CH402689A - Längs einer Spinn- oder Zwirnmaschine verfahrbarer Wagen zum kontinuierlichen Abziehen voller und zum Aufstecken leerer Hülsen - Google Patents

Längs einer Spinn- oder Zwirnmaschine verfahrbarer Wagen zum kontinuierlichen Abziehen voller und zum Aufstecken leerer Hülsen

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Publication number
CH402689A
CH402689A CH1329962A CH1329962A CH402689A CH 402689 A CH402689 A CH 402689A CH 1329962 A CH1329962 A CH 1329962A CH 1329962 A CH1329962 A CH 1329962A CH 402689 A CH402689 A CH 402689A
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CH
Switzerland
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rollers
rail
carriage
running
floor
Prior art date
Application number
CH1329962A
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English (en)
Inventor
Oscar Du Buis Edwin
Louis Cucksey Edward
Original Assignee
Willcox & Gibbs Sewing Machine
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Publication date
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Publication of CH402689A publication Critical patent/CH402689A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/08Doffing arrangements independent of spinning or twisting machines
    • D01H9/10Doffing carriages ; Loading carriages with cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Längs     einer    Spinn- oder     Zwirnmaschine        verfahrbarer    Wagen       zum        kontinuierlichen        Abziehen    voller und     zum    Aufstecken leerer Hülsen    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen längs einer  Spinn- oder Zwirnmaschine     verfahrbaren    Wagen  zum kontinuierlichen Abziehen     voller    und     Aufstek-          ken    leerer Hülsen, der mit Rollen zum Lauf auf an  der Maschine angeordneten Laufschienen ausgerüstet  ist und mit einer Hubvorrichtung,

   mit Hilfe derer der       Wagenkasten    gegenüber dem auf dem Boden laufen  den Fahrgestell höhenverstellbar     angeordnet    ist, so  dass seine Rollenpaare auf die Höhe der ortsfesten  Laufschienen an der Maschine     bringbar    sind und die  Unebenheiten des Fussbodens nicht auf den Wagen  kasten übertragen werden.  



  Ein derartiger Wagen muss     schnell    in seine Be  triebsstellung an der     Spinn-    oder     Zwirnmaschine          bringbar    sein und ebenso schnell wieder aus dieser  Betriebsstellung     herausführbar.    Es wurde bereits ein  Wagen vorgeschlagen, bei dem das Anheben und das  Absenken lediglich manuell durchgeführt werden  kann.

   Die Bedienungsperson muss diesen Wagen     in     eine genaue Lage gegenüber den Maschinenlauf  schienen bringen und die Bedienungsperson muss  durch eine eingehende     überprüfung,    die gegebenen  falls sehr zeitraubend sein kann, diese genaue Lage  feststellen.     Wenn    die Bedienungsperson nun diese  genaue relative Lage festgestellt hat, so kann die Be  dienungsperson mittels eines Handrades den Wagen  gegenüber dem Bodenlaufgestell derart herunterkur  beln, dass sich die     Schienenlaufrollen    auf den Lauf  schienen abstützen.

   Sollte aus irgendwelchen Grün  den die relative Lage von Wagen und Laufschiene  nicht in genauer Weise hergestellt sein, so kann es  vorkommen, dass bei einem manuellen Absenken des  Wagens sich die     Schienenlaufrollen    nicht in richtiger  Weise auf den     Maschinenlaufschienen    abstützen, so  dass der Wagen manuell wieder angehoben werden    muss. Dieser vorgeschlagene Wagen     gewährleistet     nicht die erforderliche Betriebssicherheit und die Be  tätigung eines derartigen Wagens kann sehr zeitrau  bend sein.  



  Durch die vorliegende Erfindung soll ein Wagen  geschaffen werden, der in einfachster und sicherer  Weise in die Betriebsstellung     bringbar    ist.  



       Erfindungsgemäss    senken die zum Anheben und  Absenken der Führungsrollen relativ zu den Boden  laufrollen dienenden Hubvorrichtungen über Steuer  vorrichtungen und     Fühlglieder    automatisch die Füh  rungsrollen in     Eingriff    mit der Laufschiene ab.

   In  vorteilhafter Weise können dabei die Hubvorrichtun  gen hydraulische Arbeitskolben sein, die     in    einem  hydraulischen System angeordnet sind, das eine  Pumpe aufweist, und das hydraulische System kann  über die im Abstand längs des Wagens angeordneten  Steuerventile und die     in    Eingriff mit der Laufschiene  oder ortsfesten     Anschlaggliedern        befindlichen        Fühl-          glieder    in der richtigen Stellung der Rollen gegenüber  den Laufschienen     entlastbar    sein.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform  der Erfindung, die an einer     Spinnmaschine    angeord  net ist,       Fig.2    eine Ansicht der Vorrichtung, von der  Spinnmaschine aus gesehen,       Fig.    3 eine Ansicht, gesehen von der Linie 3-3  der     Fig.    2,       Fig.    4 eine schematische Darstellung des hydrau  lischen Systems,       Fig.    5     eine    Ansicht der der Spinnmaschine zuge  wandten Seite eines Wagens einer anderen Ausfüh  rungsform,

             Fig.    6 eine Endansicht des Wagens und       Fig.    7     eine    schematische Darstellung des hydrau  lischen Systems für die     Hauptrahmenhubanordnung.     Ein Wagen 18 ist     längs    einer     Spinnmaschine    10,       Fig.    1, in Richtung des Pfeiles A bewegbar angeord  net. Die Spinnmaschine 10 weist     eine    Folge von       Spindeln    11 auf, die längs der     Spinnmaschine    ange  ordnet sind. Der Wagen zieht automatisch volle Spu  len oder Wickel 12 von den     Spindeln    ab und ersetzt  diese durch leere Spulen 13.

   Die     Spinnmaschine     weist ein Paar voneinander entfernt angeordneter  Schienen 14, 15 auf, die sich längs der Seite der       Spinnmaschine    in einem vorbestimmten     Verhältnis     zu den     Spindeln    erstrecken und auf welchen der  Wagen 18 angeordnet ist, um sich längs diesen Schie  nen zu bewegen. Die obere Schiene weist ein Ein  trittskurvenstück 16 und ein     Austrittskurvenstück    17  auf, um die Bewegung der Einheiten     in    die Betriebs  lage in bezug auf die     Spindeln    und aus dieser Be  triebslage heraus in noch zu beschreibender Weise zu  steuern.  



  Der Wagen 18 ist mit     Handgriffen    H am hinteren  Ende versehen. Diese Handgriffe H dienen zur Betä  tigung des Wagens. Weiterhin ist dieser Wagen mit       Abzugseinrichtungen    19 in der Nähe des vorderen  Endes ausgerüstet, die in lösbarer Weise in zurückge  zogener Lage durch Riegel 67 gehalten werden. Der  Wagen weist ferner einen Behälter 20 zur Aufnahme  der vollen Spulen von der Abzugseinrichtung auf und  eine     in    der Nähe des hinteren Endes angeordnete       Aufgabeeinrichtung    21; die mit einem Vorratsbehäl  ter 21a versehen ist, von dem leere Spulen der Auf  gabeeinrichtung zugeführt werden.  



  Der Wagen 18 der in den     Fig.        1-4        dargestellen     Ausführungsform weist einen Hauptrahmen 22 auf,  der mit Tragrollen 23, 24 ausgerüstet ist. Diese Trag  rollen 23, 24 sind     derart    eingerichtet, dass diese auf  der Schiene 14 angeordnet werden können, um die  Einrichtung längs dieser Schiene an der Reihe der  Spindel 11 vorbei zu bewegen. Weiterhin weist der  Hauptrahmen 22 Stabilisierungsräder 25, 26 auf, die  mit der Seite der Schiene 15 in     Eingriff    stehen, um  den Wagen zu stabilisieren, wenn sich dieser längs  der Spinnmaschine, wie in den     Fig.    2 und 3 gezeigt,  bewegt.

   Eine     Zwischenrahmenanordnung    27 ist unter  dem Hauptrahmen angeordnet und weist an jedem  Ende Querträger 28 auf, welche die     Bodenlaufrollen     29 tragen. Diese     Bodenlaufrollen    29 sind an den  Ecken des Wagens angeordnet.     Mittels    dieser Boden  laufrollen 29 kann der Wagen über den Boden 30  zwischen den Spinnmaschinen verfahren werden und  in anderer Weise innerhalb der Spinnerei     gehandhabt     werden.  



  Um den Wagen 18 auf den Schienen anzuordnen,  ist es     erforderlich,    den Hauptrahmen in senkrechter  Richtung gegenüber dem Boden und dem von diesem  getragenen Zwischenrahmen anzuheben, um die Rol  len 23, 24 über die Schiene 14 zu heben, damit     diese     über der Schiene in ihre Betriebsstellung gebracht  werden können. Für diesen Zweck wird eine hydrau-         lische    Einrichtung verwendet, die zwischen den  Hauptrahmen und den     Zwischenrahmen    eingeschal  tet ist und die ein hydraulisches System mit einem  Hubkolben und Hubzylinder aufweist.  



  In der in den     Fig.    1-4 dargestellten Ausfüh  rungsform sind der Hauptrahmen 22 und die Quer  träger 28 derart miteinander verbunden, dass sie ge  geneinander eine Relativbewegung ausführen können.  Es ist ein senkrecht angeordneter Zylinder 31  vorgesehen, der an jedem Ende des Hauptrah  mens mittels Schrauben 32 befestigt ist. Diese Zylin  der nehmen Kolbenstangen 33 auf, die an den Quer  trägern 28 befestigt sind. Durch eine Steuerung der  Strömung von Flüssigkeit in dem System zu den Zy  lindern und von den Zylindern können die Hauptrah  menrollen angehoben und auf der Schiene angeord  net werden.

   Um die     senkrechte    Relativbewegung des  Hauptrahmens und des Zwischenrahmens zu stabili  sieren, ist eine Rolle 34 vorgesehen, die an dem  Querträger befestigt ist und die mit einer festen Füh  rung 35 zusammenarbeitet, welche - wie     Fig.    3 zeigt   am Hauptrahmen befestigt ist.  



  Das hydraulische System für die Hubeinrichtung  31, 33 ist schematisch in     Fig.    4 dargestellt. Die bei  den Zylinder 31 sind in einer     Hauptzylinder-Servo-          zylinder-Beziehung    miteinander verbunden, so dass,  wenn Druckflüssigkeit von der Pumpe P zugeführt  wird, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als  handbetätigte Pumpe mit einem Pumpenhandgriff 36  gezeigt ist, Flüssigkeit in das obere Ende des Haupt  zylinders eintritt und das untere Ende des Hauptzy  linders Flüssigkeit dem oberen Ende des     Servozylin-          ders    zuleitet, so dass die beiden Zylinder gleichzeitig  wirksam werden, um den Hauptrahmen gleichförmig  gegenüber dem Zwischenrahmen anzuheben.

   Da  durch werden die     Schieneneingriffsrollen    23, 24 auf  einen Punkt angehoben, der höher liegt als die Schie  ne. Die Rollen werden automatisch abgesenkt, wenn  die Einrichtung in eine Stellung verfahren ist, in der  diese sich parallel zur Spinnmaschine befindet und in  der die Rollen oberhalb der Schiene angeordnet sind.  Dies wird durch ein Paar normalerweise geschlosse  ner Ventile 37, 38 bewirkt, die in Serie mit der       Druckleitung    geschaltet sind, welche zum oberen  Ende des Hauptzylinders führt. Diese Ventile 37, 38  werden durch     Betätigungseinrichtungen    39, 40 betä  tigt, welche den Enden des Hauptrahmens benach  bart angeordnet sind.

   Diese Betätigungseinrichtungen  39, 40 sind, wie in     Fig.    3 gezeigt, derart angeordnet,  dass sie mit der oberen Schiene 14 in     Eingriff    gelan  gen, um die Ventile zu öffnen und um den oberen  Teil des     Hauptzylinders    mit der     Rückführungsleitung     zum Vorratsbehälter 41 zu verbinden. Das Gewicht  des Hauptrahmens und das Gewicht der vom Haupt  rahmen getragenen Teile reicht aus, um die Flüssig  keit aus den Zylindern herauszudrücken. Dadurch     ist     es möglich, dass sich die Rollen absenken und durch  die obere Fläche der Schiene getragen werden.

   Dieses  öffnen des oberen     Teils    des Zylinders kann jedoch  nur dann auftreten,     wenn    sich der Wagen in     seiner         genauen     Stellung        befindet,    in der beide Betätigungs  einrichtungen 39, 40 mit der Schiene 14 in Kontakt  sind. Wenn die Zylinder abgelassen sind, sind die       Bodenlaufrollen    frei.     Falls        eine    Unebenheit am Boden  auftritt, können sich diese Bodenlaufräder frei be  wegen, ohne dass eine     Einwirkung    auf die Stellung  des Wagens am Rahmen der     Spinnmaschine        erfolgt.     



  Falls gewünscht,     kann    die Pumpe Druckflüssig  keit einem Speicher 42 zuführen, der für andere  durch Druckflüssigkeit betätigte     Einrichtungen    in  noch zu beschreibender Weise verwendet werden  kann.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt, weist die Aufnahmeeinrich  tung 20 für die Aufnahme der abgezogenen Spulen  einen     Spulenkasten    43 auf, der vom Hauptrahmen  getragen wird und der von der Seite des Wagens ab  nehmbar ist.  



  Bei der in den     Fig.5-7    dargestellten Ausfüh  rungsform ist der Wagen derart aufgebaut, dass die  Aufnahmeeinrichtungen für die aufgewickelten Spu  len von den Enden des Wagens abnehmbar     sind.    Dies  hat gegenüber der     Abnehmbarkeit    von der Seite viele  Vorteile, wie beispielsweise den, dass die Aufnah  meeinrichtung eine grössere Kapazität haben kann  und den, dass es möglich ist, den Aufnahmekasten zu  entfernen, wenn die     Vorrichtung    in schmale Durch  gänge zwischen Maschinen     eingeschoben    ist. Derart  schmale Durchgänge zwischen Maschinen sind in  sehr vielen Betrieben vorhanden.

   Bei der in den       Fig.5    und 6 gezeigten Ausführungsform ist ein  Hauptrahmen 301 vorgesehen, der einen Oberteil  302 und einen Unterteil 303 aufweist. Oberteil und  Unterteil sind durch Eckpfeiler 304 miteinander ver  bunden. Eine der Seiten ist mit einer Verstrebung  305 ausgerüstet. Der Scheitel der Verstrebung 305  berührt den Unterteil 303 oberhalb einer Befesti  gungskonsole für die Aufnahme der     Zwischenrah-          menhalterung    306, unterhalb des Unterteils. Wie aus  den Zeichnungen zu ersehen ist, wird dadurch ein  offenes Ende geschaffen.

   Wie     Fig.6        zeigt,    kann  durch dieses offene Ende eine     Spulenkiste    307 zur  Aufnahme der abgezogenen Spulen eingesetzt und  herausgenommen werden.     Falls    gewünscht, können       Winkeleisen    308 zur Führung des     Spulenkiste    vorge  sehen sein.  



  Der Zwischenrahmen weist an jedem Ende Quer  träger 309 auf, an deren Enden     Bodenlaufräder    310  angeordnet sind. Die Querträger sind mittels einer       Gestänge-Verbindung    311 schwenkbar mit der Hal  terung 306 verbunden.     Gestängeteile,    wie beispiels  weise Kniehebel 312, sind schwenkbar am Unterteil  303 des Hauptrahmens gelagert und ein Ende der  Kniehebel ist mit den     Querträgern    309 verbunden  und das andere Ende ist mit Kolbenstangen 313 ver  bunden.

   Diese Kolbenstangen 313 gehören zu Zylin  dern 314, 314n, die an der Halterung 306 drehbar       befestigt    sind.     Wenn    die Zylinder mit einem Druck       beaufschlagt    werden,     verschwenken    die Kolbenstan  gen 313 die Kniehebel 312 und die Querträger 309  derart, dass sich diese zum Unterteil des Hauptrah-         mens        hin.    oder von diesem wegbewegen und dass der       Hauptrahmen    in eine Lage angehoben oder     abge-          senkt    wird, in der die     Schienenführungsrollen    315,  316 in Eingriff mit der Schiene gelangen, um- den  Wägen auf den Schienen 14,

   15 derart zu führen,  dass der Hauptrahmen in richtiger Lage längs der  Spinnmaschine geführt werden kann. Die Rollen 317  greifen dabei in die Schiene 15 ein, um den Rahmen       zu    stabilisieren.  



  Es ist zu     erkennen,-    dass dadurch; dass die Hub  einrichtung     vollkommen    unterhalb des Hauptrah  mens angeordnet ist, keine     Störung    der Bewegung der       Spulenkiste    in ihre Betriebsstellung durch das Ende  des Hauptrahmens hindurch auftritt.  



  Der hydraulische Kreis zum Anheben und Ab  senken des Wagens ist schematisch in     Fig.    7 gezeigt.  Es sei bemerkt, dass bei dieser Ausführungsform die  beiden Zylinder 314,     314a    in einem geschlossenen       hydraulischen        Kreis        in    einer     Hauptzylinder-Nebenzy-          linder-Beziehung    geschaltet sind. Es ist besonders  vorteilhaft, einen geschlossenen hydraulischen Kreis  zu verwenden, da dadurch verhindert wird, dass in       Spinnereien    und     dergl.    vorhandene Fasern und Fu  seln in das hydraulische System eintreten und den       Betrieb    des Systems stören.

    



  In dem     hydraulischen    System wird von der  Pumpe P, die eine handbetätigte Pumpe mit einem  Handgriff 318 sein     kann,    Druckflüssigkeit     zugeführt.     Diese Druckflüssigkeit wird von der Pumpe P einem  Ende des Hauptzylinders 314 zugeleitet. Das andere  Ende des Hauptzylinders ist mit dem Betriebsende.  des Nebenzylinders 314a verbunden. Das andere  Ende des Nebenzylinders steht mit einem Flüssig  keitsbehälter 319 in Verbindung.  



  Im hydraulischen Kreis sind normalerweise ge  schlossene Ventile 320, 321 vorgesehen. Diese Ven  tile sind am Hauptrahmen in der     Nähe    eines jeden  Endes angeordnet. Die Ventile 320 und 321 sind     mit     der Druckleitung, die zum     Hauptzylinder        führt,    ver  bunden und über ein     Zweiwegabsperrventil    322 mit  dem     Flüssigkeitsvorratsbehälter.    In die Leitung zwi  schen dem Haupt und dem Nebenzylinder ist ein       normalerweise    geschlossenes     Ventil    323 eingeschal  tet, welches über das     Vierwegabsperrventil    mit dem       Behälter    319 verbunden ist.

   Jedes der Ventile 320,  321     und    323 weist     eine        Betätigungseinrichtung    auf,  die sich vom Ventil fort erstreckt. Die Betätigungs  einrichtung des     Ventiles    323 ist wie in     Fig.    7 darge  stellt angeordnet. Der Hauptrahmen ist an jedem  Ende mit einer Steuerung 324 versehen.

   Durch diese  Steuerungen 324 werden die Betätigungseinrichtun  gen der Ventile     bewegt,    wenn die     Steuerungen    bei der  Bewegung des Wagens     in    die Parallelstellung die  Schiene     berühren.    Dadurch werden zuerst die Ventile  320 und 321     betätigt,    wodurch die Flüssigkeit     im          Hauptzylinder    abgelassen werden kann. Der Haupt  rahmen     senkt    sich ab und die Trag- und Führungs  rollen gelangen in     Eingriff    mit der Schiene 14. Da  durch werden die Laufräder des Wagens entlastet.

   Es  sei bemerkt, dass bei der in     Fig.    7 dargestellten Aus-           führungsform    das Ende der Betätigungseinrichtung  für das Ventil 323 in     geringer        Entfernung    vom Ende  der Betätigungseinrichtung für das Ventil 321 ange  ordnet ist. Auf diese     Weise        wird    die Betätigung dieses       Ventils        verzögert,    bis die Einrichtung sich auf der  Schiene abgestützt hat.

   Sobald diese Stellung erreicht  ist,     wird    dieses     Ventil    geöffnet und     verbindet    die Lei  tung zwischen dem Haupt- und Nebenzylinder mit  dem     Vorratsbehälter    319. Durch die Schwerkraft der  Flüssigkeit     in    der Leitung wird dadurch die Verbin  dung zwischen dem Haupt- und dem Nebenzylinder       immer    voller Druckflüssigkeit gehalten.  



  Das     Nebenkreisventil    323     bewirkt    eine Unterbre  chung der hydraulischen Verbindung     zwischen    den  beiden     Zylindern        und    dadurch     ist    es     möglich,    dass  wenn die     Einrichtung        an    der     Spinnmaschine    ange  ordnet ist, diese über Unebenheiten des Bodens hin  weggleiten kann, ohne dass dadurch eine senkrechte  Bewegung auf den Hauptrahmen übertragen wird,  welcher die Abzugs- und     Zuführungseinrichtungen     trägt.  



  Sobald die vordere Steuerung ausser     Eingriff    mit  der Schiene gelangt,     wird    der Kreis zum hydrauli  schen System geschlossen und der     Zwischenrahmen          wird        mit    dem Hauptrahmen     verriegelt,    um das Ge  wicht des Wagens zu tragen. Es ist nun     möglich,    mit  tels der Bodenlaufräder den Wagen von der Maschi  ne     fortzuführen.     



  Falls es gewünscht     ist,    den Hauptrahmen anzuhe  ben, während der Wagen sich     in    einer Stellung befin  det,     in    der die Betätigungseinrichtungen mit der  Schiene in     Eingriff    stehen und die Ventile 320, 321,  323 öffnen, kann der     Vierwegehahn    322 gedreht  werden, um die Rückführungsleitungen von diesen  Ventilen zu     schliessen.    Dadurch ist es     möglich,    den  Hauptzylinder und den Nebenzylinder     mit    Druckflüs  sigkeit zu     beaufschlagen,    um den Hauptrahmen anzu  heben und um den Wagen abzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Längs einer Spinn- oder Zwirnmaschine verfahr- barer Wagen zum kontinuierlichen Abziehen voller und Aufstecken leerer Hülsen, der mit Rollen zum Lauf auf an der Maschine angeordneten Laufschie nen ausgerüstet ist und mit einer Hubvorrichtung, mit Hilfe derer der Wagenkasten gegenüber dem auf dem Boden laufenden Fahrgestell höhenverstellbar ange ordnet ist,
    so dass seine Rollenpaare auf die Höhe der ortsfesten Laufschienen an der Maschine bring bar sind und die Unebenheiten des Fussbodens nicht auf den Wagenkasten übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Anheben und Absen ken der Führungsrollen (23, 24; 315, 316) relativ zu den Bodenlaufrollen (29; 310) dienenden Hubvor richtungen (31, 33; 312, 314, 314a) über Steuervor richtungen (37, 38; 320, 321, 323) und Fühlglieder (39, 40) automatisch die Führungsrollen in Eingriff mit der Laufschiene (14) absenken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtungen hydrauli sche Arbeitskolben (31, 33; 313, 314, 314a) sind, die in einem hydraulischen System angeordnet sind, das eine Pumpe (P) aufweist, und das hydraulische Sy stem über die im Abstand längs des Wagens angeord neten Steuerventile (37, 38; 320, 321, 323) und die im Eingriff mit der Laufschiene (14) oder ortsfesten Anschlaggliedern (324) befindlichen Fühlglieder in der richtigen Stellung der Rollen gegenüber den Laufschienen (14, 15) entlastbar sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen einen oberen Rah men (22) aufweist, der die Schienenlaufrollen (23, 24) trägt und einen Unterrahmen (27), der die Bodenlauf rollen (29) trägt, dass die hydraulischen Arbeitskol ben Zylinder (31) aufweisen, die mit dem oberen Rahmen (22) verbunden sind und Kolben (33), die mit dem unteren Rahmen verbunden sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen einen oberen Rah men (301) und einen Unterrahmen (306, 309, 311) aufweist, der schwenkbar mit dem Boden des Ober rahmens verbunden ist, dass die Arbeitszylinder (314, 314a) nach Art eines Haupt- und Nebenzylinders im hydraulischen Kreis miteinander verbunden sind, in den Ventile (320, 321, 323) eingeschaltet sind, die den Kreis entlasten, wenn die Fühler (39, 40) mit der Schiene oder einem entsprechenden Teil (324) der Maschine in Eingriff gelangen,
    um die Schienenlauf rollen durch die Schwerkraft auf die Schiene abzu senken, so dass bei entlastetem hydraulischem Kreis die Bodenlaufrollen (310) sich in senkrechter Rich tung bewegen können, um über Bodenhindernisse hinwegzugehen, ohne die Schienenlaufrollen von der Schiene abzuheben.
CH1329962A 1961-11-15 1962-11-14 Längs einer Spinn- oder Zwirnmaschine verfahrbarer Wagen zum kontinuierlichen Abziehen voller und zum Aufstecken leerer Hülsen CH402689A (de)

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