CH402165A - Anordnung zur Blindleistungs-Kompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungsverbrauches - Google Patents

Anordnung zur Blindleistungs-Kompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungsverbrauches

Info

Publication number
CH402165A
CH402165A CH1230360A CH1230360A CH402165A CH 402165 A CH402165 A CH 402165A CH 1230360 A CH1230360 A CH 1230360A CH 1230360 A CH1230360 A CH 1230360A CH 402165 A CH402165 A CH 402165A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
reactive power
machine
power consumption
dependent
arrangement according
Prior art date
Application number
CH1230360A
Other languages
English (en)
Inventor
P Dipl Ing Haamann
Arnold Dipl Ing Schoenung
Guenter Dipl Ing Maerz
Hosemann Gerhard Ing Dr
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH402165A publication Critical patent/CH402165A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/18Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks
    • H02J3/1885Arrangements for adjusting, eliminating or compensating reactive power in networks using rotating AC generators, e.g. synchronous generators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E40/00Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
    • Y02E40/30Reactive power compensation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Anordnung    zur      Blindleistungs-Kompensation   bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des    Blindleistungsverbrauches   Durch    Wechselstromverbraucher   mit grosser und schnellwechselnder induktiver    Blindstromaufnahme,   die aus öffentlichen Versorgungsnetzen gespeist werden, wird die Spannungshaltung im Netz sehr erschwert. Die    Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen   machen deshalb ihren Abnehmern häufig Vorschriften, nach denen die    Blindleistungsentnahme   und die    zeitlichem      Änderungen      derselben   gewisse Höchstwerte nicht    überschreiten   dürfen.

   Die    Einhaltung   dieser    Vorschriften   macht bei manchen Stromverbrauchern,    insbesondere   bei grossen, über Stromrichtern gespeisten    Umkehrantrieben,      vielfach   erhebliche Schwierigkeiten. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu überwinden. 



  Im folgenden ist unter Blindleistung stets    indukti-      ve   Blindleistung zu verstehen. 



  Um die    Blindleistungsentnahme   aus einem Netz zu verringern, ist es bekannt,    Kondensatorenbatterien   vorzusehen, die    den      Verbrauchern      parallel      geschaltet   werden. Mit diesen    Mitteln,      gelingt   es    jedoch   nicht, die    Blindleistungserzeugung   dem    wechselnden      Blindlei-      stungsbedarf      mit      genügenderSchnelligkeit      anzupassen.   



  Es ist ferner bekannt, übererregte, mechanisch unbelastete    Synchronmaschinen   als    Blindleistungser-      zeuger   zu verwenden. Solche Maschinen werden z. B. an    Knotenpunkten   eines Versorgungsnetzes aufgestellt und ihre Erregung wird so geregelt, dass die Netzspannung an dem betreffenden Knotenpunkt möglichst konstant bleibt, oder sich nach einem zeitlichen Programm    ändert.   Auf diese Weise gelingt es wohl, die Spannungshaltung im Netz - über längere Zeiträume gesehen - zu    verbessern,   jedoch ist es nicht möglich,

   den    Blindleistungsverbrauch   der Stromabnehmer und insbesondere stossartige    Blindlasten   bei schnellen    Änderungen   des    Blindleistungsbedarfes   der Verbraucher vom Netz fernzuhalten. 



  Um dies zu    erreichen,   muss    einmal   die    Blindlei-      stungsmaschine   den betreffenden Verbrauchern zugeordnet sein, d. h. sie muss den Blindstrom    inner-      halb   des an    das   öffentliche    Versorgungsnetz   angeschlossenen Verbrauchernetzes erzeugen. Ausserdem muss die für die    Blindleistungserzeugung      massgeben-      de   Stärke des Erregerfeldes mit einer Geschwindigkeit    geändert   bzw. geregelt werden, die etwa der Änderungsgeschwindigkeit des    Blindleistungsverbrau-      chers   entspricht. 



  Es ist wohl bekannt, dass man die Änderungsgeschwindigkeit des Magnetfeldes einer    Synchronma-      schine   beträchtlich erhöhen kann, wenn man den Erregerstrom mit    Hilfe   von Stromrichtern    -erzeugt   und den    Aussteuerungsgrad   derselben    mit      elektronischen      Mitteln   steuert bzw. regelt.

   Da aber die Änderungsgeschwindigkeit des Magnetfeldes vor allem durch die magnetische Trägheit des    Erregerstromkreises   bedingt ist, und andererseits die insbesondere bei    stromrichtergesteuerten      Umkehrantrieben   auftretenden Änderungen des    Blindleistungsbedarfes   als nahezu    trägheitslos   verlaufend angesehen wurden, wurde eine Anpassung der    Änderungsgeschwindigkeit   der    Blindleistungserzeugung   durch eine Synchronmaschine an die    Änderungsgeschwindigkeit   des    Blindlei-      stungsverbrauches   der genannten Stromverbraucher nicht für    möglich   gehalten. 



  Durch die Erfindung wird dieses    Vorurteil   überwunden. 



  Genauere Untersuchungen haben ergeben, dass die Änderungen des    Blindleistungsverbrauches   bei Antrieben der    erwähnten   Art in    Wirklichkeit   nicht    trägheitslos   verlaufen, sondern einem durch eine kei- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    nesfalls      zu   vernachlässigende Zeitkonstante bedingten Gesetz folgen. Diese Zeitkonstante ist durch die magnetische Trägheit der betreffenden Stromkreise und bei geregelten Antrieben ausserdem durch das zur Erzielung einer stabilen Regelung erforderliche Zeitverhalten der Regelglieder bedingt.

   In manchen Fällen kann die Regelung der Stromverbraucher auch etwas träger gemacht werden, als es zur Stabilisierung der Regelung unbedingt notwendig ist, ohne dass dadurch der Betrieb    der   Verbraucher nennenswert beeinträchtigt wird. 



     Praktische   Versuche haben zu dem überraschenden Ergebnis geführt, dass es unter    Ausnützung   aller    bekannten,      insbesondere      elektronischen   Mittel möglich ist, bei der Regelung des    Erregerfeldes   und damit der    Blindleistungserzeugung   verhältnismässig grosser Synchronmaschinen eine Regelgeschwindigkeit zu erzielen, die der    Änderungsgeschwindigkeit      des      Blindleistungsverbrauches   der genannten Stromabnehmer durchaus    vergleichbar   ist. 



  Um auf Grund dieser Erkenntnisse eine Lösung der eingangs genannten Aufgaben zu ermöglichen, ist es    erforderlich,   als    Regelgrösse   für die Regelung einer synchronen    Blindleistungsmaschine   im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen nicht    die   Spannung im Netz bzw.

   an der Maschine zu benutzen,    sondern   die Regelung    unmittelbar   abhängig von der    Blindleistungsaufnahme   der Stromverbraucher durchzuführen, da die Spannung kein eindeutiges Mass für den    Blindleistungsverbrauch   darstellt, sondern sich auch durch andere,    ausserhalb   der zu    kompensieren-      den   Stromverbraucher liegende    Einwirkungen   ändern    kann.   



  Unter Berücksichtigung aller der    vorgenannten      Gesichtspunkte   und    Erkenntnisse   sieht die    Erfindung      zur      Blindleistungskompensation      bei      wenigstens      einem      Wechselstromverbraucher   mit starken und schnellen    Änderungen   des    Blindleistungsverbrauches,   insbesondere bei einem über Stromrichter gespeisten Umkehrantrieb    eine   Anordnung vor, bei welcher dem Stromverbraucher eine Synchronmaschine als    Blind-      leistungserzeuger   zugeordnet ist,

   deren .durch Stromrichter erzeugte Erregerstrom in Abhängigkeit von dem jeweiligen    Blindleistungsverbrauch   des Stromverbrauchers mittels einer elektronischen Regelvorrichtung so geregelt ist,    dass   der    Blindleistungsver-      brauch   wenigstens zum Teil durch die Synchronmaschine gedeckt wird. 



  Weitere Einzelheiten sollen anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden. 



  In der    Fig.   1 sind bei 1 ein oder mehrere    Wech-      selstromverbraucher,   wie insbesondere über Stromrichter gespeiste Motorantriebe angedeutet, die über eine Sammelschiene 2 bei 3 aus einem Drehstromversorgungsnetz gespeist werden. Mit 4 ist eine synchrone    Blindleistungsmaschine   bezeichnet, deren Erregerstrom durch einen über den Transformator 5 an die Sammelschiene 2 angeschlossenen Stromrichter 6    geliefert   wird. Die Regelung des Erregerstromes der    Blindlei-      stungsmaschine   erfolgt durch eine elektronische Regelvorrichtung, die auf ein ebenfalls mit elektronischen Mitteln arbeitendes    Gittersteuergerät   8 des Stromrichters 6 einwirkt. 



  Als Regelgrösse dient die bei 3 aus dem Versorgungsnetz entnommene Blindleistung. Eine dieser Blindleistung proportionale Grösse, die den    Istwert   der Regelung darstellt, wird aus der Netzspannung und dem aus dem Netz entnommenen Strom in einer    Messvorrichtung   9 gebildet, die über    Spannungs-   und    Stromwandler   10 an    die   Zuleitung aus dem Netz    an-      geschlossen   ist. 



  Die Messvorrichtung 9 soll unter Vermeidung von    trägheitsbehafteten,   in den üblichen    Messinstru-      menten   verwendeten Stellvorrichtungen, wie Drehspulen oder    dergl.   die Blindleistung    trägheitslos   ermitteln und daraus eine elektrische, als    Regelungs-      -Istwert   verwendbare Grösse bilden. Dies kann z. B. in der Weise geschehen, dass mit bekannten Mitteln aus der Spannung und dem Strom unter Berücksichtigung der Phasenverschiebung zwischen beiden eine der Blindleistung proportionale elektrische Grösse, vorzugsweise eine Spannung abgeleitet wird. 



  Diese Grösse wird dem Regler 7 als    Istwert   zugeleitet. Eine entsprechende, als    Sollwert   dienende Grösse wird in den Regler 11 eingeführt. 



  Dieser Sollwert kann den Wert Null haben, wenn der    Blindleistungsbedarf   der Verbraucher 1 möglichst vollständig durch die    Blindleistungsmaschine   4 gedeckt werden soll. Der Sollwert kann aber auch auf einen anderen, etwa nach    wirtschaftlichen   Gesichtspunkten gewählten Wert eingestellt sein    oder   nach einem    vorbestimmten   Zeitprogramm geändert werden. 



  Schliesslich ist es auch möglich, den    Regelungs-      Sallwert   von der jeweiligen    Wirkleistungsaufnahme   der Anlage abzuleiten. Dadurch ist es möglich, dass durch die Regelung ein bestimmter    Leistungsfaktor   konstant gehalten wird. 



  Zur Erzielung einer grossen Regelgeschwindigkeit werden zweckmässig alle bekannten hierzu dienenden Mittel benutzt. Dazu gehört in erster Linie die Bemessung des    Stromrichters   6 für eine Spannung, die wesentlich    grösser   ist, als die im stationären Zustand zur Lieferung des Erregerstromes nötige Spannung, so dass Änderungen des Erregerstromes unter    be-      trächtlicher   Spannungsüberhöhung    durchgeführt   werden können    (Stosserregung).   



  Vorteilhaft wird ein Stromrichter verwendet, der aus zwei Gruppen von in Kreuzschaltung oder Antiparallelschaltung betriebenen Gruppen von steuerbaren    Ventilstrecken   besteht, um schnelle Änderungen des Erregerstromes    in   beiden Richtungen zu ermöglichen. 



  Weiter gehört zu diesen Mitteln ein nach bekannten Grundsätzen möglichst günstig eingestelltes Zeitverhalten der elektronischen Regelglieder, durch welche in Verbindung mit der    erwähnten   Bemessung des Stromrichters höchste    Stellgeschwindigkeit   bei sehr 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 hoher    Proportionalverstärkung   im Regelkreis und damit höchste Änderungsgeschwindigkeit des    Erreger-      feldes   der    Blindleistungsmaschine   erzielt werden    kann.   



  Bei Beachtung dieser Gesichtspunkte    gelingt   es mit einer Anordnung nach der Erfindung stossartige Belastungen des speisenden Netzes mit    Blindstrom   bis auf geringfügige Reste zu unterbinden. 



  In der    Fig.   2 ist ein etwas anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Nach dieser Figur, in dem im übrigen die gleichen Bezugszeichen verwendet sind, wie in der    Fig.   1, dient nicht die gesamte aus dem Versorgungsnetz entnommene Blindleistung als Regelgrösse,    vielmehr   beruht die Regelung auf einem Vergleich der durch das Gerät 12 als eine elektrische Grösse dargestellten, tatsächlich verbrauchten mit der von der    Blindleistungsmaschine   erzeugten und durch das Gerät 13 als elektrische Grösse dargestellten Blindleistung. Der    Blindlei-      stungsverbrauch   dient dabei als Sollwert und die erzeugte Blindleistung als    Istwert   der Regelung.

   Die Geräte 12 und 13 können ebenso gestaltet sein, wie das Gerät 9 in der    Fig.   1. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass mit dieser Anordnung im Ergebnis der gleiche Zweck erreicht wird, wie mit der Anordnung nach der    Fig.   1. 



  Da    grössere      Stromverbraucheranlagen   gewöhnlich    einen.   ständigen    Mindestbedarf   an Blindleistung haben, kann es    zweckmässig   sein, einer solchen Anlage eine diesem Mindestbedarf etwa entsprechende    Kondensatorbatterie   als    Grundblindleistungser-      zeuger   parallel zu schalten, um auf diese Weise mit einer entsprechend kleineren    Blindleistungsmaschine   auszukommen. Dabei kann die    Kondensatorbatterie   auch in mehrere getrennt schaltbare Gruppen unterteilt sein, die je nach der Anzahl der jeweils im Betrieb befindlichen Stromverbraucher zugeschaltet werden. 



  Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann    eine   Massnahme vorgesehen werden, um ein    Aussertrittfallen   der    Blindleis,tungsmaschine   zu verhindern. 



  Da die    Blindleistungsmaschine   im wesentlichen    verhältnismässig      kurzzeitige,      stossweise      auftretende   Belastungen mit    Blindleistung   zu bewältigen hat, kann sie so bemessen werden, dass die höchsten vorkommenden    Blindlaststösse   ein Mehrfaches der zulässigen Dauerleistung betragen.

   Bei    derartig   hohen Belastungen treten erhebliche Eigenverluste in der Maschine auf, die für dieselbe eine mechanische Belastung bzw. eine in der Maschine zu erzeugende Wirkleistung bedeuten und dementsprechend eine    merkliche   Verdrehung    des   Polrades gegenüber seiner    Einstellung      bei      fehlender      Wirklast      bedingen.   Das Polrad    wird   dadurch als schwingungsfähiges Gebilde zu    Pendelungen   angeregt, die normalerweise sehr bald abklingen.

   Wenn aber zufällig einmal mehrere starke    Blindlaststösse   nacheinander im Rhythmus der    Polradpendelungen   auftreten, so können sich dadurch diese    Pendelungen   soweit aufschaukeln, dass die Maschine in die Gefahr gerät, ausser Tritt zu fallen.

   Um dies zu    verhindern,      kann      eine   Vorrichtung vorgesehen werden, die vorübergehend die Regelung des Erregerstromes    unterbindet,   oder die    Wirkungs-      richtung   derselben umkehrt,    solange      der-Polradwinkel   der Maschine    Werte      annimmt,   bei denen die    Gefahr   des    Aussertrittfallens   der    Maschine   besteht. 



  Die    jeweilige   Grösse des    Polradwinkels   kann dabei nach verschiedenen bekannten Methoden bestimmt werden. Beispielsweise können von der Phasenlage der Netzspannung abgeleitete Impulse verglichen werden mit anderen Impulsen, die durch    einen   mit der Maschinenwelle gekuppelten    Impulsgeber   erzeugt werden. Der zeitliche Abstand der beiden Impulsreihen, der ein Mass für den jeweils vorhandenen Polradwinkel darstellt, kann mit bekannten    Mitteln   leicht fortlaufend    messtechnisch      erfasst   und bei Überschreitung eines vorbestimmten Höchstwertes in der erwähnten Weise zur    Einwirkung   auf die Regelvorrichtung gebracht werden. 



  Wenn die Erfindung auch in erster Linie zur Kompensation des    Blindleistungsverbrauches   von über Stromrichtern gespeisten Umkehrantrieben bestimmt ist, so    kann   sie doch auch bei anderen elektrischen    Anlagen   mit Vorteil angewendet werden, insbesondere auch in solchen Fällen, in denen ausser solchen Antrieben auch andere Stromverbraucher z. B. Induktionsmotoren mit stark wechselnder Belastung in Frage kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Blindleistungskompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungs- verbrauches, insbesondere bei einem über Stromrichter gespeisten Umkehrantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wechselstromverbraucher eine Synchronmaschine als Blindleistungserzeuger zugeordnet ist, deren durch Stromrichter erzeugter Erregerstrom in Abhängigkeit von dem jeweiligen Blindleistungs- verbrauch des Stromverbrauchers mittels einer elektronischen Regelvorrichtung so geregelt ist,
    dass der Blindleistungsverbrauch wenigstens zum Teil durch die Blindleistungsmaschine gedeckt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.) Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erregung der Blindlei- stungsmaschine ein Stromrichter dient, der aus zwei Gruppen von in Kreuzschaltung oder Antiparallelschaltung betriebenen steuerbaren Ventilstrecken besteht. 2.) Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Erregerstromes der Blindleistungsmaschine auf Grund eines Vergleiches der aus dem Netz entnommenen Blind- leistung mit einem vorgegebenen Sollwert erfolgt.
    3.) Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert der Regelung aus dem jeweiligen Wirkleistungsverbrauch des Stromverbrauchers abgeleitet ist. <Desc/Clms Page number 4> 4.) Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Erregerstromes der Blindleistungsmaschine auf Grund eines Vergleiches des Blindleistungsverbrauches des Stromverbrauchers, mit der durch die Blindleistungsmaschine erzeugten Blindleistung erfolgt. 5.) Anordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kompensation des Blindlei- stungsverbrauches ausser einer Blindleistungsmaschi- ne Kondensatoren vorgesehen sind,
    die zur Deckung eines Grundblindleistungsverbrauches zusammen oder in Gruppen der Synchronmaschine parallel geschaltet werden können. 6.) Anordnung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche der Polradwinkel der Blindleistungsmaschine fortlaufend gemessen und die blindleistungsabhängige Regelung unterbunden oder in ihrer Wirkungsrichtung umgekehrt wird, solange der Polradwinkel einen vorbestimmten Höchstwert überschreitet.
CH1230360A 1959-11-04 1960-11-03 Anordnung zur Blindleistungs-Kompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungsverbrauches CH402165A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0055396 1959-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402165A true CH402165A (de) 1965-11-15

Family

ID=6970969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1230360A CH402165A (de) 1959-11-04 1960-11-03 Anordnung zur Blindleistungs-Kompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungsverbrauches

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH402165A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0982828A3 (de) * 1998-08-19 2002-12-04 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Blindleistungskompensation in Bordnetzen
WO2008110209A1 (en) 2007-03-14 2008-09-18 Abb Technology Ag Method and system to start multiple ac motors supplied by a power converter via a common ac bus

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0982828A3 (de) * 1998-08-19 2002-12-04 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Blindleistungskompensation in Bordnetzen
WO2008110209A1 (en) 2007-03-14 2008-09-18 Abb Technology Ag Method and system to start multiple ac motors supplied by a power converter via a common ac bus
US8330398B2 (en) 2007-03-14 2012-12-11 Abb Technology Ag Method and system to start multiple AC motors supplied by a power converter via a common AC bus
CN101627531B (zh) * 2007-03-14 2013-01-09 Abb技术有限公司 启动由电力转换器通过公共交流母线供电的多台交流电动机的方法和系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3438504C2 (de)
EP0348938B1 (de) Ein Netz und Verbraucher versorgende Stromerzeugungsanlage
DE2305251B2 (de) Erreger-einrichtung fuer einen selbsterregten asynchron-generator
DE2225609A1 (de) Mehrphasiger Wechselstrommotorantrieb mit einstellbarer Drehzahl
DE69409987T2 (de) Vorrichtung zum Unterdrücken von Spannungsschwankungen und Oberschwingungen
EP3297115A1 (de) Anordnung mit einer einergiespeichereinrichtung und energiewandlereinrichtung zum aufnehmen von elektrischer energie aus einem stromnetz und abgeben von elektrischer energie an das stromnetz
CH402165A (de) Anordnung zur Blindleistungs-Kompensation bei wenigstens einem Wechselstromverbraucher mit starken und schnellen Änderungen des Blindleistungsverbrauches
DE102012012619A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur elektrischen Energieversorgung einer industriellen Anlage
EP1276224A1 (de) Frequenzumformeinrichtung für einen Windenergiepark sowie Verfahren zum Betrieb einer solchen Einrichtung
DE69612822T2 (de) Regelanordnung für eine elektrische Maschine mit einer Vorrichtung zur Drehmomentglättung
DE3223786A1 (de) Verfahren zum vermeiden von schwingungen zwischen last und zwischenkreis bei in der frequenz nachgefuehrten umrichtern mit variabler zwischenkreisspannung
WO2022013200A1 (de) Erzeugungseinheit mit integrierter leistungselektronik zur einhaltung von einspeiseanforderungen öffentlicher stromnetze
DE102011079995B4 (de) Verfahren zum Betrieb einer Antriebseinheit
DE1227128C2 (de) Ausgleichseinrichtung zur Spannungshaltung und Spannungseinstellung
EP3741022A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum regeln einer elektrischen spannung
DE2353191B2 (de) Einrichtung zur notstromversorgung fuer aus einem stromnetz gespeiste elektrofahrzeuge
DE2601567B2 (de) Anordnung zur steuerung von hysteresismotoren
DE665185C (de) Verfahren zur Schnellregelung der Spannung von gleichstromerregten Wechselstrommaschinen bei ploetzlichen Belastungsaenderungen
DE755539C (de) Anordnung zur Regelung der Lastverteilung in elektrischen Kraftwerken bei stossweiser Be- oder Entlastung
DE267776C (de)
DE710074C (de) Widerstandsbremsschaltung mit Selbst- und Fremderregung sowie mit einer Kompoundierung durch einen vom Ankerstrom durchflossenen, zugleich im Erregerstromkreis liegenden Widerstand, insbesondere fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
DE1413995C (de) Anordnung zur Stromregelung von Gleichstrom verbrau ehern
DE968845C (de) Ladeeinrichtung fuer Akkumulatorenbatterien
DE700510C (de) Einrichtung zur Regelung von Leistungsverteilung, Leistungsfluessen und Frequenz (Drehzahl) in ein- oder mehrphasigen Wechselstromnetzen oder -netzverbaenden mit Hilfe verschiedener Steuerfrequenzen
DE2823933A1 (de) Steuerung eines ein- oder mehrphasen- wechselrichters nach dem pulsverfahren