CH402046A - Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung des Spiels von Bremsklötzen bei Schienenfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung des Spiels von Bremsklötzen bei Schienenfahrzeugen

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Publication number
CH402046A
CH402046A CH375462A CH375462A CH402046A CH 402046 A CH402046 A CH 402046A CH 375462 A CH375462 A CH 375462A CH 375462 A CH375462 A CH 375462A CH 402046 A CH402046 A CH 402046A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
rod
locking
play
pads
Prior art date
Application number
CH375462A
Other languages
English (en)
Inventor
Marek Josef
Lupinek Josef
Original Assignee
Z V I Plzen Narodni Podnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0007Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
    • B61H15/0014Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
    • B61H15/0021Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment with cams, by friction or clamping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Einrichtung zur selbsttätigen     Nachstellung    des Spiels von Bremsklötzen  bei Schienenfahrzeugen    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zum selbsttätigen Nachstellen des Spiels von  Bremsklötzen bei Schienenfahrzeugen.  



  Im Bestreben, das schwierige, unbequeme und  meist sehr unregelmässige manuelle Nachstellen des  freien Spiels der Bremsklötze bei Schienenfahrzeugen,  das nach Abnützung der Bremsklötze und Radreifen  notwendig wird, durch automatische Einrichtungen  zu ersetzen, hat man bereits eine grosse Zahl von  Lösungen geschaffen. Die Nachstelleinrichtung ist  entweder direkt auf der Kolbenstange des Brems  zylinders angebracht oder auf den Bremsstangen,  die nach Abnützung der Klötze durch     eine    Betäti  gungseinrichtung verkürzt werden, damit eine Ver  ringerung des Abstandes der Bremsklötze erzielt  wird und der Hub des Bremskolbens in gewissen  Grenzen verbleibt.  



  Am häufigsten     verwendet    wird eine mit nicht  selbsthemmendem Gewinde versehene Bremsstange,  auf der sich unter der Wirkung eines vom     Brems-          kolbenhube    betätigten Mechanismus und durch die  Spannung des Gestänges eine Mutter dreht und da  durch die wirksame Länge der Stange reguliert. Diese  Einrichtung ist kompliziert, insbesondere seine Be  tätigungsvorrichtung, die passiven Widerstände sind  beträchtlich, und ausserdem werden nach Auswechs  lung der Bremsklötze die grossen Abstandunterschiede  nicht bei einem einzigen Hube nachgestellt, sondern  allmählich.  



  Eine andere Ausführung verwendet gleichfalls  eine Spindel mit nicht selbsthemmendem Gewinde,  aber als hemmende Organe wirken Zahnräder, die  in das Gewinde der Spindel eingreifen und dadurch  gedreht werden. Auch diese Vorrichtung ist ver  wickelt, anspruchsvoll in der Herstellung und hat  grosse passive Widerstände.    Bei einer der neueren Nachstellvorrichtungen  wird eine Schraubenspindel verwendet, längs welcher  unter der Wirkung eines Regelorgans und der Span  nung im Bremsgestänge sich geteilte Stell- und     Blok-          kiermuttern    verschieben und dadurch die wirksame  Länge der Stange verlängern oder verkürzen. Diese  Vorrichtung ist verwickelt und störanfällig.

   Infolge  ihrer beträchtlichen Abmessungen ist diese Nach  stellvorrichtung nur für Eisenbahnwagen verwend  bar, aber auf elektrischen Lokomotiven ist nicht  genug Platz für sie.  



  Die erwähnten Unzulänglichkeiten werden von  der vorliegenden Erfindung beseitigt, deren Wesen  darin besteht, dass eine Bremsstange an einem Ende  mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, durch welche  die Bremsstange beim Anziehen der Bremse mit  einer Bremstraverse oder mit einem Bremshebel fest  verbunden wird, wobei sich diese aber beim Lösen  der Bremse gegenseitig bewegen können, und auf den  Aufhängearmen der Bremsklötze     Arretiervorrichtun-          gen    angebracht ,sind, die den Aufhängungen der  Bremsklötze beim Lösen der Bremse nur eine vor  bestimmte Bewegung gestatten.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in den beiliegenden Zeichnungen darge  stellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 im Aufriss eine schematische Anordnung  der Bremse,       Fig.    2 eine Seitenansicht,       Fig.    3 einen Schnitt eines Sperrmechanismus, der  aus einer Zahnstange und einer federnden Sperr  klinke besteht,       Fig.    4 einen Schnitt durch einen Sperrmechanis  mus, bei dem ein Klemmbügel verwendet wird,      Fig. 5 eine Arretiervorrichtung im Schnitt, bei der  ein geschlitzter Ring verwendet wird,  Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in  Fig. 5 und  Fig.7 eine Verbindung der Bremsstange mit  dem Bremshebel, ohne Verwendung einer Brems  traverse.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird die durch  Druckluft hervorgerufene Bremskraft von der Kol  benstange 2 des Bremszylinders 1 auf den einarmi  gen Hebel 3, die Stange 4 und den Bremshebel 5  übertragen, der zusammen mit dem Bremsklotz 7  auf dem     Aufhängearm    6 des Bremsklotzes aufge  hängt ist, ferner auf die Bremsstange 9 und von da,  über den Sperrmechanismus 15 bis 19 bzw. 24 bis 27,  auf eine U-förmige, am Fahrgestellrahmen 8 mittels  der Aufhängung 11 und dem Bremshebel 12 auf  gehängte Bremstraverse 10, wobei der Bremshebel  12 zugleich die Aufhängung des Bremsklotzes 7a  besorgt. Vom     Bremshebel    12 wird der Bremsdruck  auf .die Bremsklötze 7 und 7a übertragen. Beim  Lösen der Bremse wird der ganze Bremsmechanis  mus durch eine Feder 13 in die Ausgangsstellung  zurückgebracht.

   Im     Aufhängearm    6 des Bremsklotzes  7 und im Bremshebel 12 sind die Arretiermechanis  men 14 und 14a untergebracht.  



  Das in Fig.3 dargestellte Ausführungsbeispiel  eines Sperrmechanismus besitzt eine Bremsstange 9  mit einem verzahnten Ende, die durch den Kopf 15  der Bremstraverse 10 hindurchgeht und auf der  ein Gehäuse 17 befestigt ist. In dem Gehäuse und  im Kopf der Bremstraverse ist eine Sperrklinke 16  untergebracht, die durch eine Feder 18 ständig in  Eingriff gedrückt wird mit dem verzahnten Ende  der Bremsstange 9. Eine Regulierschraube 19 er  möglicht die Einstellung des Federdruckes.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sperr  mechanismus ist in Fig.4 veranschaulicht und be  steht aus einem     Klemmbügel    24, der die glatte Brems  stange 9a umfasst und um den Zapfen 25 des Auges  26 der Bremstraverse 10 drehbar gelagert ist. Eine  Feder 27 sorgt dafür, dass der Klemmbügel ständig  nach rechts geklappt ist, damit eine augenblickliche  Verbindung der Bremsstange mit dem Klemmbügel  und infolgedessen mit der Bremstraverse zustande  kommt. Eine beispielsweise Ausführung der Arre  tiervorrichtung zeigen die Fig. 5 und 6.

   Sie besteht  aus einem, durch einen Deckel 21 verschlossenen  Gehäuse 20, durch welches ein glatter Schaft 22 frei  hindurchgeführt ist, auf dem ein aufgeschlitzter Ring  23 so fest aufgesetzt ist, dass ,sich der Schaft darin  nur unter der Wirkung einer grossen Kraft ver  schieben kann, wie sie beim Bremsen ausgeübt wird,  wohingegen der Rückdruck der Feder<B>13</B> dazu nicht  ausreicht.  



  Unter der Voraussetzung, dass neue Bremsklötze  und Radreifen vorgesehen sind, arbeitet die Einrich  tung folgendermassen:  Beim Bremsen treibt der Luftdruck die Kolben  stange 2 nach links und zieht mittels des Hebels 3    auch die Stange 4 und damit das Ende des Brems  hebels 5 so lange nach links, bis sich der Brems  klotz 7 auf den Radreifen aufsetzt. In diesem Augen  blick beginnt sich der Bremshebel 5 um seinen  Drehpunkt zu drehen, und sein unteres Ende zieht  die Bremsstange 9 nach rechts. Mittels des ver  zahnten Endes der Bremsstange 9 und der Sperr  klinke 16 wird auch die Bremstraverse 10 nach  rechts bewegt und damit der Bremsklotz 7a an den  Radreifen angedrückt.

   Während dieser Bewegung ha  ben sich in den Arretiervorrichtungen 14 und 14a  die Schäfte 22 in den geschlitzten Ringen 23 um  so viel verschoben, als die Bewegung des     Aufhänge-          arms    6 des Bremsklotzes und des Bremshebels 12  erfordert. Beim     Lüften    der Bremse, wenn die Luft  aus dem Bremszylinder 1 entwichen ist, wird der  Hebel 3 durch die Feder 13 nach rechts, in die  ursprüngliche Stellung gezogen. Dadurch wird auch  die Stange 4, der Bremshebel 5 und der Aufhänge  arm 6 mit dem Bremsklotz 7 so weit nach rechts  gezogen, bis der aufgeschlitzte Ring 23 auf den  Deckel 21 aufstösst und damit die Bewegung des  Aufhängearms 6 des Bremsklotzes begrenzt.

   Der  Bremshebel 5 beginnt sich um ,seinen Drehpunkt  im umgekehrten Sinne zu drehen wie beim Bremsen,  und das untere Ende des Bremshebels 5 drückt  die Bremsstange 9 nach links, wodurch auch der  linke Bremsklotz 7a gelüftet wird.  



  Beim wiederholten Bremsen nützen sich Brems  klötze und Radreifen ab. Infolgedessen vergrössert  sich beim Bremsen der Kolbenhub und die Bewegun  gen des ganzen Bremshebelsystems so lange, bis  die Bewegung der Bremsstange 9 die Grösse eines  Zahns ihres verzahnten Endes erreicht. In diesem  Augenblick springt die Sperrklinke 16 beim Lüften  der Bremse in den nächsten Zahn des verzahnten  Stangenendes über, wodurch die wirksame Länge  der Bremsstange um eine Zahnteilung verkürzt wird,  so dass der Kolben des Bremszylinders beim Bremsen  wieder nur einen .so grossen Hub ausführt, wie bei  neuen Bremsklötzen und Radreifen.  



  Die Arretiervorrichtungen 14 und 14a haben  den Zweck zu erreichen, dass der     Bremsklotzauf-          hängearm    6 und Bremshebel 12 keinen grösseren  Weg beschreiben, als für den Abstand der Klötze  von den Radreifen notwendig ist. Die Begrenzung  dieser Bewegung ist gegeben durch das Spiel zwi  schen dem geschlitzten Ring 23 und dem Deckel 21.  Mittels der     Arretiervorrichtung    14a wird überdies die  Bremstraverse 10 so festgehalten, dass das gezahnte  Ende der Stange 9 bei einer grösseren Abnützung  der Bremsklötze und Radreifen durch die Traverse  durchrutschen kann, damit die wirksame Länge der  Bremsstange die entsprechende Anpassung erfährt.  



  Bei Verwendung einer mit einem Klemmbügel  versehenen Sperrvorrichtung gemäss     Fig.4    ist die  Wirkungsweise ähnlich, doch besteht der Unterschied  darin, dass die Verbindung der Bremsstange 9 mit  der Bremstraverse 10 beim Bremsen durch     Ver-          spreizen    des Klemmbügels 24 mit der Bremsstange      erfolgt. Beim Lüften der Bremse kann sich die  Bremsstange nach links frei durch die Bremstraverse  hindurchbewegen, die durch die Arretiervorrichtung  14a festgehalten wird. Auf diese Weise wird die  wirksame Länge der Bremsstange bei jedem Fest  ziehen und Lüften der Bremse ständig richtiggestellt.  



  Die beschriebene Einrichtung zum selbsttätigen  Einstellen des freien Spieles der Bremsklötze     kann     bei allen gebräuchlichen Druckluftbremsen von Schie  nenfahrzeugen verwendet werden, ohne am Prinzip  der Einrichtung etwas zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum selbsttätigen Nachstellen des Spiels von Bremsklötzen bei Schienenfahrzeugen, da durch gekennzeichnet, dass eine Bremsstange (9) an einem Ende mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, durch welche die Bremsstange beim Anziehen der Bremse mit einer Bremstraverse (10, Fig. 1 und 3) oder mit einem Bremshebel (12, Fig. 7 ) fest verbun den wird, wobei sich diese aber beim Lösen der Bremse gegenseitig bewegen können, und auf den Aufhängearmen der Bremsklötze Arretiervorrichtun- gen (14, 14a) angebracht sind, die den Aufhängun gen der Bremsklötze beim Lösen der Bremse nur eine vorbestimmte Bewegung gestatten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung aus einer frei durch die Bremstraverse (10) hindurchgehenden Zahnstange und einen federbelasteten, in der Brems traverse gelagerten Sperrklinke (16) besteht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung aus einem Klemmbügel (24) besteht, der die glatte Bremsstange (9a) frei umfasst und auf der Bremstraverse (10) drehbar gelagert ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Arretiervorrichtung ein glatter Schaft (22) verwendet wird, auf dem ein geschlitzter Ring (23) fest aufgezogen ist und sich mit Spiel in einem Gehäuse (20) bewegt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmbügel als Arretier- vorrichtung dient.
CH375462A 1961-03-31 1962-03-29 Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung des Spiels von Bremsklötzen bei Schienenfahrzeugen CH402046A (de)

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ID=5355138

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4147238A (en) * 1975-02-24 1979-04-03 Whiting Corporation Rail traction vehicle brake system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4147238A (en) * 1975-02-24 1979-04-03 Whiting Corporation Rail traction vehicle brake system

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