CH402683A - Spinn- oder Zwirnring - Google Patents
Spinn- oder ZwirnringInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
- D01H7/60—Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
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Description
Spinn- oder Zwirnring Die Erfindung bezieht sich auf einen Spinn- oder Zwirnring, der aus Stahlblech geformt ist.
Es sind bereits aus Stahlblech hergestellte Spinn- oder Zwirnringe in einseitiger oder doppelter Aus- führung bekannt. Diese Ringe sind entweder einteilig ausgebildet, indem sie einen nur sehr schwierig her stellbaren Aufnahmezylinder zur Befestigung in der Ringbank besitzen, oder sie bestehen aus einem Ober- und, Unterteil, die beide lösbar miteinander verbunden sind.
Bei der zuletzt genannten Ausfüh rung besteht nur der Oberteil aus Stahlblech, der auf Ln@,e me@fntertei@aufaesetzt_wir 1.Diese <U>Spinn-</U> der hohen Laufgeschwindigkeit des Ringläufers am Innenbord des Ringflansches und in dem Läufer eine starke Erwärmung entsteht, wodurch die Abnutzung von Ring und Läufer beschleunigt und die Anzahl der Fadenbrüche erhöht wird.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen einfach und billig herstellbaren Spinn- oder Zwirnring zu schaf fen, bei dem sowohl der Ringsteg als auch der Ring flansch einstückig aus einlagigem Stahlblech herge stellt ist und der die angeführten Nachteile vermeidet. Dies erfolgt dadurch, dass der an seiner Innenseite im wesentlichen glatt ausgebildete Ringsteg am oberen
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rungsbeispielen dargestellt.
Dabei zeigt: Fia. 1 einen Oberwalzen-Trag,- und Relacttmuc-
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<B>@@,;t@yr@<U>@</U>3@@i'</B> von etwa 30 und in Fig. 3 für eine Streckwerksnei- gung von etwa 60 . Wie aus der Zeichnung hervor-
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Fig. 4 eine weitere Ausbildungsform eines Spinn ringes nach der Erfindung.
Der Spinnring 1 (Fig. 1) ist aus tiefziehfähigem Stahlblech hergestellt und besitzt einen zylindrischen Ringsteg 2, der vom unteren Ende des Ringes bis 7,u einem Ringflansch 3 eine durchgehend glatte Innerv fläche aufweist.
Der Ringflansch 3, der an das obere Ende des Steges einstückig anschliesst, hat einen bü- gelförmigen Querschnitt, der jedoch nach der Ring aussenseite geöffnet ist.
Das obere Ende des Steges ist hierzu einerseits zum Ringzentrum hin abgewin kelt und bildet durch eine entgegengesetzte Abwink- lung nach der Ringaussenseite den Innenbord 4 des Ringflansches 3. Das abgerundete Ende der nach aussen gerichteten. Abwinklung stellt den Aussenbord dar.
Wie Fig. 2 zeigt, sind dabei die Abwinklungen so ausgebildet, dass zwischen der Wandung 6 und der Dachseite 7 ein Luftspalt 8 entsteht. Dadurch wird eine gute Kühlwirkung auf den Ringflansch 3 aus geübt, so dass :eine übermässige Erwärmung des Flansches und des Spinnläufers vermieden wird.
Durch die einseitige Öffnung des Ringflansches ist es ferner möglich, einen Ringläufer 9 leicht und ohne Gefahr einer Deformierung auf den Ring- flansch aufzusetzen. und von ihm abzunehmen, da dabei das ringaussenseitige Ende des Läufers in .den Luftspalt eintreten kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Es ist demnach nur noch eine geringe Ausweitung des Läufers nötig, die dessen federndes Material ohne bleibende Verformung leicht zulässt. Die Flanschaus- senseitekann deshalb gegenüber dem üblichen Profil nach DIN 64 000 verlängert werden, ohne dass sich Schwierigkeiten beim Aufsetzen, der Läufer einstel len.
Die Verlängerung ergibt eine grössere Fläche der als Kühlrippe wirkenden Dachseite des Flanschpro- fils,wodurch .die Kühlwirkung des Luftspaltes 8 un- terstützt wird.
Die ausreichende Flanschkühlung wäh rend des Betriebes hat sich nämlich als äusserst wich tig erwiesen. Während bisher angenommen wurde, dass die Härte der Laufflächen von Ring und Läufer allein ausschlaggebend für deren Lebensdauer ist, hat sich in Versuchen mit dem erfindungsgemässen Flanschprofil gezeigt,
dass auf Grund der guten Küh- lung auch mit wesentlich geringeren Materialhärten eine hohe Lebensdauer erreicht wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass nicht mehr wie bisher ein Aus glühen dies Läufers und Verschleifen des ausgeglüh ten Läufers auf dem Ring erfolgt,
sondern dass das Läufermaterial auch bei hohen Laufgeschwindigkei- ten. seine Anfangshärte beibehält.
Die Dachseite 7 des Ringflansches ist vom Ring- zentrum nach aussen gegenüber der Waagrechten leicht geneigt. Es wird so vermieden, dass der Läufer bei starkem Fadenzug so weit nach innen gezogen wird,
dass sein Ende an der Innenseite des Steges 2 zur Anlage kommt und den ruhigen Lauf des Läufers stört. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Nei gungswinkel von 7 45' erwiesen. An seinem unteren Ende wird der Ringsteg 2 (Fig. 1) von einem Tragring 10 fest umschlossen, der mit seinem Aussendurchmesser an die Aufnahme bohrung in der Ringbank angepasst ist.
Der Tragring 10 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und kann auf dem Spinnring durch Pressen und Kleben oder durch Aufspritzen befestigt werden. Beim Aufspritzen kann zur sichereren Halterung des Ringes der Ringsteg an seinem Aussendurchmesser mit Unebenheiten, wie z. B. Sicken, Durchdrückungen, Einkerbungen oder dergleichen, versehen werden.
Einer Spinnringgrösse können so wahlweise die Tragringe mit verschiedenen Aussendurchmessern zugeordnet werden, wodurch Herstellungskosten ein gespart werden, da die mit einem Ziehwerkzeug her gestellte Ringtype für verschiedene Ringbanksitze verwendbar ist.
Der beschriebene Spinnring hat neben den genannten Vorzügen den Vorteil, dass er gegenüber den ganz oder teilweise aus massiven Ma terial hergestellten Spinnringen nur ein geringes Ge wicht besitzt. Die eine Mehrzahl von Ringen tragende Ringbank wird dadurch leichter, so dass für ihren Antrieb geringere Kräfte zu überwinden sind.
Die Fig. 4 zeigt ein weiteres vorteilhaftes Ausfüh rungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Spinnringes 11 im Profil. Der Ring ist ebenfalls nach dem Tiefziehverfahnen hergestellt. An den Ringsteg 12 schliesst sich eine zum Ringzentrum gerichtete Abwinklung 13 an, die in eine entgegengesetzt abge winkelte Dachseite 14 übergeht.
Diese Abwinklungen bilden den bügelförmigen Führungsflansch für den Läufer 16, der im Betriebszustand am Innenbord 15 entlang gleitet. Die Abwinklung zwischen den Flanschseiten 13 und 14 ist so ausgeführt, dass ein in. den Ringflansch führender Kühlluftspalt 17 entsteht.
Dabei verläuft die Dachseite 14 des Flansches kreis- bogenförmig nach -der Ringaussenseite abfallend bis dicht an die Laufbahn des äusseren Läuferendes. Ihre Länge ist jedoch so bemessen, dass der Läufer im Normallauf nicht das Ende der Dachseite berührt.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung besteht darin, dass beim Betrieb durch die Läuferbewegung am äusseren Ende 18 des Läufers an der Mündung 20 des Spaltes 17 ein Luftwirbel erzeugt wird, der bis in das innerer des Spaltes greift und die in diesem be- findliche erwärmte Luft heraussaugt sowie frische Kühlluft zuführt.
Diese Kühlluft gelangt an die der Lauffläche 15 gegenüberliegende Wandung<B>19</B> des Flansches. Sie sorgt dafür, dass eine übermässige Er wärmung des Läufers 16 und des Flanschbordes 15 vermieden wird, was eine erhebliche Erhöhung der Lebensdauer von Ring und Läufer zur Folge hat.
Der Prozess der Kühlluftzufuhr wird besonders dadurch gefördert, dass zwischen dem freien Ende der Dach seite 14 und dem Läufer 16 nur ein kleiner Abstand besteht, so dass ein Ausweichen des durch das Läufer ende erzeugten Luftstromes nach oben in den freien Bereich behindert wird. Die Kühlluft wird vielmehr durch die Innenfläche der Dachseite 14 zwangsläufig in das Spaltinnere geleitet.
In Abwandlung des zuletzt dargestellten Beispiels der Erfindung kann die Dachseite 14 auch in anderer Form, beispielsweise waagrecht mit einer schrägen oder senkrechten Abwinklung, ausgebildet sein.
We- sentlich dabei ist lediglich, dass die Mündung des Kühlluftspaltes 17 oberhalb des äusseren Läuferen des liegt, wenn sich der Läufer im Betriebszustand befindet, und dass das Ende der Dachseite 14 in die sem Zustand dicht an die Bewegungsbahn des Läu fers oberhalb von dessen äusserem Ende reicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spinn- oder Zwirnring, beidem sowohl der Ring steg als auch der Ringflansch leinstückig aus einlagi- gem Stahlblech geformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an seiner Innenseite im wesentlichen glatt ausgebildete Ringsteg (2)am oberen Ende in leinen Ringflansch (3) in Form einer nach der Ringaussen seite geöffneten bügelförmigen Abwinklung ausläuft. UNTERANSPRüCHE 1. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringsteg (2) durch gehend als ein Zylinder ausgebildet ist.2. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachseite (7) des bügelförmigen Ringflansches vom Ringzentrum nach aussen gegenüber der Waagrechten leicht geneigt ist. 3. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel 7 45' beträgt. 4.Spinn oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Ring- flansches (3) nach der Ringaussenseite soweit geöff net ist, dass durch die in den Öffnungsspalt (8) ein- tretende Luft eine ausreichende Kühlung des Flan- sches erfolgt.5. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mit einer zum Ringzentrum gerichteten Abwinklung (13) leinen Kühlluftspalt (17) bildende Dachseite (14) des Ring- flansches nach der Ringaussenseite abfallend bis dicht an die Bewegungsbahn des Läufers oberhalb von dessen äusseren Ende erstreckt,so .dass sich beim Betrieb das an der Mündung des Kühlluftspaltes entlang bewegt. 6. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachseite (14) des Ringflansches kreisbogenförmig nach aussen abfal lend verläuft.7. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisbogen der Dachseite (14) einen Radius von ca. 8 mm aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1163662A CH402683A (de) | 1962-10-03 | 1962-10-03 | Spinn- oder Zwirnring |
| US235819A US3236040A (en) | 1962-10-03 | 1962-11-06 | Spinning or twisting ring |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1163662A CH402683A (de) | 1962-10-03 | 1962-10-03 | Spinn- oder Zwirnring |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH402683A true CH402683A (de) | 1965-11-15 |
Family
ID=4375379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1163662A CH402683A (de) | 1962-10-03 | 1962-10-03 | Spinn- oder Zwirnring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH402683A (de) |
-
1962
- 1962-10-03 CH CH1163662A patent/CH402683A/de unknown
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