CH402694A - Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine - Google Patents

Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine

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CH402694A
CH402694A CH1064163A CH1064163A CH402694A CH 402694 A CH402694 A CH 402694A CH 1064163 A CH1064163 A CH 1064163A CH 1064163 A CH1064163 A CH 1064163A CH 402694 A CH402694 A CH 402694A
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CH
Switzerland
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cleaning device
filter
suction
air flow
automatic winding
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Application number
CH1064163A
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English (en)
Original Assignee
Schweiter Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/70Other constructional features of yarn-winding machines
    • B65H54/702Arrangements for confining or removing dust
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  
 



  Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungseinrichtung an einer automatischen Spulmaschine.



   Es ist bekannt, dass beim Abzug von Baumwollgarnen von Spinnkopsen ein Faserflug entsteht, und zwar nicht nur im Bereich des Kopses selbst sondern auch beim Ballonbrecher, bei der Dämmung und beim Fadenreiniger. Obwohl es sich hier nicht um grosse Mengen von Flug handelt, welche pro Längeneinheit Garn anfallen, sammelt sich innerhalb relativ kurzer Zeit an den umliegenden Teilen ein beträchtliches Quantum an, nicht nur wegen der nahe beieinander liegenden Spulstellen, welche eine automatische Spulmaschine aufweist, sondern auch infolge der hohen Abzugsgeschwindigkeiten, welche heute verlangt werden.



   Man hat deshalb bei automatischen Spulmaschinen allgemein begonnen, pneumatische Reinigungseinrichtungen anzuwenden, die zumindest die empfindlicheren Teile der Fadenstrecke vor der Ablagerung von Flug schützen. Das Problem besteht aber auch darin, den sich beispielsweise an einer dafür geschaffenen Stelle sammelnden Flug sowie andere Abfälle zu entfernen, ohne dass dies zu einer allzu grossen Belastung des Bedienungspersonales führt.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung, welche an automatischen Spulmaschinen vorgesehen ist, die eine Mehrzahl von auf einem umlaufenden Tisch angeordneten Spulstellen sowie Mittel zur Erzeugung eines Blasluftstromes und Mittel zur Erzeugung eines Saugluftstromes aufweisen, bezweckt die Erreichung dieses Zieles dadurch, dass etwa konzentrisch zur Drehachse des Tisches ein ringförmiger Saugluftkanal vorgesehen ist, der einen scheibenförmigen Filter enthält, und dass am umlaufenden Tisch mindestens ein Abstreiforgan vorgesehen ist, das mit der Eintrittsseite des Filters zusammenwirkt, wobei Mittel vorgesehen sind, um das vom Abstreiforgan gesammelte Gut abzunehmen.



   Dadurch wird erreicht, dass die Filterfläche mindestens einmal bei jeder vollen Umdrehung des Tisches gereinigt wird, wobei auch vermieden werden kann, dass die Abstreiforgane den Flug lerneut auf die Filterfläche verschleppen.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Reinigungseinrichtung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung der Maschine mit der Reinigungseinrichtung und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Filters, wobei des Schutzblech entfernt ist.



   Fig. 1 zeigt einen vereinfachten Querschnitt durch eine Kreuzspulmaschine, wobei die schraffierte Fläche den Rundtisch 1 mit den Spulapparaten 2 darstellt. Der Fadenlauf 3 bei jedem Spulapparat verläuft von Kops 4 via Ballonbrecher 5, Dämmung 6, Fadenreiniger 7 und Nutentrommel 8 zur Auflaufspule 9. Der Motor 10 zum Antrieb der Spindeln ist am Tischlagerring 11 angeflanscht, welcher seinerseits auf Beinen (nicht gezeigt) auf der Maschinengrundplatte 12 steht.



   Der Motor 10 ist von einer zylindrischen Verschalung 13 umgeben, die nach oben offen und auf dem Mantel mit Schlitzen 14 versehen ist und nach unten eine Öffnung aufweist, die so ausgebildet ist, dass sie dem Axialgebläse 15 als Leitwerk dient. Der Filterkasten 16 mit dazugehörendem Filter 17 ruht auf der Maschinengrundplatte 12, wobei auf dem Filterkasten ein Schutzblech 18 angebracht ist, das der Luftströmung 23 zugleich als   Leitkanal    dient.



   Ein weiterer Ventilator (nicht gezeigt) wirkt zusätzlich durch die feststehenden Kanäle 19, 20 und  21 auf den Fadenlauf zwischen Dämmung 6 und dem Abstelldraht 22, wobei jeder Spulapparat 2 pro Tischumdrehung einmal in den Bereich des Blasluftstromes gelangt. Diese Kanäle 19, 20 und 21 können beispielsweise in dem neben dem Tisch angeordneten, die Steuerung der Maschine sowie die Mittel zur Störungsbehebung enthaltenden Kasten angeordnet sein.



   Die beschriebene   Absauganlage    ist nun so konstruiert, dass im Bereich vom Kops 4 bis zum Fadenreiniger 6 eine Luftströmung 23 mit relativ kleiner Geschwindigkeit, jedoch grosser Luftmenge in Gegenrichtung zum Fadenlauf entsteht, die durch ein Axialgebläse 15, das zentral in der Drehtischachse angebracht ist, erzeugt wird. Dadurch geraten alle vom Garn sich lösenden Teile wie Schalenteile usw. in den Bereich dieser Luftbewegung und werden auf dem unterhalb der Kopse 4 angebrachten grossflächigen und ringförmigen Filter 17 abgelagert. Die durch den Filter 17 gereinigte Luft wird gleichzeitig als Kühlluft für den Spindelantriebsmotor 10 verwendet und tritt anschliessend teilweise aus den Luftschlitzen 14 wieder aus, um so den Luftkreislauf zu schliessen.



   Um einen dauernd grösstmöglichen Wirkungsgrad der Anlage zu erzielen, wird der erwähnte   Ringfilter   
17 mittels einer oder mehrerer   Reimgungsbürsten    24 dauernd sauber gehalten, wobei die Bürsten 24 an den Spulapparaten 2 derart angebracht sind, dass sie durch die Tischbewegung dauernd den Filter 17 reinigen.



   Eine im   Ringfilter    17 radial angebrachte Vertiefung 25 (Fig. 2), die an einer Saugluftleitung 26 angeschlossen ist, gestattet der Reinigungsbürste 24 den angehäuften Faserflug abzugeben und in einen separaten Behälter (nicht gezeigt) in Richtung des Pfeiles 27 zu leiten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine mit einer Mehrzahl von auf einem umlaufenden Tisch angeordneten Spulstellen, wobei Mittel zur Erzeugung eines Blasluftstromes und Mittel zur Erzeugung eines Saugluftstromes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass etwa konzentrisch zur Drehachse des Tisches ein ringförmiger Saugluftkanal vorgesehen ist, der einen scheibenförmigen Filter enthält, und dass am umlaufenden Tisch mindestens ein Abstreiforgan vorgesehen ist, das mit der Eintrittsseite des Filters zusammenwirkt, wobei Mittel vorgesehen sind, um das vom Abstreiforgan gesammelte Gut abzunehmen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Reinigungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Filterfläche an mindestens einer Stelle des Umfanges durch eine luftundurchlässige Vertiefung unterbrochen ist, die zum Sammeln des abgestreiften Abfallgutes dient.
    2. Reinigungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung einen sich radial über die Ringbreite erstreckenden Trog bildet, an welchen eine Saugleitung angeschlossen ist.
    3. Reinigungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenlaufbahn mindestens zum Teil im Saugluftkanal stromaufwärts bezüglich des Filters liegt.
    4. Reinigungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der stromabwärts des Filters gelegene Teil des Saugkanals einen zentral unter dem Tisch angeordneten Ventilator enthält, dessen Austrittsseite einem Antriebsmotor für die Spulstellen zwecks Kühlung desselben zugekehrt ist.
CH1064163A 1963-08-29 1963-08-29 Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine CH402694A (de)

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AT838963A AT249558B (de) 1963-08-29 1963-10-21 Reinigungseinrichtung an einer automatischen Spulmaschine

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CH1064163A CH402694A (de) 1963-08-29 1963-08-29 Reinigungseinrichtung an automatischer Spulmaschine

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CH402694A true CH402694A (de) 1965-11-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919768A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-27 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zum entstauben einer spulmaschine
EP0662441A1 (de) * 1994-01-11 1995-07-12 SAVIO MACCHINE TESSILI S.r.l. Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen und zum automatischen Entfernen von Flug und Staub in einer Spulenaufwickelstation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919768A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-27 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zum entstauben einer spulmaschine
EP0662441A1 (de) * 1994-01-11 1995-07-12 SAVIO MACCHINE TESSILI S.r.l. Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen und zum automatischen Entfernen von Flug und Staub in einer Spulenaufwickelstation

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Publication number Publication date
AT249558B (de) 1966-09-26

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