CH402677A - Vorrichtung zum Verschlüsseln von zur Fernzählung dienenden Impulsen eines Geberzählers - Google Patents

Vorrichtung zum Verschlüsseln von zur Fernzählung dienenden Impulsen eines Geberzählers

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CH402677A
CH402677A CH281163A CH281163A CH402677A CH 402677 A CH402677 A CH 402677A CH 281163 A CH281163 A CH 281163A CH 281163 A CH281163 A CH 281163A CH 402677 A CH402677 A CH 402677A
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CH281163A
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Goldmann Herbert
Huber Ernst
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Landis & Gyr Ag
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      Vorrichtung    zum Verschlüsseln  von zur     Fernzählung        dienenden        Impulsen        eines        Geberzählers       In den     Kreisen        der        Wirtschaft,    die sich mit der  Versorgung von fliessenden Medien, wie Elektrizität,  Gas und Wasser befassen, herrscht das Bestreben, an  einer Zentralstelle     möglichst    umfassend über die an  den wichtigsten Stellen     abgenommenen    Mengen des  jeweiligen Mediums orientiert zu werden.

   Eine solche  Orientierung kann dazu dienen, um darauf gewisse  Verrechnungsarbeiten zu basieren, aber auch um an  gewissen Zeitpunkten eine Gesamtübersicht von den  an verschiedenen Messtellen     durchfliessenden    Men  gen pro Zeiteinheit zu gewinnen. Dieses Bestreben  herrscht insbesondere bei der Elektrizitätsversorgung  in jenen Ländern vor, in denen die     Elektrizitätswerke     im Verbundbetrieb arbeiten, wobei jedes     Elektrizi-          tätswerk    eine nach der     jeweiligen    Sachlage im gesam  ten     Netz    bestimmte Energiemenge liefert.

   Die Bela  stungsspitzen und     -täler    können so wenigstens teil  weise     ausgeglichen    werden, so dass das ganze Netz  mit erhöhtem Wirkungsgrad arbeitet. Um die sich aus  dem Verbundbetrieb ergebende Möglichkeit einer       Verbesserung    des Wirkungsgrades voll     ausnutzen    zu  können, ist es jedoch erforderlich, dass die zentrale  Auswerte- und Befehlsstelle, welche die im Gesamt  netz anfallende Energiemenge nach Grösse und  Richtung zu steuern hat, periodisch über die     in    den  Messtellen vorliegenden Messwerte unterrichtet wird.

    Im allgemeinen bedient man sich für die     ,Übertragung     der Messwerte dem     Impuls-Code-Verfahren,    bei dem  die Impulse, die einer bestimmten Festmenge ent  sprechen können, erst nach Verschlüsselung übertra  gen werden. In der Zentralstelle kann eine Rechen  maschine aufgestellt sein, welche die eintreffenden  Messergebnisse auswertet und die Belastungsvertei  lung ermittelt, mit der ein optimaler Wirkungsgrad  erzielt wird.

   Es ist klar, dass an ein übertragungssy-         stem    für solche Zwecke sehr hohe     Anforderungen          bezüglich    seiner     Betriebssicherheit    gestellt werden, da  durch Ausfallen oder     mangelhaftes    Funktionieren  von gewissen Teilen     ganze    Reihen von     Messergeb-          nissen    wegfallen können, so dass eine     Optimalisie-          rung        illusorisch    wird.  



  Die Erfindung bezweckt nun, eine der     Fernzäh-          lung    dienende Vorrichtung der im Titel     erwähnten          Art    zu schaffen, die sich durch grosse Betriebssicher  heit und     Impulsverarbeitungskapazität    auszeichnet.

    Sie kennzeichnet sich dadurch, dass die vom Geber  zähler erzeugten Impulse einem     Fortschaltwerk    zuge  führt werden, das diese     Impulse    in einen Pufferspei  cher     überführt,    der mit einer     Ablaufhemmung    in  Wirkverbindung steht,

   die von einer     Start-Stopp-Ein-          richtung    beim     Eintreffen    eines Startbefehls bereitge  stellt und     beim    Eintreffen eines Stoppbefehls     blok-          kiert    wird und in der zwischen einem Startbefehl und  dem     daräuffolgenden    Stoppbefehl     liegenden    Bereit  stellungsperiode jeweils nach     Speichern    eines Impul  ses in dem Pufferspeicher von diesem     entsperrt    wird  und dann     einerseits    eine Bewegung auf den Puffer  speicher überträgt,

   durch die dieser in seine Aus  gangslage     zurückgestellt    wird, in der die     Ablaufhem-          mung    von neuem gesperrt ist und andererseits eine  Bewegung an einen     Verschlüssler    weiterleitet, der     für     jede Dekade des zu übertragenden Messwertes eine  dem verwendeten Code entsprechende Anzahl Code  scheiben     aufweist,    denen je ein aus zwei Kontaktfe  dern bestehender Kontakt zugeordnet ist, und ferner       ein        Doppelgesperre    vorgesehen ist,

   das von einem       Abtast-    und     Abhebebefehl    gesteuert wird und nach  Eintreffen des     Abtastbefehls    eine Steuereinrichtung  freigibt, die eine Kontaktfeder eines jeden Kontaktes  an die     zugehörige    Codescheibe     heranbewegt,    wonach      das     Doppelgesperre    die Steuereinrichtung selbsttätig       sperrt,    so dass sämtliche Kontaktfedern     in    der Ab  taststellung verbleiben, in der der Schaltzustand der  zugehörigen Kontakte, je nach der Stellung der von  den Kontaktfedern abgetasteten Codescheiben, geän  dert wird oder gleich bleibt,

   und das     Doppelgesperre     beim Eintreffen des     Abhebebefehls    die Sperrung der  Steuereinrichtung aufhebt, wonach sich diese wieder       in        ihre    Ausgangslage bewegt und dabei die Kontakt  federn von den Codescheiben abhebt.  



  Die     Erfindung    wird anhand eines in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiels     näher    erläu  tert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorrichtung zum     Verschlüsseln    von       Geberzählerimpulsen,          Fig.    2, 3 und 4 Teile der Vorrichtung gemäss der       Fig.    1 im Detail und       Fig.    5 eine     detaillierte    Ausführung von bestimm  ten Teilen in der Vorrichtung gemäss der     Fig.    1.  



       In    der     Fig.    1 ist mit 1 ein     Elektrizitätszähler    an  gedeutet, von dem angenommen sei, dass ein vierstel  liger     Zählerstand    übertragen werden soll. Der Elek  trizitätszähler 1 weist zu diesem Zweck ein an sich  bekanntes und nicht dargestelltes     Kontaktgabewerk     auf, das Stromimpulse     liefert,    die je einer bestimmten  elektrischen Arbeit entsprechen. Diese     Impulse    wer  den über die Leitungen 2, 3 einem Elektromagneten  4 zugeführt. Dieser weist einen Anker 5 auf, der an  einem festen Drehpunkt 113 schwenkbar     angeordnet     ist.

   Der Anker 5     umgreift    mit seinem anderen, gabel  förmig ausgebildeten Ende einen     Stift    114, der fest  mit einem     Gabelhebel    115 verbunden ist. Dieser ist  um den Punkt 116 schwenkbar angeordnet und     mit          zwei    Klauen 6 und 7 versehen, die wechselweise mit  einem Steigrad 8 in     Eingriff    gebracht werden. Der  Anker 5 und der     Gabelhebel    115 sind     deutlichkeits-          halber        in    der Zeichenebene dargestellt, in Wirklich  keit aber senkrecht dazu angeordnet.

   Der     Gabelhebel     115 weist     einen        Dämpfungsflügel    9     auf,    der zwischen  den Polen eines Bremsmagneten 10 bewegt, um die  Bewegung des     Gabelhebels    115 zu dämpfen.     In    der  dargestellten Lage     wird    das Steigrad 8 von der Klaue  6 des     Gabelhebels    115, welcher von einer Feder 186  an den     Anschlag    187 gedrückt wird, gesperrt.  



  Das Steigrad 8, das mit dem     Gabelhebel    115 ein       Fortschaltwerk    bildet, ist mit     einer    Nabe 11 verse  hen, auf der     ein    Zahnrad 12 sitzt, das über ein Vor  gelege 13 von einem Elektromotor 14 angetrieben  wird. Dieser steht dauernd unter Spannung und zieht  einen Federspeicher 15 auf, der einerseits fest mit  einem Zahnrad 16 und andererseits mit einer Welle  17 verbunden ist. Mit der Antriebswelle 18 des Elek  tromotors 14 ist ein nur schematisch dargestellter       Drehmomentbegrenzer    19 gekuppelt, dessen Aufbau  und Funktion später     anhand    der     Fig.    4 erläutert     wird.     



  Auf der Nabe 11 des Steigrades 8 sitzt weiter     ein     Sonnenrad 20     eines        Differentialgetriebes    21, dessen  anderes Sonnenrad 22 einen Pufferspeicher 23 an  treibt. Der Pufferspeicher 23 weist vier Nockenschei-         ben    24 bis 27 auf, die lose auf der Kreuzwelle 28 des       Differentialgetriebes    21     angeordnet        sind,    und über       Ritzel    29 bis 31, Zahnräder 32 bis 34 und Unterset  zungsgetriebe 35 bis 37 miteinander gekuppelt sind.

    Mit den     Nockenscheiben    24 bis 27     arbeiten    vier Rol  len 38 bis 41 einer Ablaufhemmung 42 zusammen,  welche Rollen frei drehbar auf einer Rollenachse 43  gelagert sind. Auf der Rollenachse 43 ist ein Hebel  44 fest angeordnet, der eine Sperrnase 45 aufweist,  die mit einer Fahne 46 eines Hebels 47 zusammenar  beitet. Der Hebel 47 sitzt mit seiner Nabe 48 auf  einer Welle 49, die einerseits über ein     Vorgelege    50  mit der Kreuzwelle 28 und andererseits mit einem  schematisch dargestellten Bremsregler 51 gekuppelt  ist. Der     Bremsregler    51 wird später anhand der     Fig.     2 näher erläutert.  



  Der     Zählerstand    wird von der Kreuzwelle 28  über ein     Vorgelege    54 auf ein Zählwerk 55 übertra  gen. Die Welle 49 steht über     Zahnräder    56, 57 mit  einem Sonnenrad 58 eines     zweiten        Differentialgetrie-          bes    59 in Wirkverbindung, dessen anderes Sonnenrad  60 über ein Zahnrad 61 und     Ritzel    62 von einem  Elektromotor 63 angetrieben wird, der     ebenfalls    wie  der Elektromotor 14 dauernd an Spannung     liegt.    Mit  dem Zahnrad 57 ist ein Zahnrad 64 fest verbunden,  das über Zahnräder 65, 66 eine Welle 67 antreibt.

    Auf der Welle 67 ist für jede Dekade des zu übertra  genden Messwertes eine Coderolle eines     Verschlüss-          lers    68 angeordnet.  



  Da der zu übertragende     Zählerstand    höchstens  vier Dekaden aufweist,     sind    somit     vier    Coderollen  vorgesehen, von denen nur die Coderolle 69 ganz       sichtbar        ist.    Diese sitzt fest auf der     Welle    67, wäh  rend die drei übrigen Coderollen lose auf der Welle  67 angeordnet sind.

   Die Coderollen sind über     Zeh-          nerübertragungen    miteinander gekuppelt, von denen  nur die     Zehnerübertragung    70     dargestellt        ist,    und       weisen    eine dem verwendeten Code entsprechende  Anzahl Codescheiben auf. Da die Messwerte in einen  Fünfercode umgewandelt werden, sind fünf Code  scheiben 71 bis 75 für jede     coderolle    69 vorgesehen,  die an ihrem     Umfang    je vier     Ausnehmungen    in einer       bestimmten    Konfiguration aufweisen.

   Jeder Code  scheibe einer     Coderolle    ist eine bestimmte     Wertigkeit     zugeordnet. Die Codescheibe 71 entspricht dem Wert  0, die Codescheibe 72 dem Wert 1, die Codescheibe  73 dem Wert 2, die Codescheibe 74 dem Wert 4 und  die Codescheibe 75 dem Wert 7. Dasselbe gilt für die  Codescheiben der anderen drei Coderollen. Jeder  Codescheibe einer Coderolle ist     eine    Kontaktfeder  eines elektrischen Kontakte zugeordnet. So arbeiten  z. B. die Codescheiben 71 bis 75 mit den Kontaktfe  dern 76 bis 80 der Kontakte 81 bis 85 zusammen.  Die Kontaktfedern 76 bis 80 sind mit ihrem oberen  Ende an einem Arm 86 einer Steuereinrichtung 87  befestigt.  



  Die Steuereinrichtung 87 enthält eine Nocken  scheibe 88, die auf der Kreuzwelle 89 des     Differenti-          algetriebes    599 angeordnet ist, und an der der Arm  86 unter     Druck    .einer Feder 90     anliegt.    Die Kreuz-      welle 89 kann von einem     Doppelgesperre    91, das  nur im Prinzip dargestellt ist, blockiert werden. Es  besteht aus zwei auf der Kreuzwelle 89 fest angeord  neten     Nockenscheiben    92, 93, an denen unter Druck  der Federn 94, 95 Sperrstifte 96, 97     anliegen.    Auf  der Kreuzwelle 89 ist weiter     ein    Zahnrad 98 vorgese  hen, das mit einem Zahnrad 99 kämmt.

   Dieses sitzt  auf einer Welle 100, an der zwei Sperrflügel 101, 102  befestigt sind, die mit den Nasen 103, 104 an den  Sperrstiften 96 bzw. 97 zusammenarbeiten. Zwei  weitere Nasen 105, 106 an den Sperrstiften 96, 97  arbeiten mit den     Ankern    107, 108 von zwei Elektro  magneten 109, 110     zusammen,    deren Erregerwick  lungen mit 111 bzw. 112 angedeutet sind.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    arbeitet     folgender-          massen:          Beim    Eintreffen eines Stromimpulses vom Ge  berzähler 1 wird der Elektromagnet 4     kurzzeitig    er  regt und zieht den Anker 5 an.

   Das Steigrad 8 wird  durch den     Gabelhebel    115 kurze Zeit freigegeben  und unter Einfluss des vom Elektromotor 14 über  das     Vorgelege    13 ausgeübten Drehmomentes um  einen Zahn     fortgeschaltet.    Diese Drehung wird über  das     Sonnenrad    20 und das Planetenrad des     Differen-          tialgetriebes    21 an den Pufferspeicher 23 übertragen.  Die Kreuzwelle 28 ist dabei von der Ablaufhemmung  42 gesperrt.

   Die Rolle 38, die sich vor Eintreffen des       Geberzählerimpulses    in der     Ausnehmung    der     Nok-          kenscheibe    24 befand, wird zufolge der Drehung die  ser     Nockenscheibe    aus dieser     Ausnehmung        herausbe-          wegt    und hebt damit über die Rollenachse 43 auch  die drei anderen Rollen 39, 40 und 41 von den ihnen  zugeordneten     Nockenscheiben    25, 26 und 27 ab. Die  Rollenachse 43     nimmt    dabei den Hebel 44 mit, so  dass die Sperrnase 45 von der Fahne 46 abgleitet und  so die     Sperrung    der Welle 49 aufhebt.

   Diese     wird     nunmehr über die Zahnräder 56, 57 und das     Diffe-          rentialgetriebe    59 von dem Elektromotor 63 gedreht.  Die     Kreuzwelle    89 bleibt vorerst von dem     Doppelge-          sperre    91 blockiert.

   Die Drehung der Welle 49 wird  über das     Vorgelege    50 und über das     Differentialge-          triebe    21 einerseits auf das Zählwerk 55 und ande  rerseits auf den     Pufferspeicher    23 übertragen, und  zwar mit einem solchen     Drehsinn,    dass dieser sich  entleert, d. h. die     Nockenscheiben    24 bis 27 werden  wieder in ihre Ausgangslage zurückgedreht.

   Die Rol  len 38 bis 41, die     mit    Federkraft an den Nocken  scheiben 24 bis 27 anliegen, bewegen sich in ihre  Ausgangslage zurück und bringen den Hebel 44 mit  tels der Rollenachse 43 wieder in Sperrstellung, so  dass die Welle 49 nach Auftreffen der Fahne 46 des  Hebels 47 auf die Sperrnase 45 an einer weiteren  Drehung verhindert wird. Der Bremsregler 51 soll die       Auftreffgeschwindigkeit    des Hebels 47 auf den Hebel  44 verkleinern und den Rückprall des Hebels 47  dämpfen. Auf der Welle 49 ist mit dem Hebel 47 das  Segment 52 fest verbunden.

   Knapp vor dem Auftref  fen des Hebels 47 auf den Hebel 44 bewegt sich das  Segment 52 durch den Luftspalt eines Bremsmagne  ten 53, wobei durch die dann auftretende Wirbel-    Strombremsung die Geschwindigkeit unmittelbar vor  dem     Aufprall    herabgesetzt     wird.    Beim Zurückprallen  des Hebels 47 gelangt das Segment 52 wieder in den  Bereich des Bremsmagneten und wird wiederum ge  bremst. Gleichzeitig mit der Drehung der Welle 49  wird der Antrieb vom Elektromotor 63 über     die     Zahnräder 64, 65 auf die     Welle    67 mit der     Coderolle     69 des     Verschlüsslers    68 übertragen.  



  Die     Fig.    3 zeigt den in der Zeichenebene abge  wickelten Umfang der Codescheiben. Zwei     axial    ne  beneinander liegende     Aussparungen    stellen     jeweils     die     Ziffer    der entsprechenden Dekade dar. Diese Zif  fer ergibt sich durch Addieren der Werte, die den Co  descheiben, in denen sich diese zwei axial     nebenein          ander        liegenden;    Aussparungen befinden, zuerkannt  sind.     Eine    Ausnahme     bilden    die Aussparungen 119  und 120, die zusammen den Wert Null ergeben.

   Bei  spielsweise ergibt sich die     Ziffer    5 aus den     Ausneh-          mungen    117 und 118 der Codescheiben, welche die  Wertigkeit 1 bzw. 4 haben.     Sind    nun fünf Arbeitsein  heiten.     registriert    worden, so     befindet    sich     die    Code  rolle 69, welche die     Einer    angibt, in einer Stellung, in  der die     Ausnehmungen    117 und 118 gegenüber den  Kontaktfedern 77     bzw:

      79     liegen.    Die drei anderen  Coderollen, welche respektiv die Zehner, Hunderter  und Tausender angeben, nehmen dann alle die den  Wert Null angebende Stellung ein, in der jeweils die       Ausnehmungen    119 und 120 ihrer Codescheiben den  ihnen zugeordneten Kontaktfedern gegenüberstehen.  Die Aussparungen können auch aus dem vollen Ma  terial der Coderolle ausgefräst sein. Eine Codeschei  be wird dann von demjenigen Teil der Coderolle ge  bildet, an dessen     Umfang    sich eine Anzahl einer be  stimmten Wertigkeit entsprechender     Ausnehmungen     befindet.  



  Wünscht man nun in einer Zentralstelle, in der  alle Messergebnisse     zusammentreffen,    über den  Stand eines     bestimmten    Zählers orientiert zu wer  den, so wird von der Zentralstelle aus ein Stoppim  puls auf den     übertragungsweg    zum betreffenden       Zählerstandsverschlüssler    gesendet.

   Dieser Stoppim  puls wird einem Stoppmagneten 121 einer     Start-          Stopp-Einrichtung    122     zugeführt,        die    weiter aus       einem        Startmagneten    123     und    zwei fest     miteinander          verbundenen        Kippankern    124, 125 besteht. Die     Kipp-          anker    124 und 125     sind.    um eine Achse 126 drehbar  gelagert und weisen einen beiden gemeinsamen Arm  127 auf, der     mit    einem seitlichen Vorsprung 128 ver  sehen ist.

   Der Arm 127 hat     zwei    stabile Lägen, deren  eine sich nach Erregen des Stoppmagneten 121 und  deren andere sich nach Erregen des Startmagneten  123 ergibt. Welche Lage der Arm 127 jeweils ein  nimmt hängt somit davon ab, ob der Stopp- oder der       Startmagnet    als letzter erregt wurde.

   Nach Erregen  des Stoppmagneten 121 befindet sich der Arm 127       somit    in     einer    Lage, in der der Kippanker 124 vom  Stoppmagneten 121 angezogen ist, wobei der Vor  sprung 128 an der Fahne 46 des Hebels 47     anliegt.     Die Welle 49     wird    dadurch gesperrt, so dass der Puf  ferspeicher 23 nicht mehr zurückgestellt werden      kann, bevor ein     Startimpuls    eintrifft,

   Nach Eintreffen  des Stoppimpulses und der darauffolgenden Sperrung  der Welle 49 wird der Elektromagnet 109 von     einem          Abtastimpuls    erregt und zieht seinen Anker 107     an.     Dieser     nimmt    über die Nase 105 den Sperrstift 96  mit, so dass dessen andere Nase 103 von dem Sperr  flügel 101 abgeleitet und die Welle 100     mit    dem  Zahnrad 99 freigibt. Die     Sperrung    der Kreuzwelle 89  ist damit aufgehoben, und     diese    wird über     das-    Zahn  radpaar 61, 62, das Sonnenrad 60 und das Planeten  rad des     Differentialgetriebes    59 vom Elektromotor  63 angetrieben.  



  Das Differentialgetriebe 59 arbeitet somit gleich  sam als mechanische Weiche, welche die Bewegung  des Elektromotors 63 in der Startstellung der Start  Stopp-Einrichtung 122 auf den     Verschlüssler    68 und  den     Pufferspeicher    23 und     in    der Stoppstellung auf  das     Doppelgesperre    91     überträgt.     



  Nach dem     Abklingen    des     Abtastimpulses    hat sich  die     Nockenscheibe    92 so weit gedreht, dass sie die  Nase 103 des     Sperrstiftes    96 ausserhalb des Berei  ches des Sperrflügels 101 hält. In dieser Weise wird  dafür gesorgt, dass nach Abfallen des     Ankers    107  nicht sofort wieder das Zahnradpaar 98, 99 und die  Welle 89     gesperrt    werden. Der Steuerarm 86 gleitet  nun unter Druck der Feder 90 entlang der sich dre  henden     Nockenscheibe    88 und wird demzufolge nach  rechts bewegt.

   Die     mitbewegten        Kontaktfedern    76 bis  80 tasten dabei die Codescheiben 71 bis 75 ab.     Wenn     sie     eine        Ausnehmung        in    diesen vorfinden, legen sie  sich in diese     ein    und     schliessen    den entsprechenden  Kontakt.

   Die     Nockenscheibe    93 hat sich     inzwischen     so weit gedreht, dass die Nase 104 des     Sperrstiftes    97  in die Bahn des     Sperrflügels    102 gekommen ist, wo  rauf die Kreuzwelle 89 wieder gesperrt     wird.    Die     in          eine        Ausnehmung    eingelegten Kontaktfedern können  Stromimpulse weiterleiten, die von einem nicht ge  zeigten Sender an die     Zentralstelle    übertragen wer  den.  



  Nachdem alle abgefragten Messergebnisse     in    der  Zentralstelle eingetroffen sind, wird der Elektroma  gnet 110 von     einem        Abhebeimpuls    erregt. Dieses  zieht seinen Anker 108 an, der über die Nase 106  den     Sperrstift    97     mitnimmt    und so die     Sperrung    der  Kreuzwelle 89 wieder aufhebt.

   Die     Nockenscheibe    88       wird    darauf     wieder        in    Drehung versetzt und bewegt  den Steuerarm 86 nach links, so dass die Kontaktfe  dern von den     Nockenscheiben    abgehoben und die  geschlossenen Kontakte     geöffnet    werden.

   Die Sper  rung der Kreuzwelle 89 bleibt so lange aufgehoben,  bis die     Nockenscheiben    92 und 93 wieder     in    die dar  gestellte Ausgangslage gelangt     sind,    in der der     Sperr-          flügel    101 wieder von der Nase     103    angehalten     wird.     



  Die Zentralstelle sendet darauf einen Startimpuls,  der den Startmagneten 123 erregt, der den     Kippanker     125 anzieht und so die Sperrung der Welle 49 auf  hebt. Die während der     Abfrageperiode    eingetroffenen  Impulse des     Elektrizitätszählers    1 sind     in    dem Puf  ferspeicher 23 aufgehoben, der nach Freigabe der  Welle 49 vom Elektromotor 63 in die Ausgangslage    zurückgebracht wird. Hierbei werden     sämtliche    im       Pufferspeicher    23 registrierten Impulse auf den       Verschlüssler    68     übertragen.     



  Nach dem Entleeren des Pufferspeicher wird  jeder     einzelne        Geberzählerimpuls    bis zum     Eintreffen     des nächsten Stoppimpulses von neuem direkt vom  Pufferspeicher in den     Verschlüssler    68     übergeführt.     Ein     vollständiger    Zyklus wird somit von einem Stopp  impuls eingeleitet und spielt sich bis zum     Eintreffen     des nächsten Stoppimpulses     in    einem vorgegebenen  Takt ab.  



       Anhand    der     Fig.    4 wird nun der Aufbau und die  Wirkungsweise des     Drehmomentbegrenzers    19 erläu  tert, der das überziehen des Federspeichers 15 ver  hindern soll. In dieser Figur ist mit 129 eine Brems  scheibe angedeutet, die fest auf der Antriebswelle 18  des nicht dargestellten Elektromotors 14 (s.     Fig.    1)  sitzt.

   Die Bremsscheibe 129 arbeitet mit einem  Bremshebel 130 zusammen, der um den Zapfen 131  drehbar gelagert ist und bei normalem Betrieb von  der Feder 132 an den     Anschlag    133     gedrückt        wird.     Auf der     Welle    18 ist weiter ein Zahnrad 134 fest an  geordnet, das über das Zahnradpaar 135, 136     ein     Zahnrad 137 antreibt. Dieses sitzt lose auf der Welle  138, die     mit    dem in     Fig.    1     dargestellten        Vorgelege    13  gekuppelt ist. Auf der Welle 138 ist eine Nabe 139  eines Armes 140 fest angeordnet, der     mit    einem Stift  141 versehen ist.

   Das Zahnrad 137 trägt einen Zap  fen 142, auf dem     ein    Kupplungshebel 143 frei dreh  bar gelagert ist. Der Kupplungshebel 143 wird von  einer Feder 144, die einerseits mit dem     Zahnrad    137  und andererseits mit dem Kupplungshebel 143 ver  bunden ist, an einen Anschlag 145 auf dem Zahnrad  137 gedrückt und     liegt    dabei mit einem Zahn 146 an  dem Stift 141. Der Kupplungshebel 143 weist einen  zweiten Zahn 147 auf, der mit dem Bremshebel 130  zusammenarbeitet. Ein zweiter     Anschlag    148 am  Zahnrad 137 legt die andere     Extremlage    des Kupp  lungshebels 143 fest.  



  Der beschriebene     Drehmomentbegrenzer    arbeitet  folgendermassen:  Die Welle 18 treibt über die Zahnräder 134, 135  und<B>136</B> das     Zahnrad    137 in der     Pfeilrichtung    an.  Dieses bildet     mit    dem Kupplungshebel 143, dem  Zahn 146, dem     Stift    141, dem Arm 140 und der  Welle 138 eine Kupplung, über die der Elektromotor  14 den Federspeicher 15     (Fig.    1) aufzieht. In bezug  auf den Zapfen 142     wird    nun auf den Kupplungshe  bel 143 über den Zahn 146     ein    Gegendrehmoment  ausgeübt, das dem von der Feder 144 herrührenden  Drehmoment     entgegengerichtet    ist.

   Ist der Federspei  cher so weit aufgezogen, dass das Gegendrehmoment  überwiegt, so hebt sich der Kupplungshebel 143 von  dem Anschlag 145 ab und     nimmt    eine Zwischenstel  lung zwischen den Anschlägen 145 und 148 ein.  Wird der Federspeicher mehr aufgezogen, vergrössert  sich das Gegendrehmoment und schwenkt den Kupp  lungshebel 143 auf den Anschlag 148 zu. Bei über  schreiten eines bestimmten Gegendrehmomentes, das       mit    der Feder 144 einzustellen ist, gerät der Hebel      130 in die Bahn des Zahnes 147. Der Hebel 130 wird  dann um den Zapfen 131 geschwenkt und an die  Bremsscheibe 129 gedrückt, so dass die Welle 18 des  Elektromotors zum     Stillstand    kommt.

   Sinkt das Ge  gendrehmoment, so bewegt sich der Kupplungshebel  143 wieder dem Anschlag 145     zu,    bis der Zahn 147  von dem Hebel 130 abgeleitet und so den Antrieb  wieder freigibt.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine elektromechanische Einrich  tung, in der das     Doppelgesperre    91,     die        Start-Stopp-          Einrichtung    122, die     Steuereinrichtung    87 und     ein     Teil der     Ablaufhemmung    42, wie sie die     Fig.    1 zei  gen, enthalten sind.  



  Der Startmagnet 123 arbeitet     mit    einem     Kippan-          ker    125     zusammen,    der um den Zapfen 149  schwenkbar angeordnet ist. Der Anker 125 trägt  einen seitlichen Vorsprung 150     mit    einem Stift 151,  der auf einem Arm 152 eines     Dreifachhebels    153  aufliegt. Der Arm 152 hat eine     Ausnehmung    154, in  die der     Stift    151 einfallen kann. Der     Dreifachhebel     153 weist weiter zwei     Arme    127 und 155 auf und  sitzt     mit    dem Blockierhebel 156 auf der Welle 125.

    Der Arm 127 weist einen Vorsprung 128 auf, der mit  einer     Nockenscheibe    47a auf der Welle 49 zusam  menarbeitet, die der     Welle    49 in     Fig.    1 entspricht.  Der Arm 155 ist mit einem Schlitz 157 versehen, in  dem     ein    Stift 158 des Kippankers 124 vom Stoppma  gneten 121     geführt    ist. Der     Kippanker    124 ist mittels  eines Zapfens 159 drehbar gelagert und wird unter  Zug einer Feder 160 an einen Anschlag 161 ge  drückt.  



  Der Elektromagnet 110, der von den     Abhebeim-          pulsen    erregt wird, weist einen Anker 108 auf, der  mittels des Zapfens 161 drehbar ist und von     einer     Feder 162 an einem Anschlag 163 gehalten wird. Der  Anker 108 ist mit einem Stift 164 versehen, der     mit     einem Sperrhebel 165 zusammenarbeitet. Dieser ist  mit einem Hebel 166, der einen Stift 167 aufweist,  auf einer Welle 168 angeordnet. Der Sperrhebel 165       trägt    einen     Sperrstift    104 und liegt unter Druck einer  Feder 169 auf einer     Nockenscheibe    93 auf.  



  Der Elektromagnet 109, dem der     Abtastimpuls     zugeführt wird, weist einen Anker 107 auf, der mit  tels des Zapfens 170 drehbar ist und von einer Feder  171 an einem Anschlag 172 gehalten     wird.    Der  Anker 107 ist mit einem Stift 173 versehen, der mit       einem    zweiten Sperrhebel 174 zusammenarbeitet.

    Dieser ist um einen Zapfen 175 schwenkbar ange  ordnet und     mit    einem     Sperrstift    103 versehen und       wird    von einer Feder 176 in die     Ausnehmung    einer       Nockenscheibe    92     gedrückt.        In    dieser Stellung     des     Sperrhebels 174     liegt    an dem Sperrstift 103     ein     Sperrflügel 177 an, der auf der Welle 100 sitzt.

   Die  Welle 100 ist über das Zahnradpaar 98, 99 mit der  Welle 89 gekuppelt, auf der die     Nockenscheiben    92,  93 und     eine        Nockenscheibe    88 sitzen. Die Wellen 89  und 100 erhalten ihren Antrieb über das Differential  getriebe 59 und das Zahnradpaar 61, 62 von dem  Elektromotor 63.    Mit der     Nockenscheibe    88 steht über ein  Röllchen 178 ein     Winkelhebel    179     in        Wirkverbin-          dung,    der einen Arm 180 mit einem     Stift    181 auf  weist. Der Stift 181 steuert die     Kontaktfedern    76, 77  der Kontakte 81 bzw. 82.

   Die Kontaktfedern 76, 77  sind mit     Stiften    182 bzw. 183 versehen, die     in    die       Ausnehmungen    der Codescheiben 71, 72 einfallen  können, die sich auf der Welle 67 befinden.  



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet     folgender-          massen:     Beim Eintreffen eines     Stoppimpulses        wird    der  Stoppmagnet 121 erregt, der seinen     Kippanker    124  anzieht.

   Dieser schwenkt über den Stift 158 den       Dreifachhebel    153 rechtsum, dessen Vorsprung 128  die     Nockenscheibe    47a und     damit    die Welle 49     blok-          kiert.    Gleichzeitig fällt der Stift 151 in die     Ausneh-          mung    154, so dass der     Dreifachhebel    153     gesperrt     wird.

   Nach Abklingen des Stoppimpulses kann er  daher nicht mehr sofort     in    seine Ausgangslage     zu-          rückkehren.        Ausserdem    hat der Hebel 156 den Sperr  hebel 174 freigegeben, der aber vorerst     in        seiner    von  der Feder 176 auferlegten Lage beharrt. Erst wenn  der     Abtastimpuls        eintrifft    und den Elektromagneten  109 erregt, wird dessen Anker 107 angezogen und  hebt den Sperrhebel 174 über den     Stift    173 aus der       Ausnehmung    der     Nockenscheibe    92 heraus, während  der Sperrstift 103 den Sperrflügel 177 freigibt.

   Der  Blockierhebel 156 liegt dann auf dem Sperrhebel 174  auf. Die Welle 89 wird nun über die     Zahnräder    62,  61, das Sonnenrad 60 und das Planetenrad des     Diffe-          rentialgetriebes    58 vom Elektromotor 63 angetrie  ben, bis der Sperrhebel 165 nach einer halben Um  drehung der Welle 89 in die     Ausnehmung    der     Nolc          kenscheibe    93 einfällt. Damit     kommt    der     Sperrstift     104 in die Bahn des     Sperrflügels    177 und blockiert  die Wellen 89 und 100.

   Durch Verdrehen der     Nok-          kenscheibe    88 wird der     Winkelhebel    179 mit seinem  Stift 181 entriegelt. Die Kontaktfedern 76 und 77  können sich mit ihren Stiften 182 und 183 in Rich  tung zu den Codescheiben 71, 72 bewegen und diese  abtasten. Bei     Vorfinden    einer Lücke in den Code  scheiben 71, 72     schliessen    die Kontakte 81, 82. An  derenfalls stützen sich die Kontaktfedern mittels der       Stifte    182, 183 am     Aussendurchmesser    der Code  scheiben ab und die Kontakte 81, 82 bleiben     geöffnet.     



  Wird darauf der Elektromagnet 110 von     einem          Abhebeimpuls    erregt, so zieht er den Anker 108 an,  der über den Stift 164 den Sperrhebel 165     linksum     dreht. Der Sperrstift 104 gibt den     Sperrflügel    177 mit       der        Welle    100 frei, die sich nun so     langte        dreht,

      bis  der Sperrhebel 174 nach     einer    halben Umdrehung  der Welle 89 wieder in die     Ausnehmung    der Nocken  scheibe 92     fällt    und mit seinem     Sperrstift    103 den       Sperrflügel    177 mit der Welle 100 von neuem     blok-          kiert.    Der     Dreifachhebel    153 wird nunmehr nur noch  von dem Stift 151 blockiert, da der Blockierhebel  156 nicht mehr auf dem Sperrhebel 174 aufliegt. Die  Welle 49 und die mit ihr gekuppelte Welle 67 (s.

         Fig.    1)     sind    nach dem Stoppimpuls während des Ein  legens und     Abhebens    der     Kontaktfedern    gesperrt ge-           blieben,        :.    so dass diese     -,nicht    beschäftigt werden  können. Wird nun der Startmagnet 123 durch einen  Startimpuls     erregt,    so zieht er seinen     Kippanker    125  an, der den     Stift    151 aus der     Ausnehmung    154 des       Armes    152 heraushebt.

   Unter Mitwirkung der Feder  160 wird der     Dreifachhebel   <B>153</B> durch den Stift 158       linksum    gedreht, so dass der Arm 127 mit     seinemVor-          sprung    128 die     Sperrung    der     Nockenscheibe    47a mit  der Welle 49 aushebt. Von diesem     Augenblick    an wird  jeder einzelne     Geberzählerimpuls    vom     Pufferspeicher     23 wieder direkt an den     Verschlüssler    68 übertragen,  wie dies anhand der     Fig.    1 bereits     erläutert    wurde.

    Nach     Abklingen    des Startimpulses befindet sich die  beschriebene     Einrichtung    wieder in der dargestellten       Startstellung.     



  Die Einrichtung weist einige besonders vorteil  hafte     Merkmale    auf:  1. In der Startstellung bleiben     etwaige    Fehlimpul  se, die den Elektromagneten 109 noch vor dem Ein  treffen des Stoppimpulses erregen sollten,     unwirk-          sam,    da in dieser     Stellung    der Sperrhebel 174 von dem  Blockierhebel<B>156</B> der Blockiervorrichtung 126     blok     kiest ist. Erst beim     Eintreffen    des     Stoppimpulses    wird  das     Doppelgesperre    unter Steuerung des     Abtastim-          pulses    gestellt.  



  2. Sollte nach dem     Abtastimpuls    der     Abhebeim-          puls    unterbleiben, so     besorgt    der Startmagnet 123  über die Kupplungsvorrichtung 166, 167, 168 das  Abheben der Kontaktfedern.     Trifft    der Startimpuls  ein, so     nimmt    der Kippanker 125 über den     Stift    167  den Hebel 166 mit, dessen Drehung von der Welle  168 auf den Sperrhebel 165 übertragen wird.

   Die  normalerweise erfolgte Freigabe der     Nockenscheibe     47 mit der Welle 49 unterbleibt vorerst, da der     Blok-          kierhebel    156 noch auf dem     Sperrhebel    174     aufliegt     und damit den     Dreifachhebel    153 blockiert hält. Erst  wenn das Abheben beendet ist, kann der Sperrhebel  174 durch Einfallen in die     Ausnehmung    der Nocken  scheibe 92 die Blockierung des     Dreifachhebels    153  und damit der     Nockenscheibe    47 mit der Welle 49  aufheben.  



  3. Ein um den Zapfen 184 drehbarer Kipphebel  185     arbeitet    mit den     Ankern    107 und 108 und den  Elektromagneten 109 bzw. 110 zusammen und sorgt  dafür, dass beide Relais gegenseitig verriegelt sind.  Es kann daher nicht vorkommen, dass beide Re  lais     gleichzeitig    die Sperrhebel 174, 165 betätigen.  



  4. Dank der Übersetzung     ins    Schnelle mit dem  Zahnzapfen 98, 99 und der     Abtriebswelle    100 sind  die zwischen dem Sperrflügel 177 und den Sperrstif  ten 103, 104 auftretenden Reibungsmoment kleiner  als es der Fall wäre, wenn deren Funktion durch     die          Nockenscheiben    92, 93 mit den     Sperrhebeln    174,  165 übernommen würde.  



  Mit der beschriebenen Einrichtung wird somit  erreicht, dass nicht nur die richtige Reihenfolge       Start-Stopp-Abtasten-Abheben    eingehalten wird,       sondern    auch bei Ausbleiben des     Abhebeimpulses    der       Arbeitszyklus        vollständig    durchgeführt wird.

   Über  dies erfordern die Elektromagnete 109, 110 nur eine         verhältnismässig    geringe Impulsleistung, da sie nur  die Vorgänge Abtasten der Codescheiben und Abhe  ben der Kontaktfedern zu steuern brauchen,     während     die eigentliche, zur     Durchführung    dieser Vorgänge  notwendige     Leistung    von dem Elektromotor 63 auf  gebracht wird. Ein weiterer     Vorteil    ergibt sich durch  den Federspeicher 15. Fällt die Speisung des Elek  tromotors 14 aus, so liefert der Federspeicher 15 das  Drehmoment, um die ankommenden     Impulse    dem  Speicher 23 zuführen zu können.

   Der Pufferspeicher  23     kann    eine Speicherkapazität bis zu mehreren Tau  send Impulsen aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verschlüsseln von zur Fernzäh lung dienenden Impulsen eines Geberzählers, da durch gekennzeichnet, dass die vom Geberzähler (1) erzeugten Impulse einem Fortschaltwerk (8, 115) zu geführt werden, das diese Impulse in einen Puffer speicher (23) überführt, der mit einer Ablaufhem mung (42) in Wirkverbindung steht, die von einer Start-Stopp-Einrichtung (122)
    beim Eintreffen eines Startbefehls bereitgestellt und beim Eintreffen eines Stoppbefehls blockiert wird und in der zwischen einem Startbefehl und dem darauffolgenden Stoppbe fehl liegenden Bereitstellungsperiode jeweils nach Speichern eines Impulses in dem Pufferspeicher (23) von diesem entsperrt wird und dann einerseits eine Bewegung auf den Pufferspeicher (23) überträgt, durch die dieser in seine Ausgangslage zurückgestellt wird, in der die Ablaufhemmung (42) von neuem ge sperrt ist, und andererseits eine Bewegung an einen Verschlüssler (68) weiterleitet,
    der für jede Dekade des zu übertragenden Messwertes eine dem verwen deten Code entsprechende Anzahl Codescheiben (71 usw.) aufweist, denen je ein aus zwei Kontaktfedern (81 usw.) bestehender Kontakt zugeordnet ist, und ferner ein Doppelgesperre (91) vorgesehen ist, das von einem Abtast- und Abhebebefehl gesteuert wird und nach Eintreffen des Abtastbefehls eine Steuer einrichtung (87) freigibt, die eine Kontaktfeder (76 usw.) eines jeden Kontaktes (81 usw.) an die zuge hörigen Codescheibe (71 usw.) heranbewegt,
    wonach das Doppelgesperre (91) die Steuereinrichtung (87) selbsttätig sperrt, so dass sämtliche Kontaktfedern in der Abtaststellung verbleiben, in der der Schaltzu stand der zugehörigen Kontakte, je nach der Stellung der von den Kontaktfedern abgetasteten Codeschei ben, geändert wird oder gleichbleibt, und das Dop- pelgesperre beim Eintreffen des Abhebebefehls die Sperrung der Steuereinrichtung aufhebt,
    wonach sich diese wieder in ihre Ausgangslage bewegt und dabei die Kontaktfedern von den Codescheiben abhebt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Start-Stopp-Einrichtung (122) mit einer Blockierungsvorrichtung (126, 156) versehen ist, die das Doppelgesperre bis zum Eintref fen des Stoppbefehls blockiert und erst beim Eintref- fen -des Stoppbefehls unter Steuerung des Abtastbe- fehls stellt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplungsvorrichtung (166, 167, 168) zwischen der Start-Stopp-Einrichtung und dem Doppelgesperre vorgesehen ist, über die die Start-Stopp-Einrichtung bei ausgebliebenem Abhebe befehl das Doppelgesperre bei Eintreffen des Start befehls, in die Abhebestellung bringt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Doppelgesperre eine Ein richtung (184, 185) vorgesehen ist, die eine gleich zeitige Betätigung des Doppelgesperres durch einen Abtast- und Abhebebefehl verhindert. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektromotor (63), der ein ständiges Drehmoment liefert, und eine mechanische Weiche (59) vorgesehen ist, welche Weiche die Bewe gung des Elektromotors (63) in der Startstellung der Start-Stopp-Einrichtung (122) auf den Verschlüssler (68) und über die Ablaufhemmung (42) auf den Puf ferspeicher (23) und in der Stoppstellung der Start- Stopp-Einrichtung auf das Doppelgesperre (91) über trägt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, dass als mecha nische Weiche ein Differentialgetriebe (59) vorgese hen ist, dessen eines Sonnenrad (61) mit dem Elek tromotor (63) und dessen anderes Sonnenrad (58) mit dem Verschlüssler (68) und der Ablaufhemmung (42) und dessen Kreuzwelle (89) mit dem Doppelgesperre (91) gekuppelt ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fortschaltwerk (8, 115) über einen Federspeicher (15) von einem Elektromo tor (14) angetrieben wird, der ein ständiges Drehmo ment liefert. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Start-Stopp-Einrichtung ein Dreifachhebel (153) vorgesehen ist, der einen Blockierarm (127) aufweist, der mit einer Nocken scheibe (47a) der Ablaufhemmung zusammenarbeitet, welcher Dreifachhebel zwei stabile Lagen hat, eine, in der der Blockierarm die Ablaufhemmung bereit stellt und die andere, in der der Blockierarm die Ab laufhemmung blockiert, und die beiden anderen Arme (152, 155) des Dreifachhebels mit den Ankern (125 bzw.
    124) eines als Elektromagneten ausgebil deten Start- und Stoppmagneten (123 bzw. 121) in Wirkverbindung stehen, die von einem Start- bzw. einem Stoppimpuls erregt werden, derart, dass der Dreifachhebel beim Eintreffen des Startimpulses vom Anker des Startmagneten in die eine stabile Lage be wegt wird, in der die Ablaufhemmung bereitgestellt ist, und beim Eintreffen des Stoppimpulses vom Anker des Stoppmagneten in die andere stabile Lage bewegt wird, in der die Ablaufhemmung blockiert ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Doppelgesperre einen Ab tast- und einen Abhebemagneten (109 bzw.<B>110)</B> ent hält, die als Elektromagnete ausgebildet sind, welche von einem Abtast- bzw. einem Abhebeimpuls erregt werden und je einen Anker (107 bzw. 108) aufweisen, der einen Sperrhebel (174 bzw. 165) betätigt, welche Sperrhebel je mit einer Nöckenscheibe (92 bzw.
    93) zusammenarbeiten, die auf der Antriebswelle<B>(89)</B> der Steuereinrichtung sitzen, und Aussparungen, aufwei sen, in die die Sperrhebel zur Sperrung der Steuer einrichtung wechselweise - einfallen, wobei der von dem Anker (107) des Abtastmagneten (109) betätigte Sperrhebel (174) in Startstellung in der Aussparung der zugehörigen Nockenscheibe (92) liegt und nach Eintreffen eines Abtastimpulses von dem Anker des Abtastmagneten aus dieser Aussparung herausgeho ben wird und die Steuereinrichtung so lange freigibt, bis der andere Sperrhebel (165)
    in die Aussparung der mit ihr zusammenarbeitenden Nockenscheibe (93) fällt, und nach Eintreffen .eines- Abhebeimpul- ses von dem Anker (108) des Abhebemagneten (110) aus dieser Aussparung herausgehoben wird, wonach die Steuereinrichtung in ihre Ausgangslage zurück bewegt wird.. 9.
    Vorrichtung stach Patentanspruch und Unter ansprächen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Start-Stopp-Einrichtung vorgesehene Blok- kiervorrichtung aus einem Blockierhebel (156) be steht, der mit dem Dreifachhebel (153) der .Start- Stopp-Einrichtung verbunden ist und. mit- dem vom Abtastmagneten (109) betätigten Sperrhebel (174) zusammenarbeitet. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch arid Unter- ausprüchen 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung zwischen der und dem Doppelgesperre aus einer Hebelübertragung (166, 167, 168) besteht, welche die Bewegung des Ankers (125) r3. Startmagneten (123) auf den von dem- Abhebemagneten (110) betätigten Sperrhebel (165) überträgt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (107, 108) des Abtast- und Abhebemagne- ten (109 bzw. 110) üher einen Kipphebel (185) mit einander in Wirkverbindung stehen, der eine gleich zeitige Betätigung der Sperrhebel (174 bzw. 165) des Doppelgesperres verhindert. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass- die An triebswelle (89) der Steuereinrichtung mit einer Übersetzung ins Schnelle (98, 99) gekuppelt ist, deren Abtriebswelle (l00) einen Sperrflügel (177) trägt, der wechselweise von zwei, je an einem Sperrhebel (174 bzw. 165) angebrachten Sperrstiften (103 bzw. 104) freigegeben bzw. gesperrt wird. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den vorhergehenden Unteransprüchen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Bremsregler vorgesehen ist der ein Bremssegment (52) aufweist, das die Rückstellbewe- gung des Pufferspeichers mitmacht und vor der Sper rung der Ablaufhemmung zwischen die Pole eines Bremsmagneten (53) geführt wird. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Be grenzen des von dem Elektromotor (14) auf den Fe derspeicher (15) wirkenden Drehmomentes ein Dreh momentbegrenzer vorgesehen ist, der eine Kupplung aufweist, deren Antriebswelle mit dem Elektromotor (14) und deren Abtriebswelle (138) mit dem Feder- speicher (15) gekuppelt ist, und die Kupplung ein auf deren Antriebswelle angeordnetes Rad (137) auf weist, das einen Zapfen (142) trägt, um den ein Kupplungshebel (143) schwenkbar angeordnet ist, der einen Zahn (146) aufweist,
    welcher unter Druck einer einerseits am Rad (137) und andererseits am Kupp lungshebel (143) angreifenden Feder (144) an einem auf der Abtriebswelle (138) angeordneten Arm (140) anliegt, welcher Kupplungshebel bei zunehmendem Gegendrehmoment des Federspeichers (15) nach aus sen schwenkt, und weiter eine Bremsscheibe (129) vorgesehen ist, die mit einem schwenkbar angeord nete Bremshebel (130) zusammenarbeitet, der bei zunehmendem Gegendrehmoment des Federspeichers in die Bahn des Kupplungshebels (143) gerät und von diesem an die Bremsscheibe gedrückt wird.
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