CH402539A - Elektromotorischer Antrieb für Ventile, Schieber oder dergleichen - Google Patents

Elektromotorischer Antrieb für Ventile, Schieber oder dergleichen

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CH402539A
CH402539A CH988763A CH988763A CH402539A CH 402539 A CH402539 A CH 402539A CH 988763 A CH988763 A CH 988763A CH 988763 A CH988763 A CH 988763A CH 402539 A CH402539 A CH 402539A
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drive
limit switch
limit
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Wichmann Ernst
Schminke Richard
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Wichmann Ernst
Schminke Richard
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Description


  Elektromotorischer     Antrieb    für Ventile, Schieber oder dergleichen    Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromo  torischen Antrieb für Ventile, Schieber oder derglei  chen, bei dem bei Überschreiten     eines    bestimmten  Normaldrehmomentes ein entgegen einer Federkraft  axial     verschiebbares,        drehmomentübertragendes    Ge  triebeteil Endausschalter betätigt und eine Vorrich  tung     beim    Anlaufen     kurzzeitig    ein das Normaldreh  moment übersteigendes Lösungsmoment wirksam  werden lässt.  



  Bei einem elektromotorischen Antrieb von Schie  bern, Ventilen oder dergleichen ist es erforderlich,  dass der Antrieb bei     'Überschreiten    eines bestimmten  Drehmoments abgeschaltet wird, damit im Fall einer  Blockierung durch Fremdkörper; eines     Hängenblei-          bens    oder     ähnlicher    Störungen ein Beschädigen ver  mieden wird. Ferner soll das bewegliche Teil des Ab  sperrorgans     (Ventilteller,        Schieberkeil)    mit einem be  stimmten begrenzten Drehmoment in die Schliesstel  lung gebracht werden, damit die Dichtigkeit des  Verschlusses     gewährleistet    ist.

   Nach Erreichen der       öffnungs-    oder     Schliesstellung    soll sich der     Antrieb     selbsttätig ausschalten. Diese Forderungen lassen sich  dadurch erfüllen, dass in dem     Kraftübertragungsweg     zwischen dem Motor und dem beweglichen Teil des  Absperrorgans ein Getriebeteil vorgesehen wird, das  in Abhängigkeit von dem übertragenen Drehmoment  gegen eine Federkraft verschiebbar ist und bei Errei  chen einer bestimmten Stellung in der einen und in  der anderen Antriebsrichtung jeweils einen     Endaus-          schalter    betätigt, der den Antrieb     stillsetzt.    Die Stel  lung wird so gewählt, dass sie dem gewünschten  Endmoment beim Schliessen bzw.

   öffnen des Ab  sperrorgans entspricht. Der Antrieb wird daher  selbsttätig abgeschaltet, sobald das bewegliche Teil  des Absperrorgans bei Erreichen seiner Endstellung  mit dem gewünschten     Endmoment    auf seinen An-    schlag gepresst wird, oder wenn     während    der Bewe  gung     dieses    Teils dieses Normaldrehmoment aus  irgendeinem     Grund    überschritten wird.  



  Nun besteht aber die weitere Forderung, dass  beim Anlaufen des Antriebs     kurzzeitig    ein wesentlich  grösseres Drehmoment wirksam wird, damit das be  wegliche     Teil    des Absperrorgans von seinem Sitz ge  löst werden kann. Dieses Lösungsmoment könnte mit  der zuvor beschriebenen Anordnung     niemals    erreicht  werden, weil der Antrieb bereits beim Erreichen des  wesentlich     kleineren    Normaldrehmoments stillgesetzt       würde.    Es muss daher eine Einrichtung vorgesehen  werden, welche beim Anlaufen das     grössere     Lösungsmoment kurzzeitig     zur    Wirkung kommen  lässt.

   Da es jedoch     möglich    ist, dass auch das  grössere Lösungsmoment nicht     zum    Lösen des An  triebs ausreicht, ist zur Vermeidung einer     Zerstörung     des Antriebs eine weitere     Schutzeinrichtung    er  wünscht, die     beim    Überschreiten des     maximal    zuläs  sigen Lösungsmoments den Antrieb ausschaltet.  



  Es     sind    Antriebe bekannt, welche alle zuvor ge  schilderten Wirkungen ergeben. Bei einer bekannten  Anordnung dieser Art sind mit dem     axial    verschieb  baren Getriebeteil Steuernocken verbunden, welche  zwei     zweipolige    Umschalter betätigen. Weitere Schal  ter werden von dem     beweglichen    Absperrorgan in  der einen bzw. anderen Endstellung geschlossen. Die  verschiedenen Schalter sind so miteinander und: mit  den Schützen des Elektromotors verdrahtet, dass die       gewünschte        Drehmomentbegrenzung    eintritt. Dies  wird jedoch mit einem verhältnismässig teueren und  komplizierten Aufbau erkauft.

   Es können keine han  delsüblichen Schalter verwendet werden, sondern für  jeden Anwendungsfall müssen besondere     Steuernok-          ken    und dazu passende Schalter gefertigt werden.  Dabei ist zu     bedenken,    dass ein möglichst einfacher      und betriebssicherer Aufbau gerade für Ventil- und       Schieberantriebe    unerlässlich ist, weil diese oft unter  sehr rauhen Betriebsbedingungen arbeiten müssen.  



  Ziel der     Erfindung    ist daher die     Schaffung    eines  Antriebs der eingangs angegebenen Art, der im Ver  gleich zu den bekannten     Anordnungen        einen    sehr  einfachen und betriebssicheren Aufbau hat und den  noch alle gestellten     Anforderungen        erfüllt.     



  Der Antrieb nach der     Erfindung        kennzeichnet     sich dadurch, dass jeder Endschalter in der Betäti  gungsrichtung gegen eine seine Betätigungskraft  übersteigende Federkraft als     Ganzes    verstellbar ist.  



  Bei diesem Antrieb     wird    jeder Endschalter betä  tigt, wenn das axiale verschiebbare Getriebeteil gegen  die Federkraft in der betreffenden Richtung um eine  Strecke verschoben ist, die dem zulässigen     Normal-          drehmoment    entspricht. Dann schaltet der betreffen  de Endschalter den Antrieb in dieser Richtung aus.  Wenn dagegen das     grössere    Lösungsmoment zur  Wirkung kommen soll, kann der ganze Endschalter  gegen seine Federkraft in der Betätigungsrichtung  verschoben werden, so dass das axial verschiebbare  Getriebeteil die Feder um eine dem grösseren  Lösungsmoment entsprechende Strecke weiter zu  sammendrücken kann.  



  Eine erste     Ausführungsform    der Erfindung be  steht darin, dass eine Schaltvorrichtung beim Anlau  fen den in der betreffenden Antriebsrichtung wirksa  men Endausschalter kurzzeitig überbrückt.  



  Bei dieser     Ausführungsform    schiebt das axiale       verschiebbare    Getriebeteil den betreffenden     Endaus-          Schalter    vor sich her, so dass er sich über die dem       Normaldrehmoment    entsprechende Stellung hinaus  bis in die dem Lösungsmoment entsprechende Stel  lung bewegen kann.  



  Eine andere Ausführungsform der     Erfindung    be  steht darin, dass das angetriebene Organ mit jedem  Endausschalter mechanisch derart verbunden ist,  dass es bei Erreichen seiner     Endstellung    den in der  Gegenrichtung     wirksamen    Endausschalter in seiner  Betätigungsrichtung um     eine    solche Strecke     verstellt,     dass er von dem axial verschiebbaren Getriebeteil  erst bei Überschreiten des Lösungsmoments betätigt  wird.  



  Ein wesentlicher     Vorteil    beider Ausführungsfor  men besteht     darin,    dass als     Grenzschalter    einfache  gekapselte Ausschalter verwendet werden können,  beispielsweise die handelsüblichen Mikroschalter.  



  Die     Erfindung    wird an Hand der Zeichnung bei  spielshalber     erläutert.        Darin    zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des Getriebes mit den End  schaltern bei der ersten Ausführungsform,       Fig.    2 ein schematisches Schaltbild für die erste       Ausführungsform    und       Fig.    3 eine schematische Darstellung einer zwei  ten Ausführungsform.  



       Fig.    1 zeigt die     Abtriebswelle    1 des Antriebsag  gregats 2. Auf dieser     Antriebswelle    ist ein schräg  verzahntes     Ritzel    3 drehfest, aber     axial    verschiebbar       gelagert.    Das     Ritzel    kämmt mit einem schräg ver-    zahnten Zahnrad 4 auf der Spindel 5, die das beweg  liche Teil des Absperrorgans betätigt und steigend  oder nicht steigend ausgeführt sein kann. Das     Ritzel     3 wird durch Federn 6 und 7, die gegen     Reguliermut-          tern    8 bzw. 9 abgestützt sind, in der Mittelstellung  gehalten, wenn die Anordnung im Stillstand ist.

   Beim  Betrieb entsteht infolge des übertragenen Drehmo  ments an den schrägen Zahnflanken eine axiale  Kraftkomponente, welche das     Ritzel    3 je nach der  Antriebsrichtung gegen die Kraft der Feder 6 oder  gegen die Kraft der Feder 7 zu verschieben sucht.  Das     Ritzel    3 nimmt dann eine Stellung ein, die von  der Grösse des übertragenen Drehmoments abhängt.  Durch eine entsprechende     Vorspannung    der Federn  wird erreicht, dass die     Axialbewegung    des     Ritzels    erst  bei Überschreiten eines bestimmten Drehmoment  wertes einsetzt.  



  Zu beiden Seiten des     Ritzels    3 sind Endschalter  10 bzw. 11 angeordnet. Diese Endschalter sind nicht  starr an dem Getriebegehäuse befestigt, sondern über  Federn 14 bzw. 15 an starren Trägern 16 bzw. 17  abgestützt. Einstellmuttern 12 bzw. 13 erlauben die  Einstellung der Federkraft. Die Federn werden so  eingestellt, dass sie eine Verschiebung der Schalter  erst bei einer     Kraft    zulassen, welche die zur Betäti  gung des Schalters erforderliche Kraft übersteigt.  



  Die Betätigung der Schalter 10 und 11 erfolgt  durch Schaltarme 19 bzw. 20, die so in die Bahn des       Ritzels    3 ragen, dass sie von diesem erfasst werden,  wenn sich das     Ritzel    um eine bestimmte Strecke in  der betreffenden Richtung bewegt. Der Schalter 10  wird also dann betätigt, wenn bei der einen Drehrich  tung (die beispielsweise dem Schliessen des Absper  rorgans entspricht) ein bestimmtes Drehmoment  überschritten wird, dessen Grösse durch die Kraft der  Feder 6 bestimmt ist. In entsprechender Weise     wird     der Schalter 11 betätigt, wenn beim Öffnen des Ab  sperrorgans ein durch die Kraft der Feder 7 be  stimmtes Drehmoment überschritten wird.  



  Es ist zu ersehen, dass die Endschalter 10 und 11       einfache,    handelsübliche Ausschalter sein     können,     beispielsweise sogenannte     Mikroschalter.    Die ge  schilderte Wirkungsweise hängt nicht vom     Aufbau     der Schalter, sondern von deren Einbau mittels der  Federn 13, 14, der Muttern 12, 13 und der Träger  16, 17 ab.  



       In        Fig.    2 ist der Anschluss der Endschalter 10  und 11 dargestellt. Als Beispiel ist angenommen, dass  die Spindel 5     direkt    mit dem Keil 21 eines Absperr  schiebers 22 verbunden und steigend ausgeführt     ist.     Ferner ist angenommen, dass sich das     Ritzel    3 beim  Senken des     Schieberkeils    21 nach oben und beim  Heben nach unten verschiebt.  



  Der Endschalter 10 liegt in dem Erregungsstrom  kreis des das Senken bewirkenden Schaltschützes 23,  während der Schalter 11 in dem     Stromkreis    des  Schaltschützes 24 liegt, welches das Antriebsaggregat  2 in der Hubrichtung einschaltet.  



  Die Schalter 10 und 11 sind so ausgeführt, dass  sie     normalerweise    geschlossen sind und bei ihrer Be-           tätigung        geöffnet    werden. In dem Erregungsstrom  kreis des Schützes 23 liegt in Reihe mit dem Schalter  10 ein Handschalter 25, der zum     Einschalten    der       Schliessbewegung    des Schiebers 22 dient. Ein ent  sprechender Schalter 26 liegt im Erregungsstromkreis  des Schützes 24 und ermöglicht das Einschalten der  Öffnungsbewegung des Schiebers.  



       Parallel    zu dem Schalter 10 liegt ein weiterer  Schalter 27 und parallel zu dem Schalter 11 ein  Schalter 28. Diese Schalter sind so angeordnet, dass  sie normalerweise geöffnet     sind.    Durch     ein    mit der  Spindel 5 verbundenes Glied 29 wird der Schalter 27  kurz vor Erreichen der obersten Grenzstellung des       Schieberkeils    21 geschlossen. Er wird wieder ge  öffnet, kurz nachdem der     Schieberkeil    21 bei der Ab  wärtsbewegung die obere Grenzstellung verlassen  hat.

   In entsprechender Weise wird der     Schalter    28  geschlossen, kurz bevor der     Schieberkeil    21 die un  tere Grenzstellung erreicht hat, und er     öffnet    sich  wieder kurz nach dem Verlassen der unteren     Grenz-          stellung    des     Schieberkeils.    Solange die Schalter 27  bzw. 28 geschlossen sind, sind die Endschalter 10  bzw. 11 überbrückt und damit unwirksam.  



  Die beschriebene Anordnung hat die folgende  Wirkungsweise: Es sei angenommen, dass der     Schie-          berkeil    21 in der dargestellten oberen Grenzstellung  steht und geschlossen werden soll. Durch     Schliessen     des im Stromkreis des Senkschützes 23 liegenden  Schalters 25 wird dieses Schütz erregt, so dass sich  das     Antriebsaggregat    2 in der Senkrichtung zu drehen  beginnt. Zu Beginn dieser Bewegung ist der Schalter  27 geschlossen, so dass der Endschalter 10 über  brückt ist; kurz nach Verlassen der obersten Stellung  des     Schieberkeils    21 öffnet sich aber der Schalter 27,  so dass der Stromkreis des Schützes 23 nur noch  durch den normalerweise geschlossenen Endschalter  10 aufrechterhalten wird.  



  Solange die Senkbewegung des     Schieberkeils    21  normal     erfolgt,    ist das erforderliche Antriebsmoment  so gering, dass sich das Kitzel 3 nicht gegen die Vor  spannung der Feder 6 nach oben verschiebt: Stösst  dagegen der     Schieberkeil    21 auf ein Hindernis, das  seine weitere Abwärtsbewegung hemmt, so erhöht  sich das Widerstandsmoment, und das     Kitzel    3 be  ginnt sich beim     überschreiten    eines     bestimmten     Drehmomentes gegen die     Kraft    der Feder 6 nach  oben zu bewegen.

   Bei Erreichen des zulässigen Nor  malmoments stösst das     Kitzel    gegen den     Schaltarm     des Endschalters 10, wodurch dieser     geöffnet        wird.     Dadurch wird der Stromkreis des Schützes 23 unter  brochen und das Schütz fällt ab, so dass das Antriebs  aggregat stillgesetzt wird. Gegebenenfalls- kann dann  durch Schliessen des Schalters 26 der Stromkreis des  Hubschützes 24 geschlossen werden, so dass der       Schieberkeil    21 wieder gehoben wird.  



  Wenn dagegen der     Schieberkeil    21 seine Ab  wärtsbewegung ungehindert bis zur unteren Grenz  stellung fortsetzen kann, wird kurz vor Erreichen  dieser Grenzstellung der Schalter 28 geschlossen.    Kurz danach stösst der     Schieberkeil    21 auf den un  teren     Anschlag,    wodurch er angehalten     wird.    Da  durch steigt wieder das - Antriebsmoment;     und    das  Kitzel 3 bewegt sich nach oben. Sobald das zulässige  Normalmoment erreicht ist,     wird    der Endschalter 10  wieder betätigt, und der Antrieb     wird    stillgesetzt.

   Da  durch wird erreicht, dass der Schieber 22 mit einem       bestimmten    Schliessmoment. geschlossen ist, das  durch die Einstellung der Feder 6     bestimmt    ist und  dem zulässigen     NTormalmoment    entspricht. Dadurch  ist -ein dichter Verschluss des Schiebers     in    der       Schliesstellung    gewährleistet.  



  Wenn der Schieber wieder geöffnet werden     soll,          wird    der Handschalter 26 des Hubschützen 24 betä  tigt. Es sei nun angenommen, dass sich der     Schieber-          keil    21 etwas festgefressen hat, so     dass    zum Lösen  ein Drehmoment     erforderlich    ist, welches     grösser    als  das zulässige     Normalmoment    ist. Das Kitzel 3     wird     sich daher gegen die Kraft der Feder 7 nach unten  bewegen und den Endschalter 11 betätigen. Diese  Betätigung des Endschalters 11 bleibt aber ohne Wir  kung, weil der Schalter durch den noch geschlossenen  Schalter 28 überbrückt ist.

   Der Antrieb wird     trotz    der  Betätigung des Schalters 11 nicht ausgeschaltet,     und     das Drehmoment steigt weiter an. Das     Kitzel    3 be  wegt sich daher noch weiter nach unten und nimmt  dabei den ganzen Endschalter 11 mit, den es gegen  die Kraft der Feder 15 verschiebt.     Sobald    der     Schie-          berkeil    21 gelöst ist, und seine     Aufwärtsbewegung          beginnt,        fällt    das Drehmoment auf     das    normale An  triebsmoment, und das Kitzel 3 kehrt- in     seine    Mittel  stellung zurück.

   Der Schalter 11     wird-    dadurch wieder  freigegeben und     schliesst    sich. Kurz -nach Verlassen  der     Endstellung    des     Schieberkeils    21 öffnet sich der       Schalter    28, so dass der Endschalter 11 seine norma  le     Überwachungsfunktion        übernehmen    kann.     Wenn     nun bei der     Aufwärtsbewegung    des     Schieberkeils    21  ein Hindernis auftritt oder der     Schieberkeil    seinen  oberen     Anschlag    erreicht, betätigt das Kitzel 3 -den  Endschalter 11 und setzt dadurch den Antrieb still.  



  Um eine Zerstörung der Anlage zu vermeiden,  wenn sich der     Schieberkeil    21 auch bei dem grossen  Lösungsmoment nicht bewegt; können weitere  Grenzschalter vorgesehen werden, die entweder - von  dem Kitzel 3 bei Erreichen einer dem maximalen  Lösungsmoment entsprechenden     Stellung    betätigt  werden, oder durch die Gehäuse der Endschalter 10  bzw. 11, wenn diese um eine     bestimmte    Strecke ver  schoben sind.    Bei dem in     Fig.    2     dargestellten    Ausführungsbei  spiel werden die Schalter 27 und 28 durch ein von  der Stellung des     Schieberkeils    21 abhängiges Organ  29 betätigt.

   Es könnte statt dessen auch ein     -Zeit-          schaltwerk    vorgesehen werden, das nach dem Ein  schalten des Antriebsaggregats den betreffenden  Schalter 27 bzw. 28 für eine kurze Zeit geschlossen  hält.  



  In     Fig.    3 ist     eine    andere Ausführung- dargestellt,  welche Schalter 27 und 28 sowie das     Anbringen    zu-           sätzlicher    Grenzschalter zur     Begrenzung    des  Lösungsmomentes     überflüssig    macht. Hierzu ist al  lerdings     Voraussetzung,    dass die Spindel 5 als stei  gende Spindel ausgebildet ist, was bei der Anordnung  von     Fig.    2 nicht unbedingt     erforderlich    ist.

   Die Schal  ter 10 und 11 sind mit schematisch angedeuteten Ku  lissen 30 bzw. 31 verbunden, welche mit Anschlägen  32 bzw. 33 an der Spindel 5     zusammenwirken.    Die  Kulisse 30 wird von dem Anschlag 32     erfasst,    kurz  bevor der     Schieberkeil    21 seine obere Grenzstellung  erreicht. Diese     Kulisse    nimmt     dann    den     Grenzschal-          ter    10 gegen die Kraft der Feder 14 um     eine    kurze  Strecke mit.

   Dies hat zur Folge, dass sich das     Ritzel    3  um     eine    grössere Strecke gegen     die    Kraft der Feder 6  verstellen muss, bevor es den Endschalter 10 betäti  gen kann. Dies bedeutet, dass der Endschalter 10 erst  bei     einem    grösseren Drehmoment in der Senkrich  tung anspricht.

   Dieses     grössere    Drehmoment ent  spricht dem     maximal    zulässigen     Lösungsmoment.     Sobald der     Schieberkeil    21 die obere     Grenzstellung     verlassen hat, kehrt der Schalter 10 in seine Normal  stellung     zurück,    so dass er den Stromkreis des     Schüt-          zes    23 bereits beim Erreichen des zulässigen Normal  moments unterbricht.  



       In    gleicher Weise arbeitet der Anschlag 33 mit  der Kulisse 31 beim Erreichen der unteren     Grenz-          stellung    des     Schieberkeils    21 zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromotorischer Antrieb für Ventile, Schieber oder dergleichen, bei dem bei Überschreiten eines bestimmten Normaldrehmomentes ein entgegen einer Federkraft axial verschiebbares, drehmomentüber- tragendes Getriebeteil Endausschalter betätigt und eine Einrichtung beim Anlaufen kurzzeitig ein das Normaldrehmoment übersteigendes Lösungsmoment wirksam werden lässt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Endschalter in der Betätigungsrichtung gegen eine seine Betätigungskraft übersteigende Federkraft als Ganzes verstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Schaltvorrichtung beim An laufen den in der betreffenden Antriebsrichtung wirksamen Endausschalter kurzzeitig überbrückt. 2. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das angetriebene Organ mit jedem Endausschalter mechanisch derart verbunden ist, dass es bei Erreichen seiner Endstellung den in der Gegenrichtung wirksamen Endausschalter in seiner Betätigungsrichtung um eine solche Strecke verstellt, dass er von dem axial verschiebbaren Getriebeteil erst bei Überschreiten des Lösungsmomentes betätigt wird.
CH988763A 1962-08-24 1963-08-09 Elektromotorischer Antrieb für Ventile, Schieber oder dergleichen CH402539A (de)

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