CH402062A - Einrichtung zur Messung kleiner Impulsraten - Google Patents

Einrichtung zur Messung kleiner Impulsraten

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CH402062A
CH402062A CH828963A CH828963A CH402062A CH 402062 A CH402062 A CH 402062A CH 828963 A CH828963 A CH 828963A CH 828963 A CH828963 A CH 828963A CH 402062 A CH402062 A CH 402062A
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CH
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measuring
pulse
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CH828963A
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Alfred Dr Stebler
Franz Dr Humbel
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
    • G01R23/10Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into a train of pulses, which are then counted, i.e. converting the signal into a square wave

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Messung kleiner   Impulsraten   
Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Einrich-    tung zur Messung der   Häufigkelt    statistisch verteilter Impulse bei kleiner mittlerer   Impulshäufigkeit    je Zeiteinheit   (=    Impulsrate).



   Bekannte Einrichtungen zur Messung von Im  pulsraten,    sogenannte Ratemeter, besitzen   beispiels-    weise eine   Impulsnormalisierungsstufe,    die einlaufende Impulse in   Normalimpulse    umformt und diese  ber eine Gleichrichterschaltung einem Speicherkon  densator    zuf hrt.   Die Kapazität des Speicherkonden-    sators bildet zusammen mit einem Ableitwiderstand ein Integrierglied, dessen an einem Anzeigeinstru  ment      ablesbare    elektrische Spannung ein analoges Abbild der Impulsrate ist. Die Zeitkonstante des Integriergliedes muss zur   Erzielumg    einer   einwand-    freien Anzeige stets hinreichend gross gewählt werden.



   Die Bemessung dieser Zeitkonstante bereitet jedoch   bai      kleinen Impulsraten erhebliche    Schwierigkeiten. So würde sich bei einer geforderten mittleren statistischen Genauigkeit von ¯ 2 % und bei einer mittleren Impulshäufigkeit von   1    Impuls pro Minute   miit      Poisson-Verteilung    eine Zeitkonstante von rund 20 Stunden ergeben, wozu eine SpeicherkapazitÏt von etwa   75 Mikrofarad und)    ein   AbleitwidlerstSand von    1000 Megohm erforderlich wäre.



   Eine derartige Bemessung von   Schaltungselemen-    ten in einem   Ratemeter    lässt sich bekanntlich nicht leicht verwirklichen, zumal die elektrischen Werte dieser Bauteile um höchstens       1 % vom Nennwert abweichen   durfeni.    Diese Forderung aber kann infolge der TemperaturabhÏngigkeit der Isolationswiderstände nur mit erheblichem schaltungs- und fabrikationstechnischem Aufwand   erfullt    werden.



   Ein f r wichtige Anwendungen, so zum Beispiel bei der kontinuierlichen beziehungsweise quasikontinuierlichen Strahlungsmessung in der me  dizinischen Diagnostik und Strahlenüberwachung    von Trinkwasser und von Lebensmitteln mit Hilfe von    Koinzidenz-Messverfahren, besonders schwerwiegen-    der Nachteil der bekannten Ratenmeter für kleine Impulsraten ist die durch die erforderliche grosse Zeitkonstante   bedingte Anzeigeverzögerung.    Da der elektrische   Analogwert    der zu messenden Impulsrate nach einem Exponentialgesetz gebildet wird, zeigen die   bekanmjten Einrichtungen erst    nach Ablauf von rund drei Zeitkonstanten einen auf 10 % genauen Wert an.

   Dadurch ergeben sich, besonders f r die Bildung genauer Me¯werte, Antzeigeverzögerungen von mehreren Stunden bis zu einigen Tagen.



   Die vorliegende Erfindung einer Einrichtung zum Messen kleiner   Impulsraten,    mit einer Impuls  ntormalisierungsstufe    und ainem   Anmeigeinstrument    f r die Impulsrate, vermeidet die Nachteile der be  kannten    Einrichtungen dadurch, dass der Impulsnor   malisierungsstufe ein. Digitalspeicher nachgeschaltet    ist, der  ber enmen Me¯wert-Umsetzer mit dem An  zeigeinstrum'ent in Verbiodun'g steht.   



   In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht der Digitalspeicher aus einem Vorspeicher mit verschiedenen Wertigkeitsstufen   und eimem Schiebe-    register. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausf hrungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung nÏher erläutert ist.



   Die Figur zeigt   ein Blockschaltbild des messwert-    bildenden Schaltungsteiles eines Ratemeters Dieses   besitzt einen Impulseingang l,    in den Zählimpulse 2 eines nicht   dargestellten.    Zählrohres einlaufen und zu einer   Impulsnormaliaierungsstufe    3 gelangen, welche die einzelnen Zählimpulse 2 in sogenanNte Normalimpulse   4    umformt.



   Die Impulsnormalisierungsstufe 3, die lediglich der   Anpassung der Zäblimpulse 2 an die      Folgeschal-    tung dient, lässt sich durch einen Umschalter 5 mit einem Schaltarm 6 und mehreren Umschaltkontakten 7 entweder   unmittelbar oder über einen) oder mehrere    elektrisch in Reihe geschialtete Voruntersetzer 8, 9, 10 mit dem Zähleingang eines im gezeigten Beispiel aus fünf über Leitungen 11 bis 14 in Reihe geschal  teten      Binäruntersetzern 15    bis 19 bestehenden Vorspeichers 20 verbinden.



   Jedem Binäruntersetzer 15 bis 19 ist über je eine Verbindung 21 bis 25 je eine   Schieberegisterbank    26 bis 30 zugeordnet, deren jede beispielsweise f nf Stellen 31 bis 35 aufweist. Die Gesamtheit der Schieberegisterbänke, im folgenden kurz als   Schiebe-    register 36 bezeichnet, bildet den Hauptspeicher, der zusammen mit dem Vorspeicher 20 den   Digitalspei-      cher der Messeinrichtung darstellt.   



   Jeder   Binäruntersetzer    15 bis 19 des   Vorspeichers    20 ist über eine Sammelleitung 37 an eine zur zeitabhängigen Abgabe von sogenannten Schiebeimpulsen eingerichtete Uhr 38 angeschlossen, die einen   Messintervallwähler    39 aufweist, welcher mit dem Schalrarm 6 des Umschalters 5 über   eine Wirkungs-    linie 40 in   Wirkverbindurig steht.   



   In das Schieberegister 36 greift iiber ein Lei  tungssystem    41 ein als Digital-Analog-Umsetzer ausgebildeter   Messwert-Umsetzer    42 ein, an den ein in Einheiten der Impulsrate geeichtes Anzeigeinstrument 43 angeschlossen ist. Zu diesem Anzeigeinstrument 43 gehört ein   Messbereichwähler    44, der  ber eine Wirkungslinie 45 ebenfalls mit dem Umschalter 5 in Wirkverbindung steht. In ähnlicher Weise ist dem Vorspeicher 20 über eine   Leitungsgruppe    46 ein Digital-Analog-Wandler 47 als Messwert-Umsetzer   beigeordnet,    der auf ein Messinstrument 48 arbeitet.



  Der Binäruntersetzer 19 steht über eine Leitung 49 mit einer Signalvorrichtung 50 in Verbindung. Im Anzeigeinstrument 43 kann allenfalls ein zusätzliches Instrument 51 eingebaut sein.



   Jeder der   Binäruntersetzer    15 bis 19 und jede Stelle 31 bis 35 jeder   Schieberegisterbank    26 bis 30 kann bekanntlich zwei elektrische   Zustände anneh-    men. Zustand     O bedeutet, dass    die betreffende   Speicherstelle leer, Zustand   I   gibt    an, dass die StelIe mit einem Impuls besetzt ist.

   Durch die Reihenschaltung der Binäruntersetzer 15 bis 19   wirdl be-    kanntermassen erreicht, dass jedem   Biniäruntersetzer    eine bestimmte Wertigkeit im Zweierkode zukommt, so dass der aus n BinÏruntersetzern bestehende Vorspeicher 20 ein Speichervermögen   S = 2n-1    aufweist, wenn 2  der niedrigste Wertigkeit ist ; im vorliegenden Beispiel wird mit   n    = 5 also   S = 31.   



   Die Stellen 31 bis 35 je einer Schieberegisterbank 26 bis 30 sind unter sich gleichwertig, dagegen    besitzen in den einzelnen Schieberegisterbänken ge-      speicherte Impulse jeweils die    Wertigkeit des entsprechenden BinÏruntersetzers im Vorspeicher, wobei die Binäruntersetzer 15 bis 19 beim vorliegenden Beispiel in der Reihenfolge ihrer Aufzählung die Wertigkeiten 20, 21, 22, 23, 24 aufweisen. Ein Schieberegister mit n Registerbänken zu je m Stellen vermag in der beschriebenen Anordnung demnach m   (2li-1)    Impulse zu speichern, im   besprochener    Beispiel also 155 Impulse.



   Vor Beginn der Messung ist mit dem Messintervallwähler 39 die Zeitdauer eines Messintervalls entsprechend der verlangten mittleren statistischen Genauigkeit einzustellen und der Messbereich der Einrichtung mittels des Messbereichwählers 44 fest  zulegen.    Diese Einstellhandlungen werden über die Wirkungslinien 40 und 45 auf den Umschalter 5 übertragen. Dadurch erfolgt die Einschaltung einer derartigen Voruntersetzung, dass der durch die Formel :
Me¯intervall ò Me¯bereich/Voruntersetzung bestimmte Wert höchstens gleich wie das höchste Speichervermögen des Schieberegisters 36 ist. Bei Beginn einer Messung sind alle Speicherstellen leer.



   Die   Messwertbildung    vollzieht sich wie folgt : Wenn der Umschalter 5 die in der Figur dargestellte Lage einnimmt, gelangt jeder einzelne Zählimpuls 2 als Normalimpuls 4 in den Vorspeicher 20, bei anderen Stellungen des Umschalters 5 nur jeder zweite, vierte, achte usw., je nachdem, wieviele der   vorhano      denen Voruntersetzer    8, 9, 10 zugeschaltet sind. Es können beliebig viele   Voruntersetzer    angeordnet sein.



  Schwankungen der Amplitude und Form der Normalimpulse 4 haben, keinen Einfluss auf das Messergebnis.



   Der erste einlaufende Impuls   brin, gt dlen    ersten Binäruntersetzer 15 vom Zustand 0 in dlen Zustand   I,    der zweite Impuls führt diesen Binäruntersetzer 15 in den Zustand 0 zurück, während gleichzeitig ein Impuls mit der Wertigkeit 21 an den folgenden BinÏruntersetzer 16 weiterläuft und diesen in den Zustand I versetzt usw. Diese   Zähltechnik    ist an sich bekannt. Befinden sich alle Binäruntersetzer 15 bis 19 im Zustand   I,    so sind im Vorspeicher 20 einunddreissig Impulse gespeichert ; damit ist dessen h¯chstes Speichervermögen erreicht.



   Bei richtiger Messbereichwahl gibt die Uhr 38    spätestens nach dem Eintreffen des einunddreissig-    sten   Zählimpulses    einen Schiebeimpuls über die Sammelleitung 37 an den Vorspeicher 20 ab. Dadurch wird der Inhalt jedes   Binäruntersetzers    15 bis 19 über die jeweilige   Verbindung      21    bis 25 in    die zugehörige Schieberegisterbank   geschobene und    besetzt dort die jeweils erste Stelle, z. B. die mit 31 bezeichnete, jeder Schieberegisterbank, während jeder Binäruntersetzer   15    bis 19 des   Vorspeichers    20 nach Abgabe seines Inhaltes wieder den Zustand 0 einnimmt.



   Die weiterhin einlaufenden ZÏhlimpulse füllen den Vorspeicher 20 wieder auf, und der soeben be  schriebene    Vorgang wiederholt sich. Beim nÏchstfolgenden Schiebeimpuls wird der Inhalt des   Schiebe-    registers 36 um eine Stelle weitergeschoben, im Beispiel auf die Stellen 32, und an die ersten Stellen 31 tritt der neue Inhalt des   Vorspeichers    20. Nach dem fünften,   allgemein ! nach    dem m-ten Schiebeimpuls ist mithin das Schieberegister 36 aufgefüllt. Dies be deutet gleichzeitig die Beendigung eines Messintervalles, wie   es der Einstellbedingudg entspricht.   



   Während des Messvorganges erfasst der   Messwert-    Umsetzer 42 ständig den gesamten Inhalt des Schieberegisbers 36 und führt dem Anzeigeinstrument 43 einen dem Registerinhalt proportionalen Strom zu. Die Anzeige des Messergebnisses nimmt daher bis zum Ablauf des ersten Messintervalles einer neu be  gonnenen    Messung unstetig jeweils um einen dem in das Schieberegister eintretenden Vorspeicherinhalt entsprechenden Betrag zu. Wenn alle Stellen des Schieberegisters 36 besetzt sind, d. h. also nach Ablauf des ersten Messintervalls, zeigt das   Anzeigein-    strument 43 die Impulsrate mit der verlangten   mittle-      ren    statistischen Genauigkeit an.



   Aus dem Vorstehenden ist abzuleiten,,   daf3    das Zeitintervall zwischen zwei   Schiebeimpulsen,    das sogenannte   Schrittintervall,    jeweils den   m-ten    Teil eines   Messintervaües beträgt,    wobei m, wie bereits er  wähnt,    die Anzahl der Stellen, z. B. 31 bis 35, einer   Schieberegisterbaak,    z. B. 30,   bedtutet.   



   Ist nun das Schieberegister 36 einmal aufgef llt, so bleibt es während des weiteren Verlaufes der Messung aufgefüllt, nur wird nach jedem   Schrittinter-    vall das neueste, vom Vorspeicher 20 während eines   SchrittintervaHes    aufgenommene Zählergebnis in das Schieberegister 36 überführt und dieses somit in Bruchteilen eines Messintervalls, nämlich im Takt der Schrittintervalle, auf den neuesten Stand gebracht, wobei jeweils der bisherige Inhalt der letzten Stellen 35 des Schieberegisters 36 aus dem Register   hinausgeschoben¯ wird, also verschwindet.

   Der vom Anzeigeinstrument 43 angezeigte   Analogwert    der Im  pulsrate    besitzt so vom Ende des ersten Messinter   valles ab während des gesamten, weiteren Messver-    laufes die geforderte mittlere   stabistische Genauigkeit.   



  Da das Messintervall bei der geschilderten Messwertbildung als Konstante auftritt, ist der Inhalt des Schieberegisters 36 der Impulsrate proportional.



   Treten nun   Ubergangsfunktionen    der Impulsrate auf, so kann bei der gewählten Anordnung durch Interpolation eine   Messwertbildung    auch in Bruchteilen eines   Schrittintervalles    erzielt werden. Zu diesem Zweck ist dem Vorspeicher 20 der Digital-Ana  log-Wandler    47 mit dem Me¯instrument 48 zugeordnet. Das Messinstrument 48 gestattet, in jedem   Zeitmoment    den   Vorspeicherinhalt    abzulesen und aus dieser Ablesung und der Anzeige der Uhr 38 die differentielle Impulsrate zu bilden. Dies kann visuell geschehen, wozu die Uhr 38 einen gesonderten Zeiger besitzt, der nach jedem Schiebeimpuls von einer Nullage ausgeht, entweder durch Rückstellung oder durch entsprechende Skalenteilung.

   Natürlich lassen sich die Anzeigen des Messinstrumentes 48 und der Uhr 38 auch mechanisch oder elektrisch  berlagern, so dass eine unmittelbare Anzeige der diffe  rentielka    Impulsrate   erfolgb,    entweder auf dem   MeS    instrument 48 oder auf dem zusätzlichen Instrument 51, dessen Messwerk und Skala in unmittelbarer NÏhe des   Anzeigeinstrumentes    43, vorzugsweise im gleichen Gehäuse wie dieses und mit gemeinsamer Skalenscheibe, angeordnet ist.



   Die Umsetzung des dilgibalen Speicherinhaltes in einen   Analogwert geschieht dadurch, dass    von jeder Speicherstelle ein dem Speicherzustand (0 oder   I)    und der Wertigkeit dieser Speicherstelle, bzw. der diese   Speicberstelle aufweisenden      Schieberegisterbank,    entsprechender Strom gebildet wird. Die Summe dieser Str¯me ist dem Speicherinhalt proportional und durchsetzt das anzeigende Instrument 43 bzw. 48.



   Sollte durch falsche Wahl des Messbereiches oder des Messintervalles oder durch   unvorhergesehen    starke Zunahme der zu messenden Impulsrate der Fall   eintreten', dass die Anzahl der in    einem Schrittintervall einlaufenden Impulse das h¯chste Speichervermögen des   Vorspeichers    20 überschreitet, so würde der erste überzählige Impuls, im vorliegenden Beispiel also der   zweiunddreissigste,    eine Löschung des gesamten   Vorspeicherinhaltes    bewirken.

   In diesem Fall wird vom letzten Binäruntersetzer 19 des   Vorspeichers    20 ein sogenannter   Obertragsimpuls    über die Leitung 49 an die Signalvorrichtung 50 abgegeben, welche anzeigt, dass der Messbereich der Einrichtung überschritten ist und die Einstellung des Gerätes   berichtigt    werden muss.



   Die vorstehend beschriebene neue Einrichtung zur Messung kleiner   Impulsraten    erlaubt, wie sich leicht zeigen lässt, die Zeib vom Beginn der Messung bis zum Vorliegen der ersten Anzeige mit der ge  forderten    Genauigkeit gegenüber den bekannten Einrichtungen um rund einen Faktor 2 zu verkürzen.



   Ein weiterer, durchaus ins Gewicht   falleoder    Vorteil der beschriebenen Einrichtung ist deren   Ausbau-    fähigkeit. So lässt sich diese durch Wahl der Grösse des   Vorspeichers    und des Schieberegisters sowie der Anzahl der   Voruntersetzer    den verschiedensten Messaufgaben und   Messgenauigkeitea    leicht anpassen
Natürlich kann in der beschriebenen Einrichtung auch ein anderer   Speicherkode    zur Anwendung   kom-      men.    Weiter ist es denkbar, an Stelle von Zeigerin  strumssnten Geräte    zur digitalen Messwertausgabe, sogenannte Digitalwertzeiger, anzuordnen und die   Messwert-Umsetzer    42,

   47 als   Kode-Umsetzer    aus   zubilden, um'den bei konstantem Messintervall der    Impulsrate proportionalen Inhalt des Schieberegisters auf diesem Wege in eine dezimale, zur unmittelbaren Anzeige geeignete Digitalform  berzuf hren).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Messen kleiner Impulsraten, mit einer Imputsnormalisierungsstufe und einem An zeigeinstrument für d4e Impulsrate, dadurch gekenn- zeichnet, da¯ der Impulsnormalisierungsstufe (3) ein Digitalspeicher (20, 36) nachgeschaltet ist, der über einen Me¯wert-Umsetzer (42) mit dem Anzeigein strument (43) in Verbindung steht.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnfet, dass der Digitalspeicher aus einem Vorspeicher (20) und einem Hauptspeicher besteht.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptspeicher als Schieberegister (36) ausgebildet ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d ! ass der Vorspeicher (20) aus in Reihe geschalteten Binäruntersetzern (15 bis 19) aufgebaut ist, deren jedem eine Schieberegisterbank (26 bis 30) mit mehreren Stellen (31 bis 35) des Schieberegisters (36) angeh¯rt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Impulsnormalisierungsstufe (3) und dem Vorspeicher (20) mindestens ein ber einen Umschalter (5) in den. Impulsweg einschaltbarer Voruntersetzer (8, 9, 10) angeordnet ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Messwert-Umsetzer ein Di gital-Analog-Umsetzer ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Messwert-Umsetzer ein Kode-Umsetzer ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Digitalspeicher eine mit einem Messintervallwähler (39) ausgestattete und zur Abgabe von Schiebeimpulsen in Abständen eines Schrittintervalls eingerichtete Uhr (38) zugeordnet ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vorspeicher (20) ein Messwert-Umsetzer (47) und ein Messinstrument (48) zur Anzeige des Vorspeicherinhaltes beigeordnet ist.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruchen) 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die höchste Wertigkeit aufweisende Binäruntersetzer (19) des Vorspeichers (20) mit einer Signalvorrichtung (50) zur Anzeige einer Messbereichüber- schreitung verbunden ist.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeinstrument (43) einen Messbereichumschalter (44) aufweist.
    11. Einnichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 7 und 10, dadurch gekenneeichnet, dass der Messbereichumscbalter (44) und der Messin- tervallwähler (39) mit dem Umschalter (5) derart in Wirkvenbindung stehen, dass bei Festlegung des Messbereiches und/oder des Messintervalls der Wert Me¯intervall Me¯bereich/Voruntersetzung h¯chstens gleich wie das höchste Speichervermögen des Schieberegisters (36) ist.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Analogwert des Speicherinhaltes ein diesem proportionaler Strom ist.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprucb 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Uhr (38) einen zusätzlichen Zeiger aufweist, der nach jedem Schrittintervall von einer Nullage ausgeht.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, da¯ die vom Messinstrument (48) und von der Uhr (38) angezeigten Werte überlagert sind.
    15. Einrichtung nach Patentanspruch und Uniteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dal3 zur Anzeige der überlagerten Werte ein. zusätzliches In- strument (51') angeordnet und dieses im gleichen Gehäuse wie das Anzeigeinstrument (43), vorzugs- weise mit gemeinsamer Skalenscheibe, angeordnet ist.
    16. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Messwert anzeigenden Instrumente (43, 48, 51) als Digitalwertzeiger ausgebildet sind.
CH828963A 1963-07-04 1963-07-04 Einrichtung zur Messung kleiner Impulsraten CH402062A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2101046A1 (de) * 1969-01-13 1972-03-31 Honeywell Inc

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2101046A1 (de) * 1969-01-13 1972-03-31 Honeywell Inc

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AT243942B (de) 1965-12-10

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