CH402714A - Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie - Google Patents
Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der SüsswarenindustrieInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65B11/06—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
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Description
Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie, bei dem der Gegenstand mit dem darüberliegenden Hüllmaterialzuschnitt, zwischen einem Hubstempel und einem Gegenhalter festgehalten, durch einen Faltkasten hindurchgedrückt wird, in welchem das teilweise Herumlegen des Hüllmaterials um den Gegenstand erfolgt, worauf Fertigfalter die Verpackung vervollständigen. Gleichzeitig zeigt die Erfindung eine zweckmässige Ausgestaltung der das Verfahren durchführenden Vorrichtung, die insbesondere zum Verpacken von Schokoladetabletten, Schokoladetafeln o. ä. Verwendung finden soll.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der bisher bekannten Vorrichtungen hängt davon ab, wie schnell die fertig umhüllten Gegenstände nach dem Durchdrücken durch den Faltkasten weggeführt werden können. Der oberhalb des Hubstempels arbeitende Gegenhalter stört dabei die Bewegung der das Wegführen der Gegenstände bewirkenden Transportorgane, so dass diese nur langsam und absatzweise arbeiten können.
Sinn der Erfindung ist es, die Arbeitsgeschwindigkeit bekannter Packmaschinen zu steigern. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Gegenhalter während einer ununterbrochenen Auf- und Abbewegung des Hubstempels durch den Faltkasten hindurch eine kontinuierliche oszillierende Bewegung in einer nur beim Arbeitshub durch den Faltkasten gehenden Bewegungsbahn ausführt, die während des Hindurchdrückens des Gegenstandes durch den Faltkasten synchron zur Bewegung des Hubstempels verläuft.
Vorteilhaft wird so vorgegangen, dass sich der Gegenhalter nach dem Hindurchdrücken des Gegenstandes durch den Faltkasten bzw. nachdem der Hubstempel seine oberste Endstellung erreicht hat, von der Packung abhebt, dann seine Aufwärtsbewegung fortsetzt und ohne Unterbrechung in seiner Bewegung unter Umgehung des Faltkastens in seine unterste Arbeitsstellung oberhalb des ebenfalls in seine Ausgangslage zurückgekehrten Hubstempels zurückkehrt.
Die oszillierende Bewegung des Gegenhalters gestattet es, bereits unmittelbar nach dem Durchdrücken der Gegenstände durch den Faltkasten diese mittels entsprechend angeordneter Transportorgane wegzuführen, ohne dass diese Bewegung durch den Gegenhalter behindert wird. Die durch den Faltkasten geführten Gegenstände können kontinuierlich weggeführt werden.
Für die Durchführung des Verfahrens wird zweckmässig eine Einrichtung benutzt, bei der der Gegenhalter an seinem Träger verschwenkbar gelagert und mit einem ihn beim Rückhub aus dem Bereich des Faltkastens herausschwenkenden Steuerglied gekuppelt ist. Dabei kann der Gegenhalter an einem im Arbeitsakt der Maschine auf und ab laufenden Träger um eine quer zur Beschickungsrichtung bzw. quer zur Richtung des Wegtransportes der Gegenstände verlaufende Achse schwenkbar lagern, auf der ein an einer Steuerkurve ablaufender Steuerhebel sitzt.
Die Führungsbahn zum Wegführen der verpackten Gegenstände kann dabei eine Durchbrechung für den Durchlass des in seine Arbeitsstellung zurückkehrenden Gegenhalters aufweisen.
Der Erfindungsgedanke lässt die verschiedensten konstruktiven Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig. 1, 2, 4 und 5 eine schematische Darstellung der das Verfahren durchführenden Vorrichtung in Seitenansicht in verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 4 und
Fig. 6 eine schematische Darstellung der etwas auseinandergerückten Bewegungsbahn von Hubstempel und Gegenhalter.
Die zu verpackenden Gegenstände 1 kommen in der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilrichtung auf einem Arbeitstisch 2 an, d. h. sie werden von einem Schieher 3 laufend nachgeschoben, bis sie an einem Anschlag 4 am Ende des Tisches antreffen.
Der Arbeitstisch 2 weist an seinem vorderen Ende Durchbrechungen 5 auf, durch die der Hubstempel 6 mit seinen seitlichen Wangen hindurchreicht.
In einem gewissen Abstand oberhalb des Zuführungstisches 2 liegt die Transportbahn 8 für das Wegführen der fertig verpackten Tabletten 1'. Diese werden durch an Ketten 9 sitzende Mitnehmer 10 weggeführt. Die Führungsbahn 8 weist eine Durchbrechung 11 auf, welche in der Achse der Bewegungsbahn des Hubstempels liegt. Unterhalb dieser Durchbrechung sind Faltbleche 12 vorgesehen, die die Aufgabe haben, die seitlichen Enden des über den Gegenstand 1 gelegten Hülimaterialzuschnittes 13 um den Gegenstand herumzulegen. Für das weitere Umlegen des Hüllmaterialzuschnittes sind in der üblichen Weise Fertigfalter 14 und 15 vorgesehen.
In vertikal aufeinander angeordneten Führungslagern 16 führt sich in vertikaler Richtung eine Hubstange 17, die von einem nicht weiter dargestellten Antrieb periodisch auf und ab geschoben wird. Sie trägt an ihrem unteren Ende auf einer Traverse 25 den Hub stempel 6, der die Bewegungen der Hubstange 17 mitmacht.
Auf der gleichen Hubstange 17 führt sich ein Schlitten 26, in welchem auf einer Achse 27 der Arm 28 für den federnden Gegenhalter 29 und einen Steuerhebel 30 mit einer Führungsrolle 31 sitzen.
Anderseits greift an dem Schlitten 26 gelenkig die Zugstange 21 an, die über einen Gelenkzapfen 26 und einen Lenker 20 mit der auf der Antriebswelle 18 aufgekeilten Antriebskurbel 19 verbunden ist. Auf dem Gelenkzapfen 23 sitzt eine Steuerrolle, die in einer Nutkurve 24 läuft, so dass dadurch dem Schlitten 26 beim Umlauf der Kurbel 19 eine bestimmte Bewegungsphase aufgezwungen wird.
Neben der Hubstangeanordnung 17 sitzt auf einer Welle 32 ein mit einer Längsnut 33 ausgestatteter Steuerhebel 34 und ein Antriebshebel 35 der an seinem freien Ende eine Nockenrolle 36 aufweist, die auf einer nicht dargestellten Kurvenscheibe entlangläuft. Auf diese Weise wird dem Steuerhebel eine Schwenkbewegung erteilt, die sich durch die Führung 33 und die darin gleitende Rolle 31 über den Hebel 30 der Welle 27 auf den Träger 28 des Gegenhalters 29 überträgt. Dieser wird in dem für den Packvorgang erforderlichen Sinn auf und ab geschwenkt und gleichzeitig mitsamt dem Schlitten 26 von dem Gestänge 19 bis 24 von der Hubstange 17 auf und ab bewegt.
Die Antriebselemente und Steuerorgane sind so aufeinander abgestimmt, dass bei einer kontinuierlichen Auf- und Abbewegung des Hubstempels 7 der Gegenhalter 29, der an seinem Träger 28 abgefedert gelagert ist, eine oszillierende Bewegung ausführt. Die Bewegungsbahnen der beiden Elemente sind in Fig. 6 nochmals besonders dargestellt.
Der besseren Darstellung halber sind sie um ein gewisses Mass auseinandergezogen. Der Hubstempel 6, 7 läuft in der vertikalen Bewegungsbahn I in der eingezeichneten Pfeilrichtung auf und ab. Der Gegenhalter 29 dagegen führt eine oszillierende Bewegung in der Bahn II aus, wobei er sich in Pfeilrichtung bewegt, und zwar läuft er synchron mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Hubstempel 6, 7 mit diesem durch den Faltkasten 12 hindurch, wobei Gegenstand 1 und Hüllmaterialzuschnitt 13 zwischen den beiden Elementen federnd aufeinander festgehalten werden. Auf dem Rückweg umgeht der Gegenhalter 29 den Faltkasten.
In den einzelnen Figuren sind die verschiedenen Bewegungsphasen des Gegenhalters 29 wiedergegeben.
In Fig. 1 befindet sich der Hubstempel 7 in seiner untersten Endstellung. Es wird auf den Tisch 2 ein Schokoladeriegel 1 durch den Schieber 3 vorgeschoben. Unmittelbar darüber wird der Hüllmaterialzuschnitt 13 gelegt und es kommt dann von oben herunter der Gegenhalter 29, der in seine unterste Arbeitsstellung schwenkt und sich von oben her auf den Zuschnitt und den Gegenstand 1 auflegt. Nunmehr laufen Hubstempel 7 und Gegenhalter 29 gemeinsam senkrecht nach oben durch den Faltkasten 12 (Fig. 2). Sobald der Gegenstand 1 durch den Kasten 12 hindurchgetreten ist (Fig. 4), beendet der Hubstempel 7 seine Aufwärtsbewegung, während del Gegenhalter 29 in seiner Bewegung fortfährt und nunmehr um seine Achse 27 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn wegklappt, um noch während dieser Bewegung schon wieder nach unten zu verschwinden.
Die Führungsbahn 8 hat zu diesem Zwecke eine Durchtrittsöffnung 37, durch die der hochgeschwenkte Gegenhalter 29 hindurchtreten kann (Fig. 5). Desgleichen hat auch das Faltblech 12 eine entsprechende Durchbrechung 38, damit nach dem Durchgang des Gegenhalters durch die Öffnung 37 ein sofortiges ungehindertes Nachvornschwenken des Gegenhalters 29 gemäss Fig. 1 erfolgen kann.
Unmittelbar nach dem Durchdrücken des Gegenstandes durch den Faltkasten beginnt die Rückbewegung des Hubstempels 7 nach unten und die Vollendung der Faltung durch die Faltorgane 14 und 15 und schliesslich der sofortige Wegtransport der gepackten Gegenstände 1' durch die kontinuierlich weiterlaufenden Mitnehmer 10.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie, bei dem der Gegenstand mit dem darüberliegenden Hüllmaterialzuschnitt, zwischen einem Hubstempel und einem Gegenhalter festgehalten, durch einen Faltkasten hindurchgeführt wird, in welchem das teilweise Herumlegen des Hüllmaterials um den Gegenstand erfolgt, worauf Fertigfalter die Verpackung vervollständigen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter während einer ununterbrochenen Auf- und Abbewegung des Hubstempels durch den Faltkasten hindurch eine kontinuierliche oszillierende Bewegung in einer nur beim Arbeitshub durch den Faltkasten gehenden Be wegungsbahn ausführt, die während des Hindurch drücken des Gegenstandes durch den Faltkasten synchron zur Bewegung des Hubstempels verläuft.II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter an seinem Träger verschwenkbar gelagert und mit einem ihn beim Rückhub aus dem Bereich des Faltkastens herausschwenkenden Steuerglied gekuppelt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekemlzeichnet, dass der Gegenhalter nach dem Hindurchdrücken des Gegenstandes durch den Faltkasten bzw. nach dem der Hubstempel seine oberste Endstellung erreicht hat, sich von der Packung abhebend, seine Aufwärtsbewegung fortsetzt und ohne Unterbrechung seiner Bewegung unter Umgehung des Faltkastens in seine unterste Arbeitsstellung oberhalb des ebenfalls in seine Ausgangslage zurückgekehrten Hubstempels zurückläuft.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Faltkasten gedrückten Gegenstände kontinuierlich weggeführt werden.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter an einem im Arbeitstakt der Maschine auf- und ablaufenden Träger um eine quer zur Beschickungsrichtung verlaufende Achse schwenkbar lagert, auf der ein an einer Steuerkurve ablaufender Steuerhebel sitzt.4. Vorrichtung nach Fatentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn zum Wegführen der verpackten Gegenstände eine Durchbrechung für den Durchlass des in seiner Arbeitsstellung zurückkehrenden Gegenhalters aufweist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Hubstempel und Gegenhalter am Ende der Zuführungsbahn für die zu verpackenden Gegenstände an einem gemeinsamen, auf einer vertikalen Führung verschiebbaren, von einem Kurbeltrieb auf und abbewegten Schlitten lagern, wobei der Gegenhalter auf einer in dem Schlitten lagernden horizontalen Welle sitzt, die von einem Nocken- oder Kurventrieb aus über einen Steuerhebel bei der Aufund Abbewegung des Schlittens derart hin und her geschwenkt wird, dass der Gegenhalter, im Arbeitshub synchron mit dem Hubstempel laufend, Gegenstand und Zuschnitt festhält, nach dem Durchtritt durch den Faltkasten hoch- und aus dem Bereich der Faltorgane herausklappt und beim Rücklauf des Schlittens unter Umgehung des Faltkastens in seine untere Ausgangslage zurückläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH759762A CH402714A (de) | 1962-06-23 | 1962-06-23 | Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH759762A CH402714A (de) | 1962-06-23 | 1962-06-23 | Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie |
Publications (1)
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|---|---|
| CH402714A true CH402714A (de) | 1965-11-15 |
Family
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Family Applications (1)
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| CH759762A CH402714A (de) | 1962-06-23 | 1962-06-23 | Verfahren zum Verpacken von Gegenständen, insbesondere aus der Süsswarenindustrie |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH402714A (de) |
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1962
- 1962-06-23 CH CH759762A patent/CH402714A/de unknown
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