CH402683A - Spinn- oder Zwirnring - Google Patents

Spinn- oder Zwirnring

Info

Publication number
CH402683A
CH402683A CH1163662A CH1163662A CH402683A CH 402683 A CH402683 A CH 402683A CH 1163662 A CH1163662 A CH 1163662A CH 1163662 A CH1163662 A CH 1163662A CH 402683 A CH402683 A CH 402683A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
spinning
flange
twisting
roof side
Prior art date
Application number
CH1163662A
Other languages
English (en)
Inventor
Gisinger Anton
Original Assignee
Gisinger Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gisinger Anton filed Critical Gisinger Anton
Priority to CH1163662A priority Critical patent/CH402683A/de
Priority to US235819A priority patent/US3236040A/en
Publication of CH402683A publication Critical patent/CH402683A/de

Links

Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60—Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Spinn- oder     Zwirnring       Die     Erfindung        bezieht    sich auf einen Spinn- oder       Zwirnring,    der aus Stahlblech     geformt    ist.  



  Es sind bereits aus Stahlblech hergestellte     Spinn-          oder        Zwirnringe    in einseitiger oder doppelter     Aus-          führung    bekannt. Diese Ringe sind entweder     einteilig     ausgebildet, indem sie einen nur sehr     schwierig    her  stellbaren     Aufnahmezylinder    zur Befestigung     in    der       Ringbank    besitzen, oder sie bestehen aus einem  Ober-     und,        Unterteil,    die beide lösbar     miteinander     verbunden sind.

   Bei der zuletzt     genannten    Ausfüh  rung besteht nur der Oberteil aus Stahlblech, der auf       Ln@,e        me@fntertei@aufaesetzt_wir        1.Diese   <U>Spinn-</U>    der hohen Laufgeschwindigkeit des     Ringläufers    am  Innenbord des Ringflansches und     in    dem Läufer eine  starke Erwärmung entsteht, wodurch die Abnutzung  von     Ring    und Läufer     beschleunigt    und     die        Anzahl     der Fadenbrüche erhöht wird.  



  Die     Erfindung    hat die Aufgabe, einen einfach und       billig        herstellbaren    Spinn- oder     Zwirnring    zu schaf  fen, bei dem sowohl der Ringsteg als auch der Ring  flansch     einstückig    aus     einlagigem    Stahlblech herge  stellt ist und der die     angeführten    Nachteile     vermeidet.     Dies erfolgt dadurch, dass der an seiner     Innenseite    im  wesentlichen     glatt    ausgebildete     Ringsteg    am oberen  
EMI0001.0040     
         rungsbeispielen    dargestellt.

   Dabei zeigt:       Fia.    1     einen        Oberwalzen-Trag,-    und Relacttmuc-  
EMI0001.0045     
  
    <B>@@,;t@yr@<U>@</U>3@@i'</B>       von etwa 30  und in     Fig.    3 für eine     Streckwerksnei-          gung    von etwa 60 . Wie aus der Zeichnung hervor-  
EMI0001.0049     
           Fig.    4 eine weitere     Ausbildungsform    eines Spinn  ringes nach der     Erfindung.     



  Der     Spinnring    1     (Fig.    1) ist aus     tiefziehfähigem     Stahlblech hergestellt und besitzt einen zylindrischen       Ringsteg    2, der vom unteren Ende des Ringes bis     7,u     einem Ringflansch 3 eine durchgehend glatte     Innerv          fläche    aufweist.

   Der     Ringflansch    3, der an das obere  Ende des     Steges        einstückig        anschliesst,    hat einen     bü-          gelförmigen    Querschnitt, der jedoch nach der Ring  aussenseite     geöffnet    ist.

   Das obere Ende des Steges       ist    hierzu     einerseits        zum    Ringzentrum hin abgewin  kelt und bildet     durch    eine entgegengesetzte     Abwink-          lung    nach der Ringaussenseite den     Innenbord    4 des       Ringflansches    3. Das abgerundete Ende der nach  aussen     gerichteten.        Abwinklung    stellt den Aussenbord  dar.  



  Wie     Fig.    2     zeigt,    sind dabei die     Abwinklungen    so       ausgebildet,    dass zwischen der Wandung 6 und der  Dachseite 7 ein Luftspalt 8 entsteht. Dadurch     wird     eine gute Kühlwirkung auf den     Ringflansch    3 aus  geübt, so dass     :eine        übermässige        Erwärmung    des       Flansches    und des     Spinnläufers        vermieden    wird.  



  Durch die     einseitige        Öffnung    des     Ringflansches          ist    es     ferner        möglich,    einen Ringläufer 9 leicht und  ohne Gefahr einer Deformierung auf den     Ring-          flansch        aufzusetzen.        und    von ihm abzunehmen, da  dabei das     ringaussenseitige    Ende des Läufers in .den  Luftspalt eintreten kann, wie aus     Fig.    3     ersichtlich    ist.

    Es     ist    demnach nur noch eine     geringe    Ausweitung     des     Läufers nötig, die     dessen        federndes        Material    ohne  bleibende     Verformung    leicht zulässt. Die     Flanschaus-          senseitekann        deshalb    gegenüber dem     üblichen    Profil  nach DIN 64 000 verlängert werden, ohne     dass    sich       Schwierigkeiten        beim        Aufsetzen,    der Läufer einstel  len.

   Die     Verlängerung    ergibt eine grössere Fläche der       als    Kühlrippe     wirkenden    Dachseite des     Flanschpro-          fils,wodurch    .die Kühlwirkung des Luftspaltes 8     un-          terstützt    wird.

   Die ausreichende     Flanschkühlung    wäh  rend des Betriebes hat     sich        nämlich    als äusserst wich  tig     erwiesen.    Während bisher angenommen wurde,  dass die     Härte    der     Laufflächen    von     Ring    und Läufer       allein        ausschlaggebend    für deren     Lebensdauer    ist,  hat sich in Versuchen     mit    dem     erfindungsgemässen          Flanschprofil    gezeigt,

   dass auf     Grund    der guten     Küh-          lung    auch     mit    wesentlich     geringeren    Materialhärten       eine    hohe     Lebensdauer    erreicht     wird.    Dies ist darauf       zurückzuführen,        dass        nicht    mehr wie bisher     ein    Aus  glühen     dies    Läufers und Verschleifen des ausgeglüh  ten Läufers auf dem Ring erfolgt,

   sondern dass das  Läufermaterial auch bei hohen     Laufgeschwindigkei-          ten.        seine        Anfangshärte    beibehält.  



  Die Dachseite 7 des Ringflansches ist vom     Ring-          zentrum        nach    aussen gegenüber der Waagrechten  leicht geneigt. Es wird so vermieden,     dass    der Läufer       bei    starkem     Fadenzug    so weit nach     innen    gezogen       wird,

          dass        sein    Ende an der     Innenseite    des     Steges    2  zur Anlage kommt und den ruhigen Lauf des Läufers       stört.        Als    besonders     vorteilhaft    hat sich ein Nei  gungswinkel von 7 45'     erwiesen.       An seinem unteren Ende wird der     Ringsteg    2       (Fig.    1) von einem Tragring 10     fest    umschlossen, der  mit seinem     Aussendurchmesser    an die Aufnahme  bohrung in der     Ringbank        angepasst    ist.

   Der Tragring  10 besteht vorzugsweise aus     Kunststoff    und kann auf  dem Spinnring durch Pressen und     Kleben    oder     durch     Aufspritzen befestigt werden. Beim Aufspritzen kann  zur     sichereren    Halterung des     Ringes    der Ringsteg an  seinem     Aussendurchmesser        mit        Unebenheiten,    wie  z. B.     Sicken,        Durchdrückungen,    Einkerbungen oder  dergleichen, versehen werden.  



       Einer        Spinnringgrösse    können so wahlweise     die          Tragringe        mit        verschiedenen    Aussendurchmessern       zugeordnet    werden, wodurch     Herstellungskosten    ein  gespart     werden,    da die     mit    einem Ziehwerkzeug her  gestellte Ringtype für verschiedene     Ringbanksitze     verwendbar ist.

   Der beschriebene     Spinnring    hat  neben den     genannten    Vorzügen den Vorteil, dass er  gegenüber den ganz oder     teilweise    aus massiven Ma  terial hergestellten     Spinnringen    nur ein     geringes    Ge  wicht besitzt. Die eine Mehrzahl von     Ringen    tragende       Ringbank    wird dadurch leichter, so dass für ihren  Antrieb geringere     Kräfte    zu überwinden sind.  



  Die     Fig.    4 zeigt ein     weiteres    vorteilhaftes Ausfüh  rungsbeispiel eines     erfindungsgemäss        ausgebildeten          Spinnringes    11 im Profil. Der     Ring    ist     ebenfalls    nach  dem     Tiefziehverfahnen    hergestellt. An den     Ringsteg     12     schliesst    sich eine     zum    Ringzentrum     gerichtete          Abwinklung    13 an, die in eine entgegengesetzt abge  winkelte Dachseite 14 übergeht.

   Diese     Abwinklungen     bilden den     bügelförmigen        Führungsflansch    für den  Läufer 16, der     im    Betriebszustand am     Innenbord    15  entlang gleitet. Die     Abwinklung    zwischen den       Flanschseiten    13 und 14 ist so ausgeführt, dass     ein        in.     den Ringflansch     führender        Kühlluftspalt    17 entsteht.

    Dabei     verläuft    die Dachseite 14 des Flansches     kreis-          bogenförmig    nach -der     Ringaussenseite        abfallend        bis     dicht an die Laufbahn des äusseren Läuferendes.     Ihre     Länge ist jedoch so bemessen,     dass    der Läufer im       Normallauf    nicht das Ende der Dachseite berührt.

    Die Wirkungsweise dieser Anordnung     besteht        darin,     dass beim Betrieb durch die Läuferbewegung am  äusseren Ende 18 des     Läufers    an der     Mündung    20  des Spaltes 17 ein     Luftwirbel    erzeugt wird, der bis in  das     innerer        des    Spaltes     greift    und die in diesem     be-          findliche        erwärmte        Luft        heraussaugt    sowie     frische     Kühlluft zuführt.

   Diese Kühlluft     gelangt    an die der  Lauffläche 15 gegenüberliegende Wandung<B>19</B> des       Flansches.    Sie     sorgt    dafür, dass eine     übermässige    Er  wärmung des     Läufers    16 und des     Flanschbordes    15       vermieden    wird, was eine erhebliche Erhöhung der  Lebensdauer von Ring und Läufer zur Folge hat.

   Der  Prozess der     Kühlluftzufuhr    wird besonders     dadurch          gefördert,    dass zwischen dem freien Ende der Dach  seite 14 und dem Läufer 16 nur     ein    kleiner     Abstand     besteht, so dass ein Ausweichen des durch das Läufer  ende erzeugten Luftstromes nach oben in den freien  Bereich     behindert    wird. Die     Kühlluft    wird     vielmehr     durch die     Innenfläche        der    Dachseite 14     zwangsläufig     in das     Spaltinnere    geleitet.

        In Abwandlung des zuletzt dargestellten Beispiels  der Erfindung     kann    die Dachseite 14 auch in anderer  Form, beispielsweise     waagrecht        mit    einer schrägen  oder     senkrechten        Abwinklung,    ausgebildet sein.

       We-          sentlich    dabei ist     lediglich,    dass die Mündung des       Kühlluftspaltes    17 oberhalb des äusseren Läuferen  des liegt,     wenn    sich der Läufer im     Betriebszustand     befindet, und dass das Ende der Dachseite 14 in die  sem Zustand dicht an die     Bewegungsbahn    des Läu  fers oberhalb von dessen äusserem Ende reicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spinn- oder Zwirnring, beidem sowohl der Ring steg als auch der Ringflansch leinstückig aus einlagi- gem Stahlblech geformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an seiner Innenseite im wesentlichen glatt ausgebildete Ringsteg (2)
    am oberen Ende in leinen Ringflansch (3) in Form einer nach der Ringaussen seite geöffneten bügelförmigen Abwinklung ausläuft. UNTERANSPRüCHE 1. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringsteg (2) durch gehend als ein Zylinder ausgebildet ist.
    2. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachseite (7) des bügelförmigen Ringflansches vom Ringzentrum nach aussen gegenüber der Waagrechten leicht geneigt ist. 3. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel 7 45' beträgt. 4.
    Spinn oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Ring- flansches (3) nach der Ringaussenseite soweit geöff net ist, dass durch die in den Öffnungsspalt (8) ein- tretende Luft eine ausreichende Kühlung des Flan- sches erfolgt.
    5. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mit einer zum Ringzentrum gerichteten Abwinklung (13) leinen Kühlluftspalt (17) bildende Dachseite (14) des Ring- flansches nach der Ringaussenseite abfallend bis dicht an die Bewegungsbahn des Läufers oberhalb von dessen äusseren Ende erstreckt,
    so .dass sich beim Betrieb das an der Mündung des Kühlluftspaltes entlang bewegt. 6. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachseite (14) des Ringflansches kreisbogenförmig nach aussen abfal lend verläuft.
    7. Spinn- oder Zwirnring nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisbogen der Dachseite (14) einen Radius von ca. 8 mm aufweist.
CH1163662A 1962-10-03 1962-10-03 Spinn- oder Zwirnring CH402683A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1163662A CH402683A (de) 1962-10-03 1962-10-03 Spinn- oder Zwirnring
US235819A US3236040A (en) 1962-10-03 1962-11-06 Spinning or twisting ring

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1163662A CH402683A (de) 1962-10-03 1962-10-03 Spinn- oder Zwirnring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402683A true CH402683A (de) 1965-11-15

Family

ID=4375379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1163662A CH402683A (de) 1962-10-03 1962-10-03 Spinn- oder Zwirnring

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH402683A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10200668B4 (de) Motorauspufftopf und Verfahren zur Herstellung desselben
DE1941717C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus thermoplastischen Materialien, insbesondere von Glasfasern
DE1299543B (de) Spinnvorrichtung
DE1752622A1 (de) Vorrichtung zum Umformen eines Bandes bzw.Streifens aus duennem Blech zu einer Tube
DE2012026A1 (de) Bürstenfaden und Verfahren zur Herstellung desselben
DE19651295A1 (de) Wäschetrommel für eine Wäschebehandlungsmaschine
DE1091279B (de) Hoehenverstellbare Deckenaufhaengung mit Gewichtsausgleich
DE10044715C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Quarzglasrohres und Bohrkörper zur Durchführung des Verfahrens
DE6908040U (de) Kunststoffrohr mit querrillen und glatter innenwand sowie vorrichtung zum herstellen dieser rohre
DE3801014A1 (de) Filterplatte mit parallelen kanalisierungselementen und mit dieser bestuecktes mechanisches sieb
DE1092606B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fasern, insbesondere von Glasfasern
DE2137059B2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffrohren oder Kunststoffschläuchen mit einer verstärkenden schlauchförmigen Einlage
DE1936354A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen von Faeden zur Vliesherstellung
AT252768B (de) Spinn- oder Zwirn-Ring
EP0199786A1 (de) Beschwerungskordel für gardinen, vorhänge od. dgl. und verfahren zu ihrer herstellung.
DE102004014264B3 (de) Windungsleger für aus einer Drahtwalzstraße kommenden schnell bewegten Walzdraht
DE1221938B (de) Spinn- oder Zwirnring
DE2914457C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren oder Rinnen aus Polyamid
DE2006109B2 (de) Metallrohrrahmen für Bett-, Tischgestelle od.dgL, insbesondere für Rahmen von Kraftfahrzeug-Sitzen
DE3527212C2 (de)
EP3421682A1 (de) Markise mit wasserablauf
DE19819850C2 (de) Spinnflügel für eine Vorspinnmaschine
AT389329B (de) Webring fuer rundwebmaschinen
DE3629498A1 (de) Friktionsspinnvorrichtung
EP4686802A1 (de) Keder für ein sonnenschutzsystem