CH402033A - Einrichtung zum induktiven Härten von Zahnstangen - Google Patents
Einrichtung zum induktiven Härten von ZahnstangenInfo
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Description
Einrichtung zum induktiven Härten von Zahnstangen Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Ein richtung zum Härten von Zahnstangen, bei der eine zu härtende Zahnstange durch einen Induktor elek trisch erhitzt wird. Eine solche Härtung von Zahn stangen, wie sie bei dien Lenkungen von Kraftfahr- zeugen vielfach verwendet wenden, ist notwendig, da solche Zahnstangen mechanisch sehr beansprucht sind und deshalb eine gehärtete Oberfläche benötigen.
Bei den bisher bekannten Verfahren werden die Zahnstangen mittels eines umfassenden ein oder mehrwindigen Induktors induktiv erhitzt. Bei dieser Härtung tritt jedoch nicht das gewünschte Härtebild auf, wie es bei einer im Ofen aufgekohlten und, an- schliessend gehärteten Zahmstange erreichbar ist.
Je doch haben im Ofen aufgekohllte und anschliessend gehärtete Zahnstangen einen sehr grossen Verzug, so dass sie nach dem Härten gerichtet und- geschliffen. und wieder gerichtet werden müssen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man schon eine Einzelzahnhärtung von Zahnstangen versucht, wobei jedoch infolge des kleinen Moduls und der Wärmeleitung im Zahn selbst Unregelmässigkeiten in den Härtegraden besonders .an den Zahnflanken auftreten.
Die Vorteile einer schnellen Erhitzung mit entsprechendem Härtebild bei geringem Verzug has- sen sich auf einfache Weise mit dem Gegenstand der Erfindung mit konduktiv induktiver Erhitzung dadurch erreichen, dass der Induktor aus einer zwei geteilten, das Zahnprofil enthaltenden und an den beiden äusseren Enden mit Kontaktflächen versehe nen Metallschiene besteht, die an der Teilungsstelle ihre Hochfrequenzeinepeisung hat und vom Hoch frequenzstrom direkt durchflossen wird,
und dass Mittel vorhanden sind, um die Schiene an die Zahn Stange anzunähern und durch die beiden Kontakt flächen in Berührung mit dieser zu bringen. Bei gleichmässigen Abständen der Metallschienen mit ihrem Zahnprofil von den zu erhärtenden Zahn- stangenoberflächen wird eine über tlie ganze Ober fläche nahezu gleichmässige Härtung erreicht.
Um ein gleichmässiges Abschrecken der auf diese Weise induktiv konduktiv erhitzten Zahnstange zu erreichen, sind die Metallschienen zweckmässig hohl und- vorteilhaft über einen Druckausgleichskör- per an eine entsprechende Abschreckflüssigkeits- leitung angeschlossen.
Die Zahnprofile der beiden Schienen enthalten mit Vorteil in entsprechenden: Ab- ,ständ-en mit -diesen von der Abschreckflüssigkeit ge- füllten Hohlräumen in Verbindung stehende Boh rungen, die die A'bschreckflüssigkeit den einzelnen Stellen der Zahnstangen zuzuleiten .gestatten.
Durch den Druckausgleichskörper kann erreicht werden, dass die Abschreckfilüssigkeit unter gleichbleibendem Druck in beide Induktorhälften und von dort während des Härtevorganges auf die Zahnstange gelangt.
Weitere Einzelheiten .sind an Hand eines Aus führungsbeispieles, das in der Zeichnung in verein fachter Weise dargestellt ist, nachfolgend näher er- läutert.
Zwei getrennte Metallschienen 1 und: 2 bilden ,den Induktor und sind in Fluchtlinie hintereinander- liegend angeordnet und an ihren äusseren Enden mit Kontaktflächen 3 und 4 versehen, die mit der zu härtenden Zahnstange 21 in Berührung kommen. Die den Zähnen der Zahnstange gegenüberliegenden Teile der beiden Metallschienen 1 und 2,
die insbe- sondere aus Kupfer bestehen, weisen ein entspre chendes Zahnprofil 5 und 6 auf. Das Zahnprofil greift in die Zähne der Zahnstange ein, ohne diese zu berühren. Die Metallschiene 1 ist über einen Isolator 17 und die Metallschiene 2 über einen Isolator 18 starr mit einem Träger 16 verbunden.
Die Hoch- frequenzspeisung 7/8 erfolge an der Teilungsstelle des Induktors. Am Träger 16 ist ein Druckaus- gleichskörper 13 mit einer Zuführung 14 für eine Abschreckflüssigkeit verbunden, die über Flüssig keitsleitungen 11 und 12 den Anschlüssen 9 und 10 der beiden Metallschienen zugeführt werden kann..
Die Metallschienen 1 und 2 sind hierzu hohl und mit den einzelnen Stellen des Zahnprofils 5 und 6 durch Kanäle verbunden, aus denen die Abschreckflüssig- keit auf die Zähne der zu härtenden Zahnstange ge- spritzt werden kann.
Infolge des Druckausgleichs- körpers 13 erfolge das Abspritzen: unter gleichblei bendem Druck. Die einander zugekehrten Enden der beiden Metallschienen sind über gekühlte Rechteck rohre mit dem nicht dargestellten HF-Erzeuger ver bunden.
Aus dem. Schnitt nach der Linie<B><I>A -A</I></B> in Fig.2 ist ersichtlich, dass die Metallschiene 1 einen in Ihrer Längserstreckung verlaufenden Hohlraum. 23 ent hält, der mit den Zahnprofilen durch senkrecht dazu angeordnete Bohrungen 19 in Verbindung steht. Ausserdem ist jede Schiene zur Kühlung der Metall schienen noch mir einem Kühlrohr 20 in ihrem Inneren ausgestattet und mit einem nacht dargestell ten Kühlkreislauf verbunden.
Der Träger 16 kann mitsamt den an ihm be festigten Metallschienen mit Mitteln gegen die mutig bei 22 gelagerte Zahnstange 21 an den Kontakt flächen 3 und 4 vor und während des Härteprozesses gepresst werden, um einen negativen Verzug vor der Härtung auszulösen und nach dem Härten ein Ver ziehen der Zahnstange zu unterbinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Härten von Zahnstangen, bei der eine zu härtende Zahnstange durch einen In duktor elektrisch erhitzt wird, dadurch geken!nzeich- net, dass der Induktor aus einer zweigeteilten, das Zahnprofil enthaltenden und an den beiden äusseren Enden mit Kontaktflächen versehenen Metallschiene besteht, die an, d'er Teilungsstelle ihre Hochfrequenz einspeisung hat und vom Hochfrequenzstrom direkt durchflossen wird, und dass Mittel vorhanden sind,um die Schiene an die Zahnstange anzunähern und durch die beiden Kontaktflächen in Berührung mit dieser zu bringen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch:, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschiene zur Aufnahme einer Abschreckflüssigkeit hohl ausgebildet und für jeden Zahn der Zahnstange mindestens eine Bohrung aufweist und d!ass Mitteil vorhanden sind, um durch die Bohrungen Abschreckflüssigkeit mit konstantem Druck auf die Zähne der Zahnstangen zu spritzen. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschiene gekühlt ist und einen in einem Kühlkreislauf eingeschalteten Kühlmitteldurchlass aufweist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschreckflüssigkeitsdurch- lass in den Metallschiene mit einer ausserhalb der Schiene befindlichen Druckausgleichsvorrichtung ver bunden, ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, :d@ass Mittel vorhanden sind, um die Metallschiene vor und während des Härteas an dein Kontaktflächen an die Zahnstange zu pressen. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d ass unterhalb des Raumes für die Zahnstange unterhalb der Teilungslinie des Induk- tors ein Gegenlager angeordnet und so beschaffen ist, dass sich die Zahnstange in der Verzahnungs länge durchbiegen kann.
Applications Claiming Priority (1)
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1961
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Also Published As
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