CH402660A - Schuh mit zusammengesetzter Sohle - Google Patents

Schuh mit zusammengesetzter Sohle

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CH402660A
CH402660A CH1335461A CH1335461A CH402660A CH 402660 A CH402660 A CH 402660A CH 1335461 A CH1335461 A CH 1335461A CH 1335461 A CH1335461 A CH 1335461A CH 402660 A CH402660 A CH 402660A
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CH
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edge strip
outsole
midsole
plastic
shoe according
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CH1335461A
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Ludwig Herbert
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Ludwig Herbert
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Description


  
 



  Schuh mit zusammengesetzter Sohle Die Erfindung betrifft einen Schuh mit zusammengesetzter Sohle, bestehend aus mittels eines Kunststoffkantenstreifens mit dem Schaft an ihren Stirnflächen verbundener Lauf- und Zwischensohle.



   Bei den bekannten Schuhen der betreffenden Art deckt die Laufsohle genau die Zwischensohle ab.



  Beide Sohlen entsprechen in ihrer Fläche einander.



  Der Kunststoffkantenstreifen greift bei beiden Sohlen lediglich an ihren Stirnflächen an. Dies hat zur Folge, dass die verhältnismässig dünne Laufsohle nur mit einer kleinen Fläche mit dem Kunststoffkantenstreifen verbunden ist, so dass die Haltbarkeit der Verbindung nicht sehr gross ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die bekannten Schuhe weiter zu entwickeln und unter Vermeidung der bisher bekannten Nachteile zu verbessern.



   Die Erfindung besteht darin, dass die Laufsohle aus einem Zuschnitt gefertigt ist, welcher breiter ist als die Zwischensohle, wobei der Kunststoffstreifen nicht nur mit der Stirnfläche, sondern auch mit mindestens einer weiteren Fläche des die Zwischensohle überragenden Randstreifens der Laufsohle verbunden ist. Dadurch wird eine sehr feste dauerhafte Verbindung von Lauf- und Zwischensohle mit dem Schaft erreicht.



   Es kann der Schaft mit einer Brandsohle mittels Naht verbunden sein, wobei die Naht von der Zwischensohle abgedeckt ist. Hierdurch wird erreicht, dass der Kunststoffkantenstreifen nicht mit der Naht in Berührung kommt und infolgedessen auch bei der Herstellung das flüssige Kunststoffmaterial nicht durch die Stiche in das Schuhinnere eindringen kann.



  Man kann ferner als Zwischensohle eine Filzsohle und als Laufsohle eine   Chromledersohle    vorsehen.



   Es ist dabei vorteilhaft, wenn der über die Zwischensohle hinausragende Randstreifen der Laufsohle schräg nach oben abgebogen in dem Kunststoffkantenstreifen allseitig, d. h. nicht nur mit seiner Ober- und Stirnfläche, sondern auch mit seiner Unterfläche, eingebettet wird.



   Ferner kann der Kunststoffkantenstreifen die Unterfläche des schräg nach oben abgebogenen Randstreifens von oben aus, diese übergreifend, nur teilweise umschliessen.



   Nach einem weiteren vorteilhaften Vorschlag kann die Zwischensohle an ihrer oberen an den Schaft angrenzenden Kante abgefast sein. Hierdurch wird eine verbesserte Verbindung zwischen dem Kunststoffkantenstreifen und dem Schaft geschaffen.



   Ferner ist es vorteilhaft, dass die Laufsohle aus einem mit einer an der Zwischensohle Anlage findenden Gewebeschicht verbundenen Kunststoff, insbesondere PVC besteht.



   Es kann auch der Randstreifen der Laufsohle senkrecht nach oben abgebogen sein und fest an die senkrechte Seitenfläche der Zwischensohle angeformt sein, sowie lediglich mit seiner Stirnfläche und Unterfläche in dem Kunststoffkantenstreifen eingebettet sein. Vorteilhafterweise kann der Kunststoffkantenstreifen die Unterfläche des senkrecht nach oben abgebogenen Randstreifens, von oben aus diese übergreifend, in bereits vorgeschlagener Weise nur teilweise umschliessen.  



   Es ist ferner möglich, dass der Kunststoffkantenstreifen einen Teil der Lauffläche in Form eines   Lauffl ächenrandstreifens    bildet.



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen werden, den Kunststoffkantenstreifen mit seinem   Lauftlächenrandstreifen    unterhalb der Lauffläche der Laufsohle zu legen.



   Nach einer anderen Ausführungsform kann der Laufflächenrandstreifen des Kunststoffkantenstreifens in der Ebene der Lauffläche der Laufsohle liegen.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden anschliessend anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1-3 verschiedene Schuhe im Querschnitt,
Fig. 4 und 5 Ausschnitte aus verschiedenen Schuhen im Querschnitt, während der Herstellung,
Fig. 6-8   Fonnteile    zur Herstellung von Schuhen,
Fig. 9 eine Laufsohle mit abgebogenen Randstreifen,
Fig. 10-13 Querschnitte durch weitere Ausführungsformen von Schuhen.



   Der Schuh gemäss Fig. 1 besteht aus dem Schaft 10 mit abgebogenen, nach innen gerichteten Schafträndern   lOa,    die mit einer Brandsohle 11 verbunden sind mittels einer Naht 12. Eine Zwischensohle 13, vorzugsweise aus Filz, und Laufsohle 14, vorzugsweise aus Chromleder, sind mittels eines Kunststoffkantenstreifens 15 mit dem Schaft 10 verbunden.



  Die Laufsohle 14 ragt über die Zwischensohle 13 mit einem Randstreifen 141 hinaus. Der Kunststoffkantenstreifen 15 greift sowohl an der Stirnfläche   1 4a    als auch an der Oberfläche 14b des über die Zwischensohle 13 hinausragenden Randstreifens 141 der Laufsohle 14 an und ist an diesen Flächen fest mit der Laufsohle verbunden. Ebenso ist der Kunststoffkantenstreifen 15 fest mit der Seitenfläche   1 3a    der Zwischensohle 13 sowie mit dem Schaft 10 bzw. dem abgebogenen Schaftrand 10a verbunden. Auf diese Weise wird die zusammengesetzte Sohle 13, 14 fest und d'auerhaft mit dem Schaft 10 zu einem Ganzen zusammengefügt.



   Die Naht 12 zur Verbindung der Brandsohle 11 mit Schaftrand   1 0a    ist so weit nach innen gelegt, dass sie von der Zwischensohle 13 abgedeckt ist. Bei der Herstellung kann das verwendete flüssige Kunststoffmaterial nicht durch die Stiche in das Schuhinnere eindringen. Als Kunststoffmaterial wird vorzugsweise PVC oder ein anderes thermohärtbares Material verwendet. Das Kunststoffmaterial wird in Form von Pasten mit einem Druck von etwa 6 atü bei der Herstellung des Schuhs in einen Formenhohlraum eingespritzt. Dabei werden die einzelnen Bauteile des Schuhs miteinander verbunden.



   Auf diese Weise wird erreicht, dass der Schuh sehr leicht ist und dass der grösste Teil der Sohle aus Filz bzw. einer dünnen Chromlederschicht besteht. Der Fuss des Trägers läuft nicht auf Gummi oder Kunststoffmaterial, was vielfach unerwünscht ist, sondern nur auf Filz und Chromleder. Die Sohle ist luftdurchlässig und damit atmungsaktiv. Die Herstellung des Schuhs ist verhältnismässig billig. Für einen Damenschuh mittlerer Grösse werden nur 30 g Kunststoffmaterial, vorzugsweise PVC-Material, benötigt. Die Gelierzeit ist mit etwa 3 Minuten ausserordentlich niedrig. Mit einem kleinen Formen- und Maschinensatz kann eine grosse Produktion erzielt werden. Die Investitionskosten sind niedrig.



   Gemäss Fig. 2 wird eine Form verwendet, die aus den beiden Seitenbacken 16 und dem Bodenstempel 17 besteht, wobei der Formenhohlraum von oben durch einen mit dem Schaft 10 bezogenen Leisten 18 in bekannter Weise abgedeckt wird. Es ist aber auch gemäss Fig. 3 möglich, eine andere bekannte Form zu verwenden, die aus den beiden Teilen 19, 20 besteht. Bei dieser Konstruktion sind der Rahmen und die Bodenplatte einstückig ausgebildet. Die Form ist nur in der Mitte in Schuhlängsrichtung geteilt.



   Die Form gemäss Fig. 2 ist weiter in der Weise ausgebildet, dass die Seitenbacken 16 oberhalb des Bodenstempels 17 an dessen Oberfläche angrenzende Ausnehmungen 21 zur Aufnahme der über den Bodenstempel 17 hinausragenden Laufsohle 14 sowie des Kunststoffmaterials für den Kunststoffkantenstreifen 15 aufweisen. Der Formenhohlraum zwischen Bodenstempel 17 und Leisten 10 ist in der Höhe ausgefüllt durch die Laufsohle 14 und Zwischensohle 13, so dass das Kunststoffmaterial nicht unter die Laufsohle 14 und nicht in die Trennfuge 22 zwischen Bodenstempel 17 und Seitenbacken 16 laufen kann.



   Die Herstellung des Schuhs geschieht beispielsweise in folgender Weise:
Der Schaft 10 wird mit der Brandsohle 11 durch die Naht 12 in bekannter Weise californiaähnlich vernäht. Der so vorbereitete Schaft 10 wird auf den Leisten 18 gezogen, der vorzugsweise aus Metall besteht und geheizt werden kann. Ebenso werden die Seitenbacken 16 beheizt, während der Bodenstempel 17 vorzugsweise unbeheizt ist und eine möglichst niedrige Temperatur haben soll. In die Form wird zunächst eine Chromlederlaufsohle 14 eingelegt, und zwar auf die Oberfläche des Bodenstempels 17 und die Ausnehmungen 21. Auf die Laufsohle 14 wird eine Filzzwischensohle 13 gelegt und in die Hinterpartie des Schuhs ein Absatzkeil. Sodann wird der Leisten 18 mit überzogenem Schaft 10 auf die Form gesetzt und diese dadurch geschlossen.

   Die Stärke der Filzzwischensohle 13 und der Chromlederlaufsohle 14 sind so aufeinander abgestimmt, dass der Leisten 18 mit überzogenem Schaft 10, die Zwischensohle 13 und die Laufsohle 14 fest auf den Bodenstempel 17 aufdrückt. Nunmehr wird die Kunststoffpaste, insbesondere PVC-Paste, in die Form zur Herstellung des Kunststoffkantenstreifens 15 eingespritzt. Dieser Kunststoffkantenstreifen 15 verbindet den Schaft 10 und die beiden Sohlen 13, 14 fest miteinander. Die Gelierzeit beträgt im Durchschnitt etwa 3 Minuten. Sie kann aber je nach Art der verwendeten Kunststoffpaste variieren.  



   Gemäss Fig. 4 besteht die Form aus dem Boden tempel 17 und den beiden Seitenbacken 16. In die   Form    wird eine Laufsohle 14 beispielsweise aus PVC-beschichteten Textilien eingelegt. Wenn diese aus PVC-beschichteten Textilien besteht, zeigt die Textilschicht nach oben. Auf die Laufsohle 14 wird eine Zwischensohle 13, die vorzugsweise aus Filz, Kork oder dergleichen besteht, in die Form eingebracht. Die Laufsohle 14 ragt mit einem Randstreifen 141 über die Zwischensohle 13 hinaus frei in eine Ausnehmung 21 der Seitenbacken 16 hinein.



  Die Abbiegung des Randstreifens 141 wird vorgeformt.



   Von oben wird die Form geschlossen mittels eines Leistens 18, der mit dem Schaft 10 überzogen ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Schaft 10 mittels Naht 12 mit einer Brandsohle 11 verbunden. In die geschlossene Form wird nunmehr in an sich bekannter Weise die Kunststoffmasse, vorzugsweise PVC-Paste zur Bildung des Kunststoffkantenstreifens 15 eingespritzt. Durch die heisse Form dringen die Weichmacher in die   PVC-    Moleküle ein, und die Paste verfestigt sich. Der Schuh kann aus der Form entnommen werden. Die Laufsohle 14 und die Zwischensohle 13 werden untereinander und' jeweils für sich mit dem Schaft 10 durch den Kunststoffkantenstreifen 15 verbunden. Nach Fertigstellung des Schuhs ragt der Randstreifen 141 in den Kunststoffkantenstreifen 15 hinein und liegt in diesem allseitig von ihm umgeben eingebettet.

   Der Kunststoffkantenstreifen 15 greift also nicht nur an der Oberfläche 14b und Stirnfläche 14a an, sondern auch an der Unterfläche 14c. Hierdurch wird erreicht, dass die Befestigung der Laufsohle in dem Kunststoffkantenstreifen wesentlich verbessert, nämlich verstärkt wird, da der Kunststoffkantenstreifen an der Laufsohle die doppelte Angriffsfläche hat.



   Im Schuh gemäss Fig. 5 umschliesst der Kunststoffkantenstreifen 15 die Unterfläche 14c des schräg nach oben abgebogenen Randstreifens 141, von oben aus diese übergreifend, nur teilweise, während die Oberfläche 14b, ebenso wie die Stirnfläche 14a des Rand streifens 141 vollkommen mit dem Kunststoffkantenstreifen 15 verbunden ist. Hierdurch springt der untere Teil   14cl    der Unterfläche 14c des Randstreifens 141 gegenüber dem Kunststoffkantenstreifen 15 zurück. Dieser untere sichtbare Teil   14cl    des Randstreifens 141, der nicht mehr von dem Kunststoffkantenstreifen 15 umgeben ist, hat ein sehr schön glattes und sauberes Aussehen, ohne dass eine   Nach-    bearbeitung erforderlich wäre.



   Hierdurch wird ferner eine besonders einfache Herstellung des Schuhs ermöglicht. Ausserdem wird sichergestellt, dass, wie es vielfach erwünscht ist, die Laufsohle gegenüber dem Kunststoffkantenstreifen zurückspringt und als solche von der Seite aus gut sichtbar ist. Es wird dadurch ein ganz neuer Schuhtyp geschaffen.



   Die Zwischensohle 13 ist an ihrer oberen an den Schaft 10 angrenzenden Kante   13al    abgefast, so dass der Kunststoffkantenstreifen 15 an dieser Stelle eine sehr gute Angriffsmöglichkeit sowohl zur Zwischensohle 13 als auch zum Schaft 10 hat, wodurch eine feste Verbindung geschaffen wird.



   Bei dieser Ausführungsform ist es nicht erforderlich, dass die Randstreifen 141 vorgeformt werden.



  Die Laufsohle 14 kann in die Form eingelegt werden.



  Wesentlich ist nur, dass in der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der Bodenstempel 17 etwa einige Millimeter tiefer als üblich angesetzt wird, so dass der Randstreifen 141 durch die entsprechend geformte Zwischensohle 13 gegen die von der Ausnehmung 21 der Seitenbacken 16 gebildete Kante 21a gedrückt und damit schräg nach oben abgebogen   wird.    Diese einfache Herstellungsweise lässt sich auch mit anderen Formen durchführen, wie sie beispielsweise in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt sind.



   Gemäss den Fig. 6 und 7 wird eine Grundplatte 25 verwendet mit darüber angeordnetem geteiltem Seitenrahmen 26. Wesentlich ist, dass die Seitenrahmen 26 eine, mit etwas Abstand von der Aufnahmefläche für die Laufsohle der Grundplatte 25 angeordnete untere Kante 26a besitzen, gegen die die Randstreifen 141 der Laufsohle 14 von der über die Laufsohle 14 zu legenden Zwischensohle 13 gepresst und damit schräg nach oben gebogen werden.



   Auch bei einer Form gemäss Fig. 8, die aus zwei   zusammensetzbaren    Teilen 19, 20, wobei jeder Teil eine einstückige Bodenplatte mit Rahmen bildet, ist eine untere Kante 19a, 20a vorgesehen, an denen die überstehenden Randstreifen   14,    durch die über die Laufsohle 14 gelegte Zwischensohle 13 nach oben abgebogen werden.



   In Fig. 9 ist in vergrössertem Massstab eine Laufsohle 14 mit abgebogenem Randstreifen und mit dar überliegender Zwischensohle 13 dargestellt, um zu zeigen, dass gemäss einer besonderen Ausführungsform der äussere Teil der Laufsohle 14 aus einem Kunststoff 23 vorzugsweise PVC und der nach innen gekehrte Teil der Laufsohle 14, der an der Zwischensohle 13 Anlage findet, aus einer Gewebeschicht, insbesondere Textilgewebe 24 besteht.



   Dadurch, dass der Schuh diese Möglichkeit zulässt, werden eine Reihe von Vorteilen erzielt. Bei Verwendung von PVC-beschichteten Textilien als Laufsohle erhält man, auch wenn einmal ein Faden ausreisst, einen glatten Sohlenschnitt. Eine Laufsohle aus PVC-Material mit einer Textilgewebeschicht ist we  sentlich    billiger als die bisher verwendeten Chromledersohlen. Es kommt hinzu, dass die Verarbeitung von PVC-Material einfacher als bei Chromleder ist, da es sich bei Chromleder um ein Naturprodukt handelt. Dieses fällt des öfteren unterschiedlich aus.



  Ausserdem schrumpft das Chromleder stark in der Wärme und muss deshalb vor der Verarbeitung in Spritzformen vorgeschrumpft,   d. h.    getempert werden. Da Chromleder sehr-leicht Feuchtigkeit aufnimmt, muss auch die Lagerung des vorgeschrumpften Leders in einem Raum mit stets gleichmässigen Klimabedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit) vor  genommen werden. Dies ist mit erhöhten Kosten verbunden. Weiter ist Chromleder sehr durchlässig.



  Schuhe mit Chromlederlaufsohle können daher auch nicht kurzfristig auf nassem Boden getragen werden.



  Sie sind lediglich zum Gebrauch in trockenen Räumen geeignet.



   Alle diese Nachteile weist die Laufsohle aus PVCbeschichteten Textilien nicht auf, insbesondere ist sie auch wasserdicht.



   In bekannter Weise dichtet der Schaft 10 die Form von oben an der oberen Kante 21b, siehe Fig. 4 und 5 bzw. 26b, siehe Fig. 6 und 7 bzw. 19b, 20b, siehe Fig. 8 ab.



   Dieser Schuh kann bevorzugt als Hausschuh Verwendung finden.



   Der Schuh besteht aus dem Schaft 10, der mittels Naht 12 mit einer Brandsohle 11 verbunden sein kann, weiter aus einer Laufsohle 14, Zwischensohle 13 und Kunststoffkantenstreifen 15. Die Laufsohle 14 und Zwischensohle 13 sind mittels des Kunststoffkantenstreifens 15 untereinander und jeweils mit dem Schaft 10 verbunden. Die Laufsohle 14 ragt mit einem Randstreifen 141 vorzugsweise allseitig über die Zwischensohle 13 hinaus. Der Randstreifen   14±    ist senkrecht nach oben abgebogen und fest an die senkrechte Seitenfläche   1 3a    der Zwischensohle 13 angeformt.

   Der Randstreifen   14r    ist lediglich mit seiner Stirnfläche 14a und seiner Unterfläche 14c in dem Kunststoffkantenstreifen 15 eingebettet, während seine Oberfläche 14b fest an der senkrechten Seitenfläche   1 3a    der Zwischensohle 13 angeformt ist. Letzteres geschieht entweder durch Pressung, indem die Laufsohle 14 vor dem Einlegen in die Form entsprechend um die Zwischensohle 13 vorgeformt wird, oder auch, indem die Oberfläche 14b des Randstreifens   141    mit der senkrechten Seitenfläche   1 3a    der Zwischensohle 13 verklebt wird.



   In bezug auf die bekannten Schuhe hat diese Ausführung vor allem den Vorteil einer besseren Verankerung der Laufsohle. Dieser Schuh hat weiter den Vorteil, dass er zuverlässig, d. h. sicher in der richtigen Weise hergestellt werden kann. Es fallen bei seiner Herstellung wenig Schuhe zweiter Wahl an.



  Dies kommt daher, weil der Randstreifen senkrecht nach oben abgebogen ist und fest an die senkrechte Seitenfläche der Zwischensohle angeformt ist. Er behält so immer, d. h. auch während des Einspritzvorganges die richtige Lage, so dass seine Unterfläche mit Sicherheit von der Paste für den Kunststoffkantenstreifen bei der Herstellung   umflossen    wird. Der senkrecht nach oben abgebogene Randstreifen kann je nach Erfordernis entweder fest an die Zwischensohle angepresst oder auch mit ihr verklebt sein, so dass eine Abspreizung nicht stattfinden kann. Auf diese Weise wird eine einwandfreie Verankerung der Laufsohle und Haftfähigkeit derselben am Schuh erzielt.



   Dadurch, dass der Kunststoffkantenstreifen die Unterfläche des senkrecht nach oben abgebogenen Randstreifens, von oben aus diese übergreifend, nur teilweise umschliesst, wird der Vorteil erzielt, dass die Laufsohle von der Seite aus sichtbar bleibt - dies ist von Interesse bei Verschiedenfarbigkeit von Laufsohle und Kunststoffkantenstreifen sowie zwecks Meidung einer leichten Beschädigung des Kunststoffkantenstreifens in ihrem unteren Bereich - bei einer stabilen Verankerung und ohne erforderliche Nacharbeit.



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 10 reicht der Kunststoffkantenstreifen 15 vom Schaft 10 bis zur Unterseite 14d der Laufsohle 14, d. h. er deckt den Randstreifen 141 auf seiner ganzen Länge bis unten hin ab.



   Für die Herstellung eines Schuhs gemäss Fig. 10 wird zweckmässig eine Form benutzt, die aus einem Bodenstempel 17 und zwei Seitenbacken 16 besteht.



  In diese Form wird die um die Zwischensohle 13 vorgeformte Laufsohle 14 mit dieser zusammen eingelegt, und' zwar derart, dass die Laufsohle 14 auf den Bodenstempel 17 Auflage findet unter Freilassung eines Spaltes zwischen den Randstreifen 141 und einer unteren senkrechten Seitenfläche   1 6a    der Seitenbacken 16. Die Laufsohle 14 kann aus einer aus einer Platte ausgestanzten oder   ausgeschnittenen    festen Sohle bestehen, beispielsweise kann die Laufsohle 14 auch aus mit PVC-beschichteten Textilien bestehen. In diesem Fall zeigt die Textilschicht nach oben. Die Zwischensohle 13 besteht vorzugsweise aus Filz, Kork oder dergleichen.

   Um den Kunststoffkantenstreifen 15 die genügende Stärke für das Halten von Lauf- 14 und Zwischensohlel3 an dem Schaft 10 zu geben, besitzen die Seitenbacken 16 entsprechende Ausnehmungen 21 zur Aufnahme der Paste für den Kunststoffkantenstreifen 15, die in ihrem unteren Teil in die senkrechte Seitenfläche 16a auslaufen. Diese liegt dem unteren Teil der Randstreifen 141 gegen über.



   Die Form 16, 17 wird von oben in bekannter Weise mittels des über einen Leisten 18 gezogenen Schaftes 10 geschlossen. In die geschlossene Form wird in üblicher Weise die Kunststoffmasse beispielsweise PVC-Paste zur Bildung des Kunststoffkantenstreifens 15 eingespritzt. Durch die heisse Form dringen die Weichmacher in die PVC-Moleküle ein und die Paste verfestigt sich.



   Versuche haben ergeben, dass ein Austrieb der Paste durch die zwischen Bodenstempel 17 und Seitenbacken 16 vorhandene Trennfuge 22 nicht stattfindet, da die Kunststoffpaste sofort an ihrer Oberfläche bei Berührung mit der Form geliert. Damit entfällt eine Nachbearbeitung des Schuhs. Dieser ist nach Entnahme aus der Form fertig.



   In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform darstellt. Es wird hier die gleiche Form wie in Fig. 10 verwendet mit Bodenstempel 17 und voneinander getrennten Seitenbacken 16 sowie Leisten 18, über den der Schaft 10 gezogen wird.



   In diesem Falle ist jedoch die Zwischensohle 13 mit herumgeformter Laufsohle 14 so gross bemessen,  dass sie zusammen mit dem senkrecht nach oben abgebogenen Randstreifen 141 der Laufsohle 14 passend in die Seitenbacken 16 eingesetzt wird, und zwar derart, dass die Randstreifen   141    mit einer gewissen Vorspannung an der unteren senkrechten Fläche 16a der Seitenbacken 16 Anlage finden. Hierdurch wird erreicht, dass die in die Ausnehmung 21 eingespritzte Paste im Bereich der senkrechten Fläche   1 6a    der Seitenbacken 16 nicht an dem Randstreifen   14z    herunterfliessen kann. Der untere Teil des Randstreifens   14    ist somit nicht von dem Kunststoffkantenstreifen 15 umgeben, sondern erscheint frei sichtbar, und zwar auch ohne jede Nachbearbeitung völlig sauber von jedem Kunststoffüberzug.

   Auch in diesem Fall kann naturgemäss keine Kunststoffpaste in die Trennfuge 22 zwischen Bodenstempel 17 und Seitenbacken 16 gelangen.



   Es ist auch denkbar, bei einer Ausführungsform des Schuhs gemäss Fig. 11 die Laufsohle 14 nicht derart vorzuformen, dass ihr Randstreifen   14t    senkrecht nach oben abgebogen ist. Es ist möglich, die Zwischensohle 13 mit unterlegter, nicht vorgeformter Laufsohle 14 in die Form einzusetzen. Hierbei, also beim Eindrücken von Lauf- und Zwischensohle in die Form wird der Randstreifen 141 der Laufsohle    14 senkrecht nach oben abgebogen und ; fest an die    senkrechte Seitenfläche 13a der Zwischensohle 13 angeformt. Es hat sich als vorteilhaft für diese Art der Herstellung herausgestellt, den Bodenstempel 17 etwas tiefer einzustellen, als dies in Fig. 11   darge-    stellt ist.

   Auch kann in diesem Fall der Randstreifen 141 etwas länger gehalten werden, so dass noch ein genügend langes Stück von dem Randstreifen 141 in dem Kunststoffkantenstreifen 15 eingebettet liegt und so eine gute Verbindung von allen Teilen gewährleistet wird.



   Die Form besteht gemäss Fig. 12 aus dem Bodenstempel 17 (oder auch Grundplatte) und den beiden Seitenbacken 16. Letztere besitzen runde Ausnehmungen 21 zur seitlichen Begrenzung des Formenhohlraumes, die in ihrem unteren an den Bodenstempel 17 angrenzenden Teil in eine gerade Ebene 16d auslaufen. Der Bodenstempel 17 ragt mit seiner Druckfläche 17a über die gerade Ebene 16d der runden Ausnehmungen 21 in den   Formenhohiraum    hinein.



   In die Form wird für die Herstellung des Schuhs zunächst eine Laufsohle 14 eingelegt, und zwar auf die Druckfläche 17a des Bodenstempels 17. Die Laufsohle 14 soll vorzugsweise aus   chromleder,    Kunststoffmaterial oder dergleichen bestehen. Die Laufsohle 14 ragt mit einem Randstreifen   14r    über die Druckfläche 17a des Bodenstempels 17 frei hinaus in die runde Ausnehmung 21 der Seitenbacken 16 hinein. Die Randstreifen 141 bilden eine gerade Ebene mit der Laufsohle 14. über die Laufsohle 14 wird eine Zwischensohle 13, die vorzugsweise aus Filz, Kork oder dergleichen besteht, in die Form eingebracht. Anstelle der Zwischensohle 13 kann auch Füllmaterial verwendet werden. Der Umfang der Zwischensohle 13 ist vorzugsweise kleiner als der Bodenstempel 17.

   Die Form wird dann mit einem Leisten 18, der mit einem Schaft 10 überzogen ist, von oben geschlossen. Der Schaft 10 kann, wie in der Zeichnung dargestellt, mittels Naht 12 mit einer Brandsohle 11 verbunden sein. Die Naht 12 liegt so, dass sie von der Zwischensohle 13 abgedeckt wird.



   In die geschlossene Form wird nunmehr in an sich bekannter Weise eine Kunststoffmasse, vorzugsweise PVC-Paste, zur Bildung des Kunststoffkantenstreifens 15 eingespritzt. Dadurch werden die verschiedenen Schuhbestandteile zusammengefügt. Die Seitenbacken 16 und der Leisten 18 sind beheizt.



  Je nach Art des Materials der Laufsohle 14 kann auch der Bodenstempel 17 beheizt werden. Vorzugsweise wird er aber meistens kalt bleiben. Die Zwischensohle 13 ist in ihrer Stärke so dimensioniert, dass sie von dem mit dem Schaft 10 bezogenen Leisten 18 fest auf die Laufsohle 14 aufgepresst wird.



   Der Kunststoffkantenstreifen 15 schliesst den Randstreifen 141 der Lauf sohle 14 von allen Seiten ein, d. h. er ist nicht nur mit der Oberfläche 14b und der Stirnfläche 14a, sondern auch mit der Unterfläche 14c des Rand'streifens 141 fest verbunden. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass die Lauffläche selber vergrössert wird, indem sie an ihren Seitenkanten mit einem Laufflächenrandstreifen versehen wird, so dass der Schuh infolge einer grösseren Lauffläche eine bessere Haftfähigkeit erhält.



   Insbesondere ist der Schuh hierdurch beim Kanten besser gegen Rutschen gesichert, da der aus Kunststoffmaterial betehende Laufflächenrandstreifen eine gute Haftwirkung am Boden hat.



   Der Kunststoffkantenstreifen 15 bildet einen Teil der Lauffläche des Schuhs, und zwar in Form eines Laufflächenrandstreifens 15a. Dieser liegt bei der Ausführungsform gemäss Fig. 12 unterhalb der Lauffläche der Laufsohle 14.



   Dies ist insofern vorteilhaft, als der Laufflächenrandstreifen gegenüber der Lauffläche der Laufsohle etwas vorsteht und somit eine besonders gute Haftwirkung am Boden ergibt. Ausserdem wird der mittlere Teil der Lauffläche von dem   daraufliegenden    Gewicht teilweise entlastet, indem dieses mit auf den Laufflächenrandstreifen verteilt wird, wodurch die Laufsohle selber geschont wird, unter gleichzeitiger Erzielung eines elastisch federnden Ganges. Schliesslich besteht auch ein Vorteil bei dieser Ausführungsform darin, dass die Herstellung besonders einfach ist, indem der Randstreifen der Laufsohle nicht abgewickelt zu werden braucht, sondern mit dieser eine Ebene bilden kann.



   In Fig. 13 ist eine weitere Ausführungsform eines Schuhs dargestellt. In diesem Falle ragt der Bodenstempel 17 mit seiner Druckfläche 17a nicht über die gerade Ebene 16d der runden Ausnehmung 21 in den Formenhohlraum hinein, sondern befindet sich mit der geraden Ebene 16d in einer Höhe. Der Bodenstempel 17 besitzt statt dessen einen umlaufenden, über seine Druckfläche 17a vorstehenden   Rand 17b.     



  Hierdurch wird erreicht, dass die auf die Druckfläche
17a gelegte Laufsohle 14 mit ihrem Randstreifen 141 leicht nach oben abgebogen wird mit der Folge, dass der   Lauffiächenrandstreifen      1 5a    des Kunststoffkantenstreifens 15 in der Ebene der Lauffläche der Laufsohle 14 liegt, wobei der Randstreifen 141 der Laufsohle 14 allseitig in dem Kunststoffkantenstreifen 15 eingebettet ist. Durch den vorstehenden Rand 17b wird in der Lauffläche des Schuhs eine Rille erzeugt, wodurch die Griffigkeit des Schuhs weiter erhöht wird.



   Bei dieser Ausführungsform wird der Randstreifen der Laufsohle bei der Herstellung leicht schräg nach oben abgebogen. Diese Ausführungsform besitzt ebenfalls den Vorteil einer verbreiterten Lauffläche und damit einer besseren Haftfähigkeit und Sicherung gegen Rutschen.



   Dies wirkt sich besonders dann vorteilhaft aus, wenn als Laufsohle Chromleder verwendet wird.



  Ausserdem ist auch bei dieser Ausführungsform der Randstreifen der Laufsohle vollkommen in dem Kunststoffkantenstreifen eingebettet, so dass die Laufsohle fest mit den übrigen Schuhteilen verankert ist.



   Versuche haben gezeigt, dass dieser Schuh auch mit Vorteil mit PVC-Granulat mit Hilfe einer Schnekkenpresse gespritzt werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schuh mit zusammengesetzter Sohle, bestehend aus mittels eines Kunststoffkantenstreifens mit dem Schaft an ihren Stirnflächen verbundener Lauf- und Zwischensohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (14) aus einem Zuschnitt gefertigt ist, welcher breiter ist als die Zwischensohle (13), wobei der Kunststoffstreifen (15) nicht nur mit der Stirnfläche (14er), sondern auch mit mindestens einer weiteren Fläche des die Zwischensohle (13) überragenden Randstreifens (141) der Laufsohle (14) verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (10) mit einer Brandsohle (11) mittels Naht (12) verbunden ist, wobei die Naht (12) von der Zwischensohle (13) abgedeckt ist.
    2. Schuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischensohle (13) eine Filzsohle und als Laufsohle (14) eine Chromledersohle dient.
    3. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der über die Zwischensohle (13) hinausragende Randstreifen (141) der Laufsohle (14) schräg nach oben abgebogen und in dem Kunststoffkantenstreifen (15) allseitig, d. h. nicht nur mit seiner Ober (14b) und Stirnfläche (14a), sondern auch mit seiner Unterfläche (14c) eingebettet ist.
    4. Schuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkantenstreifen (15) die Unterfläche (14c) des schräg nach oben abgebogenen Randstreifens (14o), von oben aus diese übergreifend, nur teilweise umschliesst.
    5. Schuh nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle (13) an ihrer oberen, an den Schaft (10) angrenzenden Kante (13al) abgefast ist.
    6. Schuh nach Unteransprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (14) aus einem mit einer an der Zwischensohle (13) Anlage findenden Gewebeschicht (24) verbundenen Kunststoff (23), insbesondere PVC, besteht.
    7. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Randstreifen (14X) senkrecht nach oben abgebogen und fest an die senkrechte Seitenfläche (13a) der Zwischensohle (13) angeformt ist, sowie lediglich mit seiner Stirnfläche (14a) und Unterfläche (14c) in dem Kunststoffkantenstreifen (15) eingebettet ist.
    8. Schuh nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkantenstreifen (15) die Unterfläche (14c) des senkrecht nach oben abgebogenen Randstreifens (141), von oben aus diese übergreifend, nur teilweise umschliesst.
    9. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkantenstreifen (15) einen Teil der Lauffläche in Form eines Laufflächenrandstreifens (15a) bildet.
    10. Schuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkantenstreifen (15) mit seinem Laufflächenrandstreifen (15a) unterhalb der Lauffläche der Laufsohle (14) liegt.
    11. Schuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufflächenrandstreifen (15a) des Kunststoffkantenstreifens (15) in der Ebene der Lauffläche der Laufsohle (14) liegt.
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