CH402721A - Faltbehälter aus Kunststoff - Google Patents

Faltbehälter aus Kunststoff

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Publication number
CH402721A
CH402721A CH131262A CH131262A CH402721A CH 402721 A CH402721 A CH 402721A CH 131262 A CH131262 A CH 131262A CH 131262 A CH131262 A CH 131262A CH 402721 A CH402721 A CH 402721A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
opening direction
container according
tongue
slot
collapsible container
Prior art date
Application number
CH131262A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Palmer Charles
Original Assignee
Monsanto Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monsanto Co filed Critical Monsanto Co
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Publication of CH402721A publication Critical patent/CH402721A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/66Hinged lids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


  
 



  Faltbehälter aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft einen Faltbehälter aus Kunststoff in Folien- oder Tafelform, bei welchem mindestens eine erste Fläche mindestens einen Einschnitt in Form einer in die   Öffnu:ngsrichtung    weisenden Zunge aufweist, welche in einen senkrecht zur Öffnungsrichtung angeordneten Einschnitt in Form eines Schlitzes in einer unter der ersten Fläche liegenden zweiten Fläche eingreift.



   In den letzten Jahren wurde hoher Wert auf die Verwendung durchsichtiger Verpackungsbehälter gelegt, die die Käuferkreise in höherem Masse ansprechen. Es wurden mannigfaltige Formen von Behältern verwendet; halbsteife Behälterkonstruktionen sind aber bisher im allgemeinen nur durch Formen hergestellt worden, was zu hohen Kosten führte.



  Neuerdings ist es gelungen, aus halbsteifen folienoder tafelförmigen Kunststoffen Behälter durch Falten herzustellen. Wegen der Eigenschaften von Kunststoffen reissen jedoch die durch Herstellen von Einschnitten in dem Folien- oder Tafelmaterial gebildeten Verschlüsse in der Regel ein oder erleiden infolge der auf sie einwirkenden Spannungen Beschädigungen.



   Die Erfindung schafft nun einen Faltbehälter aus Kunststoff in Folien- oder Tafelform, der derart verriegelt werden kann, dass die auftretenden Spannungen der Verriegelungseinrichtung verteilt und das Ein- und Ausreissen oder Springen der Folie bzw.



  Tafel im wesentlichen ausgeschaltet wird.



   Der erfindungsgemässe Faltbehälter aus Kunststoff in Folien- oder Tafelform, bei welchem mindestens eine erste Fläche mindestens einen Einschnitt in Form einer in die Öffnungsrichtung weisenden Zunge aufweist, welche in einen senkrecht zur Öffnungsrichtung angeordneten Einschnitt in Form eines Schlitzes in einer unter der ersten Fläche liegenden zweiten Fläche eingreift, ist dadurch gekennzeichnet, dass die einen mindestens angenähert bogenförmig gekrümmten Mittelabschnitt und zwei daran mit sanftem Übergang anschliessende entgegen gesetzt gekrümmte Abschnitte aufweisende Zunge mit dem U-förmig mit einer Basis und zwei entgegen der Öffnungsrichtung weisenden Schenkeln oder rechteckig ausgebildeten Schlitz derart zusammenwirkt, dass die Zunge mit ihren gekrümmten Abschnitten an der quer zur Öffnungsrichtung liegenden Seite des Schlitzes ansteht, derart,

   dass beide Flächen entgegen der Öffnungsrichtung und gegen seitliches Verschieben verriegelt sind.



   Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Faltbehälters wird anhand der Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Behälters nach der Erfindung.



   Fig. 2 ist ein Zuschnitt für einen Behälter nach Fig. 1.



   Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Behälters bei teilweisem Eingriff der Verriegelungseinrichtungen.



   Fig. 4 ist ein Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1.



   Der in Fig. 1 dargestellte Behälter 2, der mit einer Verriegelung ausgestattet ist, ist aus einem Zuschnitt nach Fig. 2 mit einem Bodenfeld 4, Seitenfeldern 6, einem Stirnwandfeld 8, einem Deckfeld 10 und Verschlussfeldern 12 durch Falten hergestellt. Wie dargestellt, sind am Stirnwandfeld 8 vorzugsweise Versteifungsfelder 14 vorgesehen, und die Ecken des   Stiruwandfeldes    8 sind vorzugsweise mit einem   kreis- oder    kreisbogenförmigen Einschnitt 9 versehen. Dieser dient dazu, die auftretenden Spannungen zu verteilen und die Möglichkeit des Einoder Ausreissens im wesentlichen auszuschalten.



   Die Felder des Behälters sind durch die Verriegelung miteinander in Eingriff gehalten (Fig. 1).  



  Das eine der zusammenzufügenden Felder weist einen    im wesentlichen U-förmigen Einschnitt 16 und d das    andere einen entlang einer gekrümmten Linie gebildeten Einschnitt 18 auf, der aus einem mittleren bogenförmigen Zungen-Abschnitt 20 und zwei daran mit sanftem Übergang anschliessenden, entgegengesetzt gekrümmten Abschnitten 22 besteht. Die Zunge 20 und der U-förmige Einschnitt weisen beide in die Richtung der Trennung der Felder bzw. entgegen der Öffnungsrichtung der Verriegelung.



   Die Einschnitte sind derart bemessen, dass die Enden der  Basis  des U-förmigen Einschnittes 16, d. h. des die Schenkel des U-förmigen Einschnittes verbindenden Abschnittes, den gekrümmten Einschnitt 18 ungefähr in der Mitte jedes der entgegengesetzt gekrümmten Abschnitte 22 schneiden (Fig. 1). Die Einschnitte 16 und 18 sind von den freien Randkanten der betreffenden Zuschnittfelder in einem Abstand einwärts angeordnet, so dass beim Zusammenfügen das Seitenwandfeld 6 stumpf gegen das Deckfeld 10 anstösst.



   Im geschlossenen Zustand der Verriegelung springen die Zunge 20 und ein Teil der entgegengesetzt gekrümmten Seitenabschnitte 22 durch den von der Basis des U-förmigen Einschnittes gebildeten Schlitz hindurch nach innen vor. Die auf die Verriegelung wirkende Spannung wird auf diese Weise gegen die (vorzugsweise gerundeten) Ecken und die Basis des U-förmigen Einschnittes 16 und den mittleren Teil der entgegengesetzt gekrümmten Abschnitte 22 gerichtet.



   Wegen der besonderen Ausbildung der Einschnitte der Verriegelung wird die Spannung nicht auf einen einzigen Punkt konzentriert, sondern über eine grosse Strecke auf den krummlinigen Einschnitt und auf den U-förmigen Einschnitt übertragen, so dass die an den Enden der Einschnitte auftretenden Spannungen auf einem äusserst geringen Wert gehalten werden.



   Anstatt, wie dargestellt, kann der U-förmige Einschnitt durch einen Ausschnitt mit gerundeten Ecken ersetzt werden, jedoch ist diese Massnahme weniger vorteilhaft, da durch das Ausschneiden von Kunststoff Abfall entsteht. Auch bei dieser Ausführungsform sollen die Enden des Ausschnittes den Einschnitt ungefähr in der Mitte der entgegengesetzt gekrümmten Abschnitte mit dem äusseren Rand der Basis schneiden. Der äussere Rand der Basis sowie die Seiten des Schlitzes bilden ebenfalls einen im wesentlichen U-förmigen Einschnitt.



   Die zwangläufige Klemmwirkung der Verriegelung ist am besten aus Fig. 4 ersichtlich. Die Ausbildung des krummlinigen Einschnittes 18 ermöglicht ein Einwärtsbiegen der bogenförmigen Zunge 20 aus der Ebene des dieses Verriegelungsteil tragenden Zuschnittfeldes 12 ohne Reissen der Kunststoffolie oder -tafel, während die in der entgegengesetzten Richtung gekrümmten Endabschnitte 22 die Spannung verteilen und zur Elastizität der Zunge 20 beitragen. Die Zunge 20 in dem diesen Verriegelungsteil tragenden Zuschnittfeld 12 tritt durch den von der Basis des U-förmigen Einschnittes 16 in dem Seitenwandfeld 6 gebildeten Schlitz ein und legt sich dann entlang der Innenfläche des Seitenwandfeldes 6 an dieses an, wobei die Elastizität der Kunststoffolie oder -tafel die Zunge und das Seitenwandfeld eng in Berührung miteinander hält.



  In ähnlicher Weise wird   cie    von dem U-förmigen Einschnitt 16 gebildete Zunge aus seiner Ebene durch das Einsetzen der Zunge 20 herausgebogen und durch die der Kunststoffolie oder -tafel innewohnende Elastizität gegen die Zunge 20 angedrückt, so dass eine vollständige   Klemmverriegelung    gebildet ist (Fig. 4). Diese klemmende Verriegelung verhindert auch ein Trennen der Zuschnittfelder durch in den Ebenen der übereinanderliegenden Felder wirksame Kräfte und hält dabei wegen der Ausbildung der Klemmteile und der der Kunststofffolie   oder-tafel    innewohnenden Elastizität die übereinanderliegenden Zuschnittfelder in seitlicher Richtung schmiegend in Berührung.



   Die Verriegelung hat sich als den üblichen Ausbildungen von Schlitz- und Lappenverschlüssen in hohem Masse überlegen erwiesen, und es sind auch nach längerem Gebrauch und Auftreten beträchtlicher Spannungen keine Risse oder Sprünge aufgetreten. Durch die vorliegende Ausgestaltung eines Faltbehälters wird die Verwendung einer wirtschaftlichen mechanischen Verriegelung von Zuschnittfeldern auch in den Fällen ermöglicht, wo mit beträchtlicher Beanspruchung und Abnützung zu rechnen ist, und sie hat sich als besonders vorteilhaft bei aus Folien oder Tafeln aus orientiertem Polystyren hergestellten Faltbehältern erwiesen.



   Obwohl nur eine Ausführungsform dargestellt ist, ist die Erfindung nicht auf diese beschränkt, sondern es sind Abwandlungen in mannigfaltiger Weise ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken möglich.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Faltbehälter aus Kunststoff in Folien- oder Tafelform, bei welchem mindestens eine erste Fläche (12) mindestens einen Einschnitt in Form einer in die Öffnungsrichtung weisenden Zunge (20) aufweist, welche in einen senkrecht zur Öffnungsrichtung angeordneten Einschnitt in Form eines Schlitzes (16) in einer unter der ersten Fläche (12) liegenden zweiten Fläche (6) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die einen mindestens angenähert bogenförmig gekrümmten Mittelabschnitt (18) und zwei daran mit sanftem Übergang anschliessende entgegengesetzt gekrümmte Abschnitte (22) aufweisende Zunge mit dem U-förmig mit einer Basis und zwei entgegen der Öffnungsrichtung weisenden Schenkeln oder rechteckig ausgebildeten Schlitz (16) derart zusammenwirkt, dass die Zunge mit ihren gekrümmten Abschnitten (22) an der quer zur Öffnungsrichtung liegenden Seite des Schlitzes (16) ansteht,
    derart, dass beide Flächen (6, 12) entgegen der Öffnungsrichtung und gegen seitliches Verschieben verriegelt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Faltbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ecken des Schlitzes (16) abgerundet sind.
    2. Faltbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine der beiden zu verriegelnden Flächen (6, 12) eine Wandfläche des Behälters darstellt.
    3. Faltbehälter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Wandflächen des Behälters als zu verriegelnde Flächen (6) ausgebildet sind.
    4. Faltbehälter nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede der zu verriegelnden Flächen (6, 12) mit zwei Zungen (20) bzw. zwei Schlitzen (16) versehen ist.
    5. Faltbehälter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Zuschnitt besteht, bei welchem sich an zwei gegenüberliegenden Seiten einer rechteckigen Stirnfläche (8) eine Deckelfläche (10) und eine Bodenfläche (4) anschliessen, wobei die Deckel- und die Bodenfläche an zwei gegen überliegenden Seiten Seitenteile (6, 12) aufweisen, die mit den Zungen (20) bzw. Schlitzen (16) versehen sind.
    6. Faltbehälter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Deckelfläche (10) anschliessenden Seitenteile (12) mit den Zungen (20) und die an die Bodenfläche (4) anschliessenden Seitenteile (6) mit den Schlitzen (16) versehen sind.
CH131262A 1962-02-02 1962-02-02 Faltbehälter aus Kunststoff CH402721A (de)

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CH402721A true CH402721A (de) 1965-11-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580477A1 (fr) * 1985-04-18 1986-10-24 Usiplast Malette en materiau semi-rigide, munie d'une poignee, permettant un accroissement sensible de la charge transportable

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580477A1 (fr) * 1985-04-18 1986-10-24 Usiplast Malette en materiau semi-rigide, munie d'une poignee, permettant un accroissement sensible de la charge transportable

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