CH402495A - Anhängevorrichtung für Stallvieh im Kurzstand - Google Patents

Anhängevorrichtung für Stallvieh im Kurzstand

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Publication number
CH402495A
CH402495A CH499363A CH499363A CH402495A CH 402495 A CH402495 A CH 402495A CH 499363 A CH499363 A CH 499363A CH 499363 A CH499363 A CH 499363A CH 402495 A CH402495 A CH 402495A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
swivel arm
column
axis
stand
towing device
Prior art date
Application number
CH499363A
Other languages
English (en)
Inventor
Steindl Eduard
Original Assignee
Roehrenwerk Und Pumpenfabrik R
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Filing date
Publication date
Application filed by Roehrenwerk Und Pumpenfabrik R filed Critical Roehrenwerk Und Pumpenfabrik R
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Publication of CH402495A publication Critical patent/CH402495A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/064Chain fastenings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


  



  Anhängevorrichtung für   Stallvieh    im Kurzstand
Die Erfindung bezieht sich auf eine   Anhänge-    vorrichtung für   Stallvieh    in einem Kurzstand. Das Wesen eines   Kurzstandes    besteht bekanntlich darin, dass eine Vorwärts-und eine Rückwärtsbewegung der Tiere weitgehend verhindert werden muss, um zu gewährleisten, dass der Kot unmittelbar in eine hinter dem Tier angeordnete Kotrinne fällt, aus der er ohne nennenswerten menschlichen Arbeitsaufwand mechanisch fortgeschafft bzw. ausgeschwemmt wird.



  Eine Aufhängevorrichtung für derartige   Kurzstände    muss also die Bewegungsfreiheit der Tiere nach vorne und nach hinten beschränken, ohne die Tiere beim Aufstehen und   Niederlegen    zu behindern.



   Bekannte Aufhängevorrichtungen erfüllen entweder die oben angeführten Forderungen nicht oder nicht in genügendem Masse, oder sie benötigen hohe Gerüste oder dergleichen, welche die Anlage kompliziert und teuer machen.



   Durch die vorliegende Erfindung wird eine An  hängevorrichtung    geschaffen, welche allen Anforderungen gerecht wird und einfach und billig herstellbar ist. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen in einer im wesentlichen parallel zum Futtertrog angeordneten Vertikalebene verschwenkbaren, bis etwa zur Standmitte reichenden Schwenkarm, dessen Anlenkachse seitlich des Kurzstandes liegt und dessen freies Ende ein Befestigungsglied für die   Anhängekette    trägt, wobei die Höhe der Anlenkachse so gewählt   ist, d'ass der    Schwenkarm bei stehendem Tier nach oben, bei liegendem Tier nach unten gerichtet ist. Die Säule kann aus einem beliebigen Werkstoff, wie beispielsweise Holz, Eisen oder Beton bestehen.

   Die Anlenkachse kann dabei auf einer Säule oder auch auf einem fressgitterartigen Rahmen oder dergleichen angeordnet sein. Dadurch, dass der Schwenkarm, an welchem die   Anhängekette    befestigt ist, nur in einer im wesentlichen parallel zum Futtertrog angeordneten Vertikalebene verschwenkbar ist, wird dem Tier ermöglicht, sich ungehindert   nieder-    zulassen und wieder aufzustehen, ohne dass das Tier dabei nach vorne oder zurücktreten kann.



   Die Anlenkachse kann durch an der Säule befestigte Laschen, zwischen welchen der Schwenkarm angeordnet ist, hindurchgestecktsein.



   Vorzugsweise ist jedoch der Schwenkarm an der Anlenkstelle gegabelt, wobei jeder Gabelarm eine   Anlenköse    aufweist. Es kann dann der Schwenkarm an einer aus zwei in Längsrichtung des Standes hintereinander angeordneten Säulen bestehenden Doppelsäule angelenkt sein, wobei der Abstand der beiden Säulen wenigstens der Breite des Schwenkarmes an der Anlenkstelle, in Richtung der Anlenkachse gemessen, entspricht. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, den Schwenkarm entweder an der einen Säule oder an der anderen Säule oder auch zwischen beiden Säulen anzulenken, wodurch der Abstand des Schwenkarmes von der Kotrinne ver ändert werden kann. Die, se Anordnung bietet den Vorteil, dass die Tiere entsprechend ihrer Grösse so angehängt werden können, dass der Kot immer in die Kotrinne fällt.

   Ausserdem wird durch die   Ausbil-    dung der Säule als   Doppelsäule    der Vorteil erreicht, dass diese auch bei starken und bösartigen Tieren zuverlässig hält.



   Eine Anpassung der Stellung der Tiere in bezug auf die Kotrinne kann aber auch dadurch erfolgen, dass die Längsachse des Schwenkarmes mit der Normalebene der Anlenkachse einen spitzen Winkel von vorzugsweise 5 bis   6  einschliesst.    Durch entsprechende Montage des Schwenkarmes kommt somit das freie, die   Anhängekette    tragende Ende weiter nach vorne oder nach hinten zu liegen, wodurch der Abstand der Befestigungsstelle der   Anhängekette    von der Kotrinne verändert und somit der Grösse des Tieres angepasst werden kann.



   In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Fig.   l    zeigt eine Anhängevorrichtung mit einfacher Säule in Vorderansicht, während Fig. 2 eine Anhängevorrichtung mit einer   Doppelsäule    in Seitenansicht darstellt. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2. Fig. 4 zeigt die Anordnung der Schwenkarme mit schräggestellter Längsachse bei einfachen Säulen.



   Auf einer zwischen zwei Kurzständen als Standbegrenzung angeordneten Säule 1, welche im Stallboden 2 verankert ist, sind zwei in einer im wesentlichen parallel zum Futtertrog 6 angeordneten Vertikalebene verschwenkbare Schwenkarme 4,5 gelagert. Die Schwenkarme 4,5 sind an der Anlenkstelle gegabelt, und es weist jeder Gabelarm eine   Anlenköse    auf, durch welche eine durch die Säule gesteckte Anlenkachse 3 hindurchgeführt ist. Die Anlenkachse 3 ist hiebei bei Grosstieren etwa mm und bei Jungtieren etwa 500 mm vom Stallboden 2 entfernt angeordnet und zweckmässig so ausgebildet, dass sie aus der Säule   1    leicht herausgezogen werden kann.

   Am freien, ungefähr bis zur Standmitte reichenden Ende jedes Schwenkarmes ist ein aus einem Ring 7 oder einer Ose 8 gebildetes Befestigungsglied angeordnet, an welchem die   Anhängkette    9 für das Tier befestigt ist. Dadurch, dass die Säule zwischen zwei Ständen angeordnet ist und an jeder Säule zwei Schwenkarme   4,    5 befestigt sind, kann jede Säule zum Anhängen von zwei Tieren verwendet werden. Es können aber auch starke, unruhige Tiere an zwei an der rechten und linken Standbe  grenzungssäule    befestigten Schwenkarmen angehängt sein, wodurch die Sicherheit gegen ein Losreissen der Tiere vergrössert wird.



   An den Säulen   1    sind in geeigneter Höhe Aufhänger 10 angeordnet, an welchem die geöffnete   Anhängekette    nach dem Freilassen der Tiere eingehängt werden kann.



   Um eine Anpassung   d'er    Länge der Tiere bezüglich ihrer Stellung zur Kotrinne zu ermöglichen, kann, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, eine aus zwei Säulen   1,    1'bestehende   Doppelsäule    für die Anlenkung des Schwenkarmes verwendet werden, wobei der Abstand der beiden Säulen, in   Längs-    richtung des Standes gemessen, wenigstens der Breite des Schwenkarmes an der Anlenkstelle entspricht.



  Der Schwenkarm kann dann entweder an der Säule   1    oder an der Säule 1', oder im Zwischenraum zwischen den beiden Säulen 1, 1'angeordnet sein, wodurch die Lage des Schwenkarms in bezug auf die Kotrinne in drei Stellungen verändert werden kann.



   Eine andere Möglichkeit, um die Tiere in ihrer richtigen Stellung in bezug zur Kotrinne anzuhängen, ist in Fig. 4 dargestellt. Die Längsachse des Schwenkarmes 4 schliesst hier mit der Normalebene der Anlenkachse 3 einen spitzen Winkel ein, welcher vorzugsweise   5-6     beträgt. Durch ein Entfernen des Schwenkarmes und ein   Wiedereinsetzen    in einer um   180     gedrehten Stellung kann die Entfernung der   Anhängkette    von der Kotrinne um etwa 120 mm geändert werden, wodurch wieder eine Anpassung der Stellung des Tieres in bezug auf die Kotrinne erfolgen kann.



   Es können auch solche in Fig. 4 dargestellten Schwenkarme bei der in den Fig. 2 und 3   dargestell-    ten Anordnung Verwendung finden, wodurch noch eine grössere Abstufung der Anpassungsmöglichkeiten erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anhängevorrichtung für Stallvieh im Kurzstand, gekennzeichnet durch einen in einer im wesentlichen parallel zum Futtertrog angeordneten Vertikalebene verschwenkbaren, bis etwa zur Standmitte reichenden Schwenkarm, dessen Anlenkachse seitlich des Kurzstandbs liegt und dessen freies Ende ein Befestigungsglied für die Anhängekette trägt, wobei die Höhe der Anlenkachse so gewählt ist, dass der Schwenkarm bei stehendem Tier nach oben, bei liegendem Tier nach unten gerichtet ist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkachse des Schwenkarmes auf einer seitlich des Kurzstandes angeordneten Säule angeordnet ist.
    2. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm an der Anlenkstelle gegabelt ist, wobei jeder Gabelarm eine Anlenköse aufweist.
    3. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm an einer aus zwei in Längsrichtung des Standes hintereinander angeordneten Säulen bestehenden Doppelsäule angelenkt ist, wobei der Abstand der beiden Säulen wenigstens der Breite des Schwenkarmes an der Anlenkstelle, in Richtung der Anlenkachse gemessen, entspricht.
    4. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des Schwenkarmes mit der Normalebene der Anlenkachse einen spitzen Winkel einschliesst.
    5. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Winkel zwischen der Längsachse gdes Schwenkarmes und der Normalebene der Anlenkachse 5 bis 6 beträgt.
    6. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die SÏule zwischen zwei Ständen angeordnet ist und dass auf jeder SÏule zwei Schwenkarme befestigt sind.
    7. Anhängevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ jede SÏule wenigstens einen Aufhänger zum Aufhängen der geöffneten Anhängekette aufweist.
CH499363A 1963-04-18 1963-04-18 Anhängevorrichtung für Stallvieh im Kurzstand CH402495A (de)

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