CH401912A - Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung - Google Patents

Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung

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Publication number
CH401912A
CH401912A CH740763A CH740763A CH401912A CH 401912 A CH401912 A CH 401912A CH 740763 A CH740763 A CH 740763A CH 740763 A CH740763 A CH 740763A CH 401912 A CH401912 A CH 401912A
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CH
Switzerland
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heat
evaporation
steam
line
solution
Prior art date
Application number
CH740763A
Other languages
English (en)
Inventor
Schnurrenberger Ernst
Original Assignee
Escher Wyss Ag
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Publication of CH401912A publication Critical patent/CH401912A/de

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K17/00—Using steam or condensate extracted or exhausted from steam engine plant
    • F01K17/04—Using steam or condensate extracted or exhausted from steam engine plant for specific purposes other than heating
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D1/00—Evaporating
    • B01D1/26—Multiple-effect evaporating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  
 



  Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung
Die Erfindung betrifft eine mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung.



   Bei bekannten Anlagen dieser Art wird ausser verschiedenen anderen inner- und ausserhalb der Dampfkraftanlage liegenden Wärmeverbrauchern auch die Eindampfvorrichtung mit Entnahmedampf beheizt.



   Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser Anlagen bezüglich Dampfverbrauch und Betriebsbedingungen. Bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art wird zu diesem Zweck erfindungsgemäss der für die Beheizung eines vorgegebenen Wärmeverbrauchers der Anlage vorgesehene Entnahmedampf während des Betriebs der Eindampfvorrichtung dieser Eindampfvorrichtung zugeleitet, und der vorgegebene Wärmeverbraucher wird mittels von der Eindampfvorrichtung abgegebener Wärme beheizt.



   Die Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis, dass der die vorgegebenen Wärmeverbraucher, beispielsweise für den Speisewasservorwärmer oder für einen   Heisswasserbereiter vorgesehene Entnahmedampf    der Natur der Dampfkraftanlage entsprechend eine Temperatur besitzt, die beträchtlich über der für die Beheizung dieses vorgegebenen Wärmeverbrauchers erforderlichen Temperatur liegt, und dass anderseits die Eindampfvorrichtung zwar eine Wärmequelle hoher Temperatur benötigt, die ihr zugeführte Wärmemenge aber nicht aufbraucht, sondern bei einem für die Beheizung der vorgegebenen Wärmeverbraucher noch genügend hohen Temperatur abgeben kann.



   Mit der erfindungsgemässen Eindampfvorrichtung wird also ein bisher praktisch nicht ausgenütztes Temperaturgefälle des Entnahmedampfes ausgenützt.



  Eine zusätzliche Menge Entnahmedampf ist nicht erforderlich. Die Dampferzeugung muss also zum Betreiben der Eindampfvorrichtung nicht vergrössert werden.



   Vorteilhafterweise wird die Eindampfvorrichtung so ausgelegt, dass die ihr durch den Entnahmedampf zugeführte Wärmemenge gleich gross ist wie die von der Eindampfvorrichtung an den vorgegebenen Wärmeverbraucher abgegebene Wärmemenge. Auf diese Weise kann das Zu- und Abschalten der Eindampfvorrichtung ohne jegliche   Anderung    des Dampfverbrauchs der Dampfkraftanlage erfolgen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargestellt.



   Die dargestellte Vorrichtung umfasst drei nacheinander von der einzudampfenden Lösung durchflossene Verdampfer 11, 12, 13. Eine Leitung   2t    führt die Lösung über eine Pumpe 31 in den Verdampfer   1'.   



  In diesem eingedickte Lösung gelangt durch eine Leitung 22 mit einer Pumpe 32 in den Verdampfer 12.



  Die in diesem weiter eingedickte Lösung fliesst durch eine Leitung 23 mit einer Pumpe 33 in den Verdampfer 13, in welchem sie vollends eingedickt wird.



  Die so eingedickte Lösung verlässt den Verdampfer 13 durch eine Leitung 24.



   Der Verdampfer 13 wird durch von einer Dampfkraftanlage 4 stammenden Entnahmedampf beheizt.



  Dieser Entnahmedampf gelangt über eine Leitung 51 in einen Wärmeaustauscher 6 des Verdampfers 13, wo er über die Wände des Wärmeaustauschers 6 Wärme an die eindampfende Lösung abgibt. Er kondensiert dabei und verlässt den Wärmeaustauscher 6 in flüssigem Zustand durch eine Leitung 52.



   Die Brüden des Verdampfers 13 werden durch eine Leitung 71 in einen Wärmeaustauscher 81 geleitet, in dem sie kondensieren und über dessen Wände Wärme an die im Verdampfer 12 einzudampfende Lösung ab  geben. Sie verlassen den Wärmeaustauscher 81 als Brüdenkondensat in einer Leitung   9t,    in die ein Entspannungsgefäss 101 eingebaut ist.



   Die Brüden des Verdampfers 12 werden durch eine Leitung   72    in einen Wärmeaustauscher 82 geleitet, in dem sie kondensieren und über dessen Wände Wärme an die im Verdampfer 11 einzudampfende Lösung abgeben. Sie verlassen den Wärmeaustauscher   82    als Brüdenkondensat in einer Leitung 92, in die ein Entspannungsgefäss 102 eingebaut ist.



   Die Brüden des Verdampfers 11 werden duch eine Leitung   73    in einen Wärmeaustauscher 83 geleitet, in dem sie unter Wärmeabgabe kondensieren. Sie verlassen den Wärmeaustauscher 83 als Brüdenkondensat in einer Leitung   93.   



   Die Leitung 91 mündet in die Leitung 92. Die Leitung   92    und die Leitung 93 führen in ein Sammelgefäss 11 für das Brüdenkondensat. Dieses gelangt in einer Leitung   91    zu einem Wärmeaustauscher 12, den es durch eine Leitung   9    verlässt.



   Eine Leitung 131 führt die im Entspannungsgefäss 101 aufsteigenden Brüden in die Leitung 72. Eine Leitung 132 führt die im Entspannungsgefäss 102 aufsteigenden Brüden in die Leitung 73.



   Nachdem der der Eindampfvorrichtung durch die Leitung 51 zugeführte Heizdampf im Wärmeaustauscher 6 durch Kondensation Wärme an die Eindampfvorrichtung abgegeben hat, wird er der Eindampfvorrichtung entnommen und durch die Leitung 52 dem Speisewasservorwärmer 14 der Dampfkraftanlage 4 zugeführt.



   Das der Dampfkraftanlage 4 zuzuführende Speisewasser tritt durch eine Leitung   15t    in den Wärmeaustauscher 12 ein, in dem es durch das Brüdenkondensat vorgewärmt wird. Durch eine Leitung 152 gelangt das Speisewasser dann in den Wärmeaustauscher   83,    in dem es die Kondensationswärme der Brüden des Verdampfers 11 der niedrigsten Eindampfstufe übernimmt. Eine Leitung 153 führt das so erwärmte Speisewasser in den Speisewasservorwärmer 14.



   Die Verdampfungsvorrichtung ist so ausgelegt, dass die Brüdentemperatur in der Leitung 73 noch auf einer für die Speisewasservorwärmung nützlichen Höhe liegt. Anderseits wäre es auch möglich, das Speisewasser in einem weiteren Wärmeaustauscher, der von einem Teil der Brüden einer höheren Eindampfstufe (beispielsweise aus Leitung 72) beheizt ist, auf die erforderliche Temperatur zu bringen. Die Temperatur der niedrigsten Eindampfstufe (11) könnte dann entsprechend tiefer liegen.



   Abgesehen von den schon erwähnten Vorteilen entfällt bei der erfindungsgemässen Eindampfvorrichtung der bei den bekannten Eindampfvorrichtungen auftretende Nachteil, dass bedeutende Wärmemengen niederer Temperatur mittels Kühlwasser abgeführt werden müssen.



   Zur Regulierung der Temperatur des den Speisewasservorwärmer 14 durch eine Leitung 22 verlassenden Speisewassers wird dem Speisewasservorwärmer über eine Leitung 16 und ein Regelventil 21 eine entsprechende Menge Entnahmedampf direkt zugeleitet.



   Eine Leitung 17, die normalerweise durch ein Ventil 18 verschlossen ist, führt von der Speisewasserzuleitung 151 in den Speisewasservorwärmer 14.



   Zum Anfahren der Dampfkraftanlage 4 oder bei Ausserbetriebsetzen der Eindampfvorrichtung wird das Speisewasser nicht dem Wärmeaustauscher 12 zugeleitet (das Ventil 19 wird geschlossen), sondern durch das geöffnete Ventil 18 direkt dem Speisewasservorwärmer 14 zugeführt. Entsprechend wird das Ventil 20 in der Leitung 51 geschlossen und aller Heizdampf durch die Leitung 16 direkt in den Speisewasservorwärmer gleitet.



   Die der Eindampfvorrichtung durch den Entnahmedampf zugeführte Wärmemenge ist gleich gross wie die von der Eindampfvorrichtung an das Speisewasser abgegebene Wärmemenge.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Aufheizung eines vorgegebenen Wärmeverbrauchers der Anlage vorgesehene Entnahmedampf während des Betriebs der Eindampfvorrichtung dieser Eindampfvorrichtung zugeleitet wird, und dass der vorgegebene Wärmeverbraucher mittels von der Eindampfvorrichtung abgegebener Wärme beheizt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eindampfvorrichtung so ausgelegt ist, dass die ihr durch den Entnahmedampf zugeführte Wärmemenge praktisch gleich gross ist wie die von der Eindampfvorrichtung an den vorgegebenen Wärmeverbraucher abgegebene Wärmemenge.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüdentemperatur der Eindampfstufe niederster Temperatur so hoch gewählt ist, dass der aufzuheizende Wärmeträger des vorgegebenen Wärmeverbrauchers auf eine Temperatur von mindestens 800 C aufgeheizt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der die Lösung in zwei oder mehr Eindampfstufen eingedampft wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Brüden einer der Eindampfstufe niederster Temperatur nachfolgenden Eindampfstufe höherer Temperatur in einem Wärmeaustauscher Wärme an den vorgegebenen Wärmeverbraucher abgibt.
CH740763A 1963-06-14 1963-06-14 Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Lösung CH401912A (de)

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DE19641426900 DE1426900A1 (de) 1963-06-14 1964-05-25 Mit Entnahmedampf einer Dampfkraftanlage beheizte Vorrichtung zum Eindampfen einer Loesung
FI128464A FI41380C (fi) 1963-06-14 1964-06-12 Liuoksen väkevöimiseen käytettävän haihdutuskeitoksen sekä höyryvoimalaitteiston käsittävä laitos

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CH401912A true CH401912A (de) 1965-11-15

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DE (1) DE1426900A1 (de)
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2462180A1 (fr) * 1979-08-03 1981-02-13 Laguilharre Sa Procede pour prechauffer l'air en circulation dans une installation constituee par un evaporateur couple a une unite de sechage
FR2664285A1 (fr) * 1990-07-06 1992-01-10 Entropie Sa Procede d'extraction d'eau a partir d'effluents contenant des hydrocarbures et installation pour sa mise en óoeuvre.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2462180A1 (fr) * 1979-08-03 1981-02-13 Laguilharre Sa Procede pour prechauffer l'air en circulation dans une installation constituee par un evaporateur couple a une unite de sechage
FR2664285A1 (fr) * 1990-07-06 1992-01-10 Entropie Sa Procede d'extraction d'eau a partir d'effluents contenant des hydrocarbures et installation pour sa mise en óoeuvre.

Also Published As

Publication number Publication date
FI41380B (de) 1969-07-31
FI41380C (fi) 1969-11-10
DE1426900A1 (de) 1969-01-23

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