CH402049A - Einrichtung zur Regelung der Drehzahl wenigstens eines Fahrmotors eines von einer Batterie gespeisten elektrischen Fahrzeuges - Google Patents
Einrichtung zur Regelung der Drehzahl wenigstens eines Fahrmotors eines von einer Batterie gespeisten elektrischen FahrzeugesInfo
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Description
Einrichtung zur Regelung der Drehzahl wenigstens eines Fahrmotors eines von einer Batterie gespeisten elektrischen Fahrzeuges Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Rege lung der Drehzahl wenigstens eines Fahrmotors eines von einer Batterie gespeisten elektrischen Fahr zeuges, mit einer in zwei Hälften unterteilten Spei cherbatterie. Eine bekannte Lösung der Spannungsumschal tung zum Regulieren der Motordrehzahl ist die Par allel-Serie-Schaltung. Diese Schaltung hat aber den Nachteil, d'ass für Nebenverbraucher nicht immer die selbe Spannung zur Verfügung steht. Eine weitere Lösung ist das Vorschalten von Widerständen. Die Regulierung der Spannung er folgt dabei jedoch nicht verlustlos, sondern ein grosser Teil der elektrischen Energie wird anstatt in mecha nische Kraft in Wärme umgesetzt. Durch Zellenschalter kann dieser Nachteil dies Energieverlustes bei Vorschaltwiderständen beseitigt werden, jedoch hat diese Schaltung den Nachteil, dass einzelne Zellengruppen stärker beansprucht wer den und sich dadurch vorzeitig erschöpfen. Beim Laden werden die weniger entladenen Zellen über laden und die stärker entladenen Zellen unterladen, so dass die Batterie sulfatiert. Eine weitere Lösung ist die Impulsschaltung. Diese Schaltung findet aber wegen der grossen Nach teile für batterieelektrische Fahrzeuge wenig Verwen dung. Diese Nachteile sind: viel Lärm, Neigung zu Vibration und ständiges Schalten hoher Ströme. Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art mit einer in zwei Hälften unterteilten Batterie zu schaffen, welche die ver schiedenen Nachteile nicht aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die gestatten, im Langsamfahrbereich dem oder den Fahrmotoren wechselweise die Spannung der beiden Batteriehälften, im Schnellfahrbereich dagegen die volle Spannung der ganzen Batterie zuzuführen, wäh rend für Nebenverbraucher stets die volle Spannung zur Verfügung steht. Vorzugsweise erfolgt die Umschaltung von einer Batteriehälfte auf die andere bei jeder zweiten Be tätigung des die Fahrrichtung steuernden Wende hebels. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Span nungsumschaltung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Schaltvor richtung zur Umschaltung im Langsamfahrbereich, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III in FinG. 2 und Fig. 4 ein Schema des durch die Schaltvorrichtung nach Fig.2 und 3 betätigten elektromechanischen Umschalters. In Fig. 1 sind die beiden Batteriehälften mit 1 und 2 bezeichnet. Die beiden Batteriehälften sind über einen Schalter 4 und einen Schalter 5 mit dem Fahrmotor 6 verbunden. Der Schalter 4 steht mit einem Wendepedal 8 in 'Verbindung und der Schal ter 5 mit einem Fahrpedal 9. Für Langsarnfahrt be findet sich der Schalter 5 in der ausgezogen gezeich neten Stellung, drückt man dagegen das Fahrpedal 9 bis in den Schnellfahrbereich durch, ,so wird dadurch der Schalter 5 in die gestrichelt gezeichnete Stellung verschoben. In der Fig. 1 befindet sich das Wendepedal 8 in der mit V bezeichneten Stellung für Vorwärtsfahrt, in welcher der Schalter 4 in der ausgezogen gezeich neten Stellung steht. Zum Anfahren vorwärts fliesst somit der Strom von der Batteriehälfte 2 über die Leitungen 21, 22, Schalter 4, Leitung 23, Schalter 5 und Leitung 24 zum Fahrmotor 6 und über Leitung 25, Schalter 5, Leitung 26, Schalter 4 und Leitung 27 wieder zur Batteriehälfte 2. Wird das Fahrpedal in den Schnell fahrbereich durchgedrückt, so dass der Schalter 5 die gestrichelt gezeichnete Stellung einnimmt, so ist der Fahrmotor über die Leitungen 21, 28 bzw. 30, 29, Schalter 5 und Leitungen 24, 25 mit beiden Batterie hälften 1, 2 verbunden. Bei Rückwärtsfahrt ist für Langsamfahrt nur die Batteriehälfte 1, für Schnellfahrt jedoch ebenfalls die ganze Batterie 1, 2 mit dem Fahrmotor 6 verbunden. Unabhängig von diesen Schaltvorgängen kann durch Schliessen eines Schalters 10 ein Nebenver braucher 7 eingeschaltet werden, der immer unter der Spannung beider Batteriehälften 1, 2 steht. Um eine noch gleichmässigere Entladung der bei den Batteriehälften zu erreichen, kann der in Fig. 2 und 3 dargestellte Mechanismus vorgesehen werden, der in Verbindung mit der Schaltung nach Fig. 4 be wirkt, dass bei jeder zweiten Betätigung des Wende pedals für den Langsamfahrbereich von einer Bat teriehälfte auf die andere umgeschaltet wird. Mit dem Wendepedal 8 ist über die Welle 11 eine Wendewalze 12 verbunden, an der mittels eines Bolzens 13 eine Klinke 14 schwenkbar befestigt ist. Die Klinke 14 greift in die Zähne einer Schaltwalze 15 ein und kann diese jeweils nur drehen, wenn das Wendepedal in Fig. 3 in Pfeilrichtung bewegt wird. Die Schaltwalze 15 weist im mittleren Bereich 15a im Querschnitt das Profil eines Dreiecks auf, dessen Ecken abgerun det sind. Dieses Dreieckprofil wirkt auf ein Be tätigungsorgan 16a eines Schalters 16 ein, der somit zwei Schaltstellungen aufweist, je nachdem sich das Betätigungsorgan 16a auf der abgerundeten Ecke oder in der Mitte eines Schenkels des Dreieckprofils befindet. Eine Rastrierung 17 sichert die Schalt walze 15 gegen unerwünschte Drehung. Die Schalt walze 15 und damit der Schalter 16 wird .somit nur betätigt, wenn das Wendepedal eine Schwenkung in Pfeilrichtung ausführt, also nur bei jeder zweiten Betätigung. Der Schalter 16 wirkt, wie in Fig. 4 dar gestellt, mit vier elektromagnetisch betätigten Schal tern 30, 31, 32, 33 zusammen, welche den Schalter 4 der Fig. 1 ersetzen. In der in Fig. 4 gezeichneten Stellung stehen die .Magnetwicklungen der Schalter 30 und 32 unter der vollen Batteriespannung. Die Schal ter 30 und: 32 werden dadurch geschlossen, wodurch die Batteriehälfte 1 mit den Leitungen 23, 26 ver bunden ist. In der gestrichelt gezeichneten Stellung des Schalters 16 ist dagegen die Batteriehälfte 2 mit den Leitungen 23, 26 verbunden. Auf diese Weise wird erreicht, dass im Langsamfahrbereich sowohl bei Vorwärts- wie bei Rückwärtsfahrt ab wechselnd beide Batteriehälften auf den Fahrmotor 6 geschaltet werden, wodurch eine gleichmässigere Ent ladung der beiden Batteriehälften erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung der Drehzahl wenig stens eines Fahrmotors eines von einer Batterie ge speisten elektrischen Fahrzeuges, mit einer in zwei Hälften unterteilten Speicherbatterie, dadurch ge kennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die gestatten, im Langsamfahrbereich dem oder den Fahrmotoren (6) wechselweise die Spannung der bei den Batteriehälften (1 und 2), im Schnellfahrbereich dagegen die volle Spannung der ganzen Batterie zuzuführen, während für Nebenverbraucher (7) stets die volle Spannung zur Verfügung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umschaltung von einer Bat teriehälfte auf die andere bei jeder zweiten Betätigung des die Fahrrichtung steuernden Wendehebels (8) erfolgt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Umschalten der Fahrmotor spannung von halber auf volle Batteriespannung durch das Fahrpedal (9) gesteuert wird. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Wendehebel (8) eine mit einem Klinkenrad zusammenwirkende Schalt klinke (14) betätigt wird, derart, dass das Klinken rad bei jeder zweiten Betätigung des Wendehebels (8) den die Batteriehälften abgreifonden Schalter (16) umsteuert.
Priority Applications (1)
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| CH1261662A CH402049A (de) | 1962-10-26 | 1962-10-26 | Einrichtung zur Regelung der Drehzahl wenigstens eines Fahrmotors eines von einer Batterie gespeisten elektrischen Fahrzeuges |
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| CH402049A true CH402049A (de) | 1965-11-15 |
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1962
- 1962-10-26 CH CH1261662A patent/CH402049A/de unknown
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