 und das Umschaltventil 16 sowie die Leitung b dem Binfüllstutzen 17 am Schlichtebehälter wieder zugeführt. Da, wie bereits erwähnt, das Turborührwerk so ausgebildet ist, dass es eine Strömung innerhalb des Schlichtekochers nach unten hervorruft, ist es vorteilhaft, wenn der Einfüllstutzen die Flotte auf das innere Rührwerk leitet, so da¯ die von der Pumpe 14 umgewälzte Schlichteflotte in den sich oberhalb des Turborühr- werkes ausbildedden Saugkegel strömt. Weiterhin erkennt man oberhalb des Schlichtekochers einen Viskositätsmesser 18. Mittells der vom Motor 19 angetriebenen Pumpe 20 wird die Flotte dem unteren Teil dies Schlichtekochers über die Leitung c entnommen und ber die Leitung d dem Viskositäts- messer 18 zugeführt. Das Messergebnis des Viskosi- tätsmessers wird ber die Leitung e zu dem im Steuerschrank 21 angeordneten Registriergerät geleitet. Dabei kann das Messergebnis sowohl dem schreibenden Gerät 22a als auch dem Anzeigegerät 23 zugeführt werden, wobei letzteres gleichzeitig mit Kontakten zur Auslösung von Regelvorgängen in AbhÏngigkeit von bestimmten ViskositÏtswerten versehen sein kann. Die Temperatur der Schlichteflüssigkeit im BehÏlter 1 wird in diesem Fall ber zwei Temperaturmesser 25a, 25b erfasst und ber die Leitungen f und g dem schreibenden Messgerät 22b oder dem Anzeigeinstrument 24 zugeführt, welch letzteres ge gebenenfalls ebenso mit Regelkontakten versehen sein kann. Auf dem Steuerschrank 21 ist weiterhin der Hauptschalter 25 zur Inbetriebnahme der gesamten Einrichtung zu erkennen. Ausserdem sind Kontrolllampen 26 angeordnet, von denen beispielsweise eine die Betriebsbereitschaft der Kochanlage, eine andere die eingeschaltete Heizung und eine dritte das Ende des Kochprozesses anzeigen kann. Soweit die einzelnen Kochvorgänge bzw. die Geschwindigkeiten der Rührwerke nicht selbsttätig in Abhängigkeit von der Temperatur bzw. der Viskosität der Schlichte- flotte gesteuert werden, können noch zusätzliche Schalter 27 vorgesehen sein, durch die von Hand in den Kochprozess eingegriffen wird. Hierbei können beispielsweise zwei Schalter zur Steuerung der Dreh- richtung und/oder Geschwindigkeit der beiden R hrwerke, ein Schalter zur Steuerung der Heizung und einer zum Einschalten der Pumpe 14 vorgesehen sein. Durch die Vorrichtung nach der Erfindung ist es möglich, die Aufbereitung der Schlichte oder ähnlicher Flotten in der gleichen Weise vorzunehmen, wie es bei bekannten Vorrichtungen der Fall ist. Dar ber hinaus hat aber die Anordnung der Um- wälzpumpe 14 noch den Vorteil, da¯ stark schäu- mende Flotten zunächst bei stillstehendem Rührwerk umgewälzt werden können und die einzelnen Rühr- werke erst dann zugeschaltet werden, wenn die Flotte allmählich dicker wird. Die Rührwerke selbst k¯nnen sowohl in gleicher als auch in entgegengesetzter Richtung umlaufen. Dabei können, wie bei bisher bekannten Vorrichtungen, Drehrichtung und/oder Geschwin digkeit in Abhängigkeit von der Temperatur bzw. der Viskosität der Schlichteflotte selbstttäig oder von Hand gesteuert werden. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Fig. 1 längs der Linie 111-111. Man erkennt den Behälter 1, die Welle 8 mit dem Turborührer 3 und den Schaufelr hrer 2, dessen Schaufeln auf einem Zylinder 28 angeordnet sind, der seinerseits mit der Hohlwelle 6 verbunden ist. Dieser Zylinder 28 stellt praktisch ein den Inncnrührer vom Au¯enr hrer trennendes Leitwerk dar. An diesem Leitwerk 28 sind die Störglieder 29 befestigt, welche demzufolge im Wir kungsbereich der inneren Rührvorrichtung angeordnet sind. Dadurch wird erreicht !, dass die Turbulenz der vom Innenrührer erzeugten Strömung erheblich vergrösslert und damit die Durchmischung der Flotte vergrössert wird. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Aus führungsbeispiele beschränkt. So ist es beispielsweise möglich, statt der dargestellten Turbo-bzw. Schaufel- rührer andere Rührwerke zu verwenden. Es ist auch möglich, die Schaufeln 2 des äusseren Rührwerkes statt gekrümmt gerade anzuordnen, ebenso wie es möglich ist, diese Schaufeln wahlweise in Richtung des Pfeiles A oder des Pfeiles B umlaufen zu lassen. Eben, k¯nnen f r die St¯rglieder 29 die verschie- densten Formen gewählt werden, je nachdem, mit welche, Form die günstigste Störwirkung in bezug auf die vom Innenrührer 3 hervorgerufene Strömung erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Aufbereitung von Schlichten, Appreturen oder ähnlichen Flotten, bestehend aus einem Behälter (1), der zwei mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten antreibbare, konzentrisch ange ordnete R hrvorrichtungen (2, 3) zum Umwälzen der Flotte enthält, dadurch gekennzeichnet, dass im Wirkungsbereich der inneren Rührvorrichtung Stor- glieder (29) zur Strömungsbeeinflussung angeordnet sind.UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Störglieder (29) an einem den Innenrührer vom Au¯enr hrer trennenden Leitwerk (28) angeordnet sind.2. Vormchtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitwerk (28) mit dem Aussenrübrer (2) verbunden ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass der Behälter mit einer die Flotte aus dem unteren Teil des Behälters fortlaufend entnehmenden und dem oberen Teil wieder zuführenden Fördervorrichtung (14) verseben ist.4. Vorrichtung nach Unterans, pruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuführung der Flotte zum Behälter ein d'ie Flotte im wesentlichen auf das innere Rührwerk leitender Einfüllstutzen (17) dient.
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