CH402369A - Wand- oder Deckenverkleidung - Google Patents

Wand- oder Deckenverkleidung

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CH402369A
CH402369A CH295163A CH295163A CH402369A CH 402369 A CH402369 A CH 402369A CH 295163 A CH295163 A CH 295163A CH 295163 A CH295163 A CH 295163A CH 402369 A CH402369 A CH 402369A
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CH295163A
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Spescha Moritz
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Menziken Aluminium Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0808Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable in several directions one of which is perpendicular to the wall

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


      Wand-    oder     Deckenverkleidung       Die     Erfindung        betrifft    eine Wand- oder Decken  verkleidung, die mindestens nahezu rechteckige Plat  ten aufweist, wobei diese Platten z. B. aus Leichtme  tall, insbesondere     Aluminium,    bestehen können. Be  kannte Verkleidungen dieser Art haben den Nachteil,  dass die Montage der Aluminiumplatten an der Wand  sehr mühsam ist, insbesondere müssen die Platten in  einer bestimmten Reihenfolge verlegt werden, so dass  es auch nicht möglich ist, später, wenn eine Platte  beschädigt sein sollte, dieselbe     auszuwechseln,    ohne  auch andere Platten abmontieren zu müssen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach  teile zu beheben, ist aber nicht auf die     Verwendung     von     Aluminiumplatten    beschränkt. Die Wand- oder  Deckenverkleidung nach der Erfindung zeichnet sich  aus durch ein an die Wand oder Decke befestigtes,  aus zwei sich kreuzenden Scharen von Schienen be  stehendes     Riegelfachwerk,    an dem die Platten     mittels     gegenüber der vorderen Plattenebene zurückversetz  ter     Randpartien        einzeln    auswechselbar befestigt sind,  wobei die freien Randpartien der Platte über Dich  tungen auf     einer    von den Schienen gebildeten Ebene  liegen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 eine schematische Ansicht einer mit Alu  miniumplatten verkleideten Wand;       Fig.    2 ein Vertikalschnitt gemäss Linie     11-II    von       Fig.    1 in grösserem Masstabe;       Fig.    3 ein Horizontalschnitt gemäss Linie     III-III     von     Fig.    2, (bzw.     IH-III    von     Fig.    1);

         Fig.    4 ein     Horizontalschnitt    gemäss Linie     IV-IV     von     Fig.    2 (bzw.     IV-IV    von     Fig.    1);       Fig.    5 ein     Vertikalschnitt    gemäss Linie     V-V    von       Fig.    4     (bzw.        V-V    von     Fig.    1).  



  In     Fig-    1 ist schematisch eine Wandverkleidung    dargestellt, die aus Aluminiumplatten 1 und zu deren  Montage an einer Wand 2 (siehe     Fig.    2) dienenden       Befestigungsmitteln    besteht. Als Befestigungsmittel  dient in erster Linie ein     Riegelfachwerk,    das aus ho  rizontalen     Riegeln    3 und vertikalen Riegeln 4 be  steht, die ihrerseits mittels Konsolen 5 (siehe     Fig.    2)  an der Wand 2 befestigt sind. Die Konsolen 5 beste  hen aus kurzen     Winkeleisenabschnitten,    die an Mon  tageplatten 6     angeschweisst    sind, welche ihrerseits       mittels    Dübeln 7 an der Wand 2 befestigt sind.

   Die  Konsolen 5 weisen je ein senkrecht zur Wand 2 ge  richtetes Langloch 8 auf. (Siehe     Fig.    3 und 4).  



  Die     horizontalen    Riegel 3 bestehen aus Alumini  umschienen von     ziemlich        kompliziertem,    später  näher erläutertem Profil (siehe     Fig.    2 und 5). Die Ho  rizontalschienen 3 weisen u. a. einen auf die Wand 2       hin    gerichteten Schenkel 9 auf, der in     regelmässigen     Abständen auf Konsolen 5 ruht und über denselben  mit zur Wand 2 parallelen Langlöchern 10 (siehe       Fig.    3) versehen ist.

   Eine durch die sich     kreuzenden     Langlöcher 8 und 10 hindurchgehende Schraube 11  dient mit zugehöriger Mutter 12 und federnden     Si-          cherungsunterlagscheiben    13 (siehe     Fig.    1) zur Befe  stigung der Schiene 3 auf der Konsole 5.  



  Die vertikalen Riegel 4 bestehen ebenfalls aus       Aluminiumschienen,    die aber - wie aus     Fig.    3 und 4  ersichtlich -     ein    wesentlich einfacheres Profil als die  Horizontalschienen 3 haben. An den     Vertikalschie-          nen    4 sind mittels je zweier Schrauben 14 mit zuge  hörigen Muttern 15 und     Unterlegscheiben    16 (siehe       Fig.    4) aus     Winkeleisenabschnitten    bestehende Kon  solen 17 befestigt. Jede Konsole 17     ruht    auf einer  Konsole 5 und ist über derselben mit einem zur  Wand 2 parallelen Langloch 18 versehen.

   Die Kon  sole 17 ist mit der Konsole 5 ebenfalls durch eine  Schraube 11 mit zugehöriger Mutter 12 und Unter-           lagscheiben    13 zusammengeschraubt. Die dargestellte  Konsole 17 und die mit ihr zusammenwirkenden  Teile, die zur     Zwischenabstützung    der Vertikalschie  nen 4 dienen, werden nur bei grossen Stützweiten der  Platten 1 angewendet und sonst weggelassen.  



  Die     Vertikalschiene    4 weist gemäss     Fig.    4 einen  ebenen Rücken 19 auf, an den sich zwei Um  bördelungsschenkel 20 und 21     anschliessen,    die mit  dem Rücken 19 eine tiefere Nut 22, bzw. eine weni  ger tiefe Nut 23 bilden. Die Horizontalschiene 3 weist  gemäss     Fig.    2 einen ebenen Rücken 24 auf, an den  sich zwei zu ihm parallele, aber um die Dicke des  Rückens 19 der     Vertikalschiene    4 versetzte Schenkel  25 und 26 anschliessen.

   Das obere Ende des Rückens  19 einer     Vertikalschiene    4 ist bei 27 an dem unteren,  versetzten Schenkel 25 der Horizontalschiene 3 an  geschraubt,     während    an deren oberem, versetztem  Schenkel 26 das untere Ende einer anderen Vertikal  schiene 4 bei 28 angeschraubt ist. Die von der Wand  2     abgekehrten        Oberflächen    der Rücken 19 und 24  liegen somit in einer Ebene, was für die nachfolgend  näher beschriebene Befestigung und Abdichtung der  Platten 1 von grossem     Vorteil    ist.

   Wie aus     Fig.    1 und  5     ersichtlich,    ist beim oberen und beim unteren Ende  der     Vertikalschiene    4 je ein kleiner Abschnitt der       Umbördelungsschenkel    20 und 21     weggeschnitten     worden, um die Montage der Platten 1 zu er  möglichen.  



  Der obere Rand der Platte 1 ist gemäss     Fig.2          zweimal        in    entgegengesetzten     Richtungen    um einen  Winkel a von etwas     über    90      abgekantet,    so dass ein  zur vorderen Plattenebene E quer gerichteter,     mittle-          rer    Schenkel 29 und ein zur Plattenebene paralleler,  nach aussen gerichteter freier Schenkel 30 gebildet       sind.    Dieser Schenkel 30 ist mit     vertikal    gerichteten       Langlöchern    31 versehen.

   Der untere Rand der Plat  te 1 ist ebenfalls zweimal in entgegengesetzten Rich  tungen abgekantet, aber um einen spitzen Winkel     ss     von etwa 30 . Der so gebildete     mittlere    Schenkel 32  ist mit Öffnungen 33 versehen, und der zur Platten  ebene parallele, nach aussen gerichtete, freie Schenkel  34 ist so kurz, dass die Projektion 35' seiner Kante  35 auf die vordere Plattenebene E     innerhalb    des in  dieser Ebene liegenden, rechteckigen     Plattenumrisses     liegt.  



  Der     linke        Vertikalrand    jeder Platte 1 ist gemäss       Fig.    3 zweimal in der gleichen Richtung um 90  ab  gekantet,     sodass        .ein        mittlerer        Schenkel    36 und ein  nach innen gerichteter, freier Schenkel 37 gebildet  sind.

   Der     rechte    Rand jeder Platte 1 ist ebenfalls       zweimal        in    der gleichen Richtung um 90  abgekantet,  so dass ein mittlerer     Schenkel    38 und ein nach innen  gerichteter, freier Schenkel 39 gebildet sind, wobei  letzterer aber     länger    ist, als der     linke    freie Schenkel  37.

   Die freien Schenkel 30, 34, 37 und 39 des Ran  des der Platte 1 liegen: aller in     einer    Ebene und     sind     auf folgende Weise an den Schienen 3 und 4 befe  stigt:  Der obere     freie    Schenkel 30 ist über einen Dich  tungsstreifen 40 am Rücken 24 der Horizontalschei-         be    3 eingeschraubt, und zwar mittels Schrauben 41,  welche durch die Langlöcher 31 und Löcher 42 des  Schienenrückens 24 hindurchgehen.

   Der Schraube 41  sind eine     Unterlegscheibe    43 und eine Mutter 44 zu  geordnet, welch' letztere     undrehbar    in einem Kanal  45 untergebracht ist, der von einem Teil des Rückens  24, einem Teil des Schenkels 9 und einem einwärts  gerichteten, zu letzterem parallelen, kurzen Schenkel  46 begrenzt wird. Der untere freie Schenkel 34 der  Platte 1 liegt über eine Dichtung 47 von U-förmigem  Profil auf einem     auswärts    gerichteten Schenkel 48  der Horizontalschiene 3, an den sich     .ein    zum Rücken  24 paralleler, freier Schenkel 49 anschliesst, der den  freien Schenkel 34 in seiner Lage hält.

   Der linke freie  Schenkel 37 der Platte 1     liegt    über eine     Dichtung    50  von     U-förmigem    Profil in der Nut 23 der Vertikal  schiene 4, während der rechte freie Schenkel 39 einer  benachbarten Platte 1 über eine Dichtung 51 von  U-förmigem Profil in der Nut 22     dieser    Vertikalschie  ne 4 liegt.  



  Auf der Rückseite der Platte 1 kann gegebenen  falls ein     Schallschluckbelag    52 vorgesehen sein, wie  in     Fig.    2 bei einer der Platten 1 strichpunktiert ange  deutet ist. Ferner kann unter dem     Riegelfachwerk    3,  4 eine wärmeisolierende Matte 53 auf der Wand 2  aufgeklebt sein, wie ebenfalls     in        Fig.    2     strichpunktiert     angedeutet ist. Diese Matte 53 muss natürlich am     Ort     der Konsolen 5 mit entsprechenden Aussparungen  ersehen sein.  



  Da die     Horizontalschienen    3     natürlich    nur in be  grenzten Längenabschnitten hergestellt werden, müs  sen - je nach der horizontalen Ausdehnung der zu  verkleidenden     Wand    - stirnseitig aufeinander     stos-          sende    Schienen 3 miteinander verbunden werden.

    Die Ausbildung der Schienenstösse, die keine beson  deren Schwierigkeiten bietet und daher nicht im ein  zelnen dargestellt ist, wird vorzugsweise so ausge  führt, dass die Stossfugen einige Millimeter breit ge  macht und mit einer elastischen Dichtungsmasse ge  füllt werden, so dass sie als     Dilatationsfugen        die     durch     Temperaturschwankungen    bedingten Längen  änderungen     der    Schienen     gestatten.    Es sei jedoch  erwähnt, dass die Schiene 3 noch einen kurzen,     ein-          wärts    ragenden Schenkel 54 (siehe     Fig.    5) mit einem  Vorsprung 55 aufweist,

   dem auf dem Schenkel 9 ein       Vorsprung    56 gegenüber steht. An einem     Schienen-          stoss    werden die Schenkel 46 der beiden aufeinander  stossenden Schienen 3 ein Stück weit weggefräst, so  dass eine in     Fig.    5     strickpunktiert    angedeutete Ver  bindungslasche 57 zwischen die Vorsprünge 55, 56  und die Rücken 24 der beiden Schienen 3 eingesetzt  werden kann, die mit den beiden Schienen verbunden  wird, z. B. durch Kleben.

   Es wird     ferner    noch be  merkt, dass in     Fig.    5 die Schenkel 48 und 49 der  Schiene 3 in Ansicht und nicht im Schnitt erscheinen,  weil diese Schenkel in der     Nähe    der     Vertikalschiene     4, durch die der Schnitt     V-V    hindurchgeht, wegge  fräst sind.  



  Zur Montage der beschriebenen Wandverklei  dung wird wie folgt vorgegangen:      Zunächst werden -die Montageplatten 6     mittels     der Dübel 7 an der Wand 2 befestigt. Hierauf werden  die Konsolen 5 auf die Montageplatten 6 aufge  schweisst, unter genauer Ausrichtung jeder horizon  talen Reihe von Konsolen. Es wäre nämlich praktisch  nicht möglich, die Konsolen 5 selbst mit genügender  Genauigkeit mittels Dübel an der Wand 2 zu befesti  gen. Anstelle der Montageplatten 6 und der Dübel 7  können gegebenenfalls     horizontal    oder vertikal ver  laufende     Jordalschienen        eingemauert    oder aufgesetzt  werden. Diese dienen     dann    zur     Befestigung    der Kon  solen 5 mittels Schrauben.

    



  Die Schienen 3 und 4 werden auf den     Konsolen    5  montiert, wobei die gekreuzten Langlöcher 8, 10     bzw.     8, 18 gestatten, das     Riegelfachwerk    3, 4 genau in  einer Ebene auszulegen, auch wenn die Wand 2  selbst nicht genau eben sein sollte. Die Platten 1 wer  den hierauf einzeln auf dem     Riegelfachwerk    3, 4  montiert, wobei man zunächst den rechten Platten  schenkel 34 mit der Dichtung 51 in die Nut 22  schiebt, während der linke Plattenschenkel 37 mit der  Dichtung 50 auf der Aussenseite des Schienenschen  kels 21 gleitet, die Platte 1 also zum Fachwerk 3, 4  gezeigte Lage kommt.

   Diese Bewegungen der     Platte    1  werden dadurch ermöglicht, dass die Nut 22 tiefer ist  als die Nut 21 und der Schenkel 39 länger ist als der  Schenkel 37. Nun wird die Platte 1 nach unten ver  schoben, so dass der untere Plattenschenkel 34 mit  der Dichtung 35 auf den Schienenschenkel 48 und  hinter den Schienenhebel 49 zu     liegen    kommt. Hier  auf wird der obere     Plattenschenkel    30 mittels der  Schrauben 41 unter Zwischenlage des Dichtungs  streifens 40 auf dem     Schienenrücken    24 befestigt.  



  Die Einzelbefestigung der Platten 1 am Fachwerk  3, 4 ist äusserst     vorteilhaft,    indem sie nicht nur die  erstmalige Montage der Verkleidung erleichtert, son  dern auch später ohne weiteres das     Auswechseln    von  beschädigten Platten gestattet, im Gegensatz zu be  kannten Wandverkleidungen, bei denen dies nicht  möglich ist. Ein weiterer,     wichtiger    Vorteil der be  schriebenen     Wandverkleidung    ist der, dass sie voll  kommen regendicht ist, was durch die auf einer  Ebene liegenden Dichtungen 35, 40, 50 und 51 be  dingt ist, die z. B. aus Gummi bestehen können.

   Die  Öffnungen 33 im mittleren, unteren Schenkel 32 der  Platte 1 dienen zur Belüftung des zwischen der Platte  1 und der Wand 2 oder der Isoliermatte 53     liegenden     Raumes, so dass derselbe rasch der Temperatur der  Aussenatmosphäre     folgt    und somit keine     Kondens-          wasserbildung    zu befürchten ist.  



  Die beschriebene Wandverkleidung     kann    auf ver  schiedene Weisen abgewandelt oder ergänzt werden.  Zunächst sei unter     Hinweis    auf     Fig.    1     erwähnt,    dass       die    Platten 1 nicht notwendigerweise alle gleich gross  sein müssen, indem z. B. eine Platte 1a vorgesehen  ist, die doppelt so gross ist wie die anderen Platten 1,  so dass sie zwei     Fachwerk-Rechteckfelder    abdeckt.

    Es ist aber nicht unbedingt nötig, dass die beiden sich  kreuzenden Scharen von Schienen 3 und 4 überall       äquidistant    sind; sie können statt dessen auch Recht-         eckfedder        verschiqdener    Grösse bilden, so dass der       Architekt    eine grosse Freiheit hat, um die Verklei  dung nicht nur den vorgesehenen     Fenstern    oder der  gleichen     anzupassen,    sondern auch um     mit    derselben  besondere, ästhetische Effekte zu erzielen.

   Es ist fer  ner denkbar,     .dass    die     einzelnen        Fachwerkfelder    und  die Platten aus ästhetischen Gründen, die     Form    von  Parallelogrammen haben     können,    wobei letztere al  lerdings mit Rücksicht auf die beschriebene Montage  nicht stark von Rechtecken abweichen dürfen. Für  vertikale Gebäudekanten kann man vertikale Schie  nen 4 vorsehen, deren Rücken 19 nicht     in    einer ein  zigen Ebene, sondern in zwei, .einander in einer verti  kalen Schnittgeraden schneidenden Ebenen     liegt,     wobei der Winkel zwischen den beiden Ebenen z. B.  ein rechter oder     ein    stumpfer Winkel sein kann.

   Die  beschriebene     Verkleidung    eignet sich auch     vorzüglich     als untere Deckenverkleidung.  



       Wenn    vorstehend als -Plattenmaterial     Aluminium          erwähnt    worden ist, so ist es klar, dass     hierunter    -im  allgemeinen nicht reines     Aluminium    zu      verstehen        ist,     sondern handelsübliche, hauptsächlich aus     Alumi          nium    bestehende     Aluminiumlegierungen.    Obwohl die  vorliegende Wand- oder     Deckenverkleidung    haupt  sächlich zur Verwendung von     Aluminium    -oder ande  ren Leichtmetallen entwickelt worden ist, ist es klar,  dass auch andere     Materialien,

      z. B. Kunststoffe, zur  Herstellung der Platten und/oder der Schienen ver  wendet werden könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wand- oder Deckenverkleidung, die mindestens nahezu rechteckige Platten aufweist, gekennzeichnet durch ein an die Wand oder Decke befestigtes, aus zwei sich kreuzenden Scharen von Schienen (3., 4) bestehendes Riegelfachwerk, an dem die Platten (1) mittels gegenüber der vorderen Plattenebene (E) zu rückversetzter Randpartien (30, 34, 37, 39) einzeln auswechselbar befestigt sind, wobei die freien Rand partien (30, 34, 37, 39) der Platte (1) über Dichtun gen (40, 35, 50, 51) auf einer von den Schienen (3, 4) gebildeten Ebene liegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verkleidung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (1) an zwei einander gegenüberliegenden Rändern je zweimal nach entge gengesetzten -Richtungen und an den zwei anderen, einander gegenüberliegenden Rändern je zweimal um 90 nach der gleichen Richtung abgekantet sind, so dass die genannten Randpartien aus der jeweils beim zweiten Abkanten gebildeten freien Schenkeln (30, 34, 3'7, 39) der Platte bestehen, und dass drei dieser freien Plattenschenkel (34, 37, 39) durch Hintergrei fen von an den Schienen (3,4) vorgesehenen Schen keln (49, 21, 20)
    am Riegelfachwerk gehalten sind, während der vierte Plattenschenkel (30) durch Schrauben (41) an demselben befestigt ist. 2. Verkleidung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rand der Platte (1) zweimal um einen spitzen Winkel (ss) nach entgegengesetzten Richtungen abgekantet ist und die Projektion (35') der Kante (35) des so gebildeten freien Plattenschen kels (34) auf die vordere Plattenebene (E)
    innerhalb des in dieser Ebene liegenden Plattenumrisses liegt, während der gegenüber liegende Rand der Platte zweimal um einen Winkel (a) von mindestens ange- nähert 90 nach entgegengesetzten Richtungen abge kantet ist und der so gebildete freie Plattenschenkel (30) mit den Schrauben (41) am Fachwerk befestigt ist. 3.
    Verkleidung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das zweimalige Ab kanten um 90 in gleicher Richtung an zwei einander gegenüberliegenden Rändern gebildeten, freien Plat tenschenkel (37, 39) ungleich lang sind und in ver schieden tiefe Nuten (23, 22) von Schienen (4) der einen Schar eingreifen. 4.
    Verkleidung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (3) der ersten Schar einen ebenen Rücken (24) aufweisen, an den sich Schenkel (25, 26) anschliessen, die gegenüber demselben um die Dicke des Rückens (19) der Schie nen (4) der zweiten Schar zurückversetzt sind, und dass die Schienen (3) der ersten Schar ferner einen auf die verkleidete Wand (2) oder Decke hin gerich teten Schenkel (9) aufweisen, der auf an der Wand (2) oder Decke angebrachten Konsolen (5) befestigt ist. 5.
    Verkleidung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (3) der ersten Schar noch mindestens einen weiteren auf die Wand (2) oder Decke hingerichteten, Schenkel (46, 54) auf weist, der kürzer ist, als der auf den Konsolen (5) be festigte Schenkel. 6. Verkleidung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch das zweimalige Abkanten unter einem spitzen Winkel (ss) gebildeten, mittleren Schenkel (32) Belüftungsöffnungen (33) vorhanden sind. 7.
    Verkleidung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nuten (22, 23) durch zwei Umbördelungsschenkel (20, 21) gebildet sind, die sich an einen ebenen Rücken (19) der Schiene anschliessen. B. Verkleidung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (1) aus Leichtmetall bestehen. 9. Verkleidung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (3, 4) aus Leicht metall bestehen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2101007A1 (de) * 2008-03-10 2009-09-16 Rockwool International A/S Isolationswandsystem für eine Gebäudestruktur

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WO2009112422A1 (en) * 2008-03-10 2009-09-17 Rockwool International A/S An insulating wall system for a building structure

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